Testspielerfolge

FV Würmersheim (Landesliga) – SV Oberachern 2:4
Karlsruher SC U23 (Verbandsliga) – SV Oberachern 3:5 (1:3)

Im zweiten Vorbereitungsspiel auf seine mittlerweile elfte Oberligasaison kam der SV Oberachern nach dem 4:2 beim Landesligisten FV Würmersheim zu seinem zweiten Erfolg. Bei der neu formierten U23 des Zweitligisten Karlsruher SC, die in der kommenden Runde in der Verbandsliga Baden an den Start gehen wird, behielten die Achertäler am Samstag nach Toren von Luca Fritz(2), Neuzugang Demarveay Sheron, Emanuele Giardini und Marin Stefotic mit 5:3 die Oberhand. Cemal Durmus scheiterte beim Stand von 4:1 mit einem Strafstoß am Aluminium. Zweifacher Torschütze bei den Gastgebern war Neuzugang Julian Gerold, der in der letzten Saison noch für den SVO auf Torejagd ging und einen großen Anteil am Klassenerhalt der zweiten Mannschaft hatte.

Fabian Himmel zeigte sich hinterher überaus zufrieden mit dem Auftritt beim Team seines Trainerkumpels Dietmar Blicker. „Der Sieg ist verdient und hätte durchaus auch höher ausfallen können. Eine gute Stunde lang haben wir sehr gut agiert und waren auch athletisch auf einem guten Level. Der KSC ist ja schon zwei Wochen länger als wir in der Vorbereitung und da hat man keinen Unterschied festgestellt. Die Spielfreude auf unserer Seite war sehr hoch. Wir waren sehr aggressiv im Angriffs-Pressing und haben viele Bälle gewonnen. Es war insgesamt ein guter Test“, bilanzierte der SVO-Coach.

 

Oberliga FuPa-Elf der Saison 2023/2024

Die FuPa-Elf der Saison steht fest
Die Top-Spieler der Saison 2023/2024
.. unsere Nr.1 Mark Redl wurde nominiert!
Herzlichen Glückwunsch Mark!!

 

Das ist die Elf der Saison der Oberliga Baden-Württemberg

Torhüter

Mark-Patrick Redl (SV Oberachern) 31 Spiele // vier Nominierungen zur Elf der Woche.

Verteidigung

Niklas Mohr (SG Sonnenhof Großaspach) 32 Spiele, drei Tore, eine Vorlage // zwölf Nominierungen zur Elf der Woche.

Maurizio Macorig (1. CfR Pforzheim) 34 Spiele, vier Tore und eine Vorlage // fünf Nominierungen zur Elf der Woche.

Yannick Mario Sagert (1. CfR Pforzheim) 15 Spiele // fünf Nominierungen zur Elf der Woche.

Mittelfeld

Domenic Brück (1. Göppinger SV) 34 Spiele, ein Tor und vier Vorlagen // zehn Nominierungen zur Elf der Woche.

Luca Damiano Molinari (Normannia Gmünd) 28 Spiele, fünf Tore und drei Vorlagen // neun Nominierungen zur Elf der Woche.

Calvin Körner (Normannia Gmünd) 26 Spiele, zwei Tore und eine Vorlage // acht Nominierungen zur Elf der Woche.

Noah Krieger (FSV Hollenbach) 23 Spiele, sechs Tore und elf Vorlagen // sieben Nominierungen zur Elf der Woche.

Angriff

Nesreddin Kenniche (FSV 08 Bietigheim-Bissingen) 29 Spiele, 18 Tore und sieben Vorlagen // zehn Nominierungen zur Elf der Woche.

Felix Kendel (ATSV Mutschelbach) 30 Spiele, 24 Tore und vier Vorlagen // sieben Nominierungen zur Elf der Woche.

Marcel Sökler (FC 08 Villingen) 33 Spiele, 24 Tore und zehn Vorlagen // sieben Nominierungen zur Elf der Woche.

 

Kreisliga A, Staffel Süd

TuS Hügelsheim – SV Oberachern II 5:4 (2:2)

Mit 4:5 beim souveränen Meister und Bezirksliga-Aufsteiger TuS Hügelsheim zog die zweite Mannschaft des SV Oberachern zwar den Kürzeren, zog sich dabei aber als Tabellendreizehnter mehr als achtungsvoll aus der Affäre.

Nach knapp einer halben Stunde lagen die Spargeldörfler nach Toren von Ali Maamar Kouadri (22.) und Danny Besirovic (27.) bereits mit zwei Toren in Front, doch dann waren es einmal mehr die eingesetzten A-Juniorenspieler, die den SVO wieder zurück in die Partie brachten. Mit einem Doppelschlag sorgten Nick Schabert (32.) und Joshua Seibert (34.) für den verdienten 2:2 Pausenstand.

Nick Schabert traf in Minute 66 gar zum 2:3, doch dann waren wieder die Gastgeber am Zug. Kouadri mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 3:3 (67.) und Hügelsheims Torjäger Juvian Tschemeni Emagni mit seinem 32. Saisontreffer drehten die Partie. Per Foulelfmeter erhöhte Wadim Wachtel nach 81 Minuten auf 5:3. Mit seinem 11. Saisontreffer in Team 2 zum 5:4 (88.) krönte A-Junioren-Goalgetter Nick Schabert seinen erneut starken Auftritt.

Oberacherns Coach Agostino Fazio war hinterher voll des Lobes über den couragierten Auftritt seiner jungen Truppe. „Unser Ziel war, dem Tabellenführer und Meister Hügelsheim Paroli zu bieten, und das ist uns gelungen. Am Ende hat die stark besetzte Offensive des TuS den Unterschied gemacht. Wir konnten aber auch unsere Akzente setzen, immer wieder gute Spielzüge zeigen, sowie das Spiel phasenweise auf Augenhöhe gestalten. Überragender Spieler war Nick Schabert mit seinen drei Treffern. Somit war ich mit dem Auftritt der gesamten Mannschaft trotz der Niederlage sehr zufrieden.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

TSG Backnang – SV Oberachern 0:0

Mit einem torlosen 0:0 bei der TSG Backnang beendete der SV Oberachern seine mittlerweile zehnte Saison im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus.

Beide Mannschaften konnten schon vor dieser Partie für eine weitere Oberligasaison planen und das war dem Spielverlauf auch über 90 Minuten lang anzumerken. Sowohl SVO-Coach Fabian Himmel, als auch sein Kollege Pavlos Opsidis wechselten munter durch und gaben gerade den Spielern eine Einsatzchance, die zuletzt auch nur wenig Einsatzchancen besaßen.

Oberacherns Coach Fabian Himmel war hinterher auch nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. „Unterm Strich war ein Dreier heute möglich und der wäre auch nicht unverdient gewesen. Wir waren lange Zeit die bessere Mannschaft, hatten deutlich mehr Spielanteile und auch einige gute Möglichkeiten“.

Bei den gefährlichen Aktionen der Württemberger war Kai-Robin Knöller, der für Mark Redl zwischen den Pfosten stand, stets ein sicherer Rückhalt.

Der SVO büßte durch dieses Remis zwar seinen einstelligen Tabellenplatz noch ein, doch das tat der Freude hinterher nach einer insgesamt doch starken Saisonleistung keinen Abbruch.

„Unsere Achillesverse war heute halt wieder – wie eigentlich schon über die ganze Runde – die Chancenverwertung. Dennoch bin ich nicht unzufrieden. Die Jungs haben sich auch heute noch einmal toll reingeworfen und es war eine starke Leistung im Kollektiv“, so Fabian Himmel, der genau weiß, was künftig noch besser werden muss und das ist die Quote beim Abschluss. „Da müssen wir in der nächsten Saison noch ein wenig arbeiten. Das wird dann die stärkste Oberliga der letzten 10 Jahre, die da auf uns zukommt“.

 

TSG Backnang: Knauss (88. Hamidovic), Kuchler, Müller, Pöhler, Santoro (85. Mahler), Hoffmann (61. Geldner), Özen, Doser, Coutroumpas (71. Weller), Mollo (80. Terpsiadis), Hornek

SV Oberachern: Knöller (90. +2 Früh), Zwick, L. Leberer, Stefotic (61. Durmus), Springmann, Weiß (46. Angot), Asam, Hauser (46. Fritz), Scharer (46. Gerold), Ludwig, Barnick

Schiedsrichter: John Bender (Gomaringen)

Zuschauer: 200

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: 3/4

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Neusatz 3:1 (1:0)

Mit einem 3:1 über den SV Neusatz brachte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher. Über eine Stunde lang machten es die Gäste, die vor der Partie noch mit Platz fünf liebäugelten, dem SVO aber ausgesprochen schwer. Nach 17 Minuten verhinderte Keeper Niklas Bonnal gegen Steven Prosovski einen frühen Rückstand. Dann war es Nick Schabert, der den Bann auf Seiten der Gastgeber brach. Von Yannick Baumann glänzend in Szene gesetzt, ließ der Goalgetter des A-Junioren-Teams dem guten Lukas Justus im SVN-Kasten beim 1:0 keine Abwehrmöglichkeit (39.). In Durchgang zwei drängten die Gastgeber zunächst auf den zweiten Treffer. Der stark aufspielende Lewin Geyer scheiterte aber SVN-Keeper Justus (52.) und nur zwei Minuten später verfehlte ein Kopfball von Felix Huschebeck nur ganz knapp sein Ziel. Auf der anderen Seite rettete Schlussmann Niklas Bonnal gegen SVN-Kapitän Denis Lubini (56.). Die Weichen zum fünften Heimsieg des SVO stellte der stets gefährliche Nick Schabert mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 2:0 (75.). Acht Minuten danach erhöhte Kapitän Moritz Schmidt gar auf 3:0, ehe den nie aufsteckenden Gäste in der vierten Minute der Nachspielzeit im Anschluss an die dritte Ecke noch der verdiente Ehrentreffer zum 3:1 Endstand gelang.

Das sagte unser zum Saisonende scheidender Coach Agostino Fazio nach der Partie gegen Neusatz (3:1) und dem geschafften Klassenerhalt:

Neusatz war der erwartet robuste Gegner. Dennoch konnten wir mit der stark besetzten Mannschaft das Spiel mit viel Ballbesitz bestimmen und uns auch wieder einige gute Möglichkeiten erspielen. Wir hatten mit Nick Schabert einen sehr guten Stürmer in unseren Reihen.

Ohne die Unterstützung der Jungs von Team 1 sowie der A-Jugend wäre es höchstwahrscheinlich nichts geworden. Ich bin froh, dass es dennoch geklappt hat und ich mich so ordentlich verabschieden kann.

Daher möchte ich mich bei allen Spielern bedanken, die uns immer wieder unterstützt haben!

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Weitenung – SV Oberachern II 0:2 (0:1)

Mit einem am Ende verdienten 2:0 Arbeitssieg beim neuen Tabellenletzten SV Weitenung machte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit jetzt 27 Punkten rangieren die Achertäler damit weiterhin auf Nicht-Abstiegsplatz 13. Vor allem in Durchgang Eins zeigte die Elf um Kapitän Moritz Schmidt eine gute Leistung. Doch trotz zahlreicher Torchancen dauerte es bis zur 35. Minute ehe einmal mehr Nick Schabert, Goalgetter der A-Junioren, zum 0:1 erfolgreich war. Nach dem Wechsel drängten die Gastgeber zunächst auf den Ausgleich. „Da kamen wir etwas schwerfällig aus der Kabine und Weitenung hatte eine gute Phase. Wir standen hinten aber gut und ließen wenig zu“, so Trainer Agostino Fazio, der mit der Einwechslung von Lewin Geyer erneut ein glückliches Händchen bewies. Mit einem sehenswerten Schuss traf das 18-jährige Nachwuchstalent zum 0:2 (80.) Endstand. Am kommenden Sonntag trifft der SVO im letzten Heimspiel der Saison auf den auswärtsstarken Tabellensiebten SV Neusatz und auch da ist ein Dreier fast schon Pflicht, denn zum Ende der Saison warten mit Gamshurst und Ligaprimus Hügelsheim noch zwei ganz schwere Auswärtsaufgaben.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC 08 Villingen 0:2 (0:0)

Im letzten Heimspiel seiner mittlerweile zehnten Saison im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus zog der SV Oberachern zwar mit 0:2 gegen seinen südbadischen Dauerrivalen FC 08 Villingen den Kürzeren, aber das tat der Freude nach dem Spiel keinen Abbruch. Am Ende jubelten beide – der SVO über den Klassenerhalt und der Ligaprimus die über seinen neunten Auswärtserfolg und die Ausrutscher der Verfolger Pforzheim und Göppingen.

Dass der Erfolg der Nullachter, die damit ihre Bilanz im insgesamt 23. Duell beider Vereine, ausgeglichen gestalten konnten, verdient war, darüber waren sich nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Timon Ulrich alle der 500 Zuschauer einig.

In Durchgang eins konnten die Achertäler die Partie noch lange Zeit ausgeglichen gestalten und besaßen durch Marin Stefotic (17.), dem der Ball einschussbereit unter dem Fuß durchrutschte und Nico Huber (19.), der am FC-Keeper Dennis Klose scheiterte, noch gute Möglichkeiten zur Führung.  Dann verstärkten die Schwarzwälder ihren Druck. Zum Glück hat der SVO mit Mark Redl aber einen Keeper der Extraklasse zwischen den Pfosten, der gute Chancen der Gäste durch Torjäger Marcel Sökler (26./45.+3), Samet Yilmaz (30.) und Dominik Emminger (36.) mit tollen Paraden entschärfen konnte. So blieb es mit etwas Glück für den SVO beim torlosen Pausenstand.

Nach 54 Minuten wechselte Villingens Coach Mario Klotz gleich doppelt. Für Angelo Rinaldi und Nico Tadic schickte er Mokhtar Boulachab und den 36-jährigen Ex-Profi Daniel Caligiuri (372 Bundesliga-Spiele) auf das Feld. Nur eine Minute später schloss Samet Yilmaz einen schnellen Angriff nach Pass von Marcel Sökler mit dem 0:1 ab und nur fünf Minuten danach traf Dominik Emminger zum vorentscheidenden 0:2. Der SVO wehrte sich zwar tapfer gegen die drohende siebte Heimniederlage, blieb aber bei der guten Möglichkeit von Nico Huber nach Kopfball-Vorlage von Luca Fritz glücklos. Zu nallem Überfluss kassierte der kurz zuvor eingewechselte Emanuele Giardini nach seinem übermotivierten Einsatz gegen Villingens Enrico Krieger die Rote Karte (72.) und spätestens jetzt war die Messe gelesen. Marcel Sökler hatte in Minute 80 das 0:3 auf dem Fuß, scheiterte aber am Pfosten und der Schuss von Kapitän Tevfik Ceylan verfehlte das SVO-Gehäuse nur um Zentimeter (89.).

Dann war Schluss und trotzt der Niederlage wurden die Akteure des SVO mit großem Beifall ihrer zahlreichen treuen Fans mit überschwänglichem Beifall in die Kabine verabschiedet. Oberacherns Trainer Fabian Himmel wünschte dem FC 08 hinterher viel Glück für den kommenden letzten Spieltag. Da empfangen die Nullachter im heimischen Friedengrund den 1. CFR Pforzheim. Mit einem Erfolg der daheim noch ungeschlagenen Schwarzwälder wären Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Der SVO kann mit einem Erfolg bei der punktgleichen TSG Backnang seinen guten zehnten Rang sichern und damit wäre auch Fabian Himmel mehr als zufrieden. „Nach den zuletzt so erfolgreichen Spielzeiten sind die Erwartungshaltungen an uns irgendwie ins Astronomische gestiegen. Deshalb bin ich froh, dass wir so viele klare Köpfe in der Fanszene haben, die das alles auch gesund beurteilen können und es normal ist, wenn Villingen mit dieser Qualität bei uns gewinnt. Für uns ist die Oberliga einfach etwas Besonders und ich wünsche mir für die nächsten Jahre, dass wir uns diese Bodenständigkeit beibehalten. Wir leben vom Kollektiv und dieses Kollektiv hat hier unglaublich viel erreicht in den letzten Jahren und verdient viel Respekt“, sagte Oberacherns Coach hinterher.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick, Durmus (62. Fritz), Stefotic (66. Barnick), Huber, Weiß (86. Springmann), N. Leberer, Recht (62. Giardini), Hauser (80. L. Leberer), Ludwig, Angot

FC 08 Villingen: Klose, Krieger, Rinaldi (54. Boulachab), Busam (69. Bruno), Ceylan, Tadic (54. Caligiuri), Sökler, Yilmaz (77. Ivancic), Alihoxha, Emminger (87. Albrecht), Liserra

Schiedsrichter: Timon Ulrich (Heilbronn)

Zuschauer: 500

Tore: 0:1 Yilmaz (55.), 0:2 Emminger (60.)

Gelbe Karten: 1/3

Ecken: 4/2

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte Giardini (SVO/72.) wg. Foulspiel

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – TuS Greffern 3:0 (2:0)

Durch ein ungefährdetes 3:0 über den TuS Greffern schaffte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den Sprung auf Nicht-Abstiegsplatz 13. Zu verdanken haben die Achertäler diesen so wichtigen Erfolg in erster Linie den starken Nachwuchskräften der A-Junioren, die dieser Partie ihren Stempel aufdrückten. „Die Jungs haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir hatten viel Ballbesitz und haben Ball und Gegner laufen lassen und nur ganz wenig zugelassen. Gleichzeitig haben wir uns immer wieder gute Möglichkeiten herausgespielt und diese dann auch durch Nick Schabert und Joshua Seibert gekonnt genutzt“, bilanzierte ein mehr als zufriedener SVO-Coach Agostino Fazio.

Bereits nach zehn Minuten lag den SVO-Fans der Torschrei auf den Lippen, doch Niclas Scharer rutschte nur um Zentimeter an einer scharfen Hereingabe von Yannick Baumann vorbei. Dann war es Nick Schabert, der neben Yoshua Seibert zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz zählte, der eine Scharer-Flanke zum 1:0 in den Greffener Kasten setzte. In Minute 38 war Joshua Seibert mit einem platzierten Freistoß aus 18 Metern zum 2:0 Pausenstand erfolgreich.

Vier Minuten nach dem Wechsel bestrafte Nick Schabert einen Schnitzer von TuS-Schlussmann Florian Huck per Kopf mit dem vorentscheidenden 3:0. Yannick Baumann hatte nach feiner Einzelleistung den vierten Treffer auf dem Fuß, verfehlte das Gästegehäuse aber nur denkbar knapp (77.). Kurz zuvor streifte ein Schabert-Schuss nur die Oberkante der Latte. Die nie aufsteckenden Gäste, die durch diese Niederlage in der Tabelle hinter den SVO rutschten, waren zwar bis zum Schlusspfiff des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters Sezayi Bulun (Bühlertal) um Ergebniskorrektur bemüht, konnten die von Kapitän Moritz Schmidt aber gut organisierte SVO-Defensive nur selten ernsthaft in Gefahr bringen.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

TSV Essingen – SV Oberachern 0:2 (0:1)
Der Trainer des Fußball-Oberligisten SV Oberachern freut sich über einen wichtigen 2:0-Sieg bei Aufsteiger TSV Essingen, mit dem die Ortenauer dem Klassenerhalt ganz nahe gekommen sind.

Der SV Oberachern hat den nächsten Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga gemacht. Bei Aufsteiger TSV Essingen gewann die Mannschaft von Trainer Fabian Himmel am Sonntagnachmittag mit 2:0 (1:0) und kletterte in der Tabelle auf Rang neun.

Das Spiel beginnt denkbar schlecht für die Gastgeber. Nach einem Rückpass auf Torhüter Österle, vertändelt dieser den Ball, und ein Oberachener-Angreifer legt schnell quer auf Nico Huber, der nur noch ins leere Tor zum 0:1 einschieben musste (6.). Der TSV kam danach nie richtig ins Spiel, wie auch Trainer Köpf bei der Pressekonferenz anmerkte. Erst in der 34. Minute kam Essingen zur ersten und einzigen Gelegenheit der ersten Halbzeit. Nach einem langen Ball in den Strafraum legte Nierchilo auf Melo ab, dessen Schuss aus kürzester Distanz parierte Gästekeeper Mark Redl jedoch.

Klassisch ausgekontert

Auch in der zweiten Halbzeit geizten beide Mannschaften zunächst mit Torchancen. Oberachern spielte nur noch lange Pässe in die Spitze und Essingen fand keine Mittel, die Hintermannschaft der Gäste aus der Ortenau ernsthaft zu bedrängen. In der 67. Minute wurde Essingen dann klassisch ausgekontert. Zwei Pässe aus dem Mittelfeld, und die Essinger Abwehr war überspielt. Emanuele Giradini war es schließlich vorbehalten, den Konter zum 0:2 zu vollenden. Fünf Minuten später kam dann mal die Köpf-Elf mit einem Spielzug nach vorne. Doch Kilic schoss das Leder aus zentraler Position über das Gehäuse. Nur zwei Minuten später nochmals eine gute Möglichkeit für die Gastgeber, doch Melo scheiterte an Redl, nachdem er zuvor an drei Verteidigern vorbei in den Strafraum gedribbelt war. Dann verpasste Oberacherns Marin Stefotic das 0:3, als er am Essinger Schlussmann Österle scheiterte. Kurz vor Ende der Partie wurde noch ein Schuss von Ruth geblockt, der Nachschuss von Wiedmann ging übers Tor.

„Es war ein sehr wichtiger Sieg für meine Mannschaft, und ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben heute alles reingeworfen“, freute sich Oberacherns Trainer Fabian Himmel, während sein Gegenüber Simon Köpf feststellte, dass nach dem vermeintlichen Klassenerhalt wohl etwas die Luft raus ist.

TSV Essingen Österle – Etemi (56. Kilic), Funk (65. Ruth), Dayan (46. Wiedmann), Lang, Nierichlo, Pfänder (56. Coban), Biebl, Melo, Seifert, Rösch (70. Paul).

SV Oberachern Redl – Zwick, Durmus (70. Stefotic), Gueddin (46. Giardini), Huber (77. L. Leberer), Weiß (80. Asam), N. Leberer, Recht (83. Barnick), Hauser, Ludwig, Angot.

Schiedsrichter: Stefan Fimpel (Bad Wurzach) – Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Huber (6.), 0:2 Giardini (68.).

 

Joachim Kiep (OT, Baden online)

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Offenburger FV 3:1 (0:1)

Mit einem 3:1 Erfolg über Schlusslicht Offenburger FV machte der SV Oberachern einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Nach nur zwei Punkten aus den letzten fünf Begegnungen standen die Achertäler vor dem mit Spannung erwarteten Ortenau-Derby gewaltig unter Druck und das war den Akteuren lange Zeit auch deutlich anzumerken.

Die Gastgeber hatten vor den 410 Zuschauern im Waldseestadion zwar den besseren Start und ließen den OFV überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, doch einmal mehr offenbarte sich dabei die Schwäche im Abschluss. Ein Schuss von Nathan Recht (7.) verfehlte ebenso knapp sein Ziel wie ein Kopfball von Cemal Durmus (9.). Roman Angot versuchte es nach knapp einer Viertelstunde aus der Distanz und Nico Huber scheiterte an OFV-Schlussmann Lion Wellnitz (17.). Dann durfte der bis dato so gut wie beschäftigungslose Mark Redl gleich zweimal in Aktion treten. Kareem Al Yahya (22.) scheiterte aber ebenso am gewohnt sicheren SVO-Schlussmann wie OFV-Routinier Marco Petereit (29.). Auf der anderen Seite war es Lion Wellnitz, der den OFV gegen Nico Huber (36.) und Roman Angot (38.) vor dem Rückstand bewahrte. Als Noah Zwick im Strafraum etwas ungeschickt gegen Kareem Yahya zu werke ging, zeigte Schiedsrichter Felix Ehing sofort auf den ominösen Punkt. Yves Borie ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 0:1 Halbzeitstand (44.).

„Wir haben derzeit Zeit viele Chancen und treffen das Tor einfach nicht richtig. Dann hat der Gegner seine erste gute Chance – in diesem Fall der Elfmeter – und man kommt in Rückstand. Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen. Dass dann aber meine Spieler zwanzig Minuten nur noch durchsprinten, das war schon Wahnsinn“, so Oberacherns Coach Fabian Himmel. Sein Team kam wie verwandelt aus der Kabine und setzte den OFV jetzt gewaltig unter Druck. Dann war es Nico Huber, der nach knapp einer Stunde mit einem Sonntagsschuss am Mittwochabend die Wende zugunsten des SVO einleitete. Der gute Lion Wellnitz im OFV-Kasten blieb dabei völlig chancenlos.

Mit den Einwechslungen von Maximilian Weiß und Emanuele Giardini (69.) bewies Fabian Himmel dann ein glückliches Händchen. Weiß stand gerade mal eine Minute auf dem Platz und traf zum viel umjubelten 2:1 (70.). Der OFV war zwar in der Folgezeit um den Ausgleich bemüht, konnte die von Kapitän Nicola Leberer jetzt gut organisierte SVO-Defensive aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Den Schlusspunkt setzte Winter-Neuzugang Emanuele Giardini mit dem 3:1 in der vierten Minute der Nachspielzeit. „„Nach dem Ausgleich und der Oberacherner Führung habe ich taktisch umgestellt, um vielleicht wieder mehr Zugriff zu bekommen. Das 3:1 hat uns aber dann den Stecker gezogen. Am Ende ein verdienter Sieg für den SVO“, kommentierte Offenburgs Coach Sascha Ruf. Sein Kollege Fabian Himmel, der unter dem Jubel der SVO-Fans hinterher seine Vertragsverlängerung bekannt gab, sagte anschließend: „Wir haben uns den Sieg heute total verdient. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, weil der OFV auch alles reingeworfen hat. Wir haben jetzt noch drei wichtige Spiele und wollen schon am Sonntag etwas Zählbares aus Essingen mitnehmen“.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (86. Barnick), Zwick (46. Stefotic), Durmus (69. Weiß), Gueddin, Huber (90. Asam), Leberer, Recht (69. Giardini),  Hauser, Ludwig, Angot

Offenburger FV: Wellnitz, Pajaziti, Borie (57. Kummer), Leist, Schwörer, Al Yahya (90. Benedict), Petereit, Pies, Kehl, Kreuzpeintner (67. Distelzweig), Pfrimmer

Schiedsrichter: Felix Ehing (Rielasingen)

Zuschauer: 410

Tore: 0:1 Borie (44./FE), 1:1 Huber (58.), 2:1 Weiß (70.), 3:1 Giardini (90. +4)

Gelbe Karten: 3/0

Ecken: 5/3

 

RM

 

Oberliga Baden – Württemberg

FV Ravensburg – SV Oberachern 1:1 (1:0)

Der SV Ober­achern hat seine Niederlagenserie in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg beendet. Beim FV Ravensburg sicherte sich der Tabellen-13. einen Punkt. Die Partie vor 200 Zuschauern in der cteam-Arena ging 1:1 (1:0) aus.

Ober­acherns Trainer Fabian Himmel bewies am Samstag ein goldenes Händchen: Er wechselte mit Emanuele Giardini den Ausgleichstorschützen ein.

Zwar steht Oberachern weiterhin auf einem potenziellen Abstiegsplatz, dennoch war Himmel mit dem Spiel komplett einverstanden. „Es ist schwer hier in Ravensburg. Ich bin in der Vergangenheit selten heimgefahren und war glücklich“, meinte SVO-Trainer Himmel, der diesmal mit einer guten Laune die Heimreise antrat: „Chapeau, wie beide Teams aufgetreten sind. Beide haben leidenschaftlich gekämpft. Wie wir aufgetreten sind, gibt uns viel Schwung und tut uns gut nach drei Niederlagen.“

Remis-Könige

Irgendwie hätte am Ende auch kein anderes Ergebnis als ein Unentschieden herauskommen können. Ravensburg hat bislang 13-mal und damit so oft wie keine andere Mannschaft in der Oberliga unentschieden gespielt. Oberachern ist mit elf Punkteteilungen die Nummer zwei in dieser Statistik.

Ein bisschen mehr hilft der Zähler sicherlich dem zehntplatzierten FV Ravensburg, der nach dem Jahreswechsel zu Hause ungeschlagen bleibt und damit Oberachern auf Dis­tanz hält. Wenn man die Tabelle sieht, dann haben wir die beste Position im Abstiegskampf“, sagte Trainer Michael Schilling. So richtig glücklich über das dritte Remis in Serie waren die Ravensburg aber nicht. Die Oberschwaben lagen vorne und hätten gerne gewonnen. „Ich bin ein bisschen enttäuscht“, meinte Schilling angesichts der Halbzeitführung und haderte zudem mit einem ausbleibenden Elfmeterpfiff in Hälfte zwei.

Schachtschneider nicht dabei

Kurz vor Spielbeginn mussten die Gastgeber ihre Aufstellung verändern. Stürmer Daniel Schachtschneider ging es in der Nacht vor dem Spiel schlecht. Er versuchte es, doch ein Einsatz machte keinen Sinn. Für ihn spielte Philipp Kirsamer von Beginn an. Und der 20-Jährige rechtfertigte seinen Einsatz. Immer wieder behauptete sich Kirsamer gegen die Verteidiger des SV Oberachern und setzte seine nachrückenden Teamkollegen in Szene. So wie auch beim 1:0 in der zwölften Minute. Da steckte der Ravensburger Angreifer den Ball sehr gut durch und fand Kapitän Felix Schäch. Der linke Flügelspieler der Gastgeber agierte zielstrebig und überwand Gästetorwart Mark Redl mit dem ersten Kontakt. Sein Schuss schlug im langen Eck ein. 16 Minuten später traf Kirsamer den Pfosten.

Bis dahin war es ein munteres Spiel, denn auch Ober­achern tauchte immer mal wieder gefährlich auf. In der siebten Spielminute hätte das Team von Trainer Fabian Himmel eigentlich auch in Führung gehen müssen. Die Gäste konterten. Cemal Durmus brachte Nico Huber in eine hervorragende Position. Der völlig freistehende 31-Jährige schoss den Ball aus rund 14 Metern allerdings haarscharf am Tor vorbei.

Wechsel mit Wirkung

Die Gäste kamen mit leicht verändertem Personal aus der Kabine. Himmel tauschte Maximilian Weiss gegen Bastian Barnick, der sich rechts einsortierte. Nathan Recht beackerte nun die linke Seite – ein Wechsel mit Wirkung. Der SV Oberachern agierte nun druckvoller, gerade über links startete er viele Angriffe. Diese kritische Phase überstand der FV nicht unbeschadet. Der Pfosten verhinderte den Eckballtreffer von Roman Angot, aber das Himmel-Team blieb dran und nur Sekunden später markierte der eben erst eingewechselte Emanuele Giardini das 1:1 (64.).

FV Ravensburg: Castellucci – Fippl, Geiselhart, Zimmermann, Schäch, Schmidtke (79. Jeggle), Strauß (68. Lauenroth), Galinec (68. Egle), Bleise (87. Senn), Colic, Kirsamer.

SV Oberachern: Redl – Zwick, Durmus (76. Asam), Gueddin (62. Giardini), Huber, Weiß (46. Barnick), Leberer, Recht (82. Gerold), Hauser, Ludwig, Angot.

Schiedsrichter: Adem Muliqi (SpVgg 03 Ilvesheim) – Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Felix Schäch (12.), 1:1 Emanuele Giardini (64.).

 

(Bericht: Baden online)

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Bühlertal II 2:3 (0:2)

Durch eine unglückliche Niederlage gegen den Tabellenfünften SV Bühlertal 2 verpasste die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Die aus verschiedenen Gründen buchstäblich mit dem letzten Aufgebot angetretenen Gastgeber – mit Christoph Strobelt und Hannes Maier standen zwei Akteure der AH-Mannschaft auf dem Platz – kamen gut in Partie. Nach gerade mal zwei Zeigerumdrehungen scheiterte Julian Gerold per Kopf am Innenpfosten des SVB-Gehäuses und in Minute 16 verfehlte ein Schuss von Antonio Chiarelli nur knapp sein Ziel. Die Führung der Gäste fiel zu einem Zeitpunkt, als der SVO eigentlich alles im Griff hatte. Nach Zusammenspiel der beiden auffälligsten SVB-Akteure, Majd Barazi und Ruben Garcia, traf Barazi zum 0:1 (22.). Es sollte noch schlimmer kommen, denn nach einem groben Patzer des bislang so zuverlässigen Keepers Niklas Bonnal hatte Garcia keine Mühe, das Leder zum 0:2 über die Linie zu befördern (25.). Die Elf von Spielertrainer Agostino Fazio blieb trotz der beiden schnellen Gegentore weiter am Drücker. Julian Gerold scheiterte nach feiner Einzelleistung aber ebenso am guten SVB-Keeper Christian Gudera (31.) wie Hannes Maier per Kopf (45.+1).

Nach der Pause folgte zunächst die stärkste Phase der Gäste. Niklas Bonnal rettete mit einer Glanztat gegen Majd Barazi (50.). Als Barazi nach 70 Minuten einen Fehler in der Oberacherner Defensive mit dem 0:3 bestrafte, schien die Partie gelaufen. Doch die Gastgeber kämpften unverdrossen weiter. Christoph Strobelt traf nach Vorarbeit von Kevin Lorenz zum 1:3 (78.) und nur sechs Minuten später musste SVB-Keeper Gudera nach dem 2:3 durch Agostino Fazio erneut hinter sich greifen und jetzt wackelte die Abwehr der Gäste. Die Bemühungen des SVO, wenigstens einen Zähler zu ergattern, blieben aber auch in der siebenminütigen Nachspielzeit erfolglos.

„Leider zieht es sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison, dass wir dem Gegner die Gegentore durch einfache individuelle Fehler schenken. Wir haben trotz der Personalnot kein schlechtes Spiel gemacht und hatten auch einige gute Möglichkeiten. Wir haben es bis zum Schluss versucht und die Mannschaft hat nie aufgegeben“, bilanzierte SVO-Spielertrainer Agostino Fazio, der zu allem Überfluss wegen einer angeblichen Schwalbe auch noch die Ampelkarte kassierte (90.+5).

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Holzhausen 0:1 (0:1)

Mit 0:1 gegen den bisherigen Vorletzten FC Holzhausen kassierte der SV Oberachern eine schmerzhafte Niederlage und verpasste damit eine große Chance, sich im Abstiegskampf ein gutes Polster für die restlichen fünf Partien zu verschaffen. Ganz anders die Gäste, die noch vor Wochen wie ein sicherer Absteiger aussahen und nun mit ihrem dritten Sieg in Serie den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze schafften.

„Wenn du keine Tore schießt – kannst du auch keine Spiele gewinnen“. Mit dieser einfachen Aussage traf SVO-Coach Fabian Himmel den Nagel buchstäblich auf den Kopf. Ein mageres Törchen erzielten die Achertäler in ihren letzten fünft Pflichtspielen. Die logische Konsequenz dieser Torflaute ist der Rutsch in der Tabelle auf Rang 13.

Himmels Kollege Karsten Maier strahlte hinterher mit der Oberacherner Sonne um die Wette. „Wir haben uns den Sieg über die gesamte Spielzeit auch erarbeitet. Wir wollten heute einen Dreier. Kompliment an meine Mannschaft wie sie es gemacht hat“, so der FCH-Coach.

Die Gastgeber besaßen zwar ein leichtes Übergewicht, verrieten aber gegen die gut organisierte Defensive der Sulzer Vorstädter zahlreiche Schwächen beim Spielaufbau. Was einmal mehr fehlte waren die zündenden Ideen. Dazu spielte dem FCH die frühe Führung in die Karten. Im Anschluss an einen Freistoß nutzte Goalgetter Janik Michel die Verwirrung im Oberacherner Strafraum mit seinem 19. Saisontor zum 0:1 (17.). Dann kam beim SVO auch noch Pech dazu, denn nach einer halben Stunde traf der erneut glücklos agierende Marin Stefotic nur den Pfosten. Die Gäste leisteten sich zwar immer wieder leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung aus denen der SVO aber kein Kapital schlagen konnte. Nach einer unglücklichen Aktion von Kapitän Nicola Leberer an Janik Michel zeigte der gut leitende Schiedsrichter Tobias Bartschat auf den ominösen Punkt. Der Gefoulte trat selbst an, doch Mark Redl ahnte die Ecke und bewahrte sein Team vor dem 0:2 (38.). Auch bei einem Distanzschuss von FCH-Kapitän Nils Schuon kurz vor der Pause war Oberacherns Schlussmann auf dem Posten.

Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der Gäste. Der SVO konnte sich dabei bei seinem Keeper bedanken, der gleich mehrfach das zweite Gegentor verhinderte. Bei einem Schuss von Kevin Müller (49.) war er ebenso auf dem Posten wie beim Kopfball von Michel (50.). Auch einen gefährlichen Distanzschuss von Lysander Skoda konnte er noch mit den Fingerspitzen über das Gehäuse lenken (52.). Nach einem Konter der Gäste hatte Fabio Pfeifhofer freie Bahn und auch er scheiterte an Oberacherns mit Abstand bestem Akteur (65.).

Als beim FCH die Kräfte schwanden, kamen auch die Platzherren zu ihren Chancen. Einen Schuss von Marin Stefotic brachte FCH-Keeper Fritz im Nachfassen unter Kontrolle (76.) und im Anschluss an eine Hereingabe von Roman Angot verfehlte ein Kopfball von Nico Huber nur knapp sein Ziel (82.). In Minute 89 lag dem SVO-Anhang der Jubel schon auf den Lippen, doch der eingewechselte Cemal Durmus setzte das Leder völlig freistehend aus fünf Metern über das Gehäuse.

Dann war Schluss und die Gäste durften über einen am Ende zwar glücklichen aber keinesfalls unverdienten Auswärtssieg jubeln.

„Das 0:1 war ein vermeidbares Tor. Das müssen wir in Zukunft einfach besser verteidigen. Hinten heraus hatten wir noch einmal tolle Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen Wir spielen oft gut mit, aber sobald es Richtung Tor geht fehlt aktuell die Durchschlagskraft und ein bisschen auch jemand, der die Verantwortung übernimmt“, bilanzierte SVO-Coach Fabian Himmel nach der nun schon sechsten Heimniederlage seiner Elf, die am kommenden Samstag beim ebenfalls abstiegsbedrohten FV Ravensburg vor der nächsten schweren Aufgabe steht.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick, Stefotic (82. Barnick), Gueddin (86. L. Leberer), Huber, Weiß (56. Recht), N. Leberer, Asam (71. Giardini), Hauser (56. Durmus), Ludwig, Angot

FC Holzhausen: Fritz, Müller (83. Brendle), Michel, Czwerwonka (78. Gratwol), Pfeifhofer (90.+1 Mosca), Skoda, Foelsch, Schäuffele, Schlecht, Konz, Schuon (71. Haller)

Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Untermünstertal)

Zuschauer: 310

Tore: 0:1 Michel (17.)

Bes. Vork.: Redl (SVO) hält Foulelfmeter von Michel (38.)

Gelbe Karten: 3/5

Ecken: 15/6

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Varnhalt – SV Oberachern II 2:0 (2:0)

Nach den jüngsten Erfolgen in Sasbachwalden und gegen Schwarzach fuhr die Oberliga-Reserve des SV Oberachern mit viel Selbstbewusstsein zum FC Varnhalt. Auf dem engen Kunstrasenplatz konnten die Achertäler aber nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und zogen wie schon im Hinspiel mit 0:2 den Kürzeren. Vor allem bei Standardsituationen brannte es oft lichterloh vor dem Kasten von Niklas Bonnal. „Im ersten Durchgang haben wir gegen die tief stehende Varnhalter Fünferkette nicht gut gespielt mit einigen Fehlpässen und Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung“, so SVO-Coach Agostino Fazio.

Nach gerade einmal 80 Sekunden zappelte das Leder durch einen Treffer von Sascha Theiss zum ersten Mal im SVO-Gehäuse und drei Minuten vor der Pause war Jürgen Seitz zum 2:0 erfolgreich.

Nach dem Wechsel war der SVO um den Anschlusstreffer bemüht und konnte sich auch einige gute Möglichkeiten erspielen. Julian Gerold scheiterte aber zweimal in aussichtsreicher Position an Schlussmann Julius Haug. Zu allem Überfluss kassierte Kapitän Moritz Schmidt nach einer Notbremse die rote Karte (65.).

Am Ende musste der SVO mit leeren Händen die Heimreise antreten und rutschte durch diese vermeidbare Niederlage wieder auf Abstiegsplatz 15.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC Normannia Gmünd – SV Oberachern 3:1 (1:0)

Mit einem Sieg beim Aufsteiger Normannia Gmünd hätte der SV Oberachern einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Am Ende aber mussten die Achertäler die Heimreise trotz einer starken Gesamtleistung mit leeren Händen antreten.

Eine Stunde lang war der SVO am Samstag die agilere Mannschaft, verpasste es aber wieder einmal, seine zahlreichen guten Möglichkeiten in Tore umzumünzen. „Wir hätten heute mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Gerade in der ersten Halbzeit besaßen wir viele Großchancen und betrieben dabei einen Wahnsinnsaufwand“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel nach der fünften Auswärtsniederlage.

Schon in der Anfangsphase drängte sein Team auf den Führungstreffer, scheiterte dabei aber immer wieder am glänzend reagierenden Yannick Ellermann im Normannia-Kasten. Dann kam auch noch Pech hinzu, denn in Minute 22 landete ein Schuss von Luca Fritz, der kurz vor dem Wechsel mit einer schmerhaften Schnittwunde am Fuß vom Platz musste und durch Maxi Weiß ersetzt wurde, nur am Innenpfosten.

Die 1:0 Führung der Gastgeber fiel quasi aus dem Nichts. Nach Vorarbeit von Alexander Aschauer stand Nico Molinari am langen Pfosten goldrichtig und ließ Mark Redl keine Abwehrmöglichkeit (27.).

Fünf Minuten nach dem Wechsel der zu diesem Zeitpunkt mehr als hochverdiente Ausgleich durch Nico Huber, der per Kopf aus kurzer Distanz zum 1:1 erfolgreich war – Im 14. Heimspiel erst der neunte Gegentreffer der Württemberger, die nach gut einer Stunde besser in die Partie kamen. Nach einem Foul an Marvin Gnaase zeigte Schiedsrichter Alexander Rösch auf den ominösen Punkt. Luca Molinari ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:1 (74.).

Es sollte noch schlimmer kommen. Im Anschluss an einen Freistoß von Luca Molinari erhöhte Alexander Aschauer in der 89. Minute auf 3:1. Es war bereits das 17. Saisontor des ehemaligen österreichischen Junioren-Nationalspielers.

„In der zweiten Halbzeit machen wir aus einer halben Chance endlich den Ausgleich und drücken dann auf den Sieg. Gerade in dieser Phase bekommen wir sehr unglücklich den Elfmeter zum 2:1. Ich kann den Jungs aber gar keinen Vorwurf machen. Sie haben gegen einen starken Gegner ein tolles Spiel gemacht“, so Trainer Fabian Himmel, der seinen Blick schon nach vorne gerichtet hat. „Wir haben drei Endspiele vor der Brust“.

Am kommenden Samstag trifft sein Team (Rang 12/34 Punkte) auf den FC Holzhausen (16./28), dann geht die weite Reise zum FV Ravensburg (10./35) und schließlich kommt es zum Ortenau-Duell mit dem OFV (18./10).

 

Normannia Gmünd: Ellermann, Grupp, Aschauer, Gnaase (90. Kurz), L. Molinari, Rössler (90.+2 Scheible), N. Molinari (88. Rakic), Nkem (74. Sungur), Avigliano, Kianpour, Körner

SV Oberachern: Redl, Fritz (45.+3 Weiß), Zwick, Stefotic (87. Giardini), Gueddin(79. Asam), Huber, Leberer, Recht (79. Durmus), Hauser, Ludwig, Angot

Schiedsrichter: Alexander Rösch (Bad Wurzach)

Zuschauer: 207

Tore: 1:0 N. Molinari (27.), 1:1 Huber (50.), 2:1 L. Molinari (75./FE), 3:1 Aschauer (89.)

Gelbe Karten: 0/3

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Germania Schwarzach 4:2 (2:1)

Mit einem hart umkämpften aber am Ende verdienten 4:2 Erfolg über den FC Germania Schwarzach konnte die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihren Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigen und den Rückstand auf die Elf von Trainer Wolfgang Regenold auf einen Zähler verkürzen. Vor allem in Durchgang eins waren die Gäste „ein unangenehmer Gegner, der auch gut in die Zweikämpfe kam und uns immer mal wieder in Schwierigkeiten bringen konnte“, so Oberacherns Coach Agostino Fazio.

Mit einer feinen Einzelaktion brachte Julian Gerold die Gastgeber zwar mit 1:0 in Führung (19.), doch die Antwort kam postwendend. Im Anschluss an die vierte Ecke traf FC-Kapitän Manuel Galante, auffälligster Akteur im Gästeteam, zum 1:1 (21.). Der SVO besaß danach durch Louis Leberer (22./42.), Yannik Baumann (30.) und Moritz Schmidt (43.) einige gute Möglichkeiten, doch erst Sekunden vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Jean-Pierre Zymara war Moritz Schmidt erfolgreich. Germania-Keeper Alexander Braun konnte einen Leberer-Freistoß nicht unter Kontrolle bringen und der energisch nachsetzende SVO-Kapitän drückte das Leder zum 2:1 über die Linie.

Die vor allem bei Standardsituationen gefährlichen Gäste kamen nur zwei Minuten nach der Pause erneut zum Ausgleich. Im Anschluss an einen Freistoß von Robin Brand war es erneut Manuel Galante, der per Kopf zum 2:2 erfolgreich war. Die Antwort des SVO ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach Hereingabe des zur Pause eingewechselten Antonio Chiarelli traf Luka Volz per Kopf zum 3:2 (49.). Pech für die Gäste, dass Leo Nonnenmacher nach gut einer Stunde freistehend nur ganz knapp am Leder vorbeirutschte. Mit der Einwechslung von Nick Schabert (67.) bewies Trainer Fazio dann ein glückliches Händchen. Gerade einmal zwei Minuten stand der Youngster auf dem Platz, dann ließ er Gäste-Keeper Braun beim 4:2 keine Abwehrmöglichkeit. Schwarzach war zwar in der Folgezeit um den Anschluss bemüht, doch am Ende jubelten die Gastgeber über einen ganz wichtigen Erfolg im Abstiegskampf.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Nöttingen 0:5 (0:4)

Nach zuletzt fünf Oberliga-Partien ohne Niederlage zog der SV Oberachern mit 0:5 den Kürzeren gegen den FC Nöttingen, der seine jüngste Erfolgsserie mit 14 von 18 möglichen Punkten und 21:4 Toren eindrucksvoll bestätigen konnte. Für die Achertäler war es im mittlerweile zehnten Oberligajahr die zweithöchste Heimniederlage. Nur gegen den FV Ravensburg kassierte man am 26.10.2013 mit 0:6 eine noch höhere Klatsche.

Dabei sah es bis kurz vor der Pause noch ganz gut aus für die Gastgeber, die aber zahlreiche gute Möglichkeiten nicht verwerten konnten. Ganz anders die Nordbadener, die in Durchgang eins eine gnadenlose Effektivität bewiesen und während des gesamten Spielverlaufs keine einzige Ecke für sich verbuchen konnten. Gästecoach Dirk Rohde, als langjähriger Spielertrainer bei RW Elchesheim kein Unbekannter in der mittelbadischen Fußballszene, brachte es hinterher mehr als treffend auf den Punkt: „Ich muss gestehen, dass es mir irgendwie ein bisschen leid tut für den SVO. Unsere Halbzeitführung war eigentlich ein Witz. Oberachern war nicht schwächer als wir. Wir haben aber viel Glück gehabt bei drei oder vier Situationen und bis dahin ein schlechtes Spiel gemacht und führen dann aber 4:0. Das kann man eigentlich kaum erklären. Das war dann halt einfach unserer Qualität vorne geschuldet. Die Tore wurden sauber und schön durchgespielt. Wenn Oberachern den Ausgleich macht oder die Führung, die durchaus drin gewesen wäre, dann kann das Spiel auch in eine andere Richtung laufen“.

Nach knapp 20 Minuten die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung des Tabellenfünften durch Ken Hauser, der aus 18 Metern Oberacherns Keeper Mark Redl keine Abwehrmöglichkeit ließ. Der SVO kam in der Folgezeit zu einigen hochkarätigen Möglichkeiten. Die größte davon besaß Winter-Neuzugang Emanuele Giardini, der nach Vorarbeit von Cemal Durmus aber ebenso am glänzend reagierenden Yannick Onohiol im Nöttinger Kasten scheiterte (22.) wie Nico Huber mit einem Schuss aus spitzem Winkel (23.). In Minute 32 lag den SVO-Fans unter den 270 Zuschauern im Waldseestadion der Torschrei schon auf den Lippen, doch auch Luca Fritz fand per Kopf in Teufelskerl Onohiol seinen Meister (32.). Dann waren es die Gäste, die mit schnell vorgetragenen Angriffen den SVO aus allen Träumen rissen. Binnen sieben Minuten trafen Enes Tubluk (39.), Goalgetter Nikolas Dobros mit seinem zwölften Saisontreffer (43.) und Benedikt Fassler im Anschluss an einen Freistoß (45.+1) zum 0:4.

Nach der Pause war der SVO zwar um Ergebniskorrektur bemüht – mehr aber auch nicht. Die Gäste schalteten in den Verwaltungsmodus und taten nur noch das Nötigste. „Die zweite Halbzeit war dann irgendwie so ein Sportfest-Kick“, schmunzelte FCN-Coach Dirk Rohde hinterher. Der eingewechselte Niklas Hecht-Zirpel erhöhte für sein Team nach Vorarbeit von Lucas Torres Farias sogar noch auf 0:5 (80.). Dann hatte der ausgezeichnet leitende Schiedsrichter Yannik Pelka ein Einsehen mit dem SVO und beendete die Partie fast auf die Sekunde genau.

Fabian Himmel stand die Enttäuschung seiner Elf hinterher tief ins Gesicht geschrieben. „Ich fühle mich irgendwie auch beschämt – das muss ich schon sagen. Ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, dass wir den Pokal-Auftritt in Lahr vor unseren Zuschauern wieder gut machen möchten. Das hat leider nicht geklappt. Es gibt die Dinge, die kann man als Trainer beeinflussen, andere aber weniger. Ich stelle mich aber trotzdem vor die Jungs. Wir haben heute verdient verloren, aber irgendwie sind die Ansprüche nach zwei erfolgreichen Jahren, wo fast alles perfekt lief, auch in Bereiche gewachsen wo wir uns alle mal ein wenig erden sollten. Es ist jetzt Abstiegskampf angesagt und wir müssen jetzt zu unseren Wurzeln zurück“, so der SVO Coach.

Am kommenden Samstag gastiert sein Team beim Tabellensiebten Normannia Gmünd und da ist “verlieren“ eigentlich verboten, denn sonst könnte es im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal ganz eng werden.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (46. Recht), Huber (72. Gueddin), Weiß (62. Barnick), N. Leberer, Hauser, Ludwig, Angot (76. Asam), Giardini (46. Stefotic)

FC Nöttingen: Onohiol, Andric (62. Joseph), Zimmermann, Marton (66. Medhat), De Santis, Fassler, Hauser, Dobros (66. Mohamed), Kececi (46. Hohloch), Tubluk (54. Trivunic), Torres Farias

Schiedsrichter: Yannick Pelka (Emmendingen)

Zuschauer: 270

Tore: 0:1 Hauser (19.), 0:2 Tubluk (39.), 0:3 Dobros (43.), 0:4 Fassler (45.+1), 0:5 Hecht-Zirpel (80.)

Gelbe Karten: 2/3

Ecken: 6/0

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SG Sonnenhof-Großaspach – SV Oberachern 0:0

In einem hart umkämpften Spiel endet die Partie zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und dem SV Oberachern torlos mit 0:0. Beide Mannschaften gingen von Beginn an volles Risiko und setzten sich frühzeitig unter Druck. In der 5. Spielminute hätte Oberachern beinahe die Führung erzielt, als Hauser Stefotic freispielt, doch Großaspachs Torhüter Reule verhindert mit einer starken Parade das Gegentor.

Die Gäste zeigten sich insgesamt motiviert und bissig, da sie nach der bitteren Niederlage im Pokal eine Reaktion zeigen wollten. Die SG hatte zwar einige gute Standard-Situationen, konnte daraus jedoch keinen Treffer erzielen. Die erste Halbzeit endete torlos.

Die zweite Halbzeit bot keine Verbesserung im Spiel beider Mannschaften. Aspach hatte Probleme, Torgefahr zu erzeugen und konnte kaum in gefährliche Abschlusspositionen kommen. Oberachern konnte sich jedoch auch nicht entscheidend durchsetzen und blieb ebenfalls ohne Torschuss. Die SG versuchte es vermehrt mit hohen Bällen und Freistoßsituationen, scheiterte jedoch immer wieder an der Defensive des SVO. In der Schlussphase des Spiels wurde es nochmal hektisch.

Aspach drückte auf den Siegtreffer und war mehrmals nah dran. In der 79. Minute scheiterte Tasdelen aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Oberachern-Schlussmann Redl und verpasste damit eine hochkarätige Chance. Obwohl die SG in den letzten Minuten alles nach vorne warf, gelang der Mannschaft kein entscheidender Treffer. In der Nachspielzeit hatte Tasdelen erneut die Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden, traf den Ball jedoch nicht richtig.

Am Ende blieb es beim torlosen Remis. Beide Mannschaften konnten sich nicht durchsetzen und bleiben ungeschlagen. Das Unentschieden bedeutet einen weiteren Punkt für den SV Oberachern im Kampf gegen den Abstieg. Die SG Sonnenhof Großaspach verpasst hingegen den Sprung an die Tabellenspitze der Oberliga Baden-Württemberg.

Fupa.net

 

 

Stimmen zum Spiel:
Louis Leberer
Noah Zwick

 

 

Oberliga Baden Württemberg

SV Oberachern : FSV Bietigheim-Bissingen 4:3 (0:1)

Eine Woche nach dem ersten Auswärtserfolg im neuen Jahr ließ der SV Oberachern nun auch den ersten Heimdreier im Jahr 2024 folgen. 265 Zuschauer im Oberacherner Waldseestadion sahen beim 4:3 über den FSV 08 Bietigheim-Bissingen eine unterhaltsame Partie mit einem am Ende auch verdienten Sieger. Damit konnten die Achertäler ihre bisherige Saisonbilanz ausgeglichen gestalten und den Abstand auf die Abstiegszone vergrößern.

Die Württemberger, die das Hinspiel noch deutlich mit 4:1 für sich entscheiden konnten, fanden nach zähem Beginn zunächst besser in die Partie. Dann legte der SVO langsam aber sicher den Vorwärtsgang ein. Nach knapp einer halben Stunde scheiterte Rachid Gueddin am Pfosten des FSV-Gehäuses´. Den Abpraller schnappte sich Keeper Sven Burkardt mit letztem Einsatz vor dem einschussbereiten Marin Stefotic. Kurz darauf rutschte Maximilian Weiß haarscharf an einer Hereingabe von Luca Fritz vorbei (31.) und eine Hereingabe von Benedikt Asam köpfte Fritz knapp über den Kasten (33.). Auf der anderen Seite die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung des Tabellen-15. Einen kapitalen Fehler im Mittelfeld bestrafte FSV-Goalgetter Nereddine Kenniche mit dem 0:1 (36.).

Der SVO war zwar um den schnellen Ausgleich noch vor der Pause bemüht, doch sowohl Marin Stefotic als auch Benedikt Asam brachten das Spielgerät nicht im Gästegehäuse unter (43.).

Sieben Minuten nach dem Wechsel scheiterte Nico Huber am glänzend reagierenden Sven Burkhardt und im Anschluss an die dritte SVO-Ecke verfehlte ein Kopfball von Luca Fritz nur knapp sein Ziel (54.). Nach knapp einer Stunde stockte den SVO-Fans kurzzeitig der Atem, denn ein FSV-Freistoß klatschte nur an Pfosten (58.). Mark Redl wäre da machtlos gewesen. Dann war es der zuletzt so glücklos operierende SVO-Goalgetter Nico Huber, der eine Hereingabe zum mehr als verdienten Ausgleich in die Maschen setzte (60.). Nur sieben Minuten später aber die erneute Führung der Gäste, weil SVO-Kapitän Nicola Leberer unglücklich ausrutschte und so Lukas Böhm den Weg zum 1:2 ebnete.

Doch der SVO hatte an diesem Tag ja Matchwinner Nico Huber in seinen Reihen, der in Minute 73 zum 2:2 traf. Es sollte danach noch besser kommen. Erst setzte der eingewechselte Roman Angot einen Freistoß aus 17 Metern zum 3:2 ins gegnerische Gehäuse (78.) und dann ging Nico Huber nach einem mustergültigen Abschlag von Keeper Mark Redl auf und davon und vollendete zum vielumjubelten 4:2 (85.). Der Anschlusstreffer der Gäste zum 4:3 durch Pero Mamic in der Nachspielzeit kam zu spät, denn gleich danach war Schluss und der SVO durfte sich über den vierten Heimsieg freuen.

„Für beide ging es heute um viel. Wir wussten um die schwere der Aufgabe.  Unser Slogan >Kämpferherz< passt total zu uns. Das hat man heute gerade nach dem erneuten Rückstand zum 1:2 gesehen. Wenn man unter dem Strich alles zusammenfasst, dann war es gegen einen starken Gegner auch kein unverdienter Sieg“, sagte ein zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel.

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt ihm und seinem Team nicht, denn schon am Mittwoch wartet im Halbfinale des SBFV-Pokals Gastgeber SC Lahr auf die Achertäler, die nach den beiden Pokaltriumphen 2022 und 2023 erneut ins Finale einziehen wollen. Coach Fabian Himmel weiß, was ihn im Stadion an der Dammenmühle (Anstoß 17.45 Uhr) erwarten wird. „Das ist eine ganz schwere Aufgabe für uns. Ein Heimspiel wäre schön gewesen, aber wir haben auch gute Erinnerungen an den Ort, an dem wir am 21.05.2022 zum ersten Mal Pokalsieger wurden. Das bleibt positiv in Kopf und Herz“. Oberacherns ehrgeiziger Coach verrät großen Respekt vor dem Verbandsliga-Fünften. „Lahr hat definitiv einen Kader auf Oberliga-Niveau. Das braucht man nicht kleinreden. Wir wollen ins Finale – egal wie. Die Mannschaft ist gut vorbereitet und weiß was sie erwartet“, so Himmel weiter.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Stefotic (80. Giardini), Gueddin, Huber (85. Barnick), Weiß (72. Recht), N. Leberer, Asam (47. Durmus), Hauser (51. Angot), Ludwig

FSV Bietigheim-Bissingen: Burkhardt, Fitze (66. Podolsky), N. Böhm (86. Demir), Ikpide, Schmidt, L. Böhm (68. Zinram-Kisch), Mamic, Lorch, Keklik (65. Kasiar), Sirianni, Kenniche (74. Götz)

Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Neuenburg)

Zuschauer: 265

Tore: 0:1 Kenniche (36.), 1:1 Huber (60.), 1:2 Böhm (67.), 2:2 Huber (73.), 3:3 Angot (78.), 4:2 Huber (85.), 4:3 Mamic (90. +2)

Gelbe Karten: 3/1

Ecken: 5/4

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Ulm II – SV Oberachern II 1:3 (0:2)

Mit dem 3:1 bei der zweiten Mannschaft des Landesligisten SV Ulm durfte die Oberliga-Reserve des SV Oberachern endlich ihren ersten Auswärtssieg feiern und schaffte damit auch den Sprung auf Rang 14. Nach der zuletzt desolaten Vorstellung beim 1:3 gegen den SV Leiberstung stand das Team von Agostino Fazio in dieser richtungsweisenden Begegnung richtig in der Pflicht. „Die Jungs haben meine Vorgaben gut umgesetzt, die Zweikämpfe angenommen und waren präsent, auch wenn Ulm immer mal wieder gute Drangphasen hatten. Wir haben diesmal unsere Chancen endlich genutzt“, so ein zufriedener SVO-Coach. Einen großen Anteil am Erfolg hatte auch Schlussmann Niklas Bonnal, der kurz vor der Pause gleich zweimal den Anschlusstreffer des SV Ulm verhinderte.

Bereits nach vier Minuten brachte Julian Gerold die Achertäler in Führung, die aber nach knapp einer halber Stunde auch das notwendige Glück hatten, dass ein Kopfball der Gastgeber nur am Pfosten landete. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs traf Louis Leberer zum 0:2 Pausenstand.

Kurz nach der Pause konnte Aykut Ademogullari auf 1:2 verkürzen (48.). Ulm drängte danach zwar auf den Ausgleich, doch der SVO war an diesem Tag einfach das effektivere Team. Nachdem Julian Gerold die große Chance zum 1:3 per Strafstoß verpasste (84,), traf Louis Leberer in der Nachspielzeit zum 1:3. Ein Wermutstropfen dabei ist aber sicher die Gelb-Rote Karte, die Oberacherns Leistungsträger Yanick Baumann kurz vor Schluss kassierte und nun seinem Team bei der nächsten schweren Aufgabe am Donnerstag beim SV Sasbach (Donnerstag 19.00 Uhr) nicht zur Verfügung stehen wird.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden- Württemberg

FC Denzlingen – SV Oberachern 1:3 (0:2)

Die Heimelf begann verheißungsvoll und hatte auch gleich drei gute Möglichkeiten, die beste davon in der 9. Min. Nach schöner Vorlage von Anes Vrazalica schlenzte Matthis Eggert die Kugel jedoch übers rechte Tordreieck. Es dauerte bis zur 14. Min. bis die Gäste erstmals gefährlich vors FCD-Tor kamen. Wie man effektiv agiert, zeigte der SVO drei Minuten später. Nach einer Hereingabe von links beförderte Marin Stefotic die Kugel per Kopf und via Pfosten zum 0:1 ins Tor. In der 25. Min. Durcheinander vor dem FCD-Tor. Zunächst ging der Ball an die Latte, der Heimelf gelang es anschließend nicht die Situation zu klären, letztlich zeigte sich Nico Huber als Nutznießer und staubte zum 0:2 ab. In der 29. Min. beinahe der Anschlusstreffer, aber der Schuss von Hendrk Gehring wurde kurz vor der Torlinie abgewehrt, der Nachschuss von Michael Respondek wurde eine Beute von Gästetormann Mark Redl. In der 35. Min. hätte ein totaler Aussetzer von Vrazalica, beinahe zum 0:3 geführt, denn der Denzlinger Angreifer spielte den Ball voll in den Lauf von Stefotic, der hatte nur noch FCD-Schlussmann David Bergmann vor sich, traf aber lediglich die Latte. Im Gegenzug hätte Vrazalica seinen Fehler gleich wieder ausbügeln können, aber er scheiterte an Redl. So blieb es bis zur Pause beim 0:2 für die Achertäler.
Nach Wiederbeginn drängte der FCD auf den Anschluss und wurde auch in der 61. Min. dafür belohnt. Ein Zuspiel von Hendrik Gehring über links schloss Eggert mit einem Flachschuss in die lange Ecke erfolgreich ab. Vier Minuten später eine ähnliche Situation, aber diesmal zielte Eggert übers Tor. Der Ausgleich lag nun in der Luft, aber ein misslungener Abwehrversuch eines Denzlinger Abwehrspieler zerstörte alle Hoffnungen. Cemal Durmus hatte dadurch freie Bahn, lief alleine auf Bergmann zu und schob die Kugel flach links unten zum 1:3 ein. Die Hausherren gaben sich dadurch jedoch noch nicht geschlagen, kamen auch bis in die Nachspielzeit hinein noch zu guten Chancen, u.a. durch Eggert und dem eingewechselten Dino Redzic, aber Zählbares sprang dabei leider nicht mehr heraus.

(Bericht FC Denzlingen)

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Leiberstung 1:3 (0:2)

Nach dem 1:3 gegen den Tabellenneunten SV Leiberstung, gegen den man schon im Hinspiel eine historische 0:8 Klatsche kassierte, trägt die Oberliga-Reserve des SV Oberachern weiterhin die rote Laterne. Dabei hatte man sich doch vor dieser richtungsweisenden Partie so viel vorgenommen, doch mit Ausnahme von Schlussmann Niklas Bonnal erreichte kein Akteur auch nur annähernd seine Normalform.

„Auf unserem engen und kleinen Kunstrasen sowie gegen einen sehr tiefstehenden und auch sehr disziplinierten Gegner haben wir leider wenig Möglichkeiten gefunden, um Torchancen zu kreieren. Im Gegenzug hat Leiberstung unsere Fehler in der Defensive gekonnt genutzt und ihre Chancen zu hundert Prozent verwertet“, bilanzierte SVO-Coach Agostino Fazio nach der enttäuschenden Vorstellung seiner Elf.

Dabei sah es zu Beginn noch ganz gut aus für die Achertäler. Nach einer Ecke von Yannick Baumann verfehlte Kapitän Moritz Schmidt das SVL-Gehäuse per Kopf nur ganz knapp (6.) und ein Heber von Samuel Anastasiadis strich um Zentimeter über das SVL-Gehäuse. Dann traf Daniel Trapp zum 0:1 (19.) und fortan folgte ein blindes Anrennen gegen die gut stehende Defensive der Gäste. Sieben Minuten vor der Pause erhöhte Kevin Steimel auf 0:2.

Wer von den SVO-Fans nach dem Wechsel auf ein Aufbäumen der Gastgeber hoffte, wurde bitter enttäuscht. Francesco Serra hatte nach einer Stunde zwar den Anschlusstreffer auf dem Fuß, setzte das Leder aber freistehend über den Kasten. Leiberstungs Keeper Florin Zemmrich verbrachte einen insgesamt eher geruhsamen Sonntag – den ersten Schuss auf sein Gehäuse musste er erst in Minute 85 (!) entschärfen. Nur eine Minute später schaffte Julian Gerold zwar endlich das 1:2, doch die Hoffnungen auf wenigstens einen Zähler zerstörte der eingewechselte David Janicki mit dem 1:3 Endstand (90.). Bester Akteur auf dem Platz war Schiedsrichter Sebastian Scholl (Neuweier), der über die gesamte Distanz jederzeit alles im Griff hatte.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – VfR Mannheim 2:2 (1:1))

Der SV Oberachern (13./27 Punkte) muss weiterhin auf den ersten Dreier in der Rückrunde warten. Gegen den Traditionsverein VfR Mannheim (9./32 Punkte) – 1949 erster Deutscher Meister der Nachkriegsgeschichte – reichte es vor 300 Zuschauern trotz starken Beginns “nur“ zu einem 2:2 – ein Ergebnis mit dem am Ende aber beide Trainer gut leben konnten. „Hat Spaß gemacht, vor so einem Publikum heute spielen zu dürfen. Wir haben ein Super-Spiel gesehen mit vielen Fights. Mir war von vorneherein schon klar, dass wir hier nur bestehen können, wenn wir Leidenschaft und Laufbereitschaft an den Tag bringen. Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Der Abstand zum SVO ist der gleiche geblieben und das war wichtig“, sagte Mannheims Coach Hakan Atik, der auf gleich sieben Akteure verzichten musste.

„Wir haben heute kämpferisch alles rausgehauen – da können wir uns keinen Vorwurf machen. Die Jungs haben sehr gut begonnen mit 20 überragenden Minuten“, bilanzierte Oberacherns Trainer Fabian Himmel. Gerade mal sechs Minuten waren auf dem gut bespielbaren Terrain des Waldseestadions absolviert, da musste Mannheims Keeper Paul Lawall erstmals hinter sich greifen. Im Anschluss an einen Freistoß aus halbrechter Position fackelte der völlig freistehende Noah Zwick nicht lange und setzte das Leder mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 in die Maschen. Nur drei Minuten später hatte Roman Angot sogar das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Lawall, der das Leder zur Ecke lenken konnte. Auf der anderen Seite Glück für die Achertäler, dass Mannheims Akin Ulusoy nach einem Zuspielfehler von Schlussmann Mark Redl das Oberacherner Gehäuse nur knapp verfehlte (15.). Die Nordbadener fanden zusehends besser in die Partie. Das lag aber auch an den Gastgebern, die nach ihrem starken Beginn „dem VfR das Spiel irgendwie in die Hand gedrückt“ haben, so Himmel. Nach einer halben Stunde legte Mannheims Robin Szarka den Ball von der Grundlinie auf den im Fünfmeterraum freistehenden Albin Sahiti, der keine Mühe hatte, das Spielgerät zum 1:1 über die Linie zu befördern. Kurz zuvor verfehlte ein Schuss von Nico Huber aus der Drehung nach feinem Zuspiel von Marin Stefotic nur ganz knapp das Mannheimer Gehäuse (26.). und in Minute 39 rutschte ein glücklos agierender Huber um Zentimeter an einer scharfen Stefotic-Hereingabe vorbei.

Nur drei Minuten nach dem Wechsel sorgte der agile Pasqual Pander für die Führung der Gäste, die in allen Auswärtspartien zuvor erst ganze siebenmal ins gegnerische Gehäuse trafen. Der SVO war zwar danach um den schnellen Ausgleich bemüht, tat sich aber oft schwer gegen die gut gestaffelte Mannheimer Defensive. „Nach dem 1:2 sind wir irgendwie wieder auferstanden. Wir haben dann ein tolles 2:2 gemacht, was auch daran lag, dass von der Bank starke Impulse kamen“, so Himmel, der mit den Einwechslungen von Benedikt Asam (56.), Bastian Barnick (56.) und Winter-Neuzugang Emanuele Giardini (63.) noch einmal für frischen Wind sorgte. In der 76. Minute war es Rückkehrer Giardini (zuvor SV 08 Kuppenheim), der nach Vorarbeit von Nico Huber mit einem sehenswerten Volley-Schuss zum umjubelten 2:2 erfolgreich war. Als sich VfR-Kapitän Max Denefleh in einer zusehends hektischer werdenden Partie nach einer Tätlichkeit den Roten Karton einhandelte (82.), hofften die SVO-Fans auf den ersehnten Heimdreier. Giardini scheiterte jedoch in Minute 85 mit seinem satten Schuss aus 18 Metern am glänzend parierenden Lawall.

„Am Ende ist es ein leistungsgerechter Punkt. Dass wir eine halbe Stunde lang das Spiel aus der Hand gegeben haben – darüber werden wir sprechen. Mit der kämpferischen Leistung bin ich sehr einverstanden, aber spielerisch können wir es besser machen und das wissen die Jungs auch“, so Fabian Himmel nach einer intensiv geführten Oberligapartie.

Am kommenden Samstag (Spielbeginn 14.00 Uhr) gastiert sein Team beim Aufsteiger FC Denzlingen, der in der Tabelle nur noch zwei Zähler hinter dem SVO rangiert.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (56. Barnick), Stefotic, Gueddin, Huber, Leberer, Recht (63. Giardini), Ludwig, Angot (56. Asam)

VfR Mannheim: Lawall, Bozic, Denefleh, Becker, Titsch-Rivero, Ulusoy, Sahiti (65. Maloku), Djengoue, Amin (62. Neuner), Pander (73. Vrella)

Schiedsrichter: Christian Eiletz (Rheinfelden)

 

Zuschauer: 300

Tore: 1:0 Zwick (6.), 1:1 Sahiti (31.), 1:2 Pander (48.), 2:2 Giardini (76.)

Rote Karte: Denefleh (VfR/82./wg. Tätlichkeit)

Gelbe Karten: 3/5

Ecken: 6/3

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

1.CFR Pforzheim – SV Oberachern 1:1

Es bleibt dabei: Nach der Enttäuschung von Reutlingen zeigten die Achertäler beim 1:1 in der Goldstadt eine engagierte Leistung. Für den Fußball-Oberligisten SV Oberachern zählt der 1. CfR Pforzheim zu den Lieblingsgegnern. Am Freitagabend kam der SVO in der Goldstadt zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden und ist seit nunmehr vier Partien gegen den CfR ungeschlagen. Allerdings wäre für die in gelben Trikots aufgetretenen Oberacherner noch mehr möglich gewesen.

Die Führung der Mannschaft von Trainer Fabian Himmel kam überraschend. Beide Teams tasteten sich zunächst ab. Doch nach einem Konter und einem Zuspiel zog Luca Fritz frei stehend aus gut zehn Metern ins linke untere Eck zum 1:0 ab (19.). Der CfR kam anschließend besser in die Partie. Im Anschluss an eine Ecke landete der Ball nach einem Schuss von Tim Schwaiger bei Yunus Kahriman. Sein Versuch wurde von SVO-Torhüter Mark Redl mit einer Glanztat entschärft (35.). Auf der Gegenseite stand Nico Huber fünf Minuten später frei vor Elvin Kovac. Auch hier parierte der Schlussmann.

In den zweiten 45 Minuten zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Pforzheim tat sich gegen die cleveren Achertäler schwer. Die setzten immer wieder Nadelstiche. So verpasste Rachid Gueddin den zweiten Treffer (68.). Nur vier Minuten später bestrafte CfR-Torjäger Konstantinos Markopoulos die vergebene Chance. Der kurz davor eingewechselte Francis Ubabuike legte quer auf den Griechen, der aus der Nahdistanz zum 19. Mal in diese Saison traf. Kurz vor Schluss verpasste Huber den Sieg für den SVO (89.).

Für den SV Oberachern folgt nun das Heimspiel gegen den ehemaligen deutschen Meister VfR Mannheim.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SSV Reutlingen – SV Oberachern 1:0 (1:0)

Nach der grandiosen Vorstellung beim 3:0 im SBFV-Pokal-Viertelfinale über den Regionalligisten Bahlinger SC wollte der SV Oberachern eigentlich auch zum Start in das Oberligajahr 2024 aufhorchen lassen. Am Ende aber stand eine verdiente 0:1 Niederlage beim württembergischen Traditionsclub SSV Reutlingen, dem in einer schwachen Oberligapartie eine Durchschnittsleistung genügte, um wie schon beim 5:1 im Hinspiel alle drei Punkte auf der Habenseite zu verbuchen.

Sehr zur Enttäuschung von Trainer Fabian Himmel blieben die Achertäler über weite Strecken der Partie weit hinter ihren Möglichkeiten: „Der Großteil der Mannschaft hat heute nicht annähernd die Spannung und den Willen von vergangener Woche auf den Platz bekommen. Nach der Trainingswoche war ich mir sicher, dass wir den Schwung aus der Pokalpartie in dieses Spiel mitnehmen. Der frühe Rückstand hat dann sein Übriges getan“.

Nach einer Musterflanke von SSV-Kapitän Tom Schiffel ließ Ole Deininger SVO-Schlussmann Mark Redl – einer der wenigen Aktivposten der Achertäler an diesem Tag – beim 1:0 (16.) keine Abwehrmöglichkeit. Die Gastgeber gaben auch in der Folgezeit den Ton an und besaßen durch Deininger (18.) und Florian Krajinovic (45.) weitere gute Möglichkeiten. Der SVO war zwar auf schwer bespielbarem Terrain um den Ausgleich bemüht, tat sich gegen die gutstehende Defensive des Ex-Zweitligisten aber ausgesprochen schwer.

Auch in Durchgang zwei bot sich den 750 Zuschauern im traditionsreichen Stadion an der Kreuzeiche über weite Strecken das gleiche Bild. Oberacherns beste Möglichkeit zum Ausgleich ließ Cemal Durmus in Minute 51 ungenutzt. Spätestens danach hätte der SSV „den Sack vorzeitig zumachen müssen“, wie es Coach Philipp Reitter nach der Partie treffend auf den Punkt brachte.

Ricardo Gorgoglione (72.), Mattia Trianni (85.), Vladan Djermanovic (87.) und Marco Gaiser (89.) verfehlten entweder das Ziel oder scheiterten am guten Mark Redl. Auf der anderen Seite waren die Angriffsbemühungen des SVO einfach zu wenig, um den Kasten von Enrico Piu noch einmal ernsthaft in Gefahr bringen zu können.

„Die Welt geht jetzt nicht unter, aber es ist hoffentlich jetzt jedem klar, dass wir die verbleibenden 13 Spieltage mit ganzem Herzen für unser Saisonziel nutzen müssen“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel nach der siebten Niederlage im insgesamt 18. Oberligaduell mit dem SSV Reutlingen.

Bereits am kommenden Freitag muss sein SVO erneut Farbe bekennen. Da führt die Reise zum Tabellenfünften 1.CFR Pforzheim (Spielbeginn 19.00 Uhr.

 

SSV Reutlingen: Piu, Deininger (64. Plattenhardt), Staiger, Jäger, Ilic Krajinovic (75. Gaiser), Gorgoglione (83. Djermanovic), Schiffel, Founes, Dierberger (75. Trianni), Kuengienda (57. Meixner)

SV Oberachern: Redl, Zwick, Durmus (64. Barnick), Stefotic, Gueddin (80. L. Leberer), Huber (87. Giardini), Weiß (46. Asam), N. Leberer, Recht, Hauser (27. Angot), Ludwig

Schiedsrichter: Timon Ulrich (Sülzbach)

Zuschauer: 750

Tore: 1:0 Deininger (16.)

Gelbe Karten: 4/4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SBFV-Pokal Viertelfinale Stimmen zum Spiel

Stimmen der Trainer:

Dennis Bührer (BSC):

Vor viereinhalb Jahren waren wir hier in Oberachern und haben den Aufstieg in die Regionalliga gefeiert. Jetzt sind wir hier und das heute ist für mich die größte Enttäuschung seit ich beim BSC bin. Das war absolut enttäuschend von uns. Oberachern hat hochverdient gewonnen. Das wissen wir als Trainer und auch die Mannschaft weiß das. Wir haben es von Anfang an nicht geschafft, unsere Leistung zu bringen und das zieht sich bei uns durch den Pokal seit ich beim Bahlinger SC bin. Wir werden uns an der eigenen Nase fassen und uns hinterfragen und jeden Stein umdrehen, um zu erfragen, woran hat es heute gelegen hat. Aber so ist das Leben – und so ist der Fußball.

 

Fabian Himmel (SVO):

Es war auch heute wieder ein unglaublicher Support da und dafür möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken: Dieses Spiel hat mich brutale Nerven schon im Vorfeld gekostet. Wir haben heute nicht unverdient die nächste Runde erreicht. So toll die Leistung aber auch war von uns – wir hatten in den entscheidenden Situationen aber auch das entsprechende Glück.

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Stimmen zum Spiel
Doppeltorschütze und Vorlagengeber zum 3:0

Man of the Match
Cemal Durmus

 

 

 

 

SBFV-Pokal 2023/24 – Viertelfinale

SV Oberachern – Bahlinger SC 3:0 (1:0)

Der Pokalverteidiger SV Oberachern darf weiterhin vom historischen dritten Pokalerfolg hintereinander träumen, was zuvor noch keinem anderen gelungen ist.

Mit einem verdienten 3:0 gegen den Regionalligisten Bahlinger SC vor 1060 Zuschauern schafften die Achertäler zum vierten Mal in Serie den Sprung ins Halbfinale. Die Elf von Trainer Fabian Himmel, die keinen schwachen Punkt in ihren Reihen hatte, überzeugte über die gesamte Distanz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Dabei spielte ihr die frühe Führung in die Karten. Der Minutenzeiger hatte noch keine zwei Umdrehungen hinter sich, als der sonst so zuverlässige Bahlinger Keeper Benedikt Grawe völlig unbedrängt den Ball Cemal Durmus im Strafraum vor die Beine legte, der dann keine Mühe hatte, das Leder zum 1:0 in die Maschen zu befördern. Nur vier Minuten später verfehlte ein Schuss von Marin Stefotic nur knapp sein Ziel. In Minute zehn machte der BSC-Keeper mit einer klasse Parade gegen Durmus seinen frühen Fehler wieder wett und auch einen Schuss

von Nico Huber konnte Grawe entschärfen (14.). Von den favorisierten Gästen, die nach zuvor acht vergeblichen Anläufen unbedingt wieder ins Halbfinale einziehen wollten, war lange Zeit nichts zu sehen. Nach einer halben Stunde wurde auch SVO-Keeper Mark Redl erstmals geprüft – einen strammen Distanzschuss von Hasan Pepic konnte er aber zur Ecke lenken. Der gleiche Akteur setzte nur zwei Minuten danach einen Freistoß aus halbrechter Position knapp über das SVO-Gehäuse. Mehr war von den bis dato in allen Bereichen enttäuschenden Gästen bis zur Pause nicht zu sehen.

Mit den Einwechslungen von Fabio Kinast und Hassan Mourad wollte BSC-Coach Dennis Bührer eigentlich für den Umschwung in Durchgang zwei sorgen. Luca Köbele fand aber drei Minuten nach dem Wechsel im fehlerlosen SVO-Keeper Mark Redl seinen Meister. Dann sorgte ein Pfiff von Drittliga-Schiedsrichter Jonas Brombacher für große Aufregung im Lager des BSC. Marin Stefotic, von Nico Huber glänzend in Szene gesetzt, hatte plötzlich freie Bahn. Beim Versuch, Grawe zu umkurven, kam er zu Fall und Brombacher zeigte sofort auf den ominösen Punkt. Cemal Durmus, der Herr der ruhenden Bälle beim SVO, ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 2:0 (54.). Mit Wut im Bauch wollte der Regionalligist den Anschlusstreffer, der um ein Haar dann auch gefallen wäre, doch der stramme Schuss von Shqipon Bektasi aus halblinker Position klatschte an den Querbalken des SVO-Gehäuses (74.). Redl wäre da machtlos gewesen. Nur zwei Minuten später sorgte dann aber Nico Huber nach feinem Zuspiel von Cemal Durmus, mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung. Die Gäste waren zwar in der Folgezeit um den verdienten Ehrentreffer bemüht, blieben am Ende aber glücklos. Ein Kopfball von Lukas Sonnenwald (83.) strich knapp über den Kasten und in der Nachspielzeit scheiterte Fabio Kinast an Schlussmann Mark Redl. Auf der anderen Seite vergab der eingewechselte Maximilian Weiß völlig freistehend per Kopf den vierten Oberacherner Treffer (87.).

Beim SVO blickt man jetzt gespannt auf die Auslosung des Halbfinales. Dort warten mit dem “Dauerrivalen“ FC 08 Villingen, dem Verbandsliga-Primus FC Teningen und dem Sieger der Partie SC Lahr gegen den Landesligadritten FC Wolfenweiler-Schallstadt die möglichen Gegner.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (75. Angot), Stefotic (86. Barnick), Gueddin, Huber (84. Giardini), Leberer, Recht, Hauser (69. Weiß), Ludwig

Bahlinger SC: Grawe, Lokaj, Bux, Häringer, Novakovic (69. Vesco), Wehrle (77. Sonnenwald), Bektasi, Köbele (46. Kinast), Zengin (46. Mourad), Pepic (89. Gutjahr), Lovisa

Schiedsrichter: Jonas Brombacher (Kandern)

Zuschauer: 1060

Tore: 1:0 Durmus (2.), 2:0 Durmus (54./FE), 3:0 Huber (76.)

Gelbe Karten; (2/3)

Rote Karte: Vesco (BSC wg. SR-Beleidigung nach Abpfiff)

Ecken: 4/5

 

RM

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV Hollenbach 1:1 (0:1)

Das letzte Spiel eines überaus erfolgreichen Jahres schloss der SV Oberachern mit einem leistungsgerechten 1:1 gegen den Tabellenvierten FSV Hollenbach ab. Ein Ergebnis mit dem sich am Ende beide Trainer überaus zufrieden zeigten. „Wir haben es uns vorgenommen, hier etwas mitzunehmen und das ist uns gelungen. Wir haben heute auch gegen eine Mannschaft gespielt, die uns vor viele Probleme gestellt hat. Wir freuen uns jetzt alle auf die Pause und von daher war es auch wichtig, einen Punkt mitzunehmen“, so Gästecoach Martin Lanig.

„Mit dem Remis können wir gut leben. Mit den erreichten 25 Punkten liegen wir total im Soll. Wenn man dabei bedenkt, dass wir in den ersten fünf Spieltagen noch massiv von dem DFB-Pokalauftritt beeinflusst waren, haben wir danach für unsere Verhältnisse viele Punkte gesammelt“, bilanzierte Oberacherns Trainer Fabian Himmel hinterher voller Stolz. „Die Jungs haben alle einen Super-Job gemacht. Ich bin unglaublich gerne Trainer dieser Mannschaft“.

Vor den 160 Zuschauern im Waldseestadion hatte seine Elf 20 Minuten lang so gut wie alles im Griff und besaß durch Marin Stefotic zwei halbwegs gute Möglichkeiten. Sein erster Schuss aus 18 Metern strich knapp am Gehäuse von FSV-Schlussmann Thomas Bromma vorbei (14.) und nur zwei Minuten später konnte der zweite noch von der FSV-Defensive zur Ecke geblockt werden. Dann führte ein mustergültig vorgetragener Konter der bayrischen Schwaben zum überraschenden 0:1 durch den aufgerückten Sebastian Schiek. „Da hat bei uns die Absicherung nach hinten auch nicht ganz gestimmt“, monierte der SVO-Coach. Die Achertäler wollten noch vor der Pause den Ausgleich, doch sowohl Marin Stefotic (33./43.) als auch Kapitän Nico Huber (36.) blieben bei ihren Aktionen glücklos. Mit ihrer zweiten Möglichkeit in Durchgang eins wäre den Gästen kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Monninger (Bonlanden) beinahe der zweite Treffer gelungen, doch Marco Specht fand am glänzend parierenden SVO-Keeper Mark Redl seinen Meister.

Nach dem Wechsel waren es erst einmal die Gäste, die dem Spiel gegen jetzt allerdings stark abbauende Gastgeber ihren Stempel aufdrückten, doch dabei nur zu einer richtig guten Möglichkeit durch den zur Pause eingewechselten Rico Hofmann kamen, die Mark Redl aber entschärfen konnte (68.). Auf der anderen Seite scheiterte Cemal Durmus nach feinem Zuspiel von Kapitän Nico Huber an FSV-Keeper Thomas Bromma (53.) und ein Schuss von Roman Angot von der Strafraumgrenze strich einen knappen Meter am Pfosten vorbei (57.). Dann holte der Torschütze zum 0:1, Sebastian Schiek, den erst vier Minuten zuvor eingewechselten Julian Gerold im Strafraum von den Beinen. Cemal Durmus, der Mann der ruhenden Bälle beim SVO, ließ sich die Elfmeterchance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:1 (77.). Die letzte Chance dieser Partie lag auf Seiten der Gäste, doch Rico Hofmann scheiterte einmal mehr an Mark Redl (81.). Dann war Schluss und mit dem gleichen Resultat wie schon im Hinspiel verabschiedeten sich beide in die wohlverdiente Winterpause.

Am 02. März gastiert der SVO dann beim Traditionsclub SSV Reutlingen und da will man sich für die in der Vorrunde erlittene 1:5 Heimniederlage revanchieren.

Eine Woche zuvor jedoch muss die Himmel-Elf im Pokal Farbe bekenn, denn da wartet auf den zuletzt zweimal erfolgreichen SBFV-Pokal-Champion mit dem Regionalligisten Bahlinger SC im Viertelfinale eine ganz große Herausforderung.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus, Stefotic, Gueddin (58. Barnick), Huber (72. Gerold), Weiß, Hauser, Ludwig Angot

FSV Hollenbach: Bromma, Nzuzi, Breuninger, Schülke, Minder (46. Hahn), Scherer (90. +1 Utz), Limbach, Schiek, Lutz (46. Hofmann), Uhl, Specht (88. Limbach)

Schiedsrichter: Marvin Monninger (Bonlanden)

Zuschauer: 160

Tore: 0:1 Schiek (21.), 1:1 Durmus (77./FE)

Gelbe Karten: 4/1

Ecken: 3/3

 

RM

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Luca Fritz
Trainer Fabian Himmel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

ATSV Mutschelbach – SV Oberachern 4:4 (2:4)

Revanche für die 2:5-Niederlage nehmen: das war das Ziel des südbadischen SV Oberachern beim nordbadischen Vertreter ATSV Mutschelbach. Und das ist beim 4:4-Remis nicht ganz gelungen.
Die Acherner Vorstädter gingen in der 12. Minute durch Cemal Durmus früh in Führung. Doch die Freude dauerte nicht lange, denn der ATSV glich in der 14. Minute durch Felix Kendel aus. Der SVO blieb weiter am Drücker und in der 20. Minute war es Roman Angot, der das 2:1 für Oberachern erzielte. Die Überlegenheit der Mannschaft von Trainer Fabian Himmel wurde mit dem 3:1, das Marin Stefotic in der 24. Minute erzielte, bestätigt. Roman Angot gelang in der 40. Minute das 4:1 und in der Nachspielzeit (48.) erzielte Jonas Malsam das 2:4.
Spannend wurde es in der 64. Minute. Mit einem tollen Treffer verkürzte Kai Kleinert auf 3:4. Damit nicht genug. Nur zwei Minuten später verwandelte Kendel, nach einem Handspiel von Luca Fritz, den fälligen Strafstoß zum 4:4-Ausgleich.
Und die Punkteteilung hat sich der ATSV Mutschelbach aufgrund der starken zweiten Halbzeit durchaus verdient.
Für den SV Oberachern, der nach der Halbzeitpause zu wenig nach vorne machte, wäre im badischen Derby deutlich mehr drin gewesen.

 

 

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Roman Angot
Noah Zwick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SG Lichtenau/Scherzheim 3:3 (1:2)

Wie schon beim Hinspiel in Lichtenau trennten sich beide Teams mit einem am Ende leistungsgerechten 3:3. Damit verpasste es die Oberliga-Reserve des SV Oberachern, die Abstiegsplätze zu verlassen. „Leider hat gestern die Leidenschaft und der unbedingte Wille gefehlt, was uns in den letzten Wochen noch so stark gemacht hat. Einige Spieler haben das Spiel auf die leichte Schulter genommen und nicht den Kampf angenommen mit dem Lichtenau/Scherzheim in das Spiel gegangen ist“, kritisierte SVO-Spielertrainer Agostino Fazio.

Dabei hatte seine Elf einen Auftakt nach Maß, denn nach gerade einmal vier Minuten traf Louis Leberer zum 1:0. Die Freude der Achertäler währte aber nicht lange, denn nur zwei Zeigerumdrehungen später war Sascha Faber per Kopf im Anschluss an eine Ecke zum 1:1 erfolgreich. Der Gast fand immer besser in die Partie und nach einer halben Stunde traf Thomas Küpferle per Kopfballverlängerung im Anschluss an einen Freistoß zum 1:2 als beim SVO erneut die Zuordnung in der Defensive nicht stimmte. In Minute 69 hatte Küpferle die Vorentscheidung zugunsten der Gäste auf dem Fuß, scheiterte aber erst am glänzend reagierenden SVO-Keeper Niklas Bonnal und im Nachschuss am Pfosten. Die Schlussphase hatte es dann wahrlich in sich. Pius Tisch markierte in der 83. Minute zunächst den umjubelten 2:2 Ausgleich, doch nur 60 Sekunden danach brachte Thilo Schulmeister den Gast nach einer weiteren Standardsituation völlig freistehend erneut in Führung. Dann war es Pius Tisch, der zwei Minuten danach mit seinem zweiten Treffer zum 3:3 Endstand erfolgreich war.

Durch die Punktgewinne der Mitkonkurrenten rutschte der SVO damit wieder auf den letzten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag um 15.00 Uhr gastiert die Elf von Agostino Fazio zum mit Spannung erwarteten Achertalderby beim FSV Kappelrodeck-Waldulm und da hängen die Trauben bekanntlich besonders hoch.

 

Tore: 1:0 L. Leberer (4.), 1:1 Faber (6.), 1:2 Küpferle (29.), 2:2 Tisch (83.), 2:3 Schulmeister (84.), 3:3 Tisch (86.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. Göppinger SV 0:2 (0:0)

Zum Auftakt der Rückrunde unterlag der SV Oberachern auf heimischem Terrain mit 0:2 gegen den Tabellenzweiten 1. Göppinger SV.

360 Zuschauer im Waldseestadion sahen trotz widrigen Witterungsverhältnissen und tiefem Boden eine vor allem in Durchgang eins auf hohem Niveau stehende Oberligapartie mit einem am Ende glücklichen Sieger.

„Wir sind sehr froh, dass wir hier drei Punkte mitnehmen konnten. Immer wenn wir gegen Oberachern spielen sind es sehr emotionale und intensive Spiele. Wir haben heute zwei sehr gute Mannschaften gesehen, die in allen Bereichen alles gezeigt haben, was in so einem Spiel notwendig ist“, bilanzierte ein zufriedener Gästecoach Gianni Coveli hinterher.

„Enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, etwas zu holen“ war Oberacherns Coach Fabian Himmel – nicht aber über die Gesamtleistung seiner Elf: „Was die Jungs gezeigt haben, darauf bin ich mächtig stolz. Wir waren über weite Strecken ebenbürtig und in Halbzeit eins sogar die bessere Mannschaft. Göppingen hatte zweieinhalb Chancen und macht zwei davon rein – deshalb stehen sie in der Tabelle auch so weit vorne. Wir haben auch heute wieder einen unglaublichen Aufwand betrieben. Ein Punkt wäre definitiv drin gewesen“, betonte Himmel.

In einer Partie, in der beide Abwehrreihen nur wenige Torchancen zuließen, war der SVO zunächst das präsentere Team. In der 18. Minuten lag den SVO-Fans der Torschrei schon auf den Lippen, doch Göppingens Keeper Marcel Schleicher konnte den platzierten Freistoß von Cemal Durmus mit einer Glanzparade noch zur Ecke lenken. Der SVO blieb auch in der Folge zunächst am Drücker. Ein Durmus-Schuss verfehlte sein Ziel in Minute 44 nur knapp. Kurz vor dem Seitenwechsel vergab Atutononu etwas überhastet die bis dato einzige gute Möglichkeit der Gäste.

Nach dem Wechsel fanden die Württemberger zwar etwas besser in die Partie – klare Torchancen ließ die SVO-Defensive aber nicht zu. Dann war es Tim Schraml, der nach einer Stunde mit einem Sonntagsschuss zum 0:1 erfolgreich war. In einer zusehends hektischer werdenden Partie wollte der

SVO den eigentlich verdienten Ausgleich, doch als der erst wenige Minuten zuvor eingewechselte Maximilian Weiß einen Schuss unglücklich zum 0:2 ins eigene Gehäuse abfälschte (85.), war die Partie gelaufen.

„Wir wussten, wenn wir die Möglichkeiten bekommen, müssen wir da sein und das haben wir im zweiten Durchgang sehr gut gemacht. Es gab heute viele kleine Nicklichkeiten, die einfach zu so einem Spiel dazugehören, aber immer wieder durch den Schiedsrichter unterbrochen wurden, so GFV-Coach Gianni Coveli.

Unrühmlicher Höhepunkt der Partie war die Rote Karte für Göppingens Jeffrey Idehen, der Cemal Durmus an der Seitenlinie völlig unmotiviert von den Beinen holte (90.). Bleibt nur zu hoffen, dass sich Oberacherns torgefährlicher Mittellfeldakteur keine so schwere Verletzung erlitten hat, wie zunächst befürchtet.

Am Samstag (14.30 Uhr) gastiert der SVO beim Aufsteiger ATSV Mutschelbach und da will man sich für die im Hinspiel erlittene 2:5 Heimniederlage revanchieren.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick (83. Barnick), Durmus (90. +2 Scharer), Stefotic, Gueddin, Huber, Gerold (58. Angot), Recht (77. Weiß), Hauser, Ludwig

Göppinger SV: Schleicher, Hirth, Idehen, Neziri (63. Baroudi), Tunjic (90. +3 Hölzli), Steinbrenner, Schraml, Atutononu, Brück, Freiwald (21. Piljek/86. Profis), Milisic (59. Wolff)

Schiedsrichter: Timon Ulrich (Sülzbach)

Zuschauer: 360

Tore: 0:1 Schraml (61.), 0:2 Weiß (85./ET)

Rote Karte: Idehen (Göppingen/90.)

Gelbe Karten: 3/3

Ecken: 11/3

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FV Gamshurst 4:3 (3:2)

150 Zuschauer erlebten ein Stadtderby von höchstem Unterhaltungswert. Sieben Tore, vier Platzverweise und am Ende einen verdienten Sieger. Beim überraschenden 4:3 über den Tabellenvierten FV Gamshurst zeigte das bisherige Schlusslicht SV Oberachern 2 zum Abschluss der Vorrunde seine beste Saisonleistung. Dabei sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit der Gäste aus, die durch Treffer von Goalgetter Mohamed Houha (2./12.) schon früh mit 2:0 in Führung lagen. „Wir haben die Anfangsphase verschlafen und Gamshurst hat uns mit seinen guten und schnellen Offensivspielern gleich bestraft“, so SVO-Spielertrainer Agostino Fazio, der nach 18 Minuten seinen Platz im Mittelfeld räumte und Joshua Seibert aufs Feld schickte. Seinen ersten Einsatz im Seniorenteam rechtfertigte der A-Juniorenspieler mit einer bärenstarken Leistung. Nach einer halben Stunde traf SVO-Kapitän Moritz Schmidt im Anschluss an die zweite Ecke zum 1:2 und nur zwei Minuten später setzte Seibert einen Freistoß zum 2:2 in die Maschen (32.). Kurz zuvor sah der Gamshurster Bryan Vinh die Ampelkarte. Yannik Baumann brachte den SVO in Minute 40 mit 3:2 in Führung. Kurz vor der Pause kassierten sowohl Alban Aliu (SVO) als auch Nourredine Salhi (FVG) nach einem Gerangel den roten Karton.

In Überzahl kam der SVO gut in Hälfte zwei und hatte Pech als Seibert nur die Unterkante der Latte traf 48.). Auf der anderen Seite klatschte ein Schuss von Ali Maamar Kouadri, der kurz vor Schluss noch die Ampelkarte sah, ebenfalls nur an die Latte.

Dann war es der beste Spieler auf dem Platz, Joshua Seibert, der nach 79 Minuten zum vielumjubelten 4:3 Endstand traf.

„Die Mannschaft hat – wie schon in den letzten Wochen – eine wirklich tolle Leistung gezeigt.

Gleichzeitig hatten wir mit Joshua Seibert genau den Spieler, der den Unterschied gemacht hat und der uns mit seinen zwei Treffern am Ende auch den Sieg beschert hat“, bilanzierte ein glücklicher SVO-Coach Agostino Fazio.

 

Tore: 0:1 Houha (2,), 0:2 Houha (12.), 1:2 M. Schmidt /30.), 2:2 Seibert (32.), 3:2 Baumann (40.), 3:3 Boucena (53.), 4:3 Seibert (79.)

Gelb-Rot:  Vinh (FVG 31.) / Maamar Kouadri (FVG 87.)

Rot: Aliu (SVO/43.) / Salhi 43./FVG)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSG Backnang 2:0 (0:0)

Mit einem 2:0 über Angstgegner TSG Backnang, die die letzten vier Partien am Waldsee allesamt für sich entscheiden konnte, schloss der SV Oberachern die Hinrunde seiner mittlerweile zehnten Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus als guter Tabellenzehnter ab. Dabei sah es nach dem Pokalstress mit SBFV-Pokal, DFB-Pokal und zahlreichen Englischen Wochen alles andere als danach aus. Ganze zwei Punkte holten die Achertäler aus ihren ersten fünf Oberliga-Partien, dann aber fanden sie immer besser zu ihrem gewohnten Spiel. Es folgten stolze 21 Zähler in den letzten zwölf Begegnungen.

Dass der Sieg über die Württemberger am Ende mehr als verdient war, darüber waren sich hinterher auch beide Trainer einig.

„Wir hatten uns viel vorgenommen, aber gerade in der ersten Halbzeit zu keiner Phase ins Spiel gefunden. Heute war ein Tag, wo wir nicht so auf dem Platz waren wie wir es eigentlich können. Auf der anderen Seite war Oberachern auch sehr gut und hat durchgehend Druck ausgeübt und am Ende auch verdient einen 2:0 Sieg eingefahren“, so das ehrliche Fazit von TSG-Coach Mario Klotz.

Ganz anders die Miene seines Kollegen Fabian Himmel: „Ich freue mich einfach für meine Jungs, dass wir heute wieder ein so gutes Spiel hingelegt haben. Wir sind im Augenblick auch mental ziemlich stark und spielen einen schnellen und guten Fußball. Ich bin schon stolz darauf, dass wir gegen eine so gute Mannschaft wie die TSG als bessere Mannschaft einen verdienten Sieg einfahren konnten“, so der SVO-Coach.

Vor allem in Durchgang eins hatte sein Team so gut wie alles fest im Griff, fand aber gegen die dichtgestaffelte Defensive der TSG einfach kein Durchkommen. Trotz neun Eckbällen hielt sich die Zahl der herausgespielten Möglichkeiten lange Zeit in überschaubaren Grenzen. Nico Huber, der für den am Knie operierten Abwehrchef Nicola Leberer die Kapitänsbinde trug, scheiterte nach 35 Minuten an TSG-Keeper Enrico Caruso. Luca Fritz, der zu den stärksten Akteuren auf dem Platz zählte, und Noah Zwick rutschten fast im Gleichschritt knapp an einer Hereingabe von Cemal Durmus vorbei (39.). Nur eine Minute später verfehlte ein Schuss von Durmus nach Vorarbeit von Fritz nur knapp sein Ziel. Auf der anderen Seite ging von der TSG kaum einmal eine ernsthafte Gefahr aus.

Auch nach dem Pausenpfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Tobias Bartschat bot sich den knapp 200 Besuchern über weite Strecken das gleiche Bild. Ein Kopfball von Thomas Doser, der im Anschluss an einen Freistoß von Vincent Sadler das Gehäuse von Mark Redl um einen Meter verfehlte, blieb bis zum Schluss die einzig richtig gefährliche Aktion der TSG.

In der 57. Minuten lag den SVO-Fans der Torschrei schon auf den Lippen. Nathan Recht und Nico Huber scheiterten beide zunächst an Keeper Caruso und den Abpraller setze Marin Stefotic an die Unterkante der Latte (57.). Ein Schuss von Nico Huber konnte der mit Abstand stärkste TSG-Akteur, Keeper Enrico Caruso, mit einer weiteren Glanztat noch zur Ecke klären. Kurz darauf stand er erneut im Blickpunkt, als er Marin Stefotic im Strafraum zu ungestüm von den Beinen holte. Cemal Durmus ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte mit seinem sechsten Saisontreffer zum längst überfälligen 1:0 (73.). Die Gastgeber blieben auch in der Folgezeit am Drücker – aber glücklos im Abschluss. Dann hatte SVO-Coach Fabian Himmel mit den Einwechslungen von Bastian Barnick (80.) und Julian Gerold (87.) ein glückliches Händchen. Nach feiner Vorarbeit von Gerold hatte Barnick keine Mühe, das Leder in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 2:0 Endstand über die Linie zu befördern.

Am Samstag trifft der SVO zum Auftakt der Rückrunde auf den Tabellenzweiten 1. Göppinger SV, gegen den man im Hinspiel noch mit 1:4 den Kürzeren ziehen musste.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus, Stefotic (80. Barnick), Gueddin (90.+4 L. Leberer), Huber (87. Gerold), Recht (90.+3 Weiß), Hauser (80. Springmann), Ludwig, Angot

TSG Backnang: Caruso, Geldner, Sadler, Santoro (70. Leuze), Schwemmle (78. Becker), Özem (25. Pöhler), Doser, Tichy (90.+2 Kuchler), Mollo (46. Hornek), Terpsiadis, Mahler

Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Müllheim)

Zuschauer: 185

Tore: 1:0 Durmus (73./FE), 2:0 Barnick (90.+4)

Gelbe Karten: 1/1

 

Stimmen zu Spiel auf Facebook:
Marvin Ludwig
Cemal Durmus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – TuS Hügelsheim 0:3 (0:1)

Der Aufwärtstrend des Tabellenletzten SV Oberachern 2 war trotz der 0:3 Niederlage gegen den Tabellenführer TuS Hügelsheim unverkennbar. „Mit der Leistung meiner Mannschaft kann ich sehr zufrieden sein – leider nicht mit dem Ergebnis, denn am Ende zählen halt nur die Punkte. Wir haben uns einige gute Möglichkeiten herausgespielt, brachten den Ball aber leider nicht im Tor unter“, bilanzierte SVO-Spielertrainer Antonio Fazio. Großen Anteil daran hatte auch Hügelsheims Keeper Blaise Daniel Mpome Essiben, der zahlreiche gute Möglichkeiten der Gastgeber vereitelte. Nicolas Göttler brachte die Spargeldörfler bereits nach sechs Minuten in Führung. Danach drängte der SVO vergeblich auf den Ausgleich. Nach dem Wechsel sorgte TuS-Goalgetter Juvian Tschemeni Emagni mit seinen Saisontreffern 15 und 16 für die Entscheidung (67./84.). „Hügelsheim war eine extrem spielstarke Mannschaft mit vielen guten Spielern. Am Ende hat die individuelle Klasse einzelner Spieler das Spiel entschieden“, so SVO-Coach Agostino Fazio.

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC 08 Villingen – SV Oberachern 4:1 (1:0)

Nach zuvor sechs Spielen ohne Niederlage zog der SV Oberachern im südbadischen Duell beim FC 08 Villingen mit 1:4 den Kürzeren. Die hochgehandelten Schwarzwälder hingegen konnten nach zuletzt drei sieglosen Partien wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Am Ende zwar ein deutliches Ergebnis, das aber den tatsächlichen Verlauf nicht widerspiegelt. „Wir waren über 70 Minuten die dominantere Mannschaft, machen halt einfach unsere Chancen nicht rein. Nach einer halben Stunde müssen wir mit zwei Toren führen. Auch nach dem 2:1 hatten wir noch gute Ausgleichsmöglichkeiten. Wir müssen unsere tollen Leistungen halt endlich auch in Tore ummünzen“, bilanzierte Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Bereits nach drei Minuten traf Luca Fritz nur den Pfosten des 08-Gehäuses. In Minute 27. sprang SVO-Kapitän Nicola Leberer der Ball im Strafraum unglücklich an die Hand. Villingens Kapitän Ceylan ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 1:0.

Nach der Pause donnerte Marin Stefotic das Leder zum verdienten Ausgleich in den Winkel. (63.). Die Freude bei den Achertälern währte aber nicht lange. Samet Yilmaz traf nur drei Minuten später zur erneuten Führung der Gastgeber. Der SVO drängte zwar in der Folgezeit auf den Ausgleich doch 08-Goalgetter Marcel Sökler mit seinem 15. Saisontreffer (87.) und Leon Albrecht (90.) besiegelten die 4:1 Niederlage.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Neusatz – SV Oberachern II 1:1 (0:1)

Eine Woche nach dem ersehnten ersten Saisonsieg erkämpfte sich die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern ein wichtiges Remis beim Mitaufsteiger SV Neusatz. Spielertrainer Agostino Fazio zeigte sich hinterher zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Neusatz war der erwartet zweikampfstarke Gegner. In der ersten Hälfte wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen – in Halbzeit zwei haben dann die Gastgeber immer mehr gedrückt. Die Jungs haben sich aber gut reingehängt und sich somit den einen Punkt verdient“.

Zur Pause lag sein Team noch mit 1:0 in Führung. SVN-Defensivakteur Alex Majer lenkte einen Schuss vor dem einschussbereiten Antonio Chiarelli ins eigene Gehäuse (35.). Denis Labini traf für den SV Neusatz nach knapp einer Stunde zum 1:1 Ausgleich. Die Elf vom Felsenrain drängte danach auf die Entscheidung, doch SVO-Keeper Niklas Bonnal verhinderte mit zwei Glanzparaden einen weiteren Treffer. Einen großen Verdienst am angestrebten Auswärtszähler hatten dabei auch die drei AH-Akteure Christoph Strobelt, Hannes Maier und Daniel Gorzalka. „Einfach super wie sie mit ihrer Qualität und Erfahrung meiner jungen Mannschaft aktuell aushelfen“, freute sich Coach Agostino Fazio.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSV Essingen 0:0

Mit dem 0:0 gegen den Tabellenelften TSV Essingen bleibt der SV Oberachern seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagen. Dabei war vor den 235 Zuschauern auf dem kleinen Kunstrasenplatz mehr drin als nur ein torloses Remis.

Gästecoach Simon Köpf brachte es hinterher treffend auf den Punkt: „Uns ging es in den letzten Wochen so, wie Oberachern heute. Sie haben ein Riesenspiel gemacht und schießen halt das Tor nicht. Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen und nehmen glücklich einen Punkt mit“.

„Wir hatten viele Chancen – es sollte heute halt einfach nicht sein“, so SVO-Trainer Fabian Himmel, der aber trotz der verschenkten zwei Punkten hinterher ein großes Kompliment an seine glücklose Elf richtete: „Was sie heute auf dem engen Kunstrasen an Kampf und Einsatzbereitschaft – aber auch an spielerischen Komponenten – herausgefeuert hat, das war schon ganz großes Kino“.

Über die gesamte Spielzeit hatten die Achertäler so gut wie alles im Griff. Nur einmal stand die Himmel-Elf mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde – in Minute 9 klatschte ein fulminanter Freistoß von Essingens Erman Kilic aus gut 30 Metern an die Querlatte des SVO-Gehäuses. Danach besaß der SVO genügend Möglichkeiten, bereits zur Pause die Weichen auf Sieg zu stellen. Cemal Durmus hatte gleich zweimal die Führung auf dem Fuß (19./21.), scheiterte aber beide Male an der vielbeinigen Gästeabwehr. Nach 35 Minuten fehlte nicht viel und SVO-Schlussmann Mark Redl hätte es in die Auswahl zum Tor des Monats geschafft. Mit seinem Freistoß aus der Oberacherner Hälfte verfehlte er das Gehäuse des zu weit vor seinem Kasten stehenden TSV-Keepers Jerome Weisheit nur ganz knapp (35.).

Auch nach dem Wechsel lief die Partie fast nur in eine Richtung. Der große Pechvogel an diesem Tag war Cemal Durmus. Erst scheiterte er mit einer Großchance am glänzend reagierenden TSV-Keeper Weisheit (60.), dann setzte er einen Kopfball nur um Zentimeter am Pfosten vorbei (82.) und nach einer Hereingabe von Nathan Recht rutschte sowohl er als auch Marin Stefotic um Haaresbreite am Leder vorbei (87.). Für Aufregung sorgte eine Viertelstunde vor Schluss Schiedsrichter Gregor Wiederecht, der eine elfmeterreife Aktion von TSV-Akteur Steffen Lang an Noah Zwick ungeahndet ließ.

In der Nachspielzeit scheiterte der erst kurz zuvor eingewechselte Rachid Gueddin mit einer herrlichen Direktabnahme an Essingens Teufelskerl Jerome Weisheit.

Dann war Schluss und der auswärtsstarke Aufsteiger TSV Essingen jubelte über einen glücklichen Punktgewinn.

SVO-Coach Fabian Himmel hat seinen Blick derweil schon auf den kommenden Samstag gerichtet, denn da gastiert sein Team beim Dauerrivalen FC 08 Villingen: „Sechs Spiele ungeschlagen und nächste Woche das Derby in Villingen. Wir sind alle total heiß darauf“.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick, Durmus, Stefotic (88. Gerold), Huber, Springmann, Weiß (86. Gueddin), N. Leberer, Recht, Hauser, Angot (86. Barnick)

TSV Essingen: Weisheit, Ruth, Etemi (64. Funk), Groiß (78. Kuchtanin), Coban, Rösch, Lang, Sapina, Seifert (46. Wiedmann), Auracher, Kilic (46. Nierichlo)

Schiedsrichter: Gregor Wiederrecht (Lobbach)

Zuschauer: 235

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: 1/3

Ecken: 5/3

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Weitenung 4:1 (2:0)

Nach zuvor sieben Niederlagen und nur vier Remis platzte bei der zweiten Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern endlich der Knoten. Im Kellerduell gegen den SV Weitenung behielten die Achertäler am Ende hochverdient mit 4:1 die Oberhand. Im Gegensatz zu zahlreichen Partien zuvor stimmte von der ersten Minute an bei allen Akteuren die Einsatzbereitschaft. SVO-Spielertrainer Agostino Fazio, der nach überstandenem Muskelfaserriss zumindest wieder auf der Auswechselbank saß, sprach hinterher von „einer tollen Mannschaftsleistung nach schwierigen Wochen zuvor“. „Jeder hat gezeigt, dass er will und das hat man auf dem Platz gesehen. Das Team hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und war in der Defensive sehr diszipliniert. Jeder hat gegen den Ball sehr gut gearbeitet und vorne haben wir unsere Chancen endlich auch mal genutzt“, so Fazio weiter.

Janick Schmidt brachte den SVO in Minute 24 mit einem fulminanten Distanzschuss mit 1:0 in Führung und nur sechs Minuten später traf Antonio Chiarelli zum 2:0. Die Gäste drängten zwar danach auf den Anschlusstreffer, blieben im Abschluss aber glücklos. Nach der Pause war es der erst kurz zuvor eingewechselte Kapitän der A-Junioren Pius Tisch, der mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgte (55.). Als Spielmacher Yannick Baumann eine feine Einzelaktion mit dem vierten SVO-Treffer abschloss war die Partie endgültig entschieden (73.). In der Schlussminute kam der nie aufsteckende Gast durch Spielertrainer Marko Kesch zum verdienten Ehrentreffer.

Durch diesen wichtigen ersten Dreier tauschten beide Teams die Plätze 15 und 16. Oberacherns Spielertrainer Agostino Fazio hat seinen Blick schon nach vorne gerichtet: „Die nächsten Wochen werden nicht einfacher. Wir machen aber weiter und schauen von Spiel zu Spiel“.

Tore: 1:0 J. Schmidt (24.), 2:0 Chiarelli (30.), 3:0 Tisch (55.), 4:0 Baumann (73.), 4:1 Kesch (90.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

Offenburger FV – SV Oberachern 1:3 (1:0)

Der Lokalkampf vor rund 510 Zuschauern war den Eintritt wert. Im Südbaden-Derby wurde Schlusslicht Offenburger FV in der Nachspielzeit beim zwischenzeitlichen 1:1 durch Marin Stefotic gegen Reviernachbar SV Oberachern aus allen Träumen gerissen und kalt erwischt. Denn die Gästeelf um Trainer Fabian Himmel schaffte durch zwei Treffer von Roman Angot und Nico Huber doch noch den Derbysieg. Dabei begannen die Hausherren aggressiv in den Zweikämpfen und bissen sich am Gegner fest. Besonders in der ersten Hälfte versäumte es der OFV, den Gästen vorzeitig den Zahn zu ziehen.
Denn die Hausherren hatten mehr vom Spiel und auch die dicksten Chancen. Und in der Defensive stand das Schlusslicht sicher. Vor allem Jannik Schwörer hätte den Gast im Alleingang abschießen können. So mussten die OFV-Fans bis zur 27. Minute warten, ehe Marco Petereit das Leder zur Führung in die Maschen setzte. Auch danach war der OFV das bessere Team.

Gästetrainer Fabian Himmel reagierte und brachte Marin Stefotic und Roman Angot ins Spiel. Ein Glücksgriff, wie sich heraus stellen sollte, denn beide drehten das Spiel in Hälfte zwei. Die Achertäler waren nun zielstrebiger. Ein Kopfball von Huber landete am Pfosten. In der 75. Minute sah Luca Fritz bei den Gästen die Ampelkarte und danach folgte ihm OFV-Keeper Alexandre Nagor. In der 90. Minute sorgte Stefotic für den längst fälligen Ausgleich. Doch noch nicht genug. Angot und Huber versetzten dem OFV den K.o.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

TuS Greffern – SV Oberachern II 2:1 (1:0)

Auch nach elf Spieltagen wartet Aufsteiger SV Oberachern 2 auf den ersten Saisonsieg. Bei der knappen Niederlage bei Mitaufsteiger TuS Greffern verpasste es die Oberliga-Reserve, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Trotz großer Personalprobleme – mit Christoph Strobelt und Hannes Maier standen 2 AH-Akteure und mit Pius Tisch der Kapitän der A-Junioren in der Startformation – war an diesem Tag mehr drin als die am Ende recht unglückliche 1:2 Niederlage. „Leider haben wir es erneut verpasst, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten. Wir hatten einige gute Möglichkeiten, die nötigen Tore zu schießen. Auf der anderen Seite kassieren wir aber auch viel zu einfache Gegentore“, so das ernüchternde Fazit des verletzten SVO-Spielertrainers Agostino Fazio. Erwin Sanon brachte die Schifferdörfler nach knapp einer halben Stunde mit 1:0 in Führung. Nach der Pause konnte Alban Aliu in Minute 59 zwar ausgleichen, doch im Gegenzug das 2:1 durch Alessandro Koch. Der SVO wollte wenigstens einen Punkt aus Greffern entführen, blieb im Abschluss aber glücklos. Zu allem Überfluss ließ ausgerechnet der sonst so zuverlässige Kapitän Moritz Schmidt in der Nachspielzeit die Ausgleichschance ungenutzt, als er einen Strafstoß neben den Kasten setzte.

Tore: 1:0 Sanon (27.), 1:1 Aliu (59.), 2:1 Koch (60.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg 1:1 (0:1)

Nach dem 1:1 gegen den FV Ravensburg bleibt der SV Oberachern zwar seit vier Spieltagen ungeschlagen – die Freude von Fabian Himmel hielt sich hinterher aber in überschaubaren Grenzen. „Aus meiner Sicht waren wir 75 Minuten die bessere Mannschaft – haben heute aber einfach wieder viele Chancen vergeben“, so Oberacherns Coach. Etwas entspannter hingegen war die Miene seines Kollegen Michael Schilling: „Wir sind heute eher schwer in das Spiel gestartet. Dann fällt das 1:0 für uns so gut wie aus dem Nichts. Danach müssen wir auch das 2:0 machen. Wenn man aber am Schluss die Chancen sieht von Oberachern, dann können wir mit dem Punkt gut leben“, bilanzierte der FVR-Coach.

Schon vor der Partie gab es einige Sorgenfalten bei den Achertälern – Marvin Ludwig, einer der Leistungsträger, zog sich im Training einen Bänderriss zu und wird seinem Team nun einige Wochen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Gastgeber fanden vor den 290 Zuschauern im Waldseestadion zunächst gut in die Partie. Nach scharfer Hereingabe von Marin Stefotic verfehlte Bastian Barnick das FVR-Gehäuse aus kurzer Distanz nur um Zentimeter /11.). Ein weiterer Schuss von Barnick konnte von der FVR-Defensive gerade noch zur Ecke geklärt werden (24.). Nur eine Minute später stand auf der Gegenseite Paul Strauß sträflich frei und nutzte die bis dato erste Gästechance zum 0:1. Die Gastgeber waren zwar in der Folgezeit um den Ausgleich bemüht, vergaben aber vor der Pause leichtfertig einige gute Möglichkeiten. Die beste davon besaß Nathan Recht, der eine Hereingabe von Nico Huber in bester Position weit über das Gehäuse von FVR-Keeper Haris Mesic setzte (44.).

Nach dem Wechsel war zunächst der FVR das aktivere Team. Dann nahm SVO-Coach Fabian Himmel mit Benedikt Asam und Cemal Durmus für Roman Angot und Bastian Barnick einen Doppelwechsel vor (63.). Kurz danach fand Luca Fritz in FVR-Schlussmann Mesic seinen Meister. Auf der Gegenseite hatte Daniel Schachtschneider nach einem Schnitzer in der SVO-Defensive das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Mark Redl (74.). Langsam lief dem SVO die Zeit davon, aber dann war es der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Weiß, der im Anschluss an einen Freistoß von Cemal Durmus aus der Distanz zum umjubelten 1:1 Ausgleich traf (79.). Der SVO suchte in der jetzt immer hektischer werdenden Begegnung danach die Entscheidung, blieb aber im Abschluss glücklos. Sekunden vor dem Abpfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Jonathan Woldai lag dem SVO-Anhang der Torschrei schon auf den Lippen, doch Durmus blieb nach feiner Einzelleistung mit den Stollen im Rasen hängen.

„An der Chancenverwertung müssen wir arbeiten. Zufrieden bin ich aber wie sich die Jungs auch heute wieder präsentiert haben“, so SVO-Coach Fabian Himmel.

Am nächsten Samstag gastiert sein Team zum mit Spannung erwarteten Derby beim Offenburger FV.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Stefotic (73. Weiß), Gueddin, Huber, N. Leberer, Recht (73. Gerold), Hauser, Angot (63. Durmus), Barnick (63. Asam)

FV Ravensburg: Mesic, Jeggle, Strauß (68. Soyudogru), Geiselhart, Lauenroth, Fippl, Schachtschneider, Senn, Bleise, Colic (90.+2 Galinec), Schmidtke

Schiedsrichter: Jonathan Woldai (Filderstadt)

Zuschauer: 290

Tore: 0:1 Strauß (25.), 1:1 Weiß (79.)

Gelbe Karten: 4/4

Ecken: 6/5

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. FC Normannia Gmünd 3:0 (2:0)

Mit dem 3:0 über den bislang so stark auftrumpfenden FC Normannia Gmünd feierte der SV Oberachern seinen zweiten Heimerfolg in dieser Saison. Dabei sah es vor den 350 Zuschauern einige Zeit nicht nach solch einem deutlichen Erfolg aus.

Der SVO besaß zwar nach gerade mal zwei Minuten durch Marin Stefotic die Chance zur frühen Führung, doch dann übernahmen die Württemberger erst einmal das Kommando im Waldseestadion. Alexander Aschauer scheiterte nach einem perfekt vorgetragenen Angriff an SVO-Keeper Mark Redl (5.) und nur fünf Minuten später traf der stets gefährliche Henrick Selitaj per Freistoß aus 18 Metern nur den Pfosten. Redl war auch in Minute 24 auf dem Posten, als er einen Selitaj-Schuss zur dritten Gmünder Ecke entschärfen konnte. Dann war es Nico Huber, der nach einer halben Stunde Bastian Barnick mit einem genialen Pass auf die Reise schickte. Oberacherns Angreifer ließ Gästekeeper Yannick Ellermann beim 1:0 keine Abwehrmöglichkeit. Zehn Minuten später war Ellermann ein zweites Mal geschlagen. Nach einem Freistoß von Nathan Recht beförderte Marvin Ludwig das Leder mit dem Hinterkopf zum 2:0 über die Linie.

Nach dem Pausenpfiff waren die Württemberger zwar um den Anschlusstreffer bemüht, konnten die sattelfeste SVO-Defensive aber nur noch selten in Bedrängnis bringen. Dann war es Roman Angot, der den SVO endgültig auf die Siegerstraße brachte, Mit einem Freistoß aus 18 Metern ließ er FC-Keeper Ellermann beim 3:0 keine Abwehrmöglichkeit (66.). Der SVO war danach dem vierten Treffer näher als die Gäste dem Anschlusstreffer. Cemal Durmus, ansonsten ein sicherer Schütze, scheiterte nach 83 Minuten per Foulelfmeter an Ellerrmann.

Gästecoach Zlatko Blaskic sprach hinterher von einem verdienten Sieg des SVO: „In Durchgang eins haben wir es verpasst, in Führung zu gehen. Danach hatten wir leider nicht mehr die nötige Durchschlagskraft“. SVO-Trainer Fabian Himmel war indes mehr als zufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben dann aber das Kommando übernommen und unsere Chancen auch gut genutzt. Wir hatten vor dem Spiel viel Respekt vor dem Gegner. Deshalb wäre ich heute auch mit einem 1:0 zufrieden gewesen“.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (44. Asam), Zwick, Stefotic, Huber (77. Gerold) N. Leberer, Recht (81. Springmann), Hauser (84, L. Leberer), Angot, Barnick (69. Durmus)

Normannia Gmünd: Ellermann, Grupp (86. Kurz), Aschauer, Gnaase, L. Molinari, Rössler, Selitaj (77. N. Molinari), Nkem, Avigliano (80. Scheible), Kianpour, Körner

Schiedsrichter: Martin Wilke (Bad Bellingen)

Zuschauer: 350

Tore: 1:0 Barnick (30.), 2:0 Ludwig (40.), 3:0 Angot (66.)

Bes. Vork.: Durmus scheitert mit FE an TW Ellermann (84.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SG Sonnenhof Großaspach   1:3 (1:0)

SV Oberachern: Mark Redl, Noah Zwick, Nicola Leberer, Marvin Ludwig, Nathan Recht (87. Springmann), Nill Hauser, Benedikt Asam, Bastian Barnick (63. Gerold), Roman Angot (46.Durmus), Marin Stefotic, Nico Huber (90.Weiß)
SG Sonnenhof Großaspach: Reule – Mohr, Manduzio, Frölich, Rahn – Mistl (75. Gesell), Stoppel (46. Kunde), Dautaj (71. Ender) – Tasdelen (86. Landwehr), Mbem-Som Nyamsi (81. Engel), Salz

 

Tore: 1:0 Barnick (29.), 1:1 Kunde (49.), 1:2 Salz (90.+3), 1:3 Engel (90.+7)
Zuschauer: 340
Bes. Vorkommnisse: Stefotic verschießt Foulelfmeter (14.), Rote Karte Maximilian Weiß (94.)

Absoluter Wahnsinn am späten Samstagnachmittag im Waldsee-Stadion in Oberachern. Als sich die Zuschauer vor Ort bereits auf eine Punkteteilung einstellten, da schlug die SG Sonnenhof Großaspach in den letzten Minuten der Nachspielzeit doch noch zweimal zu. Damit sichert sich der Dorfklub nicht nur die Zähler 20, 21 und 22, sondern gleichzeitig auch weiterhin die Tabellenführung in der Oberliga BW.

Von Beginn an war es eine muntere Partie mit viel Körperlichkeit. Nach nicht einmal zwei Minuten hatte Mert Tasdelen bereits die dicke Möglichkeit, um die SG in Front zu bringen. Sein Schuss nach feinem Zuspiel von Salz aus spitzem Winkel landete allerdings am Querbalken. Auf der anderen Seite zeigten sich auch die Hausherren engagiert und mutig. Nach einem langen Ball auf Huber musste Marco Manduzio schließlich eingreifen und brachte diesen im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß setzte Stefotic jedoch – zum Glück für die Aspacher – rechts neben das Tor (14.). Doch der SV Oberachern ließ nicht locker und wurde für diesen Einsatz belohnt: Nachdem sich der SVO erneut über die linke Seite durchkombiniert hatte, folgte anschließend der finale Pass von der Grundlinie ins Zentrum, von wo aus Bastian Barnick nur noch einschieben musste (29.). Vor dem Pausenpfiff hatten die Rot-Schwarzen dann aber doch nochmal die Riesenchance, um auszugleichen, aber nach einer Ecke von links kam Dautaj im Zentrum zum Kopfball, welchen Zwick aber im allerletzten Moment noch sehenswert von der Linie köpfen konnte (44.). Somit blies es bei der nicht unverdienten Pausenführung für die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel brachte Chefcoach Pascal Reinhardt mit Marius Kunde für Lukas Stoppel einen neuen Impuls. Und dieser sollte sich prompt auszeichnen. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld schafften es die Oberachener nicht, das runde Leder aus dem Strafraum zu befördern. Kunde schaltete von allen Akteuren am schnellsten und vollendete mit einem wuchtigen Abschluss ins untere rechte Toreck zum 1:1-Ausgleich (49.). In der darauffolgenden Phase entwickelte sich die Partie zum offenen Schlagabtausch, mit leichten Feldvorteilen für die Aspacher und wiederum vielen Fouls auf beiden Seiten. Die beste Chance hatte Mert Tasdelen in der 62. Spielminute, nachdem er von Dautaj stark in Szene gesetzt wurde, mit seinem Lupfer aber an der Glanztat von Redl scheiterte. Als dann bereits die fünfminütige Nachspielzeit von Schiedsrichter Alessio Remilli angekündigt wurde und alles den Anschein nach einem Unentschieden hatte, kannte der Jubel auf Seiten der Aspacher in der dritten Minute der Nachspielzeit dann keine Grenzen mehr. Dominik Salz verlängerte ein hohes Zuspiel mit dem Kopf auf den eingewechselten Nico Engel, der setzte sich stark durch, behielt die Übersicht und legte am Ende nochmal quer für Salz, der den Ball zum 2:1-Führungstreffer über die Linie drückte. Und damit nicht genug: Nico Engel sorgte mit dem 3:1 in Form eines technisch feinen Abschlusses aus kurzer Distanz in der siebten Minute der Nachspielzeit schließlich für den Schlusspunkt in einer emotionalen und bis zum Schluss hochspannenden Partie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Germania Schwarzach – SV Oberachern II 2:2 (1:0)

Durch einen Treffer von Janick Schmidt in der vierten Minute der Nachspielzeit erkämpfte sich die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den zuvor angestrebten Punkt beim zuletzt stark aufspielenden FC Schwarzach. Spielertrainer Agostino Fazio zeigte sich hinterher zufrieden mit dem Auftritt seiner ersatzgeschwächten Truppe: „Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten wir einige gute Spielzüge und besaßen auch mehr Ballbesitz – konnten aber leider kein Tor erzielen, was mehr als verdient gewesen wäre“.

Bereits nach neun Minuten geriet seine Elf durch einen Treffer von Marian Grasu in Rückstand. Die mitgereisten Fans mussten bis Minute 63 auf den verdienten Ausgleich warten. Alban Aliu wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. SVO-Kapitän Moritz Schmidt ließ sich die Chance zum 1:1 Ausgleich nicht entgehen. Kurz zuvor sah FC-Kapitän Philipp Schuh die Rote Karte. Das gleiche Schicksal ereilte auf der anderen Seite Yazan Alchalati (69.). Zwei Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit setze Robin Brand einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze unhaltbar für SVO-Keeper Vincent Früh zum 2:1 in den Winkel. Dann war es der erst Minuten zuvor eingewechselte Janick Schmidt, der zum 2:2 Endstand traf.

„In der zweiten Halbzeit war es eine teilweise sehr hektische und hart umkämpfte Angelegenheit. Wir haben da aber sehr gut dagegengehalten“, bilanzierte Spielertrainer Fazio nach dem vierten Remis seiner Elf im siebten Spiel.

Bereits am Donnerstag um 19.00 Uhr wartet mit dem Gastspiel des FC Varnhalt die nächste schwere Aufgabe auf den SVO.

 

Tore: 1:0 Grasu (9.), 1:1 M. Schmidt (63./FE), 2:1 Brand (90.+2), 2:2 J. Schmidt (90.+4)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SBFV-Pokal Achtelfinale

Türkischer SV Singen – SV Oberachern 2:5 n.V. (1:1/2:4)

Mit einem mehr als hartumkämpften 5:2 nach Verlängerung beim zwei Klassen tiefer angesiedelten TSV Singen schaffte es Pokal-Titelverteidiger SV Oberachern, zum achten Mal in der Vereinsgeschichte in das Viertelfinale des südbadischen Pokalwettbewerbs einzuziehen.

Nach dem 6:1 beim SV Niederschopfheim und dem 4:0 beim FC Obertsrot gastierte der SVO erneut bei einem Landesligisten. Das Los wollte es so, dass die Elf von Fabian Himmel bereits zum dritten Mal beim TSV antreten musste. Am 18.06.2021 hieß es am Ende 2:3 und am 26.02. diesen Jahres nach Toren von Nico Huber und Luca Fritz 0:2.  Beim SVO wusste man also um die Spielstärke der Elf von Ex-SC Freiburg-Profi Ali Günes.

Bereits nach sechs Minuten die Führung für die Elf vom Hohentwiel. Nach einem Foul von Noah Zwick zeigte Schiedsrichter Jürgen Schätzle auf den ominösen Punkt. SVO-Keeper Mark Redl ahnte zwar die Ecke, doch der Schuss von Veysel Kayantas war zu platziert. Der SVO war zwar um den schnellen Ausgleich bemüht, leistete sich immer wieder leichte Ballverluste und konnte so die Defensive des TSV nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Eine halbe Stunde war gespielt, dann war es einmal mehr SVO-Torjäger Marin Stefotic, der nach schöner Vorarbeit von Nathan Recht zum 1:1 Halbzeitstand traf.

Kurz nach dem Wechsel verhinderte der Pfosten die erneute Führung des Landesligisten. Auf der anderen Seite streifte ein Schuss von Nathan Recht nur das Singener Außennetz. Der kurz zuvor eingewechselte Mohammad Abdul Rahman traf in Minute 62 zum 2:1. Der SVO besaß zwar im Anschluss einige Möglichkeiten, doch erst in der letzten Minute der Nachspielzeit war es Noah Zwick, der im Anschluss an eine Ecke den 2:2 Ausgleich erzielte und somit die Verlängerung erzwang. Alvarado auf Singener Seite sah kurz danach die Rote Karte. Das Spiel nahm an Dramatik zu. Mit einem verwandelten Freistoß brachte der eingewechselte Roman Angot den Oberligisten erstmals in Führung (98.). Eine Minute danach schwächten sich die Gastgeber durch die Rote Karte für Volkan Bak erneut. Der SVO hatte jetzt leichtes Spiel. Stefotic erhöhte kurz vor Halbzeit der Verlängerung auf 2:4 und kurz nach dem Wechsel mit seinem dritten Treffer gar auf 2:5.

 

TSV Singen: Mendes Calvancati, Sabuncuo (32. Püscüllü/79. Bastuglu)), Kayantas, Hamdushi, Karaki (89. Turan), Lopez Alvarado (52. Rahman), Neziri (75. Demir), Karacan, Sarr, Bak, Güzeldal

SV Oberachern: Redl, Zwick, Durmus (90.+1 Barnick), Stefotic, Huber (113. Gerold), Springmann (46. Gueddin), Leberer, Asam (110. Weiß), Recht, Hauser (70. Angot), Ludwig

Schiedsrichter: Jürgen Schätzle (Schönwald)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0 Kayantas (6./FE), 1:1 Stefotic (30.), 2:1 Rahman (62.), 2:2 Zwick (90. +7), 2:3 Angot (98.), 2:4 Stefotic (105.), 2:5 Stefotic (108.)

Bes. Vork.: Rote Karte Alvarado (TSV 90+9), Volkan Back (TSV/(99.)

 

RM

 

Mark Lerandy: Es war sicher nicht unser bestes Spiel heute. Nach dem Elfmeter waren wir zunächst gut im Spiel und haben über die gesamten 90 Minuten mehr Ballbesitz gehabt aber uns einfach zu wenige Torchancen erarbeitet. Nach dem 2:1 Kontertor, wo wir hinten etwas schläfrig waren rennen wir auf ein Tor an. Dann macht Noah Zwick in letzter Sekunde noch das 2:2. Danach haben sich die Gastgeber durch Undiszipliniertheiten selber geschlagen. Wenn wir das 2:2 nicht mehr geschafft hätten wäre der Sieg des TSV aber auch nicht unverdient gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Sasbachwalden 0:5 (0:2)

Die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern muss nach dem Aufstieg weiterhin auf den ersten Saisonsieg in der neuen Umgebung warten. Im Derby gegen einen stark aufspielenden SV Sasbachwalden stand am Ende eine deutliche 0:5 Niederlage. Nur in der Anfangsphase konnte die Elf von Spielertrainer Agostino Fazio dem Tabellenführer Paroli bieten. Kapitän Moritz Schmidt hatte nach einer Viertelstunde sogar die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden SVS-Keeper Simon Bartmann, der das Leder mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken konnte. Danach schalteten die Gäste in den Vorwärtsgang und der Führungstreffer lag förmlich in der Luft. In Minute 24 traf Kapitän David Haller nach einer scharfen Hereingabe zum 0:1. Nach feinem Zuspiel von Jonas Wilhelm erhöhte Dominic Trapp auf 0:2 (41.). Auf der anderen Seite scheiterte Fazio an Bartmann (34.) und ein Schuss von Sören Hohmann (36.) verfehlte knapp sein Ziel.

Nach dem Wechsel war von den Gastgebern nicht mehr viel zu sehen. Die Gäste hatten die Partie jetzt fest im Griff. Einen Foulelfmeter von Dominic Trapp konnte SVO-Schlussmann Niklas Bonnal zwar glänzend parieren, doch gegen den Nachschuss blieb er machtlos (3:0/66.). Zehn Minuten später erhöhte einmal mehr Trapp auf 0:4. Den Schlusspunkt zum 0:5 setzte der kaum zu bremsende SVS-Goalgetter mit seinem vierten Treffer an diesem Tag – gleichzeitig sein dreizehnter (!) Saisontreffer.

 

Tore: 0:1 Haller (24.), 0:2 Trapp (41.), 0:3 Trapp (66.), 0:4 Trapp (76.), 0:5 Trapp (81.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FSV Bietigheim-Bissingen – SV Oberachern 4:1 (1:0)

Sieben Punkte holte der SV Oberachern aus seinen letzten drei Oberligabegegnungen. Beim daheim bislang noch sieglosen FSV 08 Bietigheim-Bissingen fand die kleine Erfolgsserie aber ihr Ende.

„Auch wenn der Schiedsrichter heute bei zwei Toren etwas mitgeholfen hat, ist die Niederlage verdient. In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe mit einem leichten Chancenplus auf unserer Seite. Gedanklich sind wir dann offensichtlich in der Kabine geblieben“, haderte SVO Coach Fabian Himmel nach der deutlichen 1:4 Niederlage.

Nach gegenseitigem Abtasten fand sein Team gut in die Partie. Cemal Durmus (11.), Luca Fritz (13.) und Marin Stefotic (15.) besaßen einige Möglichkeiten. Pech für die Achertäler, dass sich Luca Fritz kurz darauf eine Zerrung zuzog und durch Maximilian Weiß ersetzt werden musste. Einen Stefotic-Schuss konnte FSV-Keeper Moritz Welz zur Ecke abwehren (29.). Dann war es eine Standardsituation, die zum 1:0 Pausenstand führte. Avel Demir zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar für Mark Redl genau in den Winkel.

In Durchgang zwei hatte der Minutenzeiger gerade mal drei Umdrehungen hinter sich, da war die Vorentscheidung in dieser Partie fast schon gefallen. Erst traf FSV-Goalgetter Nesreddine Kenniche mit seinem fünften Saisontreffer zum 2:0 (46.) und kurz darauf setzte Pero Mamic eine Ecke von Jonathan Zinram per Kopf zum 3:0 in die Maschen (48.). „Das zweite und dritte Gegentor fällt ohne Gegenwehr. Da war kein Wille, die Zweikämpfe zu gewinnen. Das hat mich wirklich massiv geärgert, dass der Gegner nach etwas glücklicher Halbzeitführung wacher aus der Kabine kommt als wir“, so ein fassungsloser Trainer Fabian Himmel.

Nach Vorarbeit von Cemal Durmus gelang Marin Stefotic mit Saisontor Nummer fünf zwar der Anschlusstreffer und im Lager des SVO keimte noch einmal Hoffnung auf, doch die machte Luca Böhm in Minute 56 mit dem 4:1 zu Nichte. „Wir kamen danach zwar noch zu einigen Möglichkeiten – haben in dieser Disziplin aber heute nicht geglänzt“, sagte Himmel nach der vierten Saisonniederlage.

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt ihm und seinem Team nicht, denn schon wartet die fünfte (!) englische Woche in dieser Saison. Am Mittwoch (19.00 Uhr) gastiert der Titelverteidiger im Achtelfinale des SBFV-Pokals beim heimstarken TSV Singen (Landesliga, Staffel 3) und am Samstag (15.30 Uhr) empfängt man im Ligaspiel den Tabellenführer und Topfavoriten auf die Meisterschaft – die SG Sonnenhof-Großaspach.

 

FSV Bietigheim-Bissingen: Welz, Demir (85. Keklik), Ikpide, Schmidt, L. Böhm (62. Dominkovic), Zinram (68. Feigl), Mamic, Keklik, Sirianni (80. Fitze), Podolsky (85. N. Böhm), Kenniche

SV Oberachern: Redl, Fritz (21. Wieß), Zwick, Durmus, Stefotic, Huber (66. Gerold), Leberer, Recht (66. Scharer), Hauser (75. Springmann), Ludwig, Angot (52. Asam)

Schiedsrichter: Yannick Pelka (Emmendingen)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0 Demir (39.), 2:0 Kenniche (46.), 3:0 Mamic (48.), 3:1 Stefotic  (50.), 4:1 Böhm (56.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Sasbach 1:1 (0:0)

Die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern muss nach dem Aufstieg zwar weiterhin auf den ersten Saisonsieg in der neuen Umgebung warten, zeigte beim 1:1 gegen den Titelfavoriten SV Sasbach aber ihre mit Abstand beste Saisonleistung. „Wir müssen und werden alles geben“, sagte Oberacherns Spielertrainer Agostino Fazio noch vor der Partie gegen die Lenderdörfler und sein Team beherzigte seine Worte über die volle Distanz. Fazio (4.), Yannick Baumann (8) und Kevin Lorenz (9.) besaßen gleich zu Beginn einige gute Möglichkeiten. Dann kam die Elf von Spielertrainer Manuel Vogt langsam besser ins Spiel. Der stets gefährliche SVS-Goalgetter Arthur Kissner hatte in Minute 26 die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden SVO-Schlussmann Niklas Bonnal (26.).

Vier Minuten nach der Pause war Kissner nach Hereingabe von Spielertrainer Manuel Vogt

mit seinem neunten Saisontreffer zum 0:1 erfolgreich. Der SVO hielt die Partie aber weiterhin offen und kam zu einigen guten Möglichkeiten, hatte aber nach 62 Minuten Glück, dass die Gäste den Ball nicht im leeren Oberacherner Gehäuse unterbrachten. Dann war es der eingewechselte Co-Trainer Francesco Scigliano der zum vielumjubelten 1:1 erfolgreich war (83.). SVO-Keeper Niklas Bonnal rettete den am Ende verdienten Zähler mit einer tollen Reaktion gegen SVS-Kapitän Frank Treml (85.).

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Denzlingen 5:0 (3:0)

Nach dem 2:1 beim VfR Mannheim durfte der SV Oberachern auch auf heimischem Terrain endlich die erste volle Punkteernte einfahren. 275 Zuschauer im Oberacherner Waldseestadion sahen dabei ein ungefährdetes 5:0 über den auswärts bislang noch ungeschlagenen Aufsteiger FC Denzlingen.

Auch Denzlingens Coach Marco Dufner sprach hinterher von „einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg“ des SVO. „Wir haben es heute von der ersten Minute an nicht geschafft, Oberliga-tauglichen Fußball zu spielen“, so Dufner weiter.

Der Verbandsligameister, den man vor einigen Wochen im SBFV-Supercup-Finale nur knapp mit 2:1 besiegen konnte, enttäuschte nicht nur seine mitgereisten Anhänger in einer über weite Strecken einseitigen Oberliga-Partie.

Ganz anders der SV Oberachern, der seine Chancen endlich konsequenter nutzte als in den vorherigen Partien und in der Defensive kaum gefährliche Aktionen der Gäste zuließ.

„Ich war sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit. Die Phase nach der Pause hat mir aber überhaupt nicht gefallen. Danach haben wir wieder alles gut kontrolliert und legen noch zwei Tore nach. Ob die Höhe dann verdient war, das lasse ich mal offen. Ich wäre heute auch mit einem 1:0 zufrieden gewesen“, bilanzierte SVO-Coach Fabian Himmel.

Luca Fritz hatte bereits nach drei Minuten die Führung auf dem Fuß, doch sein Schuss verfehlte das FCD-Gehäuse nur knapp. Im Anschluss an einen Freistoß von Cemal Durmus donnerte der aufgerückte Kapitän Nicola Leberer das Spielgerät aus vollem Lauf einen Meter über den Kasten (10.).und auch Marin Stefotic blieb beim Abschluss von der Strafraumgrenze zunächst glücklos (13.).

Dann brach Luca Fritz den Bann – eine Hereingabe von Nathan Recht setzte er aus kurzer Distanz zum 1:0 in die Maschen (18.). Die Gastgeber blieben weiter im Vorwärtsgang, hatten bei einem der wenigen Konter der Gäste aber Glück, dass Anes Vrazalica eine Überzahlsituation zu überhastet abschloss und an SVO-Keeper Mark Redl scheiterte (28.). Zwei Minuten später setzte Nico Huber Cemal Durmus glänzend in Szene. Dieser bedankte sich mit dem 2:0. Nach einem Fehler in der Gästedefensive hatte Nico Huber freie Bahn, doch Niklas Schindler fischte ihm den Ball mit letztem Einsatz gerade noch vom Fuß (44.). Sekunden vor dem Pausenpfiff des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters Stefan Fimpel (Bad Wurzach) musste sich Denzlingens Schlussmann aber ein drittes Mal geschlagen geben. Eine Kopfball-Vorlage von Luca Fritz vollendete Cemal Durmus mit seinem vierten Saisontreffer zum 3:0.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel, fanden gegen die Defensive der Himmel-Elf aber kein Durchkommen. Das lag wohl auch daran, dass die Achertäler nach den zahlreichen Pflichtaufgaben der vergangenen Wochen zunächst einmal mehrere Gänge zurückschalteten. Dennoch traf Kapitän Nico Leberer in Minute 80 zum 4:0 und dann hatte auch noch Marin Stefotic seinen Auftritt. Nach präziser Flanke des eingewechselten Maximilian Weiß traf der Goalgetter per Kopf mit seinem vierten Saisontreffer zum 5:0 Endstand (87.). Mit der einzig gefährlichen Aktion der Gäste in Durchgang zwei scheiterte Alex Echner am glänzend reagierenden Mark Redl. (88.).

Dann war Schluss und der SVO erntete den verdienten Beifall seiner Fans für einen über weite Strecken doch überzeugenden Heimauftritt.

In dieser Woche kann Oberacherns Coach Fabian Himmel mal wieder in den normalen Trainingsbetrieb starten, dann wartet aber schon die nächste englische Woche – bereits die fünfte (!)  in der noch jungen Saison – auf sein Team. Am Samstag um 15.30 Uhr zunächst das Ligaspiel beim FSV Bietigheim-Bissingen und am folgenden Mittwoch (19.00 Uhr) gastiert der SBFV-Pokal-Titelverteidiger im Achtelfinale beim Türkischen SV Singen (Landesliga, Staffel 3).

SV Oberachern: Redl, Fritz (83. Scharer), Zwick, Durmus (64. Barnick), Stefotic, Gueddin (73. Springmann), Huber (77. Gerold), Leberer, Recht (70. Weiß), Hauser, Ludwig

FC Denzlingen: Schindler, Lawson, Dees (57. Butov), Bayram, Respondek, Eggert (29. Wiese), Gehring, Qorraj 57. Koberitz), Amrhein, Sautner (66.), Vrazalica

Schiedsrichter: Stefan Fimpel (Bad Wurzach)

Zuschauer: 275

Tore: 1:0 Fritz (18.), 2:0 Durmus (30.), 3:0 Durmus (45.), 4:0 Leberer (80.), 5:0 Stefotic (87.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SBFV-Pokal 2023/24 – 2. Runde

FC Obertsrot – SV Oberachern 0:4 (0:4)

Die favorisierten Achertäler übernahmen vor 700 Zuschauern erwartungsgemäß von Beginn an das Kommando. In Minute 17 traf SVO-Goalgetter Marin Stefotic nach Vorarbeit von Nico Huber zum 0:1. Der gleiche Spieler scheiterte nach 22 Minuten freistehend am Aluminium des Obertsroter Gehäuses. Fast im Gegenzug kamen die Gastgeber zu ihrer einzig richtig guten Gelegenheit in Durchgang eins, die aber SVO-Keeper Mark Redl mit einer Glanzparade zu Nichte machte. Dann war es Nico Huber, der nach klasse Vorlage von Stefotic auf 0:2 erhöhte (35.) und nur drei Minuten später klingelte es ein drittes Mal im Kasten von FCO-Schlussmann Loris Strobel – Bastian Barnick traf nach Vorarbeit von Stefotic zum 0:3. Kurz vor der Pause war erneut Stefotic zum 0:4 erfolgreich.

Dann wechselte Oberacherns Coach Fabian Himmel, der einige Stammspieler auch im Hinblick auf die zahlreichen englischen Wochen schonte, gleich vierfach. Am Spielverlauf änderte sich zunächst nur wenig. Der Titelverteidiger blieb auch weiterhin am Drücker. Barnick ließ die große Chance ungenutzt, per Elfmeter auf 0:5 zu erhöhen (59.). Der tapfer kämpfende Landesligist war zwar in der Folgezeit um den Anschlusstreffer bemüht, konnte die Defensive des Oberligisten aber kaum ernsthaft in Gefahr bringen. Auf der anderen Seite ließ der SVO noch einige gute Möglichkeiten ungenutzt.

„Pflichtaufgabe vor guter Kulisse und das in schöner Atmosphäre in Obertsrot erfüllt. Es hat auch uns hier Spaß gemacht“, so das Fazit von Ralf Lorenz, Vorstandsvorsitzender des SVO.

Im Achtelfinale gastiert der Pokal-Titelverteidiger am 20.09. um 19.00 Uhr zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren (!) beim Türkischen SV Singen (Landesliga, Staffel 3).

 

FC Obertsrot: L. Strobel, Luft (42. Westermann), Warth, Schmidt (59. Wieland), Ruckenbrod, Gerstner, Schiel, Röderer, T. Strobel (78. Hecker), Fickert, Weiler (88. Mrosek)

SV Oberachern: Redl, Fritz (46. Scharer), Zwick, Stefotic, Gueddin, Huber (46. Gerold), Springmann, Asam (46. L. Leberer), Hauser (46. Weiß), Ludwig, Barnick (59. Anastasiadis)

Schiedsrichter: Josef Mourad (Mundingen)

Zuschauer: 700

Tore: 0:1 Stefotic (17.), 0:2 Huber (35.), 0:3 Barnick (38.), 0:4 Stefotic (45.)

 

RM

 

Stimmen zum Spiel:
Marin Stefotic
Nill Hauser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Ulm II 5:5 (3:3)

Knapp 100 Zuschauer sahen eine total verrückte Partie mit zehn Toren, vier Strafstößen und zwei Ampelkarten. Die Oberliga-Reserve zeigte sich gegenüber den letzten beiden deutlichen Niederlagen zwar stark verbessert und hatte gleich zu Beginn einige gute Möglichkeiten, brachte sich aber durch individuelle Fehler immer wieder selbst in Schwierigkeiten. Nach dem 0:1 durch Björn Burst (19.) traf Spielertrainer Agostino Fazio in Minute 27 zum 1:1. Der stark aufspielende Louis Leberer legte drei Minuten später mit dem 2:1 nach. Die Freude über die erneute Führung währte aber nicht lange, denn nur vier Minuten danach konnte Niklas Früh per Foulelfmeter zum 2:2 ausgleichen. Dann war Kevin Lorenz mit dem 3:2 erfolgreich (36.), doch fast mit dem Pausenpfiff war Niklas Früh mit dem 3:3 zur Stelle. Drei Minuten nach dem Wechsel die erneute Führung der Gäste durch einen von Philipp Schnurr verwandelten Handelfmeter, die aber SVO-Kapitän Moritz Schmidt postwendend wieder egalisieren konnte (50.). Beide suchten jetzt die Entscheidung. Einmal mehr war es der agile Früh, der mit seinem dritten Treffer den Gast per Foulelfmeter mit 5:4 in Führung brachte (82.). Moritz Schmidt (SVO/82.) kassierte ebenso die Ampelkarte wie zuvor auf der anderen Seite Philipp Schnurr (63.). Alles sah schon nach einer erneuten SVO-Niederlage aus, dann wurde Francesco Serra im Strafraum unsanft von den Beinen geholt (85.). Louis Leberer ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den insgesamt vierten Strafstoß an diesem Tag zum am Ende leistungsgerechten 5:5.

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

VfR Mannheim – SV Oberachern 1:2 (0:1)

Endlich – nach drei Niederlagen und zwei Remis durfte der SV Oberachern am sechsten Spieltag seinen ersten Saisonsieg feiern, der am Ende zwar etwas glücklich, aber keinesfalls unverdient war. Nicht nur den zahlreich mitgereisten Fans fiel hinterher ein Stein vom Herzen, vor allem aber Trainer Fabian Himmel: „Es war eine unglaubliche Energieleistung und ein Sieg des Willens. Die ersten 30 Minuten gingen klar an uns – danach hat man bei dem einen oder anderen Spieler schon gemerkt, dass wir am Mittwoch gegen Pforzheim fast 90 Minuten lang in Unterzahl spielen mussten. Wie die Jungs sich in der Druckphase des VfR in jeden Schuss und Zweikampf geworfen haben ist genau das, was unser Spiel und unsere Spieler ausmacht“.

Seine Mannschaft kam gut in die Partie. Nach gerade einmal sieben Minuten hatte Nico Huber Pech, dass sein Kopfball nur an der Querlatte des VfR-Gehäuses landete. Die Gastgeber waren in Durchgang eins eigentlich nur bei Standardsituationen gefährlich. Dabei wurde immer wieder der aufrückende lange Defensivakteur Nestor Djengoue gesucht. So auch in Minute acht, als sein Kopfball im Anschluss an die erste von insgesamt sechs VfR-Ecken von SVO-Keeper Mark Redl entschärft werden konnte.

Dann wurde Marin Stefotic im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Cemal Durmus, der Mann der ruhenden Bälle beim SVO, verwandelte den fälligen Strafstoß zum 0:1 (15.). Erst allmählich fanden die Nordbadener besser zu ihrem gewohnten Spiel. Ali Ibrahimaj scheiterte freistehend am glänzend reagierenden Oberacherner Schlussmann (30.). Vier Minuten später konnte Außenverteidiger Noah Zwick einen Schuss von Ibrahimaj mit letztem Einsatz gerade noch zur Ecke blocken.

Nach der Pause ergriffen die Gastgeber zwar gleich wieder die Initiative – richtig gefährliche Aktionen ließ die insgesamt stark verbesserte SVO-Defensive aber nicht zu. Dann traf Noah Zwick bei einem Abwehrversuch kurz vor der Torauslinie seinen Gegenspieler am Kopf und der gut leitende Schiedsrichter John Bender zeigte auf den ominösen Punkt. Hassan Amin ließ sich die Chance zum 1:1 Ausgleich nicht nehmen. Der SVO ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Das lag auch daran, weil die in Durchgang zwei eingewechselten Spieler mit großem Einsatz zu überzeugen wussten. In der 85. Minute hatte SVO-Goalgetter Marin Stefotic die große Chance zur erneuten Führung der Achertäler, scheiterte aber am glänzend reagierenden VfR-Keeper Paul Lawall. Es war der Auftakt einer turbulenten Schlussphase. Die seit fast zwei Jahren im heimischen Rhein-Neckar-Stadion ungeschlagenen Gastgeber wollten mit aller Macht den Dreier, den aber Mark Redl im SVO-Kasten mit zwei tollen Paraden zu Nichte machte (87./88.).

Dann war es auf der anderen Seite der eingewechselte Nill Hauser, der dem SVO in der letzten Minute der regulären Spielzeit den ersten großen Glücksmoment in dieser Saison schenkten konnte. Nach einem Durcheinander im Mannheimer Fünfmeterraum prallte das Leder von der Querlatte auf den Rücken von Keeper Lawall und dann vor die Füße des Oberacherner Neuzugangs, der keine große Mühe mehr hatte, >das runde ins eckige< zu befördern.

Kein Wunder, dass SVO-Coach Fabian Himmel hinterher mit der Mannheimer Sonne um die Wette strahlen konnte: „Dass wir am Ende mit dem Schlusspfiff den Punch setzen, ist der Lohn für viele Wochen, in denen uns das Glück auch ein wenig gefehlt hat“.

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt seinem Team nicht, denn schon wartet die nächste englische Woche. Am Mittwoch (18.00 Uhr) gastiert der Titelverteidiger SV Oberachern im SBFV-Pokal beim zuletzt stark auftrumpfenden Landesligisten FC Obertsrot und am Samstag (15.30 Uhr) empfängt man im Ligaspiel den Aufsteiger FC Denzlingen.

 

VfR Mannheim: Lawall, Titsch-Rivero, Ibrahimaj (71. Neuner), Sahiti, Djengoue, Amin, Pander (47. Fetzner, 66. Arthee), Rona, Szarka (58. Ulusoy), Metzger, Polat (74. Gurley)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (79. Gerold), Stefotic, Gueddin (63. Hauser), Huber (90. Barnick), Springmann (82. Weiß), Leberer, Asam (66. Recht), Angot

Schiedsrichter: John Bender (Gomaringen)

Zuschauer: 300

Tore: 0:1 Durmus (15./FE), 1:1 Amin (76./FE), 1:2 Hauser (90.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Leiberstung – SV Oberachern II 8:0 (1:0)

Die derzeit personell arg geschwächte zweite Mannschaft des SV Oberachern kam nach dem 0:4 daheim gegen Kappelrodeck auch beim SV Leiberstung böse unter die Räder. Dabei kassierte der Aufsteiger elf seiner letzten zwölf Gegentore in Durchgang zwei. Robin Zweigle brachte die Gastgeber nach knapp einer halben Stunde mit 1:0 in Führung. Dann schwächten sich die Achertäler mit der gelb-roten Karte für Yazan Alchalati selbst (37.). Nach der Pause fielen die Gegentore wie reife Früchte. Philipp Feist (56./64.), Justin Pucher (70.), Daniel Trapp (73./83.), Robin Zweigle (76.) und Henrik Löscher (79.) bugsierten das Leder binnen 27 Minuten gleich siebenmal in den Kasten von SVO-Schlussmann Vincent Früh. Oberacherns Spielertrainer Agostino Fazio trug die zweite deutliche Niederlage hintereinander mit Fassung: „Leiberstung hat es gut gespielt und uns am Ende bei fast jeder Aktion mit einem Tor bestraft. Spielerisch haben wir nach vorne aktuell zu wenig Entlastung und durch die frühe Ampelkarte haben wir uns zusätzlich geschwächt. Das hat uns am Ende zu viel Kraft gekostet“.

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SSV Reutlingen 1:5 (1:2)

Im 17. Oberligaduell gegen den Ex-Zweitligisten SSV Reutlingen (so viele wie gegen kein anderes Team) zeigte der SV Oberachern seine mit Abstand schlechteste Saisonleistung.

Vor 390 Zuschauern zogen die Achertäler gegen die Württemberger mit 1:5 den Kürzeren. Trainer Fabian Himmel stand die Enttäuschung über die biedere Vorstellung seiner Truppe hinterher tief ins Gesicht geschrieben. „Ich möchte mich bei jedem einzelnen unserer Anhänger für das entschuldigen was wir heute geboten haben. Wir haben ein katastrophales Spiel gemacht“. Gleichzeitig richtete er auch mahnende Worte an sein Team:“DFB-Pokal war ein schönes Erlebnis, aber so langsam müssen wir aufhören zu träumen. Ohne dass man jetzt irgendetwas dramatisiert, aber für diese Liga sind unsere letzten Leistungen einfach zu wenig“.

Seine Mannschaft stand noch gar nicht richtig auf dem Platz, da lag sie schon mit 0:2 in Rückstand. Nach einer präzisen Reutlinger Hereingabe von der linken Seite stand Mattia Trianni beim 0:1 (7.) goldrichtig und nach klasse Zuspiel von Roman Kasiar ließ SSV-Neuzugang Luca Plattenhardt SVO-Keeper Mark Redl keine Abwehrmöglichkeit (11.). Nur vier Minuten danach fast der dritte Reutlinger Treffer, doch der Schuss von Kasiar verfehlte das SVO-Gehäuse nur um Zentimeter.

Erst allmählich erwachten die Gastgeber aus ihrer Lethargie. Ein Kopfball von Luca Fritz nach Flanke von Nico Huber verfehlte den Reutlinger Kasten um einen Meter (19.) und nach knapp einer halben Stunde scheiterte Fritz an SSV-Schlussmann Enrico Piu. Dann wurde Cemal Durmus von Marvin Jäger im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Der Gefoulte selbst verwandelte sicher zum 1:2. Es begann die stärkste Phase des SVO und der Ausgleich lag irgendwie in der Luft. Durmus scheiterte in aussichtsreicher Position ebenso an Piu (37.) wie Marin Stefotic, dessen Schuss aus vollem Lauf der Reutlinger Schlussmann gerade noch zur vierten SVO-Ecke abwehren konnte (39.).

Der Schwung des SVO vor der Pause war danach nur von kurzer Dauer, denn spätestens nach dem 1:3 durch Tom Schiffel, der eine der Nachlässigkeiten in der SVO-Defensive eiskalt bestrafte, war die Messe gelesen (55.). Die Gastgeber waren zwar um den Anschlusstreffer bemüht – mehr aber auch nicht. Ein Freistoß von Durmus (61.), der sein Ziel aber weit verfehlte, sollte die einzige Ausbeute in Durchgang zwei bleiben. Ganz anders die Gäste, die gegen hinten offene Gastgeber nun leichtes Spiel hatten. Einen strammen Schuss von Mirhan Inan konnte Mark Redl nur nach vorne abwehren und Vladan Djermanovic hatte keine große Mühe, das Leder zum 1:4 im SVO-Kasten unterzubringen (77.). Den Schlusspunkt unter die faire Partie mit nur drei gelben Karten setzte Inan mit dem 1:5 in der Nachspielzeit.

„Wir haben gut angefangen und in der zweiten Halbzeit auch ein gutes Spiel gemacht, aber Oberachern hätte es in der Phase vor der Halbzeit verdient gehabt, das 2:2 zu machen. Als der SVO dann aufgemacht hat, haben wir das eiskalt ausgenutzt. Unser Sieg ist zwar verdient, fiel aber ein Stück weit zu hoch aus“, bilanzierte ein zufriedener Gästecoach Maik Stingel.

Bereits am Mittwoch muss der nach vier Spieltagen noch sieglose SVO erneut Farbe bekennen. Dann gastiert der 1. CFR Pforzheim im Waldseestadion (Spielbeginn 18.00 Uhr).

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (80. Scharer), Zwick, Durmus, Stefotic (66. Barnick), Huber, Weiß (60. Asam), N. Leberer, Hauser (46. Gueddin), Ludwig, Angot (68. L. Leberer)

SSV Reutlingen: Piu, Jäger, Ilic (84. Schaal), Lübke, Kasiar (61. Djermanovic), Gorgoglione, Schiffel, Founes, Plattenhardt (77. Staiger), Meixner (69. Krajinovic), Trianni (66. Inan)

Schiedsrichter: Alexander Rösch (Bad Wurzach)

Zuschauer: 390

Tore: 0:1 Trianni (7.), 0:2 Plattenhardt (11.), 1:2 Durmus (32./FE), 1:3 Schiffel (55.), 1:4 Djermanovic (77.), 1:5 Inan (90.+1)

Gelbe Karten: 1/2

Ecken: 5/3

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FSV Kappelrodeck-Waldulm 0:4 (0:0)

Nach einem ganz schwachen zweiten Durchgang zog die Oberliga-Reserve des SV Oberachern im Derby gegen den FSV Kappelrodeck/Waldulm verdient mit 0:4 den Kürzeren.

Bis zur ersten Trinkpause sahen die 100 Zuschauer erst einmal Sommerfußball in Vollendung. Dann scheiterte der Gast durch Robin Waltersbacher (28.) und Gino Lamm (30.) am gut reagierenden SVO-Keeper Niklas Bonnal. Eine Viertelstunde vor dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Sehri Kilic (Bühlertal) die stärkste Phase des SVO. Erst scheiterte Spielertrainer Agostino Fazio an FSV-Keeper Marvin Köninger (41.), dann hatte SVO-Kapitän Moritz Schmidt im Anschluss an einen Fazio-Freistoß die Führung auf dem Fuß – verfehlte das Gehäuse aber um Zentimeter (44.).

Ein unglückliches Eigentor durch Kevin Lorenz (47.) brachte die Rotweindörfler auf die Siegerstraße. Von den wegen Urlaub bzw. Verletzung stark ersatzgeschwächt angetretenen Gastgebern ging in der Folgezeit kaum noch Gefahr aus. Andreas Müller mit einem sehenswerten Distanzschuss (67.) und Klaus Maier per Kopf (77.) erhöhten auf 0:3. Den Schlusspunkt unter eine am Ende einseitige Partie setzte Kevin Köninger mit dem 0:4 in der Schlussminute.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FSV Hollenbach – SV Oberachern 1:1 (1:1)

Zum Abschluss einer kräftezehrenden Woche mit drei Spielen binnen sechs Tagen holte der SV Oberachern mit dem 1:1 beim mit zwei Siegen optimal gestarteten FSV Hollenbach den ersten Zähler in seiner mittlerweile zehnten Oberligasaison, der am Ende auch mehr als verdient war.

„Mit dem Punkt bin ich heute total zufrieden – zumal Hollenbach eine bärenstarke Mannschaft hat. Beiden muss man heute bei den Temperaturen ein großes Kompliment machen“, lautete das Fazit von Oberacherns Coach Fabian Himmel nach einer insgesamt ansprechenden Partie.

Zu Beginn besaßen die Gastgeber noch ein leichtes Übergewicht – ein Schuss von Hannes Scherer im Anschluss an die zweite Ecke verfehlte sein Ziel (7.) -, dann fanden die Achertäler besser in die Partie. Kurz nach der ersten Trinkpause hatte SVO-Neuzugang Nill Hauser das 0:1 auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend parierenden FSV-Keeper Philipp Hörner (27.). Im Gegenzug fiel fast aus dem Nichts heraus der zu diesem Zeitpunkt überraschende Führungstreffer des bisherige Tabellenzweiten durch Noah Krieger (28.). Die Bemühungen des SVO um den Ausgleich wurden mit der buchstäblich letzten Aktion in Durchgang eins doch noch belohnt. Nach Hereingabe von Nathan Recht traf Marin Stefotic zum 1:1 (45.+4). „Nach einigen guten Möglichkeiten zuvor nutzen wir dann den vermeintlich schwersten Ball zum Ausgleich, nachdem wir zuvor aus dem Nichts in Rückstand geraten sind“, so Coach Himmel.

Unmittelbar nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase des FSV, der vor fast genau drei Monaten noch mit 0:3 gegen den SVO den Kürzeren zog. Gleich zweimal bewahrte Mark Redl sein Team mit zwei tollen Paraden vor einem erneuten Rückstand. Erst scheiterte Niklas Breuninger (47.), dann Sebastian Schiek (48.) am SVO-Schlussmann. Auf der anderen Seite verpasste Nico Huber knapp eine scharfe Hereingabe (55.) und Marin Stefotic fand in FSV-Keeper Hörner seinen Meister (57.).

Die Schlussoffensive der Gastgeber in der Nachspielzeit überstand der SVO mit leidenschaftlichem Einsatz.

„Für die Jungs war es heute total wichtig, dass sie den ersten Punkt eingesammelt haben“, freute sich Trainer Fabian Himmel nach der Hitzeschlacht im Hohenlohischen.

Zufrieden zeigte sich auch FSV-Coach Martin Lanig: „Beide Mannschaften haben unter diesen Bedingungen heute ein richtig gutes Spiel gezeigt“.

In der kommenden Woche kann der SVO einige Tage in den verdienten “Normalbetrieb“ schalten, dann stehen zwei weitere englische Wochen auf dem prall gefüllten Terminkalender mit Liga und Pokal. Den Auftakt bildet die Heimpartie am kommenden Samstag gegen den Traditionsclub SSV Reutlingen (Spielbeginn 15.30 Uhr).

 

FSV Hollenbach: Hörner, Nzuzi, Schülke, Hahn (46. Hofman), Minder, Scherer (79. Utz), Krieger (46. Breuninger), J. Limbach (90.+3 F. Limbach), Schiek, Lutz (88. Faßbinder), Uhl

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (85. Barnick), Stefotic (90.+3 Gerold), Huber, Leberer, Recht (79. Asam), Hauser, Ludwig, Angot

Schiedsrichter: Dr. Max Angenendt (Asch)

Zuschauer: 444

Tore: 1:0 Krieger (28.), 1:1 Stefotic (45.+4)

Gelbe Karten: 2/1

Ecken: 4/4

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – ATSV Mutschelbach 2:5 (2:2)

Nach dem denkwürdigen aber auch ebenso kräftezehrenden DFB-Pokalauftritt am Sonntag gegen den SC Freiburg waren viele der 450 Zuschauer auf den ersten Oberliga-Heimauftritt des SVO gespannt.

Im Duell des Vorjahressechsten gegen den Vorjahresfünften fand der SVO zunächst gut in die Partie. Im Anschluss an die erste Ecke konnte Mutschelbachs Christian Reuer mit letztem Einsatz auf der Torlinie gegen Nico Huber klären (5.). Auf der anderen Seite war SVO-Keeper Mark Redl bei der ersten gefährlichen Gästeaktion gegen Felix Kendel auf dem Posten (13.). Dann ging es Schlag auf Schlag. Erst traf Kendel zum 0:1 (21.) und keine volle Zeigerumdrehung später war SVO-Neuzugang Roman Angot mit einem beherzten Schuss zum 1:1 erfolgreich. Zwei Minuten nach dem Ausgleich holte SVO-Kapitän Nicola Leber den gefährlichen Kendel im Strafraum unsanft von den Beinen. Mit dem fälligen Strafstoß scheiterte ATSV-Kapitän Jonas Malsam aber am glänzend parierenden Mark Redl. In Minute 29 brachte Angot den SVO mit seinem zweiten Treffer mit 2:1 in Führung, doch im Gegenzug schaffte Malsam den erneuten Ausgleich (2:2). SVO-Stadionsprecher Frank Dickerhof brachte es dabei mit seiner Ansage passend auf den Punkt: „Da kannst du als Zuschauer ja noch nicht einmal in die Bratwurst beißen“. Bis zur Pause beruhigte sich das Geschehen, doch nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war der eingewechselte Marius Mahle nach feiner Hereingabe von Dennis Klemm per Kopf zum 2:3 zur Stelle. Mit einem Doppelwechsel nach knapp einer Stunde versuchte SVO-Coach Fabian Himmel zwar neue Impulse zu setzen, seinen Akteuren waren aber die Strapazen nach dem Pokalspiel deutlich anzumerken – es fehlte an diesem Tag einfach die körperlich und geistige Frische. Eine Kombination über Malsam und Klemm schloss Kendel mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 2:4 ab (66.).

Und es sollte noch schlimmer kommen. Der eingewechselte Tobias Stoll bestrafte eine der vielen Nachlässigkeiten des SVO an diesem Tag mit dem 2:5 (82.). Die Gastgeber blieben zwar um den Anschlusstreffer bemüht – Angot (85.) scheiterte aber ebenso am glänzend reagierenden Dominic Bleich wie der eingewechselte Nathan Recht (90.+4). Am Ende war man aber froh, als nach sechsminütiger Nachspielzeit der Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Felix Ehing (Engen) ertönte.

Bereits am Samstag um 15.30 Uhr muss der SVO erneut Farbe bekennen. Da führt die weite Reise der Achertäler zum mit zwei Siegen gestarteten Tabellenzweiten FSV Hollenbach.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (68. Weiß), Zwick (80. Barnick), Stefotic, Gueddin (74. Springmann), Huber, Leberer, Asam (57. Recht), Hauser (57. Durmus), Ludwig,

ATSV Mutschelbach: Bleich, Henk, Malsam (90. Yörükoglu), Reißfelder, Weißer (77. Mörmann), Kleinert, Kendel, Reuer (90. Horntrich), Bitzer (15. Mahle), Klemm, Batke (63. Stoll)

Schiedsrichter: Felix Ehing (Engen)

Zuschauer: 450

Tore: 0:1 Kendel (21.), 1:1 Angot (22.), 2:1 Angot (29.), 2:2 Malsam (30.), 2:3 Mahle (50.), 2:4 Kendel (66.), 2:5 Stoll (82.)

Bes. Vork.: Redl pariert FE von Malsam (24.)

Gelbe Karten: 3/1

Ecken: 6/2

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

1. Göppinger SV – SV Oberachern 4:1

Nach dem klaren 6:1-Erfolg in der ersten Runde des Südbadischen Vereinspokal um den Rothaus-Cup gegen den SV Niederschopfheim ist der SV Oberachern mit einer Niederlage in die neue Saison der Oberliga Baden-Württemberg gestartet. Die Mannschaft von Trainer Fabian Himmel verlor beim 1. Göppinger SV am Freitagabend mit 1:4. Die Auswärtsniederlage beim Vorjahres-Vierten, der auch in dieser Saison zu den Favoriten zählt, geht in Ordnung, fiel jedoch zu hoch aus.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber und der SVO hatte in der Defensive Schwerstarbeit zu verrichten. Dem 1:0 in der 16. Minute durch McDonald ging allerdings eine folgenschwere Rückgabe von Nicola Leberer voraus. Der Nigerianer ließ sich dieses Geschenk nicht nehmen. Die Himmel-Truppe zeigte sich keinesfalls geschockt und konnte sich in der Folgezeit selbst einige Chancen erspielen. Der nächste Rückschlag für den SVO jedoch dann in der 43. Minute. Eine Flanke der Göppinger fälschte Oberacherns Nathan Recht unglücklich zum 0:2 ins eigene Tor ab.
Oberachern versuchte nach dem Seitenwechsel dem Spiel eine Wende zu geben, doch sie hatten kein Spielglück. Wieder war es McDonald, der mit einem Kopfball das 3:0 erzielte, was quasi die Vorentscheidung war.

Der SVO versuchte danach nochmal alles und in der 66. Minute war es Marin Stefotic, der mit einem Schuss ins Dreieck auf 1:3 verkürzte. Zwei Minuten später (68.) wurde ein Schuss von Maximilian Weiß (SVO) gerade noch vor dem 2:3 auf der Linie gerettet. Da hätte das Spiel noch kippen können. Als der Göppinger Frederik Schumann in der 84. Minute das 4:1 erzielte, war der SVO-KO endgültig besiegelt. Trotz der am Ende klaren Auftaktniederlage haben die Acherner Vorstädter am Freitag keinesfalls enttäuscht.

Patrick Tremmel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SBFV-Pokal 2023/24 – 1. Runde

SV Niederschopfheim – SV Oberachern 1:6 (1:5)

Mit einem klaren 6:1 beim SV Niederschopfheim schaffte Titelverteidiger SV Oberachern locker den Sprung in Runde zwei des SBFV-Pokals. Die zwei Klassen tiefer angesiedelten Gastgeber hatten zwar einen Auftakt nach Maß und gingen durch Yannic Prieto schon nach acht Minuten mit 1:0 in Führung als beim SVO hinten die Zuordnung nicht stimmte, doch schon im Gegenzug erzielte Nico Huber den 1:1 Ausgleich. Bei Dauerregen in Durchgang eins hatte der Oberligist danach alles im Griff. Marin Stefotic (34.), Neuzugang Roman Angot (36.) und Marvin Ludwig (42.) trafen binnen acht Minuten zum 1:4. Nach einem Foul am stark auftrumpfenden Nathan Recht zeigte Schiedsrichter Benedikt Fleig auf den ominösen Punkt. Marin Stefotic verwandelte sicher zum 1:5 Pausenstand.

Kurz nach dem Wechsel erhöhte Marin Stefotic mit seinem dritten Treffer an diesem Tag auf 1:6. Der Oberligist schaltete danach einen Gang zurück, was im Hinblick auf drei englische Wochen im August auch mehr als verständlich war.

Bereits am Freitag um 19.00 Uhr – also gerade einmal 47 (!) Stunden nach dieser Pokalpartie – starten die Achertäler beim 1. Göppinger SV in ihre mittlerweile zehnte Oberligasaison.

„Am Ende war es ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Nach einem holprigen Start hatten wir in einer starken halben Stunde bis zur Pause alles unter Kontrolle. Nach der Halbzeit konnten wir einige Leistungsträger schonen. Nach dem 6:1 ist das Spiel dann so die letzte halbe Stunde vor sich hingeplätschert. Wir sind eine Runde weiter und konzentrieren uns jetzt auf den Oberligastart am Freitag“, so das Fazit von SVO-Coach Fabian Himmel.

 

SV Niederschopfheim: Winkler, Reiß, Muhamedagic (69. Baral), Prieto (63. T.Möschle), Schaub, Oschwald (81. Husch), Schmider, Götz (74. Rogge), E. Möschle, Weingart (63. Leidinger), Bayer

SV Oberachern: Redl, Gueddin (46. Gerold), Stefotic (60. Barnick), Angot, Huber (46. Durmus), Springmann, Leberer (46. Hauser), Asam, Recht (57. Scharer), Ludwig, Hanek

Schiedsrichter: Benedikt Fleig (Brigachtal)

Tore: 1:0 Prieto (8.), 1:1 Huber (9.), 1:2 Stefotic (34.), 1:3 Angot (36.), 1:4 Ludwig (42.), 1:5 Stefotic (45./FE), 1:6 Stefotic (47.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SBFV-Supercup – Rheinstadion Kehl

SV Oberachern – FC Denzlingen 2:1 (2:0)

Unter dem Motto “Wir sind Fußball in Südbaden und das seit 75 Jahren“ veranstaltete der Südbadische Fußballverband (SBFV) im Rahmen seines Jubiläums am Samstag im Kehler Rheinstadion einen in Zusammenarbeit mit dem Kehler FV hervorragend organisierten Amateurfußballtag mit zahlreichen tollen Veranstaltungen. Höhepunkt war dabei die Partie zwischen dem südbadischen Pokalsieger SV Oberachern und dem FC Denzlingen.

Mit einem am Ende zwar hartumkämpften aber verdienten 2:1 Erfolg über den südbadischen Verbandsligameister FC Denzlingen hat der SV Oberachern Pokalgeschichte geschrieben. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Wir sind alle sehr stolz, der erste Supercup-Sieger Südbadens zu sein. Es war nach der intensiven Vorbereitung unser erster großer Meilenstein, den wir in dieser Saison erreichen wollten. Darauf haben wir auch alle intensiv hingearbeitet“.

 

Vor den 500 Zuschauern hatte seine Mannschaft eine Halbzeit lang so gut wie alles im Griff. Roman Angot traf bereits nach acht Minuten mit einem beherzten Schuss zum 1:0. Der Neuzugang vom Bahlinger SC – in der Anfangsphase auffälligster Akteur auf dem Platz – hatte nur fünf Minuten später den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch sein Schuss konnte von einem Denzlinger Abwehrbein noch zur Ecke geklärt werden. Auf der anderen Seite ging vom FC Denzlingen in Durchgang eins kaum Gefahr aus. Oberacherns Defensive um Kapitän Nicola Leberer hatte alles im Griff. In Minute 40 fasste sich Oberacherns torgefährlicher Mittelfeldakteur Cemal Durmus ein Herz und setzte das Leder aus 18 Metern unhaltbar für FCD-Keeper Niklas Schindler zum hochverdienten 2:0 Pausenstand ins Netz.

 

Denzlingens neuer Coach Marco Dufner muss zur Pause wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn jetzt kamen auch die Breisgauer zu ihren ersten guten Möglichkeiten. Niklas Wiese scheiterte aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen SVO-Keeper Mark Redl (51.). Denzlingen wollte den Anschlusstreffer doch die richtig dicken Möglichkeiten lagen auch weiterhin auf Seiten der Achertäler. Vor allem der an diesem Tag recht unglücklich agierende Marin Stefotic hatte gleich mehrfach die Vorentscheidung auf dem Fuß. In der 57. Minute hatte er – von Stürmerkollege Nico Huber glänzend in Szene gesetzt – freie Bahn, brachte das Leder aber nicht am zur Pause eingewechselten FCD-Schlussmann Dustin Jund vorbei. Die verstärkten Offensivbemühungen des FC Denzlingen wurden in Minute 74 belohnt. Nach einer Aktion von Noah Zwick am eingewechselten Nicolas Garcia Stein zeigte Schiedsrichter Lukas Lindenmeier trotzt heftiger Oberacherner Proteste auf den ominösen Punkt. Der Gefoulte selbst ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum Anschlusstreffer. Drei Minuten später hätte Cemal Durmus den alten Abstand herstellen können, doch erst scheiterte er an Keeper Jund und im zweiten Versuch an Hendrik Gehring, der mit letztem Einsatz auf der Linie klärte.

In der Schlussphase warf der Verbandsliga-Meister gegen einen nachlassenden SVO zwar alles nach vorne, doch sowohl Matthis Eggert (90.+2) als auch Karl-Luis Dees (90. +3) scheiterten an Mark Redl im SVO-Kasten.

Dann war Schluss und die Achertäler durften ausgiebig einen weiteren Pokalerfolg feiern.

„Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden – die zweite hat mit vor allem in puncto Einsatzbereitschaft, Aggressivität und Leidenschaft nicht gefallen. Dass wir zahlreiche hundertprozentige Chancen haben liegenlassen zeigt aber auch, dass wir noch Luft nach oben haben. Unter dem Strich würde ich aber dennoch von einem verdienten Sieg sprechen“ so das Fazit von SVO-Coach Fabian Himmel.

Zeit zum Verschnaufen bleibt indes nicht, denn bereits am Mittwoch um 19.00 Uhr gastiert seine Elf in der ersten Runde des SBFV-Pokals beim Landesligisten SV Niederschopfheim und nur 47 (!) Stunden später zum Oberliga-Saisonauftakt beim 1. Göppinger SV.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (76. Hauser), Zwick, Durmus (83. Springmann), Gueddin (65. Hanek), Stefotic, Angot, Huber, Weiß (91. Asam), Leberer, Ludwig

FC Denzlingen: Schindler (46. Jund), Amrhein, Respondek (78. Dees), Fischer (46. Garcia Stein), Echner (65. Butov), Lawson, Wiese, Eggert, Gehring, Vrazalica, Lickert (46. Boye)

 

Schiedsrichter: Lukas Lindenmeier (Waltersweier)

Zuschauer: 500

Tore: 1:0 Angot (8.), 2:0 Durmus (40.), 2:1 Garcia Stein (74.)

Gelbe Karten: 1/1

 

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Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern II – SV Niederbühl/Donau 4:3 (2:1)

Nachdem sich die  zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern bereits am letzten Wochenende den ersehnten Aufstieg in die Kreisliga A sicherte, verabschiedete sich das Team um Kapitän Moritz Schmidt mit einem zwar hartumkämpften aber am Ende verdienten 4:3 Erfolg aus der Liga der Unabsteigbaren.

Einen großen Anteil am Erfolg der Achertäler hatte dabei Agostino Fazio, dem es gelungen ist, eine verschworene Einheit zu formen, die sich auch nach Rückschlägen nicht vom Aufstiegskurs abbringen ließ. „Ich bin unglaublich dankbar und stolz auf die Jungs wie sie die ganz Runde mitgezogen haben. Das war einfach klasse. Ich möchte mich aber auch bei allen Verantwortlichen des Vereins bedanken für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung über die gesamte Saison“, so der SVO-Spielertrainer, der insgesamt zwölfmal erfolgreich war und viele der insgesamt 83 Saisontreffer vorbereitete.

Dass es nach den Aufstiegsfeierlichkeiten auch im letzten Spiel zu einem Dreier reichte war auch A-Juniorenspieler Yusuf Sen zu verdanken, der dreimal ins gegnerische Gehäuse traf. Dabei hatten die Gäste einen Auftakt nach Maß, denn nach gerade mal 24 Sekunden traf ihr stärkster Akteur Jonito Mudubai zum 0:1. Mit seinen Treffern in Minute 14 und 25 war Sen zum 2:1 Pausenstand erfolgreich. Neun Minuten nach dem Pausenpfiff des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters Eric Schneider (Gamshurst) war es Mudubai der einen Fehler in der SVO-Defensive mit dem 2:2 bestrafte. Die Antwort des SVO ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur fünf Minuten später brachte Yusuf Sen die Gastgeber mit seinem Treffer Nummer 3 erneut in Führung. Glück für SVO-Schlussmann Niklas Bonnal, dass Renato Vrbaslija mit einem fulminaten Schuss nur die Querlatte traf (62.). Kurz nach seiner Einwechslung erhöhte Spielertrainer Agsotino Fazio auf 4:2 (65.), doch die nie aufsteckenden Gäste schafften nach 73 Minuten durch Vrbaslija den Anschlusstreffer. Mit etwas Glück überstanden die Achertäler die Schlussoffensive des SVN und durften sich anschließend von ihren Fans feiern lassen.

„Jetzt werden wir erstmal die nächsten Wochen genießen und uns dann auf die neue Saison gut vorbereiten. Ich bin gespannt wie sich die Jungs weiterentwickeln“, sagte Erfolgscoach Agostino Fazio nach dem letzten Saisonauftritt und strahlte dabei mit der Oberacherner Sonne um die Wette.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.. da isser der Pokal …

Der SV Oberachern ist erneut südbadischer Pokalsieger

 

 

3:0 gegen den FC 08 Villingen. Erstmals nach 30 Jahren konnte ein Verein den Titel verteidigen.

In seinem fünften Südbaden-Pokalfinale feierte der SV Oberachern zum zweiten Mal den Titel durch ein letztlich hochverdientes 3:0 (0:0) gegen den Oberliga-Konkurrenten FC 08 Villingen, den Rekordsieger mit zehn Titelgewinnen. Damit gelang dem SVO auch die Revanche für das 3:5 im 2016er-Finale in Offenburg – damals beim ersten „Finaltag der Amateure“ mit der Live-Konferenz in der ARD-Sportschau, der an diesem Samstag eine Neuauflage hatte. Bundesweit war also zu sehen, wie der SVO Pokalgeschichte schrieb. Erstmals nach 30 Jahren konnte ein Verein den südbadischen Pokalsiegertitel verteidigen.

Unter den 2351 Zuschauern im Elzstadion überwog die Farbe Blau, die stattliche Fankolonie sicherte sich den Schattenbereich, während die überschaubare Menge in Schwarz-Weiß in der prallen Sonne aber durchaus für Stimmung sorgte. Beide Teams setzten auf Dreierkette, beide brauchten keine Anlaufzeit. Auch wenn die Nervosität sowie das etwas stumpfe und holprige Grün zunächst mitwirkten. Nicola Leberer, SVO-Kapitän und Abwehrchef, blockte nach fünf Spielminuten Mokhtar Boulachab gerade noch ab, in Szene gesetzt von As Ibrahima Diakite, 24-facher Liga-Torschütze und ab Sommer beim Regionalligisten VfR Aalen. Der SVO antwortete mit einem ersten gefährlichen Abschluss von Nico Huber nach gutem Pass in die Tiefe des agilen Mehmet Güzelcoban. Und Boulachab grätschte gegen den aufgerückten Marvin Ludwig in Villingens Strafraum das Runde im letzten Moment ab. Marin Stefotic spielte kurz danach Nico Huber frei, doch 08-Keeper Dennis Klose war einen Tick schneller.

Der SVO erarbeitete sich nach 20 Minuten leichte Feldvorteile.  Güzelcoban mit klugen Pässen in die Spitze und selbstbewusste Tempo-Dribblings von Stefotic beschäftigten Villingens Defensive um den Offenburger Jonas Busam im Mittelpunkt, der gegen seinen Ex-Verein viel Ruhe ausstrahlte. Brenzlig wurde es in Minute 23 bei einer Ecke von Kapitän Tevfik Ceylan, die gefährlich am langen Pfosten des aber weiter beschäftigungslosen SVO-Torhüter Mark Redl landete. In 29. Minute vergab Huber freistehend aus zehn Metern die größte Chance in Hälfte eins und setzte den Ball deutlich übers Tor von Klose, der 2020 noch für Rielasingen-Arlen den Kasten hütete, als der SVO im Freiburger Finale mit 0:3 unterlag. Zuvor hatte Güzelcoban den Ball clever wie robust an der Torauslinie erobert und aufgelegt. Klose klärte kurz vor der Pause außerhalb des Strafraums noch per Hacke gegen Huber. Nach 34 Minuten verfehlte Ceylan mit einem linken Schnittball aus 22 Metern knapp das lange Eck.

Der torlosen ersten Halbzeit folgte eine deutlich ereignisreichere zweite. Redl war in der 53. Minute gefragt, als Diakite am Fünfmeterraum den Ball Richtung kurzes Eck spitzelte. Im Gegenzug schickte Cemal Durmus dann Huber auf die Reise, der Klose umkurvte und zum vielumjubelten 1:0 einschob. Der SVO ruhte sich auf diesem 1:0 nicht aus und setzte nach. Ludwigs Linksschuss von der Strafraumgrenze strich am langen Pfosten vorbei, dann fand Huber nach gutem Konter über Güzelcoban und ebensolcher Vorarbeit von Luca Fritz, der auf der Außenbahn immense druckvolle Laufarbeit leistete, seinen Meister. Das 2:0 lag in der Luft, dann jedoch hatten die Ortenauer Dusel, dass Schiedsrichter Stefan Ebe nicht auf Elfmeter entschied in Minute 70. Nach Traumpass von Ceylan auf Diakite kreuzten sich die Wege des Torjägers und Ludwig entscheidend. Diakite fiel und konnte es nicht fassen, dass kein Pfiff ertönte. Eine Minute später klärte Nathan Recht in allerhöchster Not kurz vor der Torlinie und Diakite.

Es war längst ein packender Pokal-Fight, in dem der SVO einfach den größeren Willen zeigte. In seinem letzten Spiel für den SVO bot sich dem eingewechselten Jonas Knobelspies (83.) eine gute Schusschance. Die Achertäler hatten noch mehr Sprit im Tank, hielten den Ball gut in den eigenen Reihen und den Gegner weg vom eigenen Tor. Und dann krönte Fritz seine gesamte Energieleistung mit dem 2:0, als er einen perfekten Konter über vier Stationen mit einem satten Schuss aus 14 Metern vollendete. Der Jubel in dieser 89. Minute kannte kaum Grenzen. Fritz legte noch einmal einen letzten 80-Meter-Vollsprint hin – zum Fanblock in Blau-Weiß. Und der eingewechselte Bastian Barnick überlistete Klose noch aus spitzem Winkel zum 3:0 in der Nachspielzeit. Danach war nur noch Feiern angesagt.

 

“Das war ein Riesenfight von meiner Mannschaft”, sagte Trainer Fabian Himmel überglücklich: “Wie sich die Jungs nach der Pause bei jedem Schritt gequält haben, aber wir wollten unbedingt das schaffen, als erstes Team in diesem Jahrtausend den Pokaltitel zu verteidigen. Wir haben Geschichte geschrieben, und diese Mannschaft ist so was von besonders, ich freue mich wahnsinnig für die Jungs.” Und Himmel vergoss Freudentränen, “obwohl ich sonst nicht so nah am Wasser gebaut bin.”

Sein Villinger Kollege Reiner Scheu sprach von einem “verdienten Sieg des SV Oberachern”, der nicht nur kämpferisch das bessere Team gewesen sei.

Am Sonntag um 6.05 Uhr startet der südbadische Pokalsieger der Jahre 2022 und 2023 per Flieger nach Mallorca – bis dahin dürfte in Oberachern durchgefeiert werden. Und für die zweite Teilnahme am DFB-Pokal des kleinen Vereins aus Acherns Ortsteil wünschte sich ein stolzer wie begeisterter Acherner Oberbürgermeister Klaus Muttach “eine Revanche gegen Borussia Mönchengladbach”.

(bo.online.de)

 

 

 

Team 2 des SV Oberachern feiert Aufstieg in Kreisliga A.

Team 2 steigt in Kreisliga A auf

 

 

 

Die fast ausnahmslos aus eigenen Jugendspielern bestehende zweite Garnitur des SV Oberachern feiert den Aufstieg in die Kreisliga A.

Beim Auswärtsspiel in Neuweier am vorletzten Spieltag der Kreisliga B Staffel 2 ließ das Team von Ago Fazio und Francesco Scigliano nie den Zweifel aufkommen, den Sack zumachen zu wollen um den Aufstieg einzutüten. Hinter dem Ligakrösus SV Neusatz wurde der zweite Tabellenplatz,der zum Aufstieg berechtigt, mit dem Auswärtsdreier gefestigt und ist dem SVO auch am letzten Spieltag gegen den SV Niederbühl/Donau nicht mehr zu nehmen. Bezeichnend für den Auswärtssieg waren dann auch die Torschützen an diesem so wichtigen Spieltag für Team 2.
Es trafen dabei zwei 18 jährige A-Junioren Spieler mit Yusuf Sen 2x sowie Toni Chiarelli und der 19 jährige Yannick Baumann. Mit einem Durchschnittsalter von 20,8 Jahren stellte man über die gesamte Saison auch das jüngste Team der Liga. Musste man vergangene Runde noch Lehrgeld bezahlen so war man diese Runde durchweg in der Spitzengruppe vertreten. Nicht zuletzt auch ein Verdienst des Trainerduos Fazio / Scigliano die mit ihrer italienischen Gelassenheit genau wussten wann sie die Zügel anziehen mussten.

 

Glückwunsch an die Mannschaft von der Redaktion und der ganzen SVO Familie zu diesem Erfolg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Sport-Union Neckarsulm 3:0 (2:0))

 

Mit einem ungefährdeten 3:0 über die Sport-Union Neckarsulm schaffte der SV Oberachern am letzten Spieltag seiner insgesamt neunten Oberliga-Saison sogar noch den Sprung auf Rang 6. Eine Platzierung, die den Achertälern in einer ausgesprochen stark besetzen Liga vor der Saison wohl niemand zugetraut hätte.

Die Partie gegen die bereits als Absteiger feststehenden Gäste begann mit halbstündiger Verspätung, da der Mannschaftsbus im Stau feststeckte.

Oberacherns Defensive um Außenverteidiger Noah Zwick, der sein 100. Oberligaspiel im Dress des SVO bestritt, wurde in Durchgang eins nur ganz selten einmal gefordert. Die Platzherren hatten da zwar alles im Griff – echte Torchancen ließen aber zunächst auf sich warten. Dann endlich traf der zuletzt glücklos agierende Marin Stefotic nach einer knappen halben Stunde zum 1:0 und im Anschluss an eine Freistoß-Hereingabe von Cemal Durmus erhöhte Luca Fritz zum verdienten 2:0 Pausenstand.

Fünf Minuten nach dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Patrick Mattern (Mannheim), der mit der ausgesprochen fairen Partie keinerlei Probleme hatte, schraubte Marin Stefotic das Ergebnis auf 3:0. Es war bereits der elfte Saisontreffer des talentierten Angreifers.

Die nie aufsteckenden Gäste kamen danach zu ihren ersten guten Möglichkeiten. Ein Distanzschuss von Marc Mägerle zischte um einen Meter am Gehäuse von Mark Redl vorbei (53.), dann klärte Oberacherns gewohnt sicherer Schlussmann gegen Maximilian Gebert (53.) und Leorant Marmullaku (59.). Auf der anderen Seite scheiterte der eingewechselte Bastian Barnick am glänzend parierenden SU-Keeper Marcel Susser (68.). Den verdienten Ehrentreffer der Gäste vereitelte Redl, als er einen Schuss von David Gotovac noch entschärfen konnte (83.).

Gästecoach Nikola Grgic, der den SVO anschließend in höchsten Tönen lobte, war trotz der deutlichen Niederlage mit dem Auftritt seiner Elf mehr als zufrieden: „Ich bin trotz des feststehenden Abstiegs unheimlich stolz auf meine Jungs wie sich heute noch einmal reingehauen haben“.

Oberacherns Trainer Fabian Himmel musste nach dem Oberliga-Saisonfinale erst einmal ganz tief durchatmen. „Es ist wirklich unfassbar was die Jungs in den letzten Monaten geleistet haben. Wir haben – und das kann man schon jetzt sagen – mit Platz 6 und dem Finaleinzug eine unglaubliche Saison gespielt“. Dabei waren seine Gedanken aber auch schon auf den kommenden Samstag gerichtet: „Wir haben jetzt noch drei Trainingseinheiten. Mit dem erneuten Pokalsieg wollen wir uns auch verewigen. Es wäre der erste back-to-back Pokalsieg in den 2000ern und das wollen wir unbedingt schaffen. Wir können es nicht versprechen, aber was wir versprechen können ist, dass wir am Samstag auf dem Platz für euch alle sterben werden“.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (62. Barnick), Durmus (53. Knobelspies), Gueddin (70. Hanek), Stefotic, Huber, Leberer, Recht (70. Reis), Ludwig, von Nordheim

SU Neckarsulm: Susser (76. Glatting), Selz, Bellanave (62. Seybold), Gebert, Gotovac, Romano (57. Neupert), Fischer, Fausel, Marmullaku, Mägerle (74. Müller), Schappes

Schiedsrichter: Patrick Mattern (Mannheim)

Zuschauer: 185

Tore: 1:0 Stefotic (27.), 2:0 Fritz (41.), 3:0 Stefotic (50.)

Gelbe Karten: 2/2

Ecken: 7/3

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FSV Hollenbach – SV Oberachern 0:3 (0:1)

 

Im letzten Auswärtsspiel seiner insgesamt neunten Oberliga-Saison kam der SV Oberachern zu einem deutlichen 3:0 Erfolg beim starken Aufsteiger FSV Hollenbach. Mit dem siebten Dreier in fremder Umgebung schafften die Achertäler den Sprung auf Tabellenplatz sieben. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel, der hinterher mächtig stolz auf sein Team war: „Dass wir im letzten Auswärtsspiel nach dreistündiger Busfahrt noch so geil Feuer geben ist repräsentativ für den Charakter dieser Truppe“.

Dabei hatte der SVO einen Auftakt nach Maß, denn bereits nach sieben Minuten traf Luca Fritz nach Vorarbeit von Nico Huber zum 0:1. Auch in der Folgezeit blieb die Himmel-Elf am Drücker. Cemal Durmus scheiterte nach Pass von Luca Fritz an FSV-Schlussmann Philipp Hörner (11.) und nach einer scharfen Hereingabe von Fritz rutschte Marin Stefotic knapp am Ball vorbei (18.). Erst allmählich fanden die Gastgeber, die in der Vorrundenpartie noch mit 2:0 die Oberhand behalten konnten, besser zu ihrem gewohnten Spiel. Ein Kopfball von Marco Specht flog zwei Meter über den Kasten von SVO-Keeper Mark Redl. Das Leder landete in Durchgang eins zwar zweimal in seinem Kasten, doch der gut leitende SR Christoph Busch erkannte beide Male eine Abseitsstellung.

„Nach unserer starken Anfangsphase, in der wir auch verdient mit 1:0 in Führung gegangen sind, wurde Hollenbach stärker. Es war aber gleichzeitig die Phase, die mir am besten gefallen hat. Wir waren bereit, zu kämpfen und zu leiden. Wir haben uns in jeden Schuss reingeworfen, sind positiv miteinander geblieben und haben eine gute Stabilität ausgestrahlt. Ab Minute 50 waren wir auch spielerisch wieder am Drücker und kamen zu zahlreichen Chancen“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel. Cemal Durmus war es, der einen feinen Angriff über die starke rechte Seite aus kurzer Distanz überlegt zum 0:2 abschloss (50.). Es war bereits das zwölfte Saisontor des offensiven Mittelfeldakteurs. Die Gastgeber waren zwar um den Anschlusstreffer bemüht, doch die klaren Chancen lagen auf Seiten des SVO. Nach klasse Zuspiel von Janis Hanek scheiterte Nico Huber noch an FSV-Schlussmann Hörner (77.), aber in Minute 86 machte es Oberacherns Goalgetter dann besser und traf nach Vorarbeit von Luca Fritz mit seinem zwölften Saisontreffer zum 0:3 Endstand.

„Es war über 90 Minuten ein verdienter Sieg des SVO. Wir haben heute auch einigen Spielern die Chance gegeben, die sonst nicht so oft zum Einsatz kommen““, sagte Martin Lanig vom Trainerstab des FSV Hollenbach.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) empfängt der SVO zum Saisonabschluss die bereits als Absteiger feststehende Sport-Union Neckarsulm und könnte bei einem weiteren Dreier in der Abschlusstabelle sogar noch auf Platz sechs vorrücken.

 

FSV Hollenbach: Hörner, Nzuzi, Schülke, Hahn (46. Schmelzle), Minder, Schiek (75. Hofmann), Uhl, F. Limbach (69. J. Limbach), Specht (79. Kurz), Krieger, Baust

SV Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban, Durmus, Gueddin, Stefotic (74. Awell), Huber, Leberer, Recht (46. Barnick), Ludwig (69. Zwick), Hanek (80. von Nordheim),

Schiedsrichter: Christoph Busch (Sulzbach)

Zuschauer: 251

Tore: 0:1 Fritz (7.), 0:2 Durmus (50.), 0:3 Huber (86.)

Gelbe Karten: 3/1

 

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Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – ATSV Mutschelbach 4:4 (1:1)

„Wir haben heute ein wildes Spiel gesehen“, sagte Mutschelbachs Trainer Dietmar Blicker und traf damit den Nagel auf den Kopf. 290 Zuschauer im Oberacherner Waldsee-Stadion erlebten ein echtes Fußball-Spektakel mit insgesamt acht Toren. Dabei sah der SVO bei einer 4:1 Führung eine Viertelstunde vor Schluss schon wie der sichere Sieger aus, musste am Ende aber noch froh sein, genau den einen Punkt gerettet zu haben, der auch die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigte.

Zwanzig Minuten lang hatten die Achertäler gegen den Tabellenvierten zwar so gut wie alles im Griff – echte Chancen blieben aber aus. Dann kamen die nordbadischen Gäste fast aus dem Nichts zur bis dato etwas überraschenden 0:1 Führung durch Lukas Lindner, der eine Hereingabe von Colin Bitzer per Kopf unhaltbar für SVO-Keeper Mark Redl ins Netz beförderte. Es war bereits der 15. Saisontreffer des ATSV-Goalgetters. Glück für die Gastgeber, dass Redl nach einem Fehler in der SVO-Defensive noch vor dem einschussbereiten Samir Frank klären konnte (25.). Dann holte Christian Reuer SVO-Angreifer Marin Stefotic im Strafraum völlig unnötig von den Beinen. Dem ausgezeichnet leitenden Schiedsrichter Roman Reck (Renningen) blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Cemal Durmus – der Herr der ruhenden Bälle beim SVO – verwandelte den Strafstoß mit seinem elften Saisontreffer sicher zum 1:1 Pausenstand (43.).

Drei Minuten nach dem Wechsel verfehlte Rachid Gueddin nach feiner Einzelleistung den ATSV-Kasten um einen Meter. Oberachern blieb am Drücker und nach Vorarbeit von Bastian Barnick traf Memo Güzelcoban zum 2:1 (52.). Auf der anderen Seite vergab Sebastian Weizel die Riesenchance zum Ausgleich, als er das kleine Kunststück fertigbrachte, das Leder aus fünf Metern freistehend über den Kasten zu heben. Der SVO nutzte in dieser Phase die zahlreichen Abstimmungsprobleme beim ATSV. Im Anschluss an einer Freistoß-Hereingabe von Güzelcoban war Kapitän Nicola Leberer per Kopf zum 3:1 erfolgreich. (60.) und nur sechs Minuten später erhöhte Nico Huber mit Saisontor Nummer elf gar auf 4:1. Die Partie schien gelaufen zumal SVO-Keeper Mark Redl in der 72. Minute auch noch einen Foulelfmeter von ATSV-Kapitän Jonas Malsam parieren konnte. Nur zwei Minuten später hatte Nico Huber den fünften SVO-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Dominic Bleich, der zwischen 2012 und 2014 auch schon zwei Jahre lang das SVO-Gehäuse hütete. Im unmittelbaren Gegenzug traf Sebastian Weizel zum 2:4 und beim SVO brachen plötzlich alle Dämme. Mit einer herrlichen Direktabnahme konnte Jonas Malsam auf 3:4 verkürzen (87.) und in der ersten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit schafften die Gäste durch den eingewechselte Christof Leiss auch noch den am Ende nicht einmal unverdienten 4:4 Ausgleich.

Die Gemütslage bei den beiden Trainern hätte hinterher nicht unterschiedlicher sein können. „Ich bin natürlich – wie meine Mannschaft – total enttäuscht wie man einen 3-Tore-Vorsprung noch aus der Hand geben kann. So etwas ist nur schwer zu erklären. Wir haben komplett die Spannung verloren. Am Ende muss man noch froh sein, dass wir uns nicht noch das 4:5 einfangen. Dabei haben wir 70 Minuten lang ein sehr gutes Spiel gemacht. Über die anderen 20 Minuten müssen wir sicherlich reden und das machen wir auch“, so SVO-Coach Fabian Himmel nach dem kuriosen Spielverlauf.

„Was uns auszeichnet hat man am Schluss gesehen. Nach einem 1:4 noch einmal zurückzukommen ist eigentlich ein Spiegelbild der Moral meiner Mannschaft“, sagte sein Kollege Dietmar Blicker mit stolzer Miene.

Obwohl der SVO mit diesem Remis den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz verpasste, muss man mit dem bisherigen Saisonverlauf insgesamt mehr als zufrieden sein und darf sich schon jetzt auf die mittlerweile zehnte Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus freuen.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick, Güzelcoban, Durmus, Gueddin (69. Hauswald), Stefotic (62. Knobelspies), Huber (81. Awell), Leberer, Recht, Ludwig, Barnick (67. Hanek)

ATSV Mutschelbach: Bleich, Preine (67. Schnürer), Malsam, Frank, Weizel, Stoll (58. Kramer), Weißer (58. Leiss), Kleinert, Lindner, Reuer, Bitzer (67. Muselewski)

Schiedsrichter: Roman Reck (Renningen)

Zuschauer: 290

Tore: 0:1 Lindner (20.), 1:1 Durmus (43./FE), 2:1 Güzelcoban (52.), 3:1 Leberer (60.), 4:1 Huber (66.), 4:2 Weizel (75.), 4:3 Malsam (88.), 4:4 Leiss (90.+1)

Bes. Vork.: Redl (SVO) hält Strafstoß von Malsam (72.)

Gelbe Karten: 2/5

Ecken: 5/2

 

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Kreisliga B, Staffel 2

FV Rauental – SV Oberachern II 1:1 (1:0)

Mit einem hartumkämpften 1:1 beim zuletzt stark aufspielenden FV Rauental festigte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den zum angestrebten Aufstieg berechtigten zweiten Tabellenplatz.

Die Gastgeber, die im Hinspiel in Oberachern mit 3:2 die Oberhand behielten, fanden gut in die Partie. Nach einer halben Stunde scheiterte Daniel Mai mit einem Freistoß aus 20 Metern am glänzend parierenden Niklas Bonnal. Kurz darauf war es Andreas Marschollek, der dem guten SVO-Schlussmann mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze keine Abwehrmöglichkeit ließ (34.).

Die Elf von Spielertrainer Agostino Fazio war zwar um den Ausgleich bemüht, tat sich in der Folgezeit aber schwer gegen die aufmerksame Defensive des FVR. Nach einer Stunde traf Yannik Schütze zum 1:1. In Minute 82 rettete SVO-Keeper Niklas Bonnal mit einer weiteren Glanztat gegen Holger Potje den erhofften Punktgewinn.

 

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Oberliga Baden-Württemberg

FV Ravensburg – SV Oberachern 1:0 (0:0)

Der SV Oberachern bleibt einer der Lieblingsgegner des FV Ravensburg, denn nach der unglücklichen 0:1 Niederlage mussten die Achertäler zum dritten Mal hintereinander die weite Heimreise aus der Spielestadt mit leeren Händen antreten.

Mit Nathan Recht (beruflich verhindert), Kapitän Nicola Leberer, Goalgetter Nico Huber und Benedikt Asam (alle verletzt) musste der SVO gleich auf vier wichtige Akteure verzichten. Dennoch war die Elf von Trainer Fabian Himmel über weite Strecken besser im Spiel als der bisherige Tabellenvorletzte.

Vor allem in Durchgang Eins agierte man sehr dominant, hatte viel Ballbesitz und ließ kaum gefährliche Aktionen der Oberschwaben zu. Einzig was fehlte war der der verdiente Führungstreffer. Marin Stefotic scheiterte nach knapp einer halben Stunde im Anschluss an eine Ecke am Aluminium des Ravensburger Gehäuses. „Es war mit Ball eine unserer besten ersten Hälften. Wenn wir da mit 1:0 führen hätte sich keiner beschweren können“, so der SVO-Coach.

Auch nach der Pause bot sich den 250 Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Cemal Durmus, der in dieser Saison schon zehnmal erfolgreich war, scheiterte in Minute 46 am glänzend reagierenden FVR-Schlussmann Haris Mesic. Dann war es Leandro Stehle, der nach Vorarbeit von Paul Strauß zum Tor des Tages traf (66.), weil der SVO hinten einmal nicht konsequent genug war. Für den 20-jährigen Nachwuchsspieler des FVR war es der erste Treffer in der Oberliga. Danach brauchte die Elf vom Waldsee einige Minuten, um wieder zu ihrem gewohnten Spiel zu finden. Die Himmel-Elf drängte zwar in der Schlussoffensive auf den Ausgleich – echte Torchancen blieben aber aus und so kam der bisherige Tabellenvorletzte zu einem ganz wichtigen Dreier im Abstiegskampf.

Ravensburgs Coach Michael Schilling strahlte hinterher mit der Sonne um die Wette: „Wir hatten heute Phasen, in denen wir auch Glück gebraucht haben. Das Tor haben wir uns aber mit viel Willen erarbeitet. Wir mussten viel leiden – waren aber auch dazu bereit“.

Für den ersatzgeschwächten SV Oberachern, der mit einem Sieg auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt hätte beseitigen können, war es am Ende eine ebenso unglückliche wie ärgerliche Niederlage. „Ich bin schon etwas angefressen heute, weil es eine Niederlage war, die wir uns hätten sparen können. Sie wirft uns aber auch nicht um, weil viele Dinge heute auch gut waren“, so Trainer Fabian Himmel.

Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenvierte ATSV Mutschelbach am Oberacherner Waldsee und da will man den Klassenerhalt dann endgültig in trockene Tücher bringen.

 

FV Ravensburg: Mesic, Zimmermann (76. S. Boneberger), Hörger, Geiselhart, M. Strauß, Jeggle, P. Strauß (90. Halder), J. Boneberger (68. B. Soyudogru), Galinec, Schäch, (26. Tomizawa), Stehle

SV Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban (72. Awell), Durmus, Gueddin, Stefotic, Knobelspies, Ludwig, Barnick (60. Zwick), Huber, Hanek, von Nordheim (73. Hauswald)

 

Schiedsrichter: Timon Ulrich (Ellhofen)

Zuschauer: 250

Tore: 1:0 Stehle (66.)

 

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Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern II – SV Altschweier 8:0 (4:0)

Mit einem auch in der Höhe verdienten 8:0 über den SV Altschweier untermauerte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen in die Kreisliga A.

Antonio Chiarelli mit drei Treffern (23./46./79) und Spielertrainer Agostino Fazio mit einem Viererpack und einem fulminaten Hattrick (29./32./41./68.) waren in der einseitigen Partie die Garanten des Erfolgs über einen Gegner, der am Ende froh sein konnte, dass das Ergebnis nicht zweistellig ausgefallen ist.

Die einzige echte Möglichkeit der völlig überforderten Gäste resultierte dabei aus einem Freistoß von Spielertrainer Daniel Schmidt, der nach gut einer Stunde nur die Querlatte traf. Ansonsten verbrachte SVO-Keeper Niklas Bonnal einen geruhsamen Abend. Den Schlusspunkt unter die von Schiedsrichter Milos Milosavljevic sicher geleiteten Partie ohne eine einzige gelbe Karte setzte Janick Schmidt in Minute 89 zum 8:0.

 

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Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC 08 Villingen 4:3 (1:1)

Mit einem hartumkämpften aber verdienten 4:3 über den FC 08 Villingen – am 03. 06. auch Gegner im südbadischen Pokalfinale im Emmendinger Elzstadion – kam der SV Oberachern vor 310 Zuschauern im Waldsee-Stadion zum vierten Dreier in den letzten fünf Oberliga-Begegnungen.

„Der Schiedsrichter heißt Heilig und der Trainer beim SVO Himmel – dann müsste heute doch alles passen“, schmunzelte ein Oberacherner Zuschauer noch vor der Partie und er sollte am Ende auch Recht behalten. Mathias Heilig (Klettgau) hatte die Partie jederzeit fest im Griff und SVO-Coach Fabian Himmel durfte sich hinterher über einen ganz wichtigen Heimsieg freuen, denn mit dem Erfolg über die Schwarzwälder hat sein Team den Klassenerhalt im zehnten Oberligajahr so gut wie sicher.

„Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel mit einem Chancenplus auf unserer Seite. Für uns war es heute wichtig, zu sehen und zu spüren, dass wir, wenn wir zusammenhalten und alles geben, auch gegen Top-Kaliber wie Villingen mithalten und extrem eklig sein können. Wir haben jetzt 42 Punkte und können an das Ziel Klassenerhalt wohl einen Haken machen. Wir haben unser großes Saisonziel erreicht und ich bin unfassbar dankbar, was die Jungs gemeinsam mit unseren Anhängern jede Woche für diesen kleinen Verein möglich machen“.

Die Gastgeber hatten im zwanzigsten Pflichtspiel-Duell zwischen beiden einen Auftakt nach Maß. Gerade mal drei Umdrehungen hatte der Minutenzeiger hinter sich, dann traf Marvin Ludwig per Freistoß aus 25 Metern zum 1:0 genau in den Winkel. Glück für den SVO, dass nach einem Lapsus von Schlussmann Alec Laible der Pressschlag mit Villingens Goalgetter As Ibrahima Diakite nur um Zentimeter am Pfosten vorbei trudelte. Ansonsten war der Vertreter des an der Schulter verletzten Stammkeepers Mark Redl ein ganz sicherer Rückhalt der Achertäler.

Nico Huber, dem der Ball aus kurzer Distanz durch die Beine rutschte (13.) und Luca Fritz (20.), dessen Schuss aus kurzer Distanz von Tim Zölle noch geblockt wurde, hatten den zweiten Treffer der Achertäler auf dem Fuß. Dann war es Mokhatar Boulachab,  der einen Fehler des SVO mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern zum 1:1 bestrafte. SVO-Keeper Laible konnte in Minute 33 einen gefährlichen Freistoß von 08-Kapitän Tevfik Ceylan zur einzigen Ecke der Gäste klären.

Oberachern suchte nach der Pause die Entscheidung. Erst traf Luca Fritz nach einem Getümmel im Fünfmeterraum nur den Pfosten, dann waren es zwei Sonntagsschüsse, die den SVO auf die Siegerstraße brachten. Erst traf Rachid Gueddin mit einem fulminanten Schuss aus dem Stand heraus aus 20 Metern zum 2:1 (57.) und dann setzte auch noch Memo Güzelcoban das Spielgerät aus gleicher Entfernung in den Winkel zum 3:1 (67.). In der 67. Minute holte Marvin Ludwig Ibrahim Diakite im Strafraum etwas ungeschickt von den Beinen. Ceylan donnerte den fälligen Elfmeter zum 2:3 unter die Latte. Der gleiche Spieler setzte fünf Minuten danach einen Freistoß knapp über das SVO-Gehäuse.

Als Oberacherns offensivstarker Defensiv-Akteur Luca Fritz ebenfalls aus der Distanz zum 4:2 traf schien der SVO auf der sicheren Siegerstraße. Villingen kam aber noch einmal zurück.Den Schuss von Ceylan konnte SVO-Keeper Alec Laible noch abwehren, doch Diakite traf im Nachschuss mit seinem 19. Saisontreffer zum 4:3 (90.). In der vierten Minute der Nachspielzeit brachte SVO-Goalgetter Nico Huber das kleine Kunststück fertig, den Ball nach klasse Zuspiel des eingewechselten Rais Awell aus zwei Metern freistehend an die Latte zu setzen. Dann war Schluss und die Spieler des SVO durften den verdienten Beifall ihrer treuen Fans für eine glanzvolle Vorstellung ernten.

Auch Villingens Coach Reiner Scheu sprach hinterher von „einem verdienten Sieg des SVO. Die beiden schnellen Tore nach der Pause waren für uns schon Nackenschläge“.

SV Oberachern: Laible, Fritz, Zwick, Güzelcoban, Gueddin (84. Hauswald), Stefotic (81. Awell), Huber, Leberer, Knobelspies (69. Durmus), Ludwig, Barnick (54. Recht)

FC 08 Villingen: Ehmann, J. Spät (73. Y. Spät), Busam, Ceylan, Zölle, Diakite, Stüber (82. Rodewald), Alihoxha, Liserra (57. Zeiser), Boulachab, Yilmaz

Schiedsrichter: Mathias Heilig (Klettgau)

Zuschauer: 310

Tore: 1:0 Ludwig (4.), 1:1 Boulachab (30.), 2:1 Gueddin (57.), 3:1 Güzelcoban (60.), 3:2 Ceylan (67./FE), 4:2 Fritz (79.), 4:3 Diakite (90. +1)

Gelbe Karten: 0/2)

Ecken: 9/1

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern II – TuS Greffern 3:0 ((2:0)

Nach dem 3:1 Derbysieg beim SV Mösbach behielt die Oberliga-Reserve des SV Oberachern auch gegen den TuS Greffern die Oberhand und schaffte den Sprung auf Rang zwei.

Die Gäste fanden zunächst gut in die Partie. Leon Bader scheiterte nach sieben Minuten am glänzend parierenden SVO-Keeper Niklas Bonnal. Dann war es Aaron Horton, der den SVO mit seinem 16. Saisontreffer mit 1:0 in Führung brachte (18.). In Minute 33 wurde Oberacherns Goalgetter von TuS-Keeper György Cerqueira unsanft von den Beinen geholt. SVO-Kapitän Moritz Schmidt verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0. Fünf Minuten vor der Pause hatte Kevin Huck den Anschlusstreffer auf dem Fuß, fand aber in Schlussmann Niklas Bonnal seinen Meister.

In Durchgang zwei hatten die Gastgeber die Partie fest im Griff. Kevin Reis traf per Kopf im Anschluss an die fünfte Ecke zum 3:0 (62.). Spielertrainer Agostino Fazio hätte das Ergebnis noch nach oben schrauben können – scheiterte aber zweimal am glänzend parierenden Cerqueira (66./81.).

Am Ende siegte der SVO auch in der Höhe verdient und darf weiterhin vom ersehnten Aufstieg träumen.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

TSG Backnang – SV Oberachern 2:1 (1:0)

 

Das traditionsreiche Backnanger Etzwiesen-Stadion bleibt für den SV Oberachern eine schier uneinnehmbare Festung. Nachdem man in Nöttingen und gegen Bietigheim-Bissingen zweimal hintereinander die volle Punkteernte einfahren konnte, mussten die Achertäler die Heimreise aus dem württembergischen einmal mehr mit leeren Händen antreten.

„Die Niederlage geht unter dem Strich in Ordnung. Wir haben heute die Spielfreude und die Aggressivität der letzten Auftritte eine Stunde lang wenig bis gar nicht auf den Platz bekommen. Hätten wir uns hier etwas gerafft, dann wäre deutlich mehr drin gewesen. Die Welt geht durch dieses Ergebnis jetzt nicht unter – es war aber eine sehr gute Lehre für uns alle, dass auf diesem Niveau von jedem ein paar Prozent weniger einfach nicht reichen“, bilanzierte Trainer Fabian Himmel hinterher das Geschehen.

Die Gastgeber, die nach fünf sieglosen Spielen auf den vorletzten Platz abrutschten und mächtig unter Druck standen, hatten einen Auftakt nach Maß. Gerade mal acht Minuten waren absolviert, da schloss Mert Tasdelen eine feine Einzelleistung mit dem 1:0 ab. Der SVO hatte zwar viel Ballbesitz, leistete sich aber beim Spielaufbau einfach zu viele einfache Fehler und hatte es schließlich Mark Redl zu verdanken, dass man zur Pause nur mit einem Tor in Rückstand lag. In Minute 43 parierte Oberacherns Keeper mit einer Glanztat einen Foulelfmeter von Tasdelen.

Oberacherns einzig gute Möglichkeit resultierte aus einem Kopfball von Noah Zwick, den TSG-Schlussmann Marcel Knauss kurz vor dem Seitenwechsel zur Ecke abwehren konnte.

Nach der Pause fand der SVO zwar allmählich besser in die Partie, doch dann traf Tasdelen mit seinem neunten Saisontreffer zum 2:0 (61.). Als der kurz zuvor eingewechselte Jonas Knobelspies nach einem Gewühl im Fünfmeterraum aus kurzer Distanz zum 2:1 (73.) traf, keimte im Lager der Gäste noch einmal Hoffnung auf. Die Bemühungen des SVO um den Ausgleich blieben aber vergeblich und am Ende jubelte die TSG über drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf.

„Wir werden das Spiel am Montag analysieren. Danach geht der Blick nach vorne. Sechs Spiele verbleiben, zwei Siege brauchen wir noch“, so SVO-Coach Fabian Himmel, der mit seinem Team jetzt vor zwei schweren Heimaufgaben steht. Bereits am Mittwoch (Spielbeginn 18.30 Uhr) gastiert der Tabellendritte CFR Pforzheim am Waldsee und zum Abschluss der englischen Woche empfängt man am Samstag um 15.30 Uhr im südbadischen Duell den FC 08 Villingen.

 

TSG Backnang: Knauss, Geldner, Sadler, Rienhardt, Tasdelen (81. Kalafatis / 90.+3 Coutroumpas), Santoro (70. Benkeser), Weiller (76. Schwemmle), Gleißner, Doser, Tichy, Dannhäußer

SV Oberachern: Redl, Fritz (69. Barnick), Zwick, Güzelcoban, Durmus, Gueddin, Stefotic (65. Knobelspies), Huber, Leberer, Ludwig, Hanek (86. Awell)

Schiedsrichter: Dominik Genthner (Dossenheim)

Zuschauer: 254

Tore: 1:0 Tasdelen (8.), 2:0 Tasdelen (61.), 2:1 Knobelspies (73.)

 

Bes. Vorkommnisse: Redl (SVO) pariert Strafstoß von Tasdelen (43.), Rote Karte: Doser (TSG/74.), Gelb-Rot Durmus (SVO/74)

Gelbe Karten: 2/4

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B Staffel 2

SV Mösbach – SV Oberachern 2

 

Im Spitzenspiel an der Dreikirschenhalle behielt die Reserve des Oberligisten aus Oberachern mit 3:1 die Oberhand, festigte somit Platz 3 in der Kreisliga B, der am Ende zum Aufstieg in die Kreisliga A berechtigen würde und baute mit dem Sieg den Vorsprung auf Verfolger SV Mösbach auf 5 Punkte aus.
In einem Niveauarmen Spiel schwächte sich der SV Mösbach selbst, als in der 36.Minute der gut leitende Schiedsrichter Düzgün Marco Borelli vom SV Mösbach mit dem roten Karton bedachte. Zu diesem Zeitpunkt führte der SV Mösbach seit der 15. Spielminute durch einen gut aufgelegten Benni Schwenk mit einem fulminanten Schuss in die linke untere Ecke. Für SVO Keeper Vincent Früh gab es hier nichts zu halten. Bis zur besagten Roten Karte gab der SV Mösbach den Ton an, der SVO hatte bis dahin kaum nennenswerte Chancen. Das sollte sich dann noch vor der Halbzeit ändern. Im Anschluss an eine Ecke köpfte der völlig freistehende Kevin Reis in der 41. Minute zum umjubelten Ausgleich für den SVO ein. Keine 3 Minuten später wurde SVO Goalgetter Michael Horton mustergültig freigespielt und tauchte alleine vor SVM Keeper Fabio Riehle auf, der den ersten Schuss noch glänzend parieren konnte, beim Nachschuss allerdings machtlos war.
Mit 2:1 für den SVO wurden die Seiten gewechselt.
In der 2. Halbzeit war es der SV Mösbach der selbst in Unterzahl auf den Ausgleich drängte. Allerdings verpufften deren Bemühungen meist an der SVO Abwehr in der Moritz Schmidt in Union mit Katsche Bury alles abräumte was in Richtung SVO Tor unterwegs war. Der SVO beschränkte sich aus einer stabilen Abwehr heraus auf Konter, der dann durch den eingewechselten Toni Chiarelli in der 74. Minute zum 3:1 führte, auch hier sah die SVM Abwehr alles andere als gut aus.
Fazit aus dem Spiel – Eine bestens funktionierende Achse Schmidt – Reis – Fazio in einem engagierten Team reicht aus um im Spitzenspiel 3 Punkte einzufahren.

Der nächste Kracher steht bereits am kommenden Sonntag an, wenn der Tabellenzweite TUS Greffern im Waldseestadion gastiert .. 2 gegen 3 heißt es dann.
Der Sieger wird sich auf einem Spitzenplatz festsetzen. Ein Schippe drauflegen muss hier der SVO um gegen den derzeitigen “Punktesammler” aus Greffern zu bestehen.

Auf zahlreiche Unterstützung freuen sich unsere Jungs von Team 2.

 

SV Mösbach: Riehle, Schwenk B., Schwenk D., Murawski, D’Agostino, Ekici (69. Hoppe), Meier(46. Rösch), Borelli, Eriamiantor, Asam, Sauer

SV Oberachern: Früh, Huschebeck, Bury, Karcher, Lorenz (70. Chiarelli), Fazio, Schütze, Reis, Horton (80. Schmidt Y.), Niederbacher (85. Aliu), Schmidt M.

Schiedsricher: Anil-Burhan Düzgün

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV Bietigheim-Bissingen 4:0 (4:0)

„Ja was ist denn heute hier los“ rief SVO-Stadionsprecher Frank Dickerhof nach 43 Minuten unter dem Jubel der SVO-Fans ins Mikrofon, als Cemal Durmus gerade mit seinem neunten Saisontreffer eine Unachtsamkeit der Gästedefensive mit dem 4:0 Pausenstand bestrafte.

Beim dritten Pflichtspiel innerhalb von zehn Tagen erlebten die 255 Zuschauer im Waldseestadion einen furiosen Auftakt der Gastgeber. Der Minutenzeiger hatte gerade seine zweite Umdrehung hinter sich, da schlug Durmus zum ersten Mal zu, weil Bietigheim-Bissingens sonst so zuverlässiger Keeper Sven Burkhardt einen eigentlich harmlosen Ball durch die Hände gleiten ließ. Die Gastgeber legten nach und in Minute 13 war es Marin Stefotic, der einen mustergültig vorgetragenen Angriff mit dem zweiten SVO-Treffer vollendete. Die Gäste waren zwar in der Folgezeit um den Anschlusstreffer bemüht, konnten die von Kapitän Nicola Leberer aber gut organisierte Defensive nur selten einmal ernsthaft in Gefahr bringen. Zwei Kopfbälle von Wissem Aouadi (15.) und Marius Kunde (28.), die beide ihr Ziel verfehlten, blieben bis zum Pausenpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Jürgen Schätzle (Schönwald) die einzige Ausbeute des Tabellensechsten. Ein Doppelschlag von Goalgetter Nico Huber (42.) nach Vorarbeit von Luca Fritz und Cemal Durmus (43.) nach einer weiteren Unsicherheit in der FSV-Defensive sorgten schließlich für ein mehr als beruhigendes 4:0.

„Der SVO hat die Euphorie vom Pokalspiel unter der Woche gut mitgenommen. Da haben alle eine überlegen geführte erste Halbzeit von Oberachern gesehen. Wir sind nach dem unglücklichen Start förmlich zusammengefallen. In der zweiten Halbzeit ging es dann für uns nur um Ergebniskosmetik“, resümierte ein enttäuschter FSV-Coach Markus Lang.

Von den Gästen, nach dem souveränen Tabellenführer Stuttgarter Kickers zweitstärkstes Auswärtsteam der Liga, ging auch in Durchgang zwei kaum Gefahr aus. Marin Stefotic hatte in aussichtsreicher Position nach Hereingabe von Luca Fritz gar den fünften SVO-Treffer auf dem Kopf, traf den Ball aber nicht richtig (53.). Die eingewechselten Rais Awell und Quentin Hauswald scheiterten jeweils an Keeper Sven Burkhardt (68./88.).

Dann war Schluss und der auswärts so starke SV Oberachern durfte nach zuletzt sieben vergeblichen Anläufen endlich wieder einen Heimerfolg feiern. Der Lohn war langanhaltender Beifall der Fans und ein dickes Lob vom Trainer. „Ich denke es war ein verdienter Sieg für uns. Nach der tollen Leistung am Mittwoch beim Pokal auf schwierigen Bodenverhältnissen haben meine Jungs heute die letzten Körner rausgefeuert. Natürlich spielte uns dabei auch das frühe Tor in die Karten“, sagte Fabian Himmel nach dem fünften Heimerfolg seiner Elf, drückte aber auch gleich auf die Euphorie-Bremse: „Jetzt haben wir 36 Punkte – die waren aber auch nötig. Vor zehn Tagen war noch vieles anders, da hatten wir gerade 30 und ein schweres Pokal-Halbfinale vor der Brust. Deshalb müssen wir alle demütig bleiben und bei jedem Spiel an unsere Grenzen gehen“. Fabian Himmel weiß wovon er spricht. Am Samstag führt die Reise seines SVO zum Tabellenvorletzten TSG Backnang (Spielbeginn 14.00 Uhr) gegen den man in der Hinrunde noch mit 1:4 den Kürzeren zog.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (63. Zwick), Güzelcoban (57. von Nordheim), Durmus, Gueddin, Stefotic (74. Hauswald), Huber (63. Awell), Leberer, Recht, Ludwig, Hanek

FSV 08 Bietigheim-Bissingen: Burkhardt, Aouadi (46. Hoffmann), Ikpide, Böhm, Zinram (46. Mahler), Mamic, Kunde, Landwehr (53. Kasiar), S. Keklik, Sirianni, Kenniche (74. Heinle)

Schiedsrichter: Jürgen Schätzle (Schönwald)

Zuschauer: 255

Tore: 1:0 Durmus (3.), 2:0 Stefotic (13.), 3:0 Huber (42.), 4:0 Durmus (43.)

Gelbe Karten: 3/5

Ecken: 6/2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Oberachern im Finale

 

Halbfinale

 

SV Oberachern – 1. FC Rielasingen-Arlen 4:0 (1:0)

 

Mit einem verdienten 4:0 Erfolg über den Liga-Konkurrenten 1. FC Rielasingen-Arlen schaffte Pokal-Titelverteidiger SV Oberachern nach 2022 erneut den Sprung ins Finale des SBFV-Rothaus-Pokals und trifft dort am 03. Juni auf den FC 08 Villingen.

„Der Sieg des SVO geht in Ordnung“, sagte Rielasingens Coach Claudio Lettieri hinterher. SVO-Trainer Fabian Himmel war zurecht mächtig stolz auf seine junge Truppe und sprach „von einem Sieg des unbedingten Willens.“

580 Zuschauer sahen bei widrigen Witterungsverhältnissen auf tiefem Boden eine lange Zeit umkämpfte Partie. Die Gastgeber besaßen bis zum Pausenpfiff des umsichtig leitenden Drittliga-Schiedsrichters Jonas Brombacher (Kandern) die größeren Spielanteile. SVO-Goalgetter Nico Huber traf per Kopf zum 1:0 nach 22 Minuten. Marin Stefotic hatte den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend am glänzend reagierenden Rielasinger Schlussmann Damian Dolezal. Das Team vom Bodensee konnte die gut organisierte SVO-Defensive nur selten in Gefahr bringen. Beim Schuss von Albert Malaj (11.) hatte Mark Redl keine Probleme und Obed Ugondu verfehlte das Oberacherner Gehäuse um einen guten Meter (30.).

Nach dem Wechsel war der Gast vom Bodensee, der den SVO 2020 im Finale noch mit 3:0 besiegen konnte und auch im Ligaduell in Oberachern mit 3:1 die Oberhand behielt, zwar um den Ausgleich bemüht, doch dann war es Marin Stefotic, der nach Vorarbeit von Nico Huber zum 2:0 traf (57.). Rielasingen wollte den Anschlusstreffer aber Luca Fritz machte mit dem 3:0 (80.) alle Hoffnungen der Gäste zunichte. Zwei Minuten danach erhöhte Rachid Gueddin gar auf 4:0.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (84. Zwick), Güzelcoban, Durmus, Gueddin, Stefotic, Huber (84. Awell), Leberer, Asam (81. Recht), Ludwig, von Nordheim (71. Hanek)

1.FC Rielasingen-Arlen: Dolezal, Compagnucci Alemeida, Kunze, Serpa, Malaj (84. Ernst); Bleise; Ugondu, Peters, Bohlander (58. Malonga), Berger (65. Adrovic), Matt (77. Arutunjan)

Schiedsrichter: Jonas Brombacher (Kandern)

Zuschauer: 580

Tore: 1:0 Huber (22.), 2:0 Stefotic (57.), 3:0 Fritz (80.), 4:0 Gueddin (82)

 

RM

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC Nöttingen – SV Oberachern 2:4 (0:3)

„Aller guten Dinge sind drei“ – zum dritten Mal hintereinander konnte der SV Oberachern in der Kleiner-Arena die volle Punkteernte einfahren. Mit 4:2 behielten die Achertäler in der Flutlicht-Partie am Donnerstagabend die Oberhand. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Heute hatten wir einen sehr guten Tag. Ich bin erleichtert, dass wir gegen solch einen Gegner, der in den letzten Wochen stark im Aufwind war, drei Punkte holen konnten“. Es war bereits der sechste (!) Auswärtserfolg seines Teams, der am Ende auch mehr als verdient war.

Für Nöttingens Coach Michael Wittwer hingegen war es „ein Tag zum Vergessen“. „Der Sieg des SVO geht ganz klar in Ordnung. Mir fehlen einfach die Worte, wie man als Mannschaft komplett so danebenliegen kann. Hätte ich achtmal wechseln dürfen, dann hätte ich heute auch achtmal gewechselt“, grantelte er nach der enttäuschenden Vorstellung seines FCN. Für den Ex-Profi des KSC war es im sechsten Spiel die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt in der Winterpause.

Der SVO fand gut in die Partie. Nach knapp einer Viertelstunde scheiterte Nico Huber nach Vorarbeit von Benedikt Asam an FCN-Keeper Kenan Mujezinovic, der zur Ecke parieren konnte und in Minute 25 verfehlte Marin Stefotic per Kopf nach Flanke von Luca Fritz nur knapp das Nöttinger Gehäuse. Auf der anderen Seite Glück für den SVO, als ein Freistoß von FCN-Goalgetter Nikolaos Dobros fast von der Eckfahne nur das Aluminium streifte (28.). Es war bis dato die erste gefährliche Aktion der Gastgeber. Dann folgte der Auftritt des an diesem Tag bärenstarken Nico Huber. Erst traf er mit einem platzierten Flachschuss aus 18 Metern zum 0:1 (31.) und nur drei Minuten später umkurvte er nach Vorarbeit von Marin Stefotic sowohl seinen Gegenspieler als auch Keeper Mujezinovic und schob das Leder zum 0:2 über die Linie. Als Cemal Durmus einen Strafstoß zum dritten SVO-Treffer sicher verwandelte (40.) schien bereits die Vorentscheidung gefallen. Kurz vor der Pause verhinderte Mark Redl, wie immer ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten, den Anschlusstreffer. Einen Kopfball des kurz zuvor eingewechselten Timo Brenner konnte er mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken.

Gerade einmal eine halbe Minute war in Durchgang zwei absolviert, dann war aber auch Redl machtlos. Der eingewechselte Ernesto de Santis traf zum 1:3 und im Lager der Gastgeber keimte wieder Hoffnung auf. „Da passen wir ein einziges Mal nicht auf und bekommen prompt die Quittung. Danach war Nöttingen gut drauf. Gott sei Dank fangen wir uns nach 15 Minuten wieder“, so SVO-Coach Fabian Himmel. Das Strohfeuer der Gastgeber war nur von kurzer Dauer, die richtig guten Möglichkeiten lagen auf Seiten der Gäste. Nach klasse Zuspiel von Nico Huber aus dem Mittelkreis hatte Marin Stefotic freie Bahn, scheiterte aber am glänzend reagierenden Kenan Mujezinovic (56.). Dann aber war der Ex-Lahrer doch noch erfolgreich. Von Nico Huber mustergültig in Szene gesetzt, hatte er keine Mühe, den Ball mit seinem achten Saisontreffer zum 1:4 ins leere Tor zu befördern (64.). Nöttingen war danach zwar um Schadensbegrenzung bemüht, blieb hinten aber auch anfällig bei Kontern. Jimmy Martons Anschlusstreffer zum 2:4 (88.) kam zu spät. Danach hatte der SVO nur noch eine brenzlige Situation zu überstehen, als Ernesto de Santis das Gehäuse von Redl knapp verfehlte (90.).

Dann war Schluss und die Himmel-Elf konnte mit diesem ungefährdeten 4:1 Erfolg punktemäßig mit dem FC Nöttingen gleichziehen.

 

FC Nöttingen: Mujezinovic, Lippert, Ulusoy, Marton, Hecht-Zirpel, Trivunic, Unrath (41. de Santis), Freiwald (39. Brenner), Gür (83. Fassler), Heers, Dobros (41. Makram)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban (76. Hanek), Durmus, Gueddin (85. Hauswald), Stefotic, Huber (84. Awell), Leberer, Asam, Ludwig, von Nordheim (83. Zwick)

Schiedsrichter: Jochen Rottner (Ilsfeld)

Zuschauer: 315

Tore: 0:1 Huber (31.), 0:2 Huber (34.), 0:3 Durmus (40./HE), 1:3 de Santis (46.), 1:4 Stefotic (64.), 2:4 Marton (88.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Holzhausen 1:2 (0:1)

Nach dem ersten Rückrundenerfolg beim Freiburger FC wollte der SV Oberachern auch seine negative Heimserie endlich beenden. Doch nach dem völlig unnötigen 1:2 gegen den FC Holzhausen warten die Achertäler jetzt seit über einem halben Jahr wieder auf ein Erfolgserlebnis am heimischen Waldsee.

Dabei hatte man sich vor der Partie gegen den starken Aufsteiger doch so viel vorgenommen, aber mit der aggressiven Spielweise der Sulzer Vorstädter hatte man in Durchgang Eins große Probleme und fand vor den gerade einmal 150 Zuschauern auf dem kleinen Kunstrasenplatz nie richtig in die Partie. Ein Distanzschuss von Luca Fritz (40.), der von FC-Keeper Kevin Fritz zur Ecke abgewehrt wurde, sollte bis zur Pause die einzig gefährliche Oberacherner Offensivaktion bleiben.

Ganz anders die Gäste. In Minute 7 konnte der fehlerlose SVO-Schlussmann Mark Redl noch gegen Janik Michel zur Ecke klären, doch sieben Minute später war er beim 0:1 durch Fabio Pfeifhofer machtlos. Die Gastgeber waren zwar bemüht, fanden aber einfach kein Durchkommen gegen die gut positionierte Defensive der Gäste.

Sieben Minuten nach dem Wechsel der nächste Nackenschlag für die Gastgeber. Im Anschluss an einen Freistoß von Oliver Gratwohl stieg Janik Michel am höchsten und beförderte das Leder per Kopf zum 0:2 in die Maschen. Es war bereits das 21. Saisontor des FCH-Goalgetters. Nur eine Zeigerumdrehung später lag gar das 0:3 in der Luft, doch Redl konnte einen Schuss von Oliver Gratwohl noch mit den Fingerspitzen an die Latte lenken. Das war wohl die Initialzündung für den SVO, denn fortan legte man endlich den Vorwärtsgang ein und die Gäste hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen.

Nach scharfer Hereingabe des agilen Luca Fritz hatte Marin Stefotic den Anschlusstreffer auf dem Fuß, setzte das Leder aber aus kurzer Distanz knapp über den Kasten (56.). Mit seinem Freistoßtreffer aus 18 Metern zum 1:2 schöpfte der nur zwei Minuten zuvor eingewechselte Cemal Durmus neue Hoffnungen beim SVO, der in der Folgezeit dem Ausgleich mehrfach ganz nahe war. Vor allem der Ex-Lahrer Marin Stefotic verfehlte gleich zweimal in aussichtsreicher Position das FCH-Gehäuse (73./78.).

Am Ende stand ein doch etwas glücklicher Erfolg des FC Holzhausen bei einem SV Oberachern, der nach einem schwachen ersten Durchgang vergeblich den Weg zurück in die Erfolgsspur suchte.

„In der ersten Halbzeit hätten wir einfach präsenter sein müssen. Es tut mir leid für die Jungs, dass der Ball danach einfach nicht mehr reingehen wollte“, sagte ein sichtlich niedergeschlagener SVO-Coach Fabian Himmel nach der erneuten Heimniederlage seiner jungen Truppe.

Bereits am kommenden Donnerstag führt der Weg seines SV Oberachern zu jenem FC Nöttingen, gegen den man am 17.09.2022 mit 2:0 den letzten Heimsieg feiern durfte.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick (66. Durmus), Güzelcoban, Gueddin, Stefotic, Huber, Leberer, Asam, Ludwig (23. von Nordheim), Hanek

FV Holzhausen: Fritz, Müller (71. Schlecht), Michel (89. Wissmann), Schoch (83. Sieber), Pfeifhofer, Brendle, Belser, Schäuffele (62. Bok), Gratwohl, Konz, Schuon

Schiedsrichter:  Timo Bugglin (Weil a. Rh.)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Pfeifhofer (14.), 0:2 Michel (52.), 1:2 Durmus (68.)

Gelbe Karten: 3/4

Ecken: 8/3

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern 2 – OSV Rastatt 8:3 (5:2)

Mit einem auch in der Höhe verdienten 8:3 über den OSV Rastatt festigte die junge zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den zum ersehnten Aufstieg berechtigten zweiten Tabellenplatz.

In einer überaus fairen Partie, die in Schiedsrichter Driton Omaj (Freudenstadt) einen guten Leiter hatte, brachte Aaron Horton die Gastgeber bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Nach dem Ausgleich durch Markus Kubatzki (11.) sorgten Kapitän Moritz Schmidt per Foulelfmeter, Spielertrainer Agostino Fazio (18.) und Kevin Reis (30.) für eine beruhigende 4:1 Führung. Tim Karcher scheiterte kurz darauf am Pfosten des OSV-Gehäuses. Der nie aufsteckende Ex-Landesligist konnte durch Patryk Mycyk zwar auf 4:2 verkürzen (33.) doch Antonio Chiarelli traf nur eine Minute später zum 5:2 Pausenstand. Per Doppelpack (46./73.) erhöhte Horton auf 7:2 ehe Moritz Schmidt das Ergebnis für die Gäste mit einem unglücklichen Eigentor erträglicher gestaltete. Mit seinem vierten Treffer an diesem Tag krönte Aaron Horton seine starke Leistung mit dem 8:3 Endstand (78.).

1:0 Horton (4.), 1:1 Kubatzki (11.), 2:1 M. Schmidt (14.), 3:1 Fazio (18.), 4:1 K. Reis (30.), 4:2 Mycyk (33.), 5:2 Chiarelli (34.), 6:2 Horton (46.), 7:2 Horton (73.), 7:3 M. Schmidt (77./ET), 8:3 Horton (78.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

Freiburger FC – SV Oberachern 1:4 (0:3)

 

Mit einem verdienten 4:1 Erfolg im südbadischen Duell beim Freiburger FC konnte der zuletzt glücklose SV Oberachern am 24. Spieltag endlich seinen ersten Dreier in der Rückrunde verbuchen und gleichzeitig seine 435 (!) Minuten währende Torflaute eindrucksvoll beenden. Schon im Hinspiel behielten die Achertäler mit dem gleichen Ergebnis die Oberhand über das jetzt kaum noch vor dem Abstieg zu rettenden abgeschlagenen Schlusslicht.

„Die Jungs haben heute eine tolle Willens- und Energieleistung abgerissen. Vor dem Tor waren wir heute gerade im ersten Durchgang sehr präsent“, sagte ein zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel nach der Partie im Freiburger Dietenbach-Sportpark. Nico Huber (3.), Rachid Gueddin (23.) und Marin Stefotic (23.) sorgten da für eine beruhigende 3:0 Pausenführung.

„Nach dem 4:0 durch den zweiten Treffer von Marin Stefotic (47.) haben wir dann gleich zwei Gänge heruntergeschaltet – einer hätte meiner Meinung nach auch gereicht. Dennoch hatten wir eine gute Spielkontrolle. Der Sieg freut mich unglaublich für die Jungs. Es ist jetzt nicht alles super – genauso wie zuletzt auch nicht alles schlecht war, als die Ergebnisse nicht zu hundert Prozent gestimmt haben“, sagte Fabian Himmel nach dem fünften Auswärtssieg seiner jungen Truppe.

FFC-Goalgetter David Tritschler, der zuvor schon zehnmal ins Schwarze traf, ging dieses Mal leer aus. Den Ehrentreffer der Gastgeber erzielte Josias Schelb in Minute 73.

Durch den Derbysieg schaffte der SVO den Sprung auf Rang 11. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) empfängt man den starken Aufsteiger FC Holzhausen (7.) und da gilt es, weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

 

Freiburger FC: Bergmann, Martinelli, Tritschler, Bohro (46. Faßbinder), Himmelsbach, Ibrahim (46. Fischbach), Hinrichsen, Amrhein, Eggert, Galli (46. Schelb), Ernst

Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban (76. Hauswald), Gueddin, Stefotic (62. Durmus), Huber, Leberer, Recht, Knobelspies (69. Asam), Ludwig, Hanek (52. Zwick)

Schiedsrichter: Marco Öttl (Elztal)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Huber (3.), 0:2 Gueddin (20.), 0:3 Stefotic (23.), 0:4 Stefotic (47.), 1:4 Schelb (73.)

 

RM

 

Stimmen zum Spiel:

Marin Stefotic

Marvin Ludwig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Stuttgarter Kickers 0:1 (0:0)

Der SV Oberachern bleibt nach der 0:1 Niederlage gegen den Ex-Bundesligisten Stuttgarter Kickers in der Rückrunde zwar weiterhin sieglos, überzeugte dabei aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

„Wir werden heute alles reinwerfen, was unseren Fußball ausmacht und voll auf Sieg spielen“, sagte Oberacherns sportlicher Leiter Mark Lerandy, der den beruflich verhinderten Fabian Himmel auf der Trainerbank vertrat, vor der Partie gegen den souveränen Tabellenführer Stuttgarter Kickers. „Wenn der Gegner nach 90 Minuten unbedingt den Schlusspfiff will, dann haben wir heute ganz viel richtig gemacht. Es ist aber bitter genug, dass wir heute nichts mitgenommen haben “, so Lerandy weiter. 87 Minuten durfte sein junges Team zumindest auf einen Zähler hoffen, der am Ende auch mehr als verdient gewesen wäre. Dann riss der drei Minuten zuvor eingewechselte Marko Pilic den SVO aus allen Träumen.

660 Zuschauer im Waldseestadion trauten lange Zeit ihren Augen nicht, denn es waren die Gastgeber, die in den ersten 45 Minuten ein klares Chancenplus zu verzeichnen hatten. Es dauerte gerade mal 10 Minuten, dann legten die Achertäler jeglichen Respekt vor einem schier übermächtigen Gegner ab, der in seinen bisherigen Auswärtsbegegnungen ganze vier Gegentore hinnehmen musste. Nathan Recht (9./18.) und Nico Huber (23.) verfehlten das Gehäuse der Degerlocher nur knapp – Marin Stefotic scheiterte nach 26 Minuten an Kickers-Schlussmann Maximilian Otto. Jonas Knobelspies, der nach langer Zeit wieder einmal in der Startformation stand, setzte einen Freistoß aus aussichtsreicher Position Zentimeter über das Gehäuse des Ligadominators (29.). Drei Minuten später lag dem SVO-Anhang der Torschrei schon auf den Lippen, doch der aufgerückte Luca Fritz donnerte das Leder nach einem weiten Ball von Stefotic aus vollem Lauf knapp drüber. Die Gäste waren in Durchgang eins eigentlich nur bei Distanzschüssen gefährlich, die aber Oberacherns Schlussmann Mark Redl nicht in ernsthaft in Gefahr brachten.

Nach dem Wechsel übernahm der Tabellenführer mehr und mehr die Initiative. Lukas Kiefer hatte nach 54 Minuten das 0:1 auf dem Fuß, scheiterte aber nach einem schnell vorgetragenen Angriff ebenso am glänzend reagierenden Mark Redl wie acht Minuten später Loris Maier. Dann bewies Kickers Trainer Mustafa Ünal mit der Einwechslung von Marko Pilic (84.) ein glückliches Händchen. Im Anschluss an die von David Kammerbauer getretene elfte Ecke traf Pilic per Kopf zum 0:1 (87.).

Der SVO warf in der Schlussphase zwar alles nach vorne, blieb hinten aber offen für Konter. Dann war Schluss und dem aufopferungsvoll kämpfenden SVO blieb nur der verdiente Beifall seiner Fans  für die beste Leistung seit langer Zeit. Lob kam auch vom sympathischen Kickers-Coach Mustafa Ünal: „Wir sind froh, diese Partie mit drei Punkten abgeschlossen zu haben. Oberachern hat nicht gespielt wie ein Absteiger. Mich überrascht, dass der SVO aktuell so weit hinten steht“.

Am Samstag gastiert der SVO bei Schlusslicht Freiburger FC und da ist ein Dreier fast schon Pflicht.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban, Gueddin (86, Zwick), Stefotic, Huber, Leberer, Recht (72. Durmus), Knobelspies (58. Asam), Ludwig, Hanek, (90.+1 Awell)

Stuttgarter Kickers: Otto, Moos, Kammerbauer, Lo. Maier, Campagna (56. Blank), Dicklhuber, Le. Maier, Polauke, Kiefer (90.+2 Zagaria), Eroglu (84. Pilic), Berisha (46. Riehle)

Schiedsrichter:  Hafes Gerspacher (Kandern)

Zuschauer: 660

Tore: 0:1 Pilic (87.)

Gelbe Karten: 3/2

Ecken: 4/15

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern 2 – SG Lauf/Obersasbach 3:1 (1:0)

Mit einem hartumkämpften 3:1 über die zuvor in fünf Spielen ungeschlagene SG Lauf/Obersasbach festigte die junge zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den zum Aufstieg berechtigten zweiten Tabellenplatz.

In einer unterhaltsamen Partie fanden zunächst die Gäste besser in die Partie. Nach einer Viertelstunde übernahm der SVO die Initiative. Spielertrainer Agostino Fazio traf zwar nur den Pfosten des SG-Gehäuses, doch den Abpraller drückte der stets gefährliche Aaron Horton zum 1:0 über die Linie (30.).

Fünf Minuten nach dem Wechsel verhinderte SVO-Keeper Vincent Früh gegen Stephen Seitzl den möglichen Ausgleich. Spielentscheidend für den sechsten Heimsieg der Achertäler war dann ein Doppelschlag von Antonio Chiarelli (62.) und Aaron Horton (64.) nach gut einer Stunde. Die unermüdlichen Gäste steckten aber trotz des jetzt klaren Rückstands nicht auf. In Minute 76 scheiterte Marius Sackmann noch per Kopf am Aluminium des SVO-Gehäuses, dann aber traf Stephen Seitzl im Anschluss an die sechste Ecke zum verdienten 3:1. Die Elf von Trainer Ralf Kimmig warf in der Schlussphase alles nach vorne, blieb aber glücklos.

Am Ende zwar ein verdienter Sieg des SVO, der aber gegen starke Gäste um ein Tor zu hoch ausgefallen ist.

 

Tore: 1:0 Horton (30.), 2:0 Chiarelli (62.), 3:0 Horton (64.), 3:1 Seitzl (85.)

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SG Sonnenhof Großaspach – SV Oberachern 3:0 (1:0)

 

Der SV Oberachern muss weiterhin auf seinen ersten Rückrunden-Dreier warten. Beim favorisierten ehemaligen Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach zog die Elf von Trainer Fabian Himmel, der auf die gelb-rot gesperrten Memo Güzelcoban und Marin Stefotic verzichten musste, mit 0:3 den Kürzeren.

Da der Mannschaftsbus des SVO verkehrsbedingt im Stau steckte wurde die Partie von Schiedsrichter Patrick Mattern (Neckarau) mit Verspätung angepfiffen.

„Wir wollen von der ersten Sekunde an mit viel Herz und Leidenschaft eine besondere Atmosphäre vor heimischer Kulisse unter Flutlicht erzeugen. Schaffen wir das, bin ich guter Dinge, dass wir dann auch wieder dafür belohnt werden“, sagte SG-Coach Evangelos Sbonias, dessen Team nach der unnötigen 2:3 Niederlage in Pforzheim Wiedergutmachung betreiben wollte.

Die erste Möglichkeit der auf eigenem Platz noch ungeschlagenen Gastgeber machte SVO-Keeper Mark Redl Mark nach gerade mal zwei Minuten zunichte. Die zweite ließ Hakan Kutlu nach einer Viertelstunde ungenutzt. Besser machte es dann Dominik Salz, der Mark Redl beim 1:0 aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ. Auf der anderen Seite setzte Rachid Gueddin das Leder aus 16 Metern über das Gehäuse von SG-Schlussmann Maximilian Reule (33.). Nach einem verunglückten Rückpass von Kapitän Nicola Leberer verhinderte Redl mit letztem Einsatz den zweiten SG-Treffer (41.). Mit einem verdienten 1:0 in einer bis dato auf schwachem Niveau stehenden Partie auf allerdings auch schwer bespielbarem Untergrund, wurden die Seiten gewechselt.

Zehn Minuten nach der Pause erhöhte der Ex-Pforzheimer Dominik Salz per Kopf auf 2:0 für den Tabellenzweiten. Es war bereits das neunte Saisontor des SG-Goalgetters. Ein Freistoß von Serach von Nordheim aus fast 30 Metern zischte knapp am Großaspacher Pfosten vorbei. Dann war es der kurz zuvor eingewechselte Anthony Mbem-Som, der mit dem 3:0 auch die letzten vagen Hoffnungen des SVO zu Nichte machte (74.).

„Die Niederlage war unter dem Strich verdient. Unser Gegner war gerade in spielerischer Hinsicht bestimmt nicht übermächtig. Der größte Unterschied war die Effizienz beider Teams. Großaspach flutet bei jeder halben Gelegenheit die Box und macht aus vier Chancen drei Tore, Das fehlt uns aktuell. Da können wir 70 Minuten super mitspielen und uns loben – aber ohne Tore gewinnst du kein Spiel“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel nach der insgesamt fünften Auswärtsniederlage seiner Elf.

Bereits am kommenden Samstag um 15.30 Uhr wartet die nächste Herkules-Aufgabe auf die Achertäler, wenn Liga-Dominator Stuttgarter Kickers seine Visitenkarte am Waldsee abgibt.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (84. Barnick), Durmus (64. Recht), Gueddin (79. Hauswald), Huber, Awell (52. Knobelspies), Leberer, Asam, Ludwig, Hanek, von Nordheim

SG Sonnenhof Großaspach: Reule, Celiktas, Salz, Sahiti (59. Engel), Kutlu (81. Dautaj), Manduzio, Mohr, Pfänder, Benko (71. Mbem-Som), Dinger, Frölich

Schiedsrichter: Patrick Mattern (Neckarau)

Zuschauer: 300

Tore: 1:0 Salz (26.), 2:0 Salz (55.), 30 Mbem-Som (74.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SSV Reutlingen 0:0

Der SV Oberachern tritt auf eigenem Platz weiterhin auf der Stelle und wartet nach dem torlosen Remis gegen den Traditionsverein SSV Reutlingen jetzt schon seit fünf Partien auf einen erneuten Dreier im heimischen Waldseestadion.

360 Zuschauer sahen eine niveauarme Partie mit einem am Ende gerechten Ausgang.

„Das war heute ein klassisches Unentschieden-Spiel“, bilanzierte SVO-Coach Fabian Himmel. Sein Reutlinger Kollege Maik Stingel brachte es auf seine eigene Art zum Ausdruck: „Beide haben es heute nicht verdient, zu verlieren“.

Im Duell mit dem punktgleichen Tabellennachbarn waren die Gastgeber in der ersten halben Stunde zwar das etwas aktivere Team, richtig gefährlich wurde es für die stabile SSV-Defensive aber nur selten. Einen Freistoß von Cemal Durmus aus 17 Metern (14.) konnte Reutlingens Schlussmann Enrico Piu ebenso mühelos entschärfen wie einen Schussversuch von Nico Huber von der Strafraumgrenze (33.). Luca Fritz verfehlte den SSV-Kasten um einen guten Meter (24.). Dann fand der ehemalige Zweitligist besser in die Partie. Im Anschluss an einen Freistoß von Florian Krajinovic setzte Ivan Cabraja den Ball am Gehäuse von Mark Redl vorbei (35.) und vier Minuten später fand ein Kopfball von SSV-Kapitän Denis Lübke nicht sein Ziel.

Nach der Pause die beste Phase der Württemberger. Einen Schuss von Arbnor Nuraj konnte Mark Redl zur Ecke klären (50.) In Minute 68 wäre er aber machtlos gewesen, doch der Distanzschuss des eingewechselten Marco Gaiser klatschte nur an den Querbalken. Kurz darauf Pech für SVO-Angreifer Marin Stefotic, der ebenfalls am Aluminium scheiterte (71.). Richtig Farbe ins Spiel brachte dann aber Schiedsrichter Philipp Hofheinz, der mit Arbnor Nuraj (72./SSV), Mehmet Güzelcoban (75./SVO) und Marin Stefotic (77./SVO) in rekordverdächtigen fünf Minuten gleich drei Akteure mit zumindest diskussionswürdigen Ampelkarten vorzeitig zum Duschen schickte.

Trotz numerischer Unterlegenheit und einer insgesamt sechsminütigen Nachspielzeit ließ die von Kapitän Nicola Leberer gut organisierte SVO-Defensive nichts mehr anbrennen.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (90.+5 Zwick), Güzelcoban, Durmus, Gueddin (83. Knobelspies), Stefotic, Huber (83. Awell), Leberer, Asam, Ludwig, Hanek

SSV Reutlingen: Piu, Staiger, Jäger, Lübke, J. Djermanovic (21. V. Djermanovic), Gorgoglione (82. Kuengienda), Schiffel, Founes (74. Mahle). Cabraja, Krajinovic, Meixner (57. Gaiser), Nuraj

Schiedsrichter: Philipp Hofheinz (Niefern)

Zuschauer: 360

Tore: Fehlanzeige

Gelb-Rot: Güzelcoban (SVO/75.), Stefotic (SVO/77.) –  Nuraj (SSV/72.)

 

RM

 

Stimmern zum Spiel:

Nicola Leberer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SVO im Halbfinale des SBFV Pokals

 

Türkischer SV Singen – SV Oberachern 0:2 (0:1)

Mit einem 2:0 Erfolg beim zwei Klassen tiefer angesiedelten TSV Singen schaffte der Titelverteidiger SV Oberachern zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte den Einzug in das Halbfinale des südbadischen Pokalwettbewerbs.

Ralf Lorenz, Vorstandsvorsitzender des SVO, brachte es hinterher treffend auf den Punkt: „Es war das erwartet schwere Spiel mit einem am Ende verdienten Sieg. Jetzt freuen wir uns auf das Halbfinal-Heimspiel am 05. April gegen den Ligarivalen 1. FC Rielasingen-Arlen“.

45 Minuten lang war der Oberligist das klar spielbestimmende Team. Kurz nach Beginn verfehlte ein Flachschuss von Mehmet Güzelcoban nur knapp den Kasten von TSV-Schlussmann Ahmet Beller. In Minute elf die frühe Führung der Achertäler. Nach einem Freistoß und dem anschließenden Getümmel im Singener Strafraum fackelte Goalgetter Nico Huber nicht lange und traf mit einem abgefälschten Schuss zum 0:1. Ein Kopfball von Marvin Ludwig im Anschluss an eine Ecke landete nur an der Unterkante der Latte (25.). Glück für die Gastgeber, dass TSV-Keeper Beller nach einer Attacke an SVO-Angreifer Marin Stefotic nur den gelben Karton von Schiedsrichter Luigi Satriano kassierte. Der anschließende Freistoß von Cemal Durmus verfehlte knapp sein Ziel (32.). Kurz vor der Pause scheiterte erst Huber per Kopf und im Nachschuss Güzelcoban an der vielbeinigen Singener Defensive. Oberacherns Keeper Mark Redl wurde in Durchgang eins nur selten ernsthaft geprüft – seine Vorderleute hatten bis dato alles gut im Griff.

Nach dem Wechsel fand die Elf vom Hohentwiel zwar besser in die Partie – klare Möglichkeiten blieben aber aus. Auf der anderen Seite hatte der SVO lediglich zwei Halbchancen durch Huber und Durmus zu verzeichnen. Dann war es der eingewechselte Nathan Recht, der für die endgültige Entscheidung sorgte. Nach einer flachen Hereingabe von Nico Huber traf er zum 0:2 (89.).

TSV Singen: Beller, Todorovski, Kayantas, Demir, Neziri, Gashi (67. Martinelli), Karacan, Sabunco, Bak, Güzeldal, da Silva (81. Rahman)

Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban, Durmus, Gueddin (57. Recht), Stefotic (88. Awell), Huber, Leberer, Asam, Ludwig, Hanek

Schiedsrichter: Luigi Satriano (Zell im Wiesental)

Zuschauer: 450

Tore: 0:1 Huber (11.), 0:2 Recht (89.)

Gelbe Karten: 3/1

 

SVO-Coach Fabian Himmel: Der Sieg ist unter dem Strich verdient, auch wenn es wie erwartet nicht unser schönstes Spiel war. Gerade in der ersten halben Stunde hätten wir uns mit zwei oder drei Toren absetzen können. In der zweiten Halbzeit war das Spiel sehr zerfahren und hektisch, wobei wirklich große Gefahr für uns nicht aufkam.

Wir sind jetzt vier Jahre in Folge immer in das Halbfinale des SBFV-Pokals gekommen – was für ein toller Erfolg. Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben sich diesen Meilenstein verdient. Jetzt gilt der Fokus in den nächsten Wochen erst einmal voll der Oberliga.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

1.Göppinger SV – SV Oberachern 2:0 (1:0)

Mit einer 0:2 Niederlage beim Tabellenvierten 1. Göppinger SV beendete der auswärts zuletzt so erfolgreiche SV Oberachern das Fußball-Jahr 2022.

„Wie sich die Mannschaft heute trotz der zahlreichen Ausfälle bei einem der Top-Teams der Liga präsentiert hat ist nach so einem kräftezehrenden Jahr aller Ehren wert. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir sehr viel Spielkontrolle und drei wirklich große Möglichkeiten. Das hat uns am Ende auch das Genick gebrochen“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel nach dem Auftritt seines stark ersatzgeschwächten Teams in der Märklin-Stadt.

Marin Stefotic (2.), Nico Huber (17./23./38) und Marvin Ludwig (23.) blieben alle beim Abschluss glücklos. Die Gastgeber kamen erst nach einer halben Stunde zu ihrer ersten guten Möglichkeit, scheiterten aber an SVO-Keeper Alec Laible, der erneut für den verletzten Stammkeeper Mark Redl (Muskelfaserriss) zwischen den Pfosten stand. Zwei Minuten später traf Mergim Neziri mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum 1:0. Für Laible gab es beim ersten Saisontreffer des Göppingers nichts zu halten.

Auch in Durchgang zwei sahen die 250 Zuschauer zunächst ein verteiltes Spiel. Cemal Durmus hatte den Ausgleich auf dem Fuß – scheiterte aber mit seinem Schuss aus 20 Metern am glänzend parierenden Göppinger Schlussmann Marcel Schleicher (65.).

Als man beim SVO vergeblich auf einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Marc Packert wartete, starteten die Gastgeber einen Konter über die rechte Seite, den der eingewechselte Gentian Lekaj ohne Mühe mit dem 2:0 abschließen konnte (69.). Die Achertäler waren zwar bis zum Schluss um den mehr als verdienten Anschlusstreffer bemüht, mussten aber mit der vierten Auswärtsniederlage im Gepäck die Heimreise antreten.

„In beiden Hälften war der letzte Pass zu unpräzise oder wir haben beste Chancen vergeben. Göppingen hat drei gute Chancen im Spiel und drückt davon zwei eiskalt rein. Das macht halt eine Top-Mannschaft aus. Daran wollen wir uns in unserer Entwicklung orientieren“, so Coach Fabian Himmel, der mit der sportlichen Entwicklung seines Teams aber mehr als zufrieden sein darf.

Rang zehn und fünf Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz – das hätte vor der Saison kaum einer für möglich gehalten, zählte der SVO doch zu den ersten Abstiegskandidaten.

Nach der bevorstehenden langen Winterpause empfängt man am 4. März den SSV Reutlingen und dann gilt es – bei noch acht (!) Heimspielen und sechs Auswärtspartien – an die alte Stärke im heimischen Waldseestadion anzuknüpfen.

 

SV Oberachern: Laible, Zwick, Durmus (81. Varivoda), Gueddin, Stefotic (90. Barnick), Huber, Awell (72. Hauswald), Leberer, Recht (90. +3 Baumann), Ludwig, von Nordheim

1. Göppinger SV: Schleicher, Neziri, Idehen (53. Loser), Steinbrenner (81. Cerimi), Schraml, Mbem-Som Nyamsi, Ziesche (70. Leonhardt), Brück, Hölzli, Osipidis, Mutlu (11. Lekaj)

Zuschauer: 250

Tore: 1:0 Neziri (32.), 2:0 Lekaj (69.)

Gelbe Karten: 1/3

Schiedsrichter: Marc Packert (Freiburg)

 

Stimmen zum Spiel:

Fabian Himmel

Alec Laible

Rais Awell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. FC Rielasingen-Arlen 1:3 (1:1)

 

Auswärts hui – zu Hause pfui. Der SV Oberachern muss nach der unnötigen 1:3 Niederlage gegen den FC Rielasingen-Arlen weiter auf seinen vierten Heimsieg warten. Mit einem Dreier hätten die Achertäler ihre Oberliga-Bilanz gegen die Gäste ausgeglichen gestalten können, doch am Ende kam es ganz anders als geplant. „Wir hatten heute ein wenig das Spielglück, das wir in den letzten Wochen nicht hatten.“, sagte ein mehr als zufriedener FCR-Coach Claudio Lettieri hinterher.

Gegenüber der letzten Partie beim OFV musste SVO-Coach Fabian Himmel aus Verletzungsgründen gleich sechs Änderungen in der Startformation vornehmen.

Vor 220 Zuschauern im Waldseestadion kamen die Gäste zunächst besser in die Partie. Dann war es Rais Awell, der nach schöner Vorarbeit von Cemal Durmus zum 1:0 für die Achertäler traf (17.). Auf der anderen Seite hatte der agile Obed Ugondu gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß (18./19.), verfehlte das Ziel aber knapp. Pech für Oberacherns 19-jährigen Keeper Alec Laible, der für Stammkeeper Mark Redl (Muskelfaserriss) zwischen den Pfosten stand – sein Querschläger nach einem Platzfehler ebnete Rielasingens Ugondu den freien Weg zum 1:1 (35.). Zwei Minuten später brachte Oberacherns Nathan Recht das Leder aus bester Position nicht im Rielasinger Gehäuse unter und auch ein Kopfball von Nico Huber verfehlte nur knapp sein Ziel (40.).

Vier Minuten nach der Pause strich ein Kopfball von Rais Awell, der zu den auffälligsten Akteuren beim SVO gehörte, nur ganz knapp am Pfosten von FCR-Keeper Gianluca Tolino vorbei. Dann traf FCR-Goalgetter Albert Malaj per Distanzschuss zum 1:2 (55.) und nur drei Minuten später erhöhte Obed Ugondu zum 1:3. Ein Treffer, der zahlreiche Diskussionen auslöste, weil der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Timon Ulrich (Ellhofen) eine unfaire Aktion eines Rielasinger Akteurs wohl übersehen hat.

Der SVO war zwar trotz 13:5 Ecken um Ergebniskorrektur bemüht, blieb am Ende aber erfolglos, obwohl die Gäste ab Minute 80 in Unterzahl agieren mussten. Nach einer Tätlichkeit an Cemal Durmus kassierte Harut Artunjan den roten Karton.

„Wir haben uns heute sehr viel vorgenommen. Für unsere Familien und unsere Freunde und natürlich auch für unsere Zuschauer. Ich kann meiner Mannschaft kämpferisch auch keinen Vorwurf machen. Wir haben alles reingehauen, aber leider wurden heute Kleinigkeiten bestraft.“, fasste Fabian Himmel das Geschehen hinterher zusammen. Seinen Blick hat er dabei aber schon auf die letzte Partie des Jahres gerichtet: „Wir haben jetzt in Göppingen noch einmal eine schwere Auswärtsaufgabe. Da werden wir versuchen, uns noch einmal maximal zu präsentieren“.

 

SV Oberachern: Laible, Zwick (87. Knobelspies), Güzelcoban, Durmus, Gueddin, Stefotic, Huber, Awell, Leberer, Recht (72. von Nordheim), Ludwig

1.FC Rielasingen-Arlen : Tolino, Abe, Compagnucci Almeida, Kunze (90. +1 Nikol), Malaj (87. Adrovic), Bleise, Ugondu (89. Obika), Peters, Berger, Arutunjan, Malonga (72. Schmidtke)

Zuschauer: 220

Tore: 1:0 Awell (17.), 1:1 Ugondu (35.), 1:2 Malaj (55.), 1:3 Ugondu (58.)

Eckenverhältnis: 13/5

Gelbe Karten: 3/2

Rote Karte: Arutunjan (FCR/80.) wg. Tätlichkeit

Schiedsrichter: Timon Ulrich (Ellhofen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B Staffel 2

SG Lauf-Obersasbach – SV Oberachern II 1:2

Vor einer für Kreisliga B Verhältnisse beachtlichen Zuschauerzahl stieg am Samstag das Lokalderby gegen die SG Lauf/Obersasbach. Die Vorraussetzungen schienen noch 2 Tage zuvor alles andere als rosig, waren doch einige Spieler angeschlagen bzw. verletzt, was sich dann am Spieltag doch relativierte und fast alle an Bord waren. Die Zielsetzungen waren klar man wollte bei der SG einen Dreier landen um auf den Aufstiegsplätzen zu überwintern. Der SVO agierte aus einer von Abwehrchef Klaus Bury bestens organisierten Abwehr mit strukturiertem Spiel nach vorne. In die Karten spielte Spielertrainer Ago Fazio das frühe 1:0 für den SVO, das er selbst durch einen Sonntagschuss mit dem Außenrist in den Winkel erzielte.
Der SVO stand fortan kompakt in der Abwehr, sichtlich geschockt konnte sich die Kimmig-Elf im Laufe der ersten Halbzeit keine nennenswerten Chancen herausspielen.
Kurz vor der Pause hatte Torhüter Aulucino dann noch Glück, als ein Abschluss des SVO an die Latte abgefälscht wurde.
B
eim Stand von 1:0 für die Oberliga Reserve wurden die Seiten gewechselt.
In Halbzeit zwei versuchte die SG mehr Druck nach vorne zu machen, das Glück schien aber diesen Tag der SVO gepachtet zu haben, so war es nicht verwunderlich , daß Youngster Yannick Baumann in der Drangphase der SG in der 80. Minute das 2:0 für den SVO markierte. Kurz kam noch einmal Hektik auf, als Markus Ringwald in der 88.Minute den 1:2 Anschlusstreffer für die SG markierte.

 

Team 2 überwintert somit mit 34 Punkten auf einem Aufstiegsplatz und verabschiedet sich mit einem Derbysieg in die Winterpause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

Offenburger FV – SV Oberachern 0:0

 

Am Ende war es wohl das gerechteste Ergebnis. Wir hatten gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner zwar viel Ballbesitz, konnten auf dem schlechten Untergrund aber nicht das Tempo in unser Spiel bringen, wie wir uns das gewünscht hatten“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel nach dem torlosen Remis seines SV Oberachern beim Offenburger FV. Zufrieden hingegen zeigte er sich mit der Einstellung, dem Willen und der Kampfkraft seiner Truppe.

„Wir hätten heute gerne drei Punkte geholt – aber wir nehmen das 0:0 gerne mit“, betonte sein Offenburger Kollege Sascha Ruf.

620 Zuschauer im altehrwürdigen Karl-Heitz-Stadion sahen dabei ein Ortenau-Derby, das über weite Strecken viele Wünsche offenließ. Das war aber auch dem Umstand geschuldet, dass der vom vielen Regen stark aufgeweichte Untergrund einen geordneten Spielaufbau kaum zuließ.

Eine halbe Stunde lang waren die Achertäler zwar das Team mit mehr Ballbesitz, doch so richtig gefährlich wurde es vor dem Kasten von OFV-Schlussmann Jonas Witt nur selten. Dann konnte ein Kopfball von Luca Fritz nach Hereingabe von Cemal Durmus von der OFV-Defensive gerade noch zu einem von insgesamt fünf SVO-Ecken geklärt werden (30.). Danach fanden die Gastgeber besser in die Partie und besaßen durch Markus Feger (37.), Jean-Gabriel Dussot (39.) und Goalgetter Marco Petreit drei halbwegs gute Möglichkeiten. Kurz vor der Pause lag dem stark vertretenen SVO-Anhang der Torschrei schon auf den Lippen, doch Nico Huber verfehlte das Ziel aus kurzer Distanz. nur ganz knapp.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nur wenig. In Minute 55 hatte Marin Stefotic den Oberacherner Siegtreffer auf dem Fuß, doch seinem Schuss stand der Pfosten des OFV-Gehäuses im Wege.

So mussten nach einem Ortenau-Derby ohne Höhepunkte am Ende beide mit dem torlosen Remis zufrieden sein.

 

Offenburger FV: Witt, Prieto (60. Dzikang Njike), Leist, Leopold, Tsolakis (90. Ernst), Feger, Dussot (82. Bandle), Petereit, Pies (74. Harter), Kehl, Pfrimmer

SV Oberachern: Redl, Fritz (57. Barnick), Zwick, Durmus (90. +2 Varivoda), Gueddin, Stefotic (87. Awell), Huber (83. Recht), Leberer, Asam, Ludwig, von Nordheim

Zuschauer: 620

Tore: Fehlanzeige

Eckenverhältnis: 2/5

Gelbe Karten: 2/0

Schiedsrichter: Timo Bugglin (Weil a.Rh.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B Staffel 2

SV Niederbühl / Donau – SV Oberachern 2, 1:1 (0:1), Rastatt

Am letzten Vorrundenspieltag kam Team 2 des SVO beim Gastspiel in Rastatt trotz Favoritenrolle nicht über ein 1:1-Remis hinaus.
Der SVO erwischte einen Blitzstart nach Maß. Kevin Reis traf in der zweiten Minute zur frühen Führung für den SVO.
Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass der Gast mit einer 1:0 Führung in die Kabine ging.
Spielertrainer Jasmin Ibric sicherte seiner Mannschaft kurz vor dem Abpfiff den Ausgleich, als er in der 89. Minute ins Schwarze traf.
Ein gewonnener Punkt reicht dem SVO nicht, um in der Aufstiegszone zu bleiben.
Die Mannschaft von Trainer Ago Fazio fiel auf Platz vier zurück.
Bei einem Spiel weniger hat der SVO derzeit Zehn Siege, zwei Remis und drei Niederlagen auf dem Konto.

 

Vorschau Nachholspieltag am 19.11.2022

Während sich die anderen Teams in die Winterpause verabschieden, muß die 2.Mannschaft des SVO noch nachsitzen.
Das seinerzeit ausgefallene Spiel bei der SG Lauf – Obersasbach wird am kommenden Samstag 19.11.2022 um 15°° auf dem Sportplatz Obersasbach nachgeholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg   

Neckarsulmer SU – SV Oberachern 0:2 (0:0)

 

Mit 25 Punkten und Rang acht schloss der SV Oberachern die Halbserie in der Oberliga Baden-Württemberg ab. Eine Platzierung, die den Achertälern vor der Runde keiner der kühnsten Optimisten zugetraut hatte, galt man doch nach dem personellen Umbruch vor der Saison als potentieller Abstiegskandidat Nummer eins. Doch das junge Team um den engagierten Trainer Fabian Himmel bewies einen unbändigen Teamgeist und zeigte vor allem in den Auswärtspartien ihre wahre Leistungsstärke. So auch am Samstag bei der SU Neckarsulm. Der 2:0 Erfolg war bereits der vierte Auswärtsdreier, der unter schwierigen Bedingungen am Ende auch mehr als verdient war.

„Es war ein umkämpftes Spiel. Der Platz war eine Katastrophe und kaum bespielbar. Dennoch haben meine Jungs in jeder Aktion versucht, einen sauberen Ball zu spielen“, so der SVO-Coach. Besonders angetan war er dabei vom 0:1 durch Nico Huber in Minute 51. „Nach einer tollen Pass-Kombination wurden wir für unsere Art zu spielen, endlich belohnt“.

In einer niveauarmen ersten Hälfte hatte der SVO durch Marin Stefotic die Chance zur Führung (34.) – auf der anderen Seite war Oberacherns Keeper Mark Redl gleich zweimal (41./44.) gegen Claudio Bellanave zur Stelle.

Die Gastgeber, zweitschwächstes Heimteam der Liga, waren zwar um den Ausgleich bemüht, doch die von Kapitän Nico Leberer gut organisierte SVO-Defensive ließ an diesem Tag kaum etwas zu. Großen Anteil daran hatte auch der zuletzt wegen einer Verletzung schmerzlich vermisste Marvin Ludwig.

Nach Vorarbeit von Cemal Durmus bewies Routinier Nico Huber einmal mehr, wie wichtig er für das junge Team ist. Den Fehler von NSU-Keeper Marcel Susser bestrafte er mit dem 0:2, sein jetzt sechster Saisontreffer (68.).

Danach hatte der SVO so gut wie alles im Griff und freut sich jetzt auf die nächste Partie. Da gilt es beim >Mutter-Duell< aller Ortenau-Derbys am Samstag beim Offenburger FV Farbe zu bekennen.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick, Güzelcoban (83. Hauswald), Durmus (90. Reis), Gueddin, Stefotic, Huber (81. Varivoda), Leberer, Asam, Ludwig, Barnick (69. Awell)

SU Neckarsulm: Susser, Selz, Bellanave (70. Mc Donald), Lushtaku (79. Demir), Gebert (62. Pander), Grupp, Seybold, Müller (42. Pöhler), Gotovac, Fischer, Neupert

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Huber (51.), 0:2 Huber (68.)

Schiedsrichter: Kadir Yagci (Tuttlingen)

 

RM

 

 

Stimmen zum Spiel:

Kevin Reis (16)

Niko Huber (11)

 

Die Highlights des Spiels im Video:

SU Neckarsulm – SV Oberachern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern 2 – FC Neuweier 3:1 (2:1)

Mit einem hartumkämpften 3:1 über den FC Neuweier schaffte die junge zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den Sprung auf Rang 3. Die Gastgeber erwischten auf dem tiefen Geläuf des Waldseestadions einen guten Start. Nachdem Spielertrainer Agostino Fazio (3.) und Alban Aliu (5.) jeweils am glänzend reagierenden FCN-Keeper Marius Velten scheiterten, traf Loris Raimondo nach einer Viertelstunde mit einem noch leicht abgefälschten Schuss zum 1:0. Danach waren es aber die Rebländer, die sich einige gute Möglichkeiten erarbeiten konnten. Abwehrrecke Klaus Bury erhöhte zwar in Minute 37 mit einem trockenen Schuss auf 2:0, doch nur zwei Minuten später traf Julian Stader mit einem sehenswerten Freistoß zum Anschlusstreffer. Es war bereits der zwölfte Saisontreffer des auffälligsten Gästeakteurs.

Nach dem Wechsel war es der FCN, der dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrückte und immer wieder gefährlich vor dem Kasten von SVO-Schlussmann Niklas Bonnal auftauchte. Die Bemühungen der Gäste zum zwischenzeitlich verdienten Ausgleich blieben aber unbelohnt. Per Kopf – im Anschluss an einen Freistoß von SVO-Kapitän Moritz Schmidt – stellte Yannik Baumann nach 82 Minuten den insgesamt glücklichen 3:1 Endstand her.

Tore: 1:0 Raimondo (15.), 2:0 Bury (37.), 2:1 Stader (39.), 3:1 Baumann (82.)

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV Hollenbach 0:2 (0:1)

 

Der SV Oberachern muss in seiner mittlerweile neunten Oberliga-Saison weiter auf seinen vierten Heimsieg warten. Nach dem 1:4 gegen die TSG Backnang und dem 2:2 gegen den FV Ravensburg blieben die Achertäler vor 220 Zuschauer im Waldseestadion auch gegen den starken Aufsteiger FSV Hollenbach ohne den erhofften Dreier.

„Wir sind überglücklich, dass wir heute drei Punkte mitgenommen haben. Nachdem wir zuletzt viermal verloren haben, mussten wir heute volles Risiko gehen. Wir hatten zwar nicht die ganz großen Chancen, aber unterm Strich geht der Sieg für mich in Ordnung“, strahlte der sympathische FSV-Coach Martin Kleinschrodt nach dem sechsten Saisonsieg seiner Elf.

Ganz anders hingegen die Miene von Fabian Himmel, der hinterher erst einmal tief durchschnaufen musste. „Nach dem für mich hochverdienten Sieg der Gäste ist es heute schwierig für mich, Worte zu finden. Unsere Anfangsphase war schwach. Nach zehn Minuten kamen wir besser in die Partie Dann aber schlagen wir kein Kapital aus unseren Möglichkeiten“, so der SVO-Trainer.

In der ersten Viertelstunde besaßen die Gäste aus dem Hohenlohischen die größeren Spielanteile. Dann kam der SVO besser in die Partie, ging dabei aber einmal mehr recht fahrlässig mit der Chancenverwertung um. Nach einem Fehler in der robusten FSV-Defensive brachte Bastian Barnick den Ball nicht über FSV-Linie (24.). Zwei Minuten danach hatte Marin Stefotic den Oberacherner Führungstreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss konnte mit letztem Einsatz von Marius Uhl noch zur Ecke geklärt werden. Ein fulminanter Distanzschuss von Benedikt Asam konnte FSV-Keeper Philipp Hörner noch mit den Fingerspitzen aus dem Winkel fischen (28.).

Auf der anderen Seite fiel nach einem groben Abwehrfehler das zu diesem Zeitpunkt überraschende 0:1 durch Lorenz Minder (33.) – einer der auffälligsten Akteure im FSV-Dress. Es hätte für die Gastgeber sogar noch schlimmer kommen können, denn nur vier Minuten später wurde Michael Kleinschroth von SVO-Kapitän Nicola Leberer im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Der Gefoulte selbst trat zum fälligen Elfmeter an, scheiterte aber am glänzend parierenden SVO-Keeper Mark Redl. Sekunden vor der Pause lag dem SVO-Anhang der Torschrei schon auf den Lippen, doch Stefotic fand in FSV-Schlussmann Hörner seinen Meister, der mit tollem Einsatz noch zu einer von insgesamt zehn Oberacherner Ecken klären konnte.

Nach dem Wechsel war der SVO zwar um den Ausgleich bemüht – mehr aber auch nicht. Aus dem Spiel heraus lief so gut wie nichts mehr zusammen. Ganz anders die einsatzfreudigen Gäste, die nach gütiger Mithilfe der SVO-Defensive in Minute 57 ein zweites Mal erfolgreich waren. Im Anschluss an eine Standardsituation hatte Noah Krieger keine Mühe, den Ball freistehend per Kopf aus kurzer Distanz zum 0:2 Endstand ins Netz zu bugsieren.

„Das war heute total leblos, wie wir uns ab dem 0:1 präsentiert haben. Da war keine Mannschaft auf dem Platz. Hollenbach haben wir das Zentrum überlassen, ohne uns zu wehren. Wenn man so spielt, kann man kein Spiel gewinnen. An solchen Tagen merkt man dann, dass es aktuell bei uns nur um den Klassenerhalt geht. Das SVO-DNA habe ich heute nur 25 Minuten lang gesehen und das reicht mit der Qualität, die wir besitzen, in dieser Liga nicht“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel hinterher mit ernster Miene.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (60. Durmus), Zwick, Güzelcoban, Gueddin (82. Awell), Stefotic, Huber, Leberer, Asam, Barnick (60. Recht), von Nordheim (65. Knobelspies)

FSV Hollenbach: Hörner, Nzuzi, Schülke, Minder (90.  Dörner), Kleinschrodt, Scherer (86. Baust), Limbach, Uhl, Wagemann (84. Volkert), Krieger (65. Schmitt), Schmelzle

Schiedsrichter: Joshua Zanke (Pforzheim)

Zuschauer: 220

Tore: 0:1 Minder (33.), 0:2 Krieger (57.)

Gelbe Karten: 3/3

Ecken: 10/7

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

ATSV Mutschelbach – SV Oberachern 3:1 (1:1)

 

Nach zuletzt drei Auswärtserfolgen hintereinander musste der SV Oberachern am Freitagabend im badischen Oberligaduell beim starken Aufsteiger ATSV Mutschelbach eine völlig unnötige 1:3 Niederlage hinnehmen. „Diese Niederlage tut weh, weil wir – ähnlich wie zuletzt gegen Ravensburg – in der ersten Halbzeit hätten alles klarmachen müssen. Wir kommen super ins Spiel, erzielen die verdiente Führung und vergeben dann zwei drei Riesenmöglichkeiten, um auf 2:0 zu erhöhen“, ärgerte sich SVO-Trainer Fabian Himmel hinterher.

Marin Stefotic brachte seine Mannschaft bereits nach 18 Minuten in Front. Nach einem weiten Freistoß aus der eigenen Hälfte war der Neuzugang vom SC Lahr einmal mehr zur Stelle und ließ ATSV-Keeper Dominic Bleich, der von 2012 bis 2014 auch schon das Tor des SVO hütete, beim 0:1 keine Abwehrmöglichkeit. Nur eine Zeigerumdrehung später scheiterte Nico Huber am rechten Pfosten der Gastgeber. Die Achertäler hatten jetzt eigentlich alles im Griff, dann traf ATSV-Kapitän mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern zum zu diesem Zeitpunkt etwas überaschenden 1:1 Ausgleich. Es war bereits der sechste Saisontreffer des ATSV-Kapitäns. Die Gastgeber fanden danach besser in die Partie und in der Nachspielzeit von Durchgang eins hätte die Elf von Trainer Dietmar Blicker sogar in Führung gehen können. Im Anschluss an einen Freistoß von Dennis Klemm scheiterte erst Sebastian Weizel per Kopf und im Nachschuss Tobias Stoll.

Auch nach dem Wechsel besaß der SVO zunächst mehr Spielanteile, doch mit einem Traumtor nach gut einer Stunde brachte Lukas Lindner die Karlsbader Vorstädter auf die Siegerstraße. „Der 35-Meter-Hammer war die zweite kalte Dusche, da auch dieses Tor in einer guten Phase von uns fällt und uns den Rhythmus bricht. Danach rennen und kämpfen wir viel, allerdings ohne ausreichende Struktur, um ein starkes Team wie Mutschelbach zu bezwingen“, so Fabian Himmel.

Die Bemühungen seiner Elf um den Ausgleich blieben unbelohnt. In Minute 86 traf Lindner im Anschluss an eine Ecke per Kopf zum 3:1 Endstand.

„Es war heute viel mehr drin und deshalb sind wir auch enttäuscht“, betonte der SVO-Coach nach der Partie beim starken nordbadischen Aufsteiger.

Am Samstag um 14.30 Uhr trifft er mit seinem Team im heimischen Waldseestadion auf den Tabellendreizehnten FSV Hollenbach.

 

ATSV Mutschelbach: Bleich, Henk, Malsam, Weizel, Stoll (75. Muselewski), Weißer (75. Mörmann), Kleinert, Lindner, Reuer, Bitzer (84. Kramer), Klemm (59. Schnürer)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick (72. Knobelspieß), Güzelcoban (87. Hauswald), Durmus (59. Barnick), Gueddin (83. Awell), Stefotic, Huber, Leberer, Asam, von Nordheim

Schiedsrichter: Lukas Heim (Wiesental)

Zuschauer: 225

Tore: 0:1 Stefotic (18.), 1:1 Malsam (24.), 2:1 Lindner (63.), 3:1 Lindner (86.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern II – 1.SV Mörsch II 2:4 (0:3)

Nach einer über weite Strecken schwachen Vorstellung musste die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern gegen den zweiten Anzug des Landesligisten SV Mörsch eine am Ende verdiente 2:4 hinnehmen. Ohne Spielertrainer Agostino Fazio fand die junge Elf vor allem in Durchgang eins kaum zu ihrem gewohnten Spiel und enttäuschte vor allem in der Offensive. Ein Kopfball von Kapitän Moritz Schmidt, der im Anschluss an eine Ecke knapp sein Ziel verfehlte, blieb bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Matthew Jackson die einzig gefährliche Aktion. Josef Mohr per Freistoß (25.), SVM-Kapitän Pascal Huber (31.) und Kastrijot Muzlija (45.) sorgten auf der anderen Seite für eine beruhigende 3:0 Halbzeitführung der spielstarken Gäste. In Durchgang zwei war der SVO zwar um den schnellen Anschluss bemüht, die Aktionen blieben aber weiterhin viel zu ideenlos. Dann war es Kevin Reis, der mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:3 erfolgreich war (65.). Der gleiche Spieler traf in Minute 78 zum 2:3 und die Gastgeber mobilisierten noch einmal ihre Kräfte. Die Nordbadener wankten in der Folgezeit, fielen aber nicht, weil Pascal Huber kurz vor Schluss einen Konter zum 2:4 Endstand abschließen konnte.

Durch die dritte Heimniederlage verpasste der SVO den Sprung auf Aufstiegsplatz 2.

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg 2:2 (1:2)

Das insgesamt fünfzehnte Oberliga-Duell zwischen dem SV Oberachern und dem FV Ravensburg wird allen Beteiligten wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Knapp eine Stunde war vor den 270 Zuschauern im Oberacherner Waldseestadion absolviert, als das Leder nach einem Kopfball von Luca Fritz zum zweiten Mal im Ravensburger Kasten zappelte. Schiedsrichter Reitermayer gab den Treffer aber nicht, weil er eine unfaire Aktion eines SVO-Spielers erkannt haben will. Doch das alles geriet bald zur Nebensache, denn Ravensburgs Schlussmann Kevin Kraus fiel nach seinem Zweikampf in der Luft rückwärts auf den Kopf und blieb regungslos am Boden liegen. Der alarmierte Notarzt forderte den Rettungshubschrauber an, da ihm der Zustand für einen Transport im Krankenwagen zu instabil erschien.

45 Minuten war die Partie zwischenzeitlich unterbrochen, dann landete erstmals in der Geschichte des Waldseestadions ein Helikopter mitten auf dem Spielfeld.

Eigentlich rechneten jetzt viele mit einem Abbruch der Partie. Schiedsrichter Reitermayer stellte dabei beiden Mannschaften die Entscheidung frei. „In unserer Kabine wollte keiner mehr weiterspielen. Vom FV Ravensburg kam aber relativ schnell das Signal, doch weiterspielen zu wollen. Das hat uns überrascht und ich gebe auch ehrlich zu, dass bei einem solchen Vorfall in unserem Team keiner mehr gespielt hätte. So haben wir dem Wunsch unserer Gäste eben entsprochen“, betonte SVO-Coach Fabian Himmel.

Zu diesem Zeitpunkt lag der auswärts erst einmal unterlegene Gast mit 2:1 in Führung. Dabei sah es in der Anfangsphase ausgesprochen gut aus für die Gastgeber, die gegen die defensiv agierenden Gäste eigentlich alles im Griff hatten. Nach gerade mal neun Minuten zog Serach von Nordheim aus gut 20 Metern einfach mal ab und der Ball landete zum 1:0 im langen Eck – unhaltbar für Kevin Kraus. Ravensburg lauerte in der Folgezeit auf Konter und Fehler des SVO im Spielaufbau. Vorne wurde immer wieder Jorge Peláez Sánchez gesucht. Der 26-jährige Neuzugang – letzte Saison noch in der dritten spanischen Liga aktiv – , war es auch, der in Minute 24 plötzlich freie Bahn hatte und SVO-Keeper Mark Redl beim zu diesem Zeitpunkt doch etwas überraschenden 1:1 keine Abwehrmöglichkeit ließ. Auf der anderen Seite hatte Marin Stefotic die erneute SVO-Führung auf dem Fuß, doch nach einem schnell vorgetragenen Angriff verfehlte der SVO-Angreifer sein Ziel um einen Meter. In der Nachspielzeit von Durchgang eins kamen die Oberschwaben zu ihrer ersten Ecke. Völlig freistehend am langen Pfosten köpfte Nils Larisch den Ball an Freund und Feind vorbei zum umjubelten 1:2 ins SVO-Gehäuse. Es war gleichzeitig das erste Oberligator des Ravensburgers.

In Halbzeit zwei war der SVO bis zur Unterbrechung zwar um den Ausgleich bemüht, tat sich aber ausgesprochen schwer gegen tief stehende Gäste.

Dann die verletzungsbedingte insgesamt 71-minütige Unterbrechung und da war allen Beteiligten der Schock deutlich anzumerken. Für den Unglücksraben Kevin Kraus, eigentlich derzeit nur die Nummer zwei hinter dem angeschlagen auf der Bank sitzenden Haris Mesic, musste mit André Port der letztjährige U19-Keeper zwischen die Pfosten.

Dass dem SVO der am Ende verdiente Ausgleich doch noch gelang, war Cemal Durmus zu verdanken. Erst wurde er sieben Minuten vor Abpfiff im Strafraum unsanft von den Beinen geholt, dann verwandelte er den fälligen Strafstoß sicher zum 2:2 Endstand.

„Dass wir in der halben Stunde nach der langen Unterbrechung nur einen Punkt geholt haben, nehme ich auf meine Kappe. Mein Kopf war da ganz woanders und ich habe keine guten und klaren Entscheidungen mehr getroffen. Meine Jungs haben die ganze Situation aber herausragend gemeistert. Darauf bin ich wirklich sehr stolz“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel nach einer denkwürdigen Partie mit einem hoffentlichen Happy-End für Ravensburgs Keeper Kevin Kraus.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick (90. +65 Knobelspies), Güzelcoban, Durmus, Gueddin, Stefotic (90. +59 Barnick), Huber, Leberer, Asam, von Nordheim

FV Ravensburg: Kraus (90. +41 Port), Hörger, Jeggle, Videc, Larisch, Altmann, Boneberger (90. +67 Geiselhart), Schuler, Fiesel (90. +67), Galinec, Peláez Sanchez (90. +47)

Schiedsrichter: Philipp Reitermayer (Palmbach)

Zuschauer: 270

Tore: 1:0 von Nordheim (9.), 1:1 Peláez Sanchez (24.), 1:2 Larisch (45. +1), 2:2 Durmus (90. +65/FE)

RM

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen 2:1 (1:0)

Mit dem 2:1 im Nachholspiel am Dienstagabend gegen die SG Stollhofen/Söllingen gelang der zweiten Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern der Sprung auf Rang 3.

Kevin Reis brachte seine Mannschaft nach knapp einer halben Stunde mit 1:0 in Führung. Die stark ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber besaßen in Durchgang eins zwar etwas mehr Spielanteile, echte Torchancen blieben dabei aber Mangelware. Auf der anderen Seite konnte SVO-Keeper Niklas Bonnal einen Freistoß von Kevin Jörger mit einer Glanzparade noch zur Ecke klären.

Auch in Durchgang zwei änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen – das lag vielleicht auch an den trüben Lichtverhältnissen auf dem Oberacherner Kunstrasen. In Minute 77 verwandelte SG-Goalgetter Rene Braun einen berechtigten Foulelfmeter zum 1:1, doch nur eine Zeigerumdrehung später traf Janick Schmidt zum 2:1. In der zerfahrenen Schlussphase warfen die Gäste zwar alles nach vorne, der am Ende nicht einmal unverdiente Ausgleichstreffer blieb ihnen aber verwehrt.

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B Staffel 2

FV Haueneberstein – SV Oberachern 2, 0:1 (0:1)

Mit dem 1:0 beim FV Haueneberstein schaffte die auswärts weiterhin ungeschlagene zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den Sprung auf Rang 5 und kann bei einem Heim-Dreier im Nachholspiel am Dienstag (19.00 Uhr) gegen die SG Stollhofen/Söllingen sogar auf Platz drei vorrücken.

Mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter brachte Muhammed Sögüt sein Team nach 22 Minuten in Führung. Zuvor hatte bereits Florian Niederbacher das 0:1 auf dem Fuß, setzte das Leder aber freistehend knapp über das Gehäuse. Dann schlich sich wie zuletzt bei der unnötigen Heimniederlage gegen Rauental der Schlendrian ein. Dabei hatten die Achertäler Glück, dass die kampfstaken Gastgeber bei einigen guten Möglichkeiten ihr Visier falsch eingestellt hatten.

In Durchgang zwei zeigte der SVO aber wieder sein anderes Gesicht, ging bei den zahlreichen Chancen durch Florian Niederbacher (50.), Spielertrainer Agostino Fazio (55./86.) und Janick Schmidt (70.) aber recht fahrlässig um.

Die nie aufsteckenden Gastgeber waren zwar stets um den Ausgleich bemüht, am Ende aber jubelte der SVO über den insgesamt siebten Saisonsieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC 08 Villingen – SV Oberachern 0:2 (0:0)

 

Der SV Oberachern scheint sich derzeit in der Fremde wohler zu fühlen als im heimischen Waldseestadion. Auch der zu Saisonbeginn hoch gehandelte FC 08 Villingen konnte den dritten Auswärtsdreier der Achertäler hintereinander nicht verhindern. Kein Wunder, dass Trainer Fabian Himmel nach dem 2:0 Erfolg im südbadischen Derby mehr als zufrieden war: „Der Sieg war unter dem Strich nicht unverdient. Unsere Defensivleistung war wirklich erste Sahne. Die viermal zu Null aus den letzten fünf Spielen zeigen, dass wir im Vergleich zur Vorsaison einen großen Schritt gegangen sind. Besonders hat mich die Stimmung auf der Bank gefreut, wo jeder die Jungs unglaublich angefeuert und gepusht hat. Beim Derby auf die Bank zu müssen und jede Minute so mitzugehen, das zeigt Größe und Teamgeist“.

Sein Team war von Beginn an hellwach und hatte schon in Minute 10 die Möglichkeit zur Führung, doch der Schuss von Marin Stefotic aus kurzer Distanz konnte vom Villinger Abwehrverbund gerade noch zur Ecke geblockt werden. Bei der einzig gefährlichen Aktion der Gastgeber zeigte sich SVO-Keeper Mark Redl auf dem Posten (20.). Auch ohne den angeschlagenen Marvin Ludwig hatte die bärenstarke Defensive bis zur Pause eigentlich alles im Griff. Auf der anderen Seite besaßen Marin Stefotic (30./34.), Cemal Durmus per Freistoß (43.) und Rachid Gueddin (45.) gute Chancen zur Pausenführung, die auch mehr als verdient gewesen wäre.

Nach dem Wechsel fand die Elf von Trainer Marcel Yahyaijan zunächst besser in die Partie. Ein Distanzschuss von Nico Tadic verfehlte sein Ziel nur knapp (48.). Dann war es Mehmet Güzelcoban, der energisch in den Villinger Strafraum eindrang und Keeper Dennis Klose mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck keine Abwehrmöglichkeit ließ. Villingens beste Chance zum Ausgleich vereitelte Schlussmann Mark Redl, der einen Schuss des Ex-Linxers Maxime Foulon mit einer Glanzparade zur Ecke abwehren konnte (76.). Dann bewies SVO-Coach Fabian Himmel mit der Einwechslung von Jonas Knobelspies (81.) ein glückliches Händchen. Nur vier Minuten stand der Neuzugang des SV Bühlertal auf dem Platz, dann schloss er einen Angriff über die rechte Seite mit dem 0:2 ab (85.).

Dann war Schluss und die Achertäler feierten mit dem verdienten Derbysieg und jetzt 21 Zählern einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Am kommenden Samstag um 15.30 Uhr empfängt die Himmel-Elf im heimischen Waldseestadion den Tabellenelften FV Ravensburg.

 

FC 08 Villingen: Klose, Busam, Ceylan (46. Boulachab), Tadic, Brändle, Zölle, Diakite (62. Cristilli), Hertrich (62. Spät), Stüber, Albrecht, Foulon

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Güzelcoban (76. Recht), Durmus (81. Knobelspies), Gueddin, Stefotic (88. Barnick), Huber (90. +1 Awell), Leberer, Asam, von Nordheim

Schiedsrichter: Philipp Schlegel (Ehingen)

Zuschauer: 600

Tore: 0:1 Güzelcoban (59.), 0:2 Knobelspies (85.)

 

RM

 

Stimmen zum Spiel:

Mehmet Güzelcoban
Fabian Himmel

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 2

SV Oberachern 2 – FV Rauental 2:3 (2:1)

Mit der zweiten Heimniederlage verpasste die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern den Anschluss an die Spitzengruppe. Gegenüber den letzten Auftritten blieb die Elf von Spielertrainer Agostino Fazio dabei weit unter ihren Möglichkeiten. Die Achertäler fanden zwar gut in die Partie und besaßen durch Yannick Baumann (4.), Aaron Horton (10.) und Agostino Fazio (13.) einige gute Möglichkeiten. Durch einen von Daniel Mai sicher verwandelten Foulelfmeter gingen die Murgtäler aber nach 28 Minuten in Führung. Fazio (30.) und der mit Abstand beste SVO-Akteur, Kapitän Moritz Schmidt (34.), brachten den SVO noch vor der Pause mit 2:1 in Front. In Durchgang zwei zeigten die Gastgeber jedoch unerklärliche Schwächen und gerieten gegen die kampfstarken Gäste immer mehr in Bedrängnis. Daniel Mai mit seinem zweiten verwandelten Foulelfmeter (56.) und Christian Arns (72.) sicherten dem FV Rauental gegen einen planlos anrennenden SVO einen am Ende mehr als verdienten Auswärtssieg.

Tore: 0:1 Mai (28./FE), 1:1 Fazio (30.), 2:1 M. Schmidt (34.), 2:2 Mai (56./FE), 2:3 Arns (72.)

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

1.CFR Pforzheim – SV Oberachern 0:2 (0:2)

 

Nach der ganz schwachen Vorstellung bei der 1:4 Heimniederlage gegen die TSG Backnang zeigte das junge Team des SV Oberachern im badischen Duell beim 1.CFR Pforzheim ein ganz anderes Gesicht und durfte nach einer insgesamt überzeugenden Vorstellung einen am Ende hochverdienten 2:0 Erfolg feiern, sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Diese Spiele sind der Grund warum ich diese Mannschaft so schätze. Die Jungs sind jung, machen wie zuletzt gegen Backnang Fehler; sind aber unglaublich ehrgeizig. Sie lernen aus ihren Fehlern und arbeiten an ihren Schwächen.

Die 400 Zuschauer in der Pforzheimer Kramski-Arena trauten ihren Augen nicht, denn nach knapp einer Viertelstunde zappelte das Leder schon zweimal im Netz der Gastgeber, denen das schwere BFV-Pokalspiel unter der Woche gegen den Ligakonkurrenten ATSV Mutschelbach (2:0) wohl noch etwas in den Knochen steckte.

Gerade mal 120 Sekunden waren absolviert, dann beendete Nico Huber seine Torflaute. Eine Flanke von Benedikt Asam setzte er per Kopf zum 0:1 in die Maschen. Marin Stefotic und erneut Nico Huber hatten kurz darauf den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, scheiterten aber beide Male am besten Pforzheimer Akteur, Schlussmann Yusuf Tirso. Besser machte es in Minute 13 Cemal Durmus, der Tirso beim 0:2 keine Abwehrmöglichkeit ließ.  Den möglichen dritten Treffer vergab Huber kurz vor der Pause, als er das Leder aus bester Position über das Gehäuse setzte. Von den Gastgebern, die in den letzten drei Spielen sieben Punkte holten, war bis zur Pause nur wenig zu sehen. SVO-Keeper Mark Redl wurde kaum einmal ernsthaft geprüft.

Mit einem 3-fach-Wechsel zur Pause versuchte CFR-Coach Alexander Freygang, der nach der Pokalpartie unter der Woche auf Rotation im Team setzte, dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Die Nordbadener waren zwar jetzt das spielbestimmende Team, richtig gefährlich wurde es aber nur einmal, als die SVO-Defensive kurz nach Wiederbeginn im Anschluss an eine CFR-Ecke noch auf der Torlinie klären konnte. Von Goalgetter Konstantinos Markopoulos, der bislang die Hälfte aller Tore der Goldstädter erzielte, war nur wenig zu sehen. Kapitän Nicola Leberer und Marvin Ludwig hatten hinten so gut wie alles im Griff. Auf der anderen Seite scheiterte der kurz zuvor eingewechselte Bastian Barnick ebenso am einmal mehr glänzend parierenden CFR-Keeper Yusuf Tirso (78.) wie Nico Huber (81.).

Dann war Schluss und die zahlreich mitgereisten SVO-Fans jubelten über den zweiten Auswärtserfolg in dieser Saison.

„Es war heute ein sehr starker Auftritt von uns. Vor allem in der ersten Halbzeit können wir noch ein oder zwei Tore mehr schießen. In Durchgang zwei haben wir wirklich sehr leidenschaftlich verteidigt und waren total bereit, uns um jeden Ball zu quälen“, sagte ein mehr als zufriedener Fabian Himmel, der im Hinblick auf die kommende schwere Partie beim südbadischen Dauerrivalen FC 08 Villingen (Samstag, 14.00 Uhr) aber auch gleich wieder auf die Euphorie-Bremse drückt. “Zum Freuen ist keine Zeit, es wartet am kommenden Samstag ein ähnliches Kaliber auf uns. Da dürfen wir kein Prozent weniger leisten“, mahnt der SVO-Coach, „sonst schießen uns die Nullachter aus dem Stadion“.

 

1.CFR Pforzheim: Tirso, Sheron, Macorig, Latifovic (69.Catanzano), Ratifo, Münst, Schwaiger (46. Götz), Njie (46. Gudzevic), Bahm, Lulic, Varese (46. Markopoulos)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban, Durmus (84. Knobelspies), Gueddin (90.+2 Hauswald), Stefotic (78. Barnick), Huber (90. Awell), Leberer, Asam, Ludwig, von Nordheim

Schiedsrichter: Marc List (Wolpertswende)

Zuschauer: 400

Tore: 0:1 Huber (2.), 0:2 Durmus (13.)

Bes. Vork.: Gelb-Rot Gudzevic/CFR (83.)

 

Stimmen zum Spiel:

Cemal Durmus
Marin Stefotic