Kreisliga A, Staffel Süd

SV Neusatz – SV Oberachern II 1:1 (0:1)

Eine Woche nach dem ersehnten ersten Saisonsieg erkämpfte sich die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern ein wichtiges Remis beim Mitaufsteiger SV Neusatz. Spielertrainer Agostino Fazio zeigte sich hinterher zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Neusatz war der erwartet zweikampfstarke Gegner. In der ersten Hälfte wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen – in Halbzeit zwei haben dann die Gastgeber immer mehr gedrückt. Die Jungs haben sich aber gut reingehängt und sich somit den einen Punkt verdient“.

Zur Pause lag sein Team noch mit 1:0 in Führung. SVN-Defensivakteur Alex Majer lenkte einen Schuss vor dem einschussbereiten Antonio Chiarelli ins eigene Gehäuse (35.). Denis Labini traf für den SV Neusatz nach knapp einer Stunde zum 1:1 Ausgleich. Die Elf vom Felsenrain drängte danach auf die Entscheidung, doch SVO-Keeper Niklas Bonnal verhinderte mit zwei Glanzparaden einen weiteren Treffer. Einen großen Verdienst am angestrebten Auswärtszähler hatten dabei auch die drei AH-Akteure Christoph Strobelt, Hannes Maier und Daniel Gorzalka. „Einfach super wie sie mit ihrer Qualität und Erfahrung meiner jungen Mannschaft aktuell aushelfen“, freute sich Coach Agostino Fazio.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSV Essingen 0:0

Mit dem 0:0 gegen den Tabellenelften TSV Essingen bleibt der SV Oberachern seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagen. Dabei war vor den 235 Zuschauern auf dem kleinen Kunstrasenplatz mehr drin als nur ein torloses Remis.

Gästecoach Simon Köpf brachte es hinterher treffend auf den Punkt: „Uns ging es in den letzten Wochen so, wie Oberachern heute. Sie haben ein Riesenspiel gemacht und schießen halt das Tor nicht. Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen und nehmen glücklich einen Punkt mit“.

„Wir hatten viele Chancen – es sollte heute halt einfach nicht sein“, so SVO-Trainer Fabian Himmel, der aber trotz der verschenkten zwei Punkten hinterher ein großes Kompliment an seine glücklose Elf richtete: „Was sie heute auf dem engen Kunstrasen an Kampf und Einsatzbereitschaft – aber auch an spielerischen Komponenten – herausgefeuert hat, das war schon ganz großes Kino“.

Über die gesamte Spielzeit hatten die Achertäler so gut wie alles im Griff. Nur einmal stand die Himmel-Elf mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde – in Minute 9 klatschte ein fulminanter Freistoß von Essingens Erman Kilic aus gut 30 Metern an die Querlatte des SVO-Gehäuses. Danach besaß der SVO genügend Möglichkeiten, bereits zur Pause die Weichen auf Sieg zu stellen. Cemal Durmus hatte gleich zweimal die Führung auf dem Fuß (19./21.), scheiterte aber beide Male an der vielbeinigen Gästeabwehr. Nach 35 Minuten fehlte nicht viel und SVO-Schlussmann Mark Redl hätte es in die Auswahl zum Tor des Monats geschafft. Mit seinem Freistoß aus der Oberacherner Hälfte verfehlte er das Gehäuse des zu weit vor seinem Kasten stehenden TSV-Keepers Jerome Weisheit nur ganz knapp (35.).

Auch nach dem Wechsel lief die Partie fast nur in eine Richtung. Der große Pechvogel an diesem Tag war Cemal Durmus. Erst scheiterte er mit einer Großchance am glänzend reagierenden TSV-Keeper Weisheit (60.), dann setzte er einen Kopfball nur um Zentimeter am Pfosten vorbei (82.) und nach einer Hereingabe von Nathan Recht rutschte sowohl er als auch Marin Stefotic um Haaresbreite am Leder vorbei (87.). Für Aufregung sorgte eine Viertelstunde vor Schluss Schiedsrichter Gregor Wiederecht, der eine elfmeterreife Aktion von TSV-Akteur Steffen Lang an Noah Zwick ungeahndet ließ.

In der Nachspielzeit scheiterte der erst kurz zuvor eingewechselte Rachid Gueddin mit einer herrlichen Direktabnahme an Essingens Teufelskerl Jerome Weisheit.

Dann war Schluss und der auswärtsstarke Aufsteiger TSV Essingen jubelte über einen glücklichen Punktgewinn.

SVO-Coach Fabian Himmel hat seinen Blick derweil schon auf den kommenden Samstag gerichtet, denn da gastiert sein Team beim Dauerrivalen FC 08 Villingen: „Sechs Spiele ungeschlagen und nächste Woche das Derby in Villingen. Wir sind alle total heiß darauf“.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick, Durmus, Stefotic (88. Gerold), Huber, Springmann, Weiß (86. Gueddin), N. Leberer, Recht, Hauser, Angot (86. Barnick)

TSV Essingen: Weisheit, Ruth, Etemi (64. Funk), Groiß (78. Kuchtanin), Coban, Rösch, Lang, Sapina, Seifert (46. Wiedmann), Auracher, Kilic (46. Nierichlo)

Schiedsrichter: Gregor Wiederrecht (Lobbach)

Zuschauer: 235

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: 1/3

Ecken: 5/3

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Neusatz – SV Oberachern 2
Sonntag 29.10.2023, 15.00 Uhr
Sportplatz Neusatz

Nach vier Niederlagen in Serie konnte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern am letzten Spieltag mit dem 4:1 gegen den SV Weitenung endlich ihren ersten Saisonsieg feiern und zumindest für ein paar Tage den letzten Tabellenplatz verlassen. Durch den 2:1 Erfolg des SV Weitenung im Nachholspiel gegen den SC Eisental wanderte die rote Laterne aber prompt wieder an den Waldsee.

Jetzt gastiert der SVO im Aufsteigerduell beim Tabellenelften SV Neusatz. In der letzten Saison behielt die Elf vom Neusatzer Felsenrain in beiden Partien die Oberhand. Oberacherns Spielertrainer Agostino Fazio, der nach auskuriertem Muskelfaserriss zuletzt wieder auf der Bank saß, weiß, was sein Team am Sonntag erwarten wird: „Neusatz ist eine sehr robuste und zweikampfstarke Mannschaft mit technisch guten und schnellen Spielern in der Offensive. Hier gilt es, an unsere guten Leistungen des vergangenen Wochenendes anzuknüpfen. Wir müssen mit der gleichen Intensität in das Spiel zu gehen, um zu punkten“. Personell bleibt die Situation auch weiterhin angespannt. „Unser Kader ist dünn und hauptsächlich mit jungen Spielern besetzt. Ich selbst muss schauen, ob es für einen Einsatz am Sonntag reicht“, so Fazio, der mit einem Remis gut leben könnte.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSV Essingen
Samstag 28.10.2023, 15.30 Uhr
Waldseestadion Oberachern

Seit fünf Spielen ist der SV Oberachern jetzt unbesiegt und holte dabei 11 von 15 möglichen Punkten. Beim jüngsten 3:1 Derby-Sieg in Offenburg mit drei Toren in den letzten Minuten war aber auch der Fußball-Gott etwas auf der SVO-Seite. Für viele war der zunächst ganz schwache Auftritt der gesamten Mannschaft in Durchgang eins nur schwer nachvollziehbar. Nach der Umstellung in der Defensive von Dreier- auf Viererkette und der Einwechslung des zuletzt formschwachen Goalgetters Marin Stefotic lief es merklich besser.

„Auch der SV Oberachern kann nicht jede Woche ein Feuerwerk abbrennen, aber wir haben drei Punkte. Gegen Ravensburg waren wir sehr spielstark, verballern haufenweise Chancen und spielen 1:1. Unser Fußball in Offenburg war nicht SVO-like, aber unsere Mentalität umso mehr. Was wir nach der Gelb-Roten Karte abgezogen haben, war im positivsten Sinne verhaltensgestört. Wir haben auch in Unterzahl daran geglaubt, dass wir hier noch gewinnen können“, so Trainer Fabian Himmel.

Jetzt geht es gegen den Aufsteiger TSV Essingen, der erstmals in Oberachern seine Visitenkarte abgibt. Das Team von der Ostalb rangiert zwar zwei Plätze hinter dem SVO, gilt aber als ausgesprochen auswärtsstark. 13 ihrer bislang 17 Zähler holte die Elf von Trainer Simon Köpf in der Fremde und kassierte dabei nur eine Niederlage. Für Fabian Himmel ist das alles andere als eine Überraschung: „Der Kader unserer Gäste ist sehr gut besetzt und verfügt mit Spielern auf ehemaligem Drittliganiveau über eine stabile Achse“.

Der ehrgeizige Oberacherner Coach weiß ganz genau, auf was es am Samstag in erster Linie ankommen wird: “Wir fokussieren uns bei allem Respekt vor dem Gegner auf uns. Wir haben zwar nicht die größten Namen in der Oberliga auf dem Platz, aber eine geile Mannschaft und überragende, treue Fans. Wir wollen im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben und vor allem den Fußball auf den Platz bringen, für den wir stehen“.

Personell ist er dabei nicht gerade auf Rosen gebettet. Neben dem langzeitverletzten Janis Hanek muss er neben dem Gelb-Rot gesperrten Luca Fritz aller Voraussicht nach auch auf Benedikt Asam (Leistenprobleme) verzichten. Marvin Ludwig sprüht zwar vor Ehrgeiz, sein Comeback nach überstandenem Bänderriss wird sich wohl noch um eine Woche verschieben.

 

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Weitenung 4:1 (2:0)

Nach zuvor sieben Niederlagen und nur vier Remis platzte bei der zweiten Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern endlich der Knoten. Im Kellerduell gegen den SV Weitenung behielten die Achertäler am Ende hochverdient mit 4:1 die Oberhand. Im Gegensatz zu zahlreichen Partien zuvor stimmte von der ersten Minute an bei allen Akteuren die Einsatzbereitschaft. SVO-Spielertrainer Agostino Fazio, der nach überstandenem Muskelfaserriss zumindest wieder auf der Auswechselbank saß, sprach hinterher von „einer tollen Mannschaftsleistung nach schwierigen Wochen zuvor“. „Jeder hat gezeigt, dass er will und das hat man auf dem Platz gesehen. Das Team hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und war in der Defensive sehr diszipliniert. Jeder hat gegen den Ball sehr gut gearbeitet und vorne haben wir unsere Chancen endlich auch mal genutzt“, so Fazio weiter.

Janick Schmidt brachte den SVO in Minute 24 mit einem fulminanten Distanzschuss mit 1:0 in Führung und nur sechs Minuten später traf Antonio Chiarelli zum 2:0. Die Gäste drängten zwar danach auf den Anschlusstreffer, blieben im Abschluss aber glücklos. Nach der Pause war es der erst kurz zuvor eingewechselte Kapitän der A-Junioren Pius Tisch, der mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgte (55.). Als Spielmacher Yannick Baumann eine feine Einzelaktion mit dem vierten SVO-Treffer abschloss war die Partie endgültig entschieden (73.). In der Schlussminute kam der nie aufsteckende Gast durch Spielertrainer Marko Kesch zum verdienten Ehrentreffer.

Durch diesen wichtigen ersten Dreier tauschten beide Teams die Plätze 15 und 16. Oberacherns Spielertrainer Agostino Fazio hat seinen Blick schon nach vorne gerichtet: „Die nächsten Wochen werden nicht einfacher. Wir machen aber weiter und schauen von Spiel zu Spiel“.

Tore: 1:0 J. Schmidt (24.), 2:0 Chiarelli (30.), 3:0 Tisch (55.), 4:0 Baumann (73.), 4:1 Kesch (90.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

Offenburger FV – SV Oberachern 1:3 (1:0)

Der Lokalkampf vor rund 510 Zuschauern war den Eintritt wert. Im Südbaden-Derby wurde Schlusslicht Offenburger FV in der Nachspielzeit beim zwischenzeitlichen 1:1 durch Marin Stefotic gegen Reviernachbar SV Oberachern aus allen Träumen gerissen und kalt erwischt. Denn die Gästeelf um Trainer Fabian Himmel schaffte durch zwei Treffer von Roman Angot und Nico Huber doch noch den Derbysieg. Dabei begannen die Hausherren aggressiv in den Zweikämpfen und bissen sich am Gegner fest. Besonders in der ersten Hälfte versäumte es der OFV, den Gästen vorzeitig den Zahn zu ziehen.
Denn die Hausherren hatten mehr vom Spiel und auch die dicksten Chancen. Und in der Defensive stand das Schlusslicht sicher. Vor allem Jannik Schwörer hätte den Gast im Alleingang abschießen können. So mussten die OFV-Fans bis zur 27. Minute warten, ehe Marco Petereit das Leder zur Führung in die Maschen setzte. Auch danach war der OFV das bessere Team.

Gästetrainer Fabian Himmel reagierte und brachte Marin Stefotic und Roman Angot ins Spiel. Ein Glücksgriff, wie sich heraus stellen sollte, denn beide drehten das Spiel in Hälfte zwei. Die Achertäler waren nun zielstrebiger. Ein Kopfball von Huber landete am Pfosten. In der 75. Minute sah Luca Fritz bei den Gästen die Ampelkarte und danach folgte ihm OFV-Keeper Alexandre Nagor. In der 90. Minute sorgte Stefotic für den längst fälligen Ausgleich. Doch noch nicht genug. Angot und Huber versetzten dem OFV den K.o.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Weitenung
Sonntag 22.10.2023, 15.00 Uhr
Waldseestadion Oberachern

Zwei völlig unnötige Gegentore und in der letzten Sekunde auch noch ein verschossener Strafstoß – am Ende stand eine unglückliche 1:2 Niederlage im Kellerderby beim TuS Greffern. Damit wartet die zweite Mannschaft des SV Oberachern auch nach dem elften Spieltag auf ihren ersten Dreier in der neuen Umgebung.

Nächste Gelegenheit auf das erste Erfolgserlebnis besteht für das Schlusslicht bereits am Sonntag, wenn der Tabellenvorletzte SV Weitenung seine Visitenkarte am Waldsee abgibt.

Die Elf von Trainer Marko Kesch ist zwar auswärts noch sieglos, konnte aber zuletzt bei der 2:4 Niederlage gegen den Tabellenzweiten TuS Hügelsheim lange Zeit gut mithalten.

Der verletzte SVO-Spielertrainer Agostino Fazio weiß, was sein ersatzgeschwächtes Team im Kellerduell erwarten wird: „Weitenung ist eine sehr kompakte und zweikampfstarke Mannschaft. Da gilt es, die Zweikämpfe anzunehmen und gleichzeitig aber auch zu versuchen, den Gegner unter Druck zu setzen“. Den Glauben an seine Mannschaft hat Fazio dabei noch längst nicht aufgegeben. „Die Jungs haben diese Woche gut trainiert und gezeigt, dass sie wollen und das stimmt mich positiv. Wir werden mit unseren Möglichkeiten weiter versuchen, den ersten Sieg einzufahren“, so der ehrgeizige Coach weiter.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden – Württemberg – Derbytime

Seit vier Spielen ist der SV Oberachern unbesiegt und sammelte dabei acht wichtige Zähler im Kampf um den angestrebten Klassenerhalt. „Die Mannschaft hat im Druck dieser wichtigen Spiele gut gepunktet. In Holzhausen (3:3) und zuletzt gegen Ravensburg (1:1) waren dabei – gemessen an der spielerischen Überlegenheit und der Masse an Torchancen – sogar noch mehr Zähler drin. Die Jungs performen seit einem Monat wirklich konstant gut auf hohem Niveau. Wir spielen aktuell richtig guten Fußball, sind gegen den Ball präsent, gierig und aggressiv“, so Trainer Fabian Himmel.

Jetzt führt die Reise der Achertäler (11./15 Punkte) zum mit Spannung erwarteten Derby beim seit acht Spielen sieglosen Schlusslicht Offenburger FV (18./6). Dreizehnmal standen sich beide bislang in der Oberliga gegenüber – nur dreimal zog der SVO dabei den Kürzeren (5-5-3).

Beim letzten Oberacherner Oberligaerfolg (4:2) im Karl-Heitz-Stadion am 05.11.2016 saß noch Mark Lerandy als Trainer auf der OFV-Bank, danach löste er Thomas Leberer als Coach beim SVO ab und heute ist er der erfolgreiche sportliche Leiter auf der SVO-Bank.

Beim Blick auf die Tabelle erwarten jetzt wohl viele einen weiteren Auswärtsdreier des SVO, doch das wird am Samstag alles andere als einfach werden, denn die personell geschwächten Gastgeber verrieten zuletzt aufsteigende Form und wurden dabei oft unter Wert geschlagen. Himmel weiß ganz genau, was sein Team im traditionsreichen Karl-Heitz-Stadion erwarten wird: „Der OFV hat gerade in den letzten Wochen oft knappe Ergebnisse erzielt und gegen mehrere Teams einen Zähler stibitzen können. Zudem ist es ein Derby und gerade in solchen Spielen zählt die aktuelle Konstellation nicht viel. Wir erwarten einen guten, ziemlich defensiv eingestellten Gegner und fahren mit viel Respekt nach Offenburg“. Mit einem Zähler könnte Oberacherns Coach dabei gut leben: „Natürlich möchte man ein Derby gewinnen, aber ein Punktgewinn wäre mit Blick auf die drei verbleibenden Spiele in der Hinrunde und unserer Zielmarke von 20 Punkten auch in Ordnung“, betont Fabian Himmel.

Bis auf den unter Woche am Knie operierten Janis Hanek und Marvin Ludwig (Bänderriss am Sprunggelenk) steht Fabian Himmel der gesamte Kader zur Verfügung.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

TuS Greffern – SV Oberachern II 2:1 (1:0)

Auch nach elf Spieltagen wartet Aufsteiger SV Oberachern 2 auf den ersten Saisonsieg. Bei der knappen Niederlage bei Mitaufsteiger TuS Greffern verpasste es die Oberliga-Reserve, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Trotz großer Personalprobleme – mit Christoph Strobelt und Hannes Maier standen 2 AH-Akteure und mit Pius Tisch der Kapitän der A-Junioren in der Startformation – war an diesem Tag mehr drin als die am Ende recht unglückliche 1:2 Niederlage. „Leider haben wir es erneut verpasst, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten. Wir hatten einige gute Möglichkeiten, die nötigen Tore zu schießen. Auf der anderen Seite kassieren wir aber auch viel zu einfache Gegentore“, so das ernüchternde Fazit des verletzten SVO-Spielertrainers Agostino Fazio. Erwin Sanon brachte die Schifferdörfler nach knapp einer halben Stunde mit 1:0 in Führung. Nach der Pause konnte Alban Aliu in Minute 59 zwar ausgleichen, doch im Gegenzug das 2:1 durch Alessandro Koch. Der SVO wollte wenigstens einen Punkt aus Greffern entführen, blieb im Abschluss aber glücklos. Zu allem Überfluss ließ ausgerechnet der sonst so zuverlässige Kapitän Moritz Schmidt in der Nachspielzeit die Ausgleichschance ungenutzt, als er einen Strafstoß neben den Kasten setzte.

Tore: 1:0 Sanon (27.), 1:1 Aliu (59.), 2:1 Koch (60.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U13/U14 Junioren Leistungsvergleich beim Acherner JFV

Am Samstag 21.10.2023 und Sonntag 22.10.2023 findet im Birkenfeldstadion in Achern – Fautenbach die zweite Auflage eines U13 und zum ersten Mal ein
U14 Leistungsvergleich, ein nationales und internationales Jugend Fußballturnier statt.
Auf den beiden Sportplätzen des SV Fautenbach treffen hierzu Teams aus Deutschland, (1. und 2. Bundesliga), Frankreich (1. Liga) und weitere Teams aus dem
Höherklassigen bundesweiten Jugendfußball aufeinander.
Veranstalter ist unser Jugendpartner Acherner Jugendförderverein, die Organisation und Bewirtung liegt in den Händen der JP Sport Akademie.

Am Samstag 21.10.2023 ab 10.00 Uhr treffen die Creme de la Creme der Fußballjugend aufeinander. Gespielt wird auf einem verkürzten Großfeld mit einer Spieldauer von 25 Minuten, in zwei Gruppen, das kleine Finale und das Endspiel steigt jeweils um 16:15 Uhr.

In der Gruppe A treffen der Co Gastgeber TSG Wieseck, Racing Strasburg, SC Freiburg und die TSG Hoffenheim aufeinander.

In der Gruppe B spielen SV Darmstadt 98, VfB Stuttgart, 1.FC Kaiserslautern und der Gastgeber Acherner JFV.

 

Livestream 21.10.2023

 

Am Sonntag 22.10.2023 ab 10.00 Uhr treffen dann U14 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet aufeinander.
Gespielt wird hier im Modus „jeder gegen jeden“

Dabei sind unter anderem der Kooperationsverein des VFL Wolfsburg der VFB Fallersleben, aus Hessen der KSV Baunatal, FC Nöttingen, FSV Waiblingen, aus der 3. Liga der SSV Ulm
und als Gastgeber der Acherner JFV

Gespielt wird pro Partie 28 Minuten auf Großfeld.

 

Livestream 22.10.2023

 

Für ausreichende Bewirtung ist an beiden Tagen bestens gesorgt.
Alle teilnehmenden Mannschaften werden in der Halle mit einem Mittagessen (VIP) versorgt.
Ebenfalls finden ein Kaffee und Kuchenverkauf statt, gerne kann auch Kuchen und Torten mit nach Hause genommen werden.

 

Wir freuen uns auf einen regen Besuch und eure zahlreiche Unterstützung an beiden Turniertagen.

 

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Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg 1:1 (0:1)

Nach dem 1:1 gegen den FV Ravensburg bleibt der SV Oberachern zwar seit vier Spieltagen ungeschlagen – die Freude von Fabian Himmel hielt sich hinterher aber in überschaubaren Grenzen. „Aus meiner Sicht waren wir 75 Minuten die bessere Mannschaft – haben heute aber einfach wieder viele Chancen vergeben“, so Oberacherns Coach. Etwas entspannter hingegen war die Miene seines Kollegen Michael Schilling: „Wir sind heute eher schwer in das Spiel gestartet. Dann fällt das 1:0 für uns so gut wie aus dem Nichts. Danach müssen wir auch das 2:0 machen. Wenn man aber am Schluss die Chancen sieht von Oberachern, dann können wir mit dem Punkt gut leben“, bilanzierte der FVR-Coach.

Schon vor der Partie gab es einige Sorgenfalten bei den Achertälern – Marvin Ludwig, einer der Leistungsträger, zog sich im Training einen Bänderriss zu und wird seinem Team nun einige Wochen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Gastgeber fanden vor den 290 Zuschauern im Waldseestadion zunächst gut in die Partie. Nach scharfer Hereingabe von Marin Stefotic verfehlte Bastian Barnick das FVR-Gehäuse aus kurzer Distanz nur um Zentimeter /11.). Ein weiterer Schuss von Barnick konnte von der FVR-Defensive gerade noch zur Ecke geklärt werden (24.). Nur eine Minute später stand auf der Gegenseite Paul Strauß sträflich frei und nutzte die bis dato erste Gästechance zum 0:1. Die Gastgeber waren zwar in der Folgezeit um den Ausgleich bemüht, vergaben aber vor der Pause leichtfertig einige gute Möglichkeiten. Die beste davon besaß Nathan Recht, der eine Hereingabe von Nico Huber in bester Position weit über das Gehäuse von FVR-Keeper Haris Mesic setzte (44.).

Nach dem Wechsel war zunächst der FVR das aktivere Team. Dann nahm SVO-Coach Fabian Himmel mit Benedikt Asam und Cemal Durmus für Roman Angot und Bastian Barnick einen Doppelwechsel vor (63.). Kurz danach fand Luca Fritz in FVR-Schlussmann Mesic seinen Meister. Auf der Gegenseite hatte Daniel Schachtschneider nach einem Schnitzer in der SVO-Defensive das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Mark Redl (74.). Langsam lief dem SVO die Zeit davon, aber dann war es der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Weiß, der im Anschluss an einen Freistoß von Cemal Durmus aus der Distanz zum umjubelten 1:1 Ausgleich traf (79.). Der SVO suchte in der jetzt immer hektischer werdenden Begegnung danach die Entscheidung, blieb aber im Abschluss glücklos. Sekunden vor dem Abpfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Jonathan Woldai lag dem SVO-Anhang der Torschrei schon auf den Lippen, doch Durmus blieb nach feiner Einzelleistung mit den Stollen im Rasen hängen.

„An der Chancenverwertung müssen wir arbeiten. Zufrieden bin ich aber wie sich die Jungs auch heute wieder präsentiert haben“, so SVO-Coach Fabian Himmel.

Am nächsten Samstag gastiert sein Team zum mit Spannung erwarteten Derby beim Offenburger FV.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Stefotic (73. Weiß), Gueddin, Huber, N. Leberer, Recht (73. Gerold), Hauser, Angot (63. Durmus), Barnick (63. Asam)

FV Ravensburg: Mesic, Jeggle, Strauß (68. Soyudogru), Geiselhart, Lauenroth, Fippl, Schachtschneider, Senn, Bleise, Colic (90.+2 Galinec), Schmidtke

Schiedsrichter: Jonathan Woldai (Filderstadt)

Zuschauer: 290

Tore: 0:1 Strauß (25.), 1:1 Weiß (79.)

Gelbe Karten: 4/4

Ecken: 6/5

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg,
Samstag 14.10.2023, 15.30 Uhr
Waldseestadion Oberachern

Sieben von neun möglichen Punkten holte der SV Oberachern aus seinen letzten drei Begegnungen und schaffte damit den Sprung auf Rang 10. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Diese Spiele waren unglaublich wichtig und richtungsweisend. Die Jungs haben nicht nur gut gespielt und auch Ergebnisse geliefert, sondern auch erneut bewiesen, dass sie auf mentaler Ebene außergewöhnlich stark sind. Was früher die Achillesverse des SVO war, ist heute mit die größte Trumpfkarte der Mannschaft. Diese sieben Punkte hätten wir vor diesen acht stressigen Tagen ohne Frage unterschrieben, auch wenn wir uns sowohl für das tolle Comeback, als auch die 60 schlampigen Minuten beim 3:3 in Holzhausen selbst an die Nase fassen müssen“.

Am Samstag gastiert der Tabellenvierzehnte FV Ravensburg im Waldseestadion und da werden gleich wieder Erinnerungen wach an jenen 22. Oktober letzten Jahres, als die Partie wegen der Verletzung des FVR-Keepers und des Einsatzes des Rettungshubschraubers über eine Stunde lang unterbrochen war. Am Ende trennten sich beide leistungsgerecht 2:2.

Die Bilanz gegen den FVR ist absolut verbesserungsfähig. Sechzehnmal standen sich beide bislang in der Oberliga gegenüber – ganze dreimal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten.

Obwohl die Oberschwaben seit vier Spielen sieglos sind und dabei gerade mal ein Pünktchen ergattern konnten sieht Fabian Himmel die Gäste in der Favoritenrolle:„Das zeigen die Ergebnisse der letzten Jahre, aber auch die beeindruckenden Aktivitäten auf dem Transfermarkt unserer Gäste. Was da in den letzten beiden Jahren an Regional- und Oberligaerfahrung an Land gezogen wurde ist wirklich beachtlich. Eine Mannschaft, die wenig Fehler macht und sehr wenig Möglichkeiten braucht, um dem Gegner weh zu tun. Das ist für die Birne eine große Herausforderung. Gerade die beiden Spiele in der vergangenen Saison haben das bestätigt. Aber wir spielen zuhause und wollen mit unseren Fans im Rücken auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben“.

Bis auf den Langzeitverletzten Janis Hanek kann der SVO-Coach am Samstag personell aus dem Vollen schöpfen.

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

TuS Greffern – SV Oberachern 2,
Sonntag 15.10.2023, 15.00 Uhr
Sportplatz Greffern

Nach der auch in der Höhe verdienten 1:4 Niederlage im Kellerduell gegen den SC Eisental rutschte die immer noch sieglose zweite Mannschaft des Oberligisten auf den letzten Tabellenplatz ab. „Wir müssen jetzt die Situation sowie die damit verbundenen Herausforderungen als Team gemeinsam annehmen“, betont Oberacherns Spielertrainer Agostino Fazio, der wegen eines Muskelfaserrisses auf dem Platz schmerzlich vermisst wird. Fazio weiß, auf was es bei diesem erneuten Kellerduell in erster Linie ankommen wird: „Wir müssen gut in die Zweikämpfe kommen und eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen“.

Eine weitere Niederlage kann sich sein weiterhin stark ersatzgeschwächtes Team allerdings kaum erlauben – ansonsten wird der Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld nur noch schwer zu schaffen sein.

Auch Oberacherns Vorstandsvorsitzender Ralf Lorenz ist sich der Bedeutung dieser Partie bewusst: „Es ist für unseren gesamten Verein extrem wichtig, die Jungs in der Kreisliga A zu halten um auch unseren Nachwuchsspielern aus der A-Jugend zukünftig eine sportliche Heimat bei den Senioren in Oberachern anbieten zu können“.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC Holzhausen – SV Oberachern,
Samstag 07.10.2023,  14.00 Uhr
Panoramastadion Holzhausen

 

1:0 in Nöttingen, 3:0 gegen Gmünd. Sechs Punkte – hinten gleich zweimal die Null und das bei zuvor bereits 25 Gegentreffern. Der SV Oberachern kommt langsam aber sicher immer besser in Schwung. Sehr zur Freude von Coach Fabian Himmel, der aber weiß, dass das alles kein Selbstläufer ist: „Da haben wir natürlich sehr gute Ergebnisse in wichtigen Spielen geliefert“. Das Schlüsselspiel für Oberacherns ehrgeizigen Coach war dabei aber der Auftritt zuvor gegen Tabellenführer Großaspach. „Da war wieder ganz viel SVO-DNA auf dem Platz, viel Leidenschaft, viel Wille, Freude an Zweikämpfen, schneller Fußball. Die Mannschaft ist aktuell sehr gierig, sonst schlägst du so eine Top-Mannschaft in Top-Form wie Gmünd aber auch nicht“.

Jetzt führt die Reise zum Vorjahressiebten FC Holzhausen, der in seiner zweiten Oberligasaison bislang schwer in die Gänge kommt und mit 7 Punkten nur auf Rang 17 steht.

In der letzten Saison zog der SVO gleich zweimal den Kürzeren. Da stand Erfolgscoach Pascal Reinhardt aber noch auf der Kommandobrücke der Sulzer Vorstädter, der aber dann das Traineramt bei der SG Sonnenhof Großaspach übernahm und durch Benjamin Maier ersetzt wurde.

Mit Janik Michel hat der FCH einen Stürmer der Extraklasse in seinen Reihen, der in der Aufstiegssaison 21/22 stolze 47 Ligatore erzielte und in der ersten Oberligasaison für die Sulzer Vorstädter 24 Treffer auf seinem Konto verbuchen konnte. In dieser Saison hat der 31-jährige ehemalige Goalgetter des SSV Ulm bereits sieben der elf Holzhausener Treffer erzielt. Ihn auszuschalten wäre also fast schon die halbe Miete.

Von einer Serie nach den beiden letzten Erfolgen, die von einigen Fans jetzt wohl erwartet wird, will Fabian Himmel aber nichts wissen und warnt vor der Spielstärke des kommenden Gegners:„Das ist eine Mannschaft, die unglaublich zielstrebig und effizient agiert, weil sie gerade in der Offensive auch sehr gute Einzelspieler für dieses Liganiveau hat. Das haben wir schon am eigenen Leib erfahren – die ganze Mannschaft sieht die Situation sehr klar. Wenn man in zwei Duellen gegen Holzhausen zweimal den Kürzeren zieht, reist man ganz bestimmt nicht als Favorit an. Wir wollen den nächsten Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gehen und Zählbares mit nach Hause bringen. Dafür braucht ein Verein wie der SVO in Holzhausen aber eine Top-Performance“.

Himmel hofft, dass sein Leistungsträger Luca Fritz nach seiner leichten Gehirnerschütterung aus der Partie gegen Gmünd ebenso wieder zur Verfügung steht wie Mittelfeldmotor Rachid Gueddin.

 

RM

 

Kreisliga A Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SC Eisental,
Sonntag 08.10.2023,  15.00 Uhr
Waldseestadion Oberachern

Mit 0:1 zog die zweite Mannschaft des SV Oberachern bei der Verbandsliga-Reserve des SV Bühlertal den Kürzeren. Dabei war die Elf einmal mehr vom Pech verfolgt. Der Siegtreffer des SVB fiel erst in der Nachspielzeit. Mit dem Einsatz seines Teams war Spielertrainer Agostino Fazio, der sich zu allem Überfluss auch noch einen Muskelfaserriss zuzog und geraume Zeit ausfallen wird, zufrieden: „Die Jungs haben wirklich alles gegeben und jeder hat sich reingehängt für den anderen. Bühlertal war ein spielstarker Gegner mit einigen guten Ergänzungsspielern aus der ersten Mannschaft“.

Somit wartet der derzeit personell arg gebeutelte Aufsteiger auch nach neun Spieltagen noch immer auf den ersten Dreier und belegt mit gerade mal vier Punkten nur den vorletzten Rang. Am Sonntag gastiert Schlusslicht Eisental im Waldseestadion. >Wenn nicht jetzt – wann dann<, muss die Devise gegen die Bühler Vorstädter lauten, darüber ist sich auch der verletzte Spielertrainer bewusst: „Da müssen wir gewinnen und die ersten drei Punkte einfahren. Wir werden wie in den letzten Wochen alles geben und hoffen, dass das Spielglück auch mal auf unserer Seite ist“.

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. FC Normannia Gmünd 3:0 (2:0)

Mit dem 3:0 über den bislang so stark auftrumpfenden FC Normannia Gmünd feierte der SV Oberachern seinen zweiten Heimerfolg in dieser Saison. Dabei sah es vor den 350 Zuschauern einige Zeit nicht nach solch einem deutlichen Erfolg aus.

Der SVO besaß zwar nach gerade mal zwei Minuten durch Marin Stefotic die Chance zur frühen Führung, doch dann übernahmen die Württemberger erst einmal das Kommando im Waldseestadion. Alexander Aschauer scheiterte nach einem perfekt vorgetragenen Angriff an SVO-Keeper Mark Redl (5.) und nur fünf Minuten später traf der stets gefährliche Henrick Selitaj per Freistoß aus 18 Metern nur den Pfosten. Redl war auch in Minute 24 auf dem Posten, als er einen Selitaj-Schuss zur dritten Gmünder Ecke entschärfen konnte. Dann war es Nico Huber, der nach einer halben Stunde Bastian Barnick mit einem genialen Pass auf die Reise schickte. Oberacherns Angreifer ließ Gästekeeper Yannick Ellermann beim 1:0 keine Abwehrmöglichkeit. Zehn Minuten später war Ellermann ein zweites Mal geschlagen. Nach einem Freistoß von Nathan Recht beförderte Marvin Ludwig das Leder mit dem Hinterkopf zum 2:0 über die Linie.

Nach dem Pausenpfiff waren die Württemberger zwar um den Anschlusstreffer bemüht, konnten die sattelfeste SVO-Defensive aber nur noch selten in Bedrängnis bringen. Dann war es Roman Angot, der den SVO endgültig auf die Siegerstraße brachte, Mit einem Freistoß aus 18 Metern ließ er FC-Keeper Ellermann beim 3:0 keine Abwehrmöglichkeit (66.). Der SVO war danach dem vierten Treffer näher als die Gäste dem Anschlusstreffer. Cemal Durmus, ansonsten ein sicherer Schütze, scheiterte nach 83 Minuten per Foulelfmeter an Ellerrmann.

Gästecoach Zlatko Blaskic sprach hinterher von einem verdienten Sieg des SVO: „In Durchgang eins haben wir es verpasst, in Führung zu gehen. Danach hatten wir leider nicht mehr die nötige Durchschlagskraft“. SVO-Trainer Fabian Himmel war indes mehr als zufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben dann aber das Kommando übernommen und unsere Chancen auch gut genutzt. Wir hatten vor dem Spiel viel Respekt vor dem Gegner. Deshalb wäre ich heute auch mit einem 1:0 zufrieden gewesen“.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (44. Asam), Zwick, Stefotic, Huber (77. Gerold) N. Leberer, Recht (81. Springmann), Hauser (84, L. Leberer), Angot, Barnick (69. Durmus)

Normannia Gmünd: Ellermann, Grupp (86. Kurz), Aschauer, Gnaase, L. Molinari, Rössler, Selitaj (77. N. Molinari), Nkem, Avigliano (80. Scheible), Kianpour, Körner

Schiedsrichter: Martin Wilke (Bad Bellingen)

Zuschauer: 350

Tore: 1:0 Barnick (30.), 2:0 Ludwig (40.), 3:0 Angot (66.)

Bes. Vork.: Durmus scheitert mit FE an TW Ellermann (84.)

 

RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. FC Normannia Gmünd,
Dienstag 03.10.2023, 15.30 Uhr
Waldseestadion Oberachern

Langsam aber sicher entwickelt sich der FC Nöttingen zum Lieblingsgegner in der Oberliga – zumindest was die Auftritte in der dortigen Kleiner-Arena betrifft. Nach der mehr als unglücklichen 1:3 Heimniederlage gegen Tabellenführer SG Großaspach kam der SV Oberachern zu einem ganz wichtigen 1:0 Erfolg. Die letzten vier Aufeinandertreffen im Remchinger Teilort konnten die Achertäler somit allesamt für sich entscheiden. Dadurch schaffte man in der Tabelle den Sprung auf Rang 14.

SVO-Trainer Fabian Himmel war hinterher mehr als zufrieden mit dem über weite Strecken positiven Auftritt seiner Elf: „In der Nachanalyse wurde aufgrund der zahlreichen Großchancen in Durchgang eins deutlich, dass der Sieg am Ende verdient war. Nach dem Wechsel haben wir die gute Kontrolle über das Spiel zunehmend hergegeben. Dadurch wurde es unnötig spannend. Wir hatten da zwar wenig Ballbesitz, aber dafür hat die Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft, gut verteidigt und den Dreier dann auch über die Ziellinie gedrückt“.

Jetzt wartet mit dem Aufsteiger 1. FC Normannia Gmünd, der sich in der Aufstiegsrelegation gegen den SC Lahr durchsetzen konnte, ein gänzlich unbeschriebenes Blatt im Waldseestadion. Beide stehen sich erstmals in der Vereinsgeschichte gegenüber.

Mit 18 Zählern rangieren die Württemberger aktuell auf Rang 6. Das Prunkstück der Elf von Trainer Zlatko Blaskic ist dabei die Defensive, die erst neun Gegentore hinnehmen musste.

Zuletzt ließ der Aufsteiger mit einem 2:0 über den bisherigen Tabellenzweiten FSV Hollenbach aufhorchen. „Normannia Gmünd hat eine ähnliche Spielanlage wie der SVO. Ein normaler Aufsteiger ist unser Gast mit herausragenden erfahrenen Einzelspielern aber sicher nicht. Dass Gmünd in der Tabelle so weit oben steht überrascht mich daher nicht im Geringsten“, betont Fabian Himmel, der aber genau weiß, auf was es am Dienstag ankommen wird: „Wir müssen unseren Weg aus den letzten beiden Spielen einfach weitergehen. Als Einheit auf dem Platz sind wir ein sehr ekliger Gegner, der gerade mit den eigenen Fans im Rücken richtige Power entwickeln kann. Das wollen wir auch am Dienstag zweigen“.

Der zuletzt angeschlagene Mittelfeldakteur Rachid Gueddin kehrt in den Kader zurück. Ansonsten wird es gegenüber dem Nöttingen-Spiel keine Veränderungen geben.

 

RM