Trainingscamp für Jugendliche

Der SV Oberachern veranstaltet in Zusammenabreit mit  – Hauser United (Nill Hauser, SV Oberachern und Ken Hauser, 1.CFR Pforzheim) ein Fussballcamp in den Pfingstferien vom 03.06 – 05.06.2026 für Fußballbegeisterte Jugendliche von 8 – 14 Jahren, hier sind weiterhin Plätze zur Teilnahme vorhanden.

 

! Förderung des Jugendfußballs, unsere Zukunft !
„Talente fördern. Niemanden zurücklassen.“

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Varnhalt – SV Oberachern II 1:0 (0:0)

In seinem 13. Auswärtsspiel musste die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre erste Niederlage hinnehmen und das ausgerechnet beim bisherigen Tabellen-3. FC Varnhalt gegen den man schon im Hinspiel eine bittere 0:4 Pleite kassierte. Die Achertäler bleiben mit 58 Punkten zwar weiterhin an der Spitze, profitierten dabei aber vom Ausrutscher des FSV Kappelrodeck-Waldulm, der sich mit dem Vierten SV Bühlertal 2 die Punkte teilen musste.
In Durchgang eins sahen die Besucher lange Zeit eine zähe Partie ohne große Höhepunkte. Die zuletzt nicht immer sichere SVO-Defensive stand gut und ließ bis eine Minute vor dem Pausenpfiff nur wenig zu. Dann hatte Jens Wartmann nach einem Stellungsfehler des ansonsten zuverlässigen Pius Tisch freie Bahn, setzte das Leder aber über den SVO-Kasten. Im Gegenzug konnte FC-Keeper Julius Haug einen Schuss von Oberacherns Goalgetter Joshua Seibert ohne Probleme entschärfen.
Nach dem Wechsel nahm die Partie dann endlich auch etwas an Fahrt auf. Nach einem Foul von SVO-Kapitän Tim Karcher an Wartmann zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt (68.). Den fälligen Strafstoß konnte Oberacherns Schlussmann Tim Seiterich aber glänzend parieren. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Mustaf Asllani nach Vorarbeit von Marcel Pfening das 0:1 auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aber aus kurzer Distanz Zentimeter über den Kasten. Dann folgte die spielentscheidende 85. Minute. Der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Haug vollendete einen schnellen Angriff der Gastgeber mit einem präzisen Schuss in den Winkel zum 1:0 Endstand. Damit schob sich der FC Varnhalt mit jetzt nur noch einem Punkt Rückstand auf den SVO auf Relegationsplatz zwei.
„Sehr ärgerlich für uns, ein Punkt wäre verdient gewesen“, betonte Oberacherns Coach Hannes Maier hinterher. Dabei hat er seinen optimistischen Blick schon auf das Restprogramm gerichtet: „Letztendlich haben wir tabellarisch trotzdem noch alles in eigener Hand. Das Feld ist nur noch enger zusammengerückt. Es gilt jetzt, diese Niederlage schnellst möglich abzuschütteln und positiv nach vorne zu blicken. Die Rechnung ist einfach: schaffen wir es, aus den letzten 4 Spielen die volle Ausbeute zu holen, steigen wir auf“.

 

RM

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. FC Normannia Gmünd 3:2 (1:2)

„Das war heute ein Sieg des unbedingten Willens – genau das, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Wir waren zweimal in Rückstand, zweimal die Gefahr, den Kopf hängen zu lassen, aber heute haben wir uns dagegen gewehrt“, sagte ein sichtlich erleichterter SVO-Coach Fabian Himmel nach dem hartumkämpften 3:2 gegen Normannia Gmünd.
Mit dem insgesamt siebten Heimerfolg beendeten die Achertäler ihre kleine Negativserie mit nur vier Punkten aus den letzten sieben Partien und festigten mit jetzt 48 Zählern ihren hervorragenden sechsten Tabellenplatz.
Dabei taten sich die Gastgeber lange Zeit ausgesprochen schwer gegen das laufintensive Spiel der Württemberger, die den Spielaufbau des SVO schon in dessen Hälfte gewaltig unter Druck setzen.
Bereits nach fünf Minuten musste sich SVO-Keeper Mark Redl bei einem Schuss von Nico Molinari gewaltig strecken, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Der stärkste Akteur der Württemberger war es auch, der in Minute 15 das 0:1 auf dem Fuß hatte, als sein Schuss gerade noch von Noah Zwick zur Ecke ersten von insgesamt neun Gmünder Ecken geblockt werden konnte. Besser machte es dann Georg Wilhelm, der im Anschluss an eine weitere Gmünder Ecke keine Mühe hatte, das Spielgerät zum 0:1 über die Linie zu befördern (30.).
Die Antwort des SVO ließ aber nicht lange auf sich warten – nach Vorarbeit von Nathan Recht ließ Anes Vrazalica dem Gmünder Schlussmann Yannick Ellermann beim 1:1 keine Abwehrmöglichkeit (32.) und nur zwei Zeigerumdrehungen später verfehlte ein Kopfball von SVO-Kapitän Nico Huber nach schöner Flanke von Silas Meier nur ganz knapp sein Ziel.
Auf der anderen Seite nutzte Marvin Gnaase die Verwirrung in der Oberacherner Defensive und traf aus kurzer Distanz zur erneuten Gäste-Führung (41.). Der zuletzt glücklos agierende Marin Stefotic – mit 15 Saisontreffern bislang bester SVO-Torschütze – war bei der letzten Aktion im ersten Durchgang einmal mehr vom Pech verfolgt, als sein Schuss aus vollem Lauf nur am Außenpfosten landete.
In Durchgang zwei mussten die Gäste mehr und mehr ihrem hohen läuferischen Aufwand Tribut zollen und die Gastgeber kamen so immer besser in die Partie. Ein Schuss von Stefotic verfehlte nach einer Stunde knapp sein Ziel, dann reagierte Coach Fabian Himmel mit einem Dreifachwechsel, der sich am Ende auch auszahlen sollte. Zunächst scheiterte Luca Fritz noch per Kopf am glänzend reagierenden Ellermann (72.), doch dann war Gmünds Keeper bei einem weiteren Fritz-Kopfball chancenlos. Eine präzise Hereingabe des eingewechselten Demarveay Sheron wuchtete Fritz zum 2:2 ins Gmünder Gehäuse (79.). Nur drei Minuten danach scheiterte Oberacherns “Kopfball-Ungeheuer“ an Ellermann, der zur Ecke klären konnte.
Dann lief schon die letzte Minute der regulären Spielzeit, als der kurz zuvor eingewechselte Yves Borie nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Noa Bauer zum vielumjubelten 3:2 Endstand erfolgreich war.
„Natürlich hatten wir gerade in Durchgang eins spielerisch Luft nach oben, aber das war heute egal. Wir wollten weder die Niederlage noch das Remis akzeptieren und gehen am Ende dann auch als verdienter Sieger vom Platz gegen einen Gegner, dem das Wasser im Abstiegskampf bis zum Halse steht“, sagte Fabian Himmel nach einer bis zum Abpfiff unterhaltsamen Partie am Oberacherner Waldsee. „Wir haben jetzt noch drei Granaten-Spiele vor der Brust. Vielleicht können wir da ja nochmal überraschen“, so der ehrgeizige SVO-Coach. Vor der Partie gegen Meister und Aufsteiger Aalen und dem Saisonfinale beim Vize in Mannheim gastierte sein Team am kommenden Samstag beim abstiegsgefährdeten 1.Göppinger SV.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Stefotic (78. Borie), Güzelcoban, Gueddin (61. Hauser), Huber (61. Mörmann), Vrazalica, Recht (61. Bauer), Meier (65. Sheron), Scherer

1.FC Normannia Gmünd: Ellermann, Aschauer, Gnaase, Filipovic (65. Grupp), Rössler, Molinari, Avigliano, F. Kianpour (81. Milojkovic), Körner (86. J. Kianpour), Wilhelm, Rapp

Zuschauer: 230

Schiedsrichter: Dustin Mattern (Karlsruhe)

Tore: 0:1 Wilhelm (30.), 1:1 Vrazalica (32.), 1:2 Gnaase (41.), 2:2 Fritz (79.), 3:2 Borie (90.)

gelbe Karten: 2/2

Ecken: 7/9

 

RM

 

Vertragsverlängerung

Huber verlängert beim SV Oberachern

Kapitän. Rekordspieler. Legende.
Nico Huber verlängert seinen Vertrag beim SV Oberachern.
Bereits seit 2015 läuft der dienstälteste Spieler für den SV Oberachern auf. In dieser Zeit kommt er auf
beeindruckende 247 Oberligaspiele (81 Tore) und 40 Verbandspokalspiele (27 Tore). Bei den beiden
SBFV-Pokalsiegen 2022 und 2023 trug Huber einen großen Teil zum Erfolg bei. In den daraus
resultierenden beiden DFB-Pokalspielen wirkte Huber ebenfalls mit und konnte sich als bisher
einziger Spieler des SV Oberachern als Torschütze im DFB-Pokal in die Geschichtsbücher eintragen.
„Ich spiele sehr gerne für diesen Verein und fühle mich hier seit vielen Jahren sehr wohl. Inzwischen
sind es schon elf Jahre, die ich mit großer Freude erlebt habe. Diese Zeit hat mich geprägt und
verbindet mich sehr eng mit dem Umfeld und der Mannschaft. Besonders wichtig war für mich auch
die Unterstützung und das klare Vertrauen des Trainerteams, das mir gezeigt hat, dass sie weiterhin
mit mir planen. Genau das bedeutet mir viel und hat meine Entscheidung bestärkt. Ich möchte
diesen Weg unbedingt weitergehen, die Mannschaft weiterhin bestmöglich Unterstützen und
meinen Beitrag dazu leisten, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen“, freut sich Huber über die
Vertragsverlängerung bei seinem SVO.
Auch Cheftrainer Fabian Himmel zeigt sich glücklich über den Verbleib seines Kapitäns: „Nico steht
auch überregional als das Gesicht des SV Oberachern. Er hat so viele Rekorde gebrochen und so viel
mit dem Verein erreicht. Dabei erfindet er sich sportlich immer wieder neu und beweist jedes Jahr
aufs Neue, welche unfassbaren Qualitäten in ihm stecken. Ich wünsche mir für ihn als echte
Vereinslegende, dass er als Kapitän einmal als Erstes den Pokal in die Höhe strecken darf. Das würde
seiner tollen Karriere die Krone aufsetzen!“

Nico, wir freuen uns, dass du weiterhin ein Teil unserer „SVO Familie“ bleibst!

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Varnhalt – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Fünf Spieltage vor Rundenende geht der Kampf um die Meisterschaft und den begehrten Relegationsplatz zwei in die heiße Phase. Die ersten vier Mannschaften stehen sich dabei in direkten Duellen gegenüber. Während der FSV Kappelrodeck-Waldulm (Platz 2/55 Punkte) den SV Bühlertal 2 (4/49) erwartet, gastiert die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern (1/58) beim FC Varnhalt (3/54).
Während der SV Oberachern als einziges Team in der Fremde noch ungeschlagen ist, waren die Rebländer im eigenen Stadion stets “Herr im Hause“ und kassierten dabei erst acht Gegentreffer. Für Spannung dürfte also reichlich gesorgt sein.
Die Elf von Trainer Daniel Schmidt ist dabei auch so etwas wie die Mannschaft der Stunde – die letzten fünft Partien konnte man allesamt souverän für sich entscheiden.
Oberacherns Coach Hannes Maier ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, reist aber „mit breiter Brust“ nach Varnhalt. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern in der Liga. In meinen Augen liegt der größere Druck am Sonntag aber beim Gastgeber. Ich wäre je nach Spielverlauf auch mit einem Punkt zufrieden. Deshalb werden wir aber nicht passiv agieren, sondern trotzdem voll auf Sieg spielen“, so Hannes Maier, der keine guten Erinnerungen an das Hinspiel in Oberachern hat, das der FC Varnhalt mit 4:0 für sich entscheiden konnte. „Da wäre also noch eine Rechnung offen. Damals erwischten wir keinen guten Tag und verloren verdient. Nun sind wir aber in einer ganz anderen Verfassung und brennen auf die Revanche“, so der ehrgeizige SVO-Coach weiter, der dabei auf die gleiche Mannschaft bauen kann wie zuletzt beim 4:1 über den FC Schwarzach.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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31. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – 1.FC Normannia Gmünd

Samstag 09.05.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Der Stachel der Enttäuschung nach den letzten beiden mehr als unnötigen Niederlagen gegen Nöttingen und beim Vorletzten Bietigheim-Bissingen sitzt nicht nur bei den treuen Fans noch ziemlich tief, vor allem aber bei Fabian Himmel: „Die letzten Ergebnisse, aber auch die Tendenzen seit dem Erreichen der 40 Punkte Marke, tun schon arg weh. Wir können extrem stolz und dankbar sein, dass wir die Klasse so früh sichern konnten. Aktuell laufen wir nicht konstant auf 100 Prozent und sind dann in dieser Liga meist chancenlos. Durch unsere Erfolge in den letzten Jahren vergessen das die meisten“.
Jetzt trifft der “Noch“-Tabellensechste auf Normannia Gmünd und da treffen aktuell zwei Gegensätze aufeinander. Während der SVO aus seinen letzten sieben Partien nur vier von 21 möglichen Punkten holte, kamen die Gäste im gleichen Zeitraum auf 12 Punkte und kassierten dabei nur eine einzige Niederlage. Am 17. Spieltag standen die Württemberger dabei noch auf Rang 17 – danach zeigte die Kurve aber steil nach oben. Mit 35 Punkten und Platz 12 ist man dem Klassenerhalt einen Riesenschritt entgegengekommen. Im Hinspiel in Gmünd schaffte der SVO durch einen Treffer von Luca Fritz einen knappen 1:0 Auswärtsdreier.
Fabian Himmel ist sich dabei der Schwere der Aufgabe in der aktuellen Situation bewusst. „Von der Formkurve her reist Gmünd als Favorit an den Waldsee und da brauchen wir aktuell auch nichts beschönigen. Natürlich würde uns ein Erfolgserlebnis sehr gut tun, aber für mich gibt es aktuell noch wichtigeres – Leidenschaft und Leidensbereitschaft, Widerstandsfähigkeit und auch ein klares Signal an unsere Familien, Freunde und Fans, dass wir den Trend trotz Klassenerhalt nicht einfach so hinnehmen. Es geht nicht primär darum, was am Ende auf der Ergebnistafel steht, sondern was jeder am Samstag bereit ist, für unsere Farben auf dem Platz zu geben. Ich will, dass wir als Team unsere Anhänger stolz machen, weil wir uns zerrissen haben – auch wenn das Ergebnis vielleicht mal nicht stimmt“, so der SVO-Coach.
Siebenmal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Nur zweimal musste der SVO dabei den Kürzeren ziehen.
Noch offen ist der Einsatz von Anes Vrazalica (Rückenprobleme), zuletzt noch Torschütze bei der 1:4 Pleite in Bietigheim-Bissingen und Mo Ibrahim (Erkältung). Ansonsten stehen am Samstag bis auf Marvin Ludwig und Eser Gümüs, die sich nach ihren Kreuzbandrissen wieder im Aufbautraining befinden, alle Akteure zur Verfügung.

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Germania Schwarzach 4:1 (2:0)

Nach dem am Ende verdienten 4:1 über den Tabellensechsten Germania Schwarzach bleibt die zweite Mannschaft des SV Oberachern als einziges Team in der Rückrunde ungeschlagen und festigte mit jetzt 58 Punkten ihre Tabellenführung.
Auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz brachte Mikail Yildiz die Gastgeber per Kopf nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Es war bereits das achte Saisontor des zweikampfstarken Mittelfeldakteurs. Nur fünf Minuten später hatte Enrico Schabert nach Vorarbeit von Joshua Seibert den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber denkbar knapp. Dann war es wieder einmal Seibert, der in der 26. Minute mit Saisontreffer Nummer 29 auf 2:0 erhöhte.
Nach gut einer halben Stunde kamen die Rebländer zu ihrer besten Chance in Durchgang eins. Der Freistoß von Jannik Zink aus 20 Metern strich aber knapp über das SVO-Gehäuse.
Die keinesfalls enttäuschenden Gäste drängten gleich nach der Pause auf den Anschlusstreffer und der wäre der Elf von Coach Waldemar Lind auch um ein Haar gelungen, doch Goalgetter Leo Nonnemacher scheiterte am Außenpfosten (57.). Für Oberacherns Trainer Hannes Maier war das „die Schlüsselszene“ der Partie, denn im unmittelbaren Gegenzug schloss Marcel Pfening eine sehenswerte Kombination mit dem 3:0 ab. Nur vier Minuten später erhöhte Adrian Kamelski gar auf 4:0. Der verdiente Ehrentreffer zum 4:1 Endstand erzielte Nonnemacher mit seinem 24. Saisontreffer – allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position (66.).

Am kommenden Sonntag müssen die Achertäler noch einmal einen Zahn zulegen, denn da wartet mit dem Gastspiel beim Dritten FC Varnhalt ein ganz dicker Brocken auf den Tabellenführer.

 

RM

 

 

Abgang

Abschied vom Waldsee 👋⚽

Wir verabschieden unsere Nummer 31 – Nicholas Scott
Nick kam im vergangenen Winter aus Rosenheim an den Waldsee und war seitdem Teil unseres Teams.
Nun hat er den Wunsch geäußert, in seine Heimat USA zurückzukehren. Diesem Wunsch sind wir natürlich nachgekommen.
Wir danken dir, Nick, für deinen Einsatz in Blau-Weiß und die gemeinsame Zeit – auch wenn sie leider nur von kurzer Dauer war.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir nur das Beste – sportlich wie privat!

Oberliga Baden-Württemberg

FSV 08 Bietigheim-Bissingen : SV Oberachern 4:1 (1:1)

Nach der völlig unnötigen 2:3 Heimniederlage gegen den FC Nöttingen mit einem desolaten zweiten Durchgang wollte sich der SV Oberachern beim Vorletzten FSV 08 Bietigheim-Bissingen wieder von seiner besseren Seite präsentieren.
Die guten Vorsätze brachen aber bereits nach einer Viertelstunde wie ein Kartenhaus zusammen. Dabei hatten die Achertäler vor der Minuskulisse von 112 (!) Zuschauern einen Auftakt nach Maß, denn schon in Minute 3 war Anes Vrazalica zum 0:1 erfolgreich. Dann bestrafte Max Stumm einen individuellen Fehler in der SVO-Defensive und ließ Mark Redl im SVO-Kasten beim 1:1 Ausgleich aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit (15.).
„Danach sind wir komplett auseinandergefallen – ohne jeglichen Anspruch auf Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und Aggressivität“, so SVO-Coach Fabian Himmel.
Möglichkeiten von Luca Fritz, dessen Schuss aus acht Metern über das FSV-Gehäuse zischte (18.) und Henri Scherer per Freistoß, den FSV-Schlussmann Lukas Röser zur Ecke klären konnte, blieben bis zur Pause die einzige Ausbeute seiner Elf.
Gerade einmal drei Minuten waren nach dem Wechsel absolviert, dann traf Alex Götz mit seinem fünften Saisontreffer zum 2:1 für die Württemberger. Max Stumm hatte wenig später den dritten Treffer des FSV auf dem Fuß, sein Schuss strich aber knapp über den Oberacherner Kasten. Fabian Himmel reagierte nach knapp einer Stunde zwar mit einem Dreifach-Wechsel – Jan Burkart, Marin Stefotic und Alex Carnier für Noa Bauer, Nico Huber und Anes Vrazalica – , doch auch diese Maßnahme blieb ohne erkennbare Wirkung.
Auf der anderen Seite verhinderte Mark Redl bei einem Stumm-Schuss einmal mehr einen weiteren Gegentreffer. Nach 65 Minuten war der gute SVO-Keeper aber beim 3:1 durch Bleart Dauti machtlos (65.). Es sollte noch schlimmer für den SVO kommen – in Minute 83 traf Götz mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum auch in der Höhe verdienten 4:1 Endstand.
Fabian Himmel, der sich sonst immer voll hinter seine Mannschaft stellt, sparte hinterher nicht mit harscher Kritik. „Wir befinden uns gerade in einer ähnlichen Situation wie in der vergangenen Saison. Ich habe nicht mehr den Eindruck, dass es die Mannschaft reizt, auf einem tollen Tabellenplatz abzuschließen oder eine Punktemarke zu knacken. Es liegt jetzt an den Jungs, ob wir uns noch viermal abschießen lassen und auf Platz 11 oder 12 eintrudeln, oder eben mit einem gewissen Charakteranspruch die letzten Partien bestreiten. Mir geht dieses Verhalten extrem nahe“.
Erste Möglichkeit zur Wiedergutmachung besteht für sein Team (Rang 6/45 Punkte) am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Normannia Gmünd (12./35).

FSV 08 Bietigheim-Bissingen: Röser, Ikpide, Sirianni (82. Scheele), Selimi, Götz, Uslu, Kleinmann, Lorch, Keklik, Dautaj (90. Kuengienda), Stumm (82. Kardumovic)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron (68. Meier), Gueddin, Huber (58. Stefotic), Gjuraj (71. Mörmann), Vrazalica (58. Carnier), Weiß, Recht, Bauer (58. Burkart), Scherer

Zuschauer: 112

Schiedsrichterin: Selina Menzel (Stutensee)

Tore: 0:1 Vrazalica (3.), 1:1 Stumm (15.), 2:1 Götz (48.), 3:1 Dauti (65.), 4:1 Götz (83.)

gelbe Karten: 4/4

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Germania Schwarzach, Sonntag 15.00 Uhr

Nach dem ebenso hartumkämpften wie turbulenten 5:3 beim TuS Hügelsheim bleibt die zweite Mannschaft des SV Oberachern auswärts weiterhin als einziges Team ungeschlagen und festigte ihre Tabellenführung mit jetzt 55 Zählern vor dem Achertal-Konkurrenten FSV Kappelrodeck-Waldulm (52.).
Zufrieden war Coach Hannes Maier dabei aber nur mit den drei Punkten. „Meine junge Truppe schafft es derzeit nicht, über 90 Minuten konstante Leistungen abzurufen. Wir haben aktuell einfach zu viele Schwankungen im Spiel. Von daher beschäftige ich mich am Sonntag weniger mit dem Gegner, sondern viel mehr damit, dass wir es schaffen, 90 Minuten guten Fußball auf den Platz zu bringen. Dann stehen die Chancen gut, dass wir Tabellenführer bleiben“.
Mit Germania Schwarzach gastiert nun der Tabellen-6. im Oberacherner Waldseestadion, der auswärts schon siebenmal die volle Punkteernte einfahren konnte.
„Allein das ist Grund genug, um ordentlich Respekt zu haben. Im Hinspiel taten wir uns lange Zeit sehr schwer und kamen erst durch Einzelaktionen auf die Siegerstraße. Der 3:0 Erfolg war dabei am Ende klarer als der Spielverlauf“, mahnt der ehrgeizige SVO-Coach.
Obwohl der SVO auf eigenem Terrain schon dreimal den Kürzeren ziehen musste, ist „ein Sieg am Sonntag ein Muss“, so Hannes Maier.
Personell kann er dabei bis auf die beiden Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) fast aus dem Vollen schöpfen. Auch Sturmspitze Maja Sanneh steht ihm nach auskurierten muskulären Problemen wieder zur Verfügung.