Oberliga Baden-Württemberg

VfR Mannheim – SV Oberachern 4:2 (1:1)

Nach zuletzt drei Siegen musste der SV Oberachern zum Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison mit dem 2:4 beim Vizemeister VfR Mannheim wieder eine Niederlage hinnehmen.

Dennoch zeigte sich Oberacherns Chef-Coach Fabian Himmel hinterher alles andere als unzufrieden, schließlich konnte man das insgesamt jetzt schon zwölfte Jahr im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus mit der Rekordmarke von 54 Punkten und Rang 6 abschließen. „Die Jungs haben heute wirklich noch einmal eine tolle Leistung gezeigt. Da hat sich kein einziger Spieler hängen lassen oder nicht alles gegeben. Wir beenden unsere Rekordsaison mit einem tollen letzten Auftritt“.

Die Achertäler fanden gut in die Partie und kamen durch Yves Borie (1.), Henri Scherer per Freistoß (7.) und Nico Huber (9.) auch zu einigen Möglichkeiten. Dann war es aber einmal mehr eine Unachtsamkeit in der Abwehr, die Lennart Thum auch prompt mit seinem neunten Saisontreffer zur 1:0 Führung der Nordbadener bestrafte (17.). Ex-Profi Alexander Esswein scheiterte danach gleich zweimal am stark reagierenden SVO-Keeper Mark Redl (22./25.).

Auf der anderen Seite konnte sich der SVO zwar zahlreiche Ecken erspielen, richtig gefährlich wurde es aber nur in Minute 33. Nach Hereingabe von Rachid Gueddin in den Fünfmeter-Raum konnte die vielbeinige VfR-Defensive noch vor dem einschussbereiten Marin Stefotic klären. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Maxi Weiß im VfR-Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Der zuletzt glücklos agierende Stefotic verwandelte den fällige Strafstoß mit seinem 16. Saisontor zum zwischenzeitlich verdienten 1:1 Pausenstand.

„Die erste Halbzeit müssen wir eigentlich mit einer Führung beschließen. Da haben die Jungs wirklich abgeliefert“, so Fabian Himmel, dessen Team nur eine Minute nach dem Seitenwechsel mit dem 1:2 durch das achte Saisontor von Luca Fritz gleich einmal nachlegte.

Die Antwort des Vizemeisters ließ aber nicht lange auf sich warten. Erst traf Christoph Becker zum 2:2 (49.) und nur vier Minuten danach sorgte Tim Seifert mit dem 3:2 für die erneute Führung. VfR-Coach Marcel Abele bewies dabei ein ausgesprochen glückliches Händchen, denn beide Torschützen wurden erst zur Pause eingewechselt.

Mit einem Dreifachwechsel nach gut einer halben Stunde  – Burkart, Güzelcoban und Hauser für Mörmann, Gueddin und Fritz – versuchte Fabian Himmel den Bemühungen seiner Elf zwar noch einmal neue Impulse zu verleihen, doch nur drei Minuten später erhöhte der VfR durch den zweiten Treffer von Thum auf 4:2 (66.).

Der SVO war zwar um den Anschluss besterbt, die Gastgeber ließen aber bis zum Ende nichts mehr anbrennen. Kurz vor dem Abpfiff durfte Marvin Ludwig, der nach seinem noch vor der Saison erlittenen Kreuzbandriss die ganze Saison schmerzlich vermisst wurde, unter dem Beifall seiner Mitspieler noch für ein in paar Sekunden Oberliga-Luft schnuppern.

„Die zweite Halbzeit begann sehr positiv mit der Führung durch Luca Fritz. Leider hatten wir direkt im Anschluss eine kleine Delle, die Mannheim mit seiner Qualität einfach auch brutal bestrafte. Diese Kleinigkeiten haben heute das Spiel entschieden, auch wenn wir selbstbewusst sagen können, dass es zu einem Remis gut und gerne hätte reichen können. Die Einwechslung von Marvin Ludwig hat den Tag und die Saison perfekt abgerundet“, so Coach Fabian Himmel, der sich jetzt mit seinem Team auf die verdiente Sommerpause freut.

 

VFR Mannheim: Nreca-Bisinger, Akoto, Kuhn, Krüger, Thum, Esswein, Marx (77. Mende), Stellwagen (50. Seifert), Sentürk (73. Kadner), Rona (46. Becker), Berko (67. Tubluk)

SV Oberachern: Redl, Fritz (63. Güzelcoban), Sheron, Stefotic, Mörmann (63. Hauser), Gueddin (63. Burkart), Huber (90.Ludwig), Gjuraj, Weiß (78. Ibrahim), Borie, Scherer

Zuschauer: 257

Schiedsrichter: Marvin Maier (Windschläg)

Tore: 1:0 Thum (17.), 1:1 Stefotic (45./FE), 1:2 Fritz (46.), 2:2 Becker (49.), 3:2 Seifert (53.), 4:2 Thum (66.)

Gelbe Karten: 2/1

 

-RM-

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Lichtenau/Scherzheim, Sonntag 15.00 Uhr

Im Saison-Endspurt scheint der blutjungen zweiten Mannschaft des SV Oberachern die Luft auszugehen. Nach den beiden Niederlagen bei Tabellenführer Varnhalt (63 Punkte) und dem Zweiten FSV Kappelrodeck-Waldulm (62) rutschte die Elf um Kapitän Tim Karcher mit “nur“ 61 Zählern auf den undankbaren dritten Rang ab.
Der FC Varnhalt hat dabei das mit Abstand leichteste Restprogramm und wird sich die Meisterschaft und den Aufstieg ins Bezirks-Oberhaus wohl kaum noch nehmen lassen. Was bleibt ist die Chance auf die Vize-Meisterschaft und die beiden Relegationsspiele gegen den Vize der Nord-Staffel. Dabei hofft man im vorderen Achertal auf einen Ausrutscher des zuletzt stark auftrumpfenden FSV Kappelrodeck.
Doch erst einmal muss der SVO seine letzten beiden Hausaufgaben machen. Bevor die Reise am letzten Spieltag nach Eisental führt, gastiert am Sonntag die SG Lichtenau/Scherzheim im Waldseestadion. Die Gäste kamen nach schwacher Vorrunde immer besser in die Gänge und holten 22 ihrer 33 Zähler in der Rückserie.
Hannes Maier hat die Hoffnung auf den ersehnten Aufstieg noch nicht aufgegeben. „Die bittere Niederlage gegen Kappelrodeck ist abgehakt und der Fokus meiner jungen Mannschaft liegt nun klar auf dem letzten Heimspiel gegen einen formstarkern Gegner. Die „Pole Position“ haben wir leider hergegeben, aber im Aufstiegsrennen ist weiterhin nichts entschieden. Entscheidend wird jetzt sein, die richtigen Lehren aus dem vergangenen Spiel zu ziehen: Vor allem die fehlende Konsequenz in den Defensiv-Zweikämpfen sowie die mangelnde Chancenverwertung wurden klar angesprochen. Die Mannschaft will in den verbleibenden zwei Spielen noch einmal alles investieren und ihre „Hausaufgaben“ machen. Ziel ist es, die Saison mit maximaler Ausbeute abzuschließen und den Zuschauern am Sonntag im Heimspiel eine leidenschaftliche Reaktion zu zeigen“, so der SVO-Coach.
Auf einen ganz wichtigen Akteur muss er dabei aber verzichten, denn sein mit 29 Toren erfolgreichster Torschütze Joshua Seibert zog sich im Abschlusstraining eine schwere Muskelverletzung zu.

RM

 

Vertragsverlängerung

SV Oberachern verlängert mit Fritz

Mit Luca Fritz hat einer der dienstältesten SVO-Spieler seinen Vertrag verlängert. Der 30-jährige
Außenbahnspieler wechselte bereits 2016 vom SV Bühlertal zum SV Oberachern. Fritz kann eine
beeindruckende Statistik für den SVO vorweisen. 246 Oberligaspiele, 34 Tore, zwei SBFV-Pokalsiege
sowie zwei Einsätze im DFB-Pokal stehen in seinem Lebenslauf.
„Ich freue mich meinen Vertrag um ein weiteres Jahr in Oberachern zu verlängern.
Nach mittlerweile 10 Jahren für den SVO ist der Verein für mich ein Stück weit Familie geworden.
Die Mannschaft, das Trainerteam und die Menschen im Verein sind mir sehr ans Herz gewachsen.
In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam unglaublich viel erreicht.
Mit zwei Pokalsiegen und zwei Teilnahmen am DFB-Pokal haben wir Geschichte geschrieben
und viele besondere Momente erlebt auf die ich sehr stolz bin.
Was diesen Verein aber besonders macht ist der Zusammenhalt auf und neben dem
Platz. Deshalb freue ich mich auch ein weiteres Jahr für den SVO auf dem Platz zu stehen und
gemeinsam mit dem Team weitere Erfolge feiern zu können“, so Fritz.
Cheftrainer Fabian Himmel freut sich über die Vertragsverlängerung: „Luca ist nicht nur
Oberacherner Kulturgut, sondern seit Jahren auch einer der besten Außenspieler der Oberliga. Dass
er sich trotz namhafter Interessenten immer wieder für seinen SVO und seine Freunde entschieden
hat, zeigt sein großes Herz und seine extrem loyale Art. Dazu hat er sein Spiel in den letzten Jahren
Stück für Stück verfeinert und somit auch für die „jungen Wilden“ eine Vorbildrolle eingenommen.“

Auf weitere erfolgreiche Jahre im blau-weißen Trikot Luca!

Oberliga Baden-Württemberg

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34. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

VFR Mannheim – SV Oberachern

Samstag 30.05.2026, 15.30 Uhr

Rhein-Neckar Stadion

Mannheim

Seiner kleinen Negativ-Serie mit nur vier Punkten aus sieben Spielen ließ der SV Oberachern eine beeindruckende Wieder-Auferstehung mit drei Erfolgen in Serie folgen. Vor allem der 3:2 Heimsieg über den bis dato auswärts noch ungeschlagenen Liga-Dominator VfR Aalen wird bei allen im Verein noch lange in Erinnerung bleiben. 54 Punkte und Rang 6 sind gleichbedeutend mit dem erfolgreichsten Abschneiden des SVO in seiner mittlerweile zwölften Saison im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus.
Am letzten Spieltag könnte man das jetzt sogar noch toppen. Mit einem Dreier beim VfR Mannheim und einem Ausrutscher des Fünften Essingen gegen Reutlingen und/oder des Vierten Ravensburg in Gmünd winkt sogar noch der Sprung auf Rang 5 oder gar 4.
Die Nordbadener, 1949 erster Deutscher Meister der Nachkriegszeit, stehen bereits seit geraumer Zeit als Vizemeister fest. Nach der 0:3 Niederlage am vergangenen Wochenende im Badischen Pokal gegen den Lokalrivalen Waldhof vor 17.000 (!) Zuschauern warten nach der Partie gegen den SVO noch die beiden Aufstiegsspiele in die Regionalliga gegen den FC Eddersheim (Hessen-Liga) und der zweiten Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern oder den FK Pirmasens (Rheinland-Pfalz-Saar-Liga).
Oberacherns Coach Fabian Himmel weiß genau, auf was es am Samstag in erster Linie ankommen wird: „Da gilt es, noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren. Das Hinspiel spielt dabei keine Rolle, wir müssen nichts gut machen, dafür haben wir an vielen anderen Wochenenden dieses Jahr zu viel richtig gemacht“. In Oberachern kassierte seine Elf mit dem 1:7 ihre bislang höchste Oberliga-Niederlage.
Prominentester Akteur in Reihen der Gäste ist der 36-jährige Alexander Esswein mit der Erfahrung von über 200 Bundesligapartien.
„Klar ist, dass wir ein anderes Ergebnis als im Hinspiel anstreben. Allein ein Punktgewinn wäre nochmal eine Riesensache. Wir haben aktuell eine super Form und sind auf Platz 4 der Rückrundentabelle – ich denke wir dürfen stolz, selbstbewusst und gierig nach Mannheim fahren“, so der ehrgeizige SVO-Coach, der dabei aber auf einige Akteure verzichten muss.
„Wir haben durch den Lehrerberuf und die frühen Ferien einige Ausfälle mit Noah Zwick, Bastian Barnick und Anes Vrazalica. Silas Meier fällt nach Zahn-OP aus und Aleksei Carnier ist privat verhindert“.

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

FSV Kappelrodeck-Waldulm – SV Oberachern II 3:1 (3:0)

„Ich bin tief enttäuscht über diese Niederlage. Es hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die mit mehr Erfahrung. Über weite Strecken war es ein Spiel auf ein Tor, aber Kappelrodeck hat in der ersten Halbzeit aus sehr wenigen Möglichkeiten drei Tore gemacht. In dieser Phase haben wir uns wie eine Schülermannschaft präsentiert – zweikampfschwach und anfällig bei Standards“, sagte Oberacherns frustrierter Coach Hannes Maier nach der völlig unnötigen 3:1 Derby-Niederlage, die zwei Spieltage vor Rundenschluss den erhofften Aufstieg kosten könnte. Dabei betrug das Durchschnittsalter seiner Elf gerade einmal 20,2 Jahre.
Bereits zur Pause lag seine blutjunge Elf nach zum Teil katastrophalem Abwehrverhalten nach Toren von Gino Lamm (18.), Henrikas Lenartas (23.) und Paul Jülg (45.+3) fast schon aussichtslos in Rückstand.
Der Anschlusstreffer von Adrian Kamelski (47.) weckte noch einmal Hoffnung im vorderen Achertal. „Trotz zahlreicher Großchancen verpassten wir ein weiteres schnelles Tor. Die aktuell mangelhafte Chancenauswertung ist einer der Gründe für diese Niederlage. Auch einige unserer Leistungsträger sind überhaupt nicht oder viel zu spät ins Spiel gekommen. Kappelrodeck brachte mit einfachen Mitteln und unkonventionellem Fußball die Führung über die Zeit. Ich bin auch tief enttäuscht, dass wir in den entscheidenden Spielen der Saison keine Unterstützung von spielberechtigten Akteuren aus Team 1 bekommen haben. Nur mit Jugendlichkeit reicht es am Ende dann halt leider nicht gegen die Spitzenteams der Liga“, so Hannes Maier nach der zweiten Auswärtsniederlage seines SVO.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – VfR Aalen 3:2 (1:1)

„Es ist wirklich unfassbar. Wir schlagen den amtierenden Meister und brechen den Vereinsrekord. Das war die beste Saison in der 12-jährigen Oberliga-Geschichte des SVO“, sagte Erfolgs-Coach Fabian Himmel nach dem verdienten 3:2 über den auswärts bis dato noch ungeschlagenen Ex-Zweitligisten VfR Aalen.

Vor 410 Zuschauern im Waldseestadion brachte Kapitän Luca Fritz sein Team nach Vorarbeit von Memo Güzelcoban bereits nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit blieben die Gastgeber am Drücker und konnten sich dabei einige gute Möglichkeiten erspielen. Ein weiterer Schuss von Fritz verfehlte sein Ziel knapp (13.) und nach feinem Querpass von Güzelcoban scheiterte Yves Borie an Andreas Wick (17.). Vier Minuten später war der VfR-Keeper reaktionsschnell vor dem einschussbereiten Marin Stefotic zur Stelle. Auf der anderen Seite tat sich der Liga-Primus ausgesprochen schwer gegen stark agierende Gastgeber. Dann aber war es Benjamin Kindsvater, der nach Pass von Vico Meien mit seinem elften Saisontreffer zum 1:1 Halbzeitstand traf (43.).

Nach der Pause konnten die klar favorisierten Gäste die Partie offener gestalten. Glück für die Achertäler, dass der Schuss von Oleksii Ohurtsov nur an den Pfosten klatschte (48.). Auf der anderen Seite sorgte ein Doppelschlag des SVO für die Vorentscheidung. Erst traf der erst zur Pause eingewechselte Robin Mörmann zur erneuten Führung (50.), dann erhöhte Henri Scherer per Freistoß gar auf 3:1 (52.). Der VfR verstärkte in der Folgezeit den Druck. Per Freistoß konnte Ohurtsov nach einer Stunde den alten Abstand wieder herstellen (3:2). Mit einem Dreifachwechsel nach 65 Minuten versuchte Aalens Coach Beniamino Molinari die drohende erste Auswärtsniederlage zu verhindern. Zehn Minute vor Ende der regulären Spielzeit kassierte seine Elf, die während der gesamten Saison keinen einzigen Platzverweis hinnehmen musste, aber einen weiteren Dämpfer. Nach einer Notbremse an Memo Güzelcoban wurde Aalens Paul König vom gut leitenden Schiedsrichter Tobias Bartschat vorzeitig unter die Dusche geschickt.

In der 85. Minute hatte Marin Stefotic gar das 4:2 auf dem Fuß, sein Schuss streifte aber nur das Außennetz.

Dann war Schluss und die Fans des SVO feierten ausgiebig den Erfolg über die Elf von der Ostalb.

„Die Jungs haben bei über 30 Grad ein fantastisches Spiel gemacht. Sonst hätten wir gegen diese Aalener Wahnsinns-Qualität nicht den Hauch einer Chance gehabt. Ich bin sehr stolz auf jeden einzelnen Spieler und vor allem darauf, dass wir gegen Saisonende auch im mentalen Bereich eine merkliche Entwicklung nehmen konnten. Jetzt dürfen wir am letzten Spieltag nach Mannheim reisen und noch einmal 90 Minuten genießen“, sagte Coach Fabian Himmel nach dem letzten Heimauftritt seiner Elf in dieser Saison.

Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic, Güzelcoban (90. Gümüs), Weiß (46. Mörmann), Recht (73. Hauser), Borie (66. Huber), Scherer Carnier (81. Bauer)

Aalen: Wick, Hannam (65. Maksimovic), Campagna (65. Odabas), Kindsvater, Geyer, Melo, Ohurtsov (76. Wächter), Kienle (76. Antlitz), König, Meien, Schwinger (65. Kahriman)

Zuschauer: 410

Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Untermünstertal)

Tore: 1:0 Fritz (10.), 1:1 Kindsvater (43.), 2:1 Mörmann (50.), 3:1 Scherer (52.), 3:2 Ohurtsov (60.)

Gelbe Karten: 1/1

Rote Karte: König (VfR/80.)

-RM-

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

Topspiel

FSV Kappelrodeck-Waldulm –  SV Oberachern 2, Samstag 17.00 Uhr

Die Vorfreude beim SV Oberachern (Rang 1/61 Punkte) auf das Derby beim Dritten in Kappelrodeck (59) ist riesengroß. Die Ausgangslage ist dabei ganz klar: Der Gewinner spielt weiter um die Meisterschaft, der Verlierer hat danach die schlechteren Karten, denn der Tabellenzweite FC Varnhalt (60) hat dabei das mit Abstand leichteste Restprogramm.

Oberacherns Coach Hannes Maier verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Mein Kollege Dieter Schindler holt aus dieser Mannschaft das Maximale raus und sie stehen zu Recht da oben drin. Unser Ziel wird es sein, die starke Offensive rund um Sturmführer Gino Lamm und Kevin Köninger im Zaum zu halten. Gleichzeitig wollen wir unbedingt selbst aktiv Fußball spielen und unsere Offensiv-Power auf den Platz bekommen“.

Beim jüngsten Heimerfolg gegen Lauf/Obersasbach konnte seine Elf zwar unzählige Chancen herausarbeiten, allerdings war die Chancenverwertung fast schon unterirdisch. „Solche Fahrlässigkeiten können wir uns am Samstag sicher nicht erlauben, da müssen wir wieder deutlich effektiver sein“, mahnt Hannes Maier. Personell kann er dabei fast aus dem Vollen schöpfen. „Diese Woche trainierten alle spielberechtigen Spieler der A-Junioren mit uns. Ich schließe nicht aus, dass sich der ein oder andere am Samstag in der Startformation wiederfindet. Diese „jungen Wilden“ sind willig, talentiert, topfit und haben jede Menge Rückendwind durch den Verbandsliga-Aufstieg“, so der SVO-Coach weiter.

 

 

Vertragsverlängerung

SV Oberachern verlängert mit Stammtorhüter

Der SV Oberachern hat den Vertrag mit seinem Stammtorhüter Mark Redl verlängert. Im Sommer
2021 wechselte der 33-jährige zum SV Oberachern. In seiner Karriere spielte er u.a. für die TSG 1899
Hoffenheim, die Stuttgarter Kickers, Borussia Dortmund, FC Kaiserslautern und FC 08 Homburg.
Redl kommt auf 12 Einsätze in der 3. Liga, 7 Regionalligaspiele sowie 198 Spiele in der Oberliga.
Für den SVO stand er in 155 Oberligaspielen auf den Platz (davon 44x ohne Gegentor),
gewann 2022 und 2023 den SBFV-Pokal und lief auch in den beiden DFB-Pokalspielen
gegen Borussia Mönchengladbach und den SC Freiburg auf.
Redl freut sich über seine Vertragsverlängerung und sagt folgendes: „Nach so vielen Jahren im
Fußball mit immer wieder sich wechselnden Vereinen empfinde ich eine große Dankbarkeit,
dass ich mittlerweile fünf Jahre beim SVO verbringen durfte und nun noch ein weiteres hinzukommt.
Die gemeinsamen Momente hier bereiten mir eine unglaubliche Freude.
Mit 33 Jahren weiß ich, dass sich meine fußballerische Laufbahn auf hohem Niveau zwangläufig bald dem Ende entgegen neigt.
Daher will ich jeden Moment mit dem Team, den Trainern, meinem Torwarttrainer und jedem
einzelnen Betreuer genießen. Ich hoffe, dass ich mit meinen Erfahrungen dem Team helfen kann
und wir so weiter wachsen und noch besser werden.“
„Marks Weg in Oberachern ist extrem eng mit der erfolgreichsten Zeit der Vereinsgeschichte
verknüpft. Er ist ohne jeden Zweifel der kompletteste Torhüter der Liga, ein meinungsstarker Typ in
der Kabine und ein Sportler, der andere um sich herum besser macht.
Was er abseits des Platzes für den Verein leistet, bekommen viele nicht mit,
zeigt sich aber im Ergebnis und dem Außenbild des Vereins an ganz vielen Stellen.“,
so Cheftrainer Fabian Himmel zur Vertragsverlängerung seines Stammtorhüters.

Wir freuen uns, dass du weiterhin in Oberachern bleibst Mark!

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33. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – VFR Aalen

Samstag 23.05.2026, 15.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Mit den beiden Erfolgen daheim gegen Normannia Gmünd (3:2) und in Göppingen (2:1) konnte der SV Oberachern seine kleine Negativserie eindrucksvoll beenden und mit jetzt 51 Zählern seinen hervorragenden sechsten Tabellenplatz festigen.
„Für mich ging es dabei weniger darum, dass wir die Kurve wieder bekommen oder eine Reaktion zeigen. Es geht um mentale Entwicklung, dass ich nach Rückschlägen stabil bleibe und natürlich, dass ich auch eine Motivationsquelle als Sportler aktivieren kann, auch wenn das große Ziel Klassenerhalt längst erreicht ist. Wir haben mit den beiden Siegen erste Schritte in eine gute Richtung gemacht“, betont Oberacherns Coach Fabian Himmel.
Zum Abschluss seiner mittlerweile zwölften Saison im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus warten auf den SVO aber noch zwei ganz dicke Brocken. Bevor die Reise in der kommenden Woche zum Vizemeister nach Mannheim führt, gibt erst einmal der schon seit geraumer Zeit als Meister und Aufsteiger feststehende VfR Aalen seine Visitenkarte im Waldseestadion ab.
Mit Beniamino Molinari konnte beim VfR vor Beginn der Saison der Wunschtrainer verpflichtet werden. Mit dem 45-jährigen UEFA-A-Lizenz Inhaber will der ehemalige Zweitligist jetzt wieder an bessere Zeiten anknüpfen.
Der Liga-Primus von der Ostalb ist in dieser Saison das Maß aller Dinge. Die beste Offensive (81), die beste Defensive (20), als einziges Team auswärts noch ungeschlagen, den mit Abstand höchsten Zuschauerschnitt und auch in der Fairness-Tabelle steht man ohne eine einzige Rote oder Gelb-Rote Karte unangefochten an der Spitze.
Einzig in der Torschützen-Liste hinkt man etwas hinterher. Dafür hat man mit Benjamin Kindsvater (10 Tore), Niklas Antlitz (11), Dean Melo (12) und Sasa Maksimovic (14) gleich vier Offensiv-Akteure in seinen Reihen, die immer für ein Tor gut sind.
Zuletzt wurde der 1.CFR Pforzheim vor über 2000 Zuschauern mit 5:1 abgefertigt.
Fabian Himmel ist sich zwar vollauf bewusst, was ihn und sein Team in den letzten beiden Partien da erwarten wird, liebäugelt aber auch ein wenig mit einer Überraschung. „Wir haben eine klasse Runde gespielt, die Jungs und der gesamte Verein dürfen stolz sein. Wir können die Rekordsaison des SV Oberachern brechen, wenn wir etwas Besonderes schaffen und eine dieser beiden Top-Teams in die Knie zwingen. Das ist doch eine wunderschöne Aussicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass das nicht klappt, ist sicherlich gegeben, wir reden hier von den zwei besten Mannschaften der Liga. Noch wichtiger als der Rekord ist mir unser Auftreten. Als SV Oberachern kannst du Spiele verlieren, aber das Wie macht einen riesigen Unterschied. Vor allem am Waldsee sind ja schon einige verrückte Dinge passiert. Wir wollen den Fans und unseren Familien noch einmal ein echtes Feuerwerk gegen den Meister bieten und danach zusammen eine überragende Saison feiern“.

Personell kann er dabei fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Marvin Ludwig stehen ihm alle Stammkräfte zur Verfügung – auch Eser Gümüs nach überstandenem Kreuzbandriss.

RM

 

Neuzugang Saison 2026/2027

Der SV Oberachern
und sein Partner

präsentieren den vierten Sommerneuzugang

Jakob Distelzweig wechselt nach Oberachern
Mit Jakob Distelzweig wechselt ein junger Spieler aus der Ortenau zum SV Oberachern. In der
Jugend für den SV Stadelhofen, den Offenburger FV, den Karlsruher SC und Bahlinger SC aktiv
wechselte der Defensivspieler über den Offenburger FV zur zweiten Mannschaft des
Karlsruher SC und nun an den Waldsee. Distelzweig kann zwei Regionalligaspiele für den
Bahlinger SC, 49 Oberligaspiele (1 Tor) sowie 45 Spiele auf Verbandsligaebene (4 Tore)
vorweisen.
„Als Ortenauer freue ich mich nicht nur auf die familiäre Atmosphäre, sondern auch darauf in
meiner Heimat zu spielen. Die Mannschaft und die guten persönlichen Gespräche haben
mich überzeugt, dass es sportlich und menschlich sehr gut passt. Mein Ziel ist es mit dem
SVO gemeinsam als Team erfolgreich zu sein und oben mitzuspielen“, freut sich der 22-
jährige über seine Rückkehr in die Ortenau.
Auch Cheftrainer Fabian Himmel ist sehr glücklich mit der Verpflichtung: „Die Fußballfamilie
Distelzweig ist natürlich in unserer Region fast jedem Sportliebhaber ein Begriff. Jakob selbst
kenne ich seit seiner Jugendzeit beim Bahlinger SC. Man darf wirklich sagen, dass er gerade
nach seinem Wechsel zum KSC einen bemerkenswerten Weg gegangen ist. Es ist ein Beleg
dafür, wie hart Jakob bereit ist zu arbeiten. Diese Mentalität gepaart mit seiner starken,
regionalen Verwurzelung machen ihn für uns besonders spannend.“

Wir freuen uns auf dich Jakob!!

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 : SG Lauf/Obersasbach 1:0 (0:0)

Mit einem knappen Derby-Erfolg konnte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Die Besucher im Waldsee-Stadion sahen dabei eine abwechslungsreiche Partie mit einem späten Happy-End für die Gastgeber.
Sehr zur Erleichterung von Oberacherns Coach Hannes Maier: „Es war ein Sieg des absoluten Willens. Die SG war dabei der erwartet starke Gegner. Der Sieg war verdient, weil wir uns ein klares Chancenplus heraus gespielt haben“.
Überragender Akteur auf dem Platz war dabei Gäste-Schlussmann Maximilian Koch, der Oberacherns Angreifer mit zahlreichen spektakulären Paraden schier zur Verzweiflung trieb.
Die Elf von Trainer-Routinier Alexander Hassenstein versteckte sich nicht und kam selbst immer wieder zu gefährlichen Offensiv-Aktionen. In Minute 10 konnte Pius Tisch in höchster Not gegen den einschussbereiten SG-Akteur Dennis Wiegert klären. Auf der anderen Seite scheiterten Joshua Seibert (20.) und auch Enrico Schabert (34.) an Teufelskerl Koch. Kurz darauf wäre er aber machtlos gewesen, doch der Schuss von Adrian Kamelski landete nur am Pfosten.
Nach der Pause drängten die Gastgeber mit aller Macht auf den ersehnten Führungstreffer. Der eingewechselte Elias Roßwinkel hatte dabei gleich dreimal das 1:0 auf dem Fuß (48./64./65.). Aber auch Mikail Yildiz (50.), Adrian Kamelski (57.) und Joshua Seibert (76.) brachten das Leder nicht über die Linie oder scheiterten an Keeper Koch. Schließlich klatschte ein Seibert-Freistoß nur an den Pfosten des SG-Gehäuses (77.).
Auf der anderen Seite besaßen aber auch die Gäste zwei richtig dicke Möglichkeiten. Nach gut einer Stunde hatte plötzlich Joris Hauser freie Bahn, scheiterte aber am glänzend reagierenden SVO-Keeper Tim Seiterich, der auch einen gefährlichen Schuss von Routinier Benjamin Göhringer mit letztem Einsatz noch zur Ecke klären konnte (79.).
Dann war es Adrian Kamelski, der den hohen Aufwand der Gastgeber mit dem späten 1:0 belohnte (83.).

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Lauf/Obersasbach, Sonntag 15.00 Uhr

Der Kampf um die Meisterschaft und den begehrten Relegationsplatz zwei geht in die heiße Phase. Nach der unnötigen 0:1 Niederlage von Tabellenführer SV Oberachern 2 beim neuen Tabellenzweiten FC Varnhalt (57 Punkte) und dem Remis des FSV Kappelrodeck-Waldulm (56) gegen den Vierten SV Bühlertal trennen die ersten drei in der Tabelle nur noch jeweils einen Zähler. Für Hochspannung ist also auf alle Fälle gesorgt.
Für die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern war es dabei die erste Niederlage auf fremdem Terrain.
Im vorletzten Heimspiel treffen die Achertäler am Sonntag auf den Tabellen-8. SG Lauf/Obersasbach, der zuletzt den FC Ottenhöfen 2 nach einem Dreierpack von Joris Hauser mit 4:1 abfertigte. Im Hinspiel lag die Elf von Hannes Maier noch mit 3:2 in Führung, ehe Jonas Tisch der SG in der Nachspielzeit noch einen Zähler sichern konnte. „Das ärgert mich heute noch“, so Oberacherns Coach, der großen Respekt vor der SG Lauf/Obersasbach verrät: „Unser Gegner ist stark und immer wieder für Überraschungen gut, weshalb wir eine sehr gute Tagesform brauchen“.
Während der routinierte Gästecoach Alexander Hassenstein mit einem Remis mehr als gut leben könnte, ist ein weiterer Heimsieg des SVO eigentlich schon Pflicht, denn am nächsten Spieltag wartet die ganz schwere Derby-Aufgabe beim FSV Kappelrodeck-Waldulm.
„Wir haben nach wie vor alle Fäden in der Hand und wollen daher am Sonntag unbedingt gewinnen. Meine junge Mannschaft will beweisen, dass sie die stärkste der Liga ist und will deshalb hochmotiviert mit drei weiteren Punkten die Tabellenführung verteidigen“, betont Hannes Maier, der personell bis auf die beiden Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) aus dem Vollen schöpfen kann.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

1.Göppinger SV – SV Oberachern 1:2 (0:0)

Mit dem 2:1 beim Göppinger SV festigte der SV Oberachern mit jetzt 51 Punkten seinen hervorragenden sechsten Platz im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus.
„Nach dem 3:2 gegen Normannia Gmünd war es der zweite verdiente Sieg in Folge, weil wir mental die stabilere Mannschaft waren und auch die größere Anzahl an Torchancen besaßen“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel nach dem insgesamt achten Auswärtserfolg seiner Elf.
Nach einer gegenseitigen Phase des Abtastens konnten sich die abstiegsbedrohten Gastgeber bis zur Pause ein Übergewicht erspielen. Gentian Lekaj zielte per Kopf am Oberacherner Gehäuse vorbei (18.) – Luca Piljik fand bei seinem Distanzschuss in SVO-Keeper Mark Redl seinen Meister. Auf der anderen Seite konnte GSV-Schlussmann Matthias Layer einen gefährlicher Aufsetzer von Marin Stefotic entschärfen (40.) und ein Kopfball von Luca Fritz strich knapp über den Kasten (44.).
„Wir fanden gut ins Spiel. Leider haben wir dabei unsere Möglichkeiten aber nicht gut zu Ende gespielt. Wir haben auch lange Zeit gut verteidigt und dann kassierst du so ein Eier-Tor zum 0:1“, grantelte Göppingens Trainer Gianni Covelli hinterher. Gerade einmal drei Minuten waren vor den 700 Zuschauern in Durchgang zwei absolviert, dann war es ein kurioser Treffer von Luca Fritz, der die Weichen auf einen weiteren Dreier der Achertäler stellte. Nach einer Ecke von Memo Güzelcoban beförderte Oberacherns Kapitän das Spielgerät in Verbund mit Hinterkopf und Schulter zum 0:1 über die Linie. Der Schock der SVO-Führung saß tief bei den Gastgebern, die jetzt mehr und mehr unter Druck gerieten.
Anes Vrazalica hatte das 0:2 auf dem Fuß, doch sein Schuss nach Fritz-Flanke strich nur um Zentimeter am GSV-Gehäuse vorbei (66.). Vier Minuten später lag der Ball nach einem weiteren Kopfball von Fritz im Anschluss an eine Oberacherner Ecke zwar zum zweiten Mal im Göppinger Gehäuse, doch Schiedsrichter John Bender erkannte zum Entsetzen der Gäste ein vermeintliches Offensivfoul.
Als Filip Milisic einen aus Oberacherner Sicht fragwürdigen Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte (78.), ahnten die mitgereisten Fans nicht Gutes. Doch die Elf von Fabian Himmel bewies Moral und ließ sich davon nicht beeindrucken. Nach herrlicher Vorarbeit von Stefotic war es der in Minute 65 eingewechselte Routinier Nico Huber der mit seinem siebten Saisontor zum vielumjubelten 1:2 Endstand traf (88.).
„Gegen eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt, wollten wir den Sieg am Ende einfach ein Stück mehr. Über die Entwicklung, die wir gerade als Mannschaft nehmen, bin ich unglaublich stolz“, betonte Oberacherns Coach Fabian Himmel hinterher mit breiter Brust.
Bevor es für sein Team in die verdiente Sommerpause geht warten aber noch zwei ganz dicke Brocken. Am Samstag gibt Meister und Aufsteiger Aalen seine Visitenkarte im Waldseestadion ab und zum Finale reisen die Achertäler dann eine Woche später zum Vize nach Mannheim.

1. Göppinger SV: Layer, Frölich, Lekay (87. Galinec), Piljec, Trifunic, Steinbrenner, Schmidts (87. Udocu), Lübke, Freiwald (63. Babic), Milisic, Dicklhuber

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron (81. Meier), Zwick, Stefotic, Güzelcoban, Vrazalica (79. Borie), Recht (61. Weiß), Hauser (69. Carnier), Bauer (65. Huber), Scherer

Zuschauer: 700

Schiedsrichter: John Bender (Gomaringen)

Tore: 0:1 Fritz (48.), 1:1 Milisic (78./FE), 1:2 Huber (88.)

gelbe Karten: 3/2

RM

 

Neuzugang Saison 2026/2027

Der SV Oberachern
und sein Partner

präsentieren den dritten Sommerneuzugang

Zur Saison 2026/27 verpflichtet der SV Oberachern den Mittelfeldspieler Noah Hampp von
der U23 des Karlsruher SC. Hampp wurde in der Jugend beim VFB Stuttgart und den
Stuttgarter Kickers ausgebildet. Seit Sommer 2024 lief er für die U23 des Karlsruher SC auf. Er
kommt auf 24 Einsätze in der Verbandsliga Baden sowie 15 Einsätze in der Oberliga Baden-
Württemberg.
„Ich hatte bereits im ersten Gespräch mit Fabi ein sehr gutes Gefühl. Er hat mir einen klaren
Plan für die kommende Zeit aufgezeigt und mir mit seiner offenen Art direkt Vertrauen
gegeben. Außerdem überzeugt mich die Spielweise des SV Oberachern sehr. – eine starke
Mischung aus fußballerischer Qualität und mannschaftlicher Geschlossenheit. Ich freue mich
auf die kommende Saison und möchte meinen Teil dazu beitragen möglichst viele Spiele zu
gewinnen und gemeinsam als Mannschaft viele positive Erlebnisse zu sammeln“, sagt der 21-
jährige über seinen Wechsel zum SVO.
Cheftrainer Fabian Himmel freut sich auf seinen nächsten Neuzugang: „Noah ist ein Spieler,
der in allen Altersstufen eine herausragende Ausbildung genießen durfte. Mit seiner
bodenständigen, reflektierten Art hat er nicht nur für sein eigenes Wirken auf dem Platz,
sondern auch für eine gesamte Gruppe ein unglaubliches Gespür! Ein Spiel auf diesem Level
lesen und verstehen zu können ist für sein junges Alter ohne Frage außergewöhnlich. Noah
macht ab Sommer das erste Mal so richtig Schritte außerhalb eines Proficlubs. Ich glaube
tatsächlich, dass ihm unser familiäres Miteinander in seiner Entwicklung noch einmal einen
richtigen Boost geben wird.“

Herzlich Willkommen in Oberachern Noah!!

Oberliga Baden-Württemberg

Unser Partner

präsentiert

32. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

1.Göppinger SV – SV Oberachern

Samstag 16.05.2026, 14.00 Uhr

Stadion Hohenstauffenstrasse

Göppingen

Mit dem hartumkämpften 3:2 Last-Minute-Sieg am letzten Samstag gegen Normannia Gmünd – trotz zweimaligen Rückstands – konnte der Tabellensechste SV Oberachern seine kleine Durststrecke mit nur einem Dreier aus zuvor sieben Begegnungen beenden.
Oberacherns Coach Fabian Himmel sprach hinterher von „einem Sieg des unbedingten Willens“ und genau der wird in den noch verbleibenden drei Partien auch erforderlich sein, will man die insgesamt zwölfte Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus im vorderen Tabellendrittel abschließen.
Bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht, warten aber noch drei Aufgaben auf sein Team, die es allesamt in sich haben. Am Samstag in Göppingen, dann das Finale daheim gegen Liga-Dominator Aalen und zum Schluss das Gastspiel beim Vize in Mannheim. Während Aalen und Mannheim ihre Top-Positionen nicht mehr verlieren können, geht es für Göppingen darum, nach dem Regionalliga-Abstieg in der letzten Saison einen Durchmarsch in die Verbandsliga zu vermeiden, denn mit 33 Punkten steht man nur ganz knapp über dem Strich und benötigen deshalb jeden Zähler.
Fabian Himmel ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst und verrät großen Respekt vor der Elf seines Kollegen Giannii Coveli. „Göppingen hat einen absoluten Top-Kader und es ist nicht nur für mich eine XXL-Überraschung, wo sie gerade stehen. Ich habe vor der Saison wirklich damit gerechnet, dass der GSV bis zum Schluss um den Aufstieg mitredet. Deshalb fahren wir sehr demütig nach Göppingen“.
Im Hinspiel konnte sein Team nach Toren von Maxi Weiß und Nico Huber noch mit 2:1 die Oberhand behalten – in Göppingen gab es aber für den SVO bislang nur wenig zu holen. „Das soll sich am Wochenende ändern. Ich will spüren, dass bei uns nach dem Sieg gegen Gmünd nicht gleich wieder alle Spannung verflogen ist. Wir haben noch drei wunderschöne Spiele vor der Brust, aber auch nur, wenn wir mit voller Leidenschaft und Leistungsbereitschaft antreten“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach.
Dabei bangt er nach einer Krankheitswelle im Kader noch um den Einsatz von Nill Hauser, Mus Gjuraj und Maxi Weiß, die unter der Woche nicht trainieren konnten. Zudem zwickt der Oberschenkel von Henri Scherer.

RM

 

Sponsorenabend

🍷 Sponsorenabend des SV Oberachern bei der Oberkircher Winzer eG🤝

Freitag 08.05.2026

Herzlichen Dank an alle Sponsoren, Partner und Gäste für einen gelungenen Abend am 8. Mai 2026 bei der Oberkircher Winzer EG.
Es war uns eine große Freude, gemeinsam mit Ihnen die Bedeutung von Partnerschaft, Engagement und sportlicher Leidenschaft zu feiern.
Der Abend bot Raum für inspirierende Gespräche, wertvolle Kontakte und Einblicke in unsere gemeinsame Zukunft.
Wir möchten besonders der Oberkircher Winzer EG für die hervorragende Gastfreundschaft, die hervorragende Bewirtung und die wunderbare Kulisse danken, die diesen Sponsorenabend zu etwas Besonderem gemacht haben.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch unseren Leiter Marketing Mark Redl der die Gäste im Namen des SV Oberachern begrüßte.
Mit einer kurzen aber interessanten  Unternehmensvorstellung des Geschäftsführenden Vorstands Dr. Sebastian Hill wurde der offizielle Teil eröffnet.
Mark Lerandy gab anschließend einen Einblick in seine Arbeit als sportlicher Leiter des SV Oberachern.
Es folgte ein Spielerinterview mit unserem Kapitän Nico Huber. Im Rahmen des Interviews wurde auch seine Vertragsverlängerung exklusiv den Sponsoren und Partner verkündet.
Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten der Winzer eG wurde der Abend bei leckerem Essen und Wein mit guten Gesprächen ausklingen gelassen.

Ein rundum gelungener Abend bei unserem Partner in Oberkirch! 👏

Collection Oberkirch, Riesling Spätlese trocken | OKL526-24_435925 - Oberkircher Winzer

Trainingscamp für Jugendliche

Der SV Oberachern veranstaltet in Zusammenabreit mit  – Hauser United (Nill Hauser, SV Oberachern und Ken Hauser, 1.CFR Pforzheim) ein Fussballcamp in den Pfingstferien vom 03.06 – 05.06.2026 für Fußballbegeisterte Jugendliche von 8 – 14 Jahren, hier sind weiterhin Plätze zur Teilnahme vorhanden.

 

! Förderung des Jugendfußballs, unsere Zukunft !
„Talente fördern. Niemanden zurücklassen.“

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Varnhalt – SV Oberachern II 1:0 (0:0)

In seinem 13. Auswärtsspiel musste die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre erste Niederlage hinnehmen und das ausgerechnet beim bisherigen Tabellen-3. FC Varnhalt gegen den man schon im Hinspiel eine bittere 0:4 Pleite kassierte. Die Achertäler bleiben mit 58 Punkten zwar weiterhin an der Spitze, profitierten dabei aber vom Ausrutscher des FSV Kappelrodeck-Waldulm, der sich mit dem Vierten SV Bühlertal 2 die Punkte teilen musste.
In Durchgang eins sahen die Besucher lange Zeit eine zähe Partie ohne große Höhepunkte. Die zuletzt nicht immer sichere SVO-Defensive stand gut und ließ bis eine Minute vor dem Pausenpfiff nur wenig zu. Dann hatte Jens Wartmann nach einem Stellungsfehler des ansonsten zuverlässigen Pius Tisch freie Bahn, setzte das Leder aber über den SVO-Kasten. Im Gegenzug konnte FC-Keeper Julius Haug einen Schuss von Oberacherns Goalgetter Joshua Seibert ohne Probleme entschärfen.
Nach dem Wechsel nahm die Partie dann endlich auch etwas an Fahrt auf. Nach einem Foul von SVO-Kapitän Tim Karcher an Wartmann zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt (68.). Den fälligen Strafstoß konnte Oberacherns Schlussmann Tim Seiterich aber glänzend parieren. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Mustaf Asllani nach Vorarbeit von Marcel Pfening das 0:1 auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aber aus kurzer Distanz Zentimeter über den Kasten. Dann folgte die spielentscheidende 85. Minute. Der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Haug vollendete einen schnellen Angriff der Gastgeber mit einem präzisen Schuss in den Winkel zum 1:0 Endstand. Damit schob sich der FC Varnhalt mit jetzt nur noch einem Punkt Rückstand auf den SVO auf Relegationsplatz zwei.
„Sehr ärgerlich für uns, ein Punkt wäre verdient gewesen“, betonte Oberacherns Coach Hannes Maier hinterher. Dabei hat er seinen optimistischen Blick schon auf das Restprogramm gerichtet: „Letztendlich haben wir tabellarisch trotzdem noch alles in eigener Hand. Das Feld ist nur noch enger zusammengerückt. Es gilt jetzt, diese Niederlage schnellst möglich abzuschütteln und positiv nach vorne zu blicken. Die Rechnung ist einfach: schaffen wir es, aus den letzten 4 Spielen die volle Ausbeute zu holen, steigen wir auf“.

 

RM

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. FC Normannia Gmünd 3:2 (1:2)

„Das war heute ein Sieg des unbedingten Willens – genau das, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Wir waren zweimal in Rückstand, zweimal die Gefahr, den Kopf hängen zu lassen, aber heute haben wir uns dagegen gewehrt“, sagte ein sichtlich erleichterter SVO-Coach Fabian Himmel nach dem hartumkämpften 3:2 gegen Normannia Gmünd.
Mit dem insgesamt siebten Heimerfolg beendeten die Achertäler ihre kleine Negativserie mit nur vier Punkten aus den letzten sieben Partien und festigten mit jetzt 48 Zählern ihren hervorragenden sechsten Tabellenplatz.
Dabei taten sich die Gastgeber lange Zeit ausgesprochen schwer gegen das laufintensive Spiel der Württemberger, die den Spielaufbau des SVO schon in dessen Hälfte gewaltig unter Druck setzen.
Bereits nach fünf Minuten musste sich SVO-Keeper Mark Redl bei einem Schuss von Nico Molinari gewaltig strecken, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Der stärkste Akteur der Württemberger war es auch, der in Minute 15 das 0:1 auf dem Fuß hatte, als sein Schuss gerade noch von Noah Zwick zur Ecke ersten von insgesamt neun Gmünder Ecken geblockt werden konnte. Besser machte es dann Georg Wilhelm, der im Anschluss an eine weitere Gmünder Ecke keine Mühe hatte, das Spielgerät zum 0:1 über die Linie zu befördern (30.).
Die Antwort des SVO ließ aber nicht lange auf sich warten – nach Vorarbeit von Nathan Recht ließ Anes Vrazalica dem Gmünder Schlussmann Yannick Ellermann beim 1:1 keine Abwehrmöglichkeit (32.) und nur zwei Zeigerumdrehungen später verfehlte ein Kopfball von SVO-Kapitän Nico Huber nach schöner Flanke von Silas Meier nur ganz knapp sein Ziel.
Auf der anderen Seite nutzte Marvin Gnaase die Verwirrung in der Oberacherner Defensive und traf aus kurzer Distanz zur erneuten Gäste-Führung (41.). Der zuletzt glücklos agierende Marin Stefotic – mit 15 Saisontreffern bislang bester SVO-Torschütze – war bei der letzten Aktion im ersten Durchgang einmal mehr vom Pech verfolgt, als sein Schuss aus vollem Lauf nur am Außenpfosten landete.
In Durchgang zwei mussten die Gäste mehr und mehr ihrem hohen läuferischen Aufwand Tribut zollen und die Gastgeber kamen so immer besser in die Partie. Ein Schuss von Stefotic verfehlte nach einer Stunde knapp sein Ziel, dann reagierte Coach Fabian Himmel mit einem Dreifachwechsel, der sich am Ende auch auszahlen sollte. Zunächst scheiterte Luca Fritz noch per Kopf am glänzend reagierenden Ellermann (72.), doch dann war Gmünds Keeper bei einem weiteren Fritz-Kopfball chancenlos. Eine präzise Hereingabe des eingewechselten Demarveay Sheron wuchtete Fritz zum 2:2 ins Gmünder Gehäuse (79.). Nur drei Minuten danach scheiterte Oberacherns “Kopfball-Ungeheuer“ an Ellermann, der zur Ecke klären konnte.
Dann lief schon die letzte Minute der regulären Spielzeit, als der kurz zuvor eingewechselte Yves Borie nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Noa Bauer zum vielumjubelten 3:2 Endstand erfolgreich war.
„Natürlich hatten wir gerade in Durchgang eins spielerisch Luft nach oben, aber das war heute egal. Wir wollten weder die Niederlage noch das Remis akzeptieren und gehen am Ende dann auch als verdienter Sieger vom Platz gegen einen Gegner, dem das Wasser im Abstiegskampf bis zum Halse steht“, sagte Fabian Himmel nach einer bis zum Abpfiff unterhaltsamen Partie am Oberacherner Waldsee. „Wir haben jetzt noch drei Granaten-Spiele vor der Brust. Vielleicht können wir da ja nochmal überraschen“, so der ehrgeizige SVO-Coach. Vor der Partie gegen Meister und Aufsteiger Aalen und dem Saisonfinale beim Vize in Mannheim gastierte sein Team am kommenden Samstag beim abstiegsgefährdeten 1.Göppinger SV.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Stefotic (78. Borie), Güzelcoban, Gueddin (61. Hauser), Huber (61. Mörmann), Vrazalica, Recht (61. Bauer), Meier (65. Sheron), Scherer

1.FC Normannia Gmünd: Ellermann, Aschauer, Gnaase, Filipovic (65. Grupp), Rössler, Molinari, Avigliano, F. Kianpour (81. Milojkovic), Körner (86. J. Kianpour), Wilhelm, Rapp

Zuschauer: 230

Schiedsrichter: Dustin Mattern (Karlsruhe)

Tore: 0:1 Wilhelm (30.), 1:1 Vrazalica (32.), 1:2 Gnaase (41.), 2:2 Fritz (79.), 3:2 Borie (90.)

gelbe Karten: 2/2

Ecken: 7/9

 

RM

 

Vertragsverlängerung

Huber verlängert beim SV Oberachern

Kapitän. Rekordspieler. Legende.
Nico Huber verlängert seinen Vertrag beim SV Oberachern.
Bereits seit 2015 läuft der dienstälteste Spieler für den SV Oberachern auf. In dieser Zeit kommt er auf
beeindruckende 247 Oberligaspiele (81 Tore) und 40 Verbandspokalspiele (27 Tore). Bei den beiden
SBFV-Pokalsiegen 2022 und 2023 trug Huber einen großen Teil zum Erfolg bei. In den daraus
resultierenden beiden DFB-Pokalspielen wirkte Huber ebenfalls mit und konnte sich als bisher
einziger Spieler des SV Oberachern als Torschütze im DFB-Pokal in die Geschichtsbücher eintragen.
„Ich spiele sehr gerne für diesen Verein und fühle mich hier seit vielen Jahren sehr wohl. Inzwischen
sind es schon elf Jahre, die ich mit großer Freude erlebt habe. Diese Zeit hat mich geprägt und
verbindet mich sehr eng mit dem Umfeld und der Mannschaft. Besonders wichtig war für mich auch
die Unterstützung und das klare Vertrauen des Trainerteams, das mir gezeigt hat, dass sie weiterhin
mit mir planen. Genau das bedeutet mir viel und hat meine Entscheidung bestärkt. Ich möchte
diesen Weg unbedingt weitergehen, die Mannschaft weiterhin bestmöglich Unterstützen und
meinen Beitrag dazu leisten, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen“, freut sich Huber über die
Vertragsverlängerung bei seinem SVO.
Auch Cheftrainer Fabian Himmel zeigt sich glücklich über den Verbleib seines Kapitäns: „Nico steht
auch überregional als das Gesicht des SV Oberachern. Er hat so viele Rekorde gebrochen und so viel
mit dem Verein erreicht. Dabei erfindet er sich sportlich immer wieder neu und beweist jedes Jahr
aufs Neue, welche unfassbaren Qualitäten in ihm stecken. Ich wünsche mir für ihn als echte
Vereinslegende, dass er als Kapitän einmal als Erstes den Pokal in die Höhe strecken darf. Das würde
seiner tollen Karriere die Krone aufsetzen!“

Nico, wir freuen uns, dass du weiterhin ein Teil unserer „SVO Familie“ bleibst!

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Varnhalt – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Fünf Spieltage vor Rundenende geht der Kampf um die Meisterschaft und den begehrten Relegationsplatz zwei in die heiße Phase. Die ersten vier Mannschaften stehen sich dabei in direkten Duellen gegenüber. Während der FSV Kappelrodeck-Waldulm (Platz 2/55 Punkte) den SV Bühlertal 2 (4/49) erwartet, gastiert die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern (1/58) beim FC Varnhalt (3/54).
Während der SV Oberachern als einziges Team in der Fremde noch ungeschlagen ist, waren die Rebländer im eigenen Stadion stets “Herr im Hause“ und kassierten dabei erst acht Gegentreffer. Für Spannung dürfte also reichlich gesorgt sein.
Die Elf von Trainer Daniel Schmidt ist dabei auch so etwas wie die Mannschaft der Stunde – die letzten fünft Partien konnte man allesamt souverän für sich entscheiden.
Oberacherns Coach Hannes Maier ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, reist aber „mit breiter Brust“ nach Varnhalt. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern in der Liga. In meinen Augen liegt der größere Druck am Sonntag aber beim Gastgeber. Ich wäre je nach Spielverlauf auch mit einem Punkt zufrieden. Deshalb werden wir aber nicht passiv agieren, sondern trotzdem voll auf Sieg spielen“, so Hannes Maier, der keine guten Erinnerungen an das Hinspiel in Oberachern hat, das der FC Varnhalt mit 4:0 für sich entscheiden konnte. „Da wäre also noch eine Rechnung offen. Damals erwischten wir keinen guten Tag und verloren verdient. Nun sind wir aber in einer ganz anderen Verfassung und brennen auf die Revanche“, so der ehrgeizige SVO-Coach weiter, der dabei auf die gleiche Mannschaft bauen kann wie zuletzt beim 4:1 über den FC Schwarzach.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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31. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – 1.FC Normannia Gmünd

Samstag 09.05.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Der Stachel der Enttäuschung nach den letzten beiden mehr als unnötigen Niederlagen gegen Nöttingen und beim Vorletzten Bietigheim-Bissingen sitzt nicht nur bei den treuen Fans noch ziemlich tief, vor allem aber bei Fabian Himmel: „Die letzten Ergebnisse, aber auch die Tendenzen seit dem Erreichen der 40 Punkte Marke, tun schon arg weh. Wir können extrem stolz und dankbar sein, dass wir die Klasse so früh sichern konnten. Aktuell laufen wir nicht konstant auf 100 Prozent und sind dann in dieser Liga meist chancenlos. Durch unsere Erfolge in den letzten Jahren vergessen das die meisten“.
Jetzt trifft der “Noch“-Tabellensechste auf Normannia Gmünd und da treffen aktuell zwei Gegensätze aufeinander. Während der SVO aus seinen letzten sieben Partien nur vier von 21 möglichen Punkten holte, kamen die Gäste im gleichen Zeitraum auf 12 Punkte und kassierten dabei nur eine einzige Niederlage. Am 17. Spieltag standen die Württemberger dabei noch auf Rang 17 – danach zeigte die Kurve aber steil nach oben. Mit 35 Punkten und Platz 12 ist man dem Klassenerhalt einen Riesenschritt entgegengekommen. Im Hinspiel in Gmünd schaffte der SVO durch einen Treffer von Luca Fritz einen knappen 1:0 Auswärtsdreier.
Fabian Himmel ist sich dabei der Schwere der Aufgabe in der aktuellen Situation bewusst. „Von der Formkurve her reist Gmünd als Favorit an den Waldsee und da brauchen wir aktuell auch nichts beschönigen. Natürlich würde uns ein Erfolgserlebnis sehr gut tun, aber für mich gibt es aktuell noch wichtigeres – Leidenschaft und Leidensbereitschaft, Widerstandsfähigkeit und auch ein klares Signal an unsere Familien, Freunde und Fans, dass wir den Trend trotz Klassenerhalt nicht einfach so hinnehmen. Es geht nicht primär darum, was am Ende auf der Ergebnistafel steht, sondern was jeder am Samstag bereit ist, für unsere Farben auf dem Platz zu geben. Ich will, dass wir als Team unsere Anhänger stolz machen, weil wir uns zerrissen haben – auch wenn das Ergebnis vielleicht mal nicht stimmt“, so der SVO-Coach.
Siebenmal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Nur zweimal musste der SVO dabei den Kürzeren ziehen.
Noch offen ist der Einsatz von Anes Vrazalica (Rückenprobleme), zuletzt noch Torschütze bei der 1:4 Pleite in Bietigheim-Bissingen und Mo Ibrahim (Erkältung). Ansonsten stehen am Samstag bis auf Marvin Ludwig und Eser Gümüs, die sich nach ihren Kreuzbandrissen wieder im Aufbautraining befinden, alle Akteure zur Verfügung.

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Germania Schwarzach 4:1 (2:0)

Nach dem am Ende verdienten 4:1 über den Tabellensechsten Germania Schwarzach bleibt die zweite Mannschaft des SV Oberachern als einziges Team in der Rückrunde ungeschlagen und festigte mit jetzt 58 Punkten ihre Tabellenführung.
Auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz brachte Mikail Yildiz die Gastgeber per Kopf nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Es war bereits das achte Saisontor des zweikampfstarken Mittelfeldakteurs. Nur fünf Minuten später hatte Enrico Schabert nach Vorarbeit von Joshua Seibert den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber denkbar knapp. Dann war es wieder einmal Seibert, der in der 26. Minute mit Saisontreffer Nummer 29 auf 2:0 erhöhte.
Nach gut einer halben Stunde kamen die Rebländer zu ihrer besten Chance in Durchgang eins. Der Freistoß von Jannik Zink aus 20 Metern strich aber knapp über das SVO-Gehäuse.
Die keinesfalls enttäuschenden Gäste drängten gleich nach der Pause auf den Anschlusstreffer und der wäre der Elf von Coach Waldemar Lind auch um ein Haar gelungen, doch Goalgetter Leo Nonnemacher scheiterte am Außenpfosten (57.). Für Oberacherns Trainer Hannes Maier war das „die Schlüsselszene“ der Partie, denn im unmittelbaren Gegenzug schloss Marcel Pfening eine sehenswerte Kombination mit dem 3:0 ab. Nur vier Minuten später erhöhte Adrian Kamelski gar auf 4:0. Der verdiente Ehrentreffer zum 4:1 Endstand erzielte Nonnemacher mit seinem 24. Saisontreffer – allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position (66.).

Am kommenden Sonntag müssen die Achertäler noch einmal einen Zahn zulegen, denn da wartet mit dem Gastspiel beim Dritten FC Varnhalt ein ganz dicker Brocken auf den Tabellenführer.

 

RM

 

 

Abgang

Abschied vom Waldsee 👋⚽

Wir verabschieden unsere Nummer 31 – Nicholas Scott
Nick kam im vergangenen Winter aus Rosenheim an den Waldsee und war seitdem Teil unseres Teams.
Nun hat er den Wunsch geäußert, in seine Heimat USA zurückzukehren. Diesem Wunsch sind wir natürlich nachgekommen.
Wir danken dir, Nick, für deinen Einsatz in Blau-Weiß und die gemeinsame Zeit – auch wenn sie leider nur von kurzer Dauer war.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir nur das Beste – sportlich wie privat!

Oberliga Baden-Württemberg

FSV 08 Bietigheim-Bissingen : SV Oberachern 4:1 (1:1)

Nach der völlig unnötigen 2:3 Heimniederlage gegen den FC Nöttingen mit einem desolaten zweiten Durchgang wollte sich der SV Oberachern beim Vorletzten FSV 08 Bietigheim-Bissingen wieder von seiner besseren Seite präsentieren.
Die guten Vorsätze brachen aber bereits nach einer Viertelstunde wie ein Kartenhaus zusammen. Dabei hatten die Achertäler vor der Minuskulisse von 112 (!) Zuschauern einen Auftakt nach Maß, denn schon in Minute 3 war Anes Vrazalica zum 0:1 erfolgreich. Dann bestrafte Max Stumm einen individuellen Fehler in der SVO-Defensive und ließ Mark Redl im SVO-Kasten beim 1:1 Ausgleich aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit (15.).
„Danach sind wir komplett auseinandergefallen – ohne jeglichen Anspruch auf Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und Aggressivität“, so SVO-Coach Fabian Himmel.
Möglichkeiten von Luca Fritz, dessen Schuss aus acht Metern über das FSV-Gehäuse zischte (18.) und Henri Scherer per Freistoß, den FSV-Schlussmann Lukas Röser zur Ecke klären konnte, blieben bis zur Pause die einzige Ausbeute seiner Elf.
Gerade einmal drei Minuten waren nach dem Wechsel absolviert, dann traf Alex Götz mit seinem fünften Saisontreffer zum 2:1 für die Württemberger. Max Stumm hatte wenig später den dritten Treffer des FSV auf dem Fuß, sein Schuss strich aber knapp über den Oberacherner Kasten. Fabian Himmel reagierte nach knapp einer Stunde zwar mit einem Dreifach-Wechsel – Jan Burkart, Marin Stefotic und Alex Carnier für Noa Bauer, Nico Huber und Anes Vrazalica – , doch auch diese Maßnahme blieb ohne erkennbare Wirkung.
Auf der anderen Seite verhinderte Mark Redl bei einem Stumm-Schuss einmal mehr einen weiteren Gegentreffer. Nach 65 Minuten war der gute SVO-Keeper aber beim 3:1 durch Bleart Dauti machtlos (65.). Es sollte noch schlimmer für den SVO kommen – in Minute 83 traf Götz mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum auch in der Höhe verdienten 4:1 Endstand.
Fabian Himmel, der sich sonst immer voll hinter seine Mannschaft stellt, sparte hinterher nicht mit harscher Kritik. „Wir befinden uns gerade in einer ähnlichen Situation wie in der vergangenen Saison. Ich habe nicht mehr den Eindruck, dass es die Mannschaft reizt, auf einem tollen Tabellenplatz abzuschließen oder eine Punktemarke zu knacken. Es liegt jetzt an den Jungs, ob wir uns noch viermal abschießen lassen und auf Platz 11 oder 12 eintrudeln, oder eben mit einem gewissen Charakteranspruch die letzten Partien bestreiten. Mir geht dieses Verhalten extrem nahe“.
Erste Möglichkeit zur Wiedergutmachung besteht für sein Team (Rang 6/45 Punkte) am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Normannia Gmünd (12./35).

FSV 08 Bietigheim-Bissingen: Röser, Ikpide, Sirianni (82. Scheele), Selimi, Götz, Uslu, Kleinmann, Lorch, Keklik, Dautaj (90. Kuengienda), Stumm (82. Kardumovic)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron (68. Meier), Gueddin, Huber (58. Stefotic), Gjuraj (71. Mörmann), Vrazalica (58. Carnier), Weiß, Recht, Bauer (58. Burkart), Scherer

Zuschauer: 112

Schiedsrichterin: Selina Menzel (Stutensee)

Tore: 0:1 Vrazalica (3.), 1:1 Stumm (15.), 2:1 Götz (48.), 3:1 Dauti (65.), 4:1 Götz (83.)

gelbe Karten: 4/4

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Germania Schwarzach, Sonntag 15.00 Uhr

Nach dem ebenso hartumkämpften wie turbulenten 5:3 beim TuS Hügelsheim bleibt die zweite Mannschaft des SV Oberachern auswärts weiterhin als einziges Team ungeschlagen und festigte ihre Tabellenführung mit jetzt 55 Zählern vor dem Achertal-Konkurrenten FSV Kappelrodeck-Waldulm (52.).
Zufrieden war Coach Hannes Maier dabei aber nur mit den drei Punkten. „Meine junge Truppe schafft es derzeit nicht, über 90 Minuten konstante Leistungen abzurufen. Wir haben aktuell einfach zu viele Schwankungen im Spiel. Von daher beschäftige ich mich am Sonntag weniger mit dem Gegner, sondern viel mehr damit, dass wir es schaffen, 90 Minuten guten Fußball auf den Platz zu bringen. Dann stehen die Chancen gut, dass wir Tabellenführer bleiben“.
Mit Germania Schwarzach gastiert nun der Tabellen-6. im Oberacherner Waldseestadion, der auswärts schon siebenmal die volle Punkteernte einfahren konnte.
„Allein das ist Grund genug, um ordentlich Respekt zu haben. Im Hinspiel taten wir uns lange Zeit sehr schwer und kamen erst durch Einzelaktionen auf die Siegerstraße. Der 3:0 Erfolg war dabei am Ende klarer als der Spielverlauf“, mahnt der ehrgeizige SVO-Coach.
Obwohl der SVO auf eigenem Terrain schon dreimal den Kürzeren ziehen musste, ist „ein Sieg am Sonntag ein Muss“, so Hannes Maier.
Personell kann er dabei bis auf die beiden Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) fast aus dem Vollen schöpfen. Auch Sturmspitze Maja Sanneh steht ihm nach auskurierten muskulären Problemen wieder zur Verfügung.