Oberliga Baden Württemberg

SV Oberachern – Offenburger FV 3:0 (1:0)

Vor 540 Zuschauern siegte der SV Oberachern im Ortenau-Derby klar mit 3:0 gegen den Offenburger FV.
So hatten sich die Offenburger nach dem Abstieg vor fünf Jahren die Rückkehr in die Oberliga Baden-Württemberg nicht vorgestellt.
Von Beginn an bestimmten die Acherner Vorstädter das Geschehen im Waldseestadion.

Der OFV begann zu zögerlich und kam überhaupt nicht richtig in die Zweikämpfe. Dies bemängelte auch OFV-Trainer Sascha Ruf nach Spielende. Die Gastgeber waren aggressiver und drängten den OFV immer wieder in die Defensive. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der SVO die Führung erzielte. Nachdem ein Schuss von Luca Fritz knapp am Pfosten vorbeistrich, war es in der 29. Minute soweit. Rais Awell wurde auf die Reise geschickt und seine Hereingabe vollendete SVO-Torjäger Nico Huber zum längst verdienten 1:0. Oberachern ließ nicht locker und belagerte minutenlang den Strafraum. Die Offenburger spielten zwar gefällig, doch eine Entlastung gelang ihnen nicht. Das Eckenverhälnis von 11:0 drückte die Dominanz des SV Oberachern auch in Zahlen aus, sodass die knappe Pausenführung dem OFV mehr als schmeichelte.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste das Spiel offener zu gestalten, doch sie konnten Oberachern nicht richtig in Bedrängnis bringen. Die wenigen OFV-Angriffe stellte die SVO-Abwehr vor keine größeren Probleme. Die Vorentscheidung dann in der 63. Minute. Nach einem Eckball war es Marvin Ludwig, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einköpfte. In der Folgezeit hatte der SV Oberachern viele Chancen, um das Ergebnis auszubauen.

Einziges Manko bei den Blau-Weißen war die Chancenverwertung. Dies rächte sich jedoch nicht, da von Seiten des OFV keinerlei Gefahr mehr ausging. Die wenigen Hoffnungen des Neulings wurden dann in der 77. Minute endgültig zerstört. Der eingewechselte Bastian Barnick lief nach einem langen Pass alleine auf OFV-Keeper Jonas Witt zu, umspielte diesen und schob zum 3:0 ein. Jetzt war es ein Schaulaufen und die Fans des SV Oberachern waren begeistert von der Vorstellung ihrer Mannschaft. Mit der deutlichen 0:3-Niederlage war der Offenburger FV noch gut bedient.

SVO-Trainer Fabian Himmel zeigte sich zufrieden und sprach von “einem ordentlichen Spiel” seiner Mannschaft. Das nächste Derby steht für den SV Oberachern am Mittwochabend auf dem Programm. Um 18.15 Uhr tritt die Elf von Fabian Himmel in der zweiten Runde des Südbadischen Verbandspokal (Rothaus-Cup) im Hans-Weber-Stadion beim SV Linx an.

 

 

 

 

 

Faninfo!!

Ortenauderby


SV Oberachern – Offenburger FV
05.08.2022 Spielbeginn 19.00

  • Ticketinfo, Parkplatzsituation rund um den Waldsee
    Tickets an der Tageskasse
    Stadion und Kassen öffnen ab 17°30
    Zugang für alles Fans über Haupteingang Waldseestadion (2 Kassen)

Aufgrund der zu erwarteten Zuschauerzahlen zu diesem Ortenau Derby,
weißt unser Ordnungsdienst darauf hin, dass es nur bedingte Parkmöglichkeiten rund um das
Waldseestadion gibt, die für dieses Derby schnell belegt sein werden.
Daher frühzeitig anreisen ganz wichtig!
Parkplätze werden durch unsere Ordner angewiesen.

 

Weitere Parkmöglichkeiten:

Rund um die Kirche und Turnhalle – Fußmarsch ca.800m ca. 10 Minuten


Illenau Achern
Fußmarsch 1,5km ca. 20 Minuten

 

… oder eben mit dem Drahtesel für Fans aus der Umgebung.

 

Euer SVO

Oberliga Baden Württemberg

Spielplan Oberliga ist online

sport.de

 

– alle Daten und Fakten zum SV Oberachern auf

Fupa.net

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

“Matchday”

 

 

SV Oberachern – Offenburger FV, Freitag, 19.00 Uhr
 

Das DFB-Pokalspiel gegen Mönchengladbach war der mehr als verdiente Lohn für die bislang erfolgreichste Saison in der Historie des SV Oberachern. Am Ende stand zwar eine mehr als deutliche 1:9 Niederlage, doch die war nicht nur für die meisten der SVO-Fans unter den mehr als 13000 Zuschauern im Freiburger Dreisamstadion eher zweitrangig, auch für SVO-Coach Fabian Himmel: „Die Erlebnisse vom Sonntag werden ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Vor allem die Unterstützung der Zuschauer war Gänsehaut pur. Natürlich hätten wir uns ein etwas knapperes Ergebnis gewünscht. Zwei bis drei Tore waren gerade vor dem Halbzeitpfiff ziemlich unnötig und auch vorne hätten wir in der ersten Halbzeit sicherlich eine Hütte machen können. Das ist aber gegen so einen Gegner >meckern auf hohem Niveau<. Ich bin sehr stolz, wie die Jungs das Trikot des SV Oberachern bis aufs Blut verteidigt haben. Und (!) wir haben Oberachern-Fußball gespielt, die Gladbacher immer wieder mit hohem Pressing unter Druck gesetzt und versucht, mutig mit unserem Ballbesitz umzugehen. Hätten wir zwei Busse vor dem Tor geparkt, hätten wir vielleicht nur 0:5 verloren, aber es wäre nicht unser Fußball gewesen für den die Jungs und wir hier stehen“.

Nach der intensiven Vorbereitung mit vielen Trainingseinheiten, Testspielen und zwei Pokalpartien (SBFV- bzw. DFB-Pokal) beginnt am Freitag wieder der Oberliga-Alltag. Am Saisonziel hat sich für den SVO vor seiner insgesamt neunten Saison im Württembergischen Fußball-Oberhaus nichts geändert. „Der Klassenerhalt ist für uns sicher etwas greifbarer als vor der vergangenen Spielzeit und dennoch sehe ich in dieser Zielvorgabe eine sehr ambitionierte Herausforderung“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach Fabian Himmel. Die Liga ist in dieser Saison zwar von 20 auf 18 Teams geschrumpft, für Himmel ist „die Qualität aber nochmal deutlich gestiegen“.

Mit dem Aufsteiger Offenburger FV wartet nun gleich zum Auftakt eine große Herausforderung auf die Elf vom Waldsee. Das erklärte Saisonziel des Deutschen Amateurmeisters von 1984, der nach langer Abwesenheit in seine 19. Oberligasaison startet, lautet ebenso wie beim SVO nur Klassenerhalt.

In der Oberliga stand man sich erst zweimal gegenüber. In der Saison 16/17 behielt der SVO in beiden Partien die Oberhand. Trainer beim OFV war in jener Saison kein Geringerer als Mark Lerandy, der danach als Coach zu den Achertälern wechselte und heute mit großem Engagement die Funktion des sportlichen Leiters ausübt.

Oberacherns Trainer Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem Gegner: „Den OFV schätze ich sehr stark ein – für mich ein Kandidat fürs Oberliga-Mittelfeld. Wir haben sie in den letzten Vorbereitungsspielen intensiv analysiert. Da kommt eine Mannschaft mit viel Qualität bei Ballbesitz und  großem Selbstbewusstsein. Die Jungs von Sascha Ruf sind es als Verbandsligameister gewohnt, zu gewinnen.  Das werden wir am Freitagabend zu spüren bekommen“.

Personell sieht es beim SVO mit Ausnahme von Gabriel Springmann, der mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfallen wird, ganz gut aus. Vor allem von seinen Neuzugängen zeigt sich Oberacherns Trainer sehr angetan: „Nathan Recht, Jonas Knobelspies und Marin Stefotic sind alle drei sehr nah an der Startformation dran. Für mich ist das im positiven Sinne überraschend und beeindruckend, wie schnell sich alle bei uns im Team eingefunden und an das höhere Niveau gewöhnt haben“.

RM

 

 

Jugend Fussballcamp

Der SV Oberachern veranstaltet in Zusammenabreit mit der Fußballschule Frieböse – Hofmeier ein Sommercamp für Fußballbegeisterte Jugendliche, hier sind weiterhin Plätze zur Teilnahme vorhanden – nähere Info unter …..
https://www.fussballschule-fh.de/
oder unter jugend@svoberachern.de

Die Hightlights zum DFB Pokalspiel

SV Oberachern – Borussia Mönchenglabbach 1:9 (0:6)

 

 

SV Oberachern 1 Redl – 2 Zwick, 18 Leberer, 3 Fritz – 26 Ludwig, 6 Gueddin, 6 Günzelcoban, 17 Awell, 20 Asam – 11 Huber, 7 Durmus
Trainer: Fabian Himmel

Borussia Mönchengladbach 33 Nicolas – 29 Scally, 3 Itakura, 30 Elvedi, 25 Bensebiani, 6 Kramer, 32 Neuhaus, 23 Hofmann, 13 Stindl, 10 Thuram – 14 Plea
Trainer: Daniel Farke

 

“die Highlights”

 

Fanschals DFB Pokal

…   leider waren unsere Fanschschals zum DFB Pokalspiel  ganz schnell vergriffen.

Aufgrund der großen Nachfrage, starten wir eine weitere Auflage.
Bestellungen bitte per mail an merchandising@svoberachern.de

Abhol oder Lieferdatum wird veröffentlicht sobald wir die Schals auf Lager haben.

 

Preis 15€ zzgl. Versandkosten

oder Abholung im Waldseestadion bei einem unserer Heimspiele in der Oberliga – Portofrei.

 

Euer SVO

DFB Pokal

SV Oberachern – Borussia Mönchenglabbach 1:9 (0:6)

„Ich bin stolz auf meine Jungs“: SV Oberachern hat gegen Mönchengladbach keine Chance

Die Startaufstellungen:

SV Oberachern 1 Redl – 2 Zwick, 18 Leberer, 3 Fritz – 26 Ludwig, 6 Gueddin, 6 Günzelcoban, 17 Awell, 20 Asam – 11 Huber, 7 Durmus
Trainer: Fabian Himmel

Borussia Mönchengladbach 33 Nicolas – 29 Scally, 3 Itakura, 30 Elvedi, 25 Bensebiani, 6 Kramer, 32 Neuhaus, 23 Hofmann, 13 Stindl, 10 Thuram – 14 Plea
Trainer: Daniel Farke

 

 

Die große Überraschung blieb aus.
Dennoch gab es viel Lob für den Dorfclub aus dem Achertal.

Borussia Mönchengladbach ist mit einem 9:1-Sieg gegen den SV Oberachern ganz sicher in die nächste Runde des DFB-Pokals eingezogen. Allein sechs der acht Gladbacher Tore fielen in der ersten Hälfte. Marcus Thuram gelang ein Hattrick, Jonas Hofmann traf zwei Mal. Die weiteren Tore fielen durch Ramy Bensebaini, Lars Stindl und Joe Scally sowie Florian Neuhaus. Nico Huber erzielte den Ehrentreffer für den Oberligisten aus Baden-Württemberg.

Trainer Fabian Himmel war keines Falls gewillt sich gegen den Bundesligisten nur hinten rein zu stellen.
In den Anfangsminuten waren die Zuschauer doch überrascht ob der offensiven Ausrichtung des Underdogs. Leider wurde sein Vorhaben den Bundesligisten etwas zu ärgern gleich in den Anfangsminuten unterbrochen denn, Borussia Mönchengladbach legte gegen den Oberligisten SV Oberachern einen Schnellstart hin. Nach Zusammenspiel von Alassane Pléa und Lars Stindl kam der Ball zu Marcus Thuram, der sicher ins rechte Eck zur 1:0-Führung abschloss (3. Minute). Hatte Jonas Hofmann völlig freistehend das 2:0 eigentlich auf den Füßen, fehlte seinem Schuss die notwendige Präzession, so dass der Ball links am Tor vorbeiflog (10.).

Dafür aber erhöhte Thuram per Doppelpack die Gladbacher Führung: Hoffmann brachte den Ball ins Zentrum auf den 24-Jährigen, der mit der Fußspitze über die Torlinie zum 2:0 einschob (22.). Und Thuram machte den Hattrick perfekt. Stindl passte genaue auf den Franzosen, der den SV-Torhüter Marc-Patrick Redl zum 3:0 umlief (36.). Kurz darauf gewann Stindl den Ball und steckte diesen direkt auf Hofmann weiter, der rechts vom Sechszehner das 4:0 knipste (37.). Und kurz vor der Halbzeit traf erst Ramy Bensebaini nach Hofmanns abgefälschter Flanke zum 5:0 (45.) und dann beendete wieder Hofmann mit dem Kontertreffer zum 6:0 im Zusammenspiel mit Pléa endgültig jegliche Hoffnung auf eine Pokal-Überraschung.

Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte reihte sich dann auch Gladbachs Kapitän in die Torschützenliste ein: Oberachers Schlussmann Redl konnte den Schuss von Plea nicht festhalten, so dass Lars Stindl den Abpraller zum 7:0 ausnutzte (47.). Wieder nach Vorbereitung von Pléa traf dann auch der 19-jährige US-Amerikaner Joe Scally zum 8:0. Doch der Oberligist aus Baden-Württemberg ließ sich nicht vollkommen hängen, stattdessen verwandelte Nico Huber einen langen Ball aus halbrechter Position aus 25 Metern zum 1:8-Ehrentreffer (61.). Für die Borussia legte Florian Neuhaus nochmal nach: Pléa leitet den Treffer wieder ein, der 25-Jährige schlug einen Haken und brachte den Ball sicher zum 9:1 im Oberachern-Tor unter (78.).

 

Stimmen nach dem Spiel:

Daniel Farke suchte gleich nach dem Schlusspfiff das Gespräch mit seinem Kollegen Fabian Himmel vom SV Oberachern.
Und er dürfte dem Trainer des SV Oberachern Ähnliches gesagt haben wie wenig später an den Mikrofonen. „Großes Kompliment an den SV Oberachern. Ich finde, dass die Mannschaft einen sehr couragierten Auftritt hingelegt hat, mutig nach vorne gespielt und am Ende ein fantastisches Tor erzielt hat.
Farke freute sich sogar für den tapferen Außenseiter, dass dieser am Ende nicht zweistellig verlor.

Sein Pendant Fabian Himmel vom Underdog SV Oberachern war „stolz auf die Jungs“. Eine „Lehrstunde im positiven Sinne“ hätten sie bekommen.

Farke war auch nicht der einzige Borusse, der lobende Worte für die Leistung des Außenseiters fand. „In Bezug auf die Raumaufteilung muss man schon sagen: Kompliment an den Gegner, Oberachern hat es gut gemacht. Wir sind glücklich, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Ich glaube, der Gegner ist glücklich. Sie haben ein tolles Spiel gehabt“, sagte Gladbachs Mittelfeldspieler Christoph Kramer, der noch hinzufügte: „Ich finde die erste Pokalrunde immer total charmant. Solche Begegnungen sind für alle Beteiligten toll.“.gespielt und ein fantastisches Tor erzielt hat“, sagte Gladbachs Trainer nach seinem Pflichtspieldebüt, das seine Mannschaft 9:1 gewonnen hatte

Für Oberachern geht es mit dem Alltag weiter: Zum Oberliga-Start am Freitag (19 Uhr) wartet ein Heimspiel gegen Offenburg. Gladbach empfängt beim Bundesliga-Auftakt am Samstag (15.30 Uhr) Besuch aus Hoffenheim.