Oberliga Baden-Württemberg

TSV Essingen – SV Oberachern 1:0 (0:0)

Essingen (mg/rue). Im Topspiel der Fußball-Oberliga hat der Tabellenfünfte SV Ober­achern am Sonntag beim Dritten TSV Essingen seine Chancen nicht genutzt und musste nach hochklassigen 90 Minuten mit einer 0:1-Niederlage im Gepäck die zweieinhalbstündige Heimreise in die Ortenau antreten.

„Ein 1:1 wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen“, zeigte sich Oberacherns Tranier Fabian Himmel mächtig enttäuscht von dem Ergebnis. Mit der Leistung seiner Jungs war er allerdings zufrieden. „Sie haben einen guten Job gemacht. Nur vor dem Tor haben sie nicht das verdiente Ergebnis herbeigeführt“, meinte der 33-Jährige. Die Mannschaft von der Ostalb in der Nähe von Aalen zeigte sich dagegen vor dem Tor deutlich abgeklärter: Mit der zweiten Torchance gelang Niklas Groiß (61.) das Siegtor, obwohl der SV Oberachern zwischen der 30. und 60. Minute die dominante Mannschaft war und mehrere gute Tormöglichkeiten hatte, die jedoch nicht genutzt wurden. Entweder war der letzte Pass oder der Abschluss zu unsauber.

Groiß erzielt 1:0

Essingen fand am Sonntag auf eigenem Platz gut in die Partie und setzte die ersten Akzente. Nach 23 Minuten prüfte Gökalp Kilic mit einem Freistoß erstmals Gästetorwart Mark Redl. Insgesamt entwickelte sich eine intensive Begegnung auf hohem Niveau. „Es war ein richtig gutes Oberligaspiel. Beide Mannschaften wollten viel spielerisch lösen“, so TSV-Trainer Simon Köpf.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm Oberachern mehr und mehr die Kontrolle und drückte die Gastgeber phasenweise in die eigene Hälfte. Wirklich zwingend wurde es jedoch selten – auch weil Essingen defensiv stabil blieb. „In dieser Phase war Oberachern am Drücker“, gab Köpf zu.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste zunächst mehr vom Spiel. Dann kam bei Essingen Benjamin Dudda – und war sofort entscheidend: Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung wurde er am Strafraum angespielt und steckte auf Niklas Groiß durch, der mit einem trockenen Flachschuss zum 1:0 erfolgreich war (61.).

Der Treffer gab Essingen spürbar Aufwind. Die Hausherren hätten in der Folge sogar nachlegen können, ließen jedoch gute Möglichkeiten ungenutzt. „Da müssen wir den Sack eigentlich zu machen“, erklärte Köpf. In der Schlussphase erhöhte Oberachern noch einmal den Druck und wurde ebenfalls wieder gefährlich, während Essingen vermehrt Kontermöglichkeiten hatte. Ein Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen und so blieb es beim knappen Sieg für die formstarken Essinger.

Hochklassiges Spiel

„Wir sind hochzufrieden mit den drei Punkten gegen so einen starken Gegner“, sagte Köpf nach der Partie. Mit dem vierten Sieg in Serie bleibt der TSV Essingen im Jahr 2026 weiterhin ungeschlagen. Kollege Himmel war verständlicherweise etwas geknickt. „Unterm Strich war es ein hochklassiges Spiel mit einem Chancenplus bei uns, aber mit einem kaltschnäuzigen Gastgeber. Das zählt im Fußball – das tut uns heute weh“, meinte geschlagene der SVO-Coach.

TSV Essingen: Weißheit – Ruther, Etemi, Funk (86. Biebl), Groiß (90.+3 Hoxha), Koci (90.+1 Abruscia), Neunhoeffer, König (58. Dudda), Auracher, G. Kilic, E. Kilic (84. Bux)

SV Oberachern: Redl – Fritz (79. Carnier), Sheron (84. Gjuraj), Zwick, Stefotic, Güzelcoban (79. Borie), Gueddin, Huber, Weiß (65. Recht), Bauer (69. Burkart), Scherer

Schiedsrichter: Pirmin Phil Fronmüller (TSV Gussenstadt)

Zuschauer: 400

Tor: 1:0 Groiß (61.)

mg/rue

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Leiberstung 8:1 (0:1)

Als der gut leitende Schiedsrichter Marcelino Riehle die Partie mit seinem letzten Pfiff beendete, konnten alle Besucher nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Mit 8:1 fegten die Achertäler den Tabellen-8. SV Leiberstung vom Platz und festigten damit eindrucksvoll mit jetzt 45 Punkten ihre Tabellenführung. Dabei sah es eine Stunde lang überhaupt nicht danach aus, denn nach einer unerklärlich schwachen Leistung der Platzherren lagen die Gäste gegen harmlose Platzherren noch absolut verdient mit 1:0 in Führung.

Ein Freistoß von Joshua Seibert, den SVL-Keeper aber zur Ecke entschärfen konnte (32.) blieb bis zur Pause die einzig richtig gefährliche Aktion der Oberliga-Reserve. Auf der anderen Seite bestrafte Robin Zweigle einen totalen Blackout in der SVO-Defensive bereits nach einer Viertelstunde mit dem 0:1. Cedric Fritsch hatte sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend parierenden SVO-Schlussmann Sebastian Ruf (32.).

Nach der Pause war die Drangphase des SVO erst einmal nur von kurzer Dauer. Marcel Pfening hatte den Ausgleich zwar auf dem Fuß, setzte das Leder aber völlig freistehend über das SVL-Gehäuse (49.). Dann, nach genau einer Stunde, war es Adrian Kamelski, der mit seinem Treffer zum 1:1 eine denkwürdige Wende einleitete. „Mit dem Ausgleich brachen alle Dämme und die Jungs spielten sich in einen Rausch“, so Coach Hannes Maier.

Es folgte der Gala-Auftritt von Joshua Seibert, der sich mit seinen vier Toren binnen zehn Minuten (64./66./68./73.) einen Platz im Geschichts-Buch des SVO sichern konnte. Da war aber auch noch ein Adrian Kamelski, der seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 noch einen lupenreinen Hattrick (76./83./90.) zum 8:1 Endstand folgen ließ und das als Innenverteidiger.

Pech für die trotz des Tore-Debakels nie aufsteckenden Gäste, als ein Freistoß von Christian Bohn in Minute 77 nur am Querbalken landete.

„Was hast du deinen Spielern in der Halbzeit gesagt bzw. was hast du in den Pausentee gemacht“, war nach der Partie die meistgestellte Frage an Hannes Maier. „Meine zwei Schlagworte in einer sehr ruhigen und sachlichen Ansprache waren: Geduld und Tempo – vor allem im Spielaufbau. Einen Pausentee haben wir nicht, dafür aber leckere Muffins von unserer Betreuerin Lisa. Vielleicht gaben die ja nochmal neue Kraft“, schmunzelte Oberacherns Coach, der sich schon auf die kommenden Derby-Wochen gegen Gamshurst, Mösbach und Achern freut.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Leiberstung, Sonntag 15.00 Uhr

Mit einem ungefährdeten 5:2 bei der zweiten Mannschaft des FC Ottenhöfen konnte die Oberliga-Reserve des SV Oberachern mit jetzt 42 Punkten ihre Tabellenführung festigen und bleibt damit in der Fremde weiterhin ungeschlagen.

Jetzt gastiert der Tabellen-8. SV Leiberstung am Oberacherner Waldsee, der nach einem kleinen Durchhänger zuletzt wieder mit zwei Erfolgen auf sich aufmerksam machte. Im Hinspiel konnten die Achertäler nach drei Toren ihres offensivstarken Mittelfeld-Regisseurs Joshua Seibert mit 3:1 die Oberhand behalten. Da saß beim SVL mit Tobias Mohr noch ein alter Bekannter aus seiner aktiven Zeit beim SVO auf der Bank, der aber in der Winterpause zum FV Urloffen wechselte und von Heiko Hillert abgelöst wurde.

„Spiele gegen Leiberstung waren nie einfach. Sie spielen einen taktisch sehr disziplinierten Fußball mit hoher Laufbereitschaft und gutem Abwehrverhalten. Um dieses Bollwerk zu knacken, brauchen wir ein schnelles Kombinationsspiel und volle Einsatzbereitschaft. Hilfreich wäre da eine Austragung des Spiels auf dem Rasenplatz statt auf unserem engen Kunstrasen“, betont Oberacherns Coach. „Als Tabellenführer lautet unser Ziel für dieses Heimspiel aber ganz klar: 3 Punkte“, so Hannes Maier.

Bis auf Janick Schmidt (Schulter-OP) und Nick Schabert (Knieprobleme) stehen ihm dabei alle Mann von Kader 2 zur Verfügung.

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

Unser Partner

präsentiert

25. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

TSV Essingen – SV Oberachern

Sonntag 29.03.2026, 14.00 Uhr

CARENTO Arena

Essingen

 

Mit der ebenso unnötigen wie auch unglücklichen 1:3 Niederlage gegen den zu Saisonbeginn hoch eingeschätzten CfR Pforzheim endete die zwar kleine aber umso bemerkenswertere Serie des SV Oberachern mit zuvor drei Erfolgen ohne Gegentor.

Dadurch rutschten die Achertäler wieder auf Rang 5 zurück, doch das tut der Freude über das bislang eindrucksvolle Abschneiden in der insgesamt zwölften Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus keinen Abbruch.

Das Saisonziel Klassenerhalt liegt mit stolzen 41 Punkten schon nach 24 Partien in greifbarer Nähe.

Am Sonntag gastiert der Tabellen-5. beim bärenstarken Dritten TSV Essingen (42 Punkte), der am letzten Spieltag aber mal so richtig für Furore sorgen konnte. Vor fast 5.000 Zuschauern feierte man beim Liga-Primus Aalen einen 3:2 Erfolg.

Oberacherns Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Essingen befindet sich mit uns, Nöttingen und Ravensburg völlig zurecht im Top-6- Block der Oberliga. Sieben Spiele ohne Niederlage, dazu die Highlight-Ergebnisse gegen Pforzheim und zuletzt gegen Aalen – mehr Ausrufezeichen kannst du gar nicht setzen. Dass sie gut kicken können und auch herausragende Einzelspieler aus der Regionalliga in ihren Reihen haben, zeigt die Form sowie die Tabelle“.

Im Hinspiel im heimischen Waldseestadion lag sein arg vom Verletzungspech geschwächtes Team bis zur 82. Minute noch mit 2:0 in Führung, musste am Ende aber sogar froh sein, mit dem 2:2 wenigstens einen Zähler gerettet zu haben.

Die 200 km lange Reise in die Essinger Carento-Arena kann der SVO „ohne Druck – aber extrem motiviert“ antreten, betont der SVO-Coach. „Mit einem Sieg könnten wir sogar an Essingen vorbeiziehen und mit dann 44 Punkten wäre der Klassenerhalt nicht nur gedeckelt, sondern noch mit einer Schweißnaht abgesichert. Es steht zwar mit das schwerste Auswärtsspiel an, aber es gibt bei unserer aktuellen Form jeden Grund, an ein positives Ergebnis zu glauben“, so Fabian Himmel mit breiter Brust.

Auf die drei Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss er auch am Sonntag verzichten. Hinter dem Einsatz seines Kapitäns Nico Huber (Wadenprobleme) steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten hat er alle Mann an Bord.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Ottenhöfen II – SV Oberachern II 2:5 (0:3)

„Unsere Pflichtaufgabe in Ottenhöfen haben wir erfüllt, ohne dabei zu glänzen. Am Ende war es ein nie gefährdeter Sieg, der mit etwas mehr Konsequenz und Geradlinigkeit auch hätte noch deutlich höher ausfallen können“, lautete das nüchterne Fazit von Oberacherns Trainer Hannes Maier. Mit dem 5:2 im Ottenhöfener Hasenwald festigte seine Elf mit jetzt 42 Punkten ihre knappe Tabellenführung und bleibt auswärts weiterhin ungeschlagen.

Nach Vorarbeit von Lewin Geyer eröffnete Luca Volz den Torreigen für die Elf aus dem vorderen Achertal (20.). Zehn Minuten später nutzte Joshua Seibert mit seinem 17. Saisontor einen klugen Pass von Pius Tisch zum 0:2. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Volkan-Mikail Yildiz keine Mühe, den Ball nach Querpass von Marcel Pfening zum 0:3 Pausenstand über die Linie zu befördern.

In Durchgang zwei schlich bei der Oberliga-Reserve dann etwas der Schlendrian ein. Nach der ersten FCO-Ecke konnte Manuel Wimmer per Kopf auf 1:3 verkürzen (54.). Marcel Pfening (61.) und der zur Pause eingewechselte Max Hartwig (72.) trafen danach zum 1:5. Im Anschluss an einen Freistoß konnte Ottenhöfens Lukas Tritschler zum 2:5 Endstand verkürzen.

„Die zwei Gegentore stören mich schon etwas, weil sie durch eigene Leichtfertigkeit zu Stande kamen. Positiv erwähnenswert ist aber, dass in der zweiten Halbzeit mit Max Hartwig, Luciano Freckhaus D´Orazio und Erion Lalinovci gleich drei 3 A-Junioren auf dem Platz standen, die ihre Aufgabe sehr ordentlich machten“, so Coach Hannes Maier nach dem Derby-Sieg.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. CfR Pforzheim 1:3 (1:3)

Nach zuletzt drei Siegen ohne Gegentor fand die stolze kleine Erfolgsserie des SV Oberachern am Samstag ihr Ende. Gegen den CfR Pforzheim kassierten die Achertäler mit dem 1:3 ihre dritte Heimniederlage, die aber durchaus vermeidbar war.

„Unterm Strich sicherlich eine etwas unglückliche Niederlage. Gegen eine Mannschaft, die über eine individuelle Klasse verfügt war es aber schwer, mit der Hypothek der frühen Toren zu unserem Spiel zu finden“, betonte Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Eine gute halbe Stunde war erst absolviert, da lag seine Elf fast schon aussichtslos mit 0:3 hinten. Dabei hatten die SVO-Fans unter den 325 Zuschauern im Waldseestadion schon nach zwei Minuten der Torjubel auf den Lippen, doch der Schuss von Goalgetter Marin Stefotic nach klasse Zuspiel von Kapitän Nico Huber verfehlte sein Ziel aus halblinker Position um einen Meter. Im Gegenzug wurde Pforzheims Sturm-Ikone Pascal Salz von Demarveay Sheron etwas zu ungestüm im Strafraum von den Beinen geholt. Tim Schwaiger ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß zum 0:1 (3.). Gegen die früh störenden Gäste aus der Goldstadt tat sich der SVO im Spielaufbau ausgesprochen schwer. Im Anschluss an die erste Ecke traf Admir Osmicic aus zehn Metern ungehindert zum 0:2 (16.). In der Folgezeit war der SVO zwar um den schnellen Anschlusstreffer bemüht – ein Freistoß von Henri Scherer aus 25 Metern (18.) und ein Huber-Kopfball (20.) verfehlten das Gehäuse von CfR-Keeper Sven Altmann nur knapp – doch dann folgte prompt die erneute kalte Dusche. Nach einem Fehler im Spielaufbau war Noah Lulic per Kopf mit seinem siebten Saisontreffer nach Zuspiel von Salz zum 0:3 erfolgreich (37.).

Kurz vor dem Pausenpfiff durften die Achertäler wieder neue Hoffnung schöpfen. Eine Flanke von Stefotic beförderte Maximilian Weiß aus kurzer Distanz per Kopf zum 1:3 Anschlusstreffer über die Linie.

Nach dem Wechsel brachte Coach Fabian Himmel mit Yves Borie und dem zuletzt gesperrten Rachid Gueddin zwei frische Kräfte und es folgte die stärkste Phase der Achertäler. Erst scheiterte Scherer per Aufsetzer im Anschluss an eine Ecke an Keeper Altmann (52.), dann setzte Stefotic, nachdem er sich gegen zwei Pforzheimer durchsetzen konnte, das Spielgerät über den Querbalken (56.). Eine mustergültige Hereingabe des nach Verletzungspause Sekunden zuvor eingewechselten Luca Fritz donnerte Nico Huber aus kurzer Distanz per Direktabnahme knapp über das Gehäuse (57.) und nur fünf Minuten später rutschte Huber um Zentimeter am Ball vorbei.

„Wir hatten 20 Minuten nach der Halbzeitpause eine enorme Druckphase wo wir einfach beste Chancen liegengelassen haben. Wenn da das 2:3 fällt wären wir sicher noch einmal in der Lage gewesen, den Spieß umzudrehen. Am Ende haben dann zum Abschluss der englischen Woche einfach die nötigen Körner gefehlt“, bilanzierte Coach Fabian Himmel.

Langsam konnten sich die Gäste wieder aus der Umklammerung befreien und sich auch einige Möglichkeiten erspielen. In Minute 86 rettete Henri Scherer gegen den eingewechselten Walter Vegelin für seinen bereits geschlagenen Keeper Mark Redl auf der Linie.

In der Nachspielzeit verfehlte ein Schuss von Stefotic das CfR-Gehäuse um einen Meter. Dann war Schluss und der neue Gäste-Coach Dirk Rohde durfte nach dem ersten Erfolg unter seiner Regie erst einmal ganz tief durchatmen. „Es war ein ganz wichtiger Sieg heute für uns. Wir hatten auch zum richtigen Zeitpunkt das notwendige Glück. Der Sieg wird uns Auftrieb geben für die kommenden Aufgaben“.

Oberacherns Trainer zeigte sich hinterher alles andere als enttäuscht. „Ich bin trotz der Niederlage super happy. Wir haben in sieben Tagen sechs Punkten aus den drei Spielen geholt und damit die angestrebte 40-Punkte-Marke geknackt“, so Fabian Himmel.

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick (76. Carnier), Stefotic,, Güzelcoban, Huber (82. Mörmann), Weiß, Recht (57. Fritz), Hauser (46. Gueddin), Bauer (46. Borie), Scherer

1.CfR Pforzheim: Altmann, Sagert, Osmicic, Gudzevic, Salz (77. Vegelin), Lulic (65. Marrone), Schwaiger (90.+4 Ural), Bahm, Hauser (83. Portella), Raouafi, Miksic (50. Causevic)

Schiedsrichter: Nico Nemtinow (Freiburg)

Zuschauer: 325

Tore: 0:1 Schwaiger (3./FE), 0:2 Osmicic (16.), 0:3 Lulic (37.), 1:3 Weiß (45.)

gelbe Karten: 3/4

Ecken: 7/1

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Ottenhöfen 2 – SV Oberachern 2, Sonntag 13.00 Uhr

Mit dem hartumkämpften 1:0 gegen den bis dahin punktgleichen Tabellenzweiten SV Bühlertal 2 konnte die Oberliga-Reserve des SV Oberachern ihre Tabellenführung behaupten.

Jetzt führt die Reise ins hintere Achertal zur zweiten Mannschaft des Bezirksligisten FC Ottenhöfen, die aktuell Rang 14 belegt. Neun seiner bislang zehn Zähler holten die Gastgeber dabei auf eigenem Terrain.

„Mit Blick auf die Tabelle könnte man meinen, dass der kommende Gegner ein Selbstläufer wird. Davor warne ich meine Jungs allerdings bereits die ganze Woche ausdrücklich. Ein Sieg in Ottenhöfen ist natürlich Plicht, jedoch sollte man den FCO nicht unterschätzen, was deren knappe Ergebnisse der letzten Wochen auch belegen. Sie haben sich in der Winterpause personell verstärkt und können sehr unangenehm sein. Trotzdem wollen wir den Schwung mitnehmen und mit einem Auswärtsdreier die Tabellenführung festigen“, so Oberacherns Coach Hannes Maier, der dabei auch auf seine zuletzt starke Defensive baut. „Schaffen wir es, im dritten Spiel in Folge zu Null zu spielen, dann bin ich mir sicher, dass wir die volle Ausbeute mitnehmen“.

Bis auf Janick Schmidt (Schulter-OP) und Nick Schabert (Knieprobleme) stehen ihm dabei alle Mann zur Verfügung.

-RM-

 

Oberliga Baden-Württemberg

Unser Partner

präsentiert

24. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – 1.CFR Pforzheim

Samstag 21.03.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Mit dem 2:0 am Mittwochabend im Nachholspiel gegen den TSV Singen schaffte der SV Oberachern zum zweiten Mal in dieser Saison den fast schon sensationellen Sprung auf den dritten Platz in der stark besetzten Oberliga.

Es war bereits der fünfte Dreier im sechsten Spiel der Rückrunde. Seit jetzt mehr als 300 Minuten sind die Achertäler damit auch schon ohne Gegentor. „Wir sind nur ein kleiner Dorfverein und dürfen uns zumindest bis zum Wochenende freuen, dass wir Dritter sind. Dafür gebührt allen Beteiligten größter Respekt. Das macht mich unsagbar stolz“, betont Coach Fabian Himmel.

Zum Abschluss der englischen Woche gastiert nun der 1. CfR Pforzheim (26 Punkte/Platz 13) im Waldseestadion, der nach gutem Beginn auf einen am Ende möglichen Abstiegsplatz rutschte.

Schon 19-Mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz dabei ist absolut ausgeglichen (7S-5U-7N). Beim Hinspiel in der Goldstadt mussten die Achertäler mit 2:3 den Kürzeren ziehen. Da war die Welt der bis dahin noch ungeschlagenen Pforzheimer noch in Ordnung. Am neunten Spieltag lag man noch auf Rang 3, doch dann zeigte die Kurve steil nach unten. Wenige Tage vor der jüngsten 1:5 Niederlage in Essingen zogen die Verantwortlichen die Reisleine und verpflichteten mit Dirk Rohde, der als ehemaliger Coach des FV Würmersheim in Mittelbaden alles andere als ein Unbekannter ist, einen neuen Übungsleiter.

Am Samstag darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit Cemal Durmus freuen, der lange Jahre zu den absoluten Leistungsträgern beim SVO zählte und zu Beginn der neuen Runde aus privaten Gründen in die Goldstadt wechselte. Allerdings darf der beim SVO beliebte offensivstarke Mittelfeldakteur nach seiner roten Karte aus der letzten Partie in Essingen die Partie nur als Zuschauer verfolgen.

Fabian Himmel ist sich der Schwere des badischen Derbys bewusst und baut dabei auch auf die wie immer lautstarke Unterstützung der treuen SVO-Fans.

Personell dürfte es gegenüber der Mittwoch-Partie wohl keine Änderungen geben.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Türkischer SV Singen 2:0 (1:0)

Der SV Oberachern sorgt in der Rückrunde weiter für Furore. Das 2:0 über den TSV Singen war bereits der fünfte Dreier im sechsten Spiel. Damit schafften die Achertäler mit jetzt schon 41 Zählern den Sprung auf Rang drei und sind ihrem Ziel Klassenerhalt einen weiteren ganz großen Schritt nähergekommen.

„Es war auch heute wieder eine starke Leistung von uns und ein insgesamt verdienter Sieg gegen einen Gegner, der nicht nur eine gute individuelle Qualität im Kader hat, sondern auch unangenehm für uns zu bespielen war“, sagte ein mehr als zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel nach dem fünften Heimsieg seiner Elf.

Vor 350 Zuschauern im Waldseestadion lagen die Achertäler schon zur Pause verdient mit 1:0 in Führung. Dabei kamen die Gäste vom Hohentwiel zunächst gut in die Partie. Ein 18-m-Schuss von Dominik Emminger verfehlte das Gehäuse von SVO-Schlussmann Mark Redl, der den leicht angeschlagenen Nico Huber als Kapitän vertrat, um gut zwei Meter (2.) und Ege Öztürk konnte nach einer Viertelstunde kein Kapital aus der kurzen Verwirrung der sonst stabilen SVO-Defensive schlagen. Danach erhöhten die Gastgeber ihre Schlagzahl. Einen Schuss von Goalgetter Marin Stefotic konnte TSV-Schlussmann Josip Barjasic noch entschärfen (22.) doch nur zwei Zeigerumdrehungen später hatte er das Nachsehen. Nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff traf Stefotic mit seinem 13. Saisontreffer zum umjubelten 1:0. Oberacherns Noah Zwick besaß in Minute 37 eine weitere gute Möglichkeit, verfehlte das Gehäuse aber um zahlreiche Meter.

Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber durch Robin Mörmann (54.) und Henri Scherer (55.) zunächst die Chance auf den zweiten Treffer. Auf der anderen Seite verfehlte ein Schuss der nun stärker werdenden Gäste von Emminger das SVO-Gehäuse um einen Meter (65.) und der kurz zuvor eingewechselte Cheick Oumar Coulibaly verfehlte eine Hereingabe von Emminger nur ganz knapp (70.). Dann hatte der ebenfalls eingewechselte Jan Burkart den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, zielte aber knapp am Singener Gehäuse vorbei (80.). Besser machte er es dann in Minute 88 mit seinem Schuss zum 2:0 Endstand.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt nur wenig, denn bereits am Samstag (14.30 Uhr) gastiert der zuletzt schwächelnde Tabellen-13. CfR Pforzheim (26 Punkte) im Waldseestadion.


SV Oberachern:
Redl, Sheron, Zwick, Stefotic (88.Vrazalica), Güzelcoban, Mörmann (68. Huber), Weiß, Recht (80. Carnier), Hauser (66.Gjuraj), Bauer (74. Burkart), Scherer

TSV Singen: Barjasic, Compagnucci, Serpa, Emminger, Zimmermann, Niedermann, Karacan, Yilmaz, Zidan, Dumitru (66.Coulibaly), Öztürk (79. Suncak)

Schiedsrichter: Lukas Lindenmeier (Waltersweier)

Zuschauer: 350

Tore: 1:0 Stefotic (24.), 2:0 Burkart (87.)

gelbe Karten: 3/3

Ecken: 1/3

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Unser Partner

präsentiert

20. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – Türk. SV Singen

Mittwoch 18.03.2026, 19.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Wirft man einen Blick auf die Rückrunden-Tabelle, dann mag man seinen Augen fast nicht trauen. Mit vier Siegen aus den bisherigen fünf Partien in Serie zwei rangiert der SV Oberachern (39 Punkte/Rang 6) aktuell ganz oben auf dem Tableau – noch vor den beiden klaren Aufstiegsfavoriten Aalen und Mannheim.

Jetzt warten hintereinander gleich zwei schwere Heimaufgaben auf die Achertäler. Bevor es am Samstag zum Duell mit dem CfR Pforzheim kommt, gastiert am Mittwochabend der Aufsteiger TSV Singen zum Nachholspiel im Waldseestadion

Der erst 1981 gegründete Verein vom Hohentwiel ist seit 2018 in stetiger Aufwärtsbewegung von der Kreisliga bis ins baden-württembergische Fußball-Oberhaus.

Am 8. Spieltag war man noch Träger der roten Laterne, dann aber zeigte die Kurve steil nach oben. Mit 29 Punkten liegt das Team aktuell auf einem starken neunten Rang. Mit ein Verdienst von Goalgetter Abdoulie Mboob , der bereits elfmal ins gegnerische Gehäuse getroffen hat und von Coach Ali Günes, Ex-Profi beim SC Freiburg. In der Winterpause hat sich beim TSV aber einiges getan, denn Mboob wechselte zu den Stuttgarter Kickers und der Trainerstuhl wurde nach internen Querelen einmal mehr neu besetzt.

Ginge es nur nach der reinen Statistik der bisherigen fünf Auseinandersetzungen zwischen beiden Teams (4 x SBFV-Pokal/ 1x Oberliga), dann spricht eigentlich alles für den SVO, der stets als Sieger den Platz verlassen konnte.

Dabei waren alle Duelle an Spannung kaum zu überbieten. Viele können sich noch an das Pokaldrama vor einem Jahr erinnern, als der SVO in einer an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Partie in zweifacher Unterzahl in buchstäblich letzter Sekunde der Verlängerung mit einem 3:2 in die nächste Pokalrunde einziehen durfte. Auch das Oberliga-Hinspiel in Singen konnte der SVO erst durch ein Tor von Robin Mörmann in Minute 87 mit 1:0 für sich entscheiden.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem TSV: „Diese Truppe hat eine enorme Erfahrung und Qualität im Kader. Wenn du als Aufsteiger mehrere hundert Oberligaspiele mitbringst, dann ist eigentlich schon alles gesagt. Dazu zeigt das Alter der üblichen Startelf, dass wir es mit einer sehr reifen, abgezockten Truppe zu tun haben“. Oberacherns ehrgeiziger Übungsleiter weiß ganz genau, auf was es am Mittwochabend in erster Linie ankommen wird: „Wir brauchen totale Einsatzbereitschaft in den Knochen, aber im gleichen Atemzug auch einen klaren Fokus in der Birne. Wir müssen da alle Antennen komplett ausfahren. Nach unseren nicht unbedingt zu erwartenden Erfolgen gegen Villingen und in Neckarsulm ist die Brust bei meinen Jungs schon verdammt breit. Da haben sie echt einen rausgezimmert. Wenn sie das jetzt mit dem Knacken der 40-Punkte-Marke krönen könnten, wäre das der echte Wahnsinn“.

Noch offen ist der Einsatz von Kapitän Nico Huber (Adduktorenprobleme). Ansonsten steht Himmel der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung.

RM

 

SV Oberachern setzt weiter auf Jugend

Der SV Oberachern fokussiert seine Kaderentwicklung für Team 2 weiterhin stark auf den Nachwuchs. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendpartner Acherner JFV bleibt dabei ein zentraler Baustein, um Talente frühzeitig zu fördern und spielerisch weiterzuentwickeln. Aus der U19 des derzeitigen Tabellenführers der Landesliga 1, dem Acherner JFV, stoßen 7 Spieler zu Kader Team 2 für die Saison 2026/2027. „Ein starkes Zeichen“ so Trainer Hannes Maier, daß sich unsere Entwicklung in Team 2, die wir die letzten Jahre gegangen sind, bestätigt. Auch Markus Kraus, Chef des „Koordinations Teams“ zeigt sich erfreut. „Uns ist bewusst, dass jugendliche Frische alleine nicht reichen wird sollten wir den Aufstieg schaffen, wir müssen unsere „Jungen Wilden“ in Zaum halten!  Team 2 derzeit Tabellenführer der Kreisliga A Staffel Süd ist mit gerade mal 20,8 Jahren Durchschnitt das jüngste Team in ihrer Liga.
Der SVO sucht daher weiterhin verstärkt nach einem „Spielenden Co-Trainer“ für Team 2 der das Anforderungsprofil erfüllt. „Gespräche laufen, fix ist noch nix“ so Kraus.

vl.nr. Markus Kraus (Kaderplanung Team 2) Aaron Back, Erion Lalinovci, Atakaan Kökten, Max Hartwig, Arne Schmidt, Jan Getz, Luciano Freckhaus D’Orazio, Trainer Hannes Maier

Auf erfolgreiche Jahre in Blau und Weiß Jungs!!

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Bühlertal II 1:0 (0:0)

Mit einem knappen aber am Ende verdienten 1:0 im Spitzenspiel gegen die bislang punktgleiche zweite Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal konnten die Achertäler ihre Tabellenführung festigen.

Zufrieden war Oberacherns Coach vor allem mit seiner starken Defensive. „Bin stolz, dass wir im Kalenderjahr 2026 noch kein Gegentor bekommen haben. Genau das wird ein Schlüssel werden, um am Ende aufzusteigen“, so Hannes Maier.

Beide Mannschaften gingen von der ersten Minute an engagiert zu werke, wobei sich das Geschehen aber meist zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Zwei Halbchancen der Oberacherner Volkan-Mikail Yildiz und Joshua Seibert gleich zu Beginn der Partie blieben lange Zeit die einzige Ausbeute. Sowohl Gäste-Keeper Niklas Bonnal als auch sein Gegenüber Tim Seiterich wurden bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Martin Klimm (Ottenhöfen) kein einziges Mal ernsthaft geprüft. Erst nach einer Stunde lag den SVO-Fans der Torschrei auf den Lippen, doch eine scharfe Ecke von Seibert konnte Schlussmann Bonnal gerade noch auf der Linie entschärfen. Zwei Minuten später war er aber machtlos. Nach schönem Zuspiel von Yildiz traf Seibert mit einem platzierten Schuss zum 1:0. Es war bereits der 16. Saisontreffer des offensivstarken Mittelfeldakteurs.

Die Gäste waren in der Folgezeit zwar um den Ausgleich bemüht, fanden aber kaum ein Durchkommen. Ein Freistoß von Noah Eckerle, den Keeper Seiterich glänzend parierte, blieb dabei die einzige Ausbeute (79.). Auf der anderen Seite scheiterte Lewin Geyer an SVB-Keeper Bonnal (81.) und Seibert zielte nach feinem Zuspiel des eingewechselten Maja Sanneh einen Meter zu hoch (87.).

Dann war Schluss und die Gastgeber jubelten über einen wichtigen Erfolg gegen einen starken Gegner. „In meinen Augen war es ein rasantes und intensives Spitzenspiel, wobei klare Torchancen leider Mangelware blieben.  Meine junge Mannschaft hat den Kampf gut angenommen und sich ein leichtes Chancenplus erarbeitet, weshalb der Sieg am Ende auch nicht unverdient war“, so ein zufriedener Oberacherner Coach Hannes Maier.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Türkspor Neckarsulm – SV Oberachern 0:1 (0:1)

Der SV Oberachern sorgt in der Rückrunde weiter für Furore. Der knappe 1:0 Erfolg beim zuletzt viermal ungeschlagenen Aufsteiger Türkspor Neckarsulm war bereits der vierte Dreier im fünften Spiel.

Damit schafften die Achertäler mit jetzt schon 38 Zählern den Sprung auf Rang fünf und sind ihrem Ziel Klassenerhalt einen weiteren großen Schritt entgegengekommen.

Sehr zur Freude von Fabian Himmel: „Mir fällt es gerade schwer in Worte zu fassen, was die Jungs in diesem Jahr abreißen. Mit welcher Konstanz und als welche Einheit sie sich dabei präsentieren“, so Oberacherns Coach.

Dass der jetzt schon siebte Auswärtssieg seiner Mannschaft verdient war, darüber waren sich am Ende alle einig. Die ersten Möglichkeiten auf dem Neckarsulmer Kunstrasenplatz besaßen die Gastgeber. Erst konnte SVO-Keeper Mark Redl gegen den zuvor bereits elfmal erfolgreichen Cristian Giles Sanchez zur Ecke klären (11.), dann verfehlte Danis Dipa das Oberacherner Gehäuse (22.). Auf der anderen Seite lag den mitgereisten SVO-Fans der Torschrei schon auf den Lippen, doch der Distanzschuss von “Dauerläufer“ Nathan Recht landete nur am Innenpfosten (35.). Dann war es einmal mehr Oberacherns Goalgetter Marin Stefotic, der mit seinem zwölften Saisontor die Weichen auf Sieg stellte. Nach klasse Vorarbeit von Kapitän Nico Huber ließ er Neckarsulms Schlussmann Kevin Rombach beim Tor des Tages keine Abwehrmöglichkeit (36.). Kurz vor der Pause konnte Rombach gegen Yves Borie zur Ecke klären.

Mit einem Dreifach-Wechsel (Seybold, Kilic, und Sohm für Hellmann, Marmein und Brockmann) versuchte Türkspor-Coach Julian Grupp in Durchgang zwei die Wende einzuleiten. In Minute 48 zappelte das Leder aber nach einem Eigentor zum zweiten Mal im Gehäuse seiner Elf, doch der Unparteiische erkannte auf eine vermeintliche Abseitsstellung.

Ein Kopfball-Aufsetzer von Stefotic strich nach 54 Minuten knapp über das Neckarsulmer Gebälk.

Die Gastgeber waren zwar um den Ausgleich bemüht, fanden aber gegen die sehr gut stehende SVO-Defensive einfach kein Durchkommen.

„Wir haben die Neckarsulmer Defensive extrem vor Probleme gestellt – dabei aber auch viel liegen gelassen. Unser Tor haben wir wie die Löwen verteidigt. Deshalb haben wir auch heute wieder verdient gewonnen“, betonte Erfolgscoach Fabian Himmel hinterher. Seinen Blick hat er dabei aber schon wieder nach vorne gerichtet. „Wir haken das Spiel jetzt ab, denn schon wartet die nächste schwere Prüfung auf uns. Am Mittwoch wollen mit unseren Fans im Rücken die 40-Punkte-Marke knacken“. Um 19.00 Uhr trifft seine Elf dabei im Nachholspiel im heimischen Waldseestadion auf den Tabellen-9. TSV Singen.

 

Türkspor Neckarsulm: Rombach, Avdic, Marmein (46. Kilic), Hellmann (46. Seybold), Lettieri (80. Di Biccari), Dietrich, Grupp, Alabas, Dipa (66. Divkovic), Brockmann (46. Sohm), Giles Sanchez

SV Oberachern: Redl, Zwick, Stefotic (83. Vrazalica), Güzelcoban, Mörmann (84. Carnier), Huber (46. Sheron), Recht, Hauser (75. Gjuraj), Borie, Bauer (81. Weiß), Scherer

Schiedsrichter: Lauritz-Philipe Hafner (Nagold)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Stefotic (36.)

gelbe Karten: 2/1

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Bühlertal 2, Sonntag 15.00 Uhr

Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:0 beim FV Ottersweier schaffte die zweite Mannschaft des SV Oberachern wieder den Sprung an die Spitze – profitierte dabei aber vom Ausrutscher des bisherigen Tabellenführers SC Eisental. Damit bleiben die Achertäler in der Fremde weiter ungeschlagen. Ganz anders sieht es bei der Heimbilanz aus. Schon dreimal musste man auf eigenem Terrain den Kürzeren ziehen.

Jetzt gastiert mit der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal der punktgleiche Tabellenzweite im Waldseestadion. Aktuell sind die Gäste so etwas wie “die Mannschaft der Stunde“. Die letzten fünf Partien konnte die Elf von Trainer Manuel Bäuerle allesamt für sich entscheiden.

Für Hannes Maier ist das Team vom Mittelberg ohnehin „der Meisterschaftsfavorit Nummer eins“. „Der SVB möchte mit seiner zweiten Mannschaft unbedingt in die Bezirksliga aufsteigen und ordnet diesem Ziel alles unter. Regelmäßig unterstützen spielberechtigte Spieler aus dem Verbandsliga-Kader die junge Reserve und verstärken diese nicht nur qualitativ, sondern machen sie vor allem völlig unberechenbar“, so der SVO-Coach, der sich auch auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Akteuren Niklas Bonnal und Kevin Reis freut.

Im Hinspiel konnte sich sein Team mit 2:1 durchsetzen – für den SVB die bislang einzige Heimniederlage.

„Wir wollen den Zuschauern ein spannendes und rasantes Spitzenspiel bieten und hoffen auf einen positiven Ausgang“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach, der bis auf Janick Schmidt (Schulter-OP) und Nick Schabert (Knieprobleme) alle Mann an Bord hat.

-RM-

 

Oberliga Baden-Württemberg

Unser Partner

präsentiert

23. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

Türkspor Neckarsulm – SV Oberachern

Samstag 14.03.2026, 14.00 Uhr

Pichterichstadion

Neckarsulm

 

Mit dem verdienten 1:0 über den südbadischen Dauerrivalen FC 08 Villingen durfte der auswärts bereits sechsmal erfolgreiche SV Oberachern im 25. Pflichtspiel-Duell mit den Schwarzwäldern seinen ersehnten vierten Heimsieg feiern.

Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Wir haben gegen Villingen nicht nur das Derby gewonnen und einen Verein mit deutlich anderen Möglichkeiten als der SVO bezwungen, sondern das Spiel gegen einen Regionalligaabsteiger über weite Strecken auch total kontrolliert“. Gleichzeitig mahnt er aber auch zu Besonnenheit: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern sind besondere Momente, die die Mannschaft und die Fans zusammen herbeiführen. Das dürfen wir nie vergessen oder als Normalzustand annehmen“.

Mit aktuell 35 Punkten belegen die Achertäler in der stark besetzten Oberliga Rang einen mehr als beachtlichen sechsten Rang und kommen ihrem angestrebten Saisonziel Klassenerhalt immer näher.

Bevor sein Team am kommenden Mittwoch im Nachholspiel daheim auf den Türkischen SV Singen trifft, führt die 150 km lange Reise am Samstag in das württembergische Neckarsulm.

Der 1969 von türkischen Gastarbeitern gegründet Verein konnte sich in den vergangenen Jahren sportlich stetig weiterentwickeln. In der vergangenen Saison durfte man die Verbandsliga-Meisterschaft und damit den erstmaligen Aufstieg in die Oberliga feiern.

Aktuell belegt das Team von Trainer Julian Grupp mit 27 Zählern Rang 10 und ist dabei in der Rückrunde noch ungeschlagen. Zuletzt holte man mit dem torlosen Remis beim vor der Saison hoch gehandelten CFR Pforzheim einen wichtigen Auswärtszähler. Im Hinspiel konnte der SVO nach Toren von Kapitän Nico Huber (2) und Jan Burkart nach hartem Kampf mit 3:1 die Oberhand behalten. Die Partie in Neckarsulm ist auch das Duell der viertbesten Rückrunden-Mannschaft (Türkspor) gegen die zweitbeste (!!!). Stolze neun Zähler holte die Himmel-Elf bei ihren vier Begegnungen gegen Hollenbach, KSC 2, Reutlingen und Villingen.

Kein Wunder verrät Oberacherns ehrgeiziger Coach großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Türkspor ist ähnlich wie der TSV Singen als Aufsteiger mit einem richtig starken Kader in die Oberliga gestartet, deshalb überrascht mich die aktuelle Tabellenposition nicht wirklich. Sie spielen für mich keinen sehr schönen Fußball, aber er ist ergebnisorientiert und absolut erfolgreich. Es ist super schwer, Tore gegen sie zu schießen, dazu kommt ein echt gutes Umschaltspiel mit ihren offensiven Ausnahmekönnern. Gerade im Sturm brauchen sie sich vor den Ligabesten nicht zu verstecken. Kurzum, uns erwartet uns eine ganz knifflige Aufgabe. Kehren wir mit Zählbarem aus Neckarsulm zurück, dürfen wir von einem positiven Wochenende sprechen“.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen noch für zwei Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt und mit Luca Fritz fällt ein weiterer ganz wichtiger Leistungsträger mit einer Oberschenkelzerrung aus. Noch offen ist der Einsatz von Kapitän Nico Huber, Stammkeeper Mark Redl (beide Rückenprobleme) und Henri Scherer (Knie).

 

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

FV Ottersweier – SV Oberachern II 0:5 (0:2)

Mit einem nie gefährdeten 5:0 beim Tabellen-10. FV Ottersweier erwischte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern einen Auftakt nach Maß ins Pflichtspiel-Jahr 2026. Damit schaffte die Elf von Hannes Maier nach dem Ausrutscher von Tabellenführer Eisental dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem Zweiten SV Bühlertal II wieder den Sprung an die Spitze.

„Mit einer konzentrierten und engagierten Leistung gelang uns ein Sieg, der auch in der Höhe verdient ist. Die aus dem erweiterten Kader Eins dazu gestoßenen Mohammed Ibrahim (Sturm) und Nicholas Scott (Außenverteidiger) belebten das Spiel enorm und machten uns unberechenbar. Dazu noch zwei stark aufspielende Winter-Rückkehrer Lewin Geyer und Adrian Kamelski“, sagte ein rundum zufriedener SVO-Coach nach dem nun schon siebten Dreier seiner Elf auf des Gegners Platz.

Bereits nach sechs Minuten brachte Pius Tisch die von Beginn an stark aufspielenden Achertäler im Anschluss an einen Freistoß von Joshua Seibert in Führung. In Minute 25 war Seibert per Foulelfmeter mit seinem schon 15. Saisontreffer zum 0:2 erfolgreich.

Die Elf um Kapitän Tim Karcher ließ hinten keinerlei Gefahr aufkommen und besaß bis zum Wechsel noch einige gute Möglichkeiten.

Nach der Pause schwächten sich die Gastgeber durch die Ampelkarte von Rahmatullah Ghafori selbst (61.). Mikail Yildiz traf in Minute 69 zum 0:3 und spätestens jetzt war die Messe gelesen. Enrico Schabert (73.) und Mohammed Ibrahim (77.) trafen anschließend noch zum 0:5 Endstand.

Am kommenden Sonntag kommt es zum mit Spannung erwarteten absoluten Gipfeltreffen gegen den punktgleichen Zweiten SV Bühlertal 2.

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC 08 Villingen 1:0 (0:0)

Im 25. (!) Pflichtspiel mit dem Schwarzwälder Traditionsverein FC 08 Villingen feierte der SV Oberachern einen zwar hartumkämpften aber am Ende auch verdienten 1:0 Erfolg.

„Ich bin sehr happy wie die Mannschaft in das Spiel gegangen ist. Wir wollten das Derby heute unbedingt gewinnen und das ist uns auch gelungen“, sagte ein rundum zufriedener Fabian Himmel nach dem vierten Heimsieg seiner Elf.

Vor den 340 Zuschauern im Waldseestadion besaßen die Gastgeber bereits in Minute 6 die erste gute Möglichkeit der Partie. Nach einer feinen Kombination, eingeleitet von Kapitän Nico Huber, verstolperte Mehmet Güzelcoban aus kurzer Distanz die Hereingabe von Yves Borie. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Gäste besser in die Partie. Ein erster Warnschuss von Fabio Pfeifhofer verfehlte nach einer Viertelstunde nur knapp sein Ziel. Auch in der Folgezeit war es Villingens Sturmführer, der die SVO-Defensive immer wieder in Verlegenheit bringen konnte. Einen gefährlichen Schuss konnte Nathan Recht noch zur ersten von insgesamt drei Villinger Ecken klären (17.) und kurz darauf stand SVO-Keeper Mark Redl dem Führungstreffer der Gäste im Wege.

Auf der anderen Seite scheiterte Marin Stefotic gleich zweimal am stark reagierenden Villinger Schlussmann Andrea Hoxha (24./25.).

Dann hatten die Achertäler das Glück auf ihrer Seite, weil Pfeifhofer das kleine Kunststück fertigbrachte, das Leder aus kürzester Distanz freistehend neben den Kasten zu setzten (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff der ausgezeichnet leitenden Schiedsrichterin Selina Menzel konnte Villingens Leon Albrecht einen Schuss von Nico Huber mit letztem Einsatz noch zur Ecke klären.

Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase des SVO. Nach einem Einwurf in der eigenen Hälfte vertändelten die Gäste leichtfertig den Ball. Huber setzte Marin Stefotic in Szene, der das Leder aus vollem Lauf und ganz spitzem Winkel mit seinem elften Saisontreffer zum umjubelten 1:0 in die Maschen setzte (51.). Gegen einen jetzt merklich angeschlagenen Gegner versäumte es die Himmel-Elf entscheidend nachzulegen. „Wir waren in der zweiten Halbzeit zunächst total tonangebend und gehen verdient in Führung. Das einzige was wir uns ein wenig vorwerfen müssen ist, dass wir das zweite Tor nicht machen. Da haben wir hundertprozentige Chancen liegengelassen“, betonte Oberacherns Coach.

Erst scheiterte Nathan Recht alleine vor Hoxha und auch Stefotic brachte den abgewehrten Ball nicht am bärenstarken Villinger Keeper vorbei (61.). Der kurz zuvor eingewechselte Noa Bauer vergab in Minute 82 eine weitere Großchance des SVO.

Villingens drängte zwar auf den Ausgleich, die einzig richtig gute Möglichkeit ließ Jonathan Spät aber ungenutzt (84.). Auf der anderen Seite vergab der ebenfalls eingewechselte Anes Vrazalica das mögliche 2:0 (90.+2).

Dann war Schluss und der SVO durfte über seinen dritten Dreier im vierten Spiel der Rückrunde jubeln.

„Wir haben jetzt 35 Punkte nach 21 Spielen und das ist schon eine Hausmarke“, so Coach Fabian Himmel mit berechtigtem Stolz.

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic 74. Vrazalica), Güzelcoban (75. Hauser), Huber, Weiß (82. Gjuraj), Recht, Borie (74. Bauer), Scherer, Carnier (89. Mörmann)

FC 08 Villingen: Hoxha, Busam, Pintidis, Derflinger (57. Krieger), Pfeifhofer (74. Spät), Hug (74. Glück), Müller, Albrecht, Liserra, Feißt (87. Rudy), Rinaldi

Zuschauer: 340

Schiedsrichterin: Selina Menzel (Stutensee)

Tore: 1:0 Stefotic ((51.)

gelbe Karten: 3/3

Eckern: 9/3

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Unser Partner

präsentiert

22. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FC 08 Villingen

Samstag 07.03.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Mit einer 0:1 Niederlage beim württembergischen Traditionsverein SSV Reutlingen startete der SV Oberachern in das Punktspieljahr 2026. Trotz einer dabei ansprechenden Leistung reichte es am Ende nicht zum angestrebten Punktgewinn.

„Wir haben das Spiel am Montag nochmal per Video analysiert und dann auch abgehakt. In Reutlingen kann man verlieren, dennoch können wir es gerade mit Ball viel besser“, betont Trainer Fabian Himmel.

Jetzt folgt das ewig junge südbadische Derby gegen den Dauerrivalen FC 08 Villingen. Schon 24(!)-mal standen sich beide Vereine in Pflichtspielen (Liga und Pokal) gegenüber. Bislang konnten die Nullachter die in sie gesetzten Erwartungen nach dem Regionalliga-Abstieg mit Rang 7 und 30 Punkten noch nicht erfüllen, was die Aufgabe für den Tabellennachbarn SVO (6/32) am Samstag aber alles andere als leichter machen wird.

Am letzten Spieltag kamen die nach internen Querelen angeschlagenen Schwarzwälder, die seit vier Spielen wieder auf einen Dreier warten, nur zu einem 2:2 gegen den CFR Pforzheim. Zu allem Überfluss kassierte Kapitän Nico Tadic auch noch den roten Karton und wird so am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

Davon lässt sich Oberacherns Coach jedoch nicht blenden, wohlwissend, was ihn da erwarten wird: „Unsere Gäste haben große Qualität im Kader, der Mannschaften wie Aalen oder Mannheim kaum in etwas nachsteht. Der FC 08 kommt ja auch aus der Regionalliga und ist nach Reutlingen direkt der zweite Knaller im Pflichtspieljahr 2026. Gegen solche Mannschaften müssen wir außergewöhnliche Leistungen abrufen, um eine Chance zu haben“.

Keine guten Erinnerungen hat er dabei an das Hinspiel im Villinger Friedengrund, denn da wurde man mit einem glatten 5:0 aus dem Stadion gefegt.

„Der klare Auftrag für uns lautet: eine, eher zwei Schippen draufzulegen im Vergleich zur Vorwoche und die haben wir auch im Tank. Wir wollen unseren Fans ein geiles Derby anbieten, mit extrem viel Herz, Feuer und Mut. Ein Punktgewinn wäre eine feine Sache, alles darüber hinaus gehört definitiv in die Bonuskategorie“, so Fabian Himmel.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen noch für drei Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt und mit Luca Fritz, der sich zum Auftakt in Reutlingen eine Zerrung zugezogen hat, fällt ein weiterer ganz wichtiger Akteur aus.

-RM-

Kreisliga A, Staffel Süd

FV Ottersweier – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

„Nach einer durchwachsenen Vorbereitung“, so SVO-Coach Hannes Maier „freuen sich meine Jungs, dass es nach der langen Winterpause endlich wieder um Punkte geht“.

Mit 33 Zählern rangiert sein junges Team aktuell auf Rang 3, punktgleich mit Tabellenführer SC Eisental und der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal. Knapp dahinter lauern der FC Varnhalt (32) und der FSV Kappelrodeck-Waldulm (31) auf einen Ausrutscher des Führungstrios. Für Spannung bis zum letzten Spieltag ist in dieser Liga wohl bis zum letzten Spieltag gesorgt.

Zunächst einmal führt die kurze Reise des auswärts noch ungeschlagenen SVO zum Ex-Landesligisten FV Ottersweier, der trotz der bislang 19 Saisontoren seines Goalgetters Ali Maamar Kouadri nur Rang 10 belegt.

Im Hinspiel konnten die Achertäler nach einer überzeugenden Vorstellung einen 5:1 Erfolg feiern, der dabei aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Eine ähnlich gute Leistung wird auch am Sonntag erforderlich sein, will man mit den beiden Top-Teams an der Spitze Schritt halten.

Hannes Maier verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Um in Ottersweier etwas zu holen, brauchen wir definitiv eine Top-Leistung. Ich glaube, diese Mannschaft ist deutlich besser als es der Tabellenstand derzeit aussagt. Vor allem in der Offensive bringen sie viel individuelle Qualität auf den Platz. Meine Jungs freuen sich, dass es endlich wieder um Punkte geht und wollen direkt mit einem Dreier starten“, betont der SVO-Coach.

Bis auf den an der Schulter verletzten Janick Schmidt und Fabian Reis (Bänderriss) hat er dabei alle Mann an Bord.

 

-RM-

 

3. Testspiel Team 2

SVO 2 – VfR Bischweier 2:2 (0:1)

Im letzten Testspiel nach einer langen Winterpause und einer eher durchwachsenen Vorbereitung kam die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern zu einem am Ende verdienten Remis gegen den Bezirksligisten VfR Bischweier.

„Vor allem unsere Abwehrkette war durch die Rückkehr der zuletzt ausgefallenen Kapitäne Tim Karcher und Pius Tisch deutlich stabiler als zuletzt. Im Kombinationsspiel ist allerdings noch viel Luft nach oben. Den beiden in der Winterpause zurückgekehrten Adrian Kamelski und Lewin Geyer merkte man die fehlende Spielpraxis noch an, sie kommen aber so langsam in Form“, betonte ein insgesamt zufriedener Trainer Hannes Maier.

Zur Pause lagen die Murgtäler durch einen Treffer ihres Kapitäns Marcel Kristofic noch mit 0:1 vorne. Kurz nach der Pause traf der agile Maja Sanneh zum 1:1. Danach folgte die stärkste Phase des Dritten der Kreisliga A. Joshua Seibert war nach einer Stunde mit einem sehenswerten Schuss zum 2:1 erfolgreich. Den Endstand zum 2:2 besorgte VfR-Kapitän Kristofic mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag.

Ein Wermutstropfen bei den Gastgebern war die Schulter-Verletzung von Sturmtank Jannick Schmidt, der längere Zeit auszufallen droht.

RM

Oberliga Baden-Württemberg

SSV Reutlingen – SV Oberachern 1:0 (0:0)

Mit 0:1 musste der auswärts bereits sechsmal erfolgreiche SV Oberachern im 22.(!) Oberliga-Duell mit dem Ex-Zweitligisten SSV Reutlingen den Kürzeren ziehen.

Das Tor des Tages fiel dabei durch einen von Winter-Neuzugang Marcel Sökler verwandelten Foulelfmeter in Minute 66.

Fabian Himmel trug es hinterher mit Fassung. „Unterm Strich war es keine unverdiente Niederlage. Wir wussten, dass es beim SSV zum Einstieg ins Jahr 2026 sehr schwer wird. Ich kann meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen, denn sie haben leidenschaftlich gekämpft“, so der SVO-Coach.

Groß war die Erleichterung bei seinem Kollegen Thomas Herbst, der erst im Januar den Ex-VfB-Profi Alexander Strehmel auf der Reutlinger Trainerbank ablöste: „Es war heute ein hartes Duell mit dem besseren Ende für uns. Wir haben gut verteidigt und wenig zugelassen“.

Knapp 1.200 im 15.000 Zuschauer fassenden Kreuzeiche-Stadion sahen dabei eine über weite Strecken chancenarme Partie mit viel Mittelfeld-Geplänkel.

Nach einer Hereingabe von Marin Stefotic, der bislang schon zehnmal erfolgreich war, verfehlte Yves Borie das Gehäuse von SSV-Keeper Marcel Binanzer per Kopf nur knapp (11.).

Reutlingens beste Chance zur Führung ließ Geburtstagskind Maxim Schmalz (20), der bis zu seiner Auswechslung zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz zählte, nach einer halben Stunde ungenutzt. Kurz vor der Pause musste Oberacherns Leistungsträger Luca Fritz mit Verdacht auf Muskelfaserriss durch Nathan Recht ersetzt werden.

Nach dem Wechsel fanden die Gastgeber besser in die Partie. Dabei stand Oberacherns Schlussmann Mark Redl mehr im Blickpunkt als sein Gegenüber Binanzer. Die Entscheidung fiel in der 65. Minute. Reutlingens Nachwuchstalent Schmalz drang energisch in den Oberacherner Strafraum ein und holte clever einen Strafstoß heraus. Winter-Neuzugang Sökler ließ sich diese Chance nicht entgehen und sorgte mit seinem elften Saisontreffer (davon zehn für den FC 08 Villingen) für die Entscheidung. Oberacherns beste Möglichkeit zum 1:1 vergab der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Anes Vrazalica (70.). In Minute 86 verhinderte Redl den zweiten SSV-Treffer.

Dann war Schluss und die treuen Fans des SSV durften über ihren sechsten Saisonsieg und den Sprung auf Rang 13 ausgelassen jubeln.

„Mit Ball hat uns heute ein wenig die Überzeugung oder eine mutige Idee gefehlt. Das müssen wir künftig reinbekommen, dass wir auch in diesen Spielen mit Ball einen Anspruch aufs Spiel haben. Das war aber auch dem Matchplan geschuldet und das nehme ich auf meine Kappe“, so SVO-Coach Fabian Himmel, der seinen Blick dabei schon auf die nächste schwere Aufgabe richtet. Am kommenden Samstag gastiert im ewig jungen südbadischen Duell der Dauerrivale FC 08 Villingen im Oberacherner Waldsee-Stadion und da will man sich für die in der Vorrunde erlittene 0:5 Pleite revanchieren.

 

SSV Reutlingen: Binanzer, Puseljic, Toth, Gorgoglione (67. Vochatzer), Schmalz (67. Maurer), Kuhn (75. Schaal), Plattenhardt (70. Hageloch), Pepic (81. Wally), Vogler, Sökler, Asare

SV Oberachern: Redl, Fritz (42. Recht), Sheron, Stefotic, Güzelcoban (84. Gjuraj), Huber (74. Mörmann), Weiß (84. Burkart), Borie (61. Vrazalica), Bauer, Scherer, Carnier

Zuschauer: 1170

Schiedsrichter: Felix Stephan (Pforzheim)

Tore: 1:0 Sökler (66./FE)

gelbe Karten: 4/3)

RM