Oberliga Baden-Württemberg

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21. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SSV Reutlingen 1905 – SV Oberachern

Samstag 28.02.2026, 15.00 Uhr

Kreuzeiche Stadion

Reutlingen

Die Freude beim SV Oberachern vor dem Start in das Punktspiel-Jahr 2026 gegen den TSV Singen war groß, doch dann machte der Wettergott einen dicken Strich durch die Rechnung. Beim kurzfristig angesetzten Testspiel beim Verbandsligisten SC Lahr konnten die Achertäler nach einer starken Gesamtleistung mit 4:1 die Oberhand behalten. Die ausgefallene Partie gegen die Elf vom Hohentwiel wurde auf Mittwoch, 18. März (19.00 Uhr) neu angesetzt.

Jetzt führt die Reise des auswärts bereits sechsmal (!) erfolgreichen SVO aber erst einmal in die Reutlinger Kreuzeiche-Arena, in der man in der vergangenen Saison noch durch einen frühen Treffer von Maxi Weiß knapp mit 1:0 die Oberhand behalten konnte.

21-mal standen sich beide schon im baden-württembergischen Oberhaus gegenüber. Aktuell liegt der württembergische Traditionsclub mit gerade einmal 20 Punkten aber nur auf Rang 15, der am Ende den Abstieg bedeuten könnte. Nach der schweren Verletzung ihres Torjägers Konstantinos Markopoulos hat man sich in der Winterpause die Dienste seines Villinger Kollegen Marcel Sökler gesichert, der in dieser Saison auch schon zehnmal ins gegnerische Gehäuse traf, dabei auch zweimal beim 5:0 seines Ex-Vereins gegen den SVO am fünften Spieltag.

15 seiner 20 Zähler holte die Elf von Thomas Herbst, der im Januar den Ex-VfB-Profi Alexander Strehmel auf der Trainerbank ablöste, in heimischer Umgebung.

Vor der Saison zählten die Gastgeber für Oberacherns Coach Fabian Himmel noch zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg in die Regionalliga. „Sie stehen Vereinen wie Mannheim, Aalen oder den beiden Regionalligaabsteigern Villingen und Göppingen auf dem Papier in nichts nach. Im Winter wurde mit Marcel Sökler noch der beste Oberligastürmer der letzten Jahre verpflichtet. Das unterstreicht auch, dass der Klub infrastrukturell und finanziell ins oberste Regal der Liga gehört. Reutlingen geht zuhause sicherlich als Favorit ins Spiel, das können wir auf dem Papier nicht ändern. Einfluss haben wir darauf, was auf dem Platz passiert. Meine Mannschaft hat eine tolle Vorbereitung hinter sich und brennt darauf, dass es endlich los geht“. Ein Remis ist dabei das erklärte Ziel von Fabian Himmel. „Damit wären wir super happy, aber es wird ein brutales Stück Arbeit“, so der SVO-Coach.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Noch offen ist der Einsatz von Henri Scherer (Knieprobleme) und Stammkeeper Mark Redl (Schulter).

Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen für vier Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt.

 

RM

Nachholtermin

Nachholtermin steht !

20. Spieltag Oberliga Baden-Württemberg
Der Spieltag wird präsentiert von unserem starken Partner @stinus_orthopaedie_motion aus Achern.
SV Oberachern 🆚 TSV Singen
📅 18.03.2026
🕝 19:00 Uhr
🏟️ Waldseestadion Oberachern
📲 Liveticker auf @fussball_de
🎥 Livestream auf @staige_de

Testspiel in Lahr

Testspiel statt des ausgefallenen Oberligaspiels SV Oberachern gegen Singen

SC Lahr – SV Oberachern 1:4 (0:3)

Nachdem das Oberligaspiel gegen den TSV Singen wegen Unbespielbarkeit des Waldseestadions am Freitag abgesagt werden musste, konnten die Verantwortlichen der Achertäler noch kurzfristig ein weiteres Testspieler organisieren. Am Samstag gastierte man wie schon vor wenigen Wochen beim Verbandsliga-Zweiten SC Lahr. Auch bei der Neuauflage auf dem Kunstrasen der Lahrer Dammenmühle konnte die Elf von Fabian Himmel mit 4:1 klar die Oberhand behalten. Oberacherns Coach sprach hinterher vom „bislang besten Vorbereitungs-Spiel“ seiner Elf.

Winter-Neuzugang Aleksei Carnier brachte den Oberligisten bereits nach 12 Minuten in Führung. In Minute 28 ließ Luca Fritz den zweiten Treffer folgen und Goalgetter Marin Stefotic erhöhte Sekunden vor dem Pausenpfiff gar auf 0:3. SC-Stürmer Nick Keita war nach knapp einer Stunde zum 1:3 erfolgreich. Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte Mehmet Güzelcoban (68.).

„Nach dem dritten Tor haben wir die Zügel in der Defensive etwas schleifen lassen. Wir hätten aber auch noch ein paar Tore mehr erzielen können. Dennoch war es eine tolle Vorstellung von uns. Ich bin froh, dass die Austragung beim SC Lahr so spontan geklappt hat. Jetzt haben wir noch eine Trainings-Woche für das fine-tuning und dann geht es am Samstag beim SSV Reutlingen hoffentlich endgültig los“, so ein insgesamt zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel.

RM

 

Spielabsage

Info!!!

Oberachern 20.02.2026
Das morgige Heimspiel gegen den Türk. SV Singen
ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

spielabsage - KVF Mittelsachsen

 

2. Testspiel Team 2

Samstag zu Gast in Oberachern ist der Bezirksligist aus Sasbachwalden ⚽️

🗓️ Sa. 21.02.2026
⏰ 10:00 Uhr
🏟️ Sportplatz Oberachern
🆚 @svsasbachwalden
📱 Liveticker auf FUPA

Neuigkeiten zum SVO-Livestream

 

Der Livestream der Heimspiele des SV Oberachern auf Staige TV wird ab dem kommenden Heimspiel gegen den Türkischen SV Singen nicht mehr kostenlos zu sehen sein.

Zur Saison 2025/2026 hat der SVO mit dem Anbieter Staige TV eine Vereinbarung zur Liveübertragung seiner Heimspiele im Internet getroffen. Mit diesem Wechsel konnte eine bessere Kamerageneration mit einer höheren Auflösung und einem besseren Fokus auf den Spielball installiert werden. Ebenso stehen Highlight Videos sowie das gesamte Spiel im Re-live zur Verfügung. Durch eine bessere Positionierung der Kamera wurden bauliche Maßnahmen notwendig, und es entsteht durch den besseren Service ein größerer administrativer Aufwand. Nach einer halbjährigen Anlauf- und Testphase wird der Livestream bei Stage TV nicht mehr kostenlos zu sehen sein. Aufgrund des größeren administrativen Aufwands, der baulichen Maßnahmen und der Tatsache, dass die Einnahmesituation immer wieder neu geprüft werden muss wird der SVO, wie viele andere Oberligisten auch, den Livestream ab sofort nur noch gegen eine Gebühr von 5€ pro Spiel bereitstellen.

Wir wollen aber auch in Zukunft einen größtmöglichen Service anbieten und werden deshalb im Nachgang zu den Spielen das Highlight Video sowie das Re-Live des gesamten Spiels kostenlos zur Verfügung stellen. So wollen wir auch unseren treuen Fans, welche regelmäßig bei Heimspielen im Waldsee-Stadion sind die Möglichkeit bieten die Tore und Chancen zu einem späteren Zeitpunkt erneut sehen zu können.

Als Bezahloptionen stehen Apple Pay, Google Pay oder die Bezahlung per Kreditkarte zur Auswahl.

Der Zugang zum Livestream kann direkt über Staige TV erfolgen. Wir werden aber im Vorfeld der Heimspiele, wie bisher auch auf der Homepage und unseren Social-Media-Kanälen den Link zum Livestream zur Verfügung stellen.

 

Oberliga Baden-Württemberg

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20. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – Türk. SV Singen

Samstag 21.02.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Die harte Vorbereitungsphase des SV Oberachern nach der relativ kurzen Winterpause mit zahlreichen Testspielen neigt sich dem Ende entgegen. Fünfmal konnten die Achertäler dabei die Oberhand behalten, nur beim Verbandsliga-Primus FC Teningen musste man nach einem unerklärlich schwachen Auftritt den Kürzeren ziehen.

Das Fazit von Fabian Himmel fällt dabei aber überwiegend positiv aus. „Die Wintervorbereitung zählt bei keinem Sportler zum Lieblingskalendereintrag. Die Jungs haben aber sowohl im Training als auch bei den meisten Testspielen richtig gut mitgezogen. Letztendlich ist es aber auch egal, wie eine Vorbereitung verläuft, zum ersten Pflichtspiel zählt es dann“, betont der Coach des Überraschungs-Dritten der Oberliga Baden-Württemberg, der trotz des großen Verletzungspechs in den bisherigen 19 Oberliga-Partien weit über seinen eigentlichen Möglichkeiten blieb.

„Da haben die Jungs in einer Extremsituation mit den vielen Verletzten wirklich ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben. Es geht jetzt nicht ganz von vorne los, aber wir haben noch 15 Spieltage vor der Brust, das ist eine Menge Holz“, so Fabian Himmel.

Zum Auftakt des Jahres 2026 gastiert am Samstag der Aufsteiger TSV Singen im Waldseestadion. Der erst 1981 gegründete Verein vom Hohentwiel ist seit 2018 in stetiger Aufwärtsbewegung von der Kreisliga bis ins baden-württembergische Fußball-Oberhaus.

Am 8. Spieltag war man noch Träger der roten Laterne, dann aber zeigte die Kurve steil nach oben. Mit 26 Punkten liegt das Team aktuell auf einem starken achten Rang. Mit ein Verdienst von Goalgetter Abdoulie Mboob , der bereits elfmal ins gegnerische Gehäuse getroffen hat und von Coach Ali Günes, Ex-Profi beim SC Freiburg. In der Winterpause hat sich beim TSV aber einiges getan, denn Mboob wechselte zu den Stuttgarter Kickers und der Trainerstuhl wurde nach internen Querelen einmal mehr neu besetzt.

Ginge es nur nach der reinen Statistik der bisherigen fünf Auseinandersetzungen zwischen beiden Teams (4 x SBFV-Pokal/ 1x Oberliga), dann spricht eigentlich alles für den SVO, der stets als Sieger den Platz verlassen konnte.

Dabei waren alle Duelle an Spannung kaum zu überbieten. Viele können sich noch an das Pokaldrama vor fast auf den Tag genau vor einem Jahr erinnern, als der SVO in einer an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Partie in zweifacher Unterzahl in buchstäblich letzter Sekunde der Verlängerung mit einem 3:2 in die nächste Pokalrunde einziehen durfte. Auch das Oberliga-Hinspiel in Singen konnte der SVO erst durch ein Tor von Robin Mörmann in Minute 87 mit 1:0 für sich entscheiden.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem TSV: „Singen hat die ersten Spieltage der Saison definitiv unter seinen Möglichkeiten gespielt. Ob das an der Relegation oder den vielen Trainerwechseln lag, sei dahingestellt. Fakt ist, diese Truppe hat eine enorme Erfahrung und Qualität im Kader. Wenn du als Aufsteiger mehrere hundert Oberligaspiele mitbringst, dann ist eigentlich schon alles gesagt. Dazu zeigt das Alter der üblichen Startelf, dass wir es mit einer sehr reifen, abgezockten Truppe zu tun haben. Allein die vergangenen Partien haben uns gelehrt, dass es gegen Singen immer sehr emotional und knifflig wird“.

Oberacherns ehrgeiziger Übungsleiter weiß ganz genau, auf was es am Samstag in erster Linie ankommen wird: „Wir brauchen totale Einsatzbereitschaft in den Knochen, aber im gleichen Atemzug auch einen klaren Fokus in der Birne“.

„Ich glaube felsenfest an meine Mannschaft, dass wir mit einem Heimsieg ins Jahr 2026 starten“, so Fabian Himmel voller Zuversicht.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Noch offen ist der Einsatz von Henri Scherer (Knieprobleme). Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen für vier Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt.

RM

6. Testspiel 2026

Sechstes und letztes Vorbereitungsspiel des SV Oberachern

SV Oberachern – SV Linx 2:1 (1:1)

Im sechsten und letzten Vorbereitungsspiel nach der kurzen Winterpause konnte Oberligist SV Oberachern knapp aber verdient mit 2:1 gegen den Verbandsligisten SV Linx die Oberhand behalten.
„Die Jungs waren über 90 Minuten bemüht, eine runde Leistung abzurufen. Über weite Strecken ist uns das auch gelungen. Auf dem Kunstrasen ist es aber auch immer sehr knifflig, denn der kleine Platz ist kein Freund einer ballbesitzenden Mannschaft“, so SVO-Coach Fabian Himmel.
Durch ein unglückliches Eigentor von Tarik Aras ging seine Elf bereits nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später bestrafte Tim Keck einen Fehler in der SVO-Defensive mit dem 1:1 (16.). Die Achertäler blieben zwar bis zum Pausenpfiff das dominierende Team, ließen aber einige gute Möglichkeiten ungenutzt.
Auch in Durchgang zwei bot sich den Besuchern über weite Strecken lange Zeit das gleiche Bild. Erst nach feiner Hereingabe von Nathan Recht war Jan Burkart mit einem mustergültigen Kopfball zum 2:1 Endstand erfolgreich (81.).
Fabian Himmel zeigte sich hinterher zufrieden mit dem Verlauf der gesamten Vorbereitung, die bei oft widrigen Witterungsbedingungen „lang und intensiv“ war. „Wir sind bereit für den Start ins neue Jahr und wollen uns jetzt wieder im Wettkampf messen und Punkte sammeln“, so Oberacherns ehrgeiziger Coach.
Erste Gelegenheit dazu ist bereits am Samstag. Um 14.30 Uhr trifft der Überraschungs-Dritte der Oberliga Baden-Württemberg im heimischen Waldseestadion auf den Tabellen-8. TSV Singen.

RM

 

6. Testspiel 2026

Letztes Vorbereitungsspiel vor Ligastart!

SV Oberachern 🆚 @svlinx_official
📆 Samstag 14. Februar 2026
🕒 14:00 Uhr
🏟️ Waldseestadion Oberachern
📲 Liveticker auf @fussball_de

Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei der Generalprobe in Oberachern.

Vertragsverlängerung

Noah Zwick verlängert beim SV Oberachern


Der SV Oberachern hat den Vertrag mit Noah Zwick verlängert. Bereits seit 2018 trägt Zwick das blau/weiße Trikot als er aus der U19 des Karlsruher SC an den Waldsee wechselte.
Für den SVO lief er in mittlerweile 186 Oberligaspielen auf und erzielte 2 Treffer.
Er trug auch einen großen Teil zu den beiden SBFV-Pokalsiegen 2021 und 2022 bei. Zudem durfte er auch in den beiden DFB-Pokalspielen gegen Borussia Mönchengladbach und den SC Freiburg auflaufen.
„Ich freue mich sehr, dass ich meinen Vertrag hier verlängern konnte. Der SVO ist schon seit Jahren nicht nur ein Verein für mich, sondern mein zweites Wohnzimmer. Der ganze Verein und die Fans sind mir sehr ans Herz gewachsen! Wir haben gemeinsam schon sehr vieles erreicht und sind durch Höhen und Tiefen gegangen.
Aber ich bin hier noch nicht fertig.“, freut sich Zwick auf die gemeinsame Zukunft.
Cheftrainer Fabian Himmel ist ebenfalls sehr glücklich, dass er auch nächste Saison auf Zwick bauen kann:
„Obwohl Noah erst ins beste Fußballalter kommt ist er schon eine echte Institution in Oberachern und hat die letzten Jahre des Vereins maßgeblich mitgeprägt!
Noah hat sich in den vergangenen Spielzeiten nicht nur sportlich entwickelt, sondern übernimmt in wichtigen Phasen auch immer mehr Führung und Verantwortung.“

Auf weitere erfolgreiche Jahre in Blau und Weiß, Noah!

5. Testspiel 2026

FC Teningen – SV Oberachern 5:4 (4:3)

Im fünften Vorbereitungsspiel nach der kurzen Winterpause kassierte Oberligist SV Oberachern mit 4:5 beim Verbandsliga-Primus FC Teningen seine erste Niederlage, die am Ende auch völlig verdient war.
„Auch wenn es nur eine Testspielniederlage ist, der Stachel der Enttäuschung sitzt bei mir sehr tief. Wir starten herausragend und stellen dann den Betrieb komplett ein“, so ein frustrierter Trainer Fabian Himmel
Dabei lag sein Team nach gerade einmal 20 Minuten durch Tore von Kapitän Nico Huber (13./16.) und Yves Borie (20.) bereits mit 3:0 in Führung. Es folgte eine Phase, die nicht nur beim SVO-Coach für Kopfschütteln sorgte. Innerhalb von rekordverdächtigen 13 (!) Minuten musste Schlussmann Mark Redl nach Treffern von Stephan Stübbe (23.), Tom Hodel (25.), Verbandsliga-Goalgetter Maximilian Resch (33.) und Michael Hoelle  (36.) gleich viermal hinter sich greifen.
„Trotz der harten Vorbereitung – so etwas geht einfach nicht. Da zähle ich aber nicht nur unsere Defensive an, sondern vor allem Mittelfeld und Offensive – da wo eben Gegenpressing und defensive Bereitschaft enorm gefragt sind. So holen wir in der Liga keinen Punkt mehr. Sportlich sind wir bereit, mental offensichtlich nicht. Das müssen wir ganz schnell ändern, weil das das Allerwichtigste ist, wenn man das SVO-Emblem auf der Brust hat“, fordert Coach Fabian Himmel.
Marin Stefotic traf zwar Mitte der zweiten Halbzeit noch zum 4:4 (67.), doch kurz darauf kassierte Rachid Gueddin zu allem Überfluss eine völlig unnötige Rote Karte (78.). Den für den SVO schmerzlichen Schlusspunkt setzte Teningens Deniz Bilgic mit dem 5:4 in der Nachspielzeit.
Am kommenden Samstag um 14.00 Uhr bestreitet der Überraschungs-Dritte der Oberliga seine letztes Vorbereitungsspiel gegen den Lokalrivalen SV Linx. Eine Woche danach ist wieder Oberliga-Alltag angesagt. Dann empfangen die Achertäler den Türkischen SV Singen.

RM

 

Neuzugang

SVO verpflichtet jungen Amerikaner

Der SV Oberachern verpflichtet den amerikanischen Defensivspieler Scott Nicholas Skountzos.

Der 23-jährige spielte in seinem Heimatland u.a. in der Columbus Crew Academy, im College in der NCAA Division I und für die University of Akron und die UNC Charlotte.
Anfang 2025 kam er durch einen Berater nach Deutschland. Er wollte die deutsche Fußballkultur kennen lernen und durch das Leben und Spielen im Ausland wertvolle Lebenserfahrungen sammeln. In Deutschland spielte er ein Jahr und 16 Pflichtspieleinsätze für den TSV 1860 Rosenheim in der Landesliga Bayern Südost ehe er nun zum SV Oberachern wechselt.
„Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung wollte ich zu einem Verein mit klaren Werten und Ambitionen, bei dem harte Arbeit, Disziplin und Zusammenhalt im Mittelpunkt steht.
In den letzten Wochen habe ich genau diesen Eindruck vom SVO gewinnen können. Alle Spieler, Trainer und Betreuer waren von Anfang an sehr aufrichtig und freundlich und die SVO-DNA, der Spielstil und der Ehrgeiz aller Beteiligten haben mich beeindruckt. Ich will mich jetzt schnellstmöglich integrieren und meine Qualitäten auf und neben dem Platz einbringen, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen.“, freut sich der junge Amerikaner, der nur „Nick“ gerufen wird.
Unser sportlicher Leiter Mark Lerandy zeigt sich sehr zufrieden mit dem Neuzugang:
“ Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Nick. Er war bereits die komplette Vorbereitung bei uns im Training dabei. In dieser Zeit hat er uns sportlich sowie auch menschlich absolut überzeugt. Nick bringt ein sehr spannendes Profil mit: Tempo und Dynamik, gepaart mit einer hohen Lernbereitschaft und einer positiven Einstellung.
Genau diese Mischung hat uns gereizt und passt hervorragend zu unserer Philosophie und zur Mannschaft.
Wir sind überzeugt, dass er unser Team bereichern wird und freuen uns auf den gemeinsamen Weg.“

Herzlichen willkommen in Oberachern Nick!

1. Testspiel 2026 Team 2

Es geht wieder los 🔵⚪️

Morgen zu Gast in Oberachern ist die Reserve des SC Durbachtal ⚽️

🗓️ Sa. 07.02.2026
⏰ 14:00 Uhr
🏟️ Sportplatz Oberachern
🆚 @scdurbachtal 2

5. Testspiel 2026

@fc_teningen_official 🆚 SV Oberachern
📆 Samstag 07. Februar 2026
🕒 14:00 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz Teningen
📲 Liveticker auf @fussball_de

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung in Teningen

 

 

 

Neuzugang

SVO mit nächstem Winterneuzugang

Der SV Oberachern verpflichtet den französischen Abwehrspieler Alekseï Carnier.

Der 22-jährige wechselt vom französischen Drittligisten FC Valenciennes an den Waldsee.
Ausgebildet bei Racing Straßburg wechselte er 2021 zur TSG 1899 Hoffenheim. In vier Jahren
bei der TSG lief er 37x in der Regionalliga Südwest auf und konnte 2025 den Aufstieg in die 3.
Liga feiern. Er wechselte im Anschluss nach Valenciennes und nach einem halben Jahr weiter
nach Oberachern.
Carnier ist positiv gestimmt über die kommende Zeit beim SVO: „Ich wollte nicht mehr in
Frankreich spielen und der SV Oberachern ist der beste Verein in der Nähe zu meiner
Heimatstadt Straßburg. Ich verstehe mich sehr gut mit den Verantwortlichen und den
Spielern und fühle mich sehr wohl im Verein. Ich will meine Qualitäten bestmöglich
einbringen und so viel Erfolg wie möglich haben mit dem Verein.
„Wir freuen uns sehr mit Alekseï einen jungen defensiven Spieler verpflichten zu können, der
uns sportlich wie menschlich überzeugt hat. Umso mehr freut es uns, dass es gelungen ist,
Alekseï von unserem Weg und unserer Vision zu überzeugen. Er konnte nicht nur bei der TSG
Hoffenheim, sondern auch in Valenciennes wertvolle Erfahrungen im Herrenfußball
sammeln. Wir sind unglaublich froh einen so talentierten und entwicklungsfähigen Spieler
für uns gewonnen zu haben und sind überzeugt, dass Alekseï sportlich wie charakterlich sehr
gut zu uns passt.“, freut sich unser sportlicher Leiter Mark Lerandy über den Neuzugang.

Herzlichen willkommen in Oberachern Alekseï!

Cheftrainer Fabian Himmel bei der A-Lizenz

Cheftrainer Fabian Himmel hat die Zulassung zur diesjährigen Trainer A-Lizenz des DFB erhalten.

Er ist somit einer von insgesamt 51 Teilnehmer, die an dem 10-monatigen Lehrgang ihre Fußball Fachkompetenz erweitern.
Der Lehrgang ist vergangene Woche gestartet und deshalb wollten wir mit unserem Cheftrainer ein kurzes Interview führen.

SVO:
Hallo Fabian, du darfst an der diesjährigen Trainer A-Lizenz des DFB-teilnehmen, welcher letzte Woche gestartet ist.
Wie war dein erster Eindruck des Lehrgangs und der Teilnehmer?

Fabian Himmel: Die ersten 3 Tage am DFB-Campus in Frankfurt waren sehr aufregend und intensiv.
Natürlich haben sich erst einmal alle beschnuppert, etwas kennengerlernt und versucht zu greifen,
wer und was da in den kommenden Monaten auf uns zurollt! Das Teilnehmerfeld ist sehr stark von
ehemaligen Profispielern dominiert, angeführt von Ex-Nationalspieler Lars Stindl und dem Co-Trainer
der Nationalmannschaft Benny Hübner. Ich gehöre mit zu den jüngsten Teilnehmern im Lehrgang
und bin auch echt froh, es ohne eigene Profikarriere in diesen erlesenen Kreis geschafft zu haben.

SVO: Für die Teilnahme an dieser Lizenz musstest du dich bewerben. Wie lief die Bewerbungsphase
ab und was musstet du alles machen?

Fabian Himmel: Allein die Bewerbung ist schon mit einem hohen Aufwand verbunden.
Neben einer Reihe an nachzuweisenden Dokumenten, die man sich bei verschiedenen Behörden, Praxen und Ämtern
zusammensammeln muss, ist das Herzstück der Bewerbung das Punktesystem für die Zulassung.
Je nach Rolle und Leistungsniveau erhält der Bewerbende Punkte für die jeweiligen Spieler- und
Trainerstationen seiner Karriere. Daraus ergibt sich eine individuelle Gesamtpunktzahl.
Die 50 besten Bewerber Deutschlands erhalten dann eine Zulassung für den A-Lizenz-Kurs im kommenden Kalenderjahr.

SVO: 51 Teilnehmer wurden schließlich zur A-Lizenz 2026 zugelassen. Wie setzte sich das
Teilnehmerfeld zusammen? Du hast bereits 2 Ex-Profis genannt, die ebenfalls zu dem Lehrgang
zugelassen sind. Wer erweitert seinen Trainerhorizont in den nächsten Monaten noch mit dir
zusammen?

Fabian Himmel: Das Teilnehmerfeld besteht zu 70-80% aus ehemaligen Profis, die teilweise erst sehr kurz im
Trainergeschäft sind. Die haben aber natürlich im oben angesprochenen Punktesystem über ihre
herausragende Spielerlaufbahn reichlich wertvolle Erfahrungen sammeln und von den besten
Trainern Deutschlands lernen dürfen. Neben Lars Stindl und Benny Hübner sind auch Daniel Gordon
(Ex-KSC-Kapitän), Sascha Mölders (1860/Augsburg), Nelson Valdez (Ex-Klopp-Schützling beim BVB),
Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt Legende) oder Immanuel Höhn (Ex-Streich-Spieler beim SC
Freiburg) dabei, um einige namhafte Beispiele zu nennen.

SVO: Die Lizenz dauert insgesamt 10 Monate. Wie genau ist der Ablauf? Muss der SVO jetzt 10
Monate auf seinen Cheftrainer verzichten?

Fabian Himmel: Den SVO tangiert die A-Lizenz Ausbildung eigentlich wenig bis gar nicht. Jeden Monat findet
von Montag bis Mittwochmittag ein dreitägiger Lehrgang statt. Das heißt ich fehle im besten Falle
eine, im schlechtesten Fall zwei Trainingseinheiten. Zwischen den Präsenzeinheiten haben wir auch
noch ein paar Zwischenleistungen zu erbringen, da kann es passieren, dass wir 1-2 Einheiten im Sinne
meiner Trainerentwicklung filmen.

SVO: In wie fern beeinflusst dich diese zusätzliche Belastung neben deinem Beruf? Wirkt sich die
Anstrengung und Abwesenheit durch den Lehrgang auf deinen Einsatz und deine Zeit für den SVO
aus?

Fabian Himmel: Den größten Einfluss nimmt der Lehrgang auf mein Privatleben, da ich ja weiterhin für
meinen Beruf und den SVO uneingeschränkt im Einsatz bin. Meine Partnerin hat mit ihrem
Referendariat ebenfalls ein sehr intensives Kalenderjahr 2026 vor sich, daher passt der Zeitpunkt
dieses Jahr einfach. Ohne diese großartige Unterstützung von ihr, aber auch von meinen Eltern
würde ich das gar nicht schaffen. Sie geben mir einen tollen Fokus und sehr viel Energie, um in jedem
Tätigkeitsfeld voll da zu sein. Ich freue mich aber auch, so sehr ich den Fußball liebe, auf die Zeit,
wenn mein Privatleben mehr in den Fokus rückt. Dann können wir alle zusammen mit Stolz
zurückblicken, dass wir alle „Projekte“ zusammen hinbekommen haben.

SVO: Warum hast du dich für die A-Lizenz beworben was erhoffst du dir von dieser? Wird dich der
neue Input als Trainer und deine Trainerarbeit beim SVO verändern?

Fabian Himmel: Einen wesentlichen Grund habe ich schon genannt – der Zeitpunkt passt einfach. Wenn in
ein paar Jahren die Kinder ums Haus rennen und der Hund direkt hintendran, brauche ich nicht mehr
anfangen, Fußball-Lizenzen zu erwerben. Alles hat seine Zeit im Leben. Daneben wollte ich einfach
wieder neuen Input für mich und meine Arbeit bekommen – externen Input.
Mein Lernen der letzten Jahre war sehr stark durch die „Blase“ geprägt, in der ich mich befinde: Ich
habe in den letzten Jahren vermutlich hunderte, vielleicht sogar tausende Spiele auf
unterschiedlichen Leistungsebenen gesehen, analysiert, versucht meine Lehren daraus zu ziehen und
besser zu werden. Ich habe Bücher gelesen über Rhetorik, Führung, Psychologie, Kulturentwicklung,
Miteinander… Ich arbeite bis heute mit wunderbaren Menschen zusammen, die mir die Chance
geben zu wachsen und auch Fehler machen zu dürfen. Die Zusammenarbeit im Trainerteam aber
auch täglich auf dem Platz mit den Spielern ist hier ganz besonders hervorzuheben. Das alles hat
mich als Trainer und Mensch sehr wachsen lassen und mich schönerweise auch Teil des ein oder
anderen Erfolgs werden lassen!
Die Hospitation vor 2 Jahren bei Christian Streich hat mir aber auch aufgezeigt, wie wertvoll externer
Input für die eigene Entwicklung ist! Genau da setzt für mich die A-Lizenz an. Wie machen es denn
andere? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Wie wirkt, was ich mache auf Menschen außerhalb
meiner „Blase“? Das finde ich total spannend, weil es meinen Horizont erweitert. Ich nehme die
Gespräche genauso wie die Rückmeldungen zu meinem Auftreten und meiner Arbeit als sehr
bereichernd wahr.

SVO: Blicken wir noch 10 Monate in die Zukunft. Du hast deine neue Trainerlizenz erhalten. In
welchen Mannschaften bzw. Ligen darfst du mit deiner neuen Lizenz dann als Trainer aktiv sein?

Fabian Himmel: Alle Herrenmannschaften als hauptverantwortlicher Trainer bis einschließlich in die
Regionalliga. Hinzu kommen die U19 und U17 Bundes- bzw. Nachwuchsligen. Für alle andere
Mannschaften benötigt es als hauptverantwortlicher Trainer die höchste Lizenzstufe – die Pro
Licence, auch gerne als „Fußballlehrer“ bezeichnet.

SVO: Muss sich der SVO nun Sorgen machen den erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte zu
verlieren?

Fabian Himmel: Nein, die Lizenz soll in keiner Weise einen Abgang andeuten oder vorbereiten. Ich bin noch
immer ein sehr junger Trainer, ich habe ja noch potenziell 25-35 Jahre Karriere vor mir. Sollte ich mal
vor einer Tür stehen, bei der es mich extrem reizt zu sehen, was denn dahinter so auf mich wartet,
möchte ich in Form der Lizenz auch den entsprechenden Schlüssel in der Hand halten. Es ist also ein
Investment in eine mögliche Zukunft. Dass der SV Oberachern nicht nur meine sportliche Heimat ist,
sondern auch in meinem Herzen seinen Platz hat, steht außer Frage!

SVO: Vielen Dank für deine Zeit Fabian.
Wir wünschen dir einen erfolgreichen Lehrgang, mit viel neuem Input und Lehren, die nicht nur dich, sondern vielleicht auch den SV Oberachern weiter
voranbringen!

4. Testspiel 2026

GU-Türk. SV Pforzheim – SV Oberachern 2:3 (1:0)

Auch das vierte Testspiel nach der Winterpause konnte der SV Oberachern erfolgreich gestalten. Zwei späte Tore von Goalgetter Marin Stefotic (89./90.+4) sicherten den hartumkämpften Erfolg beim aktuellen Tabellenvierten der Verbandsliga Baden. Zur Pause lagen die Gastgeber durch einen Treffer von Bogdan Alexander Cristescu (18.) noch mit 1:0 in Führung. Der kurz zuvor eingewechselte Winter-Neuzugang Anes Vrazalica traf nach einer halben Stunde zwar zum 1:1, doch in Minute 84. war Ernesto de Santis zur erneuten Pforzheimer Führung erfolgreich. Dann war es einmal mehr Stefotic, der per Doppelpack (darunter ein Strafstoß) den knappen Oberacherner Erfolg noch unter Dach und Fach bringen konnte.

Das nächste Testspiel bestreitet der Überraschungs-Dritte der Oberliga am kommenden Samstag um 14.00 Uhr beim Verbandsliga-Tabellenführer FC Teningen.

RM

4. Testspiel 2026

GU Pforzheim – SV Oberachern
@gutuerksvpforzheim 🆚 SV Oberachern
📆 Sonntag 01. Februar 2026
🕒 15:00 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz ATSV Mutschelbach
📲 Liveticker auf @fussball_de
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Mutschelbach

3. Testspiel 2026

SC Lahr – SV Oberachern 0:2 (0:1)

Nach dem 2:0 bei der U19 des Karlsruher SC und dem 5:3 gegen den Landesligisten VfL Nagold konnte der SV Oberachern auch sein drittes Testspiel nach der Winterpause erfolgreich gestalten.

Mit 2:0 behielt der Oberliga-Dritte beim ambitionierten Verbandsligazweiten SC Lahr verdient die Oberhand. Sehr zur Zufriedenheit von Trainer Fabian Himmel: „Wir haben von Beginn an ein sehr gutes Spiel gemacht. Den einzigen Vorwurf, den ich den Jungs machen kann ist die Torausbeute in der ersten Halbzeit. Nach zwanzig Minuten hätte es auch gut und gerne 0:3 stehen können“. So dauerte es bis zur 45. Minute, ehe Goalgetter Marin Stefotic zum 0:1 erfolgreich war.

Die zweite Halbzeit konnten die Gastgeber dann etwas ausgeglichener gestalten. Dennoch sprach der SVO-Coach hinterher von einem guten Gesamtauftritt seiner Elf. Den Schlusspunkt zum 0:2 setzte Yves Borie in Minute 83 per Strafstoß.

„Unterm Strich war es unser bislang bestes Spiel nach der Winterpause. Auch die eingewechselten Akteure haben sich gut in die Partie eingebracht. Jetzt gilt es einfach, die Belastung so anzupassen, dass wir in den kommenden Partien 90 Minuten voll durchziehen können“, so der SVO-Coach.

Erste Gelegenheit dazu besteht bereits am morgigen Sonntag. Um 15.00 Uhr gastiert sein Team bei GU Türk. SV Pforzheim – aktuell Vierter der Verbandsliga Baden.

RM

3. Testspiel 2026

3. Testspiel nach der Winterpause

SC Lahr – SV Oberachern
🕒 11:30 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz Dammenmühle
📲 Liveticker auf @fussball_de
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Lahr.

2. Testspiel 2026

2. Testspiel nach der Winterpause

SV Oberachern – VfL Nagold 5:3 (3:1)

Nach dem 2:0 bei der U19 des Karlsruher SC konnte der SV Oberachern auch sein zweites Testspiel nach der Winterpause erfolgreich gestalten.
Mit 5:3 behielt der Überraschungs-Dritte der Oberliga Baden-Württemberg gegen den württembergischen Landesligisten VfL Nagold die Oberhand, konnte dabei aber nur phasenweise an die guten Leistungen in Karlsruhe anknüpfen. „Die Jungs haben die taktischen Vorgaben zwar gut umgesetzt, aber die letzte Spannung und Entschlossenheit hat gefehlt. Dann kommt halt so ein “Bolzplatz-Ergebnis“ zustande, betonte Trainer Fabian Himmel. Auf dem kleinen Oberacherner Kunstrasenplatz konnten die Gastgeber den 0:1 Rückstand durch einen Treffer von Ruben Cinan (32.) noch vor der Pause nach Treffern von Luca Fritz (39./45.) und Yves Borie (43.) in eine 3:1 Führung ummünzen.
In Durchgang zwei wechselten beide kräftig durch. Zunächst traf Borie mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 (48.), dann erhöhte Winter-Neuzugang Mohammed Ibrahim gar auf 5:1 (65.). Danach schlich sich beim SVO etwas der Schlendrian ein.
Nach gut einer Stunde verkürzte Nagolds Chris Wolfer auf 5:2. In Minute 74 war er per Strafstoß auch zum 5:3 Endstand erfolgreich.
Das nächste Testspiel bestreiten die Achertäler am kommenden Samstag um 11.30 Uhr beim Verbandsliga-Zweiten SC Lahr. „Da sollten wir trotz der harten Trainingseinheiten unter der Woche mit geschärften Sinnen ins Spiel gehen“, betont Coach Fabian Himmel.

RM

 

2. Testspiel 2026

2. Testspiel nach der Winterpause

SV Oberachern 🆚 @vflnagold.fussball
🕒 13:00 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz Oberachern
📲 Livesticker auf @fussball_de
ACHTUNG das Spiel findet NICHT wie geplant in Ottenhöfen statt‼️
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Oberachern.

1. Testspiel 2026

1. Testspiel nach der Winterpause

Karlsruher SC U19 – SV Oberachern 0:2 (0:2)

„Die ersten Trainingseindrücke waren sehr positiv. Alle Spieler sind in einem sehr guten körperlichen Zustand aus dem Urlaub gekommen. Es ist sofort wieder eine tolle Energie und Einsatzfreude spürbar und macht einfach tollen Spaß, mit den Jungs wieder Gas zu geben“, betonte SVO-Coach Fabian Himmel zum Auftakt des neuen Fußball-Jahres.

Im ersten Testspiel nach der Winterpause gastierte der Überraschungsdritte der Oberliga Baden-Württemberg am Samstag bei der U19 des Karlsruher SC. Durch zwei schöne Tore von Jan Burkart (23./45.) behielten die Achertäler am Ende mit 2:0 die Oberhand.

„Gegen den Ball haben wir ein tolles Spiel gemacht. Da ging viel über Mentalität – das war Klasse. Mit dem Ball war es auch sehr ordentlich. Wir hatten zahlreiche Chancen und hätten das Ergebnis noch ein bis zwei Tore nach oben schrauben können“, so Oberacherns ehrgeiziger Chef-Trainer.

Das nächste Testspiel bestreitet sein Team am kommenden Samstag gegen den Landesliga-Fünften VfL Nagold.

RM

Neuzugang

SVO verpflichtet Vrazalica

Mit Anes Vrazalica hat der SV Oberachern seinen zweiten Wintertransfer abgeschlossen. Der 28-jährige Offensivspieler kommt vom südbadischen Oberligakonkurrenten FC Denzlingen. Nach seiner Jugendzeit in Denzlingen, dem SC Freiburg und dem Freiburger FC wechselte Vrazalica zum Bahlinger SC. Über den FC Waldkirch landete er 2018 beim FC Denzlingen, wo er zweimal den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg feiern konnte. Er kann auf insgesamt 51 Oberligaspiele mit 12 Toren zurückblicken.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim SV Oberachern. Die Mannschaft spielt eine starke Saison und steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Das zeigt wie viel Qualität und Ambition im Verein steckt. Genau dieses Umfeld hat mich überzeugt. Ich will mich hier schnell integrieren, hart arbeiten und meinen Teil dazu beitragen, dass wir weiter erfolgreich sind.“, so Vrazalica zu seiner neuen Aufgabe beim SVO.
„Anes ist für den SVO mit 28 Jahren ein eher untypischer Neuzugang, da wir in 95% der Fälle ins ganz junge Regal greifen oder zumindest die 25-Jahre-Grenze nicht überschreiten. Wir haben ehrlich gesagt auch nie damit gerechnet, dass so ein herausragender Offensivspieler jemals für uns in greifbare Nähe kommt. Die Chance bei Anes hat sich geboten und es macht auf allen Ebenen total Sinn. Dass sich Anes im besten Fußballalter noch einmal so einer Herausforderung stellt und sich komplett neu beweisen will zeigt, wie sehr er für den Fußball und den SVO brennt.“, zeigt sich Cheftrainer Himmel sehr zufrieden mit dem Neuzugang.

Herzlichen willkommen in Oberachern Anes!

Testspiel

1. Testspiel nach der Winterpause

Abgang

Abschied vom Waldsee 👋⚽

Leon Müller verlässt nach einem halben Jahr den SV Oberachern und wechselt in die Verbandsliga Südbaden zum SV 08 Kuppenheim.
Leon kam im vergangenen Sommer von

TuS Mechtersheim an den Waldsee und absolvierte in der Oberliga Baden-Württemberg vier Einsätze im blau-weißen Trikot.

Lieber Leon, vielen Dank für deinen Einsatz und dein Engagement in Blau-Weiß.
Wir wünschen dir für deine sportliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg! 💙🤍

Transferupdate Team 2

Team 2 begrüßt zwei Rückkehrer zur Rückrunde

Der SV Oberachern kann zur Rückrunde Saison 2025/2026 zwei Rückkehrer begrüßen:
Lewin Geyer vom SV Fautenbach sowie Adrian Kamelski vom SV Sasbach kehren zum SVO zurück.
Mit Lewin Geyer erhält der SV Oberachern einen spielstarken Akteur für das Mittelfeld, der sich in den vergangenen Spielzeiten sportlich weiterentwickelt hat und nun wieder die Zentrale des SVO verstärken soll. Adrian Kamelski bringt aus seiner Zeit beim SV Sasbach wertvolle Erfahrung für die Defensive mit und wird zusätzliche Stabilität in der Abwehrreihe bieten.

Coach Hannes Maier freut sich über die Rückkehr der beiden Spieler:
„Lewin ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar und bringt sowohl spielerische Qualität als auch Übersicht mit. Adrian gibt uns in der Abwehr mehr Stabilität und Erfahrung. Beide kennen den Verein, identifizieren sich mit dem SVO und werden sportlich wie menschlich eine Bereicherung für unsere Mannschaft sein.“

Herzlich willkommen zurück am Waldsee Lewin und Adrian!!

Vertragsverlängerung

SVO verlängert mit Silas Meier

Der SV Oberachern hat den auslaufenden Vertrag mit Silas Meier verlängert. Der Defensivspieler
wechselte im Sommer 2025 von der Zweitvertretung des Karlsruher SC an den Waldsee. Er kam in
der Hinserie zu neun Einsätzen in der Oberliga.
Meier ist sehr glücklich über seine Vertragsunterschrift: „Ich freue mich riesig über die Verlängerung
beim SVO. Ich fühle mich hier sehr wohl und hab richtig Bock auf die kommende Saison. Mein Ziel
ist es mich weiter zu entwickeln, der Mannschaft bestmöglichst zu helfen und gemeinsam mit dem
Team erfolgreich zu sein.“
„Silas hat trotz dem ein oder anderen verletzungsbedingten Rückschlag starke sportliche
Fußabdrücke hinterlassen. Er stammt aus der Region, hat eine tolle Familie im Rücken und lebt zu
110% für den Fußball – kurzum ein Spieler, der perfekt zum SVO passt. Ich traue Silas zu in den
nächsten Jahren eines der Gesichter dieser Mannschaft zu werde, auf und neben dem Platz. Dass er
das Potenziel dazu hat steht außer Frage.“ ,so Cheftrainer Fabian Himmel.

@Silas, schön dass du bei uns bleibst

Neuzugang

SVO verpflichtet Offensivspieler

Der SV Oberachern hat in der Wintertransferperiode Mohammed Ibrahim verpflichtet. Der
18-jährige Offensivspieler spielte in der Jugend für den FV Bad Rotenfels, SV 08 Kuppenheim
und den Karlsruher SC ehe er im Sommer 2024 zur U19 von Astoria Walldorf gewechselt ist.
„Ich durfte bereits einige Zeit mit der Mannschaft trainieren und habe mich dabei sehr wohl
gefühlt. Mir hat die hohe Qualität gefallen und ich habe gemerkt, dass ich mich hier
weiterentwickeln kann. Der Wille jedes einzelnen sich weiterzuentwickeln aber auch als eine
Mannschaft auf dem Platz zu stehen macht den Verein in meinen Augen aus. Ich will hier so
viel wie möglich lernen und dem Team helfen die Ziele zu erreichen.“, freut sich Ibrahim über
die anstehende Zeit beim SVO.
„Der SV Oberachern lebt seit Jahren davon sehr junge Spieler zu entwickeln bzw. Kickern eine
Plattform zu geben, die in ihren Vereinen noch nicht ganz den Sprung in die erste Garde
gepackt haben. Mo hat über Wochen sehr gute Eindrücke hinterlassen. Man spürt wie sehr er
den Fußball liebt. Bleibt er weiter so lernwillig und ehrgeizig wird er für uns eine tolle
Bereicherung darstellen.“, so Cheftrainer Fabian Himmel über den Neuzugang.

Herzlichen willkommen in Oberachern Mo!

Winterfahrplan Team 1

 Winterfahrplan unseres Oberliga Teams
Trainingsauftakt am Montag 12.01.2026 um 18.00 in Kappelrodeck

🔥 SVO-Winterfahrplan 2026 – Alle Termine im Überblick ❄️⚽

📅 Samstag, 17.01.2026

▶️ Testspiel 1

🆚 KSC U19

🏟️ Karlsruhe

 

📅 Samstag, 24.01.2026

▶️ Testspiel 2

🆚 VfL Nagold

🏟️ Spielort noch offen

 

📅 Samstag, 31.01.2026

▶️ Testspiel 3

🆚 SC Lahr

🏟️ Lahr

 

📅 Sonntag, 01.02.2026

▶️ Testspiel 4

🆚 GU Pforzheim

🏟️ Mutschelbach

 

📅 Samstag, 07.02.2026

▶️ Testspiel 5

🆚 FC Teningen

🏟️ Teningen

 

📅 Samstag, 14.02.2026

▶️ Testspiel 6

🆚 SV Linx

🏟️ Oberachern

 

📅 Samstag, 21.02.2026

🏆 Oberliga – 20. Spieltag

🆚 Türk. SV Singen

🏟️ Oberachern

ℹ️ Die Spielzeiten sowie die genaue Adresse der Spielstätten bitte aus Fußball.de oder unseren Spieltagsvorschau-Posts entnehmen.

💙🤍 Wir freuen uns auf eine intensive Vorbereitung und eure Unterstützung – ob auswärts oder zuhause!

 

… hinter den Kulissen …

Anton Armbruster war lange Zeit eine prägende Figur beim SV Oberachern. Als ehemaliger Trainer brachte er nicht nur fachliches Know-how, sondern auch eine tiefe Verbundenheit zum Verein mit. Nach seiner aktiven Trainerlaufbahn übernahm er die Verantwortung für die Ballspendenaktion des Vereins.
Anton Armbruster ist der zuverlässige Anker für die Ballspende beim SV Oberachern – von der Trainerzeit bis zur verantwortungsvollen Spendenkoordination aus Leidenschaft für den Verein!

Vielen Dank Anton für dein Engagement für deinen SVO – auch 2026 wieder am Ball!!

Mit Anton Armbruster als Ansprechpartner in Sachen Ballspende bleibt der SV Oberachern auf einem stabilen Kurs und stärkt die Gemeinschaft rund um den Verein.

Der Verein freut sich über jede Unterstützung – ob groß oder klein.

Frohe Weihnachten

Liebe Freunde, Bekannte, Fans und Vereinsmitglieder des SV Oberachern,
wir blicken auf ein spannendes Jahr zurück und möchten uns herzlich bei euch für eure Unterstützung und Begeisterung bedanken.
Ob auf oder neben dem Platz, eure Energie und Treue machen unseren Verein zu etwas ganz Besonderem.
In dieser festlichen Zeit wünschen wir euch und euren Familien frohe, besinnliche Feiertage.
Möge das neue Jahr euch Glück, Gesundheit und viele spannende Momente bringen – sowohl im Sport als auch im Leben.

Lasst uns auch im kommenden Jahr gemeinsam durchstarten und den SV Oberachern weiter nach vorne bringen!

Mit sportlichen Grüßen,
Euer SV Oberachern Team

Vertragsverlängerung

SVO verlängert mit Gueddin


Der SV Oberachern hat den auslaufenden Vertrag mit Rachid Gueddin verlängert. 2021 wechselte Gueddin vom SC Lahr zum SV Oberachern. Er lief für den SVO in 134 Oberligaspielen auf und konnte 5 Treffer erzielen. Hinzu kommen 2 SBFV-Pokalsiege und 2 Einsätze im DFB-Pokal.
„Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl beim SV Oberachern. Im ganzen Verein spürt man den großen Einsatz und den Willen sich stetig weiter zu entwickeln vom Trainerteam über die Spieler bis ins Umfeld. Das passt sehr gut zu meiner Einstellung. Die Mannschaft ist sehr motiviert und hat den Anspruch mehr zu erreichen. Zudem wird man hier nicht nur im Verein, sondern auch von den Zuschauern und Unterstützern immer positiv begleitet und unterstützt. Dafür bin ich dankbar und möchte das mit guten Leistungen zurückgeben.“, äußert sich Gueddin zu seiner Vertragsunterschrift.
Cheftrainer Fabian Himmel zeigt sich sehr zufrieden mit Gueddin und seiner Vertragsverlängerung: „Rachid spielt sein bisher bestes Jahr beim SVO. Sehr konstant und mit Ball am Fuss ohne Frage ein Unterschiedsspieler auf diesem Niveau. Rachid hat dieses Jahr bewiesen, dass er bereit ist noch mehr Verantwortung zu übernehmen und dass er ein Team in heißen Phasen auch mal tragen kann. Dass ein Spieler aus der Bezirksliga so eine große Karriere hinzimmert ist ein schöner Beleg, welchen besonderen Wege Kicker in Oberachern gehen können. Rachid ist mit seiner „Geschichte“ auch ein Vorbild für viele Talente in der Region.“

 

@Rachid, schön dass du bei uns bleibst

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern II 1:4 (1:1)

Mit einem am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1 beim Tabellen-13. Lichtenau/Scherzheim bleibt die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf fremdem Terrain weiter ungeschlagen.

Nach knapp 20 Minuten brachte Joshua Seibert seine Farben erstmals in Führung. SG Keeper Stephan Sick konnte den Schuss des SVO-Goalgetters (14 Saisontore) zwar noch parieren – den Abpraller drückte Seibert aber zum 0:1 über die Linie. Kurz zuvor scheiterte SG-Kapitän Thilo Schulmeister an Oberacherns Schlussmann Tim Seiterich, der zur Ecke klären konnte.

Bis zur Pause taten sich die Achertäler vor allem im Spielaufbau ausgesprochen schwer. In Minute 44 traf Aaron Herbst zum zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdienten 1:1 Ausgleich.

In Durchgang zwei fand das junge SVO-Team wieder zu alter Stärke zurück und konnte sich zahlreiche gute Möglichkeiten erspielen. „Man of the match“, war für Coach Hannes Maier, der eingewechselte Maja Sanneh, der nach seiner Einwechslung das Offensivspiel enorm belebte und den SVO mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 auf die Siegerstraße brachte (77.). Zwei Minuten später war Sanneh der Ausgangspunkt der Vorentscheidung. Nach einem tollen Dribbling aus der eigenen Hälfte landete der Ball bei Seibert, der SG-Keeper-Sick aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ. Den Schlusspunkt zum 4:1 Auswärtssieg setzte schließlich Enrico Schabert mit dem 4:1 (83.)

„Ich bin erleichtert, dass wir auf Grund einer starken zweiten Halbzeit nochmal drei ganze wichtige Punkte geholt haben. Mit 33 Punkten – punktgleich mit dem Ersten Eisental und dem Zweiten Bühlertal 2 – haben wir nun eine gute Basis geschaffen, um in der Rückrunde voll anzugreifen und im Aufstiegsrennen kräftig mitzumischen“, bilanzierte ein zufriedener Trainer Hannes Maier, der sich vor allem über die starken Leistungen der in Team 2 debütierenden A-Junioren Laurent Dauti und Luciano Freckhaus und des eminent fleißigen Nick Schabert freute.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern 2, Sonntag 14.30 Uhr

Zum Jahresabschluss führt die Reise der auswärts noch ungeschlagenen Achertäler zur SG Lichtenau/Scherzheim, die zuletzt mit einem beeindruckenden 7:0 beim SV Mösbach auf sich aufmerksam machte. „Unser Gegner ist dieses Jahr eine „Wundertüte“ und sicherlich mit höheren Ambitionen in die Saison gestartet, als es Platz 13 derzeit ausdrückt“, mahnt Hannes Maier. Die Ausgangslage in diesem Nachholspiel ist dabei für den SVO-Coach recht einfach: „Wir wollen unbedingt nochmal drei Punkte holen bevor wir uns zwei Monate in die verdiente Winterpause verabschieden. Dann wären wir punktgleich mit dem derzeitigen Tabellenführer Eisental und hätten eine super Ausgangslage für die Rückrunde“.

Nach den enttäuschenden Leistungen in den letzten beiden Spielen erwarten aber auch die treuen Fans eine  deutliche Leistungssteigerung. Die junge SVO-Elf hat zwar stets viel Ballbesitz, neigt aber dazu „in Schönheit zu sterben“ und „brotlos“ zu agieren, statt das Spiel schnell zu machen, den Gegner ins Laufen zu bringen und sich Chancen herauszuspielen.

„Wir hatten eine super Trainingswoche. Dadurch, dass Team1 sowie die A-Junioren bereits in der Winterpause sind, hatte ich am Dienstag 22 Spieler auf dem Platz. Am Sonntag werden definitiv auch drei Akteure aus dem A-Junioren-Team im Kader sein. Dabei schließe ich das ein oder andere Startelf-Debüt nicht aus“, betont Coach Maier voller Zuversicht.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen 1:1 (0:1))

Die zweite Mannschaft des SV Oberachern findet auf eigenem Terrain einfach keinen festen Boden mehr unter den Füßen. Die auswärts noch ungeschlagenen Achertäler standen gegen das noch sieglose Schlusslicht kurz vor der vierten Heimniederlage. Dann war es Nick Schabert, der in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem Freistoß aus halbrechter Position wenigstens noch einen Punkt rettete.

„Wir schaffen es im Moment einfach nicht gegen tiefstehende Gegner fußballerische Lösungen zu finden, um das Bollwerk zu knacken. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass wir uns gestern so wenige klare Chancen erspielen konnten. Es wird für uns Zeit, dass die Winterpause kommt“, bilanzierte Hannes Maier den ganz schwachen Auftritt seiner jungen Elf. „Dass der Gegner dann auch noch durch ein Eigentor von uns in Führung geht ist symptomatisch für diesen Tag“, so der SVO-Coach weiter. Nach gut einer Halben Stunde traf Pascal Szweda nach einer verunglückten Abwehraktion zum 0.1 ins eigene Gehäuse. Halbwegs Gefahr ging auf Seiten des SVO nur bei Standardsituationen oder Distanzschüssen des an diesem Tag glücklos agierenden Joshua Seibert aus. Die beste Möglichkeit verhinderte SG-Schlussmann Rouven Düsseldorf, der einen Kopfball von Pius Tisch im Anschluss an einen Seibert-Freistoß noch zur Ecke lenken konnte (39.).

Auch nach dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Ilker Kaya bot sich den Besuchern das gleiche Bild. Zwei weitere Distanzschüsse von Seibert, die knapp ihr Ziel verfehlten, blieben in der regulären Spielzeit die einzige Ausbeute, bis Nick Schabert mit seinem Freistoß-Tor zum 1:1 (90.+4) wenigstens noch für Schadensbegrenzung sorgen konnte.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV Hollenbach 2:1 (1:0)

Riesenjubel bei allen SVO-Fans, Spielern und den Verantwortlichen nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Maurice-Alexander Bollheimer. Mit einem am Ende hartumkämpften 2:1 über den FSV Hollenbach überwintern die Achertäler im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus auf einem kaum für möglich gehaltenen dritten Rang und sicherten sich damit neben den beiden Pokalerfolgen 2022 und 2023 einen festen Platz in der fast hundertjährigen Vereinshistorie. Bedenkt man dann noch die großen Verletzungsprobleme mit den zahlreichen Langzeitverletzten, dann ist diese Leistung im zwölften Jahr der Oberliga-Zugehörigkeit nicht hoch genug zu bewerten.

SVO-Chef-Coach Fabian Himmel, der seinen schon länger geplanten Kurzurlaub für diese Nachholpartie leider nicht mehr stornieren konnte, wurde dabei von Klaus Koch bestens vertreten. „Wir sind einfach froh, dass wir das Ding heute mit drei Punkten gezogen haben. Dritter Tabellenplatz – das ist einfach Wahnsinn“, so Oberacherns ehrgeiziger Co-Trainer.

„Es war ein Spiel, das wir eigentlich nicht verlieren dürfen. Wir hatten in der ersten Hälfte einige Chancen, die wir aber nicht zum Abschluss brachten“, bilanzierte sein sympathischer Hollenbacher Kollege Reinhard Schenker mit einem Runzeln auf der Stirn.

Nach verhaltenem Beginn fanden die Gastgeber gut in die Partie. Ein Distanzschuss von Noa Bauer (12.) verfehlte knapp sein Ziel, dann scheiterten Marin Stefotic (16.) und Nathan Recht (25.) am aufmerksamen FSV-Keeper Nico Purtscher. Auch ein 16-m-Schuss von Rachid Gueddin, der von Nico Huber glänzend in Szene gesetzt wurde, strich einen Meter am FSV-Gehäuse vorbei (27.). Auf der anderen Seite blieb ein Kopfball von FSV-Goalgetter Hannes Scherer (13.), der knapp über den Kasten von Mark Redl flog, die bis dahin einzig gefährliche Aktion der Elf aus dem Hohenlohischen.

Dann wurde Luca Fritz im Strafraum etwas ungeschickt von den Beinen geholt. Trotz zahlreicher Proteste der Gäste zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Marin Stefotic ließ sich diese Chance mit seinem 10. Saisontreffer nicht entgehen und traf zum 1:0 (30.). Purtscher ahnte dabei zwar die Ecke, war aber gegen den platzierten Schuss einfach machtlos.

Trotz des Rückstands folgte die stärkste Phase des FSV. Ein gefährlicher Freistoß von Juan Faßbinder konnte von der SVO-Defensive mit letztem Einsatz noch zur Ecke geblockt werden (44.) und eine Minute später konnte ein Schuss von Jason Wink von der vielbeinigen SVO-Defensive gerade noch so auf der Linie geklärt werden.

Auch nach dem Wechsel traten zunächst einmal die Gäste in Aktion. Peter Engelmann scheiterte aber am glänzend reagierenden Redl (53.), der trotz seiner Schulter-Probleme ein gewohnt starker Rückhalt war. Auf der anderen Seite hatte Noa Bauer nach einer Stunde den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, setzte das Leder am Fünfmeter-Raum aber aus vollem Lauf weit über das Gehäuse.

Dann verlor FSV-Keeper Purtscher auf dem weichen Untergrund des Waldsee-Stadions nach einer scharfen Rückgabe den Halt. Der am langen Pfosten lauernde Kapitän Nico Huber hatte keine Mühe, das Leder zum 2:0 über die Linie zu befördern (72.) – sein 80. Treffer im 301. (!) Pflichtspiel für seinen SVO.

Die nie aufsteckenden Gäste wurden in Minute 82 mit dem Anschlusstreffer des kurz zuvor eingewechselten Inas Music belohnt. Maxi Weiß hätte den alten Abstand wiederherstellen können, scheiterte aber an Keeper Purtscher (87.). Danach warfen die Gäste alles nach vorne – mit Glück und Geschick brachte der SVO aber auch in der vierminütigen Nachspielzeit den dritten Heimsieg unter Dach und Fach.

Auch Oberacherns sportlicher Leiter Mark Lerandy fand hinterher viele lobende Worte für sein Team. „Ich denke, der knappe Sieg geht im Großen und Ganzen völlig in Ordnung. Wir sind mehr als zufrieden, dass wir uns am Ende als Tabellendritter in die Winterpause verabschieden dürfen. Was die Mannschaft das ganze Jahr über im Training und in den Spielen abgeliefert hat, ist wirklich bemerkenswert. Die Jungs haben sich diese Pause jetzt absolut verdient. Im Januar werden wir uns dann konzentriert auf die Rückrunde vorbereiten und wollen an die starken Leistungen anknüpfen“.

SV Oberachern: Redl, Fritz Sheron, Zwick, Stefotic (90.+1 Barnick), Gueddin, Huber, Recht (73. Weiß), Borie (82. Mörmann), Bauer (67. Gjuraj), Scherer

FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Schülke, J. Limbach (67. F. Limbach), Faßbinder (88. Omerovic), Scherer, Gesell (75. Music), Schiek, Henning, Wink, Knapp (69. Hofmann)

Schiedsrichter: Maurice-Alexander Bollheimer (Karlsruhe)

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Stefotic (30./FE), 2:0 Huber (72.), 2:1 Music (82.)

Gelbe Karten: 1/1

Ecken: 5/9

 

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen, Sonntag 14.30 Uhr

Nach der verdienten 0:2 Heimniederlage gegen den SC Eisental und den Punktgewinnen der Konkurrenz rutschte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf Rang 4 ab – hat dabei aber ein Spiel weniger ausgetragen, weil das Duell bei der SG Lichtenau/Scherzheim vor zwei Wochen den Platzverhältnissen zum Opfer fiel.

Im letzten Heimspiel des Jahres gastiert die SG Stollhofen/Söllingen am Waldsee. „Wir wollen die Niederlage von letzter Woche so schnell wie möglich wettmachen und freuen uns daher auf das Spiel am Sonntag“, betont SVO-Trainer Hannes Maier, der dabei personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Die noch sieglosen Gäste rutschten nach der 2:5 Niederlage in Ottenhöfen auf den letzten Platz. Von der Papierform her sind die Gastgeber zwar klar in der Favoritenrolle, dennoch bedarf es gegenüber der Vorwoche einer mehr als deutliche Leistungssteigerung. Das weiß auch der SVO-Coach, der von seiner jungen Elf „eine total erwachsene Leistung und drei Punkte“ erwartet.

„Dass dies aber gegen einen tiefstehenden Gegner nicht einfach so im Vorbeigehen funktioniert ist allen klar. Wir brauchen wieder mehr Durchschlagskraft und fußballerisch bessere Lösungen als zuletzt“, so Maier weiter. Im Hinspiel konnten sich die Achertäler noch locker mit 4:0 durchsetzen.

Am Sonntag ein Sieg zum Auftakt der Rückrunde, dann eine Woche danach ein weiterer Dreier im Nachholspiel bei der SG Lichtenau/Scherzheim und der SVO würde als Erster in die ersehnte Winterpause gehen.

 

RM


 

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18. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FSV Hollenbach

Samstag 06.12.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Mit einem 2:1 bei der zuletzt aufstrebenden zweiten Mannschaft des Karlsruher SC kehrte der SV Oberachern nach den beiden Niederlagen gegen die beiden Top-Teams Aalen und Mannheim mehr als eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück.

„Diesen Sieg hatte eigentlich niemand eingeplant, aber wir haben verdient gewonnen und gehen jetzt auf alle Fälle mit mindestens 29 Punkten auf einem sicheren Platz 7 in die Pause. Aber, und das ist für uns eine riesige Motivation, wir würden mit einem Heimsieg am Samstag auf Tabellenplatz 3 oder 4 überwintern. Das wäre Sahnehäubchen – Kirsche – und nochmal was obendrauf! Wenn man dabei bedenkt mit welchen Mitteln wir in Oberachern unterwegs sind und welch extreme Verletzungsmisere wir wegstecken mussten, finden sich dafür eigentlich keine passenden Worte mehr. Ich ziehe vor den Fans und vor allem vor jedem Spieler meinen Hut“, betont Coach Fabian Himmel nach dem bereits sechsten Dreier auf fremdem Terrain mit berechtigtem Stolz.

Zum Abschluss eines überaus erfolgreichen Fußball-Jahres gastiert im Nachholspiel am Samstag der FSV Hollenbach am Waldsee, der zuletzt daheim gegen die TSG Backnang den Kürzeren ziehen musste, nachdem man zuvor noch in Pforzheim triumphieren konnte.

Die Elf von Reinhard Schenker liegt aktuell mit 20 Zählern auf Rang 12. Im Hinspiel konnte der SVO nach Treffern von Luca Fritz (2) und Marin Stefotic mit einem 3:2 alle drei Punkte aus dem Teilort von Mulfingen entführen, obwohl es nach einer 3:0 Führung in den Schlussminuten noch einmal ganz eng wurde.

Von der Papierform her sind die Achertäler zwar in der Favoritenrolle, doch davon will Fabian Himmel nichts wissen und verrät großen Respekt vor den Gästen: „Hollenbach kämpft gerade ums nackte Überleben und muss in Oberachern gewinnen, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Sie verteidigen sehr diszipliniert und haben zudem mit Hannes Scherer einen der Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen“, mahnt der SVO-Coach, der mit seiner Elf „ein ganz großes Ziel“ vor Augen hat: „Wir wollen Geschichte schreiben und als Dritter oder Vierter in die Winterpause gehen. Das wäre zwar nur eine Momentaufnahme, gegeben hat es das für den kleinen SVO in zwölf Oberliga-Jahren aber trotzdem noch nie“.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss der SVO im insgesamt 14. Oberliga-Duell mit dem FSV Hollenbach auch auf den privat verhinderten Memo Güzelcoban verzichten. Fraglich ist auch der Einsatz von Maxi Weiß (Erkältung). Dafür steht Mus Gjuraj nach Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader.

In der ewigen Tabelle der 1978 gegründeten Oberliga Baden-Württemberg sind beide unmittelbare Tabellennachbarn. Mit 485 Punkten rangiert der FSV auf Rang 28 – der SVO folgt als 29. (476 Punkte) “knapp“ dahinter.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SC Eisental 0:2 (0:2)

Durch die dritte Heimniederlage gegen den neuen Tabellenzweiten SC Eisental verpasste die auswärts noch ungeschlagene zweite Mannschaft des SV Oberachern den erneuten Sprung an die Tabellenspitze. Dass das 0:2 gegen die Elf von Heiko Apfelböck verdient war, darüber waren sich am Ende alle einig.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass wir in personeller Bestbesetzung leider nicht unseren besten Fußball auf den Platz gebracht haben. Gegen einen taktisch sehr gut organisierten Gegner entwickelten wir zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Wir spielten oft unsauber, zu kompliziert oder zu durchsichtig“, so das nüchterne Fazit von SVO-Coach Hannes Maier.

Ein Freistoß von Joshua Seibert, der knapp sein Ziel verfehlte (25.) und ein Schuss von Pius Tisch, den SCE-Keeper Kai Lembke locker zur Ecke lenken konnte (33.) – ansonsten ging von den Gastgebern in Durchgang eins so gut wie keine Gefahr aus. Ganz anders die Gäste, die sich zahlreiche gute Möglichkeiten erspielten. Louis Menz-Bittner scheiterte aus 16 Metern an SVO-Schlussmann Tim Seiterich (18.) und Cedric Donath setzte das Leder knapp über den Oberacherner Kasten (22.). Dann aber war es Alex Manz, der zum 0:1 erfolgreich war (29.). Nur zwei Minuten später hatte Donath den zweiten SCE-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Oberacherner Pfosten. Besser machte es dann Goalgetter Jeremias Ziola, der mit seinem 20. (!) Saisontreffer zum 0:2 Halbzeitstand erfolgreich war (40.).

Nach der Pause schalteten die Gäste zwar gleich zwei Gänge zurück, doch die Achertäler konnten daraus kein Kapital schalten. „In der zweiten Halbzeit liefen wir dem Rückstand hinterher und setzten alles auf Offensive, leider ohne Ertrag, so der SVO-Coach, der für die letzten beiden Partien in diesem Jahr „eine deutliche Leistungssteigerung auch von den Leistungsträgern“ fordert.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Karlsruher SC 2 – SV Oberachern 1:2 (0:1)

Nach den beiden deutlichen Niederlagen beim VfR Aalen (1:5) und daheim gegen den VfR Mannheim (1:7) reiste der SV Oberachern am Freitagabend mit gemischten Gefühlen zur zuletzt aufstrebenden zweiten Mannschaft des Karlsruher SC. Die gut 250 mitgereisten SVO-Fans sahen am Ende ein zwar hartumkämpftes aber ebenso verdientes 2:1 ihrer Elf. Damit feierten die Achertäler im neunten Auswärtsspiel bereits ihren sechsten (!) Dreier. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Es war heute ein sehr gutes Oberligaspiel. Meine Mannschaft hat dabei mit die beste Saisonleistung gezeigt, obwohl mit Rachid Gueddin kurzfristig ein wichtiger Spieler mit einer Rippenprellung ausgefallen ist. Ich bin mega happy, wir haben jetzt 29 Zähler, also nahe am absoluten Maximum für den SVO“.

Ganz anders hinterher die Miene seines Kollegen Dietmar Blicker: „Es war heute ein totales Kampfspiel, das Oberachern besser angenommen hat. Ein verdienter Auswärtssieg für Oberachern, wir haben noch einiges zu tun in der zweiten Saisonhälfte“, so der KSC-Coach.

Der SVO fand gut in die Partie. Ein Schuss von Goalgetter Marin Stefotic streifte nur das Außennetz (3.), dann klebte Memo Güzelcoban das Pech an den Füßen, denn sein Schuss landete nur am Pfosten des KSC-Gehäuses (7.). Besser machte es nur zwei Minuten später Luca Fritz, der nach langer Verletzungspause wieder zu alter Form zurückfindet. Eine mustergültige Hereingabe von “Dauerläufer“ Nathan Recht setze ausgerechnet der ehemalige KSC-Nachwuchsspieler unhaltbar für den Ex-Linxer Simon Heering per Kopf zum 0:1 ins lange Eck. Auch danach blieb der SVO am Drücker und ließ die Gastgeber mit ihrer engagierten Spielweise kaum zur Entfaltung kommen.

Die einzig halbwegs gute KSC-Möglichkeit bei einem Schuss von Philipp Sonn konnte der nach Rückenproblemen wieder genesene Mark Redl mühelos zur Ecke entschärfen (25.).

„Nach dem Wechsel nahm der KSC kurzzeitig das Heft in die Hand – aber danach war es ein ausgeglichenes Spiel“, so SVO Coach Fabian Himmel.

In Minute 57 war aber das Glück auf Seiten seiner Elf, als ein abgefälschter Schuss von Nico Engel nur am Posten landete. Mark Redl wäre da machtlos gewesen.

Dann war einmal mehr Nathan Recht Ausgangspunkt des zweiten SVO-Treffers. Seine flache Hereingabe setzte Yves Borie aus kurzer Distanz unhaltbar zum 0:2 in die Maschen (69.).

Der stark aufspielende Noah Bauer hatte die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch sein Schuss konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden (71.).

Der nicht unverdiente Ehrentreffer der Gastgeber resultierte aus einem umstrittenen Strafstoß in der Nachspielzeit – der eingewechselte Jan Burkart soll dabei nach Ansicht des Unparteiischen den ebenfalls eingewechselten Bekem Can Bicki im Strafraum unsanft von den Beinen geholt haben. Der “Gefoulte“ ließ sich die Chance mit seinem achten Saisontreffer zum 1:2 nicht entgehen.

Ein am Ende mehr als zufriedener SVO-Coach richtete hinterher ein ganz dickes Sonderlob an seinen Kapitän. „Ich habe Nico Huber erstmals auf die Sechser-Position gestellt. Er hat dabei sein stärkstes Saisonspiel gemacht und wie ein Löwe gekämpft“, betonte Fabian Himmel.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt sein Team am Samstag in der Nachholpartie den FSV Hollenbach. Mit einem Sieg winkt dabei sogar der Sprung auf Rang 3.

 

Karlsruher SC: Heering, Dinger, Zor (57. Arbei), Engel (68. Bicki), Kritzer (57. Weißer), Geller (46. Behr), Ersungur (90.+4 Gerold), Distelzweig, Mahle, Sonn, Geigle

SV Oberachern: Redl, Fritz Sheron, Zwick, Stefotic (81. Barnick), Güzelcoban, Huber, Recht (90.+2 Burkart), Borie (73. Weiß), Bauer (75. Mörmann), Scherer

Schiedsrichter: Felix Stephan (Pforzheim)

Zuschauer: 350

Tore: 0:1 Fritz (7.), 0:2 Borie (69.), 2:1 Bicki (90.+4)

Gelbe Karten: 3/3

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SC Eisental, Sonntag 14.30 Uhr

Nach dem hartumkämpften 4:3 Derby-Erfolg über den FSV Kappelrodeck-Waldulm wollte die zweite Mannschaft des SV Oberachern im letzten Vorrunden-Auswärtsspiel bei der SG Lichtenau/Scherzheim die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Da die Partie aber den dortigen schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel, mussten die Achertäler den Platz an der Sonne dem zuletzt immer besser in die Gänge kommenden FC Varnhalt überlassen.

Jetzt wartet mit dem SC Eisental eine ganz schwere Heim-Aufgabe auf die Achertäler. Die Rebländer schafften mit einem 4:1 bei der zweiten Mannschaft des FC Ottenhöfen den Sprung auf Platz 3.

Hannes Maier, der bis zur Winterpause die Tabellenführung unbedingt wieder zurückerobern will, freut sich ganz besonders auf sein Verwandtschafts-Duell gegen “die Überraschungsmannschaft der Saison“. „Mein Cousin Heiko Apfelböck leistet dort seit Sommer überragende Arbeit als Trainer und hat die junge Mannschaft zu einem echten Spitzenteam geformt. Daher erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe. Wir sind gut vorbereitet und wollen insbesondere die Kreise von Goalgetter Jeremias Ziola einschränken“, so der SVO-Coach. Mit bislang schon 19 Saisontoren hat das 20-jährige Stürmer-Talent mehr als die Hälfte aller 36 Gäste-Treffer erzielt.

Personell kann Maier endlich wieder einmal aus dem Vollen schöpfen. „Sieben Punkte aus den verbleibenden drei Partien vor der Winterpause“, lautet dabei sein ehrgeiziges Ziel.

 

RM

 

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19. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

Karlsruher SC U23 – SV Oberachern

Freitag 28.11.2025, 19.00 Uhr

Badenia Stadion

Karlsruhe

 

Nach den beiden deutlichen Niederlagen beim Tabellenführer VfR Aalen (1:5) und daheim gegen den Zweiten VfR Mannheim (1:7) wollte der Tabellensiebte SV Oberachern zum Auftakt der Rückrunde eigentlich wieder in die Erfolgsspur zurück, doch die Partie gegen den FSV Hollenbach fiel dem tiefgefrorenen Untergrund des Waldseestadions zum Opfer.

Im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde führt nun die mit 62 km kürzeste Oberliga-Reise Reise an einem ungewohnten Freitagabend in die Residenz des Rechts zum Perspektivteam des Karlsruher SC.

Neunmal standen sich beide im baden-württembergischen Oberhaus gegenüber. Keine guten Erinnerungen hat man dabei an das erste Aufeinandertreffen. Am 21. September 2013 zog man nach Toren von Patrick Dulleck (2), André Walica und Nico Charrier vor über 700 Zuschauern mit 0:4 den Kürzeren gegen die Elf des damaligen Trainers Joe Zinnbauer. Im Rückspiel im April 2014 vor 221 (!) Zuschauern im weiten Rund des alt-ehrwürdigen Wildparkstadions trennten sich beide unter Flutlicht mit einem leistungsgerechten torlosen Remis. Am Ende belegte der KSC Rang 5 und der SVO musste als Tabellenletzter den Weg zurück in die Verbandsliga antreten.

Im März 2018 beschlossen die Macher des KSC, die U23 aus wirtschaftlichen Gründen aus der Oberliga zurückzuziehen. Nach dem Neustart in der untersten Liga ging es ab 2019 aber wieder steil bergauf. Mit der Verbandsliga-Meisterschaft in der letzten Saison schaffte man die Rückkehr in die Oberliga, der man seit der Gründung im Jahr 1978 insgesamt 20 Jahre lang angehörte.

Im Hinspiel sahen 1000 Zuschauer beim 0:0 zwar keine Tore, dafür aber eine hochklassige Partie mit Torchancen auf beiden Seiten in Hülle und Fülle. Ein Ergebnis mit dem man beim SVO auch am Freitagabend mehr als gut leben könnte.

Aktuell belegt die Elf von Trainer-Fuchs Dietmar Blicker, die nach anfänglichen Problemen zuletzt immer besser in die Spur fand, mit 22 Punkten Rang 9. Kein Wunder, dass SVO-Coach Fabian Himmel großen Respekt vor dem kommenden Gegner verrät: „Das ist mit die schwerste Auswärtshürde, die es gibt. Der KSC hat Pforzheim mit 1:4 abgefertigt und hat mit meinem Freund Didi einen überragenden Trainer, der immer wieder auf die Top-Talente der Profis zurückgreifen kann. In Karlsruhe einen Punkt zu ergattern, wäre natürlich eine tolle Sache“.

Personell sieht es beim bisher arg vom Verletzungspech gebeutelten SVO langsam wieder etwas besser aus. Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss Trainer Fabian Himmel auf den Gelb-Rot gesperrten Mus Gjuraj und wohl auch wie schon zuletzt auf Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) verzichten. Dafür kehren Henri Scherer nach abgesessener Sperre und der lange verletzte Nill Hauser wieder in den Kader zurück.

Am Rande notiert!!!!
Das Rückspiel am 02. April 2014 hatte es in vielen Punkten richtig in sich! Da die Partie unter der Woche stattfand, musste diese wegen des nicht ausreichenden Flutlichts des Nebenplatzes im alt-ehrwürdigen Wildparkstadion ausgetragen werden.

Der SVO reiste mit 2 PKW´s und einem etwas in die Jahre gekommenen Fahrzeug eines Kölner Automobil-Herstellers an. Geparkt wurde auf Anweisung der KSC-Ordner direkt hinter der Haupttribüne neben dem feudalen Mannschafts-Bus der KSC-Profis. Dann klapperte plötzlich eine auf einem Fahrrad sitzende männliche Person am Haupttor des Stadions. „Das ist unser Spieler Peter Zimmer, der studiert in Karlsruhe“, erklärte SVO-Presse-Mann Richard Morgenthaler dem verdutzt dreinschauenden Ordner. Kopfschüttelnd sagte dieser: „ich bin jetzt schon so lange Ordner beim KSC, aber mit dem Rad ist da noch nie ein Spieler zum Spiel in das Wildparkstadion gekommen“.

Das Fahrrad parkte er übrigens direkt neben dem KSC-Bus. Vor der Rekordkulisse von 221 zahlenden Zuschauern (davon gefühlt 220 aus Oberachern) trennten sich beide am Ende torlos 0:0.

RM

 

Spielabsage

Info!!!
Oberachern 23.11.2025
Das heutige Auswärtsspiel von Team 2 bei der SG Lichtenau/Scherzheim
ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

 

 

Spielabsage

Info!!!
Oberachern 22.11.2025
Das heutige Heimspiel gegen den FSV Hollenbach ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern 2, Sonntag 14.45 Uhr

Mit dem hartumkämpften 4:3 Derby-Erfolg über den FSV Kappelrodeck-Waldulm konnte die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigen.

„Dieser Sieg hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Unser Ziel heißt nun in den zwei Spielen bis zur Winterpause voll durchziehen und die maximale Punktausbeute holen“, betont Trainer Hannes Maier.

Am Sonntag führt die Reise der auswärts noch ungeschlagenen Achertäler zum Tabellen-13. SG Lichtenau/Scherzheim, der zuletzt mit 1:2 beim bis dahin noch sieglosen FC Ottenhöfen 2 den Kürzeren ziehen musste.

„Wir werden den Gegner aber sicher nicht unterschätzen, sondern völlig konzentriert in das Spiel gehen und maximal Gas geben, um die Tabellenführung zu verteidigen“, so der ehrgeizige SVO-Coach, der dabei auch auf Unterstützung der treuen Fans hofft.

An das letzte Duell der beiden an gleicher Stätte hat man auf Seiten des SVO nämlich keine guten Erinnerungen. Vor fast genau einem halben Jahr behielten die Gastgeber gegen einen ganz schwachen SVO mit 5:0 die Oberhand.

Personell sieht es langsam wieder besser aus. Die beiden Langzeitverletzten Benito Lamm und Marcel Pfening sind zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ihr Einsatz käme aber noch zu früh. Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des torgefährlichen Angreifers Nick Schabert.

 

RM

 

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18. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FSV Hollenbach

Samstag 22.11.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

„Das Spiel gegen Mannheim haben wir wirklich komplett in den Sand gesetzt“, sagte Fabian Himmel nach der 1:7 Klatsche gegen den Tabellenzweiten. „Trainerteam und Spieler – wir sind alle in der Verantwortung. Da ist es auch egal wie der Gegner heißt, so gewinnst du in der Oberliga keinen einzigen Punkt. Wir haben das am Montag sehr klar aufgearbeitet, weil wir vor allem noch zwei Spiele vor der Brust haben, die wir mit komplett anderer Einstellung angehen müssen“, so der SVO-Coach weiter.

Die Hälfte seiner insgesamt zwölften Saison im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus hat der bislang arg vom Verletzungspech geplagte SVO absolviert und die Bilanz sieht trotz der letzten beiden deutlichen Niederlagen gegen die zwei absoluten Top-Teams Aalen und Mannheim mit 26 Punkten und Rang 7 mehr als positiv aus. Nach allen der 17 absolvierten Hinrunden-Partien lagen die Achertäler immer zwischen Rang 4 und 7 obwohl man neben dem FSV Bietigheim-Bissingen die zweitmeisten Gegentreffer (34) kassierte – davon aber alleine zwölf (!) gegen die beiden Aufstiegskandidaten. „Mit der Hinrunde bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns als Mannschaft toll entwickelt und viele Rückschläge wegstecken müssen. Dieses Bild trüben auch die letzten beiden Auftritte nicht. Wir haben nur drei Punkte Rückstand auf Tabellenplatz 3 und noch viel wichtiger – einen halbwegs soliden Puffer nach unten zu den letzten fünf Plätzen. Wir wollen nächstes Jahr in der Oberliga spielen, da haben wir uns in der Hinrunde eine richtig gute Grundlage geschaffen“, betont der SVO-Coach mit berechtigtem Stolz.

Bevor die Reise am kommenden Freitagabend zur zweiten Mannschaft des KSC führt, gibt aber erst einmal der FSV Hollenbach seine Visitenkarte am Waldsee ab. Die Elf von Reinhard Schenker liegt aktuell mit 20 Zählern auf Rang 10. Zum Saisonauftakt konnte der SVO nach Treffern von Luca Fritz (2) und Marin Stefotic mit einem 3:2 alle drei Punkte aus dem Teilort von Mulfingen entführen, obwohl es nach einer 3:0 Führung in den Schlussminuten noch einmal ganz eng wurde.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor den Gästen, die zuletzt mit einem 2:1 in Pforzheim ein Ausrufezeichen setzen konnten. „Sie verteidigen sehr diszipliniert und haben mit Hannes Scherer einen der Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen, also eine sehr knifflige Aufgabe.  Wir wollen aber mit aller Macht noch einen Dreier vor der Winterpause einsacken, um mit einem tollen Gefühl in die Winterpause zu gehen“.

In der ewigen Tabelle der 1978 gegründeten Oberliga Baden-Württemberg sind beide unmittelbare Tabellennachbarn. Mit 485 Punkten rangiert der FSV auf Rang 28 – der SVO folgt als 29. (473 Punkte) “knapp“ dahinter.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss Trainer Fabian Himmel im insgesamt 14. Oberliga-Duell mit dem FSV Hollenbach auch auf den Gelb-Rot gesperrten Mus Gjuraj und wie schon zuletzt auf Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) verzichten. Dafür kehren Henri Scherer nach abgesessener Sperre und der lange verletzte Nill Hauser wieder in den Kader zurück.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FSV Kappelrodeck-Waldulm 4:3 (3:2)

In einer bis zum Schlusspfiff des souverän leitenden Unparteiischen Lenny Müller hartumkämpften Partie, die mehr als nur 81 (!) zahlende Zuschauer verdient gehabt hätte, durfte die zweite Mannschaft des SV Oberachern einen knappen, aber am Ende auch nicht unverdienten 4:3 Derby-Erfolg feiern. Sehr zur Freude von SVO-Coach Hannes Maier: „Ich bin mega stolz auf meine junge Mannschaft, dass sie sich für den hohen Aufwand belohnt hat und wir am Ende die drei Punkte in Oberachern behalten durften. Meines Erachtens waren wir unterm Strich die fußballerisch bessere Mannschaft, verpassten es aber immer wieder, den Sack zu zumachen, so dass Kappelrodeck stets im Spiel blieb und uns zahlreiche gefährliche Situationen bescherte“.

Ein unglückliches Eigentor von Armin Fischer, der das Leder vor dem dahinter lauernden Janick Schmidt über die eigene Linie bugsierte, brachte das Team aus dem vorderen Achertal nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Die Freude währte aber nur vier Minuten, dann verwandelte Kevin Köninger einen Foulelfmeter sicher zum 1:1. Es war bereits der elfte Saisontreffer des FSV-Torjägers. Nach knapp einer halben Stunde donnerte Pius Tisch das Leder aus kurzer Entfernung im Anschluss an die zweite SVO-Ecke zur erneuten Führung in die Maschen und nach exakt 45 Minuten war Luka Volz gar zum 3:1 erfolgreich. Gino Lamm konnte in der Nachspielzeit von Durchgang eins noch auf 3:2 verkürzen.

Nach dem Wechsel gaben zunächst einmal die Gäste den Ton an – der Ausgleich zum 3:3 durch Manuel Knapp (56.) lag dabei förmlich in der Luft. Als Joshua Seibert auch noch einen Foulelfmeter über den FSV-Kasten setzte (58.), ahnten die SVO-Fans erst einmal nicht Gutes. Doch nur zwei Minuten nach seinem Lapsus donnerte Oberacherns Mittelfeld-Stratege das Spielgerät aus 20 Metern mit seinem 13. Saisontor zum umjubelten 4:3 ins FSV-Netz. Gino Lamm hatte den abermaligen Ausgleich auf dem Fuß, fand aber im glänzend parierenden SVO-Keeper Tim Seiterich seinen Meister(70.). Auf der anderen Seite scheiterte zunächst Kevin Lorenz an FSV-Schlussmann Marvin Köninger (84.) und kurz darauf klatschte ein Schuss von Seibert an den Pfosten (87.). In der Nachspielzeit beinahe der Ausgleich, doch der Kopfball von Henrikas Lenartas im Anschluss an die (13.) FSV-Ecke verfehlte nur ganz knapp sein Ziel.

Dann war Schluss und Oberacherns Trainer Hannes Maier durfte erst einmal ganz tief durchatmen: „Mit Glück und Geschick brachten wir die knappe Führung über die Zeit. Freue mich über eine geschlossene Mannschaftsleistung und über das Verteidigen der Tabellenführung“.

RM

 

AH auf Erfolgskurs

Oberachern. „Es gibt nur eine Sache, die uns am Leben hält – der SV Oberachern, der geilste Klub der Welt“ tönte es am Mittwochabend aus der Kabine der Alten Herren. Mit Kaltgetränken, Vesperbroten und einem glänzend aufgelegten Vorsänger Lukas Lehmann feierten die Ü35-Kicker ausgelassen ihren 5:4-Heimsieg gegen den FV Ottersdorf.

Für die Truppe von Trainer Benny Müller war es die Abschlusspartie einer erfolgreichen Hinserie. Aus vier Spielen holte man drei Siege und ein Remis. Damit führt die AH des SV Oberachern einerseits die Tabelle der Ü35-Kleinfeldstaffel 2 mit sieben Punkten an. Der Traum vom Final-Four-Turnier, bei dem die vier besten Teams aus drei Ligen den Bezirksmeister ermitteln, könnte sich erfüllen. Anderseits überwintert das Team im Pokalwettbewerb. „Egal, was am Ende rauskommt, ich will im Frühsommer ein Bier aus einem Pokal trinken“, setzte der Erfolgscoach im Gefühlsrausch spontan die Ziele neu.

Angefangen hatte die Saison 2025/26 im September mit dem Erstrundenmatch im Ü35-Bezirkspokal. In Steinmauern lagen die Waldseekicker trotz bester Chancen zur Pause mit 0:1 zurück. Nach dem Wechsel wandelten Edeltechniker Ago Fazio, Pferdelunge Lukas Lehmann und ein Akteur der Heimelf mit einem Eigentor die Partie in einen 3:1-Sieg um. Angesichts der vielen Ausfälle konnte Benny Müller mit dem Ergebnis zufrieden sein. Nur: dass sein Team im ersten Durchgang reihenweise Torchancen versemmelte, sollte sich wie ein Kaugummi durch die ganze Hinrunde ziehen.

Im ersten Ligaspiel beim FC Obertsrot wiederholte sich das Muster. Auf dem tiefen Naturrasen scheiterte man in den ersten Minuten viermal allein vor dem gegnerischen Keeper. Danach entwickelte sich ein umkämpftes Match auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber zwar das Spiel machten, der SVO jedoch gefährlich konterte. Die Tore zum 0:1 von Harry „Die Fackel“ Rohkst und 1:2 durch Ago Fazio glich die Heimelf jeweils aus. In der heißen Schlussphase hatte Ago Fazio den Siegtreffer auf dem Fuß. Letztlich blieb es aber gerechten 2:2. „Man of the Match“ blieb der Wirt des FC Obertsrot. Im Clubheim servierte er saftiges Sauerkraut.

Zweieinhalb Wochen später – das Menü war verdaut – musste die Müller-Sieben nach Sinzheim reisen. Gegen den Angstgegner hatte man 2023 im Pokalfinale eine herbe 0:7-Klatsche erlitten. Im Jahr darauf folgte im Halbfinale eine noch schmerzhaftere Niederlage nach Penalty. Auch diesmal hechelte die Müller-Sieben trotz guter Chancen einem 0:2-Rückstand hinterher. Der Torpedo-Kopfball zum 1:2 von Christoph Strobelt kurz vor dem Wechsel hatte Signalwirkung. In der zweiten Halbzeit nutzte der SVO die enorme Breite des Spielfelds clever aus. Harry Rohkst, Ago Fazio und Lukas Lehmann sorgten für einen verdienten 4:3-Auswärtssieg.

Zum Final Four-Aspiranten machte sich das Team schließlich am vergangenen Mittwochabend. Auf dem eigenen Kunstrasen spielten die Waldseekicker den FV Ottersdorf im ersten Durchgang an die Wand. Ein halbes Dutzend klarste Torchancen blieben ungenutzt. Dass es zur Pause nur 2:2 stand – beide Tore schossen wieder Harry Rohkst und Ago Fazio -, blieb selbst den zahlreichen Fans unbegreiflich. Im zweiten Durchgang bliebt der SVO am Drücker. Es bedurfte dennoch einer Energieleistung, um den Gegner mit 5:4 in die Knie zu zwingen. Harry Rohkst, Valon Lalinovci und Ago Fazio sorgten für die nötigen Treffer.

Nach der Partie begossen die Waldseekicker und deren Fans in der Kabine die erfolgreiche Hinserie. Zwischen Trikotschweiß, Würstchenduft und Saunadampf floss das Bier. Im Sommer 2024 hatte das Team entschieden, sich für die Kleinfeld-Meisterschaft anzumelden. Nach einer durchwachsenen Premierensaison ist es dort angekommen. Von Keeper Orhan Ilgün und Vorstopper Yannick Harter bis zu Mittelfeld-Ass Martin Schäfer und Abwehrkante Matthias Sauer – alle haben Lust, etwas zu reißen.

Wer bei den Alten Herren einsteigen möchte, ist herzlich eingeladen.
Gekickt wird immer mittwochs um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasen. Und: im Winter kann nach dem Training sauniert werden.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – VfR Mannheim 1:7 (0:3)

Im letzten Spiel einer für den SV Oberachern bislang mehr als zufriedenstellend verlaufenden Hinrunde mussten die Achertäler nach dem letzten 1:5 beim Tabellenführer VfR Aalen auch im Heimspiel gegen den VfR Mannheim viel Lehrgeld bezahlen. Mit 1:7 zog das in dieser Saison so arg vom Verletzungspech gebeutelte Team von Fabian Himmel den Kürzeren und war dabei am Ende noch gut bedient. Im insgesamt zwölften Jahr im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus war es gleichzeitig die höchste Niederlage auf eigenem Terrain.

Vor den 475 Zuschauern im Waldseestadion präsentierten sich die Gastgeber über fast die gesamte Spielzeit wie “das Kaninchen vor der Schlange“. „Ich bin sehr enttäuscht über die Art und Weise wie wir aufgetreten sind. Mannheim hat unsere heute fehlende Performance an allen Ecken und Enden ausgenutzt. Die Jungs haben heute nicht annähernd das gezeigt, was sie können“, bilanzierte Coach Fabian Himmel mit enttäuschter Miene.

Die ballsicheren und darüber hinaus auch ausgesprochen zweikampfstarken Nordbadener unterstrichen eindrucksvoll ihren souveränen zweiten Tabellenplatz und ließen den SVO überhaupt nicht ins Spiel kommen.

Kai-Robin Knöller, der erneut für den verletzten Stamm-Keeper Mark Redl zwischen den Pfosten stand, musste nach 12 Minuten erstmals hinter sich greifen. Alexandru Paraschiv setzte einen Freistoß aus 25 Metern zum 0:1 in den Winkel. Kurz darauf hatte Shaban Veselaj nach feiner Einzelleistung das 0:2 auf dem Fuß, sein Schuss verfehlte aber nur denkbar knapp sein Ziel. Besser machte er es in Minute 25. Der SVO vertändelte einmal mehr den Ball in der Vorwärtsbewegung und so war es für den agilen VfR-Angreifer ein Leichtes, das Leder zum 0:2 zu versenken. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Christian Eiletz erhöhte Jannik Marx mit einem fulminanten Schuss auf 0:3. Ein Schussversuch von Marin Stefotic (33.) blieb die einzige ansatzweise gefährliche Aktion des SVO in Durchgang eins.

Gleich nach dem Wechsel schwächten sich die Gastgeber auch noch selbst. Der bereits verwarnte Mus Gjuraj handelte sich nach einem Foul eine unnötige Ampelkarte ein. Obwohl Mannheim jetzt mal einen Gang zurückschaltete, verfehlte erneut Veselaj das SVO-Gehäuse freistehend aus kurzer Distanz (58.). Dann war es ein Glücksschuss von Marin Stefotic, der sich an Freund und Feind vorbei hinter dem kaum geprüften VfR-Keeper David Nreca-Bisinger zum 1:3 ins Netz senkte (61.).

Die Hoffnungen der SVO-Fans auf den Anschlusstreffer waren aber nur von kurzer Dauer. Die Gäste erhöhten jetzt wieder ihr Tempo und ließen die Himmel-Elf nicht mehr zur Entfaltung kommen. Mit seinem zweiten Treffer stellte Veselaj aus kurzer Distanz mit dem 1:4 den alten Abstand wieder her (68.) und sieben Minuten später erhöhte VfR-Kapitän Alexander Esswein auf 1:5. Aus kurzer Distanz hatte der Ex-Profi keine Mühe, das Leder freistehend über die Linie zu befördern. Glück für die Gastgeber, dass ein Schuss des eingewechselten Leo Wemhoener nur am Pfosten landete (81.). Dem mit weitem Abstand besten SVO-Akteur, Schlussmann Knöller, war es zu verdanken, dass sich das Ergebnis-Debakel noch in überschaubaren Grenzen hielt. Die Treffer der eingewechselten Vincent Hofer (82.) und Lennart Thum (86.) zum 1:7 Endstand konnte aber auch er nicht verhindern.

„Für uns war es heute ein gebrauchter Tag. Jetzt heißt es sich schütteln. Wir werden das wegstecken, da bin ich mir sicher. Wir haben jetzt noch zwei Spiele, bevor es in die Winterpause geht. Trotz der letzten deutlichen Niederlagen gegen die beiden Top-Teams war es eine gute Hinrunde von uns in einer stark besetzten Oberliga. Ziel muss es sein, eines der beiden Spiele noch zu gewinnen“, so Trainer Fabian Himmel

Am kommenden Samstag gastiert der FSV Hollenbach (20 Punkte) am Oberacherner Waldsee und zum Abschluss des Jahres führt die Reise dann zur zweiten Mannschaft des Karlsruher SC.

 

SV Oberachern: Knöller, Fritz, Sheron, Zwick (57. Recht), Stefotic (76. Burkart), Güzelcoban (57. Borie), Mörmann (52. Bauer), Gueddin (80. Barnick), Huber (67. Borie), Gjuraj, Weiß

VFR Mannheim: Nreca-Bisinger, Mißbach, Akoto, Kuhn, Krüger, Veselaj (71. Thum), Esswein, Paraschiv (72. Hofer), Marx (72. Wemhoener), Pander (62. Becker), Sentürk (62. Okwubor)

Schiedsrichter: Christian Eiletz (Rheinfelden)

Zuschauer: 475

Tore: 0:1 Paraschiv (12.), 0:2 Veselaj (24.), 0:3 Marx (42.), 1:3 Stefotic (61.), 1:4 Veselaj (68.), 1:5 Esswein (75.), 1:6 Hofer (82.), 1;7 Thum (86.)

Gelb-Rote Karte: Gjuraj (SVO/47.)

Gelbe Karten: 5/2

Ecken: 1/7

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

DERBY-TIME am Waldsee

SV Oberachern 2 – FSV Kappelrodeck-Waldulm, Sonntag 14.30 Uhr

Beim zuletzt aufstrebenden Neuling Lauf/Obersasbach reichte es zwar “nur“ zu einem hartumkämpften Remis, doch durch die überraschende Niederliga von Tabellenführer FV Gamshurst schaffte man den erneuten Sprung an die Tabellenspitze.

Jetzt wartet mit dem FSV Kappelrodeck-Waldulm ein weiterer ganz dicker Brocken auf die zweite Mannschaft des SV Oberachern. Mit 22 Zählern rangiert die Elf von Trainer Dieter Schindler aktuell auf Platz 5, also nur vier Zähler weniger als die Gastgeber.

Im eigenen Rodeckstadion tut sich die Elf aus dem mittleren Achertal bei drei Niederlagen bislang noch etwas schwer, dafür musste man auswärts nur in Bühlertal den Kürzeren ziehen.

Oberacherns Trainer Hannes Maier ist zwar voller Vorfreude auf das mit Spannung erwartete Derby, weiß aber was seine zuletzt etwas schwächelnde junge Mannschaft am Sonntag erwarten wird. „Kappelrodeck hatte in den letzten Wochen zwar auch seine Probleme, zählt für mich aber ganz klar zu den stärksten Mannschaften der Liga. Körperlich sehr präsent und eine hervorragende Mischung aus Routiniers und jungen Wilden, dazu ein erfahrener Trainer“.

Sorgen bereitet ihm vor allem seine Defensive, die in den letzten beiden Partien sieben Gegentore kassierte. „Vor allem die vier Gegentore nach Eckbällen sind einfach zu viel. Das müssen wir schnell abstellen“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach. Mit den Brüdern Nick und Eni Schabert stehen ihm nach auskurierter Verletzung zwei ganz wichtige Offensivkräfte wieder zur Verfügung.

„Mit mutigem Offensiv-Fußball wollen wir Kappelrodeck knacken. Ziel ist der Derbysieg“, so Hannes Maier.

 

RM

 

 

SVO Jugendturnier vom 02.01. – 04.01.2026

Die Jugendabteilung des SV Oberachern
informiert

Kinder und Jugendturnier der Jugendabteilung des SV Oberachern in der Hornisgrindehalle in Achern.

 

Erfolg ist kein Zufall, sondern harte Arbeit,
Ausdauer und Liebe zu dem, was du machst

! Förderung des Jugendfußballs, unsere Zukunft !
„Talente fördern. Niemanden zurücklassen.“

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präsentiert

17. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – VFR Mannheim

Samstag 15.11.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

„Da hätte schon alles passen müssen, um etwas mitzunehmen. Ich hatte aber dennoch den Eindruck, dass wir uns etwas unter Wert verkauft haben und ein bisschen zu viel Respekt hatten“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel nach der 1:5 Niederlage beim Liga-Primus VfR Aalen.

Nach der dritten Auswärtsniederlage rangieren die Achertäler mit 26 Punkten auf Rang 6, nur drei Zähler hinter dem dritten TSV Essingen

Jetzt gastiert zum Abschluss einer – gerade auch im Hinblick der großen Verletzungs-Misere – überaus erfolgreichen Hinrunde der souveräne Tabellenzweite VfR Mannheim (38 Punkte) am Waldsee. Fast auf den Tag genau vor 12 Jahren standen sich beide erstmals gegenüber. Mit 0:2 zog der SVO auf heimischem Terrain als Aufsteiger den Kürzeren und musste am Ende die Oberliga als Tabellenletzter auch wieder verlassen. Domagoj Petric, heute Co-Trainer beim SVO, stand seinerzeit in der Startaufstellung von Trainer Thomas Leberer.

Bei den letzten vier Begegnungen mit dem Traditionsclub aus Nordbaden – 1949 erster Deutscher Fußballmeister der Nachkriegszeit – blieb der SVO jeweils ungeschlagen (1-3-0). In dieser Saison wartet aber ein ganz anderes Mannheimer Kaliber auf das Team von Fabian Himmel. „Die Chance auf Punkte ist dabei eher klein. Wir müssen aber einfach ekliger und mutiger sein als zuletzt in Aalen. Wir können jedem Gegner wehtun, diesen Kalibern wie Aalen oder Mannheim aber nur mit herausragenden Spitzenleistungen“, betont der SVO-Coach.

Prominentester Akteur in Reihen der Gäste ist der 35-jährige Alexander Esswein mit der Erfahrung von über 200 Bundesligapartien.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss), Nill Hauser (Meniskusriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss Trainer Fabian Himmel auch auf den gelb-rot gesperrten Henri Scherer und Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) verzichten. Dafür kehrt Noah Bauer nach abgesessener Sperre wieder in den Kader zurück.

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

VfR Aalen – SV Oberachern 5:1 (2:0)

Ohne Punkte im Gepäck musste der trotz großer Verletzungsproblemen auswärts bereits fünfmal erfolgreiche SV Oberachern die über 200 km weite Heimreise von der Ostalb antreten. Mit 1:5 zogen die Achertäler beim noch ungeschlagenen Liga-Dominator VfR Aalen zwar deutlich den Kürzeren, zeigten aber vor allem in Durchgang eins eine ansprechende Leistung.

„Wir konnten die ersten 30 Minuten wirklich ausgeglichen gestalten, waren griffiger in den Zweikämpfen und haben Aalen bei Ballbesitz immer wieder vor Probleme gestellt. Unsere Möglichkeiten haben wir aber nicht sauber zu Ende gespielt. Da waren wir einfach nicht zielstrebig und klar genug. Das können und müssen wir besser machen, wenn wir um Punkte bei den Top-Teams mitreden wollen“, so Trainer Fabian Himmel.

Sein Team ging von Beginn an engagiert zu werke. Bereits nach rekordverdächtigen fünf Sekunden kassierte Mus Gjuraj den gelben Karton. Schüsse von Memo Güzelcoban (13.), Henri Scherer im Anschluss an die dritte Ecke (15.) und Nathan Recht (17.) konnten von der VfR-Defensive noch entschärft werden. In Minute 23 scheiterte Aalens Dean Melo am glänzend parierenden Kai-Robin Knöller, der für den angeschlagenen Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) zwischen den Pfosten stand. Nach gut einer halben Stunde war er aber machtlos. Von Sasa Maksimovic glänzend in Szene gesetzt, beförderte Benjamin Kindsvater das Leder mit seinem siebten Saisontor zum 1:0 ins lange Eck (33.). Nichts zu halten gab es auch sechs Minuten später als Vico Meien nach einer Kahriman-Ecke freistehend per Kopf zum 2:0 erfolgreich war. Kurz vor der Pause hatte Rachid Gueddin nach seinem Dribbling über fast den ganzen Platz das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber aus 18 Metern am stark parierenden Maximilian Otto.

Drei Minuten nach dem Wechsel musste sein Gegenüber Knöller ein drittes Mal hinter sich greifen. Erneut war eine Kahriman-Ecke der Ausgangspunkt. Niklas Atlitz bedankte sich per Kopf mit dem vorentscheidenden 3:0. Zu allem Überfluss kassierte Henri Scherer kurz darauf eine umstrittene Ampelkarte (53.).

„Danach ging es für uns eigentlich nur noch darum, das Spiel anständig zu beenden und das haben die Jungs auch mit Herzblut getan“, betonte Fabian Himmel, der sich nach knapp einer Stunde über den verdienten Anschlusstreffer seiner Elf freuen durfte. Nach einem kapitalen Fehler von Otto hatte Güzelcoban keine Mühe, das Leder zum Ehrentreffer über die Linie zu drücken. Nach 716 (!) Minuten ohne Heim-Gegentor musste Aalens Keeper erst zum zweiten Mal in der Centus-Arena wieder hinter sich greifen.

Auf der anderen Seite stellte Jascha Döringer nach 67 Minuten mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Sechs Minuten später wurde Melo von SVO-Keeper Knöller unsanft von den Beinen geholt. Maksimovic ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zum 5:1 Endstand.

Am kommenden Samstag wartet zum Abschluss einer für den SVO überaus erfolgreich verlaufenden Vorrunde mit dem Tabellen-2. VfR Mannheim der nächste ganz dicke Brocken auf das Team von Fabian Himmel. „Da wollen wir zeigen, dass wir wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht haben“, betont der SVO-Coach voller Zuversicht.

 

VFR Aalen: Otto, Hannam, Maksimovic (81. Schwinger), Döringer (73. König), Kahriman, Kindsvater (61. Wächter), Antlitz, Geyer, Odabas, Melo (77. Kienle), Meien (73. Groß)

SV Oberachern: Knöller, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic (89.Burkart), Güzelcoban (67. Weiß), Gueddin (74. Mörmann), Huber (67. Borie), Gjuraj, Recht (84. Barnick)

Schiedsrichter: Achim Mauz (Harthausen)

Zuschauer: 1433

Tore: 1:0 Kindsvater (33.), 2:0 Meien (39.), 3:0 Antlitz (48.), 3:1 Güzelcoban (57.), 4:1 Döringer (67.), 5:1 Maksimovic (73./FE)

Gelb-Rote Karte: Scherer (SVO/53.)

 

RM

 

 

 

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16. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

VFR Aalen – SV Oberachern

Samstag 08.11.2025, 14.30 Uhr

CENTUS ARENA

Aalen

Mit dem 2:1 über den Ex-Regionalligisten Göppinger SV schaffte der SV Oberachern nach 15 Spieltagen mit jetzt 26 Zählern den Sprung auf Rang 4 – punktgleich mit dem Dritten FC Nöttingen. Wenn man dabei das große Verletzungspech mit den zahlreichen Langzeitverletzten berücksichtigt, ist das eine mehr als beeindruckende Leistung, die sich einen festen Platz in der fast 100-jährigen Vereins-Geschichte verdient hat.

Jetzt geht es zum Abschluss der Vorrunde gegen die beiden absoluten Top-Vereine VfR Aalen und VfR Mannheim, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Rennen um die beiden ersten Plätze unter sich ausmachen werden.

Am Samstag gastieren die Achertäler beim Vorjahres-4. VfR Aalen, der mit 39 Punkten einsam an der Spitze thront, eine Woche später gibt der VfR Mannheim seine Visitenkarte am Oberacherner Waldsee ab.

Mit Beniamino Molinari konnte beim VfR vor Beginn der Saison der Wunschtrainer verpflichtet werden. Mit dem 45-jährigen UEFA-A-Lizenz Inhaber will der ehemalige Zweitligist wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Nur der zweiten Mannschaft des KSC ist es bislang gelungen, einen Zähler aus der 14.500 Zuschauer fassenden Centus-Arena zu entführen.

Die Trauben hängen also hoch in der Ostalb, das ist allen beim SVO vollauf bewusst, vor allem dem ehrgeizigen Coach. „Wir haben jetzt die zwei besten Mannschaften der Liga vor der Brust und da wäre jeder Punkt eine große Überraschung. Stolz bin ich, dass wir selbst bei möglichen sechs Absteigern aktuell ein ordentliches Polster von zehn Punkten haben. Wir können daher ohne Druck und mit ganz viel Gier und Vorfreude gegen Aalen und Mannheim antreten“, betont Fabian Himmel.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss), Nill Hauser (Meniskusriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss der SVO-Coach auch auf den gelb-rot gesperrten Noa Bauer verzichten. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz der angeschlagenen Memo Güzelcoban und Maxi Weiß (beide Prellung).

Erleichtert ist man beim SVO hingegen über die Rückkehr von Luca Fritz, der nach langer Verletzungspause zuletzt mit einer starken Leistung überzeugen konnte. Der ebenfalls lange verletzte Yves Borie feierte bei seiner Einwechslung im letzten Heimspiel gegen Göppingen sein Pflichtspiel-Debüt.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FC Varnhalt 0:4 (0:2)

Durch eine am Ende auch in der Höhe verdiente Niederlage verpasste die zweite Mannschaft des Oberligisten den erneuten Sprung an die Tabellenspitze.

Von einem „gebrauchten Tag“ sprach Hannes Maier nach dem ganz schwachen Auftritt seiner Elf. „Gegen eine erfahrende Herrenmannschaft (Durchschnittsalter der Startelf 29,1 Jahre) stellten wir uns stellenweise an wie eine Schülermannschaft (Startelf 20,8 Jahre). Im Spielaufbau zu langsam, im Mittelfeld zu kompliziert und vorne ohne Durchschlagskraft. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Der Gegner überlies uns bewusst den Ball, machte die Räume eng und nutze dann seine körperliche Überlegenheit und spielte schnörkellos und effizient in die Spitze“, bilanzierte ein enttäuschter SVO-Coach.

Vor allem bei Standardsituationen verriet sein junges Team große Schwächen. Nach knapp einer Viertelstunde setzte der lange Jens Wartmann die zweite Varnhalter Ecke per Kopf zum 0:1 in die Maschen. Auch das 0:2 in Minute 24 fiel nach dem gleichen Muster: Ecke – Kopfball Wartmann – Tor.

Oberacherns erste Möglichkeit vereitelte FC-Keeper Julius Haug, der einen Schuss von Joshua Seibert noch zur Ecke lenken konnte (33.). Nur eine Minute später wäre er aber machtlos gewesen als das Leder nach einem Seibert-Freistein nur an den Querbalken klatschte. Danach war es mit der Herrlichkeit beim SVO aber auch schon wieder vorbei. Die Gastgeber waren zwar nach der Pause um den Anschlusstreffer bemüht, doch spätestens nach dem 0:3 (63.) durch Kapitän Sascha Theiss, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte, war die Messe gelesen. Es sollte noch schlimmer kommen, denn in Minute 71 erhöhte Koray Basustaoglu gar auf 0:4. Im Anschluss an die elfte Gästeecke verhinderte der Pfosten den möglichen fünften Treffer der Rebländer (82.).

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1.Göppinger SV 2:1 (0:1)

Der SV Oberachern kann am heimischen Waldsee also doch noch gewinnen. Mit dem 2:1 über den Göppinger SV durften die in fremden Gefilden bereits fünfmal erfolgreichen Achertäler den ersehnten zweiten Heimdreier feiern.

„Für die Jungs freut es mich riesig. Wir haben Göppingen nicht nur niedergekämpft, sondern auch niedergespielt. 26 Punkte und Platz 4 und das mit unserem bisherigen Verletzungspech. Das ist einfach unfassbar und sprengt alle Superlativen, die wir bisher beim SVO hatten“, sagte Trainer Fabian Himmel hinterher mit berechtigtem Stolz.

Dabei tat sich seine Elf in Durchgang eins noch etwas schwer und fand gegen die gutstehende Göppinger Defensive kaum eine Lücke. Zwei Halbchancen von Memo Güzelcoban (17.) und Marin Stefotic (28.), die aber beide aus der Distanz ihr Ziel verfehlten, blieben bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Alessio Remili die einzige Ausbeute. Auf der anderen Seite besaßen die Gäste, bei denen Torjäger Kevin Dicklhuber bereits nach 13 Minuten verletzt vom Platz humpelte und durch Denis Lübke ersetzt werden musste,  zwar mehr Spielanteile, richtig gefährlich wurde es aber nur in Minute 27, als Lübke aus kürzester Distanz das Leder freistehend neben das Gehäuse von Mark Redl setzte. Kurz zuvor konnte Oberacherns Keeper einen gefährlichen Freistoß-Aufsetzer im Nachfassen noch entschärfen.

In der 41. Minute war er aber machtlos. Nach Oberacherner Ballverlust im Mittelfeld brachte der agile Lübke den Ball mit einer weiten Hereingabe nach innen auf Maximilian Ziesche, der das Leder zum 0:1 Halbzeitstand über die Linie bugsierte.

Nach der Pause übernahmen die Gastgeber dann aber mehr und mehr das Kommando. Von den Württembergern war bis zu einer gefährlichen Aktion kurz vor Schluss nicht mehr viel zu sehen. Marin Stefotic hatte den Ausgleich auf dem Fuß (47.), aber der zur Pause für den angeschlagenen Gäste-Keeper Enrico Piu eingewechselte Matthias Layer war Zentimeter vor Oberacherns Goalgetter (8 Saisontore) am Ball.

Dann war es Maxi Weiß, der eine präzise Hereingabe von Luca Fritz zum 1:1 in das Göppinger Gehäuse setzte (57.). Die Gastgeber drängten danach weiter auf den ersehnten zweiten Heimsieg in dieser Saison. Ein Kopfball von Rachid Gueddin strich knapp am Tor vorbei (60.) und ein abgefälschter Freistoß von Henri Scherer wurde eine sichere Beute von Keeper Layer (69.). Mit der Einwechslung von Routinier Nico Huber bewies Coach Fabian Himmel ein glückliches Händchen. Eine mustergültige Hereingabe von Stefotic setzte Oberacherns etatmäßiger Kapitän zum vielumjubelten 2:1 über die Linie (77.).

Die Elf von Trainer Gianni Coveli war danach zwar um den Ausgleich bemüht, richtig gefährlich wurde es aber nur in Minute 89, als ein Distanzschuss des kurz zuvor eingewechselten Gabriel Galinec einen Meter über den SVO-Kasten zischte.

Dann war Schluss und die treuen SVO-Fans jubelten zusammen mit Trainer und Mannschaft über einen verdienten Dreier.

Einziger Wermutstropfen an diesem Tag war die unnötige Gelb-Rote Karte, die sich der eingewechselte Noa Bauer in der 90. Minute einhandelte.

„Jetzt haben wir den letzten Kritikpunkt mit nur einem Heimsieg und nur(!) einer Heimniederlage, auch ausgemerzt. Wir agierten heute sehr mutig, waren sehr aggressiv und aktiv gegen den Ball. In der ersten Halbzeit kassierten wir zwar ein sehr dummes Tor, aber dann haben wir uns mit den zwei Toren für unseren engagierten Auftritt belohnt“, sagte ein zufriedener Fabian Himmel hinterher mit erleichterter Stimme.

Die beiden nächsten Aufgaben seines SVO haben es aber mehr als in sich. Am kommenden Samstag führt die Reise zum Liga-Dominator VfR Aalen und zum Abschluss der bislang so erfolgreichen Vorrunde gastiert eine Woche später der souveräne Tabellenzweite VfR Mannheim am heimischen Waldsee.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic (84. Borie), Güzelcoban (77. Gjuraj), Mörmann (69. Bauer), Gueddin, Weiß (59. Huber), Recht, Scherer

1. Göppinger SV Piu (46. Layer), Frölich, Piljek (83. Galinec), Trivunic, Steinbrenner, Kececi, Schmidts, Ziesche (83. Lekaj), Freiwald, Milisic, Dicklhuber (13. Lübke)

Schiedsrichter: Alessio Remili (Bruchhausen)

Zuschauer: 260

Tore: 0:1 Ziesche (41.), 1:1 Weiß (57.), 2:1 Huber (77.)

Gelbe Karten: 4/2

Gelb-Rote Karte: Bauer (SVO/90.)

Ecken: 6/3

 

RM

 

 

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15. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – 1.Göppinger SV

Samstag 01.11.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Mit dem 1:0 bei Normannia Gmünd feierte der SV Oberachern trotz seiner unglaublichen Verletzungsmisere bereits seinen fünften Erfolg in der Fremde. Sehr zur Freude von Coach Fabian Himmel: „Die Saison war bis dato verdammt hart, weil wir einfach sportlich und mental mit dieser personellen Extremsituation klarkommen mussten. Dass wir jetzt in dieser unfassbar starken Liga nach 14 Spieltagen 23 Punkte auf dem Konto haben, bescheinigt meiner Mannschaft einen unglaublichen Charakter. Neben unseren treuen Fans, die uns bislang durch diese Zeit ganz toll getragen haben, gab es aber auch >Experten<, die uns mit ihren zum Teil deplatzierten Meinungen noch zusätzlich auf den Boden gedrückt haben. Aber das hat uns als Team nur noch stärker gemacht“.

Auf eigenem Terrain ist die Bilanz seines SVO noch ausbaufähig. In den bisherigen sechs Auftritten konnten die Achertäler nur gegen Neckarsulm die Oberhand behalten, mussten aber gleich fünfmal mit dem Gast die Punkte teilen. Auf der anderen Seite steht aber auch nur eine unglückliche 0:1 Niederlage gegen Angstgegner Ravensburg zu Buche.

Jetzt gastiert Regionalliga-Absteiger Göppinger SV am Waldsee, der als Tabellen-16. mit nur 12 Punkten weit hinter den eigenen Erwartungen agierte. Am vierten Spieltag holte man den bislang einzigen Auswärtssieg und danach zeigte die Kurve aber steil nach unten. Dann zog man die Reißleine, denn mit dem sportlichen Leiter Gianni Coveli, der den erst zu Saisonbeginn verpflichteten Mario Klotz zum 9.10. als Coach wieder ablöste, kehrte der zuvor jahrelang erfolgreiche Trainer wieder auf seine gewohnte Position zurück. Zuletzt feierte sein Team einen 3:1 Erfolg gegen Pforzheim.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Dass wir aktuell vor Göppingen und auch vor Villingen in der Tabelle stehen, wirkt auf mich total surreal. Diese Mannschaften kommunizieren ja öffentlich, dass sie professionellen Fußball nachhaltig in ihren Clubs verankern möchten. Göppingen hat den Kader aus der Regionalliga zu großen Teilen zusammengehalten und gehört für mich zu den „BIG 4“ der Liga. Wenn da einer mit der aktuellen Tabelle wedelt, finde ich das einfach nur despektierlich gegenüber dem Leistungsvermögen des Gegners. Wir sind trotz der aktuellen Form am Samstag klarer Außenseiter.

An den letzten Auftritt der Gäste am Waldsee hat man beim SVO keine guten Erinnerungen. Trotz einer starken Vorstellung musste man in der Saison 23/24 eine 0:2 Niederlage hinnehmen. Am Ende schafften die Göppinger den Aufstieg in die Regionalliga. Insgesamt 14-mal standen sich beide bislang in der Oberliga gegenüber. Nur dreimal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Nill Hauser (Meniskusriss) muss der SVO-Coach längere Zeit auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Dafür kehrt der lange verletzte Yves Borie zumindest wieder in den Kader zurück.

RM

Oberliga Baden-Württemberg – Spielbericht

1. FC Normannia Gmünd – SV Oberachern 0:1 (0:0)

Der SV Oberachern bleibt auswärts eine Macht. Der am Ende verdiente 1:0 Sieg bei Normannia Gmünd war im siebten Spiel in der Fremde bereits der fünfte (!) Dreier.

Nach dem unnötigen 3:3 gegen Bietigheim-Bissingen wegen eines Blackouts in der letzten Viertelstunde mit zwei einfachen Gegentoren gaben die Achertäler dank einer starken kämpferischen Einstellung die richtige Antwort auf die zum Teil harsche Kritik im eigenen Umfeld.

„Ich bin glücklich, dass wir heute mit einem Dreier nachlegen konnten. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen können wir zufrieden sein. In den ersten 30 Minuten waren wir deutlich schwächer als die Hausherren, auch wenn sie trotz viel Ballbesitz kaum Großchancen hatten. Danach kippte die Partie eigentlich komplett. Wir waren jetzt die klar bessere Mannschaft und hätten auch noch das 2:0 machen können. Deshalb ist der Sieg heute auch verdient“, so die zufriedene Bilanz von Trainer Fabian Himmel.

Die Anfangsphase verlief vor den 250 Zuschauern ohne große Höhepunkte.

Nach 21 Minuten scheiterte Oberacherns Goalgetter Marin Stefotic (8 Saisontore) an Normannia-Keeper Pius Albrecht. Auf der anderen Seite konnte ein Schuss von Niklas Hofmeister von der an diesem Tag aufmerksamen SVO-Defensive noch geblockt werden (24.). Kurz vor der Pause fehlte SVO-Kapitän Nico Huber nach feinem Zuspiel von Stefotic auf dem tiefen Geläuf etwas die Standfestigkeit und ein Schuss von Robin Mörmann konnte mit letztem Einsatz noch zur Ecke abgefälscht werden.

Nach dem Wechsel war es der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stehende Luca Fritz, der seinen SVO auf die Siegerstraße brachte. Im Anschluss an eine Ecke von Memo Güzelcoban ließ er Normannia-Keeper Albrecht beim 0:1 mit einem platzierten Kopfball keine Abwehrmöglichkeit (51.). Nach gut einer Stunde scheiterte Stefotic an Albrecht.

Mit einem Doppelwechsel in Minute 69 versuchte Normannia-Coach Zlatko Blaskic neue Impulse zu setzen. Schlussmann Albrecht verhinderte gegen Fritz den möglichen zweiten Gegentreffer (74.) und in Minute 80 strich ein Distanzschuss von Güzelcoban nur knapp über den Kasten der Württemberger.

Die Gastgeber waren zwar um den Ausgleich bemüht, taten sich aber schwer gegen die gut organisierte SVO-Defensive. In der vierten Minute der Nachspielzeit setzte Gmünds Torjäger Alexander Aschauer das Spielgerät über den Oberacherner Kasten.

Dann war Schluss und der SVO durfte erhobenen Hauptes und mit drei weiteren Punkten im Gepäck die lange Heimreise antreten.

Am kommenden Samstag (Spielbeginn 14.30 Uhr) empfängt der SVO den Regionalliga-Absteiger Göppinger SV im Waldseestadion.


Gmünd: Albrecht, Staiger, Grupp (69. Rössler), Hofmeister, Aschauer, Gnaase, Molinari, F. Kianpour, Körner, Wilhelm (80. Milojkovic), Rapp (69. Kundruweit)

Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic (80. Weiß), Güzelcoban, Mörmann (88. Gueddin), Huber (94.+4 Burkart), Gjuraj, Bauer (78. Recht), Scherer

Schiedsrichter: Stefan Fimpel (Bad Wurzach)

Zuschauer: 250

Gelbe Karten: 2/3

Tor: 0:1 Fritz (51.)

 

RM

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd – Spielbericht

FC Germania Schwarzach – SV Oberachern II 0:3 (0:1)

Nach dem enttäuschenden Auftritt bei der völlig unnötigen 2:5 Niederlage gegen den TuS Hügelsheim reiste die auf den zweiten Platz abgerutschte zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern mit gemischten Gefühlen zum Gastspiel bei dem zuletzt viermal erfolgreichen FC Germania Schwarzach.

Eine gute halbe Stunde lang tat sich die Elf von Hannes Maier auch am Sonntag ausgesprochen schwer. „Da war Schwarzach die bessere Mannschaft mit mehr Spielanteilen und mit guten Chancen, in Führung zu gehen. Wir fanden in der Offensive überhaupt nicht statt“, so der SVO-Coach.

Bereits nach einer Minute lag den Fans der Gastgeber der Torschrei auf den Lippen, doch der ansonsten stark aufspielende Leo Nonnenmacher setzte das Leder völlig freistehend neben den SVO-Kasten. Auch in der Folgezeit gab die Germania den Ton an und hatte bei einem Lattentreffer auch noch Pech (30.). Das war wohl eine Art Weckmacher für die Achertäler, die danach mehr und mehr das Kommando übernahmen. In Minute 36 senkte sich eine Hereingabe von Nick Schabert hinter dem bis dato kaum geprüften Germanen-Keeper Alexander Braun zum 0:1 in das Gehäuse.

Nach dem Wechsel übernahm der SVO die Spielkontrolle und machte dann die Tore auch zum richtigen Zeitpunkt. Im Anschluss an eine Schabert-Ecke traf Joshua Seibert zum 0:2 (64,). Es war bereits der zehnte Saisontreffer des torgefährlichen Mittelfeld-Strategen. Auf der anderen Seite scheiterte der stark aufspielende Nonnenmacher am Innenpfosten. Den Deckel auf die Partie machte Mikail Yildiz, der aus kurzer Distanz zum 0:3 Endstand erfolgreich war (83.):

Am Ende ein verdienter Sieg des SVO, der aber gegen nie aufsteckende Gastgeber um ein Tor zu hoch ausgefallen ist.

Für Oberacherns Coach Hannes Maier war der junge Nick Schabert „bester Spieler auf dem Platz“. „Er war an allen gefährlichen Aktionen beteiligt und zudem total fleißig in der Defensivarbeit“.

RM

 

 

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14. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

1. FC Normannia Gmünd – SV Oberachern

Sonntag 26.10.2025, 14.00 Uhr

WWG Sportpark

Justinus-Kerner-Straße 16, 73525 Schwäbisch Gmünd

 

Nicht nur Trainer Fabian Himmel, auch die Zuschauer rieben sich zuletzt beim 3:3 gegen den FSV Bietigheim-Bissingen am Ende verwundert die Augen. Fast eine Stunde lang in Überzahl und kurz vor dem 4:1 stehend, wähnten sich die Achertäler eine Viertelstunde vor Schluss wohl schon in der Kabine und stellten den Betrieb förmlich ein.

„Denke ich daran zurück, steigt in mir immer noch eine extreme Wut auf. Wir haben ja nicht nur in Überzahl zwei sehr billige Tore bekommen, sondern auch im Schlussviertel sechs 100%ige Chancen leichtfertig vergeben. Wir haben da an beiden Enden des Feldes komplett versagt, das muss man so ehrlich analysieren und das haben wir am Montag auch fast zwei Stunden lang noch vor dem Training getan“, betonte der SVO-Coach mit ernster Stimme. „So ärgerlich es am Samstag auch war, haben wir gegen Bissingen aber über weite Strecken eine überzeugende Vorstellung auf den Platz gebracht und stehen nach 13 Spieltagen mit 20 Punkten auf Rang 7 und das trotz des großen Verletzungspechs. Das gehört wie die katastrophale Schlussphase aber auch zur Wahrheit“, so Himmel weiter.

Jetzt führt die Reise am Sonntag zum Tabellen-13. Normannia Gmünd, der sich zuletzt ein beachtliches 2:2 beim hoch eingeschätzten CFR Pforzheim erkämpfen konnte. Zweifacher Torschütze war dabei der ehemalige österreichische Junioren-Nationalspieler Alexander Aschauer.

Für den SVO-Coach steht der kommende Gegner „auf einem komplett falschen Tabellenplatz“. „Die Württemberger sind für mich – auch von der Kaderqualität her – auf einem einstelligen Tabellenplatz einzuordnen. Sie haben mit Gnaase, Aschauer, Grupp und Molinari absolute Ausnahmespieler in ihren Reihen. Wir sind nach einer langen Anreise in Gmünd sicher erstmal Außenseiter. Bringen wir was an Zählern aus Gmünd mit, war die Reise ohne Frage erfolgreich“.

Auf den Tag genau vor sechs Monaten standen sich beide Teams zuletzt gegenüber. Mit 3:0 konnte die Normannia nach einer dürftigen Vorstellung des SVO alle drei Punkte aus dem Waldseestadion entführen.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs, Nill Hauser und Yves Borie muss Fabian Himmel auch auf Silas Meier verzichten, der sich am Montag im Training an der Schulter verletzte. Dafür kehrt Maxi Weiß nach zuletzt zwei verletzungsbedingten Ausfällen wieder in den Kader zurück und der nach langer Verletzungspause gegen Bietigheim-Bissingen eingewechselte Leistungsträger Luca Fritz dürfte am Sonntag wieder eine Option für die Startaufstellung sein.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Germania Schwarzach – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Durch die völlig unnötige 2:5 Heimschlappe gegen den TuS Hügelsheim musste die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern ihre Tabellenführung an den Lokalrivalen FV Gamshurst abgeben. „Es stand eine Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 20,6 Jahren auf dem Platz. Da ist es normal, dass auch Fehler passieren. Leider waren es halt ein paar zu viele“, sagte Trainer Hannes Maier nach der ersten Saison-Niederlage.

Jetzt führt die Reise zum Tabellen-8. FC Germania Schwarzach. Nach drei Spieltagen lag die Elf aus Rheinmünster noch am Tabellenende, dann aber ging es steil bergauf. Zuletzt durfte das Team von Coach Waldemar Lind vier Siege in Serie feiern.

Die Achertäler stehen am Sonntag also vor einer großen Herausforderung. Hannes Maier erwartet nach dem zuletzt dürftigen Auftritt „eine Reaktion“ seiner jungen Elf. „Ich bin mir sicher, dass es die Jungs besser können und beweisen werden, dass sie bislang zurecht ganz oben in der Tabelle standen“, so der SVO-Coach voller Zuversicht.

Dabei muss er aber weiterhin auf seine Langzeitverletzten Benito Lamm (Achillessehne), Fabian Reis (Handverletzung) und Kevin Lorenz (Knie) verzichten.

RM

 

 

Acherner JFV informiert

Südbadenpokal
Achtelfinale
Acherner JFV U15 – SC Freiburg U15
Mittwoch 22.10.2025, 19:00 Uhr
Birkenfeld
Fautenbach

Am kommenden Mittwoch kommt es für die Jungs der U15 unseres Jugendpartners Acherner JFV zum Topspiel im Südbadenpokal.
Im Birkenfeld in Fautenbach trifft die U15 des Acherner JFV mit ihrem Trainer Pius Tisch auf den Nachwuchs des Bundesligisten SC Freiburg mit ihrem Trainer Philo König.
Bereits in der Saison 2024/2025 traf die U19 des JFV auf die U19 des SC. In einer denkwürdigen Partie vor über 400 Zuschauern hielt man bis zu 45.Minute ein 0:0 erst mit dem Pausenpfiff ging der SC in Führung, ab der 70. Minute musste man dann allerdings dem Tempo Tribut zollen und verlor mit 1:6.
Die U15 des JFV, gerade erst aufgestiegen in die Landesliga mischt hier die Liga kräftig durch und führt die Tabelle mit 12 Punkten souverän an. Am Wochende schoss man den bisherigen Tabellenzweiten SF Eintracht Freiburg 2, der ohne ein Gegentor nach Fautenach gekommen war mit 7:0 aus dem Birkenfeld.
Die U15 des SC Freiburg steht in der ENBW Oberliga auf einem 4. Platz, wobei man am Wochenende bei der U15 des KSC mit 2:0 die Oberhand behielt.
Wir freuen uns riesig auf den Vergleich mit so einem Kaliber und hoffen die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten so Trainer Tisch.

Auf zahlreichen Besuch freut sich die
U15 des Acherner JFV.

! Förderung des Jugendfußballs, unsere Zukunft !

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – TuS Hügelsheim 2:5 (1:1)

Nach der völlig unnötigen 2:5 Niederlage gegen einen allerdings stark aufspielenden TuS Hügelsheim musste die bis dato ungeschlagene zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern die Tabellenführung an den Lokalrivalen FV Gamshurst abgeben.

In den bisherigen acht Ligaspielen kassierte die Elf um Kapitän Tim Karcher gerade einmal fünf Gegentore, doch gegen die Elf aus dem Spargeldorf leistete man sich einige haarsträubende Abwehrfehler und ließ in der Offensive auch die besten Möglichkeiten ungenutzt.

„Es gibt halt Tage an denen alles zusammen kommt. Unsere Startelf hatte einen Altersdurchschnitt von 20,6 Jahren. Da ist klar, dass auch Fehler passieren. Heute waren es aber eindeutig zu viele“, bilanzierte Trainer Hannes Maier.

Gerade einmal 20 Sekunden nach dem Anpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Yannick Longerich klingelte es zum ersten Mal im Kasten seiner Elf. Fawaz Mansour ließ dabei Schlussmann Tim Seiterich keine Abwehrmöglichkeit. Luca Volz (11.) und zweimal Nick Schabert (14./16.) hatten zwar den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber am bärenstarken TuS-Keeper Jason Dosch. Auf der anderen Seite fanden die Gäste immer wieder Lücken in der alles andere als sattelfesten Defensive des SVO. Dann war es der erst kurz zuvor für den verletzten Enrico Schabert eingewechselte Janick Schmidt der das Leder in Minute 38 zum 1:1 Pausenstand versenkte.

Nur fünf Minuten nach dem Wechsel brachte Nick Schabert den SVO mit 2:1 in Führung. Die Elf aus dem Spargeldorf zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Der stark aufspielende Viktor Lendel traf nach einer Stunde zum 2:2. Kurz darauf hatte Schmidt die Chance zur erneuten Oberacherner Führung, scheiterte aber am einmal mehr glänzend reagierenden Dosch. Glück für die Gäste, dass der Schuss von Mikail Yildiz an den Innenpfosten prallte (68.). Dann brachte Kevin Lorenz das kleine Kunststück fertig, den Ball freistehen aus einem Meter nicht im TuS-Gehäuse unterzubringen (76.). Es folgte eine Schlussviertelstunde, die man auf Seiten der Gastgeber am besten schnell vergessen sollte. Zunächst traf Marvin Pütz zum 2:3 (78.), dann erhöhte Danny Besirovic im Anschluss an die einzige Ecke der Gäste auf 2:4 (82.). Den Schlusspunkt setzte Lendel mit seinem zweiten Treffer zum 2:5 Endstand (90.).

Hannes Maier hat seinen Blick trotz der insgesamt schwachen Vorstellung seiner Elf schon wieder nach vorne gerichtet: „Ich erwarte eine Reaktion und bin mir auch sicher, dass die Jungs beweisen wollen, dass sie es besser können und bisher auch zurecht ganz oben in der Tabelle standen“, so der SVO-Coach.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV 08 Bietigheim-Bissingen 3:3 (1:1)

Der auswärts bereits viermal erfolgreiche SV Oberachern muss weiterhin auf seinen zweiten Heimdreier warten. Auch gegen den Tabellen-15. FSV Bietigheim-Bissingen reichte es am Ende nur zu einem 3:3 und das trotz fast einstündiger Überzahl. Dabei sahen die Achertäler bis zur 87. Minute und einer zwei-Tore Führung noch wie der sichere Sieger aus.

Trainer Fabian Himmel, war hinterher stinksauer auf den unerklärlich schwachen Auftritt seiner ersatzgeschwächten Elf in der Schluss-Viertelstunde. „Ich schwanke zwischen Wut und Scham über das, was wir da geboten haben. Dabei war es über 75 Minuten eine gute Partie von uns. Was aber dann in der letzten Viertelstunde und das bei Überzahl bei uns ablief ist schon etwas beschämend. Wir hatten sechs bis sieben hundertprozentige Chancen, die zum Teil auch ein wenig überheblich vergeben wurden und in der Defensive haben wir es nicht sauber verteidigt bekommen. So leicht drei Punkte zu vergeben wird es wohl in dieser Saison nicht mehr geben. Normalerweise stelle ich mich immer schützend vor meine Spieler, aber heute fällt es mir echt schwer“.

Sein Team fand zunächst gut in die Partie. Marin Stefotic verfehlte das FSV-Gehäuse nach neun Minuten per Kopf nur knapp und eine Ecke von Memo Güzelcoban klatschte nur an die Querlatte (16.). Eine Minute später verfehlte ein Schuss von Robin Mörmann sein Ziel um einen Meter. Auf der anderen Seite kamen die auswärts noch sieglosen Gäste in Minute 24 zu ihrer ersten Möglichkeit, doch der Schuss von Jona Lorch aus 18 Metern strich knapp am Gehäuse von Mark Redl vorbei. Dann scheiterte SVO-Kapitän Nico Huber aus kürzester Distanz am stärksten FSV-Akteur Sven Burkhardt, der mit einer spektakulären Parade noch zur Ecke klären konnte (33.). Dann schaltete Marin Stefotic seinen Turbo ein – wurde dabei aber von Duc Thanh Ngo per Notbremse unsanft von den Beinen geholt. Der gut leitende Schiedsrichter Patrick Mattern hatte keine andere Wahl – Rot für den FSV-Kapitän und Strafstoß für den SVO. Stefotic ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher mit seinem achten Saisontor zum 1:0 (37.). Nur zwei Minuten danach scheiterte Oberacherns Goalgetter per Kopf am einmal mehr stark reagierenden Burkhardt. Zwei Minuten vor der Pause dann fast aus dem Nichts der 1:1 Ausgleich. Emre Yaslcin ließ dem bis dahin wenig beschäftigten Mark Redl bei seinem 18m-Schuss aus halbrechter Position keine Abwehrmöglichkeit.

Zehn Minuten waren in Durchgang zwei absolviert als sich Redl nach einem groben Schnitzer seiner Vorderleute gegen Max Stumm auf dem Posten zeigte. Die Gastgeber forcierten jetzt aber ihren Druck, während die dezimierten Gäste nur auf Konter lauerten. SVO-Kapitän Nico Huber brachte seine Elf nach 57 Minuten verdient mit 2:1 in Führung. Mörmann hatte kurz darauf den dritten Treffer auf dem Fuß, scheiterte nach Hereingabe von Nathan Recht aber an Teufelskerl Burkhardt. Dann war es Noa Bauer, der im Anschluss an die achte Ecke aus dem Gewühl heraus zum 3:1 erfolgreich war (69.). Außer einem Freistoß von Bleart Dautaj, den Redl mühelos zur Ecke lenken konnte (74.), war von den Württembergern lange Zeit nicht mehr viel zu sehen. Auf der anderen Seite ließen Bauer per Kopf (76.) und Bastian Barnick per Hacke (83.) weitere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Dann wähnten sich die SVO-Akteure wohl schon in der Kabine und wurden für ihren unerklärlichen Schluss-Auftritt auch prompt bestraft. Der erst kurz zuvor eingewechselte Mustafa Uslu war zunächst zum Anschlusstreffer erfolgreich (87.). Gegen die unsortierte SVO-Defensive warfen die Gäste jetzt alles nach vorne. Der nach langer Verletzungspause mit viel Beifall eingewechselte Luca Fritz hatte das 4:2 auf dem Fuß, donnerte das Leder aber knapp über den Kasten (90.+3). Im Gegenzug traf Steven Keklic in buchstäblich letzter Sekunde der insgesamt vierminütigen Nachspielzeit zum vielumjubelten 3:3. Danach war Schluss und Oberacherns Akteure um eine Erfahrung reicher.

Am kommenden Sonntag gastiert die Elf von Fabian Himmel, die trotz der am Ende enttäuschenden Vorstellung mit jetzt 20 Punkten und Rang 7 immer noch voll im Soll steht, beim Tabellen-13. Normannia Gmünd.

SV Oberachern: Redl, Sheron, Stefotic (86. Seibert), Güzelcoban, Mörmann (62. Fritz), Huber (72. Burkart), Gjuraj (63. Gueddin), Recht (81. Barnick), Meier, Bauer, Scherer

Bietigheim-Bissingen: Burkhardt, Fitze, S. Keklik, Sirianni, Yalcin (86. Mouhssine), Lorch, J. Keklik (74. Üstün), Di Stefano (62. Scheele), Ngo, Dautaj (81. Uslu), Stumm (74. Krasniqi)

Schiedsrichter: Patrick Mattern (Mannheim)

Zuschauer: 230

Tore: 1:0 Stefotic (37./FE), 1:1 Yalcin (43.), 2:1 Huber (57.), 3:1 Bauer (69.), 3:2 Uslu (87.), 3:3 S. Keklik (90.+4)

Rote Karte: / Ngo (37./Notbremse)

 

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – TuS Hügelsheim, Sonntag 15.00 Uhr

Mit sieben Punkten aus den Derby-Wochen in Gamshurst (1:1), gegen Mösbach (3:0) und zuletzt beim mehr als hartumkämpften 2:1 Erfolg beim stark aufspielenden VfR Achern konnte die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre Tabellenführung verteidigen.

Jetzt gastiert der Bezirksliga-Absteiger TuS Hügelsheim am Waldsee und da gilt es nachzulegen. Mit gerade einmal acht Zählern belegt die Elf aus dem Spargeldorf aktuell nur Rang 8. Am letzten Spieltag konnte man die kleine Durststrecke mit einem 4:2 Heimerfolg über die zweite Mannschaft des Bezirksligisten FC Ottenhöfen zumindest vorübergehend beenden.

Beide Mannschaften standen sich letztmals in der Saison 2023/2024 gegenüber. Beide Male konnte der TuS dabei die Oberhand behalten und schaffte am Ende auch den ersehnten Aufstieg.

Von der Papierform her tragen zwar die Gastgeber klar die Favoritenrolle, doch zuletzt blieben die talentierten jungen SVO-Kicker deutlich unter ihren Möglichkeiten. Hannes Maier weiß, wo aktuell der Schuh besonders drückt. „Vor allem im Spiel mit dem Ball müssen wir in den nächsten Wochen wieder deutlich besser werden“, so der ehrgeizige Coach.

Dabei muss er aber weiterhin auf seine Langzeitverletzten Benito Lamm (Achillessehne), Fabian Reis (Handverletzung) und Kevin Lorenz (Knie) verzichten.

 

RM

 

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13. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FSV 08 Bietigheim-Bissingen 

Samstag 18.10.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Der 2:1 Erfolg bei einem keinesfalls schwachen FC Nöttingen war bereits der vierte Auswärts-Dreier bei zum Teil hoch eingeschätzten Gegnern.

„Was die Jungs bislang in dieser Saison leisten, kann man ihnen gar nicht hoch genug anrechnen. Wenn man sieht, wer alles bei uns verletzungsbedingt fehlt, geht das normalerweise gar nicht, dass wir jetzt 19 Punkte haben. Es zeigt aber zwei Dinge: Die Jungs sind zueinander mehr Familie als Mannschaft und sie haben auf dem Platz eine ganz besondere Mentalität“, betont Trainer Fabian Himmel voller Stolz.

Jetzt wartet mit dem FSV Bietigheim-Bissingen (Platz 15 / 10 Punkte), der zuletzt mit 0:3 gegen Pforzheim den Kürzeren ziehen musste, eine von der Papierform her zwar machbare Aufgabe auf sein Team (6 / 19) aber davon lässt sich der SVO-Coach nicht blenden.

„In Nöttingen haben wir wirklich unser absolutes Top-Level gebraucht, sonst hätten wir dort nicht bestehen können. Gegen Bissingen müssen wir genau da anknüpfen. Wir haben uns jetzt auf die Welle hochgekämpft und die wollen wir jetzt auch reiten! Bissingen verteidigt gut und schaltet mit reichlich individueller Qualität um, da haben sie einfach auch Top-Leute für diese Liga in ihren Reihen. Erlauben wir uns kleine Unachtsamkeiten, kann es böse enden. Ich bin aber total überzeugt, dass die Mannschaft die Wucht aus Nöttingen mitnimmt und unseren Zuschauern am heimischen Waldsee mit der gleichen Intensität serviert“, so Himmel.

Auf fremdem Terrain ist die Elf seines Kollegen Haris Krak, der auf seinen Gelb-Rot gesperrten Zehner Alexander Götz verzichten muss, noch sieglos. Auf der anderen Seite wartet der SVO noch auf seinen zweiten Heimdreier.

Auf alle verspricht die Partie gegen die Württemberger viele Tore. In den bisherigen 18 Aufeinandertreffen fielen stolze 83 Treffer, also fast fünf pro Spiel. Nur einmal teilte man sich dabei die Punkte. Neunmal konnte der SVO die Oberhand behalten – zuletzt beim 3:0 Heimsieg im März nach Toren von Mus Gjuraj, Maxi Weiß und Luca Fritz, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder zumindest im Kader stehen wird.

Dagegen muss Oberacherns Coach noch geraume Zeit auf seine Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs, Nill Hauser und Yves Borie verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Maxi Weiß (Zerrung).

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC Nöttingen – SV Oberachern 1:2 (1:1)

„Mutig zocken“ lautete die Vorgabe von Oberacherns Trainer Fabian Himmel vor der schweren Aufgabe am Donnerstagabend beim zuletzt mächtig auftrumpfenden FC Nöttingen. Am Ende durfte seine Elf vor den knapp 400 Zuschauern in der Kleiner-Arena einen 2:1 Erfolg feiern. Nicht nur bei den mitgereisten SVO-Fans war hinterher die Freude groß über den bereits vierten Dreier auf fremdem Terrain.

„Es war ein verdienter Sieg bei einem sehr starken Gegner. Heute haben wir wirklich unser bestes Saisonspiel gemacht. Ohne einen Spieler jetzt hervorzuheben – die Jungs waren einfach fantastisch. Wir waren personell ganz am Anschlag und dann zaubern sie so etwas raus. Einfach nur Wahnsinn“, sagte der SVO-Coach hinterher mit bewegter Stimme. Auch sein Nöttinger Kollege Dennis Will sprach hinterher von einem verdienten Auswärtsdreier des SVO: „In den direkten Duellen waren wir zu häufig unterlegen Es war ein chancenarmes Spiel und da hat die Mannschaft heute gewonnen, die in den Zweikämpfen einfach bissiger war. Wir müssen mit der Niederlage leben und es nehmen wie es ist“.

Die stark ersatzgeschwächten Achertäler, die neben den zahlreichen Langzeitverletzten kurzfristig auch auf den angeschlagenen Maxi Weiß verzichten mussten, fanden gut in die Partie. Nico Huber ((14.) und Robin Mörmann (16.) scheiterten aber an FC-Keeper Thilo Marksteiner. Dann war es einmal mehr Oberacherns Goalgetter Marin Stefotic, der nach mustergültiger Vorlage von Mörmann mit seinem siebten Saisontor zum verdienten 0:1 erfolgreich war (27.). Von den Gastgebern war bis dato in der Offensive nur wenig zu sehen, doch nur vier Minuten nach der SVO-Führung verwandelte Salvatore Catanzaro einen Foulelfmeter zum 1:1 Ausgleich. Auf der anderen Seite verpassten Stefotic und Antony Bauer kurz vor der Pause die erneute Oberacherner Führung.

Die besorgte dann aber Mörmann, der nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:2 erfolgreich war. Nöttingen war in der Folgezeit zwar um den Ausgleich bemüht, fand aber gegen die gutstehende SVO-Defensive kaum eine Lücke. Wenn mal etwas durchkam war Keeper Mark Redl gewohnt souverän zur Stelle.

So blieb es bis zum Schluss beim vierten Auswärtserfolg des SV Oberachern. Einziger Wermutstropfen war die Gelb-Rote Karte, die sich Abwehr-Recke Noah Zwick in der Nachspielzeit einhandelte. „Die Jungs haben sich jetzt ein freies Wochenende wirklich verdient“, so Coach Fabian Himmel. Am kommenden Samstag (18.10./14.30 Uhr) empfängt sein Team dann den FSV Bietigheim-Bissingen und da strebt man den zweiten Heimsieg an.


FC Nöttingen:
Marksteiner, Gärtner (79. Savvidis), Campanile (46. Zimmermann), Leonitis (61. Sahiti), Manduzio, Weißer, Mijic, Fassler (79. Rabold), Waldraff, Zenner, Catanzano

SV Oberachern: Redl, Sheron (65. Meier), Zwick, Stefotic (71. Barnick), Güzelcoban, Mörmann (73. Gueddin), Huber, Gjuraj, Recht, Bauer, Scherer (79. Burkart)

Schiedsrichter: Niko Nemtinow (March)

Zuschauer: 387

Tore: 0:1 Stefotic (27.), 1:1 Catanzaro (31./Foulelfmeter), 1:2 Mörmann (47.)

Gelb-Rote Karte: Zwick (90.+4/SVO)

 

RM

 

 

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12. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

FC Nöttingen – SV Oberachern 

Donnerstag 09.10.2025, 19.00 Uhr

KLEINER Arena

Remchingen

 

Dem Last-Minute-Dreier beim FC Denzlingen folgte mit dem 0:1 gegen Angstgegner FV Ravensburg die erste Heimniederlage. In den bisherigen 21 Oberliga-Duellen konnten die Achertäler nur ganze viermal die Oberhand behalten. Fabian Himmel trug es hinterher mit Fassung. „Dass man gegen so einen starken Gegner verliert, ist keine Schande – vor allem, wenn man alles reinwirft wie am Samstag. Wir sollten auch schon im Blick behalten mit welchen Mittel wir in dieser Liga spielen und wer uns aktuell fehlt. Trotzdem müssen wir die Fehlerquote runterdrücken und weniger lange Bälle spielen. Wenn wir mutig zocken, können wir solchen Teams auf Augenhöhe begegnen“, so der SVO-Coach.

Jetzt führt die Reise seines SVO zum FC Nöttingen. Bereits 19-Mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz ist dabei absolut ausgeglichen (8-3-8). Nach verhaltenem Start fand die Elf von Dennis Will, der zu Saisonbeginn Dirk Rohde als Chef-Coach ablöste, immer besser in die Gänge. Aus den letzten fünf Partien holten die Nordbadener 13 von 15 möglichen Punkten und schafften mit jetzt 14 Punkten den Sprung auf Rang 9 und das bei einem Spiel weniger. Mehr als ein Drittel der erzielten 23 Treffer gehen dabei auf das Konto von Tasos Leonidis (8).

Fabian Himmel weiß, was sein Team am Donnerstagabend in der Nöttinger Kleiner-Arena erwarten wird: „ Die Gastgeber gehören seit Jahren mit zu den besten Mannschaften der Oberliga, also ein Team, das den Anspruch hat, im vorderen Drittel einzuschlagen. Da hängen die Trauben ähnlich hoch wie gegen Ravensburg. Wenn wir in Nöttingen punktetechnisch etwas mitnehmen wäre das eine sehr feine Sache“. Dabei wird er aber noch einige Wochen ohne seine zahlreichen Langzeitverletzten auskommen müssen. Ein dickes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Henri Scherer (Knieprobleme) und Jan Burkart (Zerrung). „Die Mannschaft geht mit dieser Situation aber hervorragend um. Alle sind sehr klar in Kopf und Herz. Das ist die Basis, um in dieser Extremsituation erfolgreich zu sein“, betont Oberacherns Übungsleiter mit stolzer Miene.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern2 – SV Mösbach 3:0 (1:0)

„Als Favorit muss man solche Spiele erst mal gewinnen – das haben wir getan. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen, als es in einigen Phasen des Spiels mal nicht so gut lief. Spielerisch hatten wir heute aber viel Luft nach oben“, so das nüchterne Fazit von Oberacherns Trainer Hannes Maier nach dem 3:0 „Pflichtsieg“ im Derby gegen den SV Mösbach. Damit bleiben die Achertäler auch nach dem siebten Spieltag weiterhin ungeschlagen und verteidigten mit jetzt 19 Zählern erfolgreich ihre Tabellenführung.

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz tat sich die junge SVO-Elf über weite Strecken ausgesprochen schwer gegen die vielbeinige Defensive der Gäste, die immer wieder gefährliche Konter einleiten konnten. Bereits nach neun Minuten war das Glück auf Seiten der Gastgeber, als ein Schuss des Ex-Oberacherner Angreifers Antonio Chiarelli, den Keeper Sebastian Ruf nicht unter Kontrolle bringen konnte, nur auf dem Torgebälk tanzte. In der Folgezeit ließ der SVO einige hochkarätige Möglichkeiten liegen. Nick Schabert konnte aus einem groben Schnitzer des ansonsten stärksten Gästeakteurs, Schlussmann Alfred Halimi, kein Kapital schlagen und verstolperte das Leder (9.) freistehend. Gute Möglichkeiten von Tim Seiterich (15.) und Joshua Seibert (25.) konnte Halimi mit starken Reaktionen noch zur Ecke klären. Oberacherns Sturmtank Janick Schmidt vergab die Riesenchance zur fälligen Führung, als er das Leder aus fünf Metern freistehend neben das SVM-Gehäuse setzte (23.) und ein Schuss von Kapitän Tim Karcher landete nur am Querbalken (27.). Auf der Gegenseite verhinderte SVO-Keeper Ruf mit einer Glanzparade gegen Chiarelli das mögliche 0:1 (30.). Dann war es Mikail Yildiz, der das Spielgerät auf die Sekunde genau nach 45 Minuten zum längst fälligen 1:0 ins Mösbacher Gehäuse beförderte – für Trainer Hannes Maier der „Dosenöffner“ in einer umkämpften Partie.

Nach dem Pausenpfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Heinrich Kiefer (Ebersweier) waren es zunächst einmal die Gäste, die gefährlich vor dem Oberacherner Gehäuse auftauchten. Ein Schuss von Chiarelli strich dabei nur knapp über den Kasten (54.). Im Gegenzug stellte dann aber Nick Schabert mit dem 2:0 die Weichen auf den sechsten Saisonsieg des SVO. Doch auch davon ließen sich die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste nicht beirren. Nach einem Blackout in der SVO-Defensive vergab der eingewechselte Aziz Güzel die Riesenmöglichkeit zum Anschlusstreffer (65.). Drei Minuten danach beendete Joshua Seibert mit dem 3:0 dann aber alle Träume der Elf von Trainer Mükremin Sögüt.

„Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr tief stehenden Gegner. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden mit unserer Leistung nur teilweise“, so Coach Hannes Maier, der seinen Blick schon auf das mit großer Spannung erwartete nächste Derby beim Hauptstadtverein VfR Achern gerichtet hat.

RM

Generalversammlung am 15.10.2025

Da die Temperaturen Abends doch sehr zurückgehen, hat die Vorstandschaft des SV Oberachern beschlossen, die Generalversammlung nicht wie angekündigt im Kiosbereich an unserem Sportgelände durchzuführen, sondern im Gemeindehaus in Oberachern.

Der neue Veranstaltungsort ist:
Gemeindehaus Oberachern ; Benz-Meisel-Straße 2 ; 77855 Oberachern

Einladung Generalversammlung 2025 Gemeindehaus

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg 0:1 (0:1)

Im sechsten Heimspiel musste der SV Oberachern erstmals den Kürzeren ziehen. Gegen einen stark aufspielenden FV Ravensburg, der fünf seiner letzten sechs Partien für sich entscheiden konnten, hatte die Elf von Fabian Himmel mit 0:1 das Nachsehen.

„Unterm Strich waren die Ravensburger dem Sieg ein wenig näher und deshalb ist unsere Niederlage auch nicht total unverdient“, so das nüchterne Fazit des SVO-Trainers.

Mehr als zufrieden hingegen war sein Ravensburger Kollege Rahman Soyudogru, der hinterher von einer „Topleistung“ seiner Elf sprach.

Vor gerade einmal 180 Zuschauern, die bei widrigen Witterungsverhältnissen den Weg ins Waldseestadion fanden, kamen die Gastgeber zunächst gut in die Partie. Kapitän Nico Huber hatte nach einer Viertelstunde das 1:0 auf dem Fuß, rutschte aber nach klasse Vorarbeit von Marin Stefotic freistehend um Zentimeter am Leder vorbei. Nur wenige Minuten später wurde Nathan Recht von Maxi Weiß in Szene gesetzt, doch sein Schuss aus vollem Lauf streifte nur das Außennetz. Danach übernahmen aber die Oberschwaben mehr und mehr die Initiative. Yilmaz Daler scheiterte per Kopf an SVO-Schlussmann Mark Redl (24.) und ein Schuss von Daniele Gabriele konnte von der vielbeinigen SVO-Defensive gerade noch geblockt werden (30.). Nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff fiel durch den spielenden Co-Trainer der Gäste das Tor des Tages zum 0:1. Zunächst scheiterte Gabriele noch am klasse parierenden Redl – den abgewehrten Ball drückte Nicolas Jann aber mit seinem dritten Saisontreffer über die Linie (34.). Auf der anderen Seite fand der SVO gegen die stabile Vierer-Kette der Gäste kaum ein Durchkommen. Kurz vor dem Wechsel verhinderte Redl den zweiten Treffer des FVR als er einen Jann-Kopfball noch zur Ecke lenken konnte.

Nach der Pause waren zunächst nur die Oberschwaben am Drücker. Der starke Jann fand nach knapp einer Stunde aber einmal mehr in Redl seinen Meister. Auf der anderen Seite beinahe der Ausgleich, doch mit der ersten gefährlichen SVO-Aktion in Durchgang zwei scheiterte Oberacherns Goalgetter Stefotic am starken Keeper Ramon Castellucci, der den Ball mit tollem Reflex noch zur ersten und auch einzigen SVO-Ecke lenken konnte (68.). Sechs Minuten später stand dem zweiten Ravensburger Treffer bei einem Schuss von Jann der Pfosten im Wege.

Die Gastgeber blieben zwar um den Ausgleich bemüht, fanden aber keine Mittel, um die Gäste-Defensive aus den Angeln zu heben.

So blieb es bis zum Schluss beim knappen Sieg des FV Ravensburg, der als neuer Tabellenfünfter mit dem SVO (6.) die Plätze tauschen durfte.

SVO-Coach Fabian Himmel trug es hinterher mit Fassung: „Gegen einen heute wirklich starken Gegner war es eine Niederlage, die uns nicht umwirft. Mit dem Einsatz der Mannschaft bin ich zufrieden, nicht aber in puncto Ballsicherheit und dem Angriffsvortrag. Da haben wir einfach zu viele Bälle verloren. Das können wir besser und wollen das im nächsten Spiel auch wieder zeigen“.

Bereits am Donnerstag gastiert seine Elf beim Tabellenneunten FC Nöttingen (Anpfiff 19.00 Uhr).

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic, Gueddin (64. Güzelcoban), Huber (64. Burkart), Weiß (84. Müller), Recht, Meier (68. Gjuraj), Bauer (72. Mörmann)

FV Ravensburg: Castellucci, Bachmann, Gorgol, Gabriele, Altmann, Schäch (76. Lauenroth), Schwarz (79. Spitzlberger), Daler (85. Kenniche), Jann, Wistuba, Bleise

Zuschauer: 180

Schiedsrichter: Niklas Straßer (Heilbronn)

Tore: 0:1 Jann (34.)

gelbe Karten: 5/3

Ecken: 1/9

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Mösbach, Sonntag 15.00 Uhr

Zum Auftakt der Acherner Derby-Wochen erkämpfte sich die zweite Mannschaft des SV Oberachern nach zuletzt fünf dreifachen Punktgewinnen ein wichtiges 1:1 beim Tabellenzweiten FV Gamshurst. Damit konnten die Achertäler ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigen.

Bevor die Reise am übernächsten Sonntag zum Hauptstadtverein VfR Achern führt, gibt erst einmal der SV Mösbach seine Visitenkarte im Oberacherner Waldseestadion ab. Mit sechs Punkten rangiert die auswärts noch sieglose Elf aus dem Drei-Kirschen-Dorf zwar nur auf Platz 12, doch davon lässt sich ein Hannes Maier nicht blenden – wohlwissend, dass Derbys oft auch ihre eigenen Gesetze haben. „Wir freuen uns sehr, nach zwei sehr schweren Auswärtsspielen nun endlich mal wieder vor eigenem Publikum spielen zu dürfen und das in einem Lokalderby. Wir haben den klaren Anspruch, Mösbach zu Hause zu schlagen, um die Tabellenführung zu verteidigen. Das ist unser Ziel. Wir wissen aber auch, dass Mösbach eine Mannschaft ist, die an einem guten Tag jeden in der Liga schlagen kann. Ich habe Respekt vor der bisherigen Leistung des SVM, sie stehen trotz großem Umbruch im Kader in der Tabelle sehr solide da. Wir wollen an die gute erste Halbzeit vom Gamshurst anknüpfen, uns in puncto Chancenverwertung aber verbessern“, so der SVO-Coach.

Personell steht hinter dem Einsatz von Enrico Schabert (Zerrung) noch ein dickes Fragezeichen. Ansonsten sind beim SVO bis auf die Langzeitverletzten Fabian Reis und Benito Lamm alle Mann wieder an Bord“.

 

RM

 

 

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11. Spieltag

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Saison 2025/26

SV Oberachern – FV Ravensburg

Samstag 04.10.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Das 2:1 beim FC Denzlingen war bereits der dritte Auswärtserfolg des SV Oberachern. Damit schafften die Achertäler nach zehn Spieltagen mit jetzt 16 Punkten gar den Sprung auf Rang 5. Eine Platzierung, die in Anbetracht der aktuellen Personalsituation mehr als nur beachtlich ist.

„Wir haben mit den schweren Verletzungen von mehreren Schlüsselspielern wirklich viel Dreck fressen müssen. Andere Teams landen so gebeutelt direkt mal unter dem roten Strich. Wir haben uns aber nicht nur ins Mittelfeld gekämpft, sondern stehen im vorderen Drittel. Wenn man sieht wo Mannschaften wie Villingen oder Göppingen mit dem rund vierfachen Etat vergleichsweise stehen, kann ich den Jungs gar nicht genug Respekt zollen“, betont Coach Fabian Himmel mit berechtigtem Stolz.

Jetzt gilt es, gegen den Dauerrivalen FV Ravensburg entsprechend nachzulegen. Schon 20-mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Dabei ist die Bilanz bei nur vier SVO-Erfolgen ausbaubar. Vor allem bei den Heimspielen tat man sich gegen die Elf aus der Spielestadt immer besonders schwer. Zum Auftakt der vergangenen Saison kassierte man eine unglückliche 1:2 Niederlage gegen die Elf von Rahman Soyudogru.

Aktuell rangiert sein Team nach verhaltenem Saisonstart auf Rang 6 – punktgleich mit dem SVO. Zuletzt behielt man durch ein Tor von Felix Schäch mit 1:0 die Oberhand über den hocheingeschätzten CFR Pforzheim.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Der FVR steht endlich da, wo er mit diesem Kader auch hingehört! Darauf haben ja alle Experten der Liga eigentlich nur gewartet, dass Ravensburg mit diesem Kader endlich in die vorderste Gruppe stößt. Das wird ein richtiges Brett, aber wir stehen auch nicht umsonst da wo wir stehen, Verletzungen hin oder her. Wenn wir nahezu alles richtig machen, haben wir eine Chance. Dass wir Ravensburg schlagen können, haben wir ja bei unserem letzten Gastspiel dort bewiesen“, so der SVO-Coach mit breiter Brust.

Auf seine Langzeitverletzten Leistungsträger Eser Gümüs, Marvin Ludwig, Yves Borie, Nill Hauser und Luca Fritz muss er noch geraume Zeit verzichten. Hinter dem Einsatz des zuletzt stark aufspielenden Goalgetters Marin Stefotic (Prellung) steht ebenso noch ein Fragezeichen wie beim offensiven Mittelfeldakteur Rachid Gueddin Knieprobleme).

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC Denzlingen – SV Oberachern 1:2 (o:1)

Dank eines Last-Minute-Treffers von Demarveay Sheron durfte der SV Oberachern im südbadischen Duell mit dem FC Denzlingen nicht nur den erhofften dritten Auswärtssieg, sondern auch ein kleines historisches Jubiläum feiern. Der am Ende glückliche 2:1 Auswärtsdreier war im zwölften Jahr der Oberliga-Zugehörigkeit der 125. Erfolg der Achertäler. Dennoch konnte man Trainer Fabian Himmel hinterher selten in so aufgewühlter Stimmung erleben wie am Samstag. „Unsere erste Halbzeit war wirklich top. Statt 1:0 müssen wir aber 3:0 führen. Was dann aber im zweiten Durchgang passierte kann ich mir nicht erklären, weil elf Mann nicht nur den Faden verlieren, sondern die komplette Spielkontrolle aus dem Fenster werfen. Da wird ein Gegner, der eigentlich schon im Ring getaumelt ist, von uns wieder wachgeküsst“.

Maxi Weiß hatte bereits in der vierten Minute die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber nach Vorarbeit seines Kapitäns Nico Huber am linken Pfosten des FCD-Gehäuses, dann rettete FC-Keeper Oliver Gümpel vor dem einschussbereiten Marin Stefotic (9.). Nach knapp 20 Minuten wurde Nathan Recht im Strafraum von Mert Sebahadin Tasim unsanft gebremst. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stefotic souverän zum 0:1. Es war bereits der sechste Saisontreffer des SVO-Goalgetters. Der SVO hatte auch in der Folgezeit alles im Griff. Keeper Mark Redl und seine Vorderleute wurden nur selten richtig gefordert. Kurz vor der Pause wurde Nathan Recht von Huber in Szene gesetzt, doch sein Schuss aus bester Position strich weit über den Kasten. Nach dem Wechsel sahen die gut 200 Zuschauer im Einbollenstadion eine völlig andere Partie.

Gegen einen jetzt unerklärlich schwach agierenden SVO fand der Tabellenletzte immer besser in die Partie. Nach einer Stunde vergab Sebastian Weizel den Ausgleich. Aus der Drehung setzte er das Leder nur ganz knapp am Gehäuse von Redl vorbei. Besser machte es dann Denzlingens Routinier Sandro Rautenberg, der flach ins untere Eck zum

1:1 vollstreckte (69.). Der erst Sekunden zuvor eingewechselte Nikita Ebel hatte in Minute 85 nach einem groben Schnitzer in der SVO-Defensive gar das 2:1 auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aber knapp am Tor vorbei.

Es lief schon die dritte Minute der Nachspielzeit, dann leitete eine Freistoß-Hereingabe von Memo Güzelcoban den glücklichen Auswärtsdreier ein. Der aufgerückte Defensivakteur Demarveay Sheron brachte das Leder trotz harter Bedrängnis per Kopf zum 1:2 Endstand über die Linie.

„Ein Remis wäre am Ende gerecht gewesen. Heute hatten wir aber das Glück, das uns zuletzt abhandengekommen ist, auf unserer Seite“, so Fabian Himmel mit nervenaufreibender Stimme.

Damit schaffte sein personell arg geschwächtes Team mit jetzt stolzen

16 Zählern sogar den Sprung auf Rang 5 in der stark besetzten Oberliga.

Am kommenden Samstag um 14.30 Uhr gastiert der punktgleiche Tabellensechste FV Ravensburg im Waldseestadion.

FC Denzlingen: Gümpel, Cernenchi, Garcia Stein, Rautenberg (84. Ebel), Vrazalica, Lawson, Boye (65. Vanci), Gehring, Weizel, Schultis, Tassim (46. Riggemann)

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic, Güzelcoban, Gueddin (69.

Gjuraj), Huber, Weiß (84. Burkart), Recht, Bauer (69. Barnick), Scherer (84. Mörmann)

 

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Lukas Lindenmeier (Waltersweier)

Tore: 0:1 Stefotic (18./FE), 1:1 Rautenberg (69.), 1:2 Sheron (90.+3)

gelbe Karten: 6/2

 

 

 

 

Kreisliga A Staffel Süd

FV Gamshurst – SV Oberachern II 1:1 (0:0)

Mit einem am Ende leistungsgerechten 1:1 beim direkten Verfolger konnte die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Dabei sahen die Besucher eine Partie mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten.

In Durchgang eins waren es zunächst die Achertäler, die überwiegend den Ton angaben. Joshua Seibert und Maja Sanneh blieben bei ihren Aktionen aber glücklos. Gamshursts Goalgetter Mohammed Houha konnte sich gegen die meist sicher stehende SVO-Defensive nur einmal gefährlich in Szene setzen, verfehlte das SVO-Gehäuse nach gut einer Viertelstunde aber knapp.

Nach der Pause übernahmen die Gastgeber das Kommando und besaßen durch Houha und Calvin Manolito Distel auch zwei richtig gute Möglichkeiten zur Führung. Die gelang dann auf der anderen Seite Nick Schabert, der die Verwirrung im Gamshurster Strafraum aus kurzer Distanz zum 0:1 nutzte (86.). Die Freude währte beim SVO aber nur drei Minuten, dann traf Houha mit seinem zehnten Saisontreffer zum 1:1 Endstand (89.).

„Ich glaube die Zuschauer haben heute ein richtig gutes Derby gesehen mit viel Tempo, vielen Zweikämpfen – dabei aber nie unfair – und Torchancen auf beiden Seiten. Dazu ein gut leitender Schiedsrichter.

Wenn du in der 86. Minute 0:1 in Führung gehst und in der 89. dann das

1:1 kassierst fühlt sich das bitter an. Aber am Ende geht die Punkteteilung in Ordnung. Wir können mit dem Punkt gut leben und wollen nun in den kommenden zwei Derbys gegen Mösbach und beim Hauptstadtverein VfR Achern unbedingt sechs Punkten holen und damit die Tabellenführung verteidigen“, so Oberacherns Coach Hannes Maier.

 

Generalversammlung am 15.10.2025

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSG Backnang 2:2 (1:1)

Mit dem 2:2 gegen die zuletzt stark auftrumpfende TSG Backnang bleibt der von großen Verletzungsproblemen arg gebeutelte SV Oberachern auf eigenem Terrain zwar weiterhin ungeschlagen, verpasste es aber einmal mehr, sich für seinen insgesamt starken Auftritt mit einem Dreier zu belohnen.

„Meine Mannschaft hat viel Herz und Leidenschaft auf den Platz gebracht und war über 90 Minuten gesehen dem Sieg schon etwas näher als die TSG. Das einzige was im Moment etwas ärgerlich ist, dass wir trotz der tollen Leistungen in unserer extremen Personalsituation nicht das Ergebnis auf die Platte bekommen, was wir eigentlich verdient hätten“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel nach einer unterhaltsamen Partie.

Vor den 240 Zuschauern im Waldseestadion fand seine Elf gut ins Spiel. Nach gerade mal 120 Sekunden war der starke TSG-Keeper Maurice Brauns erstmals gefordert, als er nach einem groben Schnitzer von Mika Müller in höchster Not vor dem einschussbereiten Marin Stefotic klären konnte. In Minute 15 rutschte Rachid Gueddin der Ball in aussichtsreicher Position über den Spann. Besser machte es Oberacherns Mittelfeldstratege dann nur drei Minuten später. Ein Traumkombination über Marin Stefotic, Maxi Weiß und Memo Güzelcoban schloss er unhaltbar für Keeper Brauns zum 1:0 ab (18.).

Danach kamen auch die Württemberger so langsam in die Gänge. Ein Schuss des agilen Terry Asare, der sein Ziel aber um zwei Meter verfehlte, blieb zunächst aber die einzige gefährliche Aktion (22.). Dann zog sich der kleinlich leitende und nicht immer souverän wirkende Schiedsrichter Julian Gumz den Zorn der Gastgeber zu, als er nach einer Abwehr-Aktion von Demarveay Sheron innerhalb des Strafraums einen mehr als fragwürdigen Hand-Elfmeter verhängte. Flavio Santoro ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum schmeichelhaften 1:1 (32.). Die Gäste besaßen jetzt zwar mehr Spielanteile, Torchancen blieben aber auf beiden Seiten erst einmal aus.

In Durchgang zwei waren acht Minuten gespielt, dann gingen die Achertäler erneut in Führung. Eine mustergültige Hereingabe von Güzelcoban vollendete Stefotic mit seinem fünften Saisontreffer per Kopf zum 2:1. Die Gäste waren zwar um den Ausgleich bemüht, taten sich aber gegen die bis dahin gutstehende SVO-Defensive ausgesprochen schwer. Dann war es Oberacherns Kapitän Nico Huber, der nach klasse Zuspiel von Stefotic freie Bahn zum vorentscheidenden 3:1 hatte, aber am glänzend parierenden TSG-Keeper Brauns scheiterte.

Die bittere Strafe folgte prompt, denn gerade einmal zwei Zeigerumdrehungen später war es eine Standardsituation, die Ausgangspunkt für den erneuten Ausgleich war. Dabei stimmte beim SVO einmal die Zuordnung nicht, was TSG-Kapitän Julian Geldner per Kopfball aus kurzer Distanz mit dem 2:2 Endstand bestrafte (73.).

„Die zweite Halbzeit hatten wir eigentlich komplett in der Hand und gehen verdient wieder in Führung. Dann vergibt Nico Huber die große Chance zum 3:1, was für mich die entscheidende Szene war, und kurz darauf fällt der bittere Ausgleich im Anschluss an einen Freistoß als wir nicht gut verteidigten. Aktuell zahlen wir halt für jede kleine Nachlässigkeit ein wenig Lehrgeld“, so Fabian Himmel.

Am kommenden Samstag wartet das mit Spannung erwartete südbadische Derby beim Aufsteiger FC Denzlingen (17./6 Punkte) auf den SVO (6./13).

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic, Güzelcoban (80. Gjuraj), Gueddin, Huber (83. Mörmann), Weiß (80. Burkart), Meier, Bauer (76. Recht), Scherer

TSG Backnang: Brauns, Geldner, Santoro (88. Häußermann), Domic (68. Benkeser), Gashi, Asare (83. Gürsel), Parharidis, Gleißner (68. Birzer), Hornek, Greco (83. Mouhssine), Müller

Zuschauer: 240

Schiedsrichter: Julian Gumz (Rielasingen)

Tore: 1:0 Gueddin (18.), 1:1 Santoro (32./HE), 2:1 Stefotic (53.), 2:2 Geldner (73.)

gelbe Karten: 5/3

Ecken: 2/10

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Leiberstung – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr Die Bilanz der zweiten Mannschaft des SV Oberachern ist weiterhin makellos. Der ungefährdete 3:0 Erfolg über Ottenhöfen 2 war der vierte Dreier im vierten Spiel. Damit schaffte die junge Elf von Trainer Hannes Maier wieder den Sprung an die Tabellenspitze. Mit ein Grund für den Erfolg […]

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9. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – TSG Backnang

Samstag 20.09.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Obwohl der SV Oberachern wenige Minuten vor Schluss bei einer 2:0 Führung eigentlich schon wie der Sieger gegen die TSG Essingen aussah, musste er am Ende mit einem Punkt sogar zufrieden sein. Dennoch verteilten nicht nur die treuen SVO-Fans hinterher viel Lob an die arg vom Verletzungspech gebeutelte Elf für ihren über weite Strecken starken Auftritt.

„Die Jungs haben gegen den Tabellendritten (!) alles rausgefeuert. Leider fehlen uns aktuell nicht nur zahlreiche Stammspieler, sondern auch das Quantum Spielglück. Natürlich ist es schade, dass wir das Spiel nicht irgendwie durchgedrückt bekommen, aber wie die Mannschaft diese Extremsituation annimmt und aktuell den Top 5 der Liga auf Augenhöhe entgegentritt, kann man nicht hoch genug anrechnen. Toll ist auch, wie viele Spieler auf für sie fremden Positionen liefern und sich total in den Dienst der Mannschaft stellen“, betont Trainer Fabian Himmel mit berechtigtem Stolz.

Jetzt geht es für den SVO (6./12 Punkte) gegen die TSG Backnang (9./11), die seit 3 Spielen ungeschlagen ist und dabei 7 Punkte auf ihr Habenkonto verbuchen konnte. Zuletzt wurde der hochgehandelte CfR Pforzheim mit 5:2 auf die Heimreise geschickt. 13-mal (4S-2U-7N) standen sich der SVO und die TSG bislang gegenüber. An das letzte Aufeinandertreffen im Waldseestadion hat man gute Erinnerungen. Durch einen Treffer von Durmus in der vierten Minute der Nachspielzeit blieben die Punkte mit 2:1 in Oberachern. Gegen eine Wiederholung bei der Neuauflage hätte wohl keiner beim SVO etwas dagegen, doch das dürfte diesmal ein ganz schweres Unterfangen werden. Darüber ist sich auch Oberacherns Coach vollauf bewusst. „Backnang hat eine richtige gute Truppe beisammen und ist aktuell gut in Form. Wenn man eines der besten Teams der Liga fünf Hütten mit auf die Heimreise gibt, dann ist eigentlich alles zum Können unserer Gäste gesagt. Wir haben jetzt gegen zwei Top 5 Teams (Pforzheim, Essingen) trotz aller Widrigkeiten auf Augenhöhe agiert, konnten das in akzeptable, aber nicht optimale Ergebnisse verwerten. Wir wollen daheim wieder etwas aufs Punktekonto einzahlen“, so Fabian Himmel.

In personeller Hinsicht ist bei seinem SVO zumindest ein Silberstreif am Horizont sichtbar. Die Langzeitverletzten Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss), Yves Borie (Aufbau-Training nach Schulter-OP), Nill Hauser (Meniskus), und Luca Fritz (Syndesmoseband-Riss) werden zwar noch geraume Zeit ausfallen, dafür stehen mit den zuletzt verletzt pausierenden Nathan Recht und Maxi Weiß zwei ganz wichtige Akteure zumindest wieder im Kader.

 

RM

 

Gewinnerliste SVO Tombola Sportfest 2025

Hier die Gewinnerliste der diesjährigen Tombola anläßlich unseres Sportfestes vom 12.09. – 14.09.2025

Gewinnerliste SVO-Tombola 2025

Acherner JFV informiert

Nils Petersen kommt!!

Am Sonntag, 28. September, kommt kein Geringerer als Ex-Nationalspieler und SC Freiburg Legende Nils Petersen zu unserem Jugendpartner SV Mösbach!
Präsentiert wird das Meet and Greet mit Nils Petersen durch unseren Werbepartner Kim Murawski (DVAG – Deutsche Vermögensberatung, Generali) in Zusammenarbeit mit unseren Jugendpartnern dem SV Mösbach und dem Acherner JFV.
Das Event findet auf dem Sportgelände des SV Mösbach, Renchtalstraße 71, 77855 Achern statt.

 

Der Traum, einmal so richtig zu knipsen, wie ein echter Profi – wer kennt ihn nicht?
Nils Petersen zeigt den Jungs vom Acherner JFV, wie’s geht.

​Von 10:00 bis 11:00 Uhr trainiert er die D- und C-Jugend im Torschuss und der Stürmertechnik.

Von 11:00 bis 12:00 Uhr sind dann die B- und A-Jugendlichen dran.

​Nachdem Training können dann auch alle Zuschauer Nils um 12:30 Uhr beim Meet-and-Greet persönlich treffen, Autogramme abstauben und ein Foto schießen.
Wer weiß, vielleicht gibt er ja noch ein paar Geheimtipps aus.

​Und damit ihr bei all der Action nicht vom Fleisch fallt, sorgt der Acherner JFV mit leckeren Grillspezialitäten und Pommes für die nötige Stärkung.
Für den Flüssigkeitsausgleich sorgt der SV Mösbach.

​​Also, schnappt eure Freunde, kommt vorbei und erlebt einen Tag ganz im Zeichen des Fußballs!
Es wird legendär!

! Förderung des Jugendfußballs, unsere Zukunft !

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FC Ottenhöfen II 3:0 (2:0)

 Mit einem verdienten 3:0 im “kleinen“ Achertal-Derby gegen den zweiten Anzug des Bezirksligisten FC Ottenhöfen schaffte die zweite Mannschaft des SV Oberachern wieder den Sprung an die Tabellenspitze. „Pflichtaufgabe erfüllt ohne dabei zu glänzen. Am Ende war es eine solide Mannschaftsleistung von uns und ein nie gefährdeter Sieg“, sagte SVO-Coach Hannes Maier nach dem vierten Dreier im vierten Spiel.

Nach zögerlichem Beginn hatte Enrico Schabert in Minute 14 die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber nach einem Traumpass von Joshua Seibert am besten Gästeakteur – Schlussmann Alexander Benz. Auf der anderen Seite setzte Manuel Wimmer das Leder nach einer Glaser-Ecke haarscharf am SVO-Gehäuse vorbei (16.). Nachdem ein Schuss von Enrico Schabert nur an die Latte des Gästegehäuses klatschte (23.) war es Joshua Seibert, der mit seinem vierten Saisontreffer zum 1:0 traf. In der Folgezeit scheiterten erst Maja Sanneh (29.) und dann auch Pascal Szweda (31.) am glänzend reagierenden FCO-Keeper. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff traf der bis dato glücklose Enrico Schabert zum längst fälligen 2:0.

Nach dem Wechsel stand dem dritten SVO-Treffer beim Abschluss von Maja Sanneh erneut das Aluminium im Wege (48.), dann scheiterten Enrico Schabert (50.) und Janick Schmidt (52.) einmal mehr an FCO-Keeper Benz. Die Gäste kamen im Verlauf des zweiten Durchgangs nur zu einer richtig gefährlichen Aktion als der dribbelstarke Jan-Luca Roth nach feiner Einzelaktion am glänzend reagierenden SVO-Schlussmann Tim Seiterich scheiterte, der den Ball mit letztem Einsatz noch zur Ecke klären konnte (64.). In der 74. Minute traf Enrico Schabert aus kürzester Distanz erneut nur das Aluminium des FCO-Gehäuses. Die Bemühungen der Gastgeber wurden erst in Minute 86 durch Nick Schabert mit dem 3:0 Endstand belohnt.

„Um ein noch höheres Ergebnis zu erzielen, agierten wir phasenweise zu träge und oft zu umständlich. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich bin stolz, dass wir so einen guten Saisonstart geschafft haben und vor allem defensiv besser stehen als in der letzten Saison“, so das Fazit von Trainer Hannes Maier.

 

RM

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SV Oberachern – TSV Essingen 2:2 (1:0)

Nach dem 2:2 gegen den Tabellendritten TSV Essingen bleibt der SV Oberachern im heimischen Waldseestadion weiterhin ungeschlagen. Dabei sahen die Achertäler schon wie der sichere Sieger aus, bis Abwehrchef Henri Scherer in Minute 82 ein mehr als unglückliches Eigentor unterlief. „Danach nahm das Spiel Dynamiken an, die jeder Fußball-Fan kennt. Von der Perspektive, dass wir 2:0 geführt haben ist das 2:2 natürlich bitter. Man muss aber auch genauso ehrlich sein, dass es über das ganze Spiel gesehen schon in Ordnung geht. Es ist aber schon beeindruckend wie meine Mannschaft trotz dieser großen Personalsorgen aktuell performt“, sagte Oberacherns leidgeprüfter Coach Fabian Himmel nach der turbulenten Schlussphase.

Neben den ohnehin schon verletzten sechs Stammkräften Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss), Yves Borie (Reha nach Schulter-OP), Nill Hauser (Meniskus) Luca Fritz (Syndesmoseband-Riss) und Nathan Recht (Aufbautraining) musste er mit Maxi Weiß (Zerrung) auf eine weitere tragende Säule verzichten.

Dennoch fand sein Rumpf-Team gut in die Partie. Bereits nach fünf Minuten lag den SVO-Fans der Torschrei auf den Lippen. Nach feiner Hereingabe von Noa Bauer traf Demarveay Sheron mit einem wuchtigen Kopfball nur die Unterkante der Latte. Kurz darauf konnte Essingens Lennart Ruther einen gefährlichen Schuss von Marin Stefotic gerade noch zur Ecke abfälschen. Auf der anderen Seite scheiterte Jannik Wiedmann aus kurzer Distanz am glänzend parierenden SVO-Keeper Mark Redl (19.). Dann war es Marin Stefotic, der im Gegenzug nach klasse Vorarbeit von Kapitän Nico Huber zum 1:0 erfolgreich war (20.). Für den SVO wurde es bis zur Pause nur noch bei einem Distanzschuss von TSV-Kapitän Wiedmann richtig gefährlich. Doch auch hier zeigte sich Redl auf dem Posten und lenkte das Leder um den Pfosten (37.). Kurz vor dem Wechsel verhinderte TSV-Keeper Jerome Weisheit den zweiten Oberacherner Treffer, als er einen fulminanten Distanzschuss von Henri Scherer noch mit den Fingerspitzen über das Gebälk lenken konnte.

Nach dem Pausenpfiff des souveränen Schiedsrichters Raphael Kastner verstärkten die Württemberger ihren Druck. Besnic Koci scheiterte aber in Minute 57 an Schlussmann Redl, der das Spielgerät mit tollem Reflex noch an den Pfosten lenken konnte. Dann war es der stets gefährliche Marin Stefotic, der den Ball nach Vorarbeit von Rachiud Gueddin aus vollem Lauf zum 2:0 in den Winkel donnerte, zu einem Zeitpunkt als die Gäste die Partie eigentlich im Griff hatten. Nach einer umstrittenen Eckball-Entscheidung bugsierte Henri Scherer den Ball unglücklich per Kopf zum 2:1 über die Linie (82.) und es sollte noch schlimmer kommen, denn nur 100 Sekunden später zappelte das Leder nach dem Schuss von Blend Etemi erneut im SVO-Gehäuse. Dann war der Fußball-Gott aber doch noch auf der Seite der Gastgeber, denn in der dritten Minute der Nachspielzeit klatschte ein Freistoß des eingewechselten Lirim Hoxha nur an die Latte. Der gute Redl wäre da machtlos gewesen. So blieb es beim 2:2 Endstand.

Am kommenden Samstag genießt der SVO erneut Heimrecht. Dabei trifft die Elf von Fabian Himmel (7./12 Punkte) auf die TSG Backnang (9./11).

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic (85. Müller), Güzelcoban, Gueddin (76. Mörmann), Huber (83. Burkart), Gjuraj, Meier, Bauer (72. Barnick), Scherer

TSV Essingen: Weisheit, Ruther, Etemi, Funk, Pfänder (65. Bux), Wiedmann, Koci (65. Hoxha), Neunhoeffer (70. Leuze), Dudda (83. Abele), Schelhorn, Kilic

Zuschauer: 225

Schiedsrichter: Raphael Kastner (Waldbronn)

Tore: 1:0 Stefotic (20.), 2:0 Stefotic (60.), 2:1 Scherer (ET/82.), 2:2 Etemi (84.)

gelbe Karten: 2/1

Ecken: 10/8

 

RM


 

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8. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – TSV Essingen

Samstag 13.09.2025, 14.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

„Mit dem Ergebnis bin ich unzufrieden – mit unserem Auftritt zufrieden. Wie die Jungs trotz aller Widerstände aber liefern, gefällt mir super“, lautete das nüchterne Fazit von Oberacherns Trainer Fabian Himmel nach der am Ende unglücklichen 2:3 Niederlage im badischen Derby in Pforzheim. Dem verschlafenen Start mit zwei unnötigen Gegentoren folgte zwar der verdiente Ausgleich, doch der späte Pforzheimer Siegtreffer beendete alle Hoffnungen des personell arg geschwächten SVO auf einen Punktgewinn.

„Pforzheim gehört seit Jahren zu den besten Teams der Liga, da kann man als SVO auch verlieren – wir müssen die Kirche schon im Dorf lassen. Dass wir jetzt fast drei Jahre ungeschlagen gegen den CfR waren, lag vor allem daran, dass wir 90 Minuten on point präsent waren. Am Samstag waren wir „nur“ 75min top, das reicht als SVO gegen die Liga-Besten nicht“, betont Oberacherns Coach.

Jetzt geht es gegen den starken Vorjahres-10. TSV Essingen, der seine ersten fünf Partien allesamt für sich entscheiden konnte, dann in Pforzheim ein 2:2 erkämpfte und erst am letzten Spieltag gegen den Top-Aufstiegs-Favoriten VfR Aalen mit 0:2 den Kürzeren ziehen musste. Viermal standen sich beide bislang in der Oberliga gegenüber. An das letzte Aufeinandertreffen mit den Württembergern hat man keine guten Erinnerungen. Vor gerade einmal vier Monaten kassierte man nach einer glanzlosen Vorstellung gegen das Team von Simon Köpf eine späte 1:2 Niederlage.

Fabian Himmel verrät zwar großen Respekt vor dem kommenden Gegner, sieht seine Elf aber auch nicht chancenlos. „Der TSV Essingen hat sich im Sommer noch einmal beeindruckend verstärkt und steht für mich nicht sonderlich überraschend im oberen Drittel. Da kickt sehr viel Erfahrung und sehr viel höherklassige Spielzeit in einem Team. Natürlich spricht die Situation auf dem Papier gerade nicht für uns, aber ich glaube an meine Mannschaft. Ich spüre einen enormen Rückhalt der Fans und die Jungs geben auf dem Rasen jeden Tag Vollgas. Warum soll uns am Waldsee keine Überraschung gelingen? Meine Aussage „jeder Punkt ist in den kommenden Wochen Gold wert“ bleibt bestehen und gilt das auch für den Samstag.

Personell wird es dabei keine Veränderungen geben. Neben den fünf Langzeitverletzten Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss), Yves Borie (Reha nach Schulter-OP), Nill Hauser (Meniskus), und Luca Fritz (Syndesmoseband-Riss) muss der leidgeprüfte Fabian Himmel auch auf Dauerläufer Nathan Recht verzichten, der sich nach seiner schweren Prellung, die er sich beim Pokal-Aus in Linx zugezogen hat, noch im Aufbautraining befindet.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FC Ottenhöfen II, Sonntag 15.00 Uhr

Drei Spiele – drei Siege. Der Start der zweiten Mannschaft des SV Oberachern in die neue Saison ist rundum gelungen. „Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Gesamtauftritt. Wir haben gegen gute Gegner bewiesen, dass wir im Vergleich zur Vorsaison reifer geworden sind, körperlich besser dagegenhalten und uns nicht mehr so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen“, betont Trainer Hannes Maier voller Stolz. Dass man nach dem hartumkämpften 2:1 bei der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal vom Lokalrivalen FSV Kappelrodeck-Waldulm nach dessen 8:0 Kantersieg von der Tabellenspitze gestürzt wurde, tat der Freude aber keinen Abbruch.

Jetzt gastiert mit dem zweiten Anzug des Bezirksligisten FC Ottenhöfen der noch punktlose Tabellen-Vorletzte im Waldseestadion. Die Elf von Trainer Udo Deuchler hatte es dabei aber auch mit starken Gegnern zu tun. Deshalb will sich Hannes Maier auch nicht vom Tabellenstand blenden lassen. „Ottenhöfen steht zwar tabellarisch mit dem Rücken zur Wand, aber gerade gegen solche Gegner taten wir uns in der letzten Saison sehr schwer. Meine Jungs, die ihre ersten drei Saisonspiele mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 20,2 Jahren bestritten, sind heiß wie Frittenfett und wollen sich die Tabellenführung wieder zurückholen. Dazu braucht es aber eine konstante und solide Leistung – von alleine wird es nicht gehen“, so der SVO-Coach vor dem mit Spannung erwarteten “kleinen“ Achertal-Derby.

Personell kann er dabei nahezu aus dem vollen schöpfen. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Benito Lamm und Fabian Reis sind alle Akteure an Bord.

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Bühlertal II 1:2 (0:2)

 Obwohl die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern im dritten Saisonspiel ihren dritten Erfolg feiern durfte, rutschte sie durch den Kantersieg des FSV Kappelrodeck-Waldulm auf Rang 2 zurück, was der Freude über den hartumkämpften 2:1 Auswärtsdreier bei der starken Reserve des Verbandsligisten SV Bühlertal aber  keinen Abbruch tat.

Nach gegenseitigem Abtasten besaßen die Achertäler durch Felix Pütz, Nick Schabert und Joshua Seibert zwar gute Möglichkeiten zur Führung, hatten aber auch das Glück, dass den Gastgebern einmal der Pfosten im Wege stand.

In Minute 31 holte SVB-Keeper Omar Alonso Gil Manrique Oberacherns Sturmtank Janick Schmidt zu ungestüm von den Beinen. Joshua Seibert ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän zum 0:1. Kurz vor der Pause belohnte sich Schmidt für seine gute Leistung, als er per Kopf zum 0:2 Pausenstand erfolgreich war.

Nach knapp einer Stunde machte es die Elf vom Mittelberg noch einmal spannend. Per Foulelfmeter verkürzte Erblin Asllanin auf 1:2. In der Folgezeit machte sich der SVO das Leben selbst schwer. „Weil wir trotz zahlreicher guter Chancen in der zweiten Halbzeit das dritte Tor nicht erzielten, mussten wir bis zum Ende kämpfen wie die Löwen. Bühlertal war vor allem durch die individuelle Klasse der Spieler Maier und Asllani jederzeit gefährlich. Meist stand aber unsere Viererkette um Abwehrchef Pius Tisch sicher und der starke Tim Seiterich im Tor bewies erneut, dass er als Feldspieler nicht nur Tore schießen kann wie zuletzt, sondern auch ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten ist“, sagte SVO-Coach Hannes Maier hinterher mit zufriedener Stimme.

RM

Oberliga Baden-Württemberg

1.CFR Pforzheim – SV Oberachern 3:2 (2:0)

Am 7. Spieltag musste der verletzungsbedingt arg gebeutelte SV Oberachern seine zweite Saisonniederlage hinnehmen. Im 19. Oberliga-Duell zwischen beiden behielt der Tabellenvierte CFR Pforzheim knapp mit 3:2 die Oberhand.Fabian Himmel, der die gleiche Startformation ins Rennen schickte wie beim 3:1 Erfolg über Neckarsulm, war trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Elf.„Wir haben ein deutlich besseres Spiel gemacht als zuletzt gegen Neckarsulm. Gerade mit Ball sind wir viel mutiger und dynamischer aufgetreten. Das einzige was aber wirklich ärgerlich ist, dass wir die erste Viertelstunde richtig verschlafen haben“, sagte der SVO-Coach nach dem über weite Strecken starken Auftritt seiner Elf in der Goldstadt. Gerade einmal 12 Minuten waren vor den über 600 Zuschauern in der Pforzheimer Kramski-Arena absolviert, da lag die Elf von Trainer Thomas Herbst schon mit 2:0 in Front.Gegen die zu weit aufgerückte SVO-Defensive steckte Pforzheims Routinier Dominik Salz das Leder gekonnt auf Noah Lulic durch, der freie Bahn hatte und an SVO-Keeper Mark Redl vorbei zum frühen 1:0 erfolgreich war (6.). Nur sechs Minuten danach folgte der zweite Streich von Lulic. Nach Hereingabe von Joao Schick setzte er das Leder aus kurzer Distanz mit seinem vierten Saisontor zum 2:0 über die Linie. „Das war eigentlich eine Analogie zum Pokal-Aus in Linx, als wir zur Pause mit 0:3 hinten lagen“, grantelte Fabian Himmel. „Positiv war aber, dass wir ab Minute 20 mehr und mehr das Kommando übernommen haben, obwohl Pforzheim danach noch die ein oder andere gute Chance besaß“, so der SVO-Coach weiter. Sein Kapitän Nico Huber, der zuletzt noch zweimal erfolgreich war, traf in Minute 20 nur das Außennetz und kurz darauf rutsche ihm das Leder in aussichtsreicher Position etwas über den Spann, sodass CfR-Keeper Sven Altmann damit keine Probleme hatte. Kurz vor der Pause war dann aber das Glück auf Seiten des SVO. Nach einer Lulic-Flanke setzte Salz das Leder per Kopf nur an den Querbalken. Nach dem Wechsel übernahmen die Achertäler das Kommando. Die Vorgabe von Fabian Himmel war, „dass wir in der ersten Viertelstunde zum Anschluss treffen und dann nachlegen“. Seine Worte fanden bei seinen Akteuren Gehör, denn nur vier Minuten nach Wiederanpfiff donnerte Marin Stefotic das Leder zum 1:2 in den Winkel und nach knapp einer Stunde nutzte Abwehrchef Henri Scherer das Getümmel im CfR-Strafraum zum 2:2 Ausgleich. Auf der anderen Seite verhinderte Mark Redl mit zwei Glanztaten gegen Lulic (53./55.) die erneute Pforzheimer Führung. Oberacherns Stürmer Marin Stefotic hatte danach das 2:3 auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aber alleine vor Altmann knapp am Tor vorbei. Dann bewies CfR-Coach Thomas Herbst bei der Einwechslung von Walter Vegelin ein glückliches Händchen. Mit seiner ersten Ballberührung war dieser zum 3:2 erfolgreich (85.). Der SVO warf in der Schlussphase zwar noch einmal alles nach vorne – selbst Mark Redl hielt es nicht mehr in seinem Kasten – am Ende aber jubelten die weiterhin ungeschlagenen Gastgeber.„Die erste Halbzeit ging klar an Pforzheim – die zweite an Oberachern. Von daher wäre eigentlich ein Remis gerecht gewesen. Trotzdem brauchen wir uns mit der insgesamt gezeigten Leistung nicht zu verstecken und können erhobenen Hauptes die Heimreise antreten“, so das Fazit von SVO-Trainer Fabian Himmel.
Am kommenden Samstag um 14.00 Uhr empfängt sein Team (Platz 5/11 Punkte) den starken Aufsteiger TSV Essingen (3./16)

1.CfR Pforzheim: Altmann, Portella (78. Egle), Sagert, Durmus, Gudzevic, Salz, Schick (84. Vegelin), Lulic (62. Causevic), Schwaiger, Bahm, Koroll (81. Raouafi)

SV Oberachern: Redl, Sheron (46. Bauer), Zwick, Stefotic (83. Burkart), Güzelcoban (76. Mörmann), Gueddin, Huber, Gjuraj, Weiß (78. Barnick), Meier, Scherer

Zuschauer: 619

Schiedsrichter: Maurice-Alexander Bollheimer (Karlsruhe)

Tore: 1:0 Lulic (6.), 2:0 Lulic (12.), 2:1 Stefotic (49.), 2:2 Scherer (58.), 3:2 Vegelin (85.)

gelbe Karten: 3/1

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Bühlertal II – SV Oberachern II, Samstag 17.00 Uhr

Trotz einiger Personalsorgen erwischte die zweite Mannschaft des SV Oberachern einen Saisonstart nach Maß. Dem 4:0 bei Aufsteiger SG Stollhofen/Söllingen ließen die Achertäler ein ebenso überzeugendes 5:1 gegen Angstgegner FV Ottersweier folgen und grüßen jetzt zur Belohnung von der Tabellenspitze.

Jetzt führt die ´Reise zur zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal. Hannes Maier verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Ich schätze Bühlertal 2 als sehr starken Gegner ein, was ja auch ein Blick auf die Tabelle bestätigt. Auch sie haben ihre beiden Auftaktspiele souverän gewonnen und stehen mit sechs Punkten direkt hinter uns. Somit kommt es zu einem ersten kleinen Spitzenspiel“, so der SVO-Coach. Da die erste Mannschaft des SVB das >Vorspiel< gegen den SV 08 Kuppenheim bestreitet geht er davon aus, dass sich das Team seines Kollegen Moritz Keller mit einigen spielberechtigten Akteuren aus dem Verbandsliga-Kader verstärken wird.

„Trotzdem brauchen wir uns nicht verstecken, denn wir haben zuletzt viel Selbstbewusstsein getankt. Die Trainingswoche war gut und wir sind personell wieder besser aufgestellt“, betont Hannes Maier voller Zuversicht.

Mit Nick und Enrico Schabert sowie Felix Pütz kehren drei wichtige Akteure wieder in seinen Kader zurück. Benito Lamm sowie Fabian Reis fehlen aber weiterhin verletzungsbedingt.

Mit einem Zähler wäre Oberacherns Trainer zwar schon zufrieden – „meine Spieler wollen aber immer drei“, schmunzelt Maier.

 

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7. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

1.CFR Pforzheim – SV Oberachern

Samstag 06.09.2025, 14.00 Uhr

KRAMSKI ARENA

Pforzheim

 

Nach dem Pokal-Aus in Linx (3:5 n.V.) und der glatten 0:5 Niederlage am fünften Oberliga-Spieltag ging der vom Verletzungspech arg gebeutelte SV Oberachern mit gemischten Gefühlen in das schwere Duell mit dem starken Aufsteiger Türkspor Neckarsulm.

„Jeder Punkt in den nächsten Wochen ist Gold wert“, lautete zuvor die Devise von Fabian Himmel. Seine Rumpf-Elf nahm sich die Worte ihres Trainers sehr zu Herzen und durfte am Ende einen wichtigen 3:1 Erfolg über die Württemberger feiern. „Die Jungs haben in einer sehr schwierigen Situation brutalen Charakter gezeigt und verdient gewonnen. Die 11 Punkte nimmt uns niemand mehr weg und sind eine tolle Basis für den Rest der Hinrunde“, betont Oberacherns Coach, der hinterher auch lobende Worte an die eigenen Fans richtete: „Die waren einfach fantastisch und sind in jeder Minute hinter uns gestanden und waren somit auch mitverantwortlich für den Sieg“.

Zum Abschluss der zweiten englischen Woche führt nun die Reise zum noch ungeschlagenen Vorjahresfünften CfR Pforzheim, der mit einem Punkt mehr als der SVO (5. /11 Punkte) auf Rang 4 platziert ist.

Gleichzeitig darf man dabei ein Wiedersehen mit Cemal Durmus feiern, der lange Jahre zu den absoluten Leistungsträgern beim SVO zählte und zu Beginn der neuen Runde in die Goldstadt wechselte.

Schon 18-Mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber und dabei spricht die Bilanz knapp für den SVO (7S-5U-6N). Gute Erinnerungen hat man an die letzte Saison, denn da konnte man gleich zweimal die Oberhand behalten. Vor knapp einem halben Jahr durfte man in der Pforzheimer Kramski-Arena einen 3:1 Erfolg feiern.

Fabian Himmel ist sich der Schwere des badischen Derbys bewusst: „Pforzheim hat einen sehr sehr starken Kader. Allein die Offensivakteure zählen zum Besten was die Oberliga zu bieten hat und würden bei fast jedem Regionalligisten problemlos unterkommen. Unsere Kadersituation ist nach wie vor extrem – Pforzheim ist fast komplett. Die Rollen sind also klar verteilt“.

Dabei hoffte er auch wieder auf die lautstarke Unterstützung der mitreisenden Fans und den Schub vom unerwarteten Erfolg über Neckarsulm. „Der Sieg am Mittwoch tat uns gut, wir müssen aber realistisch bleiben, dass ein Punktgewinn beim CfR ein Megaerfolg wäre. Um den werden wir aber kämpfen und kicken mit allem was wir haben“, so der SVO-Coach.

Neben den vier Langzeitverletzten Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss), Yves Borie (Reha nach Schulter-OP) und Nill Hauser (Meniskus) fällt nun auch noch Luca Fritz (Syndesmoseband-Riss) wochenlang aus. Nathan Recht (schwere Prellung) kann erst kommende Woche wieder mit dem Lauftraining beginnen und hinter dem Einsatz von Abwehrchef Henri Scherer (Adduktorenprobleme) steht noch ein dickes Fragezeichen.

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SV Oberachern – Türkspor Neckarsulm 3:1(1:0)

Nach dem Pokal-Aus in Linx (3:5 n.V.) und der ersten Oberliga-Niederlage im fünften Spiel beim FC 08 Villingen (0:5) gingen die vom Verletzungspech arg gebeutelten Achertäler mit gemischten Gefühlen in das Premiere-Duell mit Aufsteiger Türkspor Neckarsulm.

Am Ende aber durften sich die Gastgeber nach zwei torlosen Heim-Remis über den ersten Dreier auf heimischem Terrain freuen.

310 Zuschauer im Waldseestadion sahen dabei eine erste Halbzeit mit wenig Torraumszenen. In Minute 13 klärte Mus Gjuraj im Anschluss an die dritte Gäste-Ecke kurz vor der Linie und ein Distanzschuss von Julian Grupp war eine sichere Beute von SVO-Schlussmann Mark Redl (23.). Mit dem ersten sehenswerten Angriff gingen die Platzherren auch prompt in Führung. Eine herrliche Kombination über Marin Stefotic und Demarveay Sheron schloss Kapitän Nico Huber mit dem 1:0 ab. Der bis dahin nur wenig beschäftigte Kevin Rombach im Neckarsulmer Kasten blieb dabei chancenlos. Kurz vor dem Seitenwechsel verhinderte Mark Redl den Ausgleich der Gäste, als er einen Kopfball von Burak Alabas noch entschärfen konnte.

Neun Minuten nach dem Seitenwechsel spekulierten die Gäste vergeblich auf einen Abseitspfiff. Ein nimmermüder Nico Huber, der zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz zählte, nutzte die Verwirrung in der Defensive und traf mit seinem zweiten Treffer zum umjubelten 2:0.

Doch mit der ersten Offensivaktion der Gäste in Durchgang zwei fiel nur wenige Minuten danach der Anschlusstreffer. Cristian Giles Sanchez ließ Redl mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern keine Abwehrmöglichkeit. Auf der anderen Seite scheiterte der kurz zuvor eingewechselte Robin Mörmann an Türkspor-Keeper Grupp, der das Leder noch um den Pfosten lenken konnte (69.). Neckarsulm drängte in der Folgezeit auf den Ausgleich, was dem SVO aber einige Kontermöglichkeiten eröffnete, die aber zunächst aber ungenutzt blieben. Dann war es der eingewechselte Mörscher Neuzugang Jan Burkart, der gegen die völlig entblößte Gäste-Defensive zum 3:1 Endstand erfolgreich war.

Am Ende ein verdienter Sieg der dezimierten Gastgeber, die kämpferisch alles in die Waagschale warfen.

Bereits am Samstag wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Elf von Fabian Himmel, denn da führt die Reise zum Meisterschafts-Anwärter CFR Pforzheim.

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic (75. Burkart), Güzelcoban, Gueddin, Huber (90. +2 Müller), Gjuraj (67. Mörmann), Weiß (81. Barnick), Meier (65. Bauer), Scherer

Türkspor Neckarsulm: Rombach, Avdic, Seybold (46. Di Biccari), Dietrich (55. Erdem), Trianni (55. Lettieri), Neupert, Grupp, Eichinger (81. Brockmann), Divkovic (46. Sohm), Alabas, Giles Sanch

Zuschauer: 310

Schiedsrichter:  Jürgen Schätzle (Schönwald)

Tore: 1:0 Huber (30.), 2:0 Huber (53.), 2:1 Giles Sanchez (61.)

gelbe Karten: 4/2

Ecken: 4/9

 

RM

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6. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – Türkspor Neckarsulm

Mittwoch 03.09.2025, 18.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Nach dem unnötigen Pokal-Aus in Linx (3:5 n.V.) folgte am fünften Oberliga-Spieltag auch prompt die erste Niederlage, die mit 0:5 beim Regionalliga-Absteiger allerdings recht deutlich ausfiel. Dabei muss man aber auch berücksichtigen, dass die Achertäler aktuell von fast unfassbar großen Personalsorgen geplagt sind, die es in diesem Ausmaß in der Vergangenheit noch nie gab.

Neben den vier Langzeitverletzten Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss), Yves Borie (Reha nach Schulter-OP) und Nill Hauser (Meniskus) drohen nun auch noch Luca Fritz und Nathan Recht auf längere Zeit auszufallen. Zu allem Überfluß ist der Einsatz von Neuzugang Jan Burkart (Fingerbruch) mehr als fraglich.

„In Linx haben wir es selbst verbockt und gegen Villingen konnten wir total ausgelaugt und mit diesem dünnen Kader einfach nicht bestehen. Da hätten wir volle Fitness für volle Intensität und einen vollen Kader benötigt. Eine solche Situation mit so vielen Ausfällen habe auch ich noch nicht erlebt. Das ist einfach übel und da muss ich mich erstmal selbst einfinden“, betont Trainer Fabian Himmel mit sorgenvoller Miene.

Jetzt folgt auch noch die zweite englische Woche in Serie. Am Mittwoch gastiert der starke Aufsteiger Türkspor Neckarsulm im Waldseestadion und am Samstag führt die Reise zum badischen Derby nach Pforzheim.

Türkspor wurde 1969 von türkischen Gastarbeitern gegründet und konnte sich sportlich stetig weiterentwickeln. In der vergangenen Saison durfte man die Verbandsliga-Meisterschaft und damit den erstmaligen Aufstieg in die Oberliga feiern.

Nach tollem Start folgten bei den Württembergern zwei Heim-Niederlagen gegen allerdings starke Gegner. Bei jenem FC 08 Villingen, wo der SVO zuletzt mit 0:5 unter die Räder kam, feierte man allerdings einen souveränen 2:0 Erfolg und auch beim TSV Singen sicherte man sich mit dem 4:2 drei wichtige Zähler.

Fabian Himmel weiß, auf was es beim SVO gerade jetzt in dieser schwierigen Situation ankommen wird: „Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen und einen klaren Kopf behalten! Wir müssen jetzt erst recht eine SVO-Familie sein. Fans, Mannschaft und Staff müssen noch enger zusammenrücken und zusammenhalten, dann kriegen wir das auch hin. Die Kadersituation ist wie sie ist, das wird sich in den kommenden Wochen nicht verändern. Jeder Punkt, den wir in den nächsten 2-3 Wochen sammeln, ist pures Gold wert“.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FV Ottersweier 5:1 (2:1)

Dem 4:1 Auftakterfolg bei der SG Stollhofen ließ die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern einen klaren 5:1 Heimsieg über den Ex-Landesligisten FV Ottersweier folgen, der zwar mehr als verdient war, aber am Ende um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.

„Ich bin stolz auf meine Jungs, dass sie es geschafft haben, durch eine klare Leistungssteigerung im zweiten Durchgang die 3 Punkte zu holen. Letzte Saison hatten wir Ottersweier bereits zwei Mal am Rande einer Niederlage. Jetzt hat’s endlich mal geklappt mit einem Sieg“, freute sich Hannes Maier.

„Grundlage war heute eine stabile Defensiv-Leistung, in der vor allem meine beiden Innenverteidiger Pius Tisch und Tim Karcher eine starke Leistung zeigten. Sie hatten die Ottersweierer Ausnahmekönner Torjäger Ali Maamar Kouadri und Mittelfeld-Regisseur Leonardo Hocak weitestgehend im Griff“, so der SVO-Coach weiter.

Sein Team hatte dabei einen Auftakt nach Maß. Nachdem der agile Maja Sanneh mit einer feinen Einzelaktion zunächst noch an FVO-Schlussmann Moritz Schäfer (13.) scheiterte, bugsierte Janick Schmidt nur eine Minute später das Leder zum 1:0 über die Linie. Die Freude währte jedoch nicht lange – nur zwei Zeigerumdrehungen später bestrafte Maamar Kouadri einen Blackout in der SVO-Defensive mit dem schnellen Ausgleich. Die Gastgeber blieben aber weiter am Drücker. Dann war es einmal mehr Joshua Seibert, der einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar zur erneuten SVO-Führung verwandelte. Luka Volz hatte Sekunden vor der Pause den dritten SVO-Treffer auf dem Fuß, setzte das Leder aber aus kurzer Distanz knapp über das Gehäuse.

Nach dem Pausenpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Andreas Arvid waren zunächst die Gäste am Drücker – scheiterten dabei aber gleich zweimal am guten SVO-Schlussmann Sebastian Ruf. Auf der anderen Seite war es erneut Seibert, der dank gütiger Mithilfe von FVO-Keeper Schäfer mit einem weiteren Freistoß zum 3:1 erfolgreich war (64.). Die Gäste drängten zwar auf den Anschlusstreffer, doch erst scheiterte Maamar Kouadri am glänzend parierenden Sebastian Ruf (66.) und kurz darauf stand auch noch der Pfosten im Wege (70.). Dann bewies “Multi-Talent“ Tim Seiterich mit seinem Doppelschlag zum 5:1 Endstand in Minute 73. und 77, dass er nicht nur ein guter etatmäßiger Torwart, sondern auch ein brandgefährlicher Stürmer ist.

Trotz des erneuten Erfolgs drückt Coach Hannes Maier aus gutem Grund erst einmal auf die Euphorie-Bremse: „Alles in allem ein verdienter Sieg. Die Tatsache, dass wir Tabellenführer sind, würde ich aber nach zwei Spieltagen nicht zu hoch hängen“.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC 08 Villingen – SV Oberachern 5:0 (3:0)

Nach dem Pokal-Aus beim SV Linx musste der stark ersatzgeschwächte SV Oberachern am fünften Oberliga-Spieltag seine erste Niederlage hinnehmen. Im südbadischen Derby beim Dauerrivalen FC 08 Villingen zogen Achertäler glatt mit 0:5 den Kürzeren.

Neben fünf verletzten Stammspielern, die zum Teil noch lange ausfallen werden, musste der SVO auch auf den Gelb-Rot gesperrten Torgaranten Marin Stefotic verzichten.

Fabian Himmel trug es hinterher mit Fassung: „Für mich kommt diese Niederlage nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten vom Mittwoch in Linx mit einer katastrophalen ersten Halbzeit nicht überraschend. Ich kann den Jungs überhaupt keinen Vorwurf machen. Das, was noch im Tank war, haben sie rausgeholt. Wenn wir aber nicht bis zum Anschlag fit sind und auch von der Breite her nicht komplett, dann können wir so ein Top-Team einfach nicht bezwingen“.

Ganz anders natürlich die Miene seines Kollegen Steffen Breinlinger: „Ich bin total froh, dass wir nach dem holprigen Saisonstart dieses Spiel hingelegt haben und hochverdient auch in dieser Höhe gewonnen haben. Daran wollen wir auch in den kommenden Wochen anknüpfen“.

Über weite Strecken waren seine Nullachter das dominierende Team. Marcel Sökler scheiterte bereits in der Anfangsphase am glänzend parierenden SVO-Schlussmann Mark Redl. Nach knapp einer halben Stunde war es Villingens Neuzugang Fabio Pfeifhofer, der mit dem 1:0 den Torreigen eröffnete. Auf der anderen Seite verfehlte ein Schuss von Noa Bauer nur knapp das Villinger Gehäuse (32.), dann scheiterte Rachid Gueddin aus der Distanz an 08-Keeper Andrea Hoxha (37.). Ein Abspielfehler in der Defensive führte nach 39 Minuten zum zweiten Villinger Treffer durch Kevin Müller und in der Nachspielzeit von Durchgang eins traf Marcel Sökler zum 3:0 Pausenstand.

Nach dem Wechsel verfehlte zunächst ein Schuss von Oberacherns Mittelfeld-Akteur Memo Güzelcoban (51.) sein Ziel und die Aktion von Noa Bauer konnte von der Villinger Defensive noch zur Ecke geklärt werden (52.). Dann aber war der Regionalliga-Absteiger wieder am Drücker. Erst stand noch der Pfosten (54.) und Keeper Redl (57.) dem vierten Treffer im Weg. Ein Doppelschlag von Torjäger Sökler (64.) und Christian Derflinger (66.) beseitigten aber alle Zweifel am klaren Villinger Heimsieg. Den verdienten Ehrentreffer in einer fairen Partie mit nur einer gelben Karte verhinderte 08-Keeper Hoxha, der einen Freistoß von Henri Scherer noch entschärfen konnte (84.).

„Für uns heißt es jetzt, dass wir uns in den nächsten Wochen erst einmal anschnallen und mit der aktuellen Kadersituation neu ordnen. Auf dem Platz haben wir aber jetzt nur kurze Zeit zum Durchatmen. Wir können zwar nicht zaubern, wollen uns aber am Mittwoch wieder einen Tick frischer präsentieren“, so Coach Fabian Himmel. Da trifft sein Rumpfteam im heimischen Waldseestadion auf den starken Aufsteiger Türkspor Neckarsulm.

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick (77. Müller), Güzelcoban, Gueddin, Huber (63. Mörmann), Gjuraj, Weiß (82. Seibert), Barnick (63. Burkart), Bauer (63. Meier), Scherer

FC 08 Villingen: Hoxha, Krieger, Busam, Pintidis (84. Hezel), Derflinger, Pfeifhofer (72. Spät), Sökler, Cristilli (72. Tadic), Müller (62. Albrecht), Liserra, Rinaldi (72. Feißt)

Zuschauer: 509

Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Untermünstertal)

Tore: 1:0 Pfeifhofer (27.), 2:0 Müller (39.), 3:0 Sökler (45.+2), 4:0 Sökler (64.), 5:0 Derflinger (66.)

gelbe Karten: 0/1

 

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FV Ottersweier, Sonntag 15.00 Uhr

Mit dem zumindest in der Höhe so nicht erwarteten 4:0 Auftaktsieg beim Aufsteiger SG Stollhofen/Söllingen holte sich die junge zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern zum Saisonauftakt viel Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben. Sehr zur Zufriedenheit von Trainer Hannes Maier, der dabei auf zahlreiche Stammkräfte wegen Urlaub bzw. Verletzung verzichten musste.

Im ersten Heimspiel gastiert am Sonntag der Ex-Landesligist FV Ottersweier im Waldseestadion, der in der letzten Saison lange Zeit vorne mitspielte, aber am Ende schwächelte und so mit Rang 4 Vorlieb nehmen musste.

Vor fast genau einem Jahr trennten sich beide an gleicher Stätte nach einer spannenden und ebenso hochklassigen Partie mit 2:2. Oberacherns Coach freut sich dabei auch auf ein Wiedersehen mit seinem Kollegen Laszlo Kanjuk. Beide zählten einst auf dem Platz zu den absoluten Oberacherner Leistungsträgern in Team Eins.

„In meinen Augen gehört Ottersweier zu den Meisterschaftsfavoriten. Sie haben einen qualitativ hochwertigen Kader mit überragenden Einzelspielern. Um diese erfahrene Mannschaft zu schlagen brauchen wir erneut eine starke Mannschaftsleistung“, betont Coach Maier.

Das Hauptaugenmerk muss sein Team dabei auf FVO-Torjäger Ali Maamar Kouadri richten, der in der vergangenen Saison stolze 38 Treffer erzielte und auch beim jüngsten 2:1 Heimerfolg über Ottenhöfen 2 zweimal erfolgreich war.

Benito Lamm; Felix Pütz, Fabian Reis und auch Nick Schabert stehen verletzungsbeding nicht zur Verfügung. Dafür kehren mit den beiden Urlaubern Enrico Schabert und Joshua Seibert zwei ganz wichtige torgefährliche Akteure wieder in die Startelf zurück.

RM

Oberliga Baden-Württemberg

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5. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

FC 08 Villingen – SV Oberachern

Samstag 30.08.2025, 14.00 Uhr

MS Technologie Arena

Villingen

„Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief, da brauchen wir nicht drum rumreden. Wir sind nach tollen Pokaljahren mit den Pokaltriumphen 2022 und 2023 bei einem Top-Verbandsligisten schon in Runde zwei ausgeschieden, nachdem wir zuletzt mehrfach zumindest den Sprung in das Halbfinale geschafft haben. Den Reiz des Pokals haben wir dabei ausgiebig genießen dürfen. Jetzt sind wir halt auch ein Opfer dieses attraktiven Wettbewerbs geworden“, sagte Fabian Himmel nach der 3:5 Pokal-Niederlage nach Verlängerung im Ortenau-Derby beim SV Linx. „Die Hypothek aus der ersten Halbzeit mit drei Gegentoren und einem katastrophalen Auftritt war am Mittwoch einfach zu hoch“, so der SVO-Coach weiter, der aber dennoch mit dem bisherigen Verlauf im zwölften Oberliga-Jahr mehr als zufrieden sein kann. Nach vier Spieltagen steht sein Team noch ungeschlagen mit acht Punkten auf Rang 5.

Jetzt geht es zum südbadischen “Derby“ in den Villinger Friedengrund, wo die Trauben stets hoch hängen. Schon 23(!)-mal standen sich beide Vereine in Pflichtspielen (Liga und Pokal) gegenüber. Die Bilanz dabei ist völlig ausgeglichen (10-3-10). Bislang konnten die Nullachter die in sie gesetzten Erwartungen nach dem Regionalliga-Abstieg mit Rang 10 und nur vier Punkten noch nicht erfüllen, was die Aufgabe für den SVO am Samstag aber alles andere als leichter machen wird. Darüber ist sich natürlich auch Fabian Himmel vollauf bewusst.

„Das wird – auch im Hinblick auf unsere aktuelle Personalsituation – brutal schwer. Wir fahren dahin als krasser Außenseiter. Die Chancen, dass wir was mitnehmen sind zwar überschaubar, aber wir werden uns dort nicht verstecken“.

Personell ist er dabei aber alles andere als auf Rosen gebettet. Neben den vier Langzeitverletzten Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss), Yves Borie (Reha nach Schulter-OP) und Nill Hauser (Meniskus) fällt nun auch noch Dauerläufer Nathan Recht aus, der beim Pokalspiel nach kurzer Zeit verletzt vom Platz musste. Zu allem Überfluss ist Marin Stefotic , der in Linx in der Nachspielzeit Gelb-Rot kassierte zum Zuschauen verurteilt und hinter dem Einsatz von Luca Fritz steht noch ein dickes Fragezeichen. Gut möglich also, dass einige junge Akteure aus dem Kreisliga-A-Team zum Rest-Kader dazustoßen werden.

 

RM

 

SBFV-Pokal 2. Runde

SV Linx – SV Oberachern, Mittwoch 18.00 Uhr

Nach dem mehr als gelungenen Saisonstart des SV Oberachern warten nun gleich zwei englische Wochen auf die vom Verletzungspech arg gebeutelten Achertäler. Zu den Langzeitverletzten Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss) und Yves Borie (Reha nach Schulter-OP) gesellt sich nun auch noch Nill Hauser, der nach einem Meniskusriss drei bis sechs Monate ausfallen wird.

Den Auftakt bildet am Mittwoch das mit Spannung erwartete Pokal-Derby beim SV Linx, bevor am Samstag das Liga-Duell beim FC 08 Villingen folgt.

Nach dem 4:0 in der 1. Runde beim SC Durbachtal steht der zweifache südbadische Pokalsieger (2022 und 2023) beim Gastspiel im Hanauerland vor einer weitaus größeren Herausforderung. Beide stehen sich nun schon zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren im Pokal in Linx gegenüber. Am 10.08.22 behielt der SVO dabei ebenso die Oberhand (3:0) wie auch schon vor knapp einem Jahr im Achtelfinale mit 3:1.

SVO-Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem mit einigen ehemaligen SVO-Akteuren bestückten Team der Hanauerländer: „Ich erwarte den SV Linx in dieser Saison ganz fest als Aufsteiger in die Oberliga. Der Kader ist gespickt mit Oberligakickern. Also allein die individuelle Qualität sollte ausreichen, um sich in der Verbandsliga durchzusetzen. Dementsprechend steht uns auch ein echtes 50:50 Spiel bevor, da brauchen wir Linx nicht künstlich kleiner machen als sie sind, denn das wäre mit dem Kader der Gastgeber total unglaubwürdig“.

Sein Ziel bei der Elf von Sinan Gülsoy, der als Aktiver lange Zeit zu den Leistungsträgern beim SVO zählte, hat er aber klar formuliert. „Wir wollen eine Runde weiterkommen, brauchen aber eine Top-Leistung. Wir sind gut drauf und brennen auf das Derby“, so Himmel, der dabei wieder auf seinen Leistungsträger Luca Fritz zurückgreifen kann.

RM

 

 

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Stollhofen/Söllingen – SV Oberachern II 0:4 (0:1)

Einen Saisonauftakt nach Maß durfte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern feiern. Vor der Partie in Rheinmünster wäre Hannes Maier noch mit einem Remis zufrieden gewesen, standen ihm doch neben einigen verletzten Akteuren auch die beiden Tor-Garanten Nick und Enrico Schabert sowie Top-Akteur Joshua Seibert (alle Urlaub) nicht zur Verfügung. Am Ende aber durfte er sich über einen souveränen 4:0 Erfolg beim Aufsteiger SG Stollhofen/Söllingen freuen. Kein Wunder, dass Oberacherns Coach hinterher von „einer tollen Mannschafts-Leistung“ seiner Rumpftruppe sprach.

Tim Seiterich brachten den SVO bereits nach vier Minuten in Führung. Die Achertäler blieben zwar auch in der Folgezeit am Drücker, versäumten es aber bis zur Pause, gegen die personell ebenfalls geschwächten Gastgeber entscheidend nachzulegen.

Nach dem Wechsel waren Sören Hohmann (68.) und fünf Minuten später Mika Yildiz zum vorentscheidenden 0:3 erfolgreich. Den Schlusspunkt zum 0:4 setzte Kevin Lorenz in Minute 90.

„Bestnoten bei meiner Mannschaft verdienten sich Marcel Pfening in der Abwehr, Mika Yildiz und Tim Karcher im zentralen Mittelfeld und unser nomineller Torwart Tim Seiterich, der als Mittelstürmer auflief und nach insgesamt vier Toren in den letzten beiden Testspielen schon wieder traf“, so Coach Hannes Maier, der sich schon jetzt auf die kommende Heimpartie gegen das Spitzenteam aus Ottersweier freut.

RM

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SSV Reutlingen 0:0

Nach dem 0:0 gegen die U23 des KSC beim ersten Heimauftritt seiner zwölften Saison im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus mussten die Fans im Waldseestadion erneut auf das Salz in der Suppe warten und das sind nun einmal die Tore. Auch beim insgesamt 21. Oberliga-Treffen zwischen dem SVO und dem ehemaligen Zweitligisten SSV Reutlingen fand das Runde nicht den Weg in das Eckige.

„Wenn mir vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass wir einen Punkt holen wäre ich zufrieden gewesen. Nach 90 Minuten muss man aber sagen, dass ein Punkt deutlich zu wenig ist“, monierte Fabian Himmel nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Timo Bugglin. Dabei fand er aber auch lobende Worte für sein nach Verletzungen personell geschwächtes Team. „Wir gingen zwar fahrlässig mit unseren massenhaften Großchancen um, haben aber dennoch eine tolle Leistung gezeigt und waren dabei sogar noch ein wenig dominanter als die Wochen davor. Wir haben eine ganz tolle Mannschaft, die extrem zusammenwächst. Dass wir nach vier Spielen acht Zähler auf dem Konto haben ist richtig gut und das sollte man als SVO auch gesund einschätzen“, so der Coach der Achertäler, die den zu Saisonbeginn hoch eingeschätzten SSV Reutlingen in Durchgang eins klar im Griff hatten. Die von Henri Scherer gut organisierte Defensive ließ dabei kaum Offensiv-Aktionen der Gäste zu. Nur einmal war Oberacherns Keeper Mark Redl richtig gefordert, als er einen strammen Schuss des auffälligsten SSV-Akteurs – Leander Vochatzer – zur ersten von insgesamt vier Gäste-Ecken entschärfen konnte. Weitaus mehr im Blickpunkt stand dabei sein Gegenüber Marcel Binanzer. In der 25. Minute wäre aber auch er machtlos gewesen, als ein Schuss von Nathan Recht aus vollem Lauf nur an die Unterkante der Latte prallte. Kurz darauf traf Marin Stefotic nach einem Abspielfehler des SSV im Mittelfeld nur das Außennetz und ein strammer Schuss von Rachid Gueddin, der zu den stärksten Akteuren im SVO-Dress zählte, verfehlte sein Ziel kurz vor der Pause nur knapp.

Kurz nach dem Wechsel scheiterte zunächst Vochatzer aus kurzer Distanz an Keeper Redl, dann aber folgte die Phase der Gastgeber, in der sie eigentlich alles hätten klarmachen können, ja müssen. Im Mittelpunkt dabei stand “Unglücksrabe“ Marin Stefotic, der zwar an fast allen brenzligen Situationen beteiligt war, aber dem das Pech förmlich an den Kickstiefeln klebte. Erst scheiterte er an Schlussmann Binanzer (56.), dann verfehlte sein Schuss knapp das Gäste-Gehäuse (58.) und nach genau einer Stunde stand das Glück den Gästen erneut zur Seite als er das Spielgerät an die Unterkante der Latte donnerte und der Abpraller von Recht im letzten Moment noch zur Ecke geklärt werden konnte. Auch in der 83. Minute lag den SVO-Fans der Torschrei schon auf den Lippen, doch Stefotic brachte das Leder alleine vor Binanzer nicht am vielbeschäftigten SSV-Keeper vorbei.

Dann war es einmal mehr Mark Redl, der in der Schlussphase mit zwei Glanzparaden eine bittere Bestrafung des Oberacherner Chancenwuchers verhindern konnte (86./88.).

SSV-Coach Alexander Strehmel freute sich zwar, dass sein Team erstmals in diesem Spieljahr ohne Gegentor blieb, fand aber hinterher auch deutliche Worte: „In den letzten 20 Minuten hat meine Mannschaft zwar noch einmal Charakter gezeigt, aber die erste Halbzeit war die schlechteste seit ich beim SSV bin“.

Mit diesem erneuten torlosen Remis bleibt der SVO auch nach vier Spieltagen weiterhin ungeschlagen. „Wir sind jetzt seit 270 (!) Minuten ohne Gegentor und können schon jetzt mehr als zufrieden sein, was die Jungs da gerade abreißen. Den Punkt nehmen wir mit und freuen uns auf die zwei kommenden Derbys am Mittwoch im SBFV-Pokal in Linx und am Samstag im Ligaspiel beim FC 08 Villingen.“, so Coach Himmel.

 

SV Oberachern: Redl, Zwick (70. Sheron), Stefotic, Güzelcoban, Gueddin (85. Fritz)), Huber (83. Burkart), Gjuraj, Weiß (78. Barnick), Recht, Bauer (56. Mörmann), Scherer

SSV Reutlingen: Binanzer, Puseljic, Toth, Meiser (18. Pepic/46. Gangloff), Markopoulos, Gorgoglino (46. Ruzicka), Vochatzer, Wally, Schaal, Plattenhardt, Vogler

Zuschauer: 350

Schiedsrichter: Timo Bugglin (Weil a. Rh.)

Tore: Fehlanzeige

gelbe Karten: 2/5

Ecken: 10/4

 

RM

Oberliga Baden-Württemberg

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4. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – SSV Reutlingen 1905 Fussball

Samstag 23.08.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion
Oberachern

Trotz der schwerwiegenden Ausfälle der drei langzeitverletzten Leistungsträger Eser Gümüs, Marvin Ludwig (beide Kreuzbandriss) und Yves Borie (Schulter) startete der SV Oberachern mehr als erfolgreich in die neue Saison. In der Oberliga ist man nach den beiden Auswärtssiegen in Hollenbach (3:2) und in Singen (1:0) sowie der torlosen Heimpartie gegen die U 23 des Zweitligisten Karlsruher SC -Spiele /7 Punkte noch ungeschlagen und auch im SBFV-Pokal nach dem 4:0 beim SC Durbachtal eine Runde weiter.

Damit sind natürlich auch die Erwartungen im Umfeld der Achertäler einmal mehr gestiegen. „Ich glaube, es müssen alle verstehen, dass es nicht normal wäre, wenn es so weitergeht. Die Jungs sind bärenstark gestartet, haben sechs Punkte auswärts eingesammelt bei jeweils rund sechs Stunden Gesamtfahrzeit und Temperaturen von über 30 Grad. In mir regt sich teilweise starkes Unbehagen, wenn ich Nachrichten bekomme, was einige Leute als normal halten. Wir sind am Samstag gegen Reutlingen und dann in Villingen klarer Außenseiter und haben nächsten Mittwoch in Linx ein 50:50 Pokal-Spiel vor der Brust, das ist die Realität“, mahnt Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Jetzt geht es aber erst einmal gegen den ehemalige Zweitligisten SSV Reutlingen. Schon zwanzigmal (!) standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Zuletzt trennte man sich im heimischen Waldseestadion 1:1. Die Elf des 57-jährigen Ex-VfB-Profis Alexander Strehmel wartet zwar noch auf den ersten Erfolg in der neuen Saison – die bisherigen Begegnungen der Württemberger hatten es dabei aber allesamt in sich. Gegen den hoch eingeschätzten CFR Pforzheim holte man zuletzt ein beachtliches 1:1. Keine leichte Aufgabe also, das weiß auch Fabian Himmel: „Der SSV hat seit Winter einen anderen, deutlich finanzstärkeren Kurs eingeschlagen. Das begann mit der Verpflichtung von Top-Stürmer Dimitrios Markopoulos (CFR Pforzheim) und hat sich in den vergangenen Monaten und Wochen noch einmal deutlich verschärft. Es steht fast durchgängig eine gestandene Regionalliga-Truppe auf dem Platz. Der SSV gehört für mich zu den 3-4 Teams in der Liga, die mit diesem Kader vollen Anspruch auf den Aufstieg haben“. Himmel sieht sein Team am Samstag zwar als Außenseiter, spürt in der Mannschaft aber auch „eine große Gier und Vorfreude“ auf diese Partie. „Wir wollen uns mit den Besten der Liga messen und haben auch das Selbstbewusstsein mit unserer DNA, allen Teams wehtun zu können“, so Fabian Himmel.

Der Einsatz von Luca Fritz (Bänderdehnung im Sprunggelenk) und Nill Hauser (Meniskus-Probleme) ist dabei mehr als fraglich.

RM