Oberliga Baden-Württemberg  

FC Astoria Walldorf 2 – SV Oberachern 1:6 (0:2)

Nach der unglücklichen 3:4 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Stuttgarter Kickers kam die Elf des SV Oberachern zu einem verdienten 6:1 Auswärtserfolg beim bisherigen Tabellenneunten FC Astoria Walldorf 2. „Jetzt rangieren wir mit 28 Punkten nach Ende der Hinrunde auf dem 10. Platz. Das hätte keiner im Umfeld des SVO und auch der Oberliga geglaubt, dass wir da über dem roten Strich stehen“, freute sich Fabian Himmel zusammen mit seinem Trainerkollegen Mark Lerandy.

Dabei begann die Partie gleich in der ersten Minute mit einer Schrecksekunde für alle Beteiligten. Nach einem heftigen Zusammenprall mit Walldorf-Keeper Felix Lutz blieb Oberacherns Angreifer Rais Awell zunächst regungslos am Boden liegen und wurde später mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung ins Krankernhaus nach Sinsheim eingeliefert. „Da hat man sich schon ein wenig an das EM-Drama um den Dänen Christian Eriksen erinnert gefühlt. Wir hoffen jetzt einfach, dass da nichts Schlimmeres passiert ist“, so Fabian Himmel.

Kein Wunder also, dass sich beide Mannschaften in der Anfangsphase erst einmal sortieren mussten.

Dann war es einmal mehr Nico Huber, der  nach 20 Minuten per Kopf zum 0:1 erfolgreich war. SVO-Keeper Mark Redl verhinderte nur zwei Minuten später mit einer Glanztat den möglichen Ausgleich. Pech für die Nordbadener, die zwischen der 25. und 32. Minute gleich dreimal verletzungsbedingt wechseln mussten. SVO-Torjäger Huber (33.) und Delio Palmieri (35.) hatten in der Folgezeit gute Möglichkeiten auf 0:2 zu erhöhen. Das gelang dann aber Luca Fritz in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs. Im Anschluss an eine Ecke nutzte er die Verwirrung in der Astoria-Defensive und drückte das Leder zum 0:2 Pausenstand über die Linie.

Nach dem 1:2 Anschlusstreffer durch Sven Kronemayer (55.) kam bei den Nordbadenern zwar noch einmal Hoffnung auf, nachdem Luca Fritz fünf Minuten zuvor noch den dritten SVO-Treffer auf dem Fuß hatte, dann sorgte ein Oberacherner Doppelschlag binnen drei Minuten für klare Verhältnisse. Astoria-Keeper Lutz konnte gegen Huber zunächst noch klären,  den Abpraller setzte Noah Zwick aus 16 Metern zum 1:3 ins Netz (63) und mit seinem neunten Saisontreffer erhöhte Huber auf 1:4 (65.). Damit war der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen. Nach einem indirekten Freistoß traf Marvin Ludwig gar zum 1:5 (75.). Den Schlusspunkt unter eine am Ende einseitige Partie setzte der eingewechselte Paul Schopf mit dem 1:6 (89.).

Über den höchsten SVO-Sieg seiner insgesamt achtjährigen Oberliga-Zugehörigkeit durfte sich Coach Mark Lerandy hinterher ganz besonders freuen, schließlich war es ein nachträgliches Geschenk der Mannschaft zu seinem 40. Geburtstag, den er unter der Woche feierte.

Bis zur Winterpause warten noch zwei schwere Auswärts-Aufgaben auf sein Team. Am Samstag gastiert man beim schier übermächtigen Liga-Dominator SGV Freiberg und eine Woche später

führt die Reise zum Traditionsclub SSV Reutlingen.

 

Walldorf 2: Lutz, Gurley (22. Varivoda), Jansen (32. Krüger), Alexa, Groß, Weißer (75. Nagelbach), Rastetter, Baumgärtner (22. Wink), Kronemayer, Hofmann, Geigle

Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Güzelcoban, Huber (80. Reis), Springmann, Awell (7. Zwick), Leberer, Asam (70. Schopf), Palmieri (58. Barnick), Ludwig

Schiedsrichter:  Tobias Eisele (Leonberg)

Zuschauer: 50

Tore: 0:1 Huber (20.), 0:2 Fritz (45.+5), 1:2 Kronemayer (55.), 1:3 Zwick (63.), 1:4 Huber (65.), 1:5 Ludwig (75.), 1:6 Schopf (89.)

 

Das sagte Coach Fabian Himmel hinterher:

„In der Anfangsphase standen beide Mannschaften noch ein wenig unter Schock und mussten sich erst einmal sortieren nachdem Rais Awell leblos auf dem Boden lag. Da hat man sich schon ein wenig an das EM-Drama um den Dänen Christian Eriksen erinnert gefühlt Wir hoffen einfach, dass da nichts Schlimmeres passiert ist.

Die Jungs haben mich und meinen Trainerkollegen Mark Lerandy heute wieder einmal stolz und sprachlos gemacht. Dass die ersten 20 Minuten etwas durchwachsen waren, das muss man den Jungs deshalb auch nachsehen. Dann aber haben wir uns ein echtes Übergewicht erspielt und gehen auch kurz vor der Pause verdient mit 2:0 in Führung. Danach hat man wieder einen weiteren Entwicklungsschritt der Mannschaft gesehen, weil sie nicht in den >wir verwalten das Ergebnis Modus< gesprungen ist, sondern unbedingt nachlegen wollte. Wir haben zwar durch einen Konter das Anschlusstor kassiert, danach aber nicht nachgelassen und auf weitere Tore gedrückt. Das 1:6 geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir waren total gallig und haben auch nach dem 4:1 nicht langsam gemacht. Auch die Einwechselspieler haben für die ganze Sache gebrannt. Jetzt stehen wir mit 28 Punkten nach Ende der Hinrunde auf dem 10. Platz. Das hätte keiner im Umfeld des SVO und auch der Oberliga geglaubt, dass wir da über dem roten Strich stehen. Ich hoffe es geht im Ligabetrieb jetzt weiter – aber Corona und damit die Gesundheit der Menschen ist aktuell wichtiger. Wenn es irgendwie möglich ist würden wir natürlich gerne weiterspielen. Für uns ist es eine ganz tolle Momentaufnahme, die stolz macht und auch verdient ist.  Was die Mannschaft, der Verein und auch unsere tollen Fans da bisher geleistet haben, das ist einfach unglaublich“.

 

Auswärtsspiel bei Astoria Walldorf am 27.11.2021 – aktuelle Corona Info!

‼️‼️ Achtung ‼️‼️
aufgrund der Warnstufe in Baden Württemberg gilt auch bei unserem Auswärtsspiel in Walldorf die 2G Regel (geimpft, genesen) mit entprechendem Nachweis !!!

 

Das Corona Konzept des FC Astoria Walldorf könnt ihr mit dem Link herunterladen.

https://fcastoria.de/wp-content/uploads/2021/08/Hygienekonzept_09082021.pdf

 

Euer SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

FC Astoria Walldorf 2 – SV Oberachern, Samstag 14.30 Uhr

Mit 3:4 zog der SV Oberachern gegen den Ex-Bundesligisten Stuttgarter Kickers zwar den Kürzeren, durfte sich aber nach der furiosen Aufholjagd ohne happy-end dennoch als moralischer Sieger feiern lassen. SVO-Vereins-Legende Wolfgang Springmann brachte es hinterher mit wenigen Worten treffend auf den Punkt: „Ich war noch nie nach einer Niederlage so zufrieden wie heute“. Damit sprach der langjährige Aktive, ehemalige Vorsitzende und Team-Manager wohl allen SVO-Fans aus dem Herzen.

„Dass wir neben dieser mentalen Monsterleistung dann auch noch etwas mehr Körner als die Kickers hatten, um sie so unter Druck zu setzen, das habe ich ebenfalls sehr positiv wahrgenommen“, sagte Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO voller Stolz nach einem Oberligaspiel „mit unglaublich viel Tempo“, so Himmel weiter.

Zum Abschluss der Vorrunde geht es jetzt zur Regionalliga-Reserve des FC Astoria Walldorf. Die Gastgeber, die furios in die Saison starteten und am 4. Spieltag gar die Tabelle anführten, liegen aktuell auf Platz 9, holten aus den letzten drei Begegnungen aber nur noch einen Zähler. Mit einem Sieg könnte der SVO am Gegner vorbeiziehen und sich eine sehr gute Ausgangsposition für die kommenden zwei Auswärtsspiele vor der Winterpause schaffen.

Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem Gegner. „Ein nicht geringer Teil der Walldorfer Oberligamannschaft hat bereits Regionalligaluft geschnuppert oder war jahrelange als Stütze von Team 1 auf Regionalligaebene aktiv. Wir werden uns schon sehr strecken müssen, um dort etwas Zählbares mitzunehmen“, betont Himmel, der auch nach dieser Partie unbedingt „über dem Strich“ stehen will, also auf einem sicheren Nicht-Abstiegsplatz.

Zuletzt trafen beide am 30.09.2020 in Walldorf gegenüber. Dabei behielt der SVO am Ende knapp mit 2:1 die Oberhand.

Mit Marvin Ludwig kehrt nach seiner abgesessenen Rot-Sperre zwar ein wichtiger Akteur wieder in den Kader zurück, dagegen wird der mit acht Toren bislang erfolgreichste Torschütze Cemal Durmus (Bänderriss in der Schulter) in diesem Jahr nicht mehr in den Spielbetrieb eingreifen können.

 

Info Spielabsage 2.Mannschaft!!

Zur Info!!

 

Das Spiel der 2.Mannschaft gegen die TSV Loffenau 2 heute 14:45 wurde vom Verband abgesagt.
Ob das Spiel wiederholt wird entscheidet sich in den nächsten Tag – wir werden euch darüber informieren!

 

Euer SV Oberachern

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Stuttgarter Kickers 3:4 (0:2)

460 Zuschauer im Oberacherner Waldseestadion sahen eine Partie, die in der Schlussphase an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war.

0:4 lag der SV Oberachern nach 48 Minuten gegen einen bis dahin scheinbar übermächtigen Gegner schon in Rückstand, am Ende fehlte den in der letzten halben Stunde mächtig auftrumpfenden Achertälern einfach nur das notwendige kleine Quäntchen Glück, um das Spiel doch noch drehen zu können.

Selbst Kickers-Coach Mustafa Ünal zeigte sich hinterher tief beeindruckt: „Mir fehlen richtig die Worte. Dieser Auftritt des SVO nach dem 0:4 – auch wenn wir dazu unseren Teil beigetragen haben – hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt.

Dabei hatte der Top-Favorit auf den Meistertitel eine Stunde lang so gut wie Alles im Griff,
schaltete dann aber wohl im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück und das wäre am Ende gegen einen nie aufsteckenden SV Oberachern um ein Haar bestraft worden.
Mit den Stuttgarter Kickers traf der zuletzt so erfolgreiche SVO auf das mit Abstand stärkste Team in dieser Saison.
Nach einer 10-minütigen Abtastphase kamen die ballsicheren Gäste immer besser in die Partie.
Ein Kopfball des langen Niklas Kolbe im Anschluss an die erste Kickers-Ecke strich nur knapp über den Kasten von SVO-Keeper Mark Redl (14.) und drei Minuten später hatten die Gastgeber Glück, dass Konrad Riehle in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig traf.
In Minute 25 dann doch die Führung des Ex-Bundesligisten. Nach feinem Doppelpass traf Kevin Dicklhuber aus kurzer Distanz zum 0:1.
Gegen das schnelle und direkte Spiel des Tabellenzweiten tat sich die junge SVO-Elf auch in der Folgezeit mehr als schwer.
Vier Minuten vor der Pause erhöhte der agile Mohamed Baroudi unhaltbar für Redl auf 0:2 – hatte dabei aber auch das Glück, dass der Ball vom Innenpfosten über die Linie trudelte.
Zwei Minuten nach dem Wechsel erhöhte zunächst Markus Obernosterer auf 0:3, dann legte Baroudi weitere zwei Minuten später mit seinem zweiten Treffer und dem 0:4 nach. Für den SVO bahnte sich ein Debakel an, doch die junge Elf des Trainergespanns Fabian Himmel und Mark Lerandy bewies trotz des scheinbar uneinholbaren Rückstands große Moral.
Erst scheiterten Nico Huber und der eingewechselte Delio Palmieri an Kickers-Keeper Ramon Castellucci (64./66.), doch im Anschluss an die fünfte Oberacherner Ecke traf Luca Fritz per Kopf zum 1:4 Anschlusstreffer (69.). Drei Minuten später wurde Nico Huber im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Palmieri sicher zum 2:4 und spätestens jetzt wurden Erinnerungen wach an das letzte Gastspiel der Kickers vor zwei Jahren, als der SVO in einer furiosen Schlussphase einen drei-Tore-Rückstand noch zum 4:4 ausgleichen konnte. Erst recht, als nur eine Minute später Benedikt Asam gar auf 3:4 verkürzen konnte.
Drei SVO-Treffer in nur knapp fünf Minuten brachten die sonst so starke Defensive der Degerlocher, die in den 17 Spielen davor nur ganze 10 Gegentreffer hinnehmen musste, in arge Bedrängnis. Mehrfach lag dabei der Ausgleich förmlich in der Luft.
Einen Schuss von Nico Huber konnte Kickers-Keeper Castellucci mit letztem Einsatz noch zur Ecke lenken (81.).
Es folgten weitere Chancen fast im Minutentakt, doch nach dem Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Roy Dingler (Birkenfeld) jubelten die Stuttgarter Kickers über einen recht glücklichen 4:3 Auswärtserfolg.
Trotz der Niederlage ernteten die Akteure der Gastgeber den mehr als verdienten Beifall der eigenen Fans.

Fabian Himmel vom Trainerstab des SV Oberachern musste hinterher erst einmal ganz tief durchschnaufen: „Wir hatten am Ende sogar die Chancen, das Spiel zu gewinnen – am Ende haben wir aber verloren. Das tut brutal weh.Das Problem heute war, dass wir uns in Durchgang eins nicht so viel gegen die großen Kickers zugetraut haben.
In all den Schmerz über die Niederlage schwingt aber viel Stolz auf das, was die Jungs Woche für Woche leisten und auch große Zufriedenheit wie sich das Team entwickelt“, so der SVO-Coach.
Auf seine Elf warten jetzt gleich vier Auswärtsspiele hintereinander. Den Auftakt bildet dabei am kommenden Samstag die Partie bei Astoria Walldorf 2 und da und will man zum Abschluss der Hinrunde auf alle Fälle wieder etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Güzelcoban, Durmus (46. Palmieri), Huber, Ambri (59. Zwick), Springmann, Awell (59. Barnick). Leberer, Asam
Kickers: Castellucci, Moos, Kammerbauer, Zagaria, Campagna, Dicklhuber, Obernosterer (77. Polauke), Riehle (62. Tunjic), Kolbe (67. Leist), Reisig, Baroudi

Schiedsrichter: Roy Dingler (Birkenfeld)

Zuschauer: 460

Tore: 0:1 Dicklhuber (25.), 0:2 Baroudi (41.), 0:3 Obernosterer (47.), 0:4 Baroudi (49.), 1:4 Fritz (69.), 2:4 Palmieri (72./FE), 3:4 Asam (73.)

 

 

Nico Huber bis 2024 Oberacherner

Urgestein Huber bleibt bis 2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da Ist sie die Vertragsverlängerung …. auf diese Nachricht haben alle sehnlichst gewartet.

 

Gerade noch rechtzeitig vor dem Spiel gegen die Stuttgarter Kickers verlängert Niko Huber seinen Vertrag bis 2024.

 

Unser Urgestein Nico Huber bleibt bis 2024 ein weiterer Teil des SV Oberachern.
„Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir Nico langfristig an uns binden konnten.
Er gehört seit Jahren zu den besten Angreifern der Oberliga Baden-Württemberg. Wie er sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt hat ist schon sehr beeindruckend und spricht für seinen enormen Ehrgeiz.
Dürfte ich mir einen Spieler basteln, wäre Nico als Sportler und Mensch ein absoluter Volltreffer“, so unser Sportlicher Leiter Mark Lerandy.
Alle Verantwortlichen rund um den Fußballverein Oberachern freuen sich, dass Nico weiter für den SVO spielt.
Mit seiner jahrelangen Oberliga Erfahrung, ist er eine wertvolle Stütze und Motivator besonders für die weniger erfahrenen Spieler.

„Ich habe mich entschlossen, zwei weitere Jahre für den SV Oberachern zu spielen,
da ich mich in diesem Verein sehr wohlfühle und mir der Verein in den letzten 6/7 Jahre sehr ans Herz gewachsen ist.
Auch neben dem Platz ist es eine sehr gute Atmosphäre, die positiv auf den Erfolg der Mannschaft zurückzuführen ist.
es Weiteren möchte ich meine Erfahrung an die jungen Spielern weitergeben und so weitere Jahre in der Oberliga spielen“, so Nico selbst zu seiner Verlängerung.

 

@ Nico, wir freuen uns, dass du zwei weitere Jahre das Trikot des SVO tragen wirst!!

Heimspiel Stuttgarter Kickers, Corona Info Stand 19.11.

Schüler und Kleinkinder

Schüler und Kleinkinder gelten aufgrund der Testungen in der Schule als genesen und geimpft
(Vorlage eines gültigen Schülerausweises erforderlich)

 

Bitte beim Besuch des Spiels vorher etwas mehr Zeit einplanen.
Durch die 2G Kontrolle kann es zu etwas Wartezeiten kommen.
Wir öffnen deshalb bereits ab ca. 12:30 Uhr die Eingänge zum Waldseestadion.

 

Für die Fans der Stuttgarter Kickers wird es einen separaten Eingang und separate Kontrollen geben.

 

Bitte habt dafür Verständnis !

 

Euer SV Oberachern

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Stuttgarter Kickers, Samstag 14.30 Uhr

Mit dem 4:1 bei den Sportfreunden Dorfmerkingen konnte der SV Oberachern bereits zum dritten Mal hintereinander die volle Ernte einfahren. Damit holten die Achertäler aus ihren letzten sieben Begegnungen 18 von möglichen 21 Punkten und schafften den Sprung auf Rang 12. Der verdiente Lohn für die aktuell sehr gute und harmonische Zusammenarbeit zwischen Verein, Trainergespann und der ehrgeizigen jungen Mannschaft.

Durch die jüngsten Erfolge ist aber auch die Erwartungshaltung im Umfeld gestiegen. Für  Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO ist das „völlig normal und auch verständlich“. „Im Team sind aber alle total klar und fokussiert auf die anstehenden Aufgaben. Wir haben uns auch nicht verrückt machen lassen, als es zu Saisonbeginn nicht ganz so rund gelaufen ist und es dreht jetzt auch keiner am Rad nur weil wir ein paar Spiele gewonnen haben. Wir haben uns eine ordentliche Position nach 17 Spieltagen erarbeitet, gewonnen ist damit jedoch überhaupt noch nichts. Das wissen die Jungs und dementsprechend haben wir Trainer auch den Eindruck, dass keiner auch nur einen Prozentpunkt im Training langsamer macht“, so Himmel weiter.

Jetzt wartet mit den Stuttgarter Kickers aber ein richtig dicker Brocken auf seine zuletzt so erfolgsverwöhnte Truppe. Vor der Saison zählten das Team aus dem Stuttgarter Stadtteil Degerloch zusammen mit dem SGV Freiberg zu den Top-Favoriten auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Nach 17 Spieltagen wurden beide ihrer Favoritenstellung auch mehr als gerecht. Freiberg mit 40 Punkten auf Platz 1 und nur zwei dahinter die Kickers in Lauerstellung.

Trotz der jüngsten Erfolgsserie geht der SVO am Samstag als krasser Außenseiter in diese mit Spannung erwartete Partie. Der Ex-Bundesligist zog in der Fremde nur in Pforzheim (0:1) und in Bietigheim-Bissingen (0:1) den Kürzeren, ansonsten behielt die Elf von Trainer Mustafa Ünal stets die Oberhand. „Dass unsere schwäbischen Gäste haushoher Favorit sind, brauche ich nicht zu erwähnen.

Wir haben uns in den bisherigen Partien gegen die Kickers immer teuer und gut verkauft, das wollen wir in unserer aktuellen Form auch so beibehalten“, betont Himmel und legt dann auch gleich nach: „Die Mannschaft brennt auf den Vergleich und will wissen, ob der kleine SV Oberachern auch gegen die großen Stuttgarter Kickers etwas zu melden hat“.

Das letzte Aufeinandertreffen mit den Kickers hat man beim SVO noch in guter Erinnerung. Am 06.10.2019 trennte man sich vor 500 Zuschauern im Waldseestadion 4:4. Bis zur 81. Minute lagen die Kickers scheinbar uneinholbar mit 4:1 in Front, ehe der SVO zu einem furiosen Endspurt ansetzte.

Leistungsträger Marvin Ludwig muss nach seiner Rot-Sperre noch einmal aussetzten, dafür steht der zuletzt erkrankte Mohammed Ambri wieder zur Verfügung. Ansonsten gibt es gegenüber der letzten Begegnung keine Veränderungen im Kader.

Für die Partie am Samstag gilt Corona-bedingt zwingend die 2-G-Regel. Es dürfen also nur Zuschauer eingelassen werden, die genesen oder geimpft sind. Schüler und Kleinkinder gelten aufgrund der Testungen in der Schule als genesen und geimpft.

 

Corona Update!

Liebe Fans, Liebe Zuschauer,

die neue Corona Verordnung des Landes Baden Württemberg mit Gültigkeit vom 17. November, lässt auch dem SV Oberachern leider keinen Spielraum mehr.
Zum letzten Heimspiel der Vorrrunde ausgerechnet gegen einen der Meisterschaftsfavoriten
dem SV Stuttgarter Kickers, sind zu dem Spiel nur Zuschauer zugelassen die den Status 2G (geimpft, genesen) besitzen.

 

Auszug aus des Verordnung Sport

Anmerkung nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Achern.

Schüler und Kleinkinder gelten aufgrund der Testungen in der Schule als genesen und geimpft
(Vorlage eines gültigen Schülerausweises erforderlich)

Zuschaueranzahl durch die 2G Regel Stand heute – unbegrenzt!

 

 

 

Elf der Woche 17. Spieltag Oberliga BW

Oberliga Baden-Württemberg   

Sportfreunde Dorfmerkingen – SV Oberachern 1:4 (1:3)

Auch die Sportfreunde Dorfmerkingen konnten die aktuelle Erfolgsserie des SV Oberachern in der Oberliga Baden-Württemberg nicht stoppen. Mit einem am Ende verdienten 4:1 durften die Achertäler ihre lange Heimreise von der Ostalb antreten. Damit holte die Elf des Trainergespanns Mark Lerandy und Fabian Himmel aus den letzten sieben Begegnungen 18 von 21 möglichen Punkten und schaffte erstmals in dieser Saison den Sprung auf Rang 12.

Einer freute sich ganz besonders über den dritten Auswärtssieg, Coach Fabian Himmel, der am Samstag seinen 29. Geburtstag feiern durfte. „Die ersten 30 Minuten waren ganz nah am Optimum. Da muss ich vor den Jungs den Hut ziehen, wie sie nach der langen Anreise die Leistung der letzten Woche beim 2:0 Erfolg in Nöttingen noch einmal getoppt haben“, so Himmel.

200 Zuschauer in der Röser-Arena trauten ihren Augen nicht, denn nach gut einer Viertelstunde klingelte es bereits dreimal im Dorfmerkinger Kasten, weil der SVO seine Chancen einfach konsequent nutzte.

Gerade mal eine Minute war gespielt, da legte Keeper Christian Zech den Ball Nico Huber vor die Füße. Dessen Schuss konnte er zwar noch parieren, den Abpraller setzte aber Cemal Durmus zum 0:1 in die Maschen. Mit seinem siebten Saisontreffer erhöhte Huber in Minute 15 auf 0:2 und Rais Awell gegen eine unsichere Dorfmerkinger Defensive nur zwei Zeigerumdrehungen später gar auf 0:3.

Im Gefühl des sicheren Vorsprungs schlich sich beim SVO ein wenig der Schlendrian ein und die Elf von Ex-VfB-Profi Helmut Dietterle kam durch den siebten Saisontreffer von Gallego Vazquez zum 1:3 Anschlusstreffer (40.). Sekunden vor der Pause hatte Onur Mutlu gar das 2:3 auf dem Fuß, scheiterte aber knapp.

Kurz nach dem Seitenwechsel unterlief dem Dorfmerkinger Unglücksraben Duje Pesic ein Handspiel im Strafraum. In der 30. Minute erst eingewechselt und mit Gelb bestraft, weil er das Spielfeld zu früh betrat, folgte jetzt prompt Gelb-Rot. Cemal Durmus verwandelte den fälligen Strafstoß mit seinem achten Saisontreffer zum 1:4 (48.).

Pech für die Gastgeber, dass der SVO in Mark Redl einen Keeper der Extra-Klasse in seinen Reihen hat. In der 64. Minute konnte er einen Strafstoß von Goalgetter Gallego Vazquez glänzend parieren und nur eine Minute später zeigte er sich auch bei einem Schuss von Luca Schwarzer auf dem Posten. Auf der anderen Seite verpasste Durmus das 1:5. Von Paul Schopf glänzend in Szene gesetzt, brachte er den Ball freistehend nicht im Gehäuse von Zech unter (71.).

„Nach der Pause hatten wir auch das notwendige Spielglück. Nach dem Platzverweis und dem Elfer zum 4:1 war das Spiel praktisch entschieden“, so SVO-Coach Fabian Himmel, der sich schon auf das kommende Heimspiel (Samstag 14.30 Uhr) gegen den Ex-Bundesligisten Stuttgarter Kickers freut: „Da haben wir ein echtes Traumspiel“.

 

Dorfmerkingen: Zech, Scherer (30. D. Pesic), Schmidt, Werner (68. S. Pesic), Janik, Feil, Eiselt,
Gunst, Nietzer (76. Weiß), Gallego Vazguez, Mutlu (52. Schwarzer)

Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Güzelcoban (75. Palmieri), Durmus, Gueddin (46. Zwick), Huber,
Springmann, Awell (57. Schopf), Leberer (74. Barnick), Asam

 

Schiedsrichter:  Christian Schipper (Stuttgart)

 

Zuschauer: 200

 

Tore: 0:1 Durmus (1.), Huber (15.), 0:3 Awell (17.), 1:3 Gallego Vazguez (40.), 1:4 Durmus (48./HE)

Gelb-Rot: D. Pesic (Dorfmerkingen/47.)

 

Oberliga Baden-Württemberg

Sportfreunde Dorfmerkingen – SV Oberachern, Samstag 14.00 Uhr

Von 18 möglichen Punkten holte der SVO zuletzt 15 und hat jetzt 22 Punkte auf dem Konto.
Der Lohn ist der Sprung auf Rang 13 und der würde am Ende der Saison – auch bei bis zu möglichen sieben Absteigern – den sicheren Klassenerhalt bedeuten.
Viele können da nur ungläubig den Kopf schütteln, weil solch eine positive Entwicklung zu Saisonbeginn nicht  zu erwarten war.
Die mannschaftliche Geschlossenheit und der hervorragende Teamgeist waren auch beim jüngsten 2:0  Erfolg der letzten Partie in Nöttingen die Trumpfkarten des SVO.
Sehr zur Freude des Trainergespanns Fabian Himmel und Mark Lerandy. „Wir haben einen Gegner bezwungen, der seiner tolle Form der letzten Wochen gerecht wurde und ein ganz starkes Spiel auf den Platz gebracht hat.
Gegen diese Qualität und Erfahrung haben wir sehr gut dagegengehalten und dem Team von Michael Wittwer auch in den richtigen Momenten mit unseren Toren wehgetan.
Natürlich hatten wir mit zwei Aluminiumtreffern auch das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite“, so Fabian Himmel.

Jetzt führt die Reise des SVO auf die Ostalb in die 1000-Einwohner-Gemeinde Dorfmerkingen. Das Team von Ex-VfB-Profi Helmut Dietterle (70) fand nach schwachem Start mit vier Niederlagen wieder den Anschluss an das untere Mittelfeld. Beide standen sich in der Oberliga erst zweimal gegenüber. Am 12.10.2019 feierte der SVO einen 4:0 Erfolg in der Dorfmerkinger Röser-Arena – ein Jahr später behielten die Sportfreunde in Oberachern mit dem gleichen Resultat die Oberhand.

Mit 16 Zählern rangiert die Elf auf Platz 16, sechs Punkte hinter dem SVO. Mit einem weiteren Dreier könnte man den Abstand also auf stolze neun Punkte vergrößern – bei einer Niederlage wären die Gastgeber aber wieder bis auf drei Punkte dran am SVO.

„Der Preis für einen Sieg in diesem Sechs-Punkte-Spiel ist Motivation pur. Neun Punkte zu den letzten fünf Tabellenplätzen ist ein Wort“, betont Himmel, der genau weiß, was im Württembergischen auf seine Truppe zukommen wird. „Die Truppe von Kollege Helmut Dietterle beeindruckt jede Woche mit einer großen Einsatzbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit. Es wartet richtiger  >Männerfußball< auf uns. Wenn wir punkten wollen, dann müssen wir uns darauf einstellen.

Dabei hat er schon die lange Heimfahrt von der rauen Ostalb im Hinterkopf: „Vier Stunden im Bus mit etwas Zählbarem im Gepäck, lassen sich deutlich besser ertragen“.

Bis auf den Rot-gesperrten Marvin Ludwig gibt es gegenüber der letzten Partie keine Veränderungen im Kader.

 

Elf der Woche 16. Spieltag Oberliga BW

Generalversammlung

Einladung

 

zu unserer Generalversammlung am

 

Dienstag, 09. November 2021
19.00 Uhr im Festsaal der Illenau

 

Tagesordnung:

Begrüßung
Totengedenken
Bericht des Vorstandsvorsitzenden über die Jahre 2019 & 2020
Kassenprüfungsbericht 2019 & 2020
Entlastung der Vorstandschaft 2019 & 2020
Wahlen
Ehrungen
Verschiedenes, Wünsche, Anträge, Verabschiedungen

 

Bereits um 18.30 Uhr lädt der Förderverein des SV Oberachern zur ordentlichen Generalversammlung an gleicher Stelle ein.
Über Ihre Anwesenheit würden wir uns sehr freuen.

 

Hinweis:
Zu der Veranstaltung gelten die 3-G-Regeln

Mit sportlichen Grüßen

Ralf Lorenz
Vorstandsvorsitzender

Auswärtssieg!!

Nico Huber und Benedikt Asam treffen zum umjubelten 2:0-Erfolg des Fußball-Oberligisten SV Oberachern beim FC Nöttingen.

Der SV Oberachern ist in der Fußball-Oberliga weiter auf dem Vormarsch. Mit einem am Ende verdienten 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim Ex-Regionalligisten FC Nöttingen feierten die Achertäler am Freitagabend trotz Unterzahl ab Mitte der zweiten Halbzeit ihren fünften Dreier in den letzten sechs Partien.

Die ersten fünf Minuten ließ der FC Nöttingen den SV Oberachern noch gewähren, dann schalteten die Nordbadener langsam in den Vorwärtsgang. Eray Gür, der vor zwei Jahren auch einmal kurzzeitig das Trikot des SVO trug, zielte aber zweimal zu hoch (6./16.), und der Schuss von Goalgetter Nikolaos Dobros blieb eine sichere Beute von SVO-Keeper Mark Redl (8.).

Huber trifft wieder

Dann war es ausgerechnet der zuletzt so glücklos agierende Nico Huber, der mitten in die Drangphase der Gastgeber hinein nach klasse Vorarbeit von Cemal Durmus mit seinem sechsten Saisontreffer zum 0:1 erfolgreich war (20.). Der SVO fand nun immer besser in die Partie. Rais Awell (31.) und erneut Nico Huber (33.) vergaben weitere Möglichkeit zum 0:2. Auf der anderen Seite zischte ein Schuss von Dobros nur knapp über den SVO-Kasten (35.). Mit einem verdienten 0:1 ging es in die Pause.

Rote Karte für Ludwig

In Durchgang zwei verstärkte die Elf von Ex-KSC-Profi Michael Wittwer ihre Angriffsbemühungen und der SVO hatte mit Glück einige brenzlige Situationen zu überstehen. Nach 64 Minuten verhinderte der Pfosten gegen Eray Gür den möglichen Ausgleich und nur kurz zuvor streifte ein Schuss nur die Latte. Drei Minuten später kassierte Marvin Ludwig nach einem Foul im Mittelfeld die Rote Karte, sodass die Ortenauer fortan zu zehnt agieren mussten. Pech für Cemal Durmus – seinen Schuss konnte FC-Keeper Dups noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (70.). Ein in Unterzahl aufopferungsvoll kämpfender SV Oberachern hielt die Partie jetzt offen und wurde in der 84. Minute für seinen großen Einsatz belohnt. Mit einer tollen Einzelaktion traf Benedikt Asam zum viel umjubelten 0:2-Endstand.

Anschluss ans Mittelfeld

Mit dem zweiten Auswärtssieg hat die Elf des Trainergespanns Mark Lerandy und Fabian Himmel den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt.
Am kommenden Samstag (14 Uhr) gastiert der SVO bei einem Gegner auf Augenhöhe, den Sportfreunden Dorfmerkingen.

FC Nöttingen – SV Oberachern 0:2 (0:1)
Nöttingen: Dups – Ulusoy, Bilger, Brenner, Marton (74. Hecht-Zirpel), Trivunic (84. Di Piazza), Fassler (68. Uslu), Gür, Hauser (65. De Santis), Heers, Dobros.
Oberachern: Redl – Fritz, Dietrich, Durmus (78. Palmieri), Gueddin (58. Zwick), Huber (90. Schopf), Springmann, Awell (84. Barnick), Leberer, Asam, Ludwig.
Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Müllheim) – Zuschauer: 412.
Tore: 0:1 Huber (20.), 0:2 Asam (83.).
Rote Karte: Ludwig (67./Oberachern/grobes Foulspiel).

 

Auswärtsspiel in Nöttingen – bitte beachten!!

Ist möglicherweise ein Bild von Text
Durch die neuen Corona Auflagen und die Corona „Warnstufe“ in Baden Württemberg gibt es nun auch leider für unseren geliebten Fußball neue Regeln.
Für das Auswärtsspiel am Freitag gilt für alle Zuschauer die 3G Regel, d.h. Geimpft, Genesen, Getestet.
(Wer nicht geimpft ist braucht einen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf mit einer Bescheinigung !)
Alle Zuschauer brauchen einen Nachweis (Impfnachweis, Genesennachweis oder eine Bescheinigung über einen Schnelltest).
Wer dies nicht dabei hat, muss damit rechnen, dass er keinen Zutritt zum Stadion bekommt !!!
Für unser letztes Heimspiel am 20.11.2021 gegen die Stuttgarter Kickers gelten ebenfalls die Regeln der Landesverordnung Sport Baden – Württemberg.
Wir werden euch rechtzeitig über die Zutrittsbedingungen zum Waldseestadion informieren.

Gabriel Springmann verlängert um weitere 2 Jahre bis 2024

 

Die nächste Vertragsverlängerung eines Spielers aus der Region ist unter Dach und Fach

Unsere Nr.12 Gabriel Springmann verlängert um weitere 2 Jahre bis 2024.

Der gebürtige Mösbacher spielte bereits in der Jugend beim SV Oberachern und wechselte,
nachdem er die D-Junioren der SG Achern – Oberachern 2013/2014 zum Südbadischen Meister
führte zum Karlsruher SC in die Grenke Akademie.

In der Saison 2018/19 kam er als damals 18 Jähriger zurück nach Oberachern und spielte bis zu seinem Wechsel zum Kehler FV in der Saison 2020/2021 im Perspektivteam des SV Oberachern in der Landesliga.

Seit dieser Saison steht Gabriel regelmäßig im Oberliga Kader und ist eine feste Größe im Team von Mark Lerandy und Fabian Himmel.

Mit „Gabi“ ist es uns gelungen, einen weiteren „Einheimischen“ langfristig an uns zu binden.

Wie er sich in den letzen Monaten nochmal extrem gesteigert hat ist schon sehr beeindruckend und spricht für seinen enormen Ehrgeiz immer besser werden zu wollen. Gabriel ist ein extrem kompletter Abwehrspieler, der alles mitbringt was ein moderner Abwehrspieler heutzutage mitbringen muss. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren noch viel Spaß haben werden an Gabi, so unser sportlicher Leiter Mark Lerandy.

„Ich habe für zwei weitere Jahre verlängert, weil ich mich sehr wohl fühle hier im Verein. Auch mein Verhältnis zu Trainern, Teamkollegen und auch den Fans ist ein weiterer Grund, warum ich hier bleiben möchte. Für meine fußballerische Entwicklung ist es einfach die beste Entscheidung“, so unser Gabi.

Gabriel, schön, dass du weiter ein Teil der SVO Familie bleibst

 

… unsere Nr.26 verlängert seinen Vertrag …

Der nächste Spieler aus der Region bleibt dem SV Oberachern erhalten.
Mit Marvin Ludwig bleibt ein weiterer wichtiger Baustein der Oberligamannschaft an Board.
Er kam als 17 jähriger vom SV Sinzheim zu uns an den Waldsee und spielte damals sowohl in Team 2 als auch in Team 1. Durch seinen Ehrgeiz und Fleiß wurde er von unserem Trainer Mark Lerandy mit Einsätzen belohnt. Diese häuften sich mit den Jahren und mittlerweile ist er Stammspieler in einer jungen und hungrigen Oberligatruppe.
Auch bei den Zuschauern wurde Marvin immer beliebter und avancierte zum Fanliebling.
Unser Coach Fabian Himmel trainiert Marvin seit der U17 und freut sich deshalb umso mehr, dass Marvin weitere zwei Jahre in Oberachern bleibt und hat ein klares Statement dazu:
„Mit Marvin bleibt ein ganz wichtiger Baustein für die Zukunft des SV Oberachern in unseren Reihen.
Er trägt und sucht für sein Alter bereits sehr viel Verantwortung, hat einen unglaublichen Willen sich stetig zu verbessern und lebt Fussball mit ganzem Herzen.
Ich trainiere Marvin seit der U17 und bin unfassbar stolz darauf, wie er sich als Sportler und Mensch entwickelt hat“, so unser Coach Fabian zu Marvins frühzeitiger Verlängerung.
„Ich bin sehr glücklich darüber das blau weiße Trikot weitere zwei Jahre bis 2024 tragen zu dürfen.
Die Entwicklung der Mannschaft und des gesamten Vereins hat mich keine Sekunde an einer Verlängerung zweifeln lassen. Ich fühle mich total wohl mit den Jungs und hoffe auf weiterhin erfolgreichen Fußball beim SVO“, sagt Marvin selbst zu seiner Verlängerung.
@Marvin ….  wir freuen uns, dass du ein weiterer Teil unserer „SVO Familie“ bleibst

Oberliga Baden-Württemberg 

SV Oberachern – FV Lörrach-Brombach 1:0 (1:0)

In einer auf spielerisch schwachem Niveau geführten Oberligapartie behielt der SV Oberachern vor 200 Zuschauern im Waldseestadion mit einem knappen 1:0 die Oberhand über das Schlusslicht FV Lörrach-Brombach. Mit vier Siegen aus den letzten fünf Partien und jetzt 19 Punkten haben sich die Achertäler, vor der Saison schon von vielen als Absteiger Nummer eins bezeichnet, damit eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf geschaffen.

Der FV Lörrach-Brombach, für den die Luft jetzt immer dünner wird, präsentierte dabei aber nicht wie ein Abstiegskandidat und machte dem SV Oberachern mit großem kämpferischen Einsatz das Leben richtig schwer. „Ich ziehe den Hut vor der Leistung unseres Gegners. Wenn der heute einen Punkt geholt hätte, dann wäre der nicht einmal unverdient gewesen“, sagte Fabien Himmel vom Trainerstab des SVO hinterher.

Die Gäste stellten sich von Beginn an nicht hinten rein und störten die Angriffsbemühungen des SVO schon früh. Richtig gefährlich wurde es für die Achertäler im ersten Durchgang aber nur in Minute 28, als Bernedikt Asam gerade noch vor dem einschussbereiten Guy-Roger Eschmann zur Ecke klären konnte. Nach 23 Minuten holte Gästeakteur Mustafa Muharemovic Rachid Gueddin unsanft von den Beinen und Schiedsrichter Dennis Bauer (Ludwigsburg) zeigte sofort auf den ominösen Punkt. Cemal Durmus verwandelte gewohnt sicher mit seinem sechsten Saisontreffer zum 1:0. Rais Awell, von Nico Huber glänzend in Szene gesetzt, hatte den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, setzte das Leder aber zwei Meter am Kasten von Keeper Dominik Lüchinger vorbei (29.). Dann schwächte sich der FV Lörrach-Brombach selbst. Nach einer unnötigen Aktion von Muharemovic an Awell wurde der Lörracher mit Rot des Feldes verwiesen (44.).

Doch auch in Unterzahl hielten die Gäste im zweiten Durchgang die Partie mehr als offen, weil es der immer umständlicher agierende SVO trotz zahlreicher guter Möglichkeiten nicht schaffte, den zweiten Treffer nachzulegen, sehr zum Ärger von Coach Fabian Himmel: „Warum wir da trotz Überzahl so gespielt haben, dafür habe ich heute keine Erklärung. Das war für mich sehr enttäuschend, weil wir in Durchgang eins auf dem schwer zu bespielenden Platz noch richtig gut waren“.

Vor allem dem unermüdlich rackernden Goalgetter Nico Huber klebt derzeit das Pech förmlich an den Kickstiefeln. Gleich dreimal verpasste er im zweiten Durchgang seinen sechsten Saisontreffer. Entweder verfehlte er knapp das Ziel (61.) oder er scheiterte am guten FV-Schlussmann Lüchinger (57./64.). Auf der anderen Seite war es der mit Abstand beste Gästeakteur Guy-Roger Eschmann, der die SVO-Defensive immer wieder vor große Probleme stellte. Nach einer Stunde scheiterte er mit einer Riesenmöglichkeit am glänzend reagierenden SVO-Keeper Mark Redl und in Minute 77 verfehlte er nur ganz knapp den Ausgleich.

Am Ende jubelte der SV Oberachern über den insgesamt fünften Heimsieg in der Saison. Am Freitag (19.00 Uhr) gastiert der SVO beim FC Nöttingen und da wird man sich schon gewaltig steigern müssen, will man von dort etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

 

Oberachern: Redl, Fritz, Güzelcoban (90.+3 Zwick), Durmus (56. Ambri), Gueddin (62. Dietrich), Huber, Springmann, Awell (87. Schopf). Leberer, Asam, Ludwig

Lörrach-Brombach: Lüchinger, Pinke, Riede, Leisinger, Ozan, G. Disanto (50. Kierzek), Binkert, Kassem (68. Lancry), Eschmann, Esser (78. Kapidzija), Muharemoric

Schiedsrichter:  Dennis Bauer (Ludwigsburg)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0 Durmus (23./FE)

Bes.Vork.: Rote Karte Muharemoric/FV L-B (44.)

SV Oberachern feiert Okoberfest

O’ zapft is!

Oberachern ist …… blau – weiß

Der SV Oberachern lädt nach dem Heimspiel gegen Lörrach-Brombach zum Oktoberfest.
Nach der Presskonferenz zum Heimspiel am 30.10.2021 ab ca. 18:00 Uhr erwartet euch
Ulmer Oktober Gold, Weißwürste, Brezn und zünftige Oktoberfestmusik!

IN DA TROCHT DURCH DE NOCHT  – Dirndl’s und Lederhosen welcome!!

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist natürlich FREI!

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV OBERACHERN – FV LÖRRACH-BROMBACH
SAMSTAG, 30. OKTOBER 2021 – 15:30 UHR
Waldseestadion Oberachern

Nach einem völlig verschlafenen ersten Durchgang musste der SV Oberachern die Heimreise aus Göppingen mit einer auch in der Höhe verdienten 1:4 Niederlage antreten.
„Mit unserer Auswärtsbilanz und nur drei Punkten aus sechs Spielen können wir definitiv nicht zufrieden sein“, hadert Fabian Himmel vom Trainerstab der Achertäler.
„Um in Göppingen etwas zu holen, braucht fast jede Mannschaft in dieser Liga einen absoluten Sahnetag. Da schmerzen die Niederlagen in Neckarsulm und Linx schon deutlich mehr, aber im Fußball gibt es Punkte für das Ergebnis und nicht für Haltungsnoten“, so Himmel weiter.
Jetzt geht es gegen das Schlusslicht Lörrach-Brombach.
Vom Tabellenstand her für viele eine klare Angelegenheit aber gerade das macht die Aufgabe
am Samstag alles andere als einfach und darüber ist sich der SVO-Coach vollauf bewusst.
„Trotz der aktuell schwierigen Tabellensituation rackern die Jungs meines Kollegen Erkan Aktas gegen jeden Gegner unermüdlich und probieren an jedem Wochenende alles. Das zollt mir Respekt ab, das finde ich stark.
Wir konnten in Göppingen weder bei eigenem Ballbesitz noch gegen den Ball unser Können abrufen – das wollen wir am Samstag wieder hinbekommen.
Gelingt uns das, dann bin ich mir sicher, dass wir den Platz als Sieger verlassen werden“, betont Himmel.
Der 2011 aus der Fusion zwischen dem traditionsreichen FV Lörrach und dem FV Brombach entstandene Verein schaffte 2020 den Sprung ins Baden-Württembergische Fußballoberhaus.
Den bislang einzigen Saisonsieg feierte man mit einem 3:0 beim Freiburger FC, gegen den der SVO kurz zuvor noch den Kürzeren zog.
Personell kann der SVO am Samstag so gut wie aus dem Vollen schöpfen.
Sehr zur Freude von Fabian Himmel, der nach dem doch eher dürftigen Auftritt in Göppingen „die eine oder andere Änderung in der
Startformation“ nicht ausschließt.

 

.. und noch eine Vertragsverlängerung ..

 

Der nächste Spieler aus der Ortenau verlängert beim SV Oberachern.

Mit dem wieselflinken Rais Awell verlängert der nächste Spieler aus der Ortenau beim Sportverein Oberachern seinen auslaufenden Vertrag um drei weitere Jahre, bis 2025.

„Wir sind froh, dass wir mit Rais einen weiteren jungen Spieler aus Oberachern überzeugen konnten, seinen nächsten Step in seiner Entwicklung mit uns zu gehen.
Er hat sich in seiner Leistung nochmal enorm gesteigert und sich mit seiner leidenschaftlichen Art zum Publikumsliebling entwickelt.
Müsste ich ihn in drei Worte beschreiben wären diese: Fleiß, Wille und Siegermentalität“, so unser sportlicher Leiter Mark Lerandy.

Und das sagt Rais selbst zu seiner Verlängerung:
„Ich habe meinen Vertrag beim SVO verlängert, da ich mich hier in der Mannschaft und auch im gesamten Verein sehr wohlfühle.
Ich bin beim SVO glücklich. Es macht mir Spaß hier Fußball zuspielen. Ich bin sehr dankbar, dass mir das Trainerteam ihr Vertrauen schenkt“.

 

Rais schön, dass du weiter ein Teil unserer SVO Familie bleibst!

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 3

 

 

 

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen   6:0  (1:0)

Mit der bislang mit Abstand besten Saisonleistung behielt die Oberliga-Reserve des SV Oberachern klar die Oberhand über die favorisierten Gäste.
Marcel Klein hatte zwar nach fünf Minuten die Führung der SG auf dem Fuß, verzog aber nur knapp.
Danach kamen die Gastgeber immer besser in die Partie. Ein Schuss von Sören Hohmann streifte in Minute 24 nur die Latte des SG-Gehäuses.
Mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern traf SVO-Spielertrainer Afrim Bejta zum verdienten 1:0 Pausenstand (41.).
Kapitän Moritz Schmidt erhöhte kurz nach der Pause per Kopf auf 2:0.
Janick Schmidt (51.), Tim Karcher (75.), Fabian Reis (83.) und Janis Czepl (87.) machten dann das halbe Dutzend voll.

 

Tore: 1:0 Bejta (41.), 2:0 M. Schmidt (48.), 3:0 J. Schmidt (51.), 4:0 Karcher (75.), 5:0 Reis (83.), 6:0 Czepl (87.).

 

Oberliga Baden-Württemberg   

1.Göppinger SV – SV Oberachern 4:1 (3:0)

 

Nach zuletzt drei erfolgreichen Auftritten mit voller Punktausbeute ist das junge Team des SV Oberachern wieder auf dem Boden der Realität angekommen. Mit 1:4 zogen  die Achertäler im sechsten Auswärtsspiel zum fünften Mal den Kürzeren auf fremdem Terrain.

„Diese Niederlage ist verdient und geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Wir haben eine katastrophale erste Halbzeit gespielt, da waren wir überhaupt nicht bereit, uns diesem körperlich starken Gegner entgegenzustellen“, sagte ein enttäuschter Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO hinterher.

Gegen einen Göppinger SV, der nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten in Nöttingen (1:4) und gegen Linx (1:1) den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herstellen wollte, fand sein Team überhaupt nicht ins Spiel. Zwei Halbchancen und drei Ecken – mehr war in der Offensive bis zur Pause nicht zu sehen. Ganz anders die spiel- und einsatzstarken Gastgeber, die allerdings auch schalten und walten konnten wie sie wollten und in den entscheidenden Situationen dann auch das entsprechende Glück auf ihrer Seite hatten.

Bereits nach 12 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Schlussmann Mark Redl. Seine Vorderleute brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Maximilian Ziesche schaltete am schnellsten und netzte zum 1:0 ein. Dann hatte Göppingens Chris Loser, der seine Mitspieler immer wieder glänzend in Szene setzen konnte, mit einem sehenswerten Freistoß-Treffer zum 2:0 seinen großen Auftritt. Aus 17 Metern zirkelte er das Leder über die Mauer unhaltbar für Redl zum 2:0 in den Winkel (25.). Auch danach agierten die Württemberger weiter im Vorwärtsgang und zehn Minuten später erhöhte Ziesche mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 3:0 Halbzeitstand, mit dem der  SV Oberachern zu diesem Zeitpunkt noch gut bedient war.

Mit einem Dreifach-Wechsel zur Pause (Ambri, Springmann, Gueddin für Ludwig, Zwick und Durmus) wollte das Trainerteam Mark Lerandy/Fabian Himmel ein Ausrufezeichen setzen. Erst verpasste Benedikt Asam den Anschlusstreffer (53.), den erzielte dann aber nur drei Minuten später Mohammed Ambri. Es war die einzig gute Phase des SVO. „Nach der Halbzeit sind wir gut aus der Kabine gekommen. Nach unserem Tor waren wir aber nicht mehr in der Lage, den Druck aufzubauen, der nötig gewesen wäre um dem Spiel noch eine Wende zu geben“, so Coach Fabian Himmel. Nach dem 20-minütigen Aufbäumen seiner Elf übernahm die Truppe von Gianni Coveli wieder das Kommando und spätestens mit dem 4:1 (76.) des kurz zuvor eingewechselten Mergim Neziri war die Messe gelesen.

„Wir haben nach dem schwachen ersten Durchgang nicht aufgesteckt. Viel mehr Positives können wir heute nicht mitnehmen“, so Fabian Himmel, der nun hofft, dass sich der SVO am kommenden Samstag (15.30 Uhr) wieder von der anderen Seite präsentieren wird. Dann gastiert Schlusslicht Lörrach-Brombach im heimischen Waldseestadion und da ist ein Sieg fast schon Pflicht.

 

Göppingen: Schleicher, Ivezic (49. Leonhardt), Loser, Schramm, Schraml, Ziesche, Brück, Hölzli (73. Cerimi), Osipidis, Milisic, Piljek (71. Neziri)

Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Zwick (46. Ambri), Güzelcoban, Durmus (46. Springmann), Huber, Awell (80. Schopf), Leberer, Asam, Ludwig (46. Gueddin)

Schiedsrichter:  Christopher Funk (Eppelheim)

Zuschauer: 300

Tore: 1:0 Ziesche (12.), 2:0 Loser (25.), 3:0 Ziesche (35.), 3:1 Ambri (56.), 4:1 Neziri (76.)

 

Nächste Vertragsverlängerung unter Dach und Fach

 

Mittelfeldspieler Benedikt Asam verlängert um 3 weitere Jahre, bis 2025 beim Sportverein Oberachern.
Bene hatte schon in seiner Jugend bei uns Fußball gespielt und ist ein waschechter Oberacherner.
Er wohnt keine 3 Minuten vom Sportplatz entfernt und kann auch wie seine Geschwister mit dem Fahrrad zum Training fahren.

Und das sagt unser sportlicher Leiter Mark Lerandy zur Vertragsverlängerung von Bene:
„Die Entwicklung von Benedikt ist eine absolute Erfolgsgeschichte für beide Seiten.
Mit seiner klaren Art, dem unbändigen Ehrgeiz in jedem Training besser zu werden und vor allem mit seiner Identifikation mit dem Klub,
steht er genau für den Weg den wir beim SV Oberachern gehen wollen.
„Bene“ hat sich natürlich in den Fokus einiger höherklassiger Vereine gespielt, umso mehr freut es uns, dass er seinen nächsten Entwicklungschritt mit dem SV Oberachern machen will“.

Und das sagt Bene selbst zu seiner Verlängerung:
„Ich habe beim SV Oberachern verlängert, da ich mich hier in der Mannschaft und allgemein im Verein sehr wohl fühle.
Ich bin von der Spielidee des Trainerteams überzeugt und froh darüber, dass mir hier das Vertrauen geschenkt wird um die sportliche Zukunft des Vereins mitzugestalten“.

Bene, schön, dass du weiter ein Teil unserer SVO Familie bleibst.

Neuer Sponsor für den SV Oberachern

 

Mit Tommy Schmager von Celltrade24 GmbH, Hauptstr. 51 in 77855 Achern, haben wir einen neuen Sponsor dazugewonnen.
Ob iPhone, Samsung oder HTC die Mitarbeiter von celltrade24 können euch beim Thema Smartphone und Handyreparatur bestens beraten.

Danke für die Unterstützung an Herr Schmager und sein Team von Celltrade24 in Achern !

 

Oberliga Baden-Württemberg

Göppinger SV – SV Oberachern, Samstag 14.00 Uhr

Mit dem dritten Sieg in Serie schaffte der SV Oberachern mit jetzt 16 Punkten den Anschluss an das untere Mittelfeld in der Oberliga Baden-Württemberg.

„Die Leistung beim 3:1 über den bisherigen Tabellenzweiten FSV Bietigheim-Bissingen war  ein Spiegelbild unserer mannschaftlichen Geschlossenheit. Da haben sich ausnahmslos alle Spieler  füreinander aufgeopfert, gequält und reingeworfen – das habe ich in meinen drei Jahren Oberachern so noch nicht erlebt“, betont Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO voller Stolz. „ Man hat auch gemerkt, dass der Druck der Abstiegspartien von unseren Schultern gefallen ist. Ich hatte den Eindruck, die Jungs haben total befreit und mutig gekickt und was wir dann gerade bei Ballbesitz angeboten haben, war gegen diese Topmannschaft schon gut“, so Himmel weiter.

Jetzt führt die Reise in die Märklin-Stadt zum Göppinger SV, der am letzten Wochenende bei der  1:4 Niederlage in Nöttingen weit hinter den eigenen Erwartungen blieb und in der Nachholpartie am Mittwochabend gegen den SV Linx erst in der letzten Minute wenigstens noch zu einem Remis kam.

Nur mit einem Sieg können die daheim noch ungeschlagen Württemberger den Anschluss an die Spitzengruppe wahren. Zuletzt standen sich beide vor knapp einem Jahr in Göppingen gegenüber und da zog der SVO glatt mit 0:3 den Kürzeren.

Nach drei Siegen, insbesondere dem Dreier gegen Bietigheim-Bissingen, steigt natürlich die Erwartungshaltung im Umfeld und vor allem bei den eigenen Fans.  „Ich wünsche mir von Herzen, dass alle die aktuelle Situation auch richtig bewerten und einschätzen. Unsere sehr junge Mannschaft leistet gerade herausragendes und gibt jedes Wochenende mehr als 100 Prozent für diesen Verein. Das sprengt aktuell jede Erwartung und in dieser Konstellation sollte man das aktuelle Hoch auch bewerten – gerne mit Freude und Euphorie, aber vor allem mit der nötigen Demut“, mahnt Coach Fabian Himmel.

Für Himmel zählt die Elf seines Kollegen Gianni Coveli „zu den Top Fünf der Liga“ und deshalb wäre für ihn „ein Punktgewinn in Göppingen ein noch  größerer Erfolg, als zuletzt Bietigheim-Bissingen im Waldseestadion zu bezwingen“.

Personell wird es am Samstag keine Veränderungen geben. Bis auf Conny Koch steht der gesamte Kader zur Verfügung.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg   

SV Oberachern – FSV 08 Bietigheim-Bissingen 3:1 (2:0)

Mit dem dritten Sieg hintereinander schaffte der SV Oberachern erstmals in dieser Saison den Sprung auf einen sicheren Nicht-Abstiegsplatz. Kein Wunder, dass Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO hinterher mächtig stolz auf seine junge Truppe war, die von vielen vor der Saison schon als potentieller Abstiegskandidat gesehen wurde. „Dass wir so einen geilen Auftritt hingelegt haben,  das hat keiner von uns erwartet. Heute haben wir richtig mutig Fußball gespielt“, so Himmel.

90 Minuten lang zeigten die Gastgeber vor den 240 Zuschauern  im Waldseestadion eine beeindruckende Vorstellung gegen den bisherigen Tabellenzweiten FSV 08 Bietigheim-Bissingen. Dabei hatte die Elf des Trainerduos Mark Lerandy und Fabian Himmel einen Auftakt nach Maß. Gerade mal 28 Sekunden waren absolviert, da wurde Luca Fritz im Strafraum von den Beinen geholt und Schiedsrichter Luigi Satriano zeigte sofort auf den ominösen Punkt. Cemal Durmus ließ sich die Chance nicht entgehen und traf mit seinem insgesamt fünften Saisontreffer zum 1:0. Der Schock des frühen Gegentores saß tief beim Gast, denn auch in der Folgezeit blieben die Achertäler das dominierende Team. Außer einem Schuss von Ibish Sejdjaj (6.), den SVO-Keeper Mark Redl entschärfen konnte und einem Kopfball von  FSV-Goalgetter Konstantinos Markopoulos (30.), der sein Ziel um einen Meter verfehlte, war vom Gast nicht viel zu sehen. Ganz anders der SVO, der sich eine gute Möglichkeit nach der anderen erarbeiten konnte. Im Anschluss an die sechste Ecke erhöhte Marvin Ludwig mit einem Treffer der Marke Tor des Monats auf 2:0 (35.). Der gleiche Spieler hatte nur zwei Minuten später den dritten SVO-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Henning Bortel im FSV-Kasten.

Nach dem Wechsel waren die Gäste zwar um den Anschlusstreffer bemüht, bis auf einen Schuss von Ibish Sedijaj (54.), den der gewohnt sichere SVO-Schlussmann Mark Redl aber entschärfen konnte, blieben die Württemberger aber weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Auf der anderen Seite hatten Mehmet Güzelcoban (58.) und Nico Huber (68.) die Vorentscheidung auf dem Fuß. Die besorgte dann der wieselflinke Rais Awell. Von Nico Huber, der am Vortag noch seine Hochzeit feierte, glänzend in Szene gesetzt setzte er das Leder zum vielumjubelten 3:0 in das FSV-Gehäuse.

Im Anschluss an einen Freistoß beförderte der eingewechselte Roman Kasiar den Ball zum 3:1 über die Linie (87.), doch dann war Schluss und die Akteure des SV Oberachern durften den verdienten Beifall für einen  glanzvollen Auftritt ernten.

Gästecoach Markus Lang zeigte sich hinterher als fairer Verlierer. „Der SVO hast ein tolles Spiel gezeigt und verdient gewonnen. Über die gesamte Spielzeit hatten wir kaum richtige Torchancen“.

 

Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Zwick, Güzelcoban (77.Gueddin), Durmus (85. Schopf), Huber (82. Ambri), Awell (90. Barnick), Leberer, Asam, Ludwig

Bietigheim-Bissingen: Bortel, Hauser ,(65. Mamic),  Reich, Toth, Sejdijaj (58. Kasiar), Markopoulos, Götz, Landwehr (33. Gorgoglione), Mahler, Gerezgiher, Hemmerich (38. Hoffmann)

Schiedsrichter:  Luigi Satriano (Zell i.W.)

Zuschauer: 240

Tore: 1:0 Durmus (2./FE), 2:0 Ludwig (35.), 3:0 Awell (76.), 3:1 Kasiar (87.)

 

 

Nächster Paukenschlag beim SV Oberachern

 

Die Vorbereitungen für die kommende Saison 2022/23  beim SV Oberachern laufen bereits. Nachdem gestrigen Auswärtserfolg beim 1. FC Bruchsal verkündeten die Verantwortlichen des SVO eine erfreuliche Nachricht.

Luca Fritz bleibt bis 2024 (Unterschrift) – Luca Fritz, verlängert seinen Vertrag um weitere 2 Jahre und bleibt dem Oberligisten so erhalten. Er spielt seit mittlerweile 5 Jahren in Oberachern und ist ein absoluter Star nicht nur bei den Fans sondern auch in der Mannschaft.

 

Statement Luca Fritz:
„Ich fühle mich einfach total wohl in diesem Verein, das Trainerteam hat mir das vollste Vertrauen geschenkt“.
„Ich bin komplett von dem Fußball und der Spielidee der beiden Coaches überzeugt“.

Er möchte auf jeden Fall mit der Jungen aber kämpferischen Mannschaft in der Oberliga bleiben.

 

Statement unseres sportlichen Leiters Mark Lerandy:
„Wir freuen uns sehr. Es ist ein wichtiges Signal. Der SV Oberachern ist immer daran interessiert, Spieler die sich mit dem Verein identifizieren, langfristig zu halten. Luca hat sich die letzten Jahre enorm entwickelt, auch was die Führungsmentalität angeht. Wir sind sehr glücklich dass wir so einen wichtigen Spieler von unserem Vorhaben überzeugen konnten.“

 

Luca, schön, dass du weiter ein Teil des SVO bleibst

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg  

 1.FC Bruchsal – SV Oberachern 0:2 (0:0)

Mit einem am Ende verdienten 2:0 Erfolg beim bisherigen Tabellennachbarn 1. FC Bruchsal holte der SV Oberachern drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga. Es war gleichzeitig der erste Auswärtserfolg seit über einem Jahr.

Vor den 220 Zuschauern im Bruchsaler Sportzentrum, darunter fast die Hälfte aus Oberachern, fanden die Gastgeber zunächst besser in die Partie. Bereits nach drei Minuten scheiterte Albin Sahiti  aber ebenso an SVO-Schlussmann Mark Redl wie André Redekop im Anschluss an die dritte Bruchsaler Ecke (18.). Gegen die von Kapitän André Walica, der von 2015 bis 2017 auch schon in Diensten des SVO stand, lautstark organisierte Bruchsaler Defensive taten sich die Achertäler lange Zeit recht schwer. Dann zog sich Linienrichter Marvin Schwoon bei einer unglücklichen Aktion eine schwere Knieverletzung zu (30.) und es begann die Suche nach einem qualifizierten Ersatz. Zum Glück für alle Beteiligten erklärte sich Dietmar Geissler, Schiedsrichter-Einteiler des Bezirks Offenburg, spontan bereit, die Funktion an der Seitenlinie zu übernehmen. Nach passender Einkleidung und einer 18-minütigen Unterbrechung ging es weiter. Die Zwangspause spielte dem SVO wohl in die Karten, denn jetzt war es das Team des Trainerduos Mark Lerandy und Fabian Himmel, das die Initiative übernahm. Nur kurze Zeit später zappelte das Leder nach einem Kopfball von Jan Dietrich zwar im Bruchsaler Kasten, doch der gut leitende SR John Bender (Gomaringen) entschied zu Recht auf Abseits. Eine scharfe Hereingabe von Marvin Ludwig verfehlte Luca Fritz per Kopf nur um Zentimeter (45.+8).

Auch nach dem Wechsel blieb der SVO zunächst einmal am Drücker. Rais Awell hatte gleich zweimal den Führungstreffer auf dem Fuß (46./55.) und Nico Huber scheiterte am glänzend parierenden Oliver Nell im Bruchsaler Kasten. Auf der anderen Seite fand Mohamed Amelhaf in SVO-Keeper Redl seinen Meister (59.). Dann hatte Oberacherns >Chef der ruhenden Bälle< Cemal Durmus wieder einmal seinen Auftritt. Aus 20 Metern setzte er einen Freistoß unhaltbar für Nell zum mittlerweile verdienten 0:1 in die Maschen (61.). Danach hatte der SVO nur noch eine gefährliche Aktion zu überstehen, als Daniel Schiek im Anschluss an eine Ecke das Tor um einen Meter verfehlte (65.). Bruchsals Coach versuchte zwar dem Spiel mit zwei Doppelwechseln (65./80.) noch eine Wende zu geben, doch als Benedikt Asam in Minute 83 mit einem platzierten Schuss zum 0:2 traf, gingen bei den Gastgebern die Köpfe nach unten.

Dann war Schluss und der SVO jubelte nicht nur über die ersten Auswärtspunkte, sondern nach dem glücklichen 3:2 Heimerfolg über Ilshofen nun auch über den zweiten Sieg hintereinander.

Am Sonntag (15.00 Uhr) gastiert Tabellenführer FSV 08 Bietigheim-Bissingen im Waldseestadion und da liegt die Messlatte doch noch um einiges höher.

 

Oberachern: Redl, Fritz (88. Zwick), Dietrich, Güzelcoban, Durmus (85. Schopf), Gueddin (60. Ambri), Huber, Awell, Leberer, Asam, Ludwig

Bruchsal: Nell, Kias (80. Walther), Berecko (80. Dogancay), Gessel, Redekop, Amelhaf, Schiek, Walica, Agbegniadan, Sahiti (65. Muto), Sailer

Schiedsrichter: John Bender (Gomaringen)

Zuschauer: 220

Tore: 0:1 Durmus (61.), 0:2 Asam (83.)

 

Und das sagte Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO hinterher:

„Man hat schon in der Kabine gespürt, dass die Mannschaft nach dem letzten Sieg unbedingt nachlegen wollte. Leider ist diese Motivation am Anfang etwas in den falschen Kanal gerutscht. In den ersten 25 Minuten haben wir sehr hektisch und oft zu ungenau agiert. In der längeren Zwangspause haben dann die Jungs die Ruhe und das Vertrauen in ihr Spiel wiedergefunden. Danach war es ein souveräner Auftritt. Vor allem unsere Defensive hat sehr viel Sicherheit ausgestrahlt und sich das >zu Null< absolut verdient!“.

 

Paukenschlag beim SV Oberachern

 

Oberligist SV Oberachern setzt erstes Ausrufezeichen für die nächste Saison

Die Verantwortlichen des SV Oberachern setzen personell gesehen, das erste große Statement für die kommende Saison 2022/23.

Kapitän Nicola Leberer bleibt an Board. – Wie am vergangenen Samstag bekannt wurde, hat Oberacherns Kapitän Nicola Leberer vorzeitig um weitere zwei Jahre, bis 2024 seinen Vertrag verlängert.

 

Statement unseres sportlichen Leiters Mark Lerandy:
„Wir sind extrem glücklich, dass unser Captain den neu eingeschlagenen Weg langfristig mitgehen will. Nici verkörpert unsere SVO-DNA und geht auf und neben dem Platz vorbildlich voran“.

 

Statement Nicola:
„Ich fühle mich pudelwohl in Oberachern, das Umfeld im Verein und auch im Trainerteam passt alles super zusammen“. Mitlerweile spielt Nicola seine fünfte Saison beim SV Oberachern und möchte mit seiner Erfahrung gerade den jungen Spielern helfen voran zu kommen.

 

Nicola, schön das du weiter ein Teil unserer SVO Familie bleibst.

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

1. FC Bruchsal – SV Oberachern, Samstag, 15.30 Uhr

Nach dem am Ende glücklichen 3:2 über den TSV Ilshofen mussten alle beim SV Oberachern einmal ganz tief durchschnaufen – auch Fabian Himmel vom Trainerteam der Achertäler:. „Der Sieg gegen Ilshofen war  sehr wichtig und tat total gut, gar keine Frage. Auch wenn spielerisch noch viel Luft nach oben war, die Jungs sind sehr gut mit der Situation und der Wichtigkeit der Begegnung umgegangen. Wenn wir am Ende mit Ilshofen die Punkte teilen, dürfen wir uns sicher nicht beschweren. Diesmal haben aber wir in der Schlussphase den entscheidenden Punch gesetzt, nachdem wir gegen Pforzheim und Neckarsulm jeweils unglücklich kurz vor Schluss die Gegentreffer kassierten. Mich freut es für unsere junge Mannschaft, dass sie sich für die harte Arbeit – wenn auch verspätet – belohnt hat. So ein Spiel zu gewinnen, ist ein weiterer Entwicklungsschritt, gerade im Rückblick auf die zahlreichen Spiele, so der SVO-Coach.

Das erste Sechs-Punkte-Spiel beim Freiburger FC hat der SVO 1:2 verloren – das zweite am Ende gegen Ilshofen mit 3:2 glücklich gewonnen. Nun folgt beim Tabellennachbarn 1. FC Bruchsal, der bislang ein Spiel weniger ausgetragen hat als der SVO, gleich schon das dritte. Auswärts wartet der SVO immer noch auf die ersten Punkte in fremder Umgebung, das soll sich jetzt aber bald ändern. „Im Spiel gegen Bruchsal wollen wir nicht nur in der Tabelle, sondern auch spielerisch den nächsten Schritt machen. Nach der Niederlage der Bruchsaler gegen Nöttingen erwarten wir einen hochmotivierten Gegner, der zudem auf eine gute Heimbilanz blicken kann. Es ist definitiv eine große Herausforderung dort zu gewinnen, da hat der Tabellenstand überhaupt nichts zu sagen. Wir wollen es packen und im zweiten Spiel hintereinander punkten, was uns in dieser Saison noch nicht gelungen ist“, betont Himmel.

Bislang standen sich beide erst zweimal in der Oberliga gegenüber und das liegt schon eine ganze Weile zurück. In der Saison 13/14 zog der SVO mit 0:1 den Kürzeren in Bruchsal.

 

Kreisliga B, Staffel 3

SV Oberachern 2 – SV Bühlertal 2,  Sonntag 10.10.2021,  15.00 Uhr

Mit 2:4 beim SV Altschweier zog die zweite Mannschaft des SV Oberachern den Kürzeren. Es war die erste Niederlage des neuformierten jungen Teams. Eine unnötige Niederlage, „weil die nicht besser waren als wir“, ärgerte sich Trainer Afrim Bejta hinterher. „Wir geraten aus zwei Fehlern in den ersten zehn Minuten in Rückstand,  weil wir hinten einfach geschlafen haben. Unterm Strich tut mir diese Niederlage sehr weh“, so Bejta.

Jetzt geht es gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten SV Bühlertal 2. Coach Bejta ist sich bewusst, was sein Team da am Sonntag erwartet: „Das wird eines der schwersten Spiele. Der SVB ist mit vielen erfahrenen Spielern aufgestellt und eine eingespielte Truppe“.

 

Kreisliga B Staffel 3:

SV Altschweier – SV Oberachern 2, 4:2 (2:1)

 

Der SV Oberachern 2 steckte am Sonntag die erste Saisonniederlage ein und verlor gegen den SV Altschweier mit 2:4. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich der SV Altschweier die Nase vorn.

Kaum war das Spiel angepfiffen, lag das Heimteam bereits in Front. Marcel Doll markierte in der vierten Minute die Führung. Bereits in der 15. Minute erhöhte Mathias Graf den Vorsprung der Elf von Konstantin Treiber. Der SV Altschweier musste den Treffer von Janick Schmidt zum 1:2 hinnehmen (36.). Mit einem Wechsel – Christian Schallmayer kam für Christoph Mörmann – startete der SV Altschweier in Durchgang zwei. Bis zur Halbzeit änderte sich am Stand nichts mehr und so ging es nach dem Pausenpfiff in den Kabinentrakt. Für das 3:1 vom SV Altschweier zeichnete Benet Shkreli verantwortlich (70.). Für das 4:1 vom SV Altschweier sorgte Loris Frey, der in Minute 84 zur Stelle war. In der Schlussphase nahm Afrim Bejta noch einen Doppelwechsel vor. Für Justin Vogel und Sören Hohmann kamen Alexander Leonowez und Raphael Chipaux auf das Feld (84.). Mit dem Treffer zum 2:4 in der 90. Minute machte Schmidt zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zum SV Altschweier war jedoch weiterhin groß. Am Ende stand SV Altschweier als Sieger da und behielt die drei Punkte verdient zu Hause.

Beim SV Altschweier präsentierte sich die Abwehr angesichts neun Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (9). Durch den Erfolg verbesserte sich SV Altschweier im Klassement auf Platz vier.

Der SV Oberachern 2 verliert nach dieser Niederlage in der Tabelle an Boden und steht – auch wenn die Aussagekraft zu diesem frühen Saisonzeitpunkt begrenzt ist – nun auf dem fünften Rang.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg   

SV Oberachern – TSV Ilshofen 3:2 (1:1)

„Nix für schwache Nerven heute Nachmittag“, verkündete  Oberacherns Stadionsprecher Frank Dickerhoff Sekunden nach dem Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Philipp Schlegel (Munderkingen). Mit einem last-minute-Eigentor des TSV Ilshofen in der zweiten Minute der Nachspielzeit setzte sich der SV Oberachern in einem echten Kellerduell gegen den TSV Ilshofen mit 3:2 durch.

Kein Wunder, dass Mark Lerandy vom Trainerstab des SVO hinterher erst einmal ganz tief durchschnaufen musste. „Es war heute für alle Beteiligten eine wahnsinnige Berg- und Talfahrt. Wieder einmal waren wir anfällig nach unseren Führungstoren. Ich freue mich für die Jungs, dass sie auch mal belohnt wurden. Nicht wegen dem Spiel heute, sondern wegen den guten Spielen davor, wo sie echt gut gearbeitet haben“, betonte Lerandy.

Oberacherns erste gefährliche Torannäherung bereits nach vier Minuten, doch der Freistoß von Cemal Durmus aus 18 Metern war eine sichere Beute von TSV-Keeper Jonas Wieszt. Fünf Minuten später war es einmal mehr Luca Fritz, der die von Durmus getretene erste SVO-Ecke per Kopf zum 1:0 unhaltbar in den Kasten setzte. Zwei Minuten später strich ein weiterer Kopfball von Fritz knapp über das TSV-Gehäuse und in Minute 14 scheiterte er am glänzend reagierenden Wieszt. Eine knappe halbe Stunde lang war vom Gast aus dem Hohenlohischen, der eine Woche zuvor noch mit 0:6 gegen den FC Nöttingen böse unter die Räder kam,  bis auf eine Ecke nicht viel zu sehen. Der SVO versäumte es in dieser Phase, den zweiten Treffer nachzulegen. Dann musste Oberacherns Goalgetter Nico Huber verletzungsbedingt vom Feld (25.) und vier Minuten danach stand Maximilian Egner nach einer Ecke von TSV-Kapitän Lukas Lienert goldrichtig und traf zum 1:1 Ausgleich. Ilshofen konnte danach die Partie zwar ausgeglichen gestalten, echte Torchancen – bis auf ein paar gefährliche Distanzschüsse – besaß man bis zum Seitenwechsel aber nicht.

Das sollte sich nach der Pause aber ändern, denn nun übernahmen die Gäste mehr und mehr die Initiative. Niklas Wackler (55.) und Lukas Lienert (57.) hatten den Führungstreffer auf dem Fuß, doch der fiel zur Überraschung der 220 Zuschauer kurz darauf auf der anderen Seite. Rais  Awell passte fast von der Grundlinie nach innen und Cemal Durmus bedankte sich mit dem 2:1 (59.). Doch auch nach dem zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt erwarteten zweiten SVO-Treffer agierten die Gäste weiter im Vorwärtsgang. Ein Schuss von Simon Wilske verfehlte nur knapp das Oberacherner Gehäuse (65.). In Minute 76 brachte Daniel Schmelzle einen Freistoß von der rechten Seite nach innen und der freistehende Baba Mbodji vollendete unhaltbar für Mark Redl zum 2:2. Die Gäste wollten jetzt sogar mehr und ließen den SVO kaum noch zur Entfaltung kommen, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit war es Luca Fritz, Oberacherner auffälligster Akteur, der von rechts scharf nach innen passte und Ilshofens Unglücksrabe Maximilian Egner lenkte das Leder zum 3:2 ins eigene Gehäuse.

Am Ende ein zwar glücklicher, aber gemessen am ersten Durchgang ein auch nicht ganz unverdienter Sieg der Achertäler.

Ilshofens Trainer Julian Metzger stand die Enttäuschung hinterher tief ins Gesicht geschrieben. „Vor

dem Oberacherner 2:1 müssen wir selber in Führung gehen. Nach dem 2:2 hatten wir Aufwind und da war ich mir sicher, dass wir das Ding heute noch machen. Dann aber lassen wir es uns einfach so nehmen“, so Metzger.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich (85. Gueddin), Güzelcoban (64. Schopf), Durmus, Huber (25. Ambri), Springmann, Awell (74. Zwick), Leberer, Asam, Ludwig

TSV Ilshofen: Wieszt, Schmelzle, Egner, Aygün (70. Lausenmeyer), Mbodji, Wackler, Eberlein (76. Rodewald), Kurz, Rummler (84. Lindner), Stüber, Lienert (59. Wilske)

Schiedsrichter: Philipp Schlegel (Munderkingen)

Zuschauer: 220

Tore: 1:0 Fritz (9.), 1:1 Schmelzle (29.), 2:1 Durmus (59.), 2:2 Mbodji (76.), 3:2 Egner (90.+2/ET)

 

Trainerstimmen

Julian Metzger (Ilshofen):

„Das Spiel ist aus unserer Sicht enttäuschend verlaufen. Wir sind nach anfänglichen Problemen erst nach unserem 1:1 ins Spiel gekommen. Vor dem Oberacherner 2:1 müssen wir selber in Führung gehen. Nach dem 2:2 hatten wir Aufwind und da war ich mir sicher, dass wir das Ding heute noch machen. Dann aber lassen wir es uns einfach so nehmen“.

Mark Lerandy (SVO):

Es war heute für alle Beteiligten eine wahnsinnige Berg- und Talfahrt. Wieder einmal waren wir anfällig nach unseren Führungstoren. Ich freue mich für die Jungs, dass sie auch mal belohnt wurden. Nicht wegen dem Spiel heute, sondern wegen den guten Spielen davor, wo sie echt gut gearbeitet haben.

Wir vom Trainerteam haben heute wieder ganz viel Arbeit vor uns gesehen mit einer Mannschaft, die extrem jung ist und die Woche für Woche wachsen muss. Die Jungs sind willig und haben einen brutal guten Charakter und deshalb macht uns die Arbeit mit ihnen auch extrem viel Spaß.

Ich entschuldige mich heute nicht für den Sieg! Wichtig ist, dass die Jungs heute mit den Fans feiern dürfen.

 

 

Kreisliga B, Staffel 3

SV Oberachern 2 – TuS Greffern 1:1  (0:0)

Nach dem späten 1:0 durch Florian Illenseer (85.) traf der eingewechselte Jürgen Mack in buchstäblich letzter Sekunde zum am Ende gerechten 1:1 Ausgleich. Greffern verschoss in Minute 30 durch Kevin Huck einen Handelfmeter und traf zuvor durch Tim Spar nur die Unterkante der Latte. Auf der anderen Seite rettete gleich zweimal das Aluminium für die Schifferdörfler (31./44.).

Tore: 1:0 Illenseer (85.), 1:1 Mack (90.+2)

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSV Ilshofen, Samstag 02.10.2021,  15.30 Uhr

Der SVO muss nach der 1:2 Pleite beim Freiburger FC weiterhin auf die ersten Punkte in fremder Umgebung warten. Dabei hatten nicht nur die zahlreich mitgereisten treuen Fans auf ein Erfolgserlebnis gehofft – wurden aber genauso bitter enttäuscht, wie Fabian Himmel vom Trainerteam der Achertäler: „Die Art, wie wir verloren haben, war noch einmal deutlich größer als die Tatsache, dass wir verloren haben. Lässt man den ähnlich schwachen Aufritt gegen Reutlingen außen vor, haben die Jungs immer geliefert, konnten sich teilweise nur nicht gerecht belohnen. Leidenschaft, Herz und Einsatz sind dieses Jahr unsere wertvollste und wichtigste Karte, die müssen wir jede Woche bringen. Sonst haben wir gegen keine Mannschaft – auch nicht gegen die Teams auf Augenhöhe – eine Chance. Eine klarere Botschaft als diese kann einem das Spiel am Wochenende nicht mitgeben“.

Jetzt gastiert mit dem Vorletzten TSV Ilshofen eine Mannschaft im Waldseestadion, die am letzten Samstag beim 0:6 daheim gegen den FC Nöttingen gewaltig unter die Räder kam. Für beide ist ein Sieg also fast schon Pflicht, will man nicht schon vorzeitig den Anschluss ans untere Mittelfeld verlieren. „Natürlich wollen wir am Wochenende gewinnen, aber wir sind aktuell überhaupt nicht in der Lage, irgendwelche Parolen rauszuhauen. Das Spiel gegen Ilshofen wird eine richtige Hausnummer. Den Jungs meines Kollegen Julian Metzger ist gegen Nöttingen ein Ausrutscher passiert, der wohl für das kommende Wochenende eher motiviert, als verunsichert. Ich gehe daher von einer sehr umkämpften und engen Partie aus“, so Fabian Himmel.

Die Statistik spricht dabei für den SV Oberachern. Dreimal stand man sich bisher in der Oberliga gegenüber. Zweimal behielt dabei der SVO die Oberhand – zuletzt am 10.11.2019 – , einmal teilte man sich die Punkte.

Personell wird es gegenüber der letzten Partie wohl keine Veränderungen geben.

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 3

SV Oberachern 2 – TuS Greffern, Mittwoch 29.09.2021,  19.00 Uhr

Nach der gelungenen Heimpremiere im Derby gegen den SV Mösbach genießt die Oberliga-Reserve des SV Oberachern erneut Heimrecht.
Gegen den zuletzt spielfreien TuS Greffern, der zum Saisonauftakt mit 0:3 gegen den SV Neusatz den Kürzeren zog, hat die junge Elf von Trainer Afrim Bejta drei weitere Punkte fest eingeplant.

 

Kreisliga B, Staffel 3

SV Oberachern 2 – SV Mösbach 3:2 (0:2)

30 Minuten lang hatte der SV Mösbach im Derby alles im Griff und lag durch zwei Treffer von Moritz Meier (15./31.) auch verdient in Führung. Der eingewechselte Tim Karcher hatte noch vor dem Wechsel gleich zweimal den Anschlusstreffer auf dem Fuß (37./45.).

Nach der Pause zeigte die junge Elf des SVO ein ganz anderes Gesicht. Nach einem Patzer von SVM-Keeper Fabio Riehle traf  Pascal Szweda zum 1:2 Anschlusstreffer (56.) und in Minute 70 setzte SVO-Kapitän Moritz Schmidt einen Freistoß aus 20 Metern zum 2:2 ins SVM-Gehäuse. Nach präziser Hereingabe von Tim Karcher traf Yannick Schmidt per Kopf zum am Ende verdienten 3:2 (85.).

Tore: 0:1 Meier (15.), 0:2 Meier (31.), 1:2 Szweda (56.), 2:2 M. Schmidt (70.), 3:2 Y. Schmidt (85.)

 

Oberliga Baden-Württemberg  

 Freiburger FC – SV Oberachern  2:1 (2:1)

Der SV Oberachern muss weiterhin auf die ersten Punkte in fremder Umgebung warten. Mit einem Dreier hätten die Achertäler den Freiburger FC in der Tabelle sogar einholen können, doch nach einer insgesamt ganz schwachen Vorstellung kassierte man am Ende eine zwar schmerzhafte, aber verdiente Niederlage. Abgesehen von Schlussmann Mark Redl blieben die meisten Akteure an diesem Tag weit unter ihren Möglichkeiten. Kein Wunder, dass Fabian Himmel vom Trainerteam des SVO hinterher richtig angefressen war: „Wir haben ein sehr schwaches Oberligaspiel zurecht verloren. Wer in einem wichtigen 6-Punkte-Spiel den Jackpot mit einem Auswärtsdreier knacken will, sollte nicht vergessen, den nötigen Einsatz zu bringen. Der hat leider in sehr vielen Bereich gefehlt, obwohl uns der Gegner gleich zu Beginn noch ein tolles Geschenk mit ins Spiel gibt“.

Die 200 Zuschauer im Freiburger Dietenbach-Sportpark erlebten einen furiosen Auftakt. Als Freiburgs Nikolas Zeyer leichtfertig den Ball vertändelte, traf Cemal Durmus nach gerade mal drei Minuten zum 0:1. Nur eine Zeigerumdrehung später hatte SVO-Torjäger Nico Huber nach feiner Einzelaktion gar das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden David Bergmann im FFC-Kasten. Im unmittelbaren Gegenzug stimmte beim SVO hinten die Zuordnung nicht und Konstantin Fries, neben Alexander Martinelli und Hassan Mourad stärkster Akteur im FFC-Dress, bedankte sich mit dem 1:1 (5.). SVO-Keeper Mark Redl verhinderte gegen Hassan Mourad (21.) und Neven Ivancic (23.) einen weiteren Freiburger Treffer. Auf der anderen Seite konnte der SVO aus den Unsicherheiten der FFC-Defensive kein Kapital schlagen. Nico Huber (23./28.) scheiterte gleich zweimal an Bergmann und Mehmet Güzelcoban traf in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig (23.). In Minute 35 verschätzte sich ausgerechnet der sonst so zuverlässige SVO-Kapitän Nicola Leberer gegen den kaum zu haltenden Konstantin Fries. Dessen Hereingabe setzte Hassan Mourad unhaltbar für Redl zur 2:1 Pausenführung ins lange Eck.

Nach dem Wechsel war von den Gastgebern lange Zeit nicht viel zu sehen. Der SVO besaß zwar jetzt die größeren Spielanteile, blieb aber im Spielaufbau viel zu ideenlos. Zwei Freistöße von Luca Fritz und Cemal Durmus (62./65.) sowie ein Distanzschuss von Mohammed Ambri (50.), die aber allesamt ihr Ziel verfehlten, bescherten Freiburgs Keeper Bergmann einen relativ geruhsamen zweiten Durchgang. Kurz vor dem Abpfiff des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters Marc List (Stuttgart) vergab der eingewechselte Matthis Eggert frei vor Redl den dritten FFC-Treffer (88.).

Während der FFC mit seinem ersten Heimsieg den Sprung ins Mittelfeld schaffte, wird die Luft für den SVO nach der dritten Niederlage hintereinander immer dünner. Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der Tabellenvorletzte TSV Ilshofen im heimischen Waldseestadion. „Wir brauchen gegen Ilshofen jetzt auch nicht von noch höherem Druck reden – wir müssen zuerst die Grundwerte unseres Spiels nachhaltig auf den Platz bekommen, vor allem gegen Gegner aus ähnlichen Tabellenregionen“, fordert SVO-Coach Fabian Himmel.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (85. Barnick), Dietrich (64. Awell), Güzelcoban, Durmus, Ambri (84. Lamm), Huber, Springmann (46. Zwick), Leberer, Asam, Ludwig

Freiburger FC: Bergmann, Martinelli, Anlicker (83. Bernauer), Fries (72. Spoth), Himmelsbach, Mourad, Gehring (67. Mikulic), Ivancic (67. Eggert), Zeyer, Polzer, Allgaier

Schiedsrichter: Marc List (Stuttgart)

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 Durmus (3.), 1:1 Fries (5.), 2:1 Mourad (35.)

 

 

 

 

Kreisliga B, Staffel 3

SV Oberachern 2 – SV Mösbach, Sonntag 15.00 Uhr

Die Fans des SV Oberachern dürfen sich auf das erste Heimspiel der neuformierten zweiten Mannschaft freuen. Nachdem diese aus finanziellen Gründen aus der Landesliga am Ende der Saison 19/20 als Tabellenfünfter zurückgezogen wurde, will man jetzt  in der Kreisliga B einen Neuanfang mit vielen jungen Spielern wagen. „Wir freuen uns riesig, dass es uns gelungen ist, wieder eine zweite Mannschaft zu melden. Diese Truppe besteht ja hauptsächlich aus dem letztjährigen Oberacherner A-Junioren Jahrgang und ist schon eine verschworene Gemeinschaft. Mit Afrim Bejta konnten wir zudem deren Trainer für dieses Team gewinnen und das ist natürlich eine Idealbesetzung, da er seine Jungs schon in den letzten beiden Jahren betreut hat“, so SVO-Chef Ralf Lorenz voller Stolz. „Vorne mitspielen“, sagte Bejta zu Beginn der Vorbereitungsphase. Im mit Spannung erwarteten Derby trifft die zweite Mannschaft des SV Oberachern nun auf den Lokalrivalen SV Mösbach.

Während die junge SVO-Elf zum Saisonstart beim FV Ottersweier 2 trotz guter Möglichkeiten wenigstens ein Remis erreichte, kassierte der SVM gegen die SG Stollhofen/Söllingen kurz vor Schluss eine vermeidbare 2:3  Heimniederlage.

Zahlreiche Akteure der Elf aus dem Drei-Kirschendorf trugen einst das Trikot des SV Oberachern wie der italienische Ex-Profi Marco Borrelli oder SVM-Spielertrainer Stefan Hoppe. Sein Tor am 13. Juni 2009 beim FC Radolfzell wird allen SVO-Fans immer in guter Erinnerung bleiben. Zehn Sekunden nach seiner Einwechslung in Minute 83 donnerte er den Ball aus vollem Lauf zum 2:1 Siegtreffer in die Maschen und eröffnete damit seinem SVO im ersten Aufstiegsspiel den Weg in die Verbandsliga

 

Oberliga Baden-Württemberg

Freiburger FC – SV Oberachern, Samstag 14.30 Uhr

Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Neckarsulm wurde die Niederlage des SV Oberachern auch im Heimspiel gegen Pforzheim erst kurz vor Schluss besiegelt.

„Dass die Partie gegen Pforzheim kein fußballerischer Leckerbissen werden würde, war uns schon vor dem Anpfiff klar. Pforzheim gehört von der reinen Kaderstärke her definitiv auf einen einstelligen Tabellenplatz, da trügt die aktuelle Tabellensituation sicherlich. Wir machen es in den letzten 20 Minuten der Spiele aber aktuell zu spannend oder bringen uns  – wie in den letzten beiden Partien – um unseren hart verdienten Lohn. Es wäre wichtig, wenn wir den einen oder anderen Punkt in der Schlussphase auch mal ganz unspektakulär und abgezockt über die Zeit drücken könnten“, so Fabian Himmel vom Trainerteam der Achertäler.

Nach der unnötigen dritten Heimniederlage steht der auswärts noch punktlose SV Oberachern bei seinem Gastspiel im Freiburger Dietenbach-Sportpark jetzt unter Druck, will man nicht schon vorzeitig den Anschluss an das untere Mittelfeld verlieren.

Der traditionsreiche Freiburger FC, 1907 Deutscher Fußballmeister, ist seit fünf Spieltagen sieglos –  trennte sich dabei aber gleich viermal die Punkte mit dem Gegner. Daheim wartet die Elf von Trainer Luca Murdolu noch immer auf den ersten Dreier. Mit einem Erfolg könnte der SVO (7 Zähler) mit den Gastgebern (10) in der Tabelle gleichziehen. Zuletzt stand man sich in Freiburg am 02.02.2019 gegenüber. Dabei behielten die Gastgeber mit 2:0 die Oberhand.

Mit einem Remis könnte man beim SVO zwar gut leben, doch das wäre angesichts der Tabellensituation eigentlich fast schon zu wenig.

„Der FFC hat eine junge, talentierte Truppe,  die vor allem durch ihre tollen Auftritte gegen Favoriten wie Bissingen, Göppingen und Nöttingen gezeigt hat, dass sie absolut oberligatauglich ist und richtig guten Fußball spielen kann. Wir fahren nach Freiburg und werden dort alles rausfeuern, um die Punkte mit an den Waldsee zu nehmen. Ich habe totales Vertrauen in unsere Jungs und bin mir sicher, dass sie dieses Sechs-Punkte-Derby für sich entscheiden können und auch werden“, betont Trainer Fabian Himmel.

Dabei muss er auf den privat verhinderten talentierten Mittelfeldakteur Delio Palmieri verzichten. Dafür kehrt Gabriel Springmann nach auskurierter Verletzung wieder in den Kader zurück.

 

Viertelfinale SBFV Rothaus Pokal

 

… und wieder geht’ s zum Rivalen nach Villingen.

Das denkbar schwerste Los erwischte mit dem  Titelverteidiger und Oberliga Konkurrenten FC 08 Villingen mal wieder der SV Oberachern!

 

Die Partien im einzelnen:

 

FC 08 Villingen – SV Oberachern

SV Linx – FC Denzlingen

Freiburger FC – FC Radolfzell

DJK Donaueschingen – SV Au-Wittnau

Auslosung Viertelfinale SBFV Pokal

 

…. am morgigen Dienstag, 21.9. um 16 Uhr wird das Viertelfinale im SBFV-Rothaus-Pokal 2021/2022 in der SBFV-Geschäftsstelle ausgelost.

Die Auslosung wird voraussichtlich über die Seite des SBFV in Facebook live übertragen.

Außerdem werden die Paarungen zeitnah im DFBnet eingegeben und die Vereine darüber informiert, so die Info von von SBFV stv. Geschäftsführer Thorsten Kratzner

 

Weitere Informationen bzgl. der Ansetzung der Spiele etc. erfolgen im Nachgang der Auslosung.

 

Dann hoffen wir mal auf ein Heimspiel!!!

 

Kämpferherz am Ball

Oberliga Baden-Württemberg   

SV Oberachern – 1. CFR Pforzheim 2:3 (1:2)

Nach den letzten beeindruckenden Heimvorstellungen gegen den Villingen (3:2) und Rielasingen-Arlen (3:1) musste das junge Team des SV Oberachern gegen den 1.CFR Pforzheim einmal mehr Lehrgeld bezahlen. Wie schon bei der Partie unter der Woche in Neckarsulm fiel dabei der entscheidende Gegentreffer erst wenige Minuten vor Schluss.

260 Zuschauer im Oberacherner Waldseestadion sahen zunächst viel Mittelfeldgeplänkel mit leichten Vorteilen für die Gäste, die durch Enes Türköz (15.) und Robin Münst ( 15.) im Anschluss an die dritte Ecke zwei Halbchancen besaßen, die SVO-Keeper Mark Redl aber vor keine großen Probleme stellten. Oberacherns erste Annäherung an das von Kevin Rombach gehütete Gästegehäuse war in Minute 22 ein Distanzschuss von Mohammed Ambri nach Ecke von Cemal Durmus. Kurz darauf verfehlte ein Schuss von SVO-Goalgetter Nico Huber mit seiner ersten gefährlichen Aktion nur knapp sein Ziel. Nach einer Aktion von Marvin Ludwig an Pforzheims Willie Till Sauerborn im Strafraum zeigte Schiedsrichter Stefan Ebe sofort auf den ominösen Punkt. Enes Türköz scheiterte aber am glänzend parierenden Redl (31.). Die Gäste blieben auch in der Folgezeit am Drücker. Gegen Denis Latifovic konnte Redl noch klären, doch gegen den Nachschuss von Sauerborn zum 0:1 blieb er machtlos (35.). Der SVO kam danach etwas besser in die Partie. Mohammed Ambri scheiterte nach 41 Minuten am Pfosten des CFR-Gehäuses. Vier Minuten später traf Cemal Durmus per Handelfmeter zum 1:1, doch in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs setzte der in der letzten Saison noch beim SVO aktive  Demarveay Sheron die sechste Pforzheimer Ecke per Kopf zum bis dahin  verdienten 1:2 in den Oberacherner Kasten.

Nach der Pause war der SVO zwar um den Ausgleich bemüht, blieb aber insgesamt einfach zu druck- und ideenlos. Ein Schuss von Benedikt Asam, der knapp am CFR-Kasten vorbeistrich (66.) sollte lange Zeit die einzige Ausbeute bleiben. Der kurz zuvor eingewechselte Marco Rienhardt hatte die Entscheidung zugunsten der Gäste auf dem Fuß, vergab seine Großchance aber kläglich (77.) Im Gegenzug traf Nico Huber mit seinem fünften Saisontreffer zum vielumjubelten 2:2 (78.). Die Hoffnungen des SVO auf den dritten Heimsieg der Saison machte aber der erst in Minute 81 eingewechselte Noah Lulic mit dem 2:3 endgültig zunichte (87.). Ein Treffer, der auf und neben dem Platz für viel Zündstoff sorgte und SVO-Coach Mark Lerandy hinterher die Zornesröte ins Gesicht trieb: „Ich bin jetzt auch schon eine ganze Weile im Fußballgeschäft, aber wenn ein Spieler von uns am Boden liegt,  der gegnerische Spieler das sieht, dabei dreimal nach draußen schaut und die ganze Trainerbank schreit „weiter“, dann frage ich mich langsam was das Ganze hier soll. Wir wissen, warum wir das Spiel heute verloren haben, da sind wir selber schuld, aber die Situation vor dem 2:3 hat von der Bundesliga bis runter in die Kreisliga nichts zu suchen, weil es absolut nicht dem Fairplay-Gedanken entspricht“, so Lerandy.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Güzelcoban, Durmus, Ambri (63. Awell), Huber, Leberer, Asam, Palmieri (56. Zwick),  Ludwig

1.CFR Pforzheim: Rombach, Sheron, Macorig, von Nordheim, Latifovic, Gudzevic, Sauerborn (67. Rienhardt), Münst (81. Lulic), Varese (73. Asare), Türgöz, Catanzaro (61. Böhm)

Schiedsrichter: Stefan Ebe (Friedrichshafen)

Zuschauer: 260

Tore: 0:1 Sauerborn (35.), 1:1 Durmus (45.), 1:2 Sheron (45.+2), 2:2 Huber (78.), 2:3 Lulic (87.)

Trainerstimmen

Jan Mayer (Co-Trainer CFR Pforzheim):

Wir sind durch einzelne Fehler bestraft worden und bekamen immer wieder Nackenschläge wie der verschossene Elfmeter. Letztendlich sind wir heute froh, dass wir  bei einem guten Gegner das Spiel noch für uns entscheiden konnten

Mark Lerandy (SVO):

Zum ungünstigsten Zeitpunkt kriegen wir Sekunden vor der Pause das 1:2. Dann trifft Nico Huber zum 2:2, was für mich auch gerecht war trotz der einen oder anderen guten Pforzheimer Chancen. Für uns gilt es jetzt in den Spielen gegen Mannschaften, die knapp vor uns sind, unsere Punkte zu holen. Ich bin mir sicher, dass wir am Schluss der Runde den Klassenerhalt schaffen werden, obwohl wir zu Saisonbeginn von vielen als Tabellenletzter abgestempelt wurden. Ich bin jetzt auch schon eine ganze Weile im Fußballgeschäft, aber wenn ein Spieler von uns am Boden liegt,  der gegnerische Spieler das sieht, dabei dreimal nach draußen schaut und die ganze Trainerbank schreit „weiter“, dann frage ich mich langsam was das Ganze hier soll. Wir wissen, warum wir das Spiel heute verloren haben, da sind wir selber schuld, aber die Situation vor dem 2:3 hat von der Bundesliga bis runter in die Kreisliga nichts zu suchen, weil es absolut nicht dem Fairplay-Gedanken entspricht.

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1.CFR Pforzheim, 18.09.2021, 15°30 Uhr

Der SV Oberachern muss weiter auf seine ersten Zähler in fremder Umgebung warten.
Nach dem 0:1 im Derby in Linx zogen die Achertäler mit dem gleichen Ergebnis nun auch beim Tabellenvierten Neckarsulmer-Sportunion den Kürzeren.
„Wir waren ähnlich wie in Linx die spielbestimmende Mannschaft mit den klareren Torchancen. Leider ist es uns nicht gelungen, diese in Tore umzumünzen. Dennoch war es ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Ich kann ihr überhaupt keinen Vorwurf machen. Am Ende fehlte uns halt auch das notwendige Quäntchen Glück“, bilanzierte Mark Lerandy vom Trainerstab des SVO nach den 90 aufregenden Minuten.
Gleich zweimal rettete das Aluminium für die Württemberger, die vier Minuten vor dem Ende zum alles entscheidenden glücklichen 1:0 trafen.
Durch diese unglückliche Niederlage fiel der SVO in der Tabelle auf Rang 14 zurück.
Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht, denn schon am Samstag gastiert mit dem 1. CFR Pforzheim der unmittelbare Tabellennachbar im Waldseestadion.
Der Tabellendreizehnte aus dem Brötzinger Tal, der einen Zähler mehr auf dem Konto hat als der SVO, musste sich am Mittwoch im Derby gegen den FC Nöttingen vor 1300 Zuschauern mit einem 1:1 zufrieden geben.
„Wir freuen uns auf das Spiel gegen Pforzheim. Es waren immer sehr spannende Duelle in den letzten Jahren. Natürlich wollen wir das Heimspiel gewinnen“, betont Mark Lerandy. „Wir wissen aber auch, dass Pforzheim aktuell unter ihren Möglichkeiten spielt.
Sollte der aktuelle positive spielerische Trend aber bei uns anhalten, dann bin ich mir sicher, dass wir eine gute Chance haben, etwas Zählbares zu holen“, so der SVO-Coach weiter.
Ginge es dabei nach der Heimbilanz des SVO gegen den CFR Pforzheim, dann stünden die Chancen darauf ausgesprochen gut. Dreimal stand man sich in der Oberliga im Waldseestadion gegenüber und stets behielten die Gastgeber die Oberhand.
Constantin Koch, Gabriel Springmann und Rachid Gueddin fehlen weiterhin verletzungsbedingt – ansonsten steht der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

Neckarsulmer SU – SV Oberachern 1:0

Bitterer Abend für den Oberligisten SV Oberachern: in Neckarsulm setzte es eine späte Niederlage

Der SV Oberachern erlebte in der Fußball-Oberliga einen bitteren Mittwochabend. 86 Minuten lang boten die Ortenauer im Auswärtsspiel dem klar favorisierten Tabellenvierten Neckarsulmer SU mehr oder weniger Paroli, hielten ein 0:0 und hatten vor der Pause selbst klare Chancen zu treffen. Und dann machte ein Tor von Steven Neupert vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit einem Schlag alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn des SVO zunichte.

Der SV Oberachern konnte von Beginn an den Rückenwind vom 3:1-Sieg gegen Rielasingen-Arlen mitnehmen und dominierte überraschend die erste Hälfte beim Tabellen-Vierten. Dabei lag gleich zwei Mal der Führungstreffer für die Ortenauer in der Luft. In der 13. Minute scheiterte Delio Palmieri am Pfosten des Neckarsulmer Tores. Nach einer halebn Stunde Spielzeit war es Benedikt Asam, der ebenfalls einen Aluminiumtreffer landete. Erst danach machte sich der Favorit bemerkbar. Zunächst meisterte SVO-Keeper Mark Redl einen Freistoß (39.), dann rettete er zwei Minuten vor der Pause bei einem Kopfball mit einer Glanztat.

Die Schwaben drängten nach Wiederbeginn weiter und hatten bis zur 60. Minute ihre stärkste Phase. Dennoch gelang es Neckarsulm nicht, auch nur eine wirklich gefährliche Torgelegenheit herauszuspielen.

Dann berappelte sich Oberachern und gestaltete die Partie ausgeglichen. Mehr noch: Zweimal lag der Führungstreffer für den SVO in der Luft. Zunächstlief der eingewechselte Rais Awell alleine auf den NSU-Torhüter zu, doch Lukas Mai rettete großartig (71.). Acht Minuten später brach Luca Fritz auf der rechten Seite durch, passte gefährlich nach innen und ein Abwehrbein von Neckarsulm kratzte den Ball von der Torlinie.

Dann passierte es. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld und einem Gestochere im Strafraum des SV Ober­achern drückte Steven Neupert den Ball zum alles entscheidend 1:0 für Neckarsulm über die Linie. Der SVO muss diese unglückliche Niederlage schnell abhaken, um für das Heimspiel am Samstag gegen Pforzheim bereit zu sein.

Neckarsulm: Mai – Bellanave (68. Schappes), Albert, Seybold, Müller (77.Cancar), Gotovac, Romano, Fausel, Neupert, Pander (83. Gebert), Schorn.

Oberachern: Redl – Fritz, Dietrich, Güzelcoban (87. Schopf), Durmus, Ambri (75. Zwick), Leberer, Asam, Palmieri (64. Awell), Ludwig, Huber.

Schiedsrichter: Christian Schäffner (Bruchsal).

Tor: 1:0 Neupert (86.).

Oberliga Baden-Württemberg

Sport-Union Neckarsulm – SV Oberachern, Mittwoch 18.30 Uhr

 

Nach dem 3:1 des Oberligisten SV Oberachern gegen Rielasingen gab es viel Lob von allen Seiten.

„Wir haben gegen einen starken Gegner sicherlich ein tolles Spiel gemacht und attraktiven Fußball gezeigt. Dennoch herrscht in der Mannschaft auch nach so einem Sieg – genau wie nach der Niederlage in Linx – eine totale Ruhe und hohe Konzentration auf die nächsten Aufgaben. Wir wollen uns als Mannschaft kontinuierlich entwickeln und das klappt aktuell ziemlich gut – unabhängig von der Tabellensituation oder dem letzten Ergebnis“, betont Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO.

Jetzt wartet mit dem Gastspiel in Neckarsulm – und das bei der weiten Anfahrt unter der Woche – aber schon die nächste große Hausnummer auf das Team. Während der SVO erstmals in dieser Saison auf einem Nicht-Abstiegsplatz steht, rangiert die Sport-Union trotz der jüngsten 1:2 Niederlage beim FC Nöttingen auf einem starken vierten Platz. Auf eigenem Terrain konnte die Elf von Trainer Marcel Busch in dieser Saison alle Partien für sich entscheiden. Bislang standen sich beide dreimal in Neckarsulm gegenüber und dreimal zog der SVO den Kürzeren ohne dabei überhaupt einen Treffer erzielen zu können. Da wäre es jetzt eigentlich – trotz der Schwere der Aufgabe – an der Zeit, an dieser Negativstatistik etwas zu ändern.

„Das wird ein echter Härtetest für Körper und Geist. Neckarsulm ist ein ekliger und bissiger Gegner, der viele einfache Dinge sehr gut umsetzt und dabei mit einer hohen körperlichen Präsenz sowohl mit als auch gegen den Ball spielt“ so Himmel, der aber genau weiß, auf was es am Mittwoch ankommen wird: „Wir müssen bereit sein, dieses Duell anzunehmen und in jeder Minute zu einhundert Prozent wach sein. Wenn wir an die Leistung von Samstag anknüpfen können und damit auch bereit sind für Zweikämpfe und maximale Laufbereitschaft, dann ist in Neckarsulm auch ein Punktgewinn drin“.

Verzichten muss er dabei auf den verletzten Gabriel Springmann.  Rachid Gueddin und Conny Koch haben beide Probleme am Sprunggelenk – ihr Einsatz ist noch offen. Ansonsten steht der gesamte restliche Kader zur Verfügung.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg   

 SV Oberachern – 1. FC Rielasingen-Arlen 3:1 (3:0)

(RM) Mit 3:1 behielt der Oberligist SV Oberachern mehr als verdient die Oberhand über den 1. FC Rielasingen-Arlen. Es war nicht nur der zweiten Heimsieg der Saison sondern auch die verspätete Revanche für die 0:3 Niederlage im SBFV-Pokalfinale vor einem Jahr.

Damit konnte sich der SVO in seiner insgesamt achten Oberligasaison auf Rang 13 verbessern und der wäre bei bis zu möglichen sieben Absteigern gleichbedeutend mit dem ersten sicheren Nicht-Abstiegsplatz.

Die Partie begann zunächst mit einer Schweigeminute für den unter der Woche nach schwerer Krankheit verstorbenen langjährigen Oberacherner Jugendleiter und Jugendpräsidenten Heinz Schweiß.

Nach der völlig unnötigen 0:1 Derbyniederlage beim SV Linx fanden die Gastgeber richtig gut in die Partie. In Minute 5 konnte FCR-Keeper Dennis Klose einen Freistoß von Mohammed Ambri mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenken. Auf der anderen Seite scheiterte Albert Malaj per Kopf an Mark Redl (11.). Dann wurde Nico Huber auf der linken Seite auf die Reise geschickt. Seine scharfe Hereingabe setzte SVO-Neuzugang Delio Palmieri mit einem trockenen Flachschuss unhaltbar für Klose zum 1:0 ins Netz (19.). Nur  zwei Minuten später erhöhte Huber mit seinem vierten Saisontreffer gar auf 2:0 gegen einen Gegner, der mit nur zwei Gegentreffern bislang die beste Defensive der Oberliga stellte. „Wir haben uns unter der Woche speziell darauf eingestellt, dass wir in der Box präsent sind und die Tiefenläufe machen“, erläuterte Fabian Himmel vom Trainerteam des SVO in fußballerischer Fachsprache und das zeigte offensichtlich Wirkung, denn die Achertäler boten bis dahin eine überzeugende Vorstellung. Nach 41 Minuten hatte der aufgerückte Innenverteidiger Luca Fritz seinen großen Auftritt. Eigentlich trifft Oberacherns >Mister Zuverlässig< ja nur per Kopf ins gegnerische Gehäuse, jetzt versuchte er es über die starke rechte Seite mal mit dem Fuß und prompt zappelte der von Rielasingens Dominik Compagnucci Alemeida noch abgefälschte Ball zum 3:0 im Gästehehäuse.

Kein Wunder, dass das junge Team des SVO wie schon beim letzten Heimspiel gegen den FC 08 Villingen von den 220 Zuschauern im Waldseestadion mit viel Beifall in die Halbzeitpause verabschiedet wurde.

Nach dem Wechsel waren die Gäste zwar um den Anschlusstreffer bemüht, blieben zunächst aber einfach zu ideenlos. Das änderte sich erst, als Rielasingens Coach Michael Schilling mit Pascal Sagmeister und Stephan Ohnmacht zwei frische Kräfte brachte (57.). Zum Glück hatte der SVO aber mit Mark Redl einen Keeper zwischen den Pfosten, der gleich zweimal gegen Rielasingens stärksten Akteur Albert Malaj mit klasse Paraden klären konnte ((68./72.). Delio Palmieri, von SVO-Coach Himmel wieder in die Startelf beordert, hatte in Minute 75 das 4:0 auf dem Fuß, setzte das Leder nach schöner Hereingabe von Huber aber einen Meter über das Gästegehäuse. In Minute 79 fiel dann doch der zu diesem Zeitpunkt auch verdiente Anschlusstreffer durch den mit Abstand gefährlichsten Gästeakteur Albert Malaj. Der SVO wankte aber nur kurz und war am Ende dem 4:1 näher als die Gäste einem weiteren Anschlusstreffer. Der eingewechselte Rais Awell scheiterte erst an FCR-Keeper Klose (88.), dann traf er aus vollem Lauf nur den Pfosten (90.) und in der Nachspielzeit setzte er das Leder knapp am Gästetor vorbei.

Trainerstimmen

Michael Schilling (FCR):

In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht im Spiel. Der Sieg des SVO ist absolut verdient.

Fabian Himmel (SVO):

Gegen die bisher beste Abwehr der Liga haben wir heute drei Tore geschossen. Die ganze Mannschaft hat heute richtig geil gespielt.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Güzelcoban, Durmus (87. Barnick), Ambri (73. Lamm), Huber (76. Awell), Leberer, Asam, Palmieri (83. Schopf),  Ludwig

FC Rielasingen-Arlen: Klose, Bertsch, Compagnucci Almeida, Kunze (57. Sagmeister), Serpa, Malaj, Niedermann, Tost (76. Adrovic), Matt (51. Rasmus), Moreno Fell (57. Ohnmacht), Wellhäuser

Schiedsrichter: Christian Schipper (Stuttgart)

Zuschauer: 220

Tore: 1:0 Palmieri (19.), 2:0 Huber (21.), 3:0 Fritz (41.), 3:1 Malaj (79.)

 

Sportfest des SV Oberachern vom 10. bis 12.09.

Nachdem das traditionelle Sportfest des SV Oberachern im letzten Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte, startet der SV Oberachern ab dem kommenden Freitag einen nächsten Anlauf.
Der Höhepunkt am Freitag ist dabei das traditionelle Elfmeterturnier, das sich in all den Jahren zuvor immer größerer Beliebtheit erfreute. Ab 18.30 Uhr versuchen insgesamt 24 Mannschaften, >das Runde in das Eckige zu bringen<.
Am Samstag stehen um 10.00 bzw. 12.00 Uhr zwei Spiele der Jugendmannschaften auf dem Programm.

Um 15.30 Uhr trifft dann das Oberligateam des SV Oberachern in der mit Spannung erwarteten Partie auf den 1. FC Rielasingen-Arlen.
Dabei werden bei allen SVO-Fans wieder böse Erinnerungen wach an jenen 22.08. letzten Jahres, als man im SBFV-Finale im Freiburger Schwarzwaldstadion dem FC Rielasingen mit 0:3 unterlag und damit zum dritten Mal nach 1996 und 2016 den Einzug in die DFB-Pokalrunde verpasste.

Am Sonntag finden dann um 11.00 bzw. 12.30 Uhr zwei weitere Jugendspiele statt.
Um 15.00 dürfen sich die SVO-Fans auf den Start der neuformierten zweiten Mannschaft freuen.
Nachdem diese aus finanziellen Gründen aus der Landesliga am Ende der Saison 19/20 zurückgezogen wurde, will man jetzt in der Kreisliga B einen Neuanfang mit vielen jungen Spielern wagen. „Wir freuen uns riesig, dass es uns gelungen ist, wieder eine zweite Mannschaft zu melden. Diese Truppe besteht hauptsächlich aus dem letztjährigen Oberacherner A-Jugend Jahrgang und ist schon eine verschworene Gemeinschaft. Der Sprung von den Junioren in die Senioren ist zwar eine Herausforderung, aber die Jungs haben in der Kreisliga B große Chancen, viel zu lernen und regelmäßig zu spielen.
Mit Afrim Bejta konnten wir den letztjährigen A-Jugendtrainer für dieses Team gewinnen und das ist natürlich eine Idealbesetzung, da er seine Jungs schon in den letzten beiden Jahren betreut hat“, so SVO-Chef Ralf Lorenz voller Stolz. „Vorne mitspielen“, sagte Bejta zu Beginn der Vorbereitungsphase.
Im ersten Spiel geht es jetzt gegen den TuS Greffern und da will der ehrgeizige SVO-Trainer mit seiner blutjungen Truppe auch gerne den ersten Dreier einfahren.

Zum Abschluss der Neuauflage des Sportfestes steht um 17.30 Uhr ein weiteres Jugendspiel auf dem Programm.
Für beste Bewirtung und gute Unterhaltung ist unter Einhaltung der gängigen Corona-Vorschriften bestens gesorgt, so der Veranstalter.

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Linx – SV Oberachern 1:0 (0:0)

Gute Stürmer sind dann zur Stelle, wenn man am wenigsten mit ihnen rechnet, da sie davor ganz unscheinbar agierten. Die dann aber bei der einen, alles entscheidenden Aktion nur wenige Zentimeter Platz brauchen, ja die eine Millisekunde früher schalten als der Gegner – und eiskalt vollstrecken. Marc Rubio ist so ein Stürmer. Ein richtig guter. Für die Oberliga ist der erfahrene Goalgetter des SV Linx gar ein sehr guter, der am Samstagmittag ein umkämpftes und ausgeglichenes Derby gegen den SV Oberachern mit einer Aktion zu Gunsten der Hanauerländer entschied.

 

Es lief die 69. Minute im Hans-Weber-Stadion vor 750 Zuschauern, als sich auf der linken Flanke Marius Hauser und der agile David Assenmacher durchkombinierten, Letzterer eine Bilderbuchflanke in den Strafraum zog – wo Rubio seinen Bewachern Nicola Leberer und Luca Fritz entwischte und zu einem Weltklasse-Flugkopfball ansetzte, der förmlich in den Maschen einschlug. „Das war gut gespielt. Es war eine geile Flanke von David und da ist Marc Rubio dann gnadenlos. Es war ein typisches Derby, das normalerweise unentschieden ausgeht“, sagte SVL-Trainer Thomas Leberer hinterher. Sein Oberacherner Kollege Mark Lerandy haderte mit dem Ergebnis: „Ich denke, dass wir über das ganze Spiel hinweg die bessere Mannschaft waren, am Ende des Tages bringt es uns aber nix. Es müssen die Bälle über die Linie gedrückt werden, das machen wir aktuell nicht regelmäßig und nicht gut genug. Deswegen hat Linx zwölf Punkte und wir vier.“

Dabei lieferte der SVO eine ordentliche Auswärtspartie ab, war gerade vor der Pause das spielbestimmende Team, versuchte, zielstrebig und direkt nach vorne zu spielen. Doch vor dem Tor agierten Stürmer Nico Huber und Co. dann viel zu umständlich, viel zu harmlos – der finale Pass fand meist keinen Abnehmer.

Die Hausherren dagegen blieben gerade offensiv in den ersten 45 Minuten vieles schuldig. Dennoch hatte der SVL die erste Chance des Spiels, als der Ball nach einem Freistoß eher per Zufall zu Rubio, der bis auf sein Tor nahezu komplett von der SVO-Innenverteidigung abgemeldet wurde, kam, dieser blitzschnell schaltete und aus wenigen Metern Mark Redl zu einer Glanzparade nötigte (18.). Die Gäste, die in der ersten Halbzeit allein fünf Eckbälle verzeichneten, kamen gefährlich vors SVL-Tor als Benedikt Asam Daniel Künstle aus spitzem Winkel prüfte (29.). Nur eine Minute später stand der Schlussmann erneut im Mittelpunkt, als er eine Ecke erst unzureichend wegfaustete, den Nachschuss von Marvin Ludwig aber gerade noch über die Latte lenken konnte. Eine knappe Halbzeitführung für die Lerandy-Truppe wäre durchaus verdient gewesen.

Nach der Pause mussten beide Teams den heißen Temperaturen und dem Mittwochspiel Tribut zollen. Nach 23 Minuten Leerlauf hatte erneut der SVO die erste gute Aktion auf seiner Seite – doch ein Fritz-Kopfball strich am Pfosten vorbei. Besser machte es dann 60 Sekunden später Rubio, der nach dem ersten durchdachten Linxer Spielzug zum Tor des Tages in die Maschen köpfte.

Wer nun mit einer Drangphase der Gäste rechnete, sah sich getäuscht. Zwar gab sich der SVO keineswegs auf, kombinierte sich meist ins letzte Drittel, wo dann aber bei der SVL-Defensive um Adrian Vollmer Endstation war. Nur bei einem Springmann-Schuss (76.) war der Heimsieg noch in Gefahr.

SV Linx: Künstle – Feger, Vollmer, Schwenk, Aras – Gülsoy, Sepp, Recht (46. Hauser) – Assenmacher (78. Assenmacher), Rubio (78. Joseph), Martin (46. Hauser).

SV Oberachern: Redl – Awell (60. Palmieri), Springmann (80. Gueddin), Leberer, Fritz, Asam – Ludwig, Güzelcoban – Huber, Durmus (90. Schopf), Ambri (73. Dietrich).

Schiedsrichter: Matthias Wituschek – Zuschauer: 750 – Tor: 1:0 Rubio (69.) – Gelbe Karten: Sert, Gülsoy, Kyre – Awell, Springmann, Palmieri – Beste Spieler: Vollmer, Gülsoy – Asam, Leberer.

 

Oberliga Baden-Württemberg   

SV Oberachern – FC 08 Villingen  3:2 (3:2)

Mit einer beeindruckenden Energieleistung erkämpfte sich der SV Oberachern seinen ersten Saisonsieg, der am Ende mehr als verdient war.

Wie schon beim 1:5 in Ravensburg hatte der SVO dabei einen Auftakt nach Maß. Nach einer verunglückten Rückgabe von Frederick Bruno auf 08-Keeper Andrea Hoxha traf Nico Huber zum 1:0. Die Antwort der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem Fehler in der SVO-Defensive klatschte das Leder erst an den Pfosten, den Abpraller drückte Erich Sautneri zum 1:1 über die Linie (9.). Die von Cemal Durmus getretene erste Oberacherner Ecke köpfte Marvin Ludwig zur erneuten Führung ins Villinger Gehäuse. Danach waren wieder die Gäste am Zug. Kamran Yahyaijan mit dem 2:2 in Minute 18. Vier Minuten später brachte Huber den SVO mit seinem dritten Saisontreffer wieder mit 3:2 in Front. Auch danach waren es die Achertäler, die auf die Tube drückten, vor allem wenn Goalgetter Huber in Szene gesetzt wurde.

Mit viel Beifall wurden die Spieler des SV Oberachern in die Pause verabschiedet, zeigten sie doch bis dahin die mit Abstand stärkste Saisonleistung.

Mit Patrick Peters und Nico Tadic brachte Villingens Coach Marcel Yahyaijan nach der Pause zwei frische Kräfte. Mohammed Ambri hatte das 4:2 auf dem Fuß, scheiterte aber an Hoxha, der zur fünften Oberacherner Ecke klären konnte (59.). Auf der anderen Seite scheiterte Yahyaijan am glänzend parierenden SVO-Schlussmann Mark Redl (64.).

Als auf Villinger Seite Lhadji Badiane in der 69. Minute eingewechselt wurde rieben sich viele  Oberacherner Zuschauer verwundert die Augen. Beim SVO wurde zu Beginn der Woche der Vertrag mit Badiane, der zuletzt wegen fortwährender muskulärer Probleme nicht zur Verfügung stand, im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Nur einen Tag später wechselte der 34-jährige Ex-Profi zum heutigen Gegner und wurde in Minute 69 für Frederick Bruno eingewechselt. Villingens medizinische Abteilung hatte dabei wohl gute Arbeit verrichtet. Der eingewechselte Mehmet Güzelcoban verzog danach nur knapp, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit hatte der SVO großes Glück, dass der Kopfball von Mauro Chiurazzo nur den Pfosten des SVO-Gehäuses streifte.

Dann war Schluss und die Mehrzahl der 350 Zuschauer spendete minutenlangen Beifall für eine starke Leistung der Achertäler.

Trainerstimmen

Marcel Yahyaijan (FC 08):

In der Summe war es am Ende ein verdienter Sieg für den SV Oberachern und für die Zuschauer ein tolles Spiel. In der 2. Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch.

Pech für uns, das der Kopfball in der Nachspielzeit nur am Pfosten landete.

Fabian Himmel (SVO):

Wir haben zwar nicht die Qualität von Villingen aber mit brutal viel Herz und Leidenschaft das Spiel betrieben. Mich freut es für meine Jungs, die heute alles in die Waagschale geworfen haben und am Ende auch verdient als Sieger vom Platz gingen.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (90.Dietrich), Ambri (83. Gueddin), Huber (71. Awell), Springmann, Leberer, Asam, Palmieri (77. Güzelcoban),  Ludwig

FC 08 Villingen: Hoxha, Chiurazzi, Busam, Plavci, Yahyaijan, Mbem-Som Nyamsi (46. Tadic), Rama-Bitterfeld (46. Peters), Kunz, Bruno (69. Badiane), Albrecht, Sautner (87. Bak)

Schiedsrichter: Timo Bugglin (Weil)

Zuschauer: 350

Tore: 0:1 Huber (4.), 1.1 Sautner (9.), 2:1 Ludwig (16.), 2:2 Yahyaijan (18.), 3: 2 Huber (22.)

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC 08 Villingen, Mittwoch 18.00 Uhr

„Der Sieg war am Ende  verdient. Wir schaffen es in einer guten Anfangsphase, in der wir gut gepresst und viele Bälle erobert haben, nicht das 2:0 zu machen. Ähnlich wie gegen Backnang bekommen wir in einer Phase, in der wir am Drücker sind, das Tor. Da fehlt der jungen Truppe einfach in manchen Momenten noch die nötigen Abgezocktheit und Erfahrung“, sagte  Fabian Himmel nach dem 1:5 seiner Truppe beim FV Ravensburg.

Jetzt geht es gegen den ungeschlagenen Tabellenführer  FC 08 Villingen, der mit Harry Föll (Saison 19/20), Mathias Heiligenstein und Jonas Busam (jeweils 20/21) gleich 3 Spieler in seinen Reihen hat, die alle schon das SVO-Trikot trugen. Einmal mehr ein weiterer dicker Brocken für die Achertäler, die weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten.

Auf das südbadische Derby gegen die Schwarzwälder freut man sich in Oberachern ganz besonders, auch wenn da immer wieder ungute Erinnerungen wach werden an jenen 28.05.2016, als Villingens Kapitän Benjamin Barg exakt um 14.45 Uhr den Verbandspokal vor 2500 Zuschauern in den sonnigen Himmel des Offenburger Karl-Heitz-Stadions hob und den SV Oberachern, der eigentlich schon wie der sichere Sieger aussah, ins Tal der Tränen schickte. Wenige Tage zuvor noch aus der Oberliga abgestiegen, feierten die traditionsreichen Nullachter mit dem späten 5:3 Pokalsieg und dem Sprung in den DFB-Pokal nicht nur in finanzieller Hinsicht so etwas wie ihre zweite Geburtsstunde.

Vor knapp über zwei Monaten wollte der SVO eigentlich die Pokal-Revanche. Nach 90 Minuten stand es leistungsgerecht 1:1 und es folgte für den nach einer umstrittenen Gelb-Roten-Karte dezimierten SVO die kräftezehrende Verlängerung. Der eingewechselte Damian Kaminski hatte in buchstäblich letzter Minute die sichere Entscheidung auf dem Fuß, brachte das Leder aber völlig freistehend aus kürzester Distanz nicht an Keeper Schmittheissler vorbei. So musste schließlich das Elfmeterschießen über den Finaleinzug entscheiden. Die Schwarzwälder hatten dabei das Glück auf ihrer Seite und zogen zum insgesamt 14. Mal ins südbadische Finale ein und triumphierten nur eine Woche später gegen den Freiburger FC mit 5:1 und sicherten sich zum zehnten Mal den südbadischen Pokaltitel.

Ein Akteur der Nullachter, der den SVO mit seinen drei Treffern im Finale 2016 fast im Alleingang erschoss, wird auch am Mittwoch in der Startelf stehen – Nedzad Plavci, derzeit mit vier Treffern auch der erfolgreichste Torschütze der Gäste.

Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO ist sich dabei bewusst, was ihn und sein Team am Mittwochabend erwarten. „Villingen kommt als Tabellenführer ins Waldseestadion und darf sich mit dieser brutalen individuellen Qualität sowie dem hohen Maß an Erfahrung direkt hinter den Meisterfavoriten aus Freiberg und Stuttgart einreihen. Von einem Duell auf Augenhöhe wie vor zwei Monaten im Pokal kann man da nicht mehr sprechen. Deswegen macht es jetzt auch keinen Sinn, die große Revanche anzusagen. Wir wollen Punkte auf unser Konto bekommen. Egal  wie und gegen wen – dafür werden wir alles reinhauen“.

Hinter dem Einsatz der angeschlagenen Constantin Koch und Gabriel Springmann stehen noch kleine Fragezeichen. Ansonsten steht der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung.

 

Oberliga Baden-Württemberg

FV Ravensburg – SV Oberachern 5:1 (4:1)

„Das Auswärtsspiel in Ravensburg gehört sicher zu den schwersten in der Oberligasaison. Wir werden einen absoluten Sahnetag brauchen, um da etwas Zählbares zu holen“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel schon vor der Reise ins Oberschwäbische. Er sollte Recht behalten, denn schon zum vierten Mal hintereinander zogen die Achertäler in der Spielestadt den Kürzeren.

Dabei sah es eine Viertelstunde lang ganz gut. Der SVO erwischte einen Traumstart und ging nach gerade mal vier Minuten durch Nico Huber in Führung. Die mitgereisten SVO-Fans atmeten erst einmal tief durch, das 0:1 war endlich der erste Saisontreffer des Oberacherner Torjägers, dem zuletzt das Pech förmlich an den Kickstiefeln klebte.

Der FV Ravensburg, der zuletzt mit einem 5:0 Kantersieg beim FC Nöttingen aufhorchen ließ, fand zunächst nur schwer in die Partie, weil man sich immer wieder zahlreiche Ballverluste erlaubte. Das sollte sich nach dem 1:1 durch Felix Schäch (16.) aber schnell ändern. Mit einem lupenreinen Hattrick in gerade einmal 19 Minuten (18./21./37.) sorgte Ravensburgs Goalgetter Daniel Schachtschneider, der konsequent die Fehler im jungen SVO-Team bestrafte, für eine mehr als beruhigende 4:1 Halbzeitführung. Delio Palmieri hatte zuvor in Minute 40 noch die Chance zum Anschlusstreffer, verfehlte den Kasten von FVR-Keeper Kraus aber nur um Zentimeter.

In der Halbzeit wechselte der SVO gleich doppelt. Für Jan Dietrich und Constantin Koch brachte Coach Fabian Himmel mit Rais Awell und Gabriel Springmann frische Kräfte.

Doch auch In Durchgang zwei machte der FV Ravensburg zunächst einmal da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Keine zwei Minuten waren absolviert, da staubte Thomas Zimmermann gar zum 5:1 ab. Die Elf von Ex-Profi Steffen Wohlfahrt schaltete danach einen Gang runter. Der SVO, der trotz des klaren Rückstands nie aufsteckte, konnte das Spiel jetzt ausgeglichen gestalten und sich auch einige Möglichkeiten erarbeiten.

Am Ende ein verdienter Sieg des FV Ravensburg, der aber mit Sicherheit um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.

Bereits am Mittwoch um 18.00 Uhr wartet mit dem noch ungeschlagenen Tabellenführer FC 08 Villingen der nächste dicke Brocken auf den SVO.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich (46. Springmann), Zwick, Durmus, Huber, Leberer, Asam, Palmieri (81. Schopf), Koch (46. Awell), Ludwig (74. Ambri)

FV Ravensburg: Kraus, Hörger (51. R. Soyudogru), Jeggle, Zimmermann, Geiselhart, Altmann, S. Boneberger, Schachtschneider (63, Abeselom), Schäch, Strauß (76. Chrobok), J. Boneberger (51. B. Soyudogru)

Schiedsrichter: Vincent Schöller (Haiterbach)

Zuschauer: 250

Tore: 0:1 Huber (4.), 1:1 Schäch (16.), 1:2 Schachtschneider (18.) , 1:3 Schachtschneider (21.), 1:4 Schachtschneider (37.), 1:5 Zimmermann (47.)

 

Oberliga Baden-Württemberg

FV Ravensburg – SV Oberachern, Samstag 14.00 Uhr

 

Mit dem 4:1 am Mittwochabend beim Landesligisten  SV Oberwolfach löste der Oberligist SV Oberachern seine Pokal-Pflichtaufgabe und schaffte somit einmal mehr den Sprung ins Viertelfinale des SBFV-Pokals. „Die Jungs haben gegen einen tiefstehenden, aggressiven Gegner immer wieder gute Lösungen gefunden“, bilanzierte ein insgesamt zufriedener Coach Fabian Himmel. Gleichzeitig haderte er aber wie so oft mit der Chancenverwertung: „Obwohl wir vier Tore machen, haben wir gerade vor dem 1:0 durch Nico Huber wieder einige große Möglichkeiten liegen gelassen. Da müssen wir – gerade im Oberligaalltag – einfach konsequenter werden“.

Erste Gelegenheit dazu besteht am Samstag. Nach drei Heimspielen zum Auftakt seiner insgesamt achten Oberligasaison führt die lange Reise ins Oberschwäbische zum FV Ravensburg, wo der SVO bei seinen bisherigen Auftritten noch nie etwas ernten konnte.

Die Elf von Ex-Profi Steffen Wohlfahrt setzte zuletzt mit dem 5:0 in Nöttingen ein ganz dickes Ausrufezeichen. Ein Punkt in Ravensburg könnte man da schon als großen Erfolg feiern.

Der SVO-Coach weiß, was seine Elf dort erwartet: „Das Auswärtsspiel in Ravensburg gehört sicher zu den schwersten in der Oberligasaison. Die Truppe von Steffen Wohlfahrt hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert und ist gut aufeinander abgestimmt. Seine Mannschaft bringt extrem viel Qualität und Einsatzfreude. Gerade nach Ballgewinn zeichnet die Ravensburger ihr schnelles Umschaltspiel aus. Da müssen wir hellwach sein und unsere Organisation auch in eigenen Ballbesitzphasen gut vorbereiten. Alles in allem werden wir einen absoluten Sahnetag brauchen, um etwas Zählbares aus Ravensburg mitnehmen zu können.“

André Lamm befindet sich nach seiner Achillessehnenverletzung wieder im Aufbautraining. Bis zu seinem ersten Einsatz wird es aber wohl noch einige Wochen dauern. Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO hofft, dass Angreifer Lhadji Badiane (Muskelverletzung) in Ravensburg endlich wieder zur Verfügung steht und Rachid Gueddin seine Erkältung (kein Corona!) auskuriert hat. Offen ist auch der Einsatz von Gabriel Springmann, der beim Pokalspiel angeschlagen vom Feld musste.

 

 

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SBFV-Rothaus-Pokal Achtelfinale

 

 

 

 

 

SV Oberwolfach – SV Oberachern 1:4 (0:2)

Mit einem verdienten 4:1 beim Landesligisten SV Oberwolfach wurde der SV Oberachern seiner Favoritenrolle gerecht und schaffte den Sprung in die nächste Runde.

30 Minuten lang hatte der Oberligist eigentlich alles im Griff. Dann schlich sich bei der jungen Truppe etwas der Schlendrian ein. „Spielt wieder klare Bälle“, forderte Coach Fabian Himmel. Glück für sein Team, dass die Gastgeber daraus kein Kapital schlagen konnten. Die Truppe von Jogi Kehl tauchte zwar immer wieder vor dem SVO-Gehäuse auf, doch gute Möglichkeiten blieben aus.

Dabei war es der Underdog, der die erste Duftmarke bereits nach zwei Minuten setzte. Ein gefährlicher Schuss von Kapitän Felix Rauber zischte nur knapp über das Gehäuse von Oberacherns Keeper Mark Redl.

Dann schalteten die Achertäler in den Vorwärtsgang. Erst scheiterte Nico Huber (3.), dann der agile Delio Palmieri (7.). In Minute 19 beendete der zuletzt glücklose Huber seine Torflaute und traf nach feiner Einzelleistung zum 0:1 (19.). Vier Minuten später donnerte Noah Zwick den Ball unhaltbar für Keeper Tobias Armbruster zum 0:2 in den Winkel. Palmieri (31.) hatte gar das 0:3 auf dem Fuß, scheiterte aber an Armbruster.

Vier Minuten nach der Pause traf Cemal Durmus zum vorentscheidenden 0:3. Erneut Durmus erhöhte nach 53 Minuten auf 0:4 und spätestens jetzt war jedem der 450 Zuschauer eigentlich klar, dass der SV Oberachern ins Viertelfinale des SBFV-Pokals einziehen wird. Fast im Gegenzug verkürzte Jonas Wolf für die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber auf 1:4. Der SV Oberwolfach drängte gegen einen SV Oberachern, der das Ergebnis jetzt nur noch verwalten wollte, auf den verdienten zweiten Treffer, blieb am Ende aber unbelohnt.

SV Oberwolfach: Armbuster, Bonath, N. Springmann, P. Herrmann, Wild, Rauber (72. Sum), Wolf, M. Herrmann (46. Schrempp), P. Heitzmann (57. Dieterle), M. Heizmann, Boser (74. T. Springmann)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Zwick, Durmus (69. Schopf), Ambri, Huber (78. Koch), Springmann (46. Awell), Leberer, Palmieri (57. Güzelcoban), Ludwig

Schiedsrichter:  Mathias Heilig (Erzingen)

Zuschauer: 450

Tore: 0:1 Huber (19.), 0:2 Zwick (23.), 0:3 Durmus (49.), 0:4 Durmus (53.), 1:4 Wolf (54.)

 

Pokalspiel in Oberwolfach

Pokalspiel Oberwolfach – neue Corona-Vorgaben
… wir haben heute Morgen folgende Info aus Oberwolfach bekommen :
Zuschauerbegrenzung ist aufgehoben – es gelten die 3-G-Regeln
alle Genesene / Geimpfte und negativ getesteten können zuschauen, ohne 3-G = kein Zutritt !
       
A. Knopf GmbH Unternehmensgruppe
Kirchweg 8 – 77830 Bühlertal

SBFV-Rothaus-Pokal Achtelfinale

 

 

SV Oberwolfach – SV Oberachern,
Mittwoch 19.00 Uhr

 

 

„Natürlich wollen und werden wir eine Runde weiter kommen“, lautet die einhellige Vorgabe von Oberacherns Trainerduo Fabian Himmel und Mark Lerandy vor dem Pokalauftritt ihrer Elf am Mittwoch.

Alle Jahre wieder, denn wie schon in den Pokalrunden 19/20 und 20/21 führt die Reise des SV Oberachern an den Unterlauf der Wolf zum SV Oberwolfach. Der Landesligist, der bereits in der achten Saison von Joachim Kehl trainiert wird, gilt als ausgesprochen heimstark. Das bekamen die Achertäler bei ihren Pokalauftritten auf dem dortigen Kunstrasen schon zweimal deutlich zu spüren. Am 04.03.2020 rettete man sich dank zweier später Treffer von Nico Huber mit 3:1 ins Halbfinale und vor fast genau einem Jahr ersparte Marvin Ludwig dem SVO mit seinem Tor zum 2:1 in vorletzter Minute die Verlängerung.

„Das wird auf dem extrem kleinen Kunstrasen gegen einen aggressiven und disziplinierten Gegner aber alles andere als ein Selbstläufer“, warnt Coach Himmel, der die positiven Aspekte trotz der etwas unglücklichen 1:3 Niederlage gegen die TSG Backnang mit in die nächsten Spiele nehmen will:  „Da ist es uns gelungen, sehr viele Chancen herauszuspielen und  das war im Vergleich zu den vorangehenden Spielen eine wichtiger Schritt nach vorne“.

Der SVO-Coach hofft nicht nur auf den Einsatz seines zuletzt angeschlagenen Angreifers Lhadji Badiane (muskuläre Probleme), sondern auch auf Tore seines derzeit arg vom Pech verfolgten Goalgetters Nico Huber.

„Auf dem Platz in Oberwolfach und im Hinblick auf die taktische Ausrichtung unseres Gegners sind etwas andere Qualitäten gefragt, als im Spiel gegen Backnang. Je nach den Trainingseindrücken kann es daher gut möglich sein, dass wir auf zwei oder drei Positionen rotieren“, so Himmel.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSG Backnang 1:3 (0:1)

Auch nach dem dritten Heimspiel in Serie muss der SV Oberachern auf seinen ersten Dreier in der noch jungen Oberligasaison warten. Dabei war die Niederlage gegen die TSG Backnang durchaus vermeidbar. „Den größten Vorwurf den wir uns machen müssen ist die Anzahl der vergebenen Torchancen. Deshalb stehen wir heute ohne Punkte da“, bilanzierte Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO hinterher. Dennoch blickt der ehrgeizige Coach optimistisch in die Zukunft: „Irgendwann wird die Arbeit und unser Aufwand auch belohnt“, so Himmel.

 

Die Gäste, die mit zwei Siegen optimal in Saison starteten, legten vor den 240 Zuschauern im Oberacherner Waldseestadion von Beginn an los wie die Feuerwehr und ließen den SV Oberachern lange Zeit überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Nach einer Viertelstunde standen bereits fünf Ecken auf ihrem Konto – bis zur Pause waren es gar deren 11 (!) – und die SVO-Defensive hatte dabei Schwerstarbeit zu verrichten. In Minute 10 zischte ein abgefälschter Schuss von Mert Tasdelen knapp über das SVO-Gehäuse. Die fällige Ecke setzte TSG-Spielertrainer Mario Marinic per Kopf an die Unterkante der Latte. Vom SVO war zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen, zu groß war die Dominanz der Württemberger. Die von Louis Wiesheu getretene siebte TSG-Ecke führte schließlich nach 27 Minuten zur bis dahin eigentlich längst überfälligen Gästeführung. Loris Maier stocherte das Leder aus fünf Metern zum 0:1 über die Linie, weil der SVO zuvor den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte. Es dauerte eine gute halbe Stunde, dann sendeten auch die Gastgeber endlich die ersten  Lebenszeichen. Nach Ecke von Cemal Durmus hatte der aufgerückte Defensivakteur Noah Zwick (32.) per Kopf ebenso die gute Möglichkeit zum Ausgleich wie nur vier Minuten später Neuzugang Delio Palmieri, der das Leder aber aus kurzer Distanz einen Meter neben den TSG-Kasten setzte. Es sollten bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Felix Ehing (Engen) die einzig richtig gefährlichen Aktionen im Gästestrafraum bleiben. Sekunden vor dem Wechsel vereitelte SVO-Keeper Mark Redl eine weitere Großchance von Gäste-Torjäger Mario Marinic.

 

Auch in Durchgang zwei machten die TSG zunächst einmal da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Dann holte Thomas Doser Oberacherns Nico Huber im Strafraum ungeschickt von den Beinen. Den fälligen Strafstoß setzte Rais Awell zum 1:1 ins linke Eck (53.).  TSG-Keeper Marcel Knauss ahnte zwar die Ecke, blieb gegen den platzierten Schuss des wendigen SVO-Angreifers aber machtlos.

Der SVO witterte jetzt Morgenluft, doch die Antwort der Gäste folgte prompt. Erst konnte Redl noch glänzend parieren, dann staubte Marinic zum 1:2 ab (59.). „Nach dem verdienten 1:1 fällt fast aus dem Nichts heraus das 1:2. Dennoch stimmte auch danach die Moral der Truppe“, so Coach Fabian Himmel. Awell hatte nur fünf Minuten später die Riesenchance zum erneuten Ausgleich, setzte das Leder aber nach schöner Vorarbeit von Palmieri freistehend neben das Gehäuse. Glück für die Gäste, dass Thomas Doser in höchster Not noch vor dem dahinter lauernden Nico Huber klären konnte (71.). Beim SVO stimmte jetzt auch die Körpersprache und so konnte man endlich auch selbst starke Akzente setzen. Erneut Huber, dem das Pech aber derzeit förmlich an den Stiefeln klebt, traf in Minute 78 nur das Außennetz und der eingewechselte Mohammed Ambri scheiterte kurz darauf per Kopf an Knauss im TSG-Kasten. Der SVO war ganz nah dran am Ausgleich, doch dann beendete der eingewechselte Shqiprim Binakaj mit dem 1:3 (83.) per Kopf alle Träume der Einheimischen. Am Ende war der Sieg der TSG, die lange Zeit einen starken Eindruck hinterließ, auch nicht ganz unverdient, fiel aber mit Sicherheit um ein Tor zu hoch aus.

 

Backnangs sympathischer Spielertrainer Mario Marinic konnte sein Glück hinterher kaum fassen.

„Wir haben richtig gut ins Spiel gefunden aber vergessen, das zweite Tor zu machen. Dann kriegst du das 1:1 und danach war es ein offener Schlagabtausch. Wir müssen uns bei unserem Torwart bedanken, dass er gegen Nico Huber das 2:2 verhinderte. Im nächsten Atemzug fällt das 1:3 und dann war die Messe gelesen. Morgen früh muss ich mich nach so einem Saisonstart mit neun Punkten aus drei Spielen gleich zweimal zwicken“, schmunzelte der 36-jährige.

 

Zeit zum Wunden lecken haben die Achertäler indes nicht. Bereits am Mittwoch um 19.00 Uhr gastiert man im Achtelfinale des SBFV-Pokals beim Landesligisten SV Oberwolfach. Danach führt die weite Reise am Samstag zum FV Ravensburg (Spielbeginn 14.00 Uhr) und nur vier Tage später trifft man daheim auf den FC 08 Villingen.

 

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus, Huber, Springmann (89. Schwarz), Awell (76. Schopf), Leberer, Asam, Palmieri (64. Ambri), Ludwig (83. Güzelcoban)

TSG Backnang: Knauss, Bauer (45.+2 Doser), Geldner (80. Binakaj), Tasdelen (64. Kalafatis), Marinic, Tichy, Le. Maier, Dannhäußer (83. Weiler), Wiesheu, Lo. Maier, Bitzer

Schiedsrichter: Felix Ehing (Engen)

Zuschauer: 240

Tore: 0:1 Loris Maier (27.), 1:1 Awell (53./FE), 1:2 Marinic (59.), 1:3 Binakaj (85.)

Info zu Achtelfinale SBFV Pokal am 25.08. in Oberwolfach

     

 

SV Oberwolfach – SV Oberachern – SBFV Rothaus Pokal Achtelfinale 25.08.2021
Sportplatz Oberwolfach

 

Folgendes wurde mit dem SV Oberwolfach für das Pokalspiel nächsten Mittwoch vereinbart:

 

Eintritt : 8,- normal  + 5,- ermäßigt
Aufgrund Corona sind max. 500 Zuschauer zugelassen.
Wir haben 150 Karten für SVO-Fans reserviert und müssen bis Dienstag-Mittag melden ob wir die alle brauchen.

Verbindliche Reservierungen für Karten werden am Samstag während des Spieles gegen Backnang am Sektstand / Fanshop angenommen.
Des Weiteren können bis Dienstag 12.00Uhr über info@svoberachern.de Karten online reserviert werden.

Wir erstellen somit eine Namens-Liste und übergeben diese an die Kassierer in Oberwolfach.
–        Zuschauer ohne Reservierung fahren auf eigene Gefahr nach Oberwolfach und kommen ggf. nicht rein !
Es zählt das „Windhundprinzip“ – wer zuerst reserviert bekommt zuerst, wenn das Kontingent weg ist ist es weg.

Die Reservierung ist verbindlich !
Wir behalten uns vor bei Nichterscheinen den Eintrittspreis einzufordern und bei zukünftigen Spielen diese Zuschauer nicht mehr zu berücksichtigen.

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – TSG Backnang, Samstag 15.30 Uhr

Der grandiosen Vorstellung des Oberligisten SV Oberachern gegen den SGV Freiberg folgte prompt der Rückschlag gegen den Ex-Zweitligisten SSV Reutlingen. Das ist sicher auch der Unerfahrenheit der jungen Truppe geschuldet, die beim 1:4 zwar kräftig Lehrgeld bezahlte, aber daraus ja auch lernen kann. „Wir haben es ja schon nach dem Spiel gegen Freiberg gesagt – die junge Mannschaft wird Schwankungen in ihren Leistungen aufweisen, aber definitiv in jedem Spiel reifer“, betont Mark Lerandy vom Trainerstab des SVO.

„Wir müssen uns schütteln und am Samstag mit einer anderen Einstellung ins Spiel gehen und das werden wir auch“, versprach sein Kollege Fabian Himmel nach der ersten Saisonniederlage.

Im dritten Heimspiel in Serie wartet nun aber mit der TSG Backnang schon die nächste schwere Aufgabe auf die Achertäler.

Die Württemberger konnten mit zwei Siegen in Lörrach-Brombach (2:0) und daheim gegen den stark eingeschätzten FC Nöttingen (3:1) einen Auftakt nach Maß verzeichnen. Das Spiel der Gäste steht und fällt mit Spielertrainer Mario Marinic, der seit Jahren auch zu den  Top-Torjägern der Oberliga zählt. „Nächste Saison ist Schluss“, kündigte der mittlerweile 36-jährige zwar an,  doch so richtig daran glauben, will das man in Backnang noch nicht.

Die Heimpartien gegen die Württemberger in der Saison 17/18 und 18/19 und konnte der SVO jeweils mit 4:0 bzw. 4:3 für sich entscheiden. Zuletzt standen sich beide Teams vor fast genau zwei Jahren in Backnang gegenüber (1:1).

SVO-Coach Mark Lerandy ist sich der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst und reicht die Favoritenrolle auch gleich einmal an die Gäste weiter. „Wir sind nur Außenseiter. Trotzdem wollen wir versuchen, am Samstag etwas zu holen“.

Die Langzeitverletzten Constantin Koch und André Lamm befinden sich wieder im Aufbautraining. Der Einsatz des gegen Reutlingen schmerzlich vermissten Marvin Ludwig (Zerrung) und von Routinier Lhadji Badiane (Muskelverletzung) erscheint mehr als fraglich.

 

 

Vorbereitungsspiel Team 2

Nachdem man eine Woche zuvor die A-Junioren des Acherner JFV mit 5:2 bezwungen hatte,
ging es im 2. Vorbereitungsspiel zur neuen Saison zum A-Kreisligisten SC Eisental.
Am Ende stand ein 1:1 was dem Spielverlauf auch entsprach.

Das Tor für Team 2 erzielte in der 54. Minute Moritz Schmidt.

 

 

Bereits am Freitag 20.08. geht es wieder zu einem A-Kreisligisten nach Sasbach,
Gegner wird sein der SV Sasbach 2.

Spielbeginn ist um 19.00 in Sasbach.

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SSV Reutlingen 1:4 (1:1)

Nach dem mehr als überzeugenden 1:1 zum Saisonstart gegen den Liga-Topfavoriten SGV Freiberg musste Oberligist SV Oberachern gegen den SSV Reutlingen eine empfindliche 1:4 Niederlage hinnehmen. Fabian Himmel vom Trainerstab des SVO brachte es hinterher deutlich auf den Punkt: „Vor gerade mal sieben Tagen haben wir noch von der Mentalität gesprochen und dass wir in jedem Spiel alles abrufen müssen. Nach dem frühen 1:0 ist das Team aber komplett in den Sommermodus übergesprungen“.

Sein Kollege Maik Schütt vom SSV Reutlingen strahlte hinterher mit der Sonne um die Wette: „Ich bin überglücklich, dass wir endlich mal drei Punkte aus Oberachern mit nach Hause nehmen dürfen, nachdem es in den letzten Jahren hier nichts zu holen gab“.

Gegenüber dem Pokalauftritt unter der Woche gegen Kehl mussten die Achertäler ihr Team auf einer Position verändern. Für den angeschlagenen und zuletzt stark aufspielenden Marvin Ludwig rückte Neuzugang Mehmet Güzelcoban in die Startelf. Der unter der Woche vom SC Schiltigheim verpflichtete 20-jährigen Delio Palmieri durfte erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Die Gäste, die unter der Woche noch recht unglücklich gegen den SGV Freiberg aus dem württembergischen Pokalwettbewerb ausgeschieden sind, taten sich zu Beginn noch recht schwer. Zudem hatten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß. Nico Huber bediente nach einer Viertelstunde mustergültig Rais Awell dessen Schuss SSV-Keeper Jerome Weisheit zum 1:0 unter den Armen durchrutschte. Auf der anderen Seite streifte ein Kopfball von Tim Schwaiger nur die Querlatte des SVO-Gehäuses(23.). Der SSV, der 90 Minuten lang lautstark vom eigenen Anhang angefeuert wurde, erspielte sich in der Folgezeit ein Übergewicht im Mittelfeld und das sollte am Ende auch den Ausschlag geben. Im Anschluss an die dritte Ecke köpfte Kapitän Pierre Eiberger zum zwischenzeitlich verdienten Ausgleich ein (32.). Dann waren aber wieder die Gastgeber an der Reihe, doch Nico Huber (35.), Mohammed Ambri (42.) und auch Gabriel Springmann (45.) blieben bei ihren Aktionen glücklos.

In Durchgang zwei übernahmen die Gäste mehr und mehr die Initiative. Nach einer Stunde fackelte der stark aufspielende Noah Ganaus beim Abschluss nicht lange und donnerte das Leder unhaltbar für Mark Redl zum 1:2 in die Maschen. „Ab da hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass wir das Spiel heute noch aus der Hand geben“, sagte SSV-Coach Maik Schütt, der bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen bewies. Für den angeschlagenen Torschützen Ganaus brachte er Reutlingens langjährigen Publikumsliebling Onesi Kuengienda und der bedankte sich in Minute 70, als er einen Konter mit dem vorentscheidenden1:3 abschloss, weil der SVO einmal mehr in der Vorwärtsbewegung leichtfertig den Ball vertändelte.

Oberachern war in der Folgezeit zwar um den Anschlusstreffer bemüht, konnte den ehemaligen Zweitligisten aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Sekunden vor dem Abpfiff erhöhte der ebenfalls eingewechselte Armin Zukic mit einem trockenen Schuss gar noch auf 1:4.

„Wir müssen uns schütteln und am Samstag mit einer anderen Einstellung ins Spiel gehen und das werden wir auch“, versprach Coach Fabian Himmel nach dem ernüchternden Auftritt seiner jungen Truppe. Da empfängt der SVO am Samstag um 15.30 Uhr im dritten Heimauftritt in Serie die TSG Backnang, die mit sechs Punkten aus zwei Spielen mehr als im Soll steht.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick (77. Dietrich), Güzelcoban (46. Palmieri), Durmus, Ambri (72. Schopf), Huber, Springmann, Awell, Leberer, Asam (72. Gueddin)

SSV Reutlingen: Weisheit, Jäger,  Eiberger, Lübke, Meixner (46. J. Preuß), Wöhrle (89. L. Preuß), Ganaus (60. Kuengienda), Mohr, Schwaiger, Djermanovic (60. Zukic), Schumann

Schiedsrichter: Joshua Zanke (Pforzheim)

Zuschauer: 220

Tore:  1:0 Awell (15.), 1:1 Eiberger (32.), 1:2 Ganaus (60.), 1:3 Kuengienda ( 70.), 1:4 Zukic (90.+3)

 

 

 

 

 

… einen hammer noch!!

.. einen Neuzugang können wir noch präsentieren!

vom SC Schiltigheim zum SV Oberachern wechselt Delio Palmieri

@Delio – Herzlich Willkommen beim SVO – bienvenue à Oberachern

  • Alter: 28/08/2000 (20 Jahre)
  • Größe: 177 cm
  • Position: Mittelfeldspieler
  • Starker Fuß: Rechts

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SSV Reutlingen, Samstag 15.30 Uhr

„Wir haben das Spiel zwar nicht glanzvoll, aber verdient gewonnen und die Partie über weite Strecken ordentlich im Griff gehabt. Nach der Monsterleistung gegen Freiberg war es für Kopf und Beine das erwartet schwere Spiel“, bilanzierte Fabian Himmel  vom SVO-Trainerteam nach dem 3:2 Pokalerfolg gegen den Kehler FV. „Mit dem SV Oberwolfach wartet jetzt im Achtelfinale ein alter Bekannter der letzten Pokaljahre, da freuen wir uns drauf“.

Nach der grandiosen Vorstellung zum Liga-Auftakt beim 1:1 gegen den haushohen Favoriten SGV Freiberg genießt der SV Oberachern am Samstag erneut Heimrecht. Gegner ist dabei kein Geringerer als der ehemalige Zweitligist und württembergische Traditionsverein SSV Reutlingen, der seit 2010 zum festen Inventar der Oberliga gehört. Eigentlich hätte diese Partie am zweiten Spieltag im Reutlinger Kreuzeiche-Stadion stattfinden sollen, doch dieses wurde bis zuletzt als Corona-Impfzentrum genutzt.

Kann die Elf des Trainergespanns Mark Lerandy und Fabian Himmel an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, dann darf man sich auch gegen den SSV etwas ausrechnen.

Beim SVO ist man sich allerdings der Schwere der Aufgabe bewusst: „Mit der unglücklichen 1:2 Niederlage im Württembergischen Pokalwettbewerb gegen Freiberg hat Reutlingen noch einmal deutlich unterstrichen, dass sie ein echtes Kaliber in der Oberliga darstellen. Für einen Erfolg und drei Punkte gilt es, vor allem das gute Umschaltspiel der Reutlinger in den Griff zu bekommen. Auch hier werden unsere Jungs wieder an ihre Leistungsgrenze gehen und den ein oder anderen >dreckigen Meter< fressen müssen“, betont Fabian Himmel.

Die beiden letzten Heimauftritte des SVO gegen den SSV waren stets von Erfolg gekrönt. Zuletzt behielt man am 07.12.2019 knapp mit 2:1 die Oberhand.

Nach der 0:2 Niederlage zum Auftakt beim FC Nöttingen stehen die Gäste schon ein wenig unter Zugzwang und werden alles daransetzen, um die Punkte aus dem Achertal zu entführen.

Beim SVO bangt man noch um den Einsatz von Marvin Ludwig (Zerrung Oberschenkel) und Lhadji Badiane (muskuläre Probleme). Ansonsten steht der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung.

SBFV-Rothaus-Pokal 2. Runde

SV Oberachern – Kehler FV  3:2 (2:1)

 

Obwohl der SVO in Durchgang eins das klar spielbestimmende Team war, stellten sich die personell dezimiert angetretenen Gäste nicht hinten rein und versuchten selbst immer wieder Nadelstiche zu setzen. Gefährlich wurde es für den Oberligisten immer dann, wenn die Grenzstädter ihre Angriffe über Tim Keck auf ihrer starken  linke Seite starteten. In Minute 20 brachte er das Leder scharf nach innen – Julien Rother hielt aus kurzer Distanz den Fuß hin und plötzlich zappelte das Leder zum 0:1 im SVO-Kasten. Beim SVO war es bis dato nur Nico Huber, der für Gefahr vor dem Kehler Gehäuse sorgte. Nach dem Kehler Führungstreffer erhöhte der SVO die Schlagzahl. Huber (26.) und Gabriel Springmann(31.)  scheiterten aber am glänzend reagierenden KFV-Keeper Kevin Mury. Dann brachte der KFV den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Marvin Ludwig donnerte das Spielgerät aus 18 Metern zum 1:1 in die Maschen (32.). Nur vier Minuten später befand sich die KFV-Defensive nach der dritten SVO-Ecke im kollektiven Tiefschlaf und Kapitän Nico Leberer hatte keine Mühe, den Ball zum 2:1 über die Linie zu drücken. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber Glück, dass der Schuss von Keck noch zur Ecke abgefälscht wurde.

Nach der Pause erhöhte Cemal Durmus nach schöner Hereingabe des eingewechselten Mohammed Ambri auf 3:1 (57.). Kehl war in der Folgezeit um den Anschlusstreffer bemüht und wurde in der 90. Minute mit dem 2:3 durch ihren stärksten Akteur, Tim Keck, auch belohnt, weil der SVO zuvor einige gute Möglichkeiten nicht nutzen konnte. Am Ende aber zog der SVO verdient ins Achtelfinale ein.

„Nach der Monsterleistung gegen Freiberg war es für Kopf und Beine das erwartet schwere Spiel. Wir haben diese Partie zwar nicht glanzvoll, aber verdient gewonnen und über weite Strecken der 90 Minuten ordentlich im Griff gehabt“ bilanzierte Fabian Himmel vom SVO-Trainer-Team. „Im Achtelfinale  wartet jetzt am 25. August mit dem SV Oberwolfach ein alter Bekannter der letzten Pokaljahre auf uns. Da freuen wir uns drauf“.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Zwick, Güzelcoban (54. Ambri), Durmus (83. Schopf), Huber (59. Awell), Springmann, Leberer, Asam, Ludwig (66. Gueddin)

Kehler FV: Mury, Conde, Sen, Häußermann, Armbruster, Moser (57. Madihi), Assenmacher, Venturini, Keck, Rother, Ntjam Manguele (66. Camara)

Schiedsrichter:  Martin Wilke (Merzhausen)

Zuschauer: 350

Tore: 0:1 Rother (20.), 1:1 Ludwig (32.), 2:1 Leberer (36.), 3:1 Durmus (57.), 3:2 Keck (90.)

 

Es tut sich was im Mädchenfußball!

Es tut sich was im Mädchenfußball! Die Verantwortlichen des Jugend-Förder-Vereins Achern (JFV Achern) und der Jugendabteilung des SV Oberacherns haben die lange Corona-Zwangspause genutzt und eine Mädchenmannschaft aus der Taufe gehoben.

Über 300.000 Mädchen spielen in Deutschland in Vereinen Fußball. Doch es waren schon einmal mehr. Der Rückgang der aktiven Jugendspielerinnen hat verschiedene Gründe. Sei es, dass die Anfahrtswege zur nächsten Mädchenmannschaft zu weit sind oder dass wegen der langen Corona Pandemie die Mädchen ähnlich wie viele Jungs die Lust am Vereinssport verloren haben.

In Oberachern spielen seit Jahren in den Jugendmannschaften der 6- und 7-Jährigen viele Mädchen zusammen mit den Jungen Fußball. Sobald es aber in die älteren Jahrgänge ging, hörten mehr und mehr Mädchen mit dem aktiven Fußball auf, weil es keine reinen Mädchenmannschaften gab. Ähnliches kann auch in vielen anderen Fußballvereinen beobachtet werden. Viele Mädchen wollen Fußball spielen, nur oft gibt es nicht genügend Angebote, damit sie ihrer Leidenschaft nachgehen können.

Gegen diesen Trend haben die Verantwortlichen der Jugendabteilung Oberachern und des JFV Achern eine Mädchenmannschaft gegründet. Ein Stamm von zehn Spielerinnen hatte sich schnell gefunden. Seit Mitte Juni trainieren die Spielerinnen im Alter von 11 bis 14 Jahren zweimal die Woche (dienstags in Achern, freitags in Oberachern, jeweils 17h).

Trainiert werden die Spielerinnen von Helen Siegenführ und Naomi Deuchler, die beide neben ihrer Trainerinnentätigkeit weiterhin aktiv für den VfB Unzhurst spielen. Weitere interessierte Spielerinnen sind gerne willkommen (helen.siegenfuehr@web.de).

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SGV Freiberg 1:1 (0:0)

„Nach dem 0:1 haben wir nicht nachgelegt und kassieren dann nach einem Standard den Ausgleich. Der SVO machte uns das Leben schwer und am Ende war es dann auch ein gerechtes Ergebnis“, bilanzierte Freibergs Coach Evangelos Sbonias die 90 spannenden Minuten im Oberacherner Waldseestadion.

Für die meisten der 250 Zuschauer ging es zu Beginn eigentlich nur um die Frage, wie hoch der Sieg der Württemberger wohl ausfallen würde. Nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Timo Bugglin (Weil) rieben sich jedoch manche verwundert die Augen. Nicht etwa der als Topfavorit auf Meisterschaft und Regionalliga-Aufstieg angereiste SGV Freiberg war es, der über weite Strecken die positiven Akzente setzte, sondern der SV Oberachern, für den es in dieser Saison einzig und allein um den Klassenerhalt geht.

Fabian Himmel vom Trainerteam des SVO musste hinterher erst einmal tief durchschnaufen: „Dass wir mit der individuellen Klasse nicht mithalten können, das war uns von vorneherein klar. Aber was die Seite mit Herz, Wille und Leidenschaft angeht, haben wir heute gewonnen und das macht uns unheimlich stolz“.

Nach zäher Anfangsviertelstunde konnten sich die Gäste nach und nach ein Übergewicht erspielen und kamen auch zu einigen Möglichkeiten. Gegen den einschussbereiten SGV-Kapitän Marco Grüttner konnte Gabriel Springmann noch zur Ecke klären (14.) und ein Freistoß von Lukas Hoffmann zischte ebenso einen Meter am Kasten des souveränen SVO-Keepers Mark Redl vorbei (18.) wie der Kopfball des aufgerückten Alexander Nandzik im Anschluss an eine der zahlreichen Gästeecken.

Freiberg hatte jetzt zwar weitaus mehr Ballbesitz, die größte Chance in Durchgang eins lag aber  auf Seiten der Achertäler. Von Rais Awell in Szene gesetzt scheiterte Torjäger Nico Huber am glänzend reagierenden SGV-Schlussmann Kevin Rauhut (40.).

Nach dem Wechsel erhöhte der Favorit noch einmal die Schlagzahl. In Minute 57 scheiterte Freibergs Top-Torjäger Marcel Sökler an Mark Redl, doch neun Minuten später war er beim 0:1 durch Christian Mauersberger aber machtlos. Der kurz zuvor eingewechselte Jonathan Zinram hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, fand in Keeper Redl – neben den beiden Innenverteidigern  Luca Fritz und Kapitän Nicola Leberer der Turm in der Abwehr – aber seinen Meister (69.).

Eine Standardsituation brachte den SVO wieder zurück ins Rennen. Im Anschluss an die von Cemal Durmus getretene dritte Ecke wuchtete Luca Fritz den Ball per Kopf zum vielumjubelten 1:1 in die Maschen (75.). SGV-Coach Sbonias brachte mit dem Ex-Pforzheimer Dominik Salz für den enttäuschenden Marcel Sökler zwar einen weiteren Topstürmer (78.), doch am Ende waren die Gastgeber durch Benedikt Asam (84.) und Nico Huber (89.) dem Sieg sogar näher als der haushohe Favorit.

Bereits am Mittwoch wartet in der zweiten Runde des SBFV-Pokals die nächste Aufgabe auf den SVO. Um 19.00 Uhr (auf Wunsch des KFV wurde die Partie von 18 auf 19 Uhr verlegt) gastiert der Kehler FV im Waldseestadion.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Durmus (79. Güzelcoban), Ambri (71. Gueddin), Huber, Springmann, Awell (59. Badiane), Leberer, Asam (90. Dietrich), Ludwig

SGV Freiberg: Rauhut, Nandzik, Celiktas, Ikpide, Sökler (78. Salz), Grüttner, Müller, Thermann, Hoffmann, Mauersberger (87. Kutlu), Velagic

Schiedsrichter: Timo Bugglin ( Weil)

Zuschauer: 250

Tore:  0:1 Mauersberger (66.), 1:1 Fritz (75.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

 SV Oberachern – SGV Freiberg, Samstag 15.30 Uhr

Die Pokal-Pflichtaufgabe beim FV Schutterwald hat der SVO auch zur Zufriedenheit der zahlreich mitgereisten Fans souverän gelöst.

Sportlich steht der SV Oberachern vor seiner wohl größten Herausforderung seit der Rückkehr in die Oberliga vor sechs Jahren. Darüber ist sich das Trainergespann Mark Lerandy und Fabian Himmel einig: „Das Ziel kann einzig und allein nur der Klassenerhalt sein“.

Gleich zum Liga-Auftakt gastiert mit dem SGV Freiberg, neben dem Ex-Bundesligisten Stuttgarter Kickers einer der beiden Topfavoriten auf die Meisterschaft,  im Waldseestadion.

Die Oberliga-Bilanz gegen Freiberg ist negativ (0-1-4). Dennoch erwarten nicht einmal die kühnsten Optimisten endlich den ersten Sieg gegen die Württemberger und das könnte vielleicht sogar ein kleiner Vorteil für die Achertäler sein.

 

 

 

9. Elfmeterturnier des SV Oberachern

9. Elfmeterturnier des SV Oberachern im Rahmen des diesjährigen Sportfestes

 

Der SV Oberachern e.V. veranstaltet im Rahmen seines Sportfestes am Freitag, dem 10. September 2021 ab 18.00 Uhr auf dem Waldsportplatz sein neuntes Elfmeterturnier.

Teilnahmeberechtigt sind alle Gruppierungen, die gerne mitmachen wollen. Egal ob Fußballverein, Dorfverein (z.B. Schützen, Feuerwehr, Theater usw.), Firmenmannschaft, Damenmannschaft oder jede andere Mannschaft. Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielern plus Torwart oder aus fünf Spielern, wenn der Torwart mitschießt. Geschossen wird auf große Tore.

Weitere Infos gibt es unter Tel. 07841/1300; Anmeldungen bitte mit Nennung des Mannschaftsnamens ausschließlich per E-Mail an Heinz Metzinger unter folgender E-Mail-Adresse: hmetzinger@web.de.

Die Startgebühr beträgt 15,00 € pro Mannschaft. Die Startgelder  werden komplett als Preise wieder ausgeschüttet. Der Gewinner erhält außerdem einen Wanderpokal.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften auf maximal 24 Teams begrenzt. Es gilt der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung, wobei Anmeldeschluss am Dienstag, 31. August 2021 ist.

Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Durchführung dieses Elfmeterturniers aufgrund der Corona-Pandemie unter dem Vorbehalt des Widerrufs der Genehmigung durch die Stadt Achern erfolgen wird!

 

 

Letzte Saison für Lerandy als SVO-Trainer

 

Aufgabenteilung:
Fabian Himmel (l.) und Mark Lerandy sind in dieser Saison gleichberechtigte Trainer des SV Oberachern.

 

Der Umbruch beim Fußball-Oberligisten SV Oberachern wird auch auf der Trainerbank eingeläutet.
Fabian Himmel übernimmt im Sommer 2022 für Mark Lerandy, der sportlicher Leiter des SVO wird.
Nach vielen Abgängen zählt im ,,Übergangsjahr” nur der Klassenerhalt.

Der SV Oberachern steht vor der wohl größten sportlichen Herausforderung seit der Rückkehr in die Oberliga vor sechs Jahren. Zahlreiche Leistungsträger haben den Verein verlassen, hauptsächlich junge Talente sind gekommen. ,,Es wird ein Übergangsjahr. Das Ziel kann deshalb nur der Klassenerhalt sein”, sagt Mark Lerandy, der sich den Trainerjob ab sofort mit dem gleichberechtigten Fabian Himmel teilt. Denn auch auf der Bank plant der SVO den Übergang: ,,Ab Sommer 2022 wird Fabian Himmel alleiniger Cheftrainer. Ich übernehme dann den Posten des sportlichen Leiters beim SVO”, gab Lerandy bekannt.
Die Ankündigung kam zwar überraschend, spricht aber auch für eine langfristige Planung der Oberacherner. Denn ,,wir werden trotz der aktuell schwierigen Situation die Oberliga auf keinen Fall kampflos aufgeben. Im Gegenteil. In der Saison 2022/23 peilen wir wieder einen einstelligen Tabellenplatz an”, stellt Lerandy vor seiner fünften Trainer-Saison beim SVO klar.

Viele Stammspieler verloren

Bis dahin geht es aber ums sportliche Überleben. Für höhere Ambitionen als den Klassenerhalt ist aktuell kein Platz. Stammspieler wie Jonas Busam, Rayan Ghrieb, Demarveay Sheron, Stephane Tritz, Emanuele Giardini oder Torhüter Corentin Schmittheissler haben die Blau-Weißen verlassen. ,,Das ist eine Menge Qualität, die uns da verloren gegangen ist”, weiß der Vorsitzende Ralf Lorenz, aktuell in Personalunion auch Sport-Vorstand.
Anfang der Woche gab es aber auch positive Nachrichten. Spielmacher Mohammed Ambri wird weiterhin das Trikot der Oberacherner tragen. ,,Wir haben uns nochmal getroffen und über die sportlichen Ziele gesprochen. Da hat er sich angenähert und kann sich jetzt wieder voll mit dem Verein identifizieren. Er ist definitv ein Schlüsselspieler für uns”, verdeutlicht Lerandy.

Kurzfristige Neuzugänge

Zudem konnte der SVO kurzfristig noch das 19-jährige Torwarttalent Marvin Mettenberger von der U19 des SC Freiburg und Mehmet Güzelkoban vom letztjährigen Oberliga-Konkurrenten SV Sandhausen II verpflichten. ,,Marvin muss sich noch etwas etablieren, aber er ist ein Spieler für die Zukunft mit wahnsinnig guter Qualität”, sagt Lerandy über den 19-jährigen Keeper. Güzelkoban ist mit 20 Jahren ebenfalls noch sehr jung, kann dem SVO aber direkt helfen. ,,Er ist ein super Typ und hat in jungen Jahren schon Verantwortung übernommen als Kapitän der Sandhausener Reserve. Er passt genau in das Profil, das wir gesucht haben”, so der Coach über den Sechser.
Wer im Tor die Nachfolge von Schmittheissler antreten wird, ist noch offen. Die schon als perfekt vermeldete Rückkehr von Bastien Rempp kam nicht zustande. Mit Vincent Früh, Valentin Heß und den Neuzugängen Gregor Spath und Mettenberger konkurrieren vier Keeper um den Platz zwischen den Pfosten. Lerandy kündigte eine Entscheidung ,,vor dem Pokalspiel in Schutterwald am Samstag” an.

Erfahrung im Angriff

Langjährige SVO-Erfahrung haben mit Noah Zwick, Luca Fritz und Kapitän Nicola Leberer drei Säulen der Defensive. Der Coach freut sich zudem über die Entwicklung des erst 19-jährigen Neuzugangs Jan Dietrich, der sich mit ,,konstanten Leistungen und frechem Auftreten” bereits nah an die Startelf herangespielt hat.
Das Mittelfeld ist durch Gözelkoben (defensiv) und Ambri (offensiv) nun deutlich breiter aufgestellt. Marvin Ludwig und Benedikt Asam können wichtige Rollen spielen, auch von Neuzugang Rachid Gueddin (SC Lahr) verspricht sich Lerandy einiges: ,,Ein Instinktfußballer, der schon gezeigt hat, was er kann.”
Im Angriff vertraut der Trainer mit Nico Huber weiter ,,auf einen der besten Stürmer der Oberliga” und freut sich zudem, dass der erfahrene Lahdji Badiana ein Jahr nach seiner Verpflichtung und schweren Verletzung endlich helfen kann. ,,Lahdji ist zwar 34, aber sein gefühltes Alter ist 28. Er ist topfit, eine echte Maschine”, schwärmt Lerandy, schränkt aber ein: ,,Er hat 18 Monate nicht gespielt. Es wird sicher zehn bis zwölf Spieltage brauchen, bis er annähernd bei hundert Prozent ist.”

Bosselmann-Abgang nicht kompensiert

Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist Lerandy zufrieden. ,,Wir hatten ein paar Startschwierigkeiten, aber jetzt sind wir im Soll. Die Jungs haben eine gesunde Frische und vor allem haben wir aktuell keine Verletzten”, freut sich der 39-Jährige und arbeitet vor allem daran, ,,dass wir als Team funktionieren. Darauf legen wir noch stärker den Fokus ,und das soll unser Schlüssel zum Erfolg werden.”
Dies liegt auch daran, dass man in Oberachern nach dem Rückzug von Sport-Vorstand Mark Bosselmann ­finanziell kleinere Brötchen backen muss. ,,Er unterstützt uns noch in geringem Maße als Sponsor, aber das ist nicht mehr vergleichbar. Wir konnten das mit anderen Sponsoren nicht auffangen”, gesteht Lorenz, kündigte aber zumindest die Neubesetzung des Sport-Vorstand-Postens für die Mitgliederversammlung im September an.

Gleich drei Heimspiele

Der Auftakt mit dem Heimspiel gegen Topfavorit SGV Freiberg am 8. August könnte schwerer nicht sein. ,,Wir waren in unseren ganzen Oberliga-Jahren wahrscheinlich noch in keinem Spiel so krasser Außenseiter”, weiß Lerandy um die Stärke des Gegners. Direkt danach folgen aber gegen Reutlingen und Backnang zwei weitere Heimspiele. ,,Vier, fünf Punkte nach dem dritten Spieltag wären natürlich klasse”, so das Ziel des Trainers.
Die Kaderplanung hatte er zusammen mit Pino Alesi gemacht, der dann aus gesundheitlichen Gründen das Amt des sportlichen Leiters niederlegen musste. ,,Er hat noch immer Nachwehen von seiner Corona-Infektion mit Komplikationen. Das ist schade, er war absolut rührselig unterwegs. Aber die Gesundheit geht natürlich vor”, erklärt Lorenz.
Lerandy freut sich, dass die Weichen nun bereits über die Saison hinaus gestellt sind. ,,Ich arbeite mit Fabian Himmel seit einigen Jahren zusammen, die Konstellation passt extrem gut”, so der frühere Regionalliga-Spieler, der schon jetzt nebenbei die sportliche Leitung beim SVO übernimmt und den Trainerposten dann im Sommer 2022 komplett an Himmel abgibt. Das soll aber nicht das Ende von Lerandys Trainerkarriere sein. ,,Ich bin dann zeitlich flexibler und kann mich weiterbilden, unter anderem durch Hospitationen bei Profivereinen wie 1899 Hoffenheim oder RB Leipzig”, kündigt er an, verspricht aber gleichzeitig: ,,Ich werde auch als sportlicher Leiter mein komplettes Netzwerk in den Dienst des SV Oberachern stellen.”