Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Germania Schwarzach, Sonntag 15.00 Uhr

Nach dem ebenso hartumkämpften wie turbulenten 5:3 beim TuS Hügelsheim bleibt die zweite Mannschaft des SV Oberachern auswärts weiterhin als einziges Team ungeschlagen und festigte ihre Tabellenführung mit jetzt 55 Zählern vor dem Achertal-Konkurrenten FSV Kappelrodeck-Waldulm (52.).
Zufrieden war Coach Hannes Maier dabei aber nur mit den drei Punkten. „Meine junge Truppe schafft es derzeit nicht, über 90 Minuten konstante Leistungen abzurufen. Wir haben aktuell einfach zu viele Schwankungen im Spiel. Von daher beschäftige ich mich am Sonntag weniger mit dem Gegner, sondern viel mehr damit, dass wir es schaffen, 90 Minuten guten Fußball auf den Platz zu bringen. Dann stehen die Chancen gut, dass wir Tabellenführer bleiben“.
Mit Germania Schwarzach gastiert nun der Tabellen-6. im Oberacherner Waldseestadion, der auswärts schon siebenmal die volle Punkteernte einfahren konnte.
„Allein das ist Grund genug, um ordentlich Respekt zu haben. Im Hinspiel taten wir uns lange Zeit sehr schwer und kamen erst durch Einzelaktionen auf die Siegerstraße. Der 3:0 Erfolg war dabei am Ende klarer als der Spielverlauf“, mahnt der ehrgeizige SVO-Coach.
Obwohl der SVO auf eigenem Terrain schon dreimal den Kürzeren ziehen musste, ist „ein Sieg am Sonntag ein Muss“, so Hannes Maier.
Personell kann er dabei bis auf die beiden Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) fast aus dem Vollen schöpfen. Auch Sturmspitze Maja Sanneh steht ihm nach auskurierten muskulären Problemen wieder zur Verfügung.

 

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30. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

FSV 08 Bietigheim-Bissingen – SV Oberachern 

Samstag 02.05.2026, 15.30. Uhr

Stadion Am Bruchwald

Bietigheim-Bissingen

„Die Mini-Chance auf Platz 3 haben wir uns selbst kaputtgemacht“, sagte Oberacherns ehrgeiziger Trainer Fabian Himmel nach der völlig unnötigen 2:3 Niederlage gegen den FC Nöttingen, die hinterher noch für viel Gesprächsstoff sorgte.
Jetzt führt die Reise seines SVO zum FSV 08 Bietigheim-Bissingen und da werden gleich wieder Erinnerungen wach an die turbulente Partie in der Vorrunde. Bis zur 88. Minute lag der SVO noch scheinbar uneinholbar mit 3:1 in Führungen gegen die nach einer roten Karte eine Stunde lang dezimierten Gäste. Dann brachen bei den Achertälern – wie zuletzt auch gegen den FC Nöttingen – alle Dämme. Nach späten Toren von Mustafa Uslu und Steven Keklic (90.+4) musste man am Ende mit einem 3:3 zufrieden sein.
Mit nur 21 Zählern rangieren die Gastgeber, abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Obwohl der Klassenerhalt so gut wie ausgeschlossen ist haben sich die Württemberger noch nicht ganz aufgegeben. Am letzten Spieltag stand man beim starken CfR Pforzheim kurz vor dem ersten Dreier in der Rückrunde. Dann war es ausgerechnet der Ex-Oberacherner Cemal Durmus, der in der Nachspielzeit noch zum 3:3 traf.
„Wir müssen jetzt erst einmal wieder unsere Grund-Tugenden abrufen. Wir haben eine gute Basis, die wir mit nach Bissingen nehmen. Wenn wir die 50-Punkte-Marke noch knacken, wäre das eine tolle Sache“, betont Himmel, der trotz des Tabellenstands großen Respekt vor dem Gegner verrät: „.Die Aufgabe wird nicht einfach. Wenn wir nicht Oberachern-like am Maximum agieren, dann können wir auch dort ganz leicht ins Trudeln kommen“, mahnt Oberacherns Coach, der in der Startformation einige Änderungen plant. „Auf der einen oder anderen Position werden wir ein paar Umstellungen vornehmen, weil sich gerade auch die jungen Spieler ein paar mehr Einsatzzeiten verdient haben“.
Bereits 19-mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz spricht dabei leicht für den SVO (9S-2U-8N).

Bis auf Marvin Ludwig und Eser Gümüs, die sich nach ihren Kreuzbandrissen wieder im Aufbautraining befinden, stehen alle Akteure zur Verfügung.

RM

 

Neuzugang Saison 2026/2027

Der SV Oberachern
und sein Partner

präsentieren den zweiten Sommerneuzugang


Zur Saison 2026/2027 verpflichtet der SV Oberachern Jakob Weißer von der U23 des
Karlsruher SC. Der Defensivspieler durchlief die Jugendmannschaften des Karlsruher SC ehe
er für eine Saison für ATSV Mutschelbach in der Oberliga Baden-Württemberg am Ball war.
Seit der Saison 2024/25 lief er für die damals wieder neugegründete U23 des Karlsruher SC
auf. Der 22-jährige weißt 27 Spiele in der Verbandsliga Baden (1 Tor) sowie 38 Spiele in der
Oberliga Baden-Württemberg auf.
„Ich hatte viele gute Gespräche mit Fabi und hatte einfach ein gutes Bauchgefühl beim SV
Oberachern. Vor allem auch das bodenständige und das familiäre haben mich überzeugt. Ich
möchte wieder auf dem Platz stehen, Fußball spielen und Spaß haben. Wir wollen als Team
so viele Spiele wie möglich gewinnen und sowohl auf als auch neben dem Platz Spaß haben“,
freut sich Weißer auf seinen neuen Verein.
Auch Cheftrainer Fabian Himmel zeigt sich sehr glücklich mit seinem Neuzugang: „Jakob hat
bereits zu seiner Zeit in Mutschelbach einen sehr starken Eindruck hinterlassen, sportlich
aber auch durch seine enorme Präsenz als Typ auf dem Platz. Er hat beim KSC unter
herausragenden Trainer eine Top-Ausbildung genossen und passt im Gesamtpaket – auch mit
seiner sehr bodenständigen, fußballverrückten Familie – perfekt nach Oberachern!“

Herzlichen willkommen in Oberachern Jakob!

Vertragsverlängerung

SVO bindet Ludwig

Der SV Oberachern verlängert den auslaufenden Vertrag mit Marvin Ludwig. 2018 wechselte der
damals 17-jährige, zusammen mit seinem damaligen Trainer Fabian Himmel, vom SV Sinzheim nach
Oberachern. Ludwig entwickelte sich seither zu einem sehr wichtigen Baustein der
Oberligamannschaft. Dies verdeutlichen auch 159 Oberligaspiele und 10 Tore. Zwei SBFV-Pokalsiege
und zwei Einsätze im DFB-Pokal runden seine SVO-Statistik ab. Die aktuelle Saison verpasst der
Abwehrspieler aufgrund einer Kreuzbandverletzung.
„Der SVO hat sich im Laufe der letzten 8 Jahre zu einer zweiten Familie für mich entwickelt. In
Anbetracht der sportlichen Entwicklung der letzten Jahre, dem Zusammenhalt und Spaßfaktor
innerhalb der Mannschaft sowie meiner beruflichen Situation war die Verlängerung für mich eine
Herzensangelegenheit. Ich möchte nächstes Jahr nach meiner Verletzung wieder als Führungsspieler
voran gehen, den jungen Spielern helfen und an der Leistung der aktuellen Saison anknüpfen. Ich bin
davon überzeugt, dass mit der Truppe nächste Saison sowohl in der Liga als auch im Pokal wieder
einiges möglich ist.“, so Marvin über seine Zukunft.
Cheftrainer Fabian Himmel freut sich über die weitere Zusammenarbeit mit seinem Führungsspieler:
„Marvin ist eines der absoluten Herzstücke dieser Mannschaft. Er hat die Geschicke des „neuen“ SVO
seit Beginn der 2020er Jahre mitgeprägt wie nur wenige andere mit ihm. Marvin ist für uns
unersetzlich. Er gibt uns trotz seiner Verletzung so extrem viel, lässt Menschen und Sportler um sich
herum wachsen. Ich freue mich extrem Marvin wieder auf dem Platz zu sehen, weil er unsere
Mannschaft noch einmal entscheidend besser macht, als Kicker und Leitwolf in gleichem Maße.

Schön, dass du weiterhin ein Teil unserer „SVO Familie“ bleibst, Marvin

Kreisliga A Staffel Süd

TuS Hügelsheim – SV Oberachern 3:5 (1:3)

Mit dem zehnten Auswärtssieg festigte die zweite Mannschaft des SV Oberachern mit jetzt 55 Punkten ihre Tabellenführung. Nachdem Marcel Pfening kurz zuvor noch am Pfosten scheiterte, eröffnete Joshua Seibert nach 13 Minuten den Torreigen. TuS-Stürmer Danny Besirovic traf nach 25 Minuten zwar zum 1:1, dann war Seibert mit einem abgefälschten Schuss zum 1:2 erfolgreich und Sekunden vor der Pause erhöhte erneut Seibert per Foulelfmeter zum 1:3. Die Gastgeber ließen gleich nach dem Wechsel zwei gute Möglichkeiten ungenutzt. Elias Roßwinkel staubte in Minute 48 zum 1:4 ab und abermals Seibert mit seinem vierten Treffer an diesem Tag nach Zuspiel von Pius Tisch (53.) stellte die Weichen auf einen klaren Erfolg. Unerklärliche Schwächen in der Defensive brachten den TuS aber plötzlich wieder zurück ins Spiel. Viktor Lendel (75.) und Alhagie Njie (77.) trafen zum 3:5 und der schon sicher geglaubte klare Erfolg geriet bis zum Schluss noch einmal arg ins wanken.
„Unerklärlicherweise haben wir den Ball nach der 5:1 Führung einfach nicht mehr laufen lassen. Am Ende war ich froh, dass wir es über die Zeit geschaukelt haben“, sagte Oberacherns Trainer Hannes Maier nach einer turbulenten Partie.
RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Nöttingen 2:3 (2:2)

Durch eine völlig unnötige 2:3 Heimniederlage gegen den Tabellenvierten FC Nöttingen rutschte der SV Oberacherrn um einen Rang in der Tabelle auf Platz 6 zurück.

Fabian Himmel brachte es hinterher treffend auf den Punkt: „Das Spiel hat Nöttingen nicht gewonnen, sondern wir haben es komplett verloren. Nöttingen hat uns heute unsere Grenzen im mentalen Bereich aufgezeigt“, sagte Oberacherns Coach nach einer Partie, die bei vielen der 400 Zuschauer hinterher noch lange für Gesprächsstoff sorgte.

Die offensivstarken Nordbadener besaßen nach 8 Minuten die erste Möglichkeit, doch SVO-Keeper Mark Redl hatte keine Mühe, den 18-m-Schuss von Khery Hamka zu parieren. Auf der anderen Seite zeigte sich sein Gegenüber Thilo Marksteiner bei einem Schuss von Henri Scherer auf dem Posten (15.). Einen gefährlichen Freistoß von Scherer konnte der FCN-Keeper nach vorne abwehren – der Abraller von Nico Huber wurde zur Ecke abgefälscht (18.).

Als dann die SVO-Defensive den Ball nicht aus der eigenen Gefahrenzone brachte, war Nöttingens Goalgetter Tasos Leonidis mit seinem 19. Saisontreffer zur Stelle und ließ Redl beim 0:1 keine Abwehrmöglichkeit (23.). Vier Minuten später schon der nächste Schockmoment für die Achertäler. Scherer brachte Nöttingens Salvatore Catanzano im Strafraum zu Fall – der Gefoulte trat selbst zum fälligen Elfmeter an, scheiterte aber Keeper Mark Redl.

Nach einer halben Stunde war es Oberacherns Kapitän Nico Huber, der ein klasse Zuspiel von Rachid Gueddin mit einem platzierten Schuss zum 1:1 vollendete. Nur drei Minuten danach hatte Huber gar die Führung seines SVO auf dem Fuß – sein Schuss aus der Drehung verfehlte das Ziel aber nur knapp.

Als viele der Besucher in Gedanken schon beim Pausengetränk waren, folgten vier turbulente Minuten, die es mehr als in sich hatten. Zunächst holte Egemen Sarikaya Oberacherns Noa Bauer im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Elfer verwandelte Scherer unhaltbar zum 2:1 (44.). Dann fast die gleiche Szene wie zuvor. Sarikaya zog gegen Bauer die Notbremse. Die Folge – Rot für den Nöttinger und erneuter Strafstoß für den SVO. Doch bei seinem zweiten Versuch scheiterte Scherer am glänzend parierenden Marksteiner (45.+1). Damit aber noch nicht genug. Es folgte der große Auftritt von Nöttingens Freistoß-Spezialisten Khery Hamka. Aus 20 Metern setzte er das Leder perfekt und unhaltbar für Redl zum 2:2 in den Winkel (45. +2).

In Durchgang zwei fand der SV Oberachern streng genommen einfach nicht statt. In Minute 79 bestrafte der erst kurz zuvor eingewechselte Matej Mijic den unerklärlich schwachen Auftritt der Gastgeber mit dem 2:3 Siegtreffer des FC Nöttingen.

„Was mich so extrem enttäuscht hat, war auf der einen Seite, dass wir in Überzahl danach so ängstlich gespielt haben und auf der anderen Seite haben sich die Spieler, von denen ich erwarte, dass sie Verantwortung übernehmen und die Mannschaft anführen, komplett verkrochen. Wir haben keine Chance gehabt im zweiten Durchgang, zahlreiche gefährliche Konter zugelassen und deshalb auch verdient verloren. Auch die Einwechselspieler haben mich heute enttäuscht“, sagte ein völlig frustrierter SVO-Coach Fabian Himmel nach der vierten Heimpleite seiner Elf.

Freudige Miene hingegen bei seinem Kollegen Dennis Will. „Nach unserem schwachen Auftritt bei der Derby-Niederlage gegen Pforzheim wollten wir heute bei einem guten Gegner wieder eine Reaktion zeigen und das haben wir geschafft. Wir haben im zweiten Durchgang keine Torchancen zugelassen. Alles in allem ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Unterm Strich haben wir dann das Spiel trotz Unterzahl verdient gewonnen“.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Güzelcoban (60. Hauser), Gueddin (80. Mörmann), Huber (66. Vrazalica), Weiß (72. Borie), Recht, Bauer (66. Stefotic), Scherer, Carnier

FC Nöttingen: Marksteiner, Zimmermann, Krajinovic, Sarikaya, Leonidis (69. Mijic), Fassler, Waldraff, Hamka (81. Gärtner), Rabold (46. Sahiti), Zenner (60. Weißer), Catanzano (46. Manduzio)

Zuschauer: 400

Schiedsrichter: Maurice-Alexander Bollheimer (   )

Tore: 0:1 Leonidis (23.), 1:1 Huber (30.), 2:1 Scherer (44./FE), 2:2 Hamka (45.+3), 2:3 Mijic (79.)

gelbe Karten: 1/4

Ecken: 3/2

Bes. Vork.:

Rote Karte Sarikaya (FCN/45.+1/Notbremse)

Redl (SVO) pariert FE von Catanzano (27.)

Marksteiner (FCN) pariert FE von Scherer (45.+1)

 

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

TuS Hügelsheim – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Durch den hart umkämpften 2:1 Derby-Erfolg über den Hauptstadt-Verein VfR Achern und dem gleichzeitigen Ausrutscher des FSV Kappelrodeck-Waldulm schaffte die zweite Mannschaft des SV Oberachern wieder den Sprung zurück an die Tabellenspitze.

Jetzt gilt es, diese in der Partie beim Bezirksliga-Absteiger TuS Hügelsheim (Rang 14/29 Punkte) mit einem weiteren Dreier zu festigen. Dabei hat man aber alles andere als gute Erinnerungen an die letzten Partien gegen die Spargeldörfler. Dreimal in Serie mussten die Achertäler den Kürzeren ziehen und kassierten dabei insgesamt 13 Gegentore. Im Hinspiel in Oberachern hieß am Ende 2:5. Das 0:1 nach gerade einmal 20 Sekunden war das schnellste Gegentor, das die Gastgeber seit der Eröffnung des Waldsportplatzgeländes (15.8.1951!!!) hinnehmen mussten.

„Im Hinspiel erwischten sie einen Sahne-Tag und brachten uns die erste Saisonniederlage bei. Das ist aber eine große Motivation für uns, es nun besser zu machen. Wir sind total heiß auf eine Revanche! Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Ich glaube jeder Spieler weiß mittlerweile, dass es in dieser Klasse keine Siege im Vorbeigehen gibt, sondern jedes Spiel maximal konzentriert angegangen werden muss“, betont Oberacherns Coach Hannes Maier. Sein auswärts noch ungeschlagenes Team kann dabei auch wieder auf seinen absoluten Leistungsträger Joshua Seibert (24 Saisontore) zurückgreifen, der zuletzt aus privaten Gründen schmerzlich vermisst wurde. Lewin Geyer und Maja Sanneh sind noch leicht angeschlagen vom letzten Spiel. Hannes Maier hofft aber auf ihren Einsatz. Ansonsten stehen ihm bis auf die beiden Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) alle Akteure zur Verfügung.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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29. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FC Nöttingen

Freitag 24.04.2026, 19.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Hopp oder top hieß es bislang bei den Auswärtsspielen des Tabellenfünften SV Oberachern. Nach zuvor sieben Erfolgen und sechs Niederlagen in der Fremde endete die Partie am vergangenen Samstag beim Tabellennachbarn FV Ravensburg mit einem 2:2. Dabei war am Ende eigentlich mehr drin, als “nur“ ein Zähler. „Mit einem Punkt in Ravensburg kann man als SVO immer leben, aber wir hätten das Spiel gewinnen müssen, die Jungs waren wirklich gut“, sagte Fabian Himmel mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Der Klassenerhalt seines SVO ist mit stolzen 45 Zählern in trockenen Tüchern und das bereits sechs Spieltage vor Ende der mittlerweile zwölften Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus. „Unser Ziel ist es jetzt, in den Top 6 zu bleiben. Das wird vermutlich nur mit 50 Punkten möglich sein. Am Ende sagen zu können, dass man im vorderen Drittel abgeschlossen hat, das wäre für den SVO schon wieder eine gigantische Saison“, so der ehrgeizige SVO-Coach.

Am Freitagabend gastiert der Tabellen-4. FC Nöttingen im Waldseestadion, der mit bereits 70 Saisontoren die schussgewaltigste Offensive der Liga in ihren Reihen hat. 43 Tore davon gehen dabei alleine auf das Konto des Trios Tasos Leonidis (18), Salvatore Catanzaro (14) und Matej Mijic (11).

Nach verhaltenem Start – am fünften Spieltag lagen die Nordbadener noch am Tabellenende – fand die Elf von Dennis Will, der zu Saisonbeginn Dirk Rohde als Chef-Coach ablöste, immer besser in die Gänge. Daran ändert auch die jüngste 0:2 Heimniederlage gegen Pforzheim nur wenig.

SVO-Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Nöttingen bietet einen guten Ballbesitzfußball an. Sie haben technisch starke und enorme abschlusseffiziente Spieler in ihren Reihen. Ihre Offensive gehört ins oberste Regal – das ist Fakt. Eine Mannschaft, die kaum Möglichkeiten braucht. Wir werden gegen den Ball unser A-Game auspacken müssen und enorm gierig und griffig sein. Dass wir Nöttingen immer weh tun können, haben wir in den vergangenen Jahren, aber auch schon diese Saison bewiesen“.

Bereits 20-mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz spricht dabei leicht für den SVO (9S-3U-8N). Im Hinspiel durften die Achertäler einen am Ende nicht unverdienten 2:1 Erfolg feiern.

Bis auf seine Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) kann der SVO nach langer Zeit wieder einmal “fast“ aus dem Vollen schöpfen.

 

RM

 

Transferupdate Team 2

SVO verpflichtet Valentin Siefermann

v.l.n.r. Klemens Merkle (Vorstandsvorsitzender), Hannes Maier (Trainer), Valentin Siefermann, Markus Kraus (Kaderplanung Team 2)

Der gebürtige Acherner Valentin Siefermann, Jahrgang 1996, verstärkt zur Saison 2026/2027 das Trainerteam des SV Oberachern Team 2 in der Rolle des spielenden Co-Trainers.
Der aus der Jugend des SV Obersasbach stammende „Vale“ kommt vom FC Ottenhöfen für den er von 2016 – 2018 und 2019 – 2025 in der Bezirksliga auf Torejagd ging.
Seine weiteren Stationen führten ihn zum Offenburger FV bei dem er 2018/2019 dem Verbandsliga Kader angehörte, eher er sich erneut dem FCO anschloss. Nach Erwerb des Basiscoach und anschließend der C-Lizenz, trainiert er derzeit die A-Junioren der SG Kappelrodeck/Ottenhöfen und kennt sich somit mit jungen Spielern bestens aus.
Mit seiner Leidenschaft fürs Spiel und seinem Blick für taktische Abläufe unterstützt er das Team sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz. Als B-Lizenzanwärter bringt er frische Ideen, methodische Ansätze und eine große Lernbereitschaft mit, wodurch er jüngeren Spielern wertvolle Impulse geben kann. Valentin verbindet seine Erfahrungen als Spieler mit einer coachenden Haltung, was dem Team eine stabile, motivierende Führungsebene verleiht.
„Genau unser Anforderungsprofil“ … schon nach ersten Gesprächen haben wir gemerkt, Vale passt sehr gut in unser engagiertes Team und wird unsere junge Truppe weiter voran bringen so Markus Kraus aus dem Team der Kaderplanung Team 2.
Wir freuen uns auf viele spannende Momente, erfolgreiche Trainingsphasen und positive Entwicklungen unter seiner Anleitung.

Herzlich willkommen am Waldsee Vale!!

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – VfR Achern 2:1 (1:1)

Mit einem bis zum Schluss hartumkämpften 2:1 Derby-Erfolg gegen den Stadtrivalen VfR Achern schaffte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern mit jetzt 52 Zählern wieder den Sprung an die Tabellenspitze – profitierte dabei aber vom Ausrutscher des bisherigen Liga-Primus FSV Kappelrodeck-Waldulm.

Ohne ihren aus privaten Gründen verhinderten torgefährlichen Mittelfeld-Regisseur Joshua Seibert taten sich die Gastgeber gegen die mit einigen starken Einzelspielern bestückten Gäste über weite Strecken ausgesprochen schwer.

Nach drei Minuten scheiterte Mohammed Ibrahim aus der Distanz an VfR-Keeper Kevin-Olivier Itzel, der zur ersten von insgesamt 13 Ecken klären konnte. Viel Glück für den SVO, dass Acherns Abdoulaye Diakite aus einem Blackout des ansonsten souveränen SVO-Schlussmanns Tim Seiterich kein Kapital schlagen konnte (7.).

Eine Freistoß-Hereingabe von der rechten Seite war dann Ausgangspunkt der Oberacherner Führung. Der aufgerückte Defensiv-Akteur Pius Tisch hatte dabei keine Mühe, das Leder aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie zu befördern. Die Antwort der ebenbürtigen Gäste ließ vor den 120 Zuschauern im Waldseestadion aber nicht lange auf sich warten. Der Schuss von Libasse Tall zum 1:1 passte genau ins Eck des SVO-Gehäuses (23.). Kurz darauf hatte Omar Abdellaoui gar die Führung des VfR auf dem Fuß, doch sein Schuss aus 18 Metern verfehlte sein Ziel nur knapp.

Mit einem gerechten Remis ging es in die Pause. In Minute 51 konnte ein Schuss von Mohammed Ibrahim von der vielbeinigen VfR-Defensive gerade noch geklärt werden. Nach einer Stunde, in einer bis dahin ausgeglichenen Partie, kassierte der zuvor bereits verwarnte Hugh Edward Ebeng Epaka nach einem Duell mit Adrian Kamelski von Schiedsrichter Sehri Kilic (Sinzheim) die Gelb-Rote Karte. Aus Sicht der Verantwortlichen des VfR eine viel zu harte Entscheidung.

Auch gegen die dezimierten Gäste taten sich die Gastgeber in der Folgezeit aber ausgesprochen schwer. Ein Schuss von Marcel Pfening konnte VfR-Kapitän Julien Holl noch auf der Linie klären (77.). Mehr Glück hatte Pfening dann fünf Minuten später. Im Anschluss an einen Ibrahim-Freistoß setzte er das Spielgerät zum vielumjubelten 2:1 in die Maschen.

„Hauptsache gewonnen“ lautete das nüchterne Fazit von Hannes Maier. „Es war das erwartet schwere Stadtderby. Achern ist individuell gut besetzt und machte uns das Leben lange sehr schwer. Wir blieben fußballerisch einiges schuldig, erspielten wenige Chancen und agierten zeitweise arg ideenlos. In der 2. Halbzeit lief es dann etwas strukturierter. Die Gelb-Rote Karte für Achern kam uns sicher zugute. Derbysieg fühlt sich gut an, wir müssen uns aber fußballerisch wieder deutlich steigern“, so der ehrgeizige SVO-Coach weiter.

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FV Ravensburg – SV Oberachern 2:2 (2:1)

Mit dem 2:2 beim Tabellennachbarn FV Ravensburg konnte der SV Oberachern mit jetzt 45 Zählern seinen überragenden fünften Tabellenplatz im Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus festigen.

Fabian Himmel sprach hinterher von „einem der besten Saisonspiele“. „Was die Jungs an Kilometern abgespult haben, das war wirklich Wahnsinn. Sie haben den Gegner über weite Strecken dominiert, waren in Ballbesitz schwer greifbar und defensiv total griffig“.

Oberacherns Chef-Coach trat die 210 km lange Heimfahrt aber auch mit einem weinenden Auge an: „Das Ergebnis tut schon ein wenig weh, weil wir uns beide Tore wirklich selbst reingeschossen haben und im Ravensburger Strafraum einfach nicht konsequent genug waren“.

Im insgesamt 22. (!) Oberliga-Duell zwischen den beiden Dauerrivalen hatten die Achertäler einen Auftakt nach Maß. Im Anschluss an einen Freistoß von Henri Scherer war Aleksei Carnier per Kopf zum 0:1 erfolgreich (8.).

Die Antwort der Oberschwaben ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von rechts konnte sich Nesreddine Kenniche gegen Nill Hauser durchsetzen und traf per Kopf zum 1:1 (13.).

Nach der kurzen Drangphase der Gastgeber übernahm der SVO wieder das Kommando. Eine Flanke von Maximilian Weiß setzte Luca Fritz knapp über das Ravensburger Gehäuse (30.). Acht Minuten später tauchte Weiß, der sich zuvor gegen Philipp Altmann und Yannik Wolff durchsetzen konnte, frei vor Ramon Castellucci auf, scheiterte aber am bärenstarken FVR-Keeper. Ein Schuss von Anes Vrazalica verfehlte ebenfalls knapp das FVR-Gehäuse (41.). Kurz vor der Pause rutschten Rachid Gueddin und auch Noah Bauer freistehend nach einer Weiß-Hereingabe am Leder vorbei. So kam es, wie es kommen musste. In der dritten Minute der Nachspielzeit köpfte Carnier den Ball beim Rettungsversuch unglücklich an die Latte. Kenniche hatte keine Mühe, den Abpraller mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 2:1 Halbzeitstand über die Linie zu befördern.

Nach dem Wechsel drängte der SVO auf den Ausgleich, was den Spielstädtern aber immer wieder Raum für einige gefährliche Kontersituationen eröffnete.

Ein Schuss von Luca Fritz strich nach gut einer Stunde knapp über das FVR-Gehäuse. Auf der anderen Seite verhinderte SVO-Schlussmann Mark Redl gegen Doppel-Torschütze Kenniche die mögliche Vorentscheidung (67.).

Auf der anderen Seite war es der erst kurz zuvor eingewechselte Yves Borie, der das Leder nach einer Scherer-Ecke zum vielumjubelten 2:2 über die Linie beförderte (74.). Nico Huber hatte den Siegtreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte knapp sein Ziel (81.).

Am Ende mussten beide Trainer mit dem Remis zufrieden sein.

„Hätten wir in der zweiten Halbzeit unsere Konterchancen besser ausgespielt, dann hätten wir mit ein bisschen Glück auch gewinnen können“, betonte FVR-Coach Rahman Soyudogru.

„Einen Punkt gegen so ein Kaliber wie Ravensburg musst du auswärts erst einmal holen“, sagte sein Kollege Fabian Himmel, der sich schon auf das badische Duell am Freitagabend gegen den Vierten FC Nöttingen freut.

 

FV Ravensburg: Castellucci, Musch (67. Jeggle), Bachmann, Gabriele (77. Kukic), Altmann, Wolff, P. Schwarz, Daler, Wistuba (77. S. Schwarz), Bleise, Kenniche (90. Lauenroth)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Gueddin (88. Mörmann), Vrazalica (63. Huber), Weiß (68. Stefotic), Recht, Hauser (63. Borie), Bauer (83. Burkart), Scherer, Carnier

Zuschauer: 650

Schiedsrichter: Roman Reck

Tore: 0:1 Carnier (87.), 1:1 Kenniche (13.), 2:1 Kenniche (45.+3), 2:2 Borie (74.)

gelbe Karten: 3/2

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – VfR Achern, Sonntag 15.00 Uhr

Zum Abschluss der Acherner Derby-Wochen mit dem torreichen Remis gegen den FV Gamshurst und dem 3:0 beim SV Mösbach empfängt die zweite Mannschaft des SV Oberachern am Sonntag den Hauptstadt-Verein VfR Achern.

Während die Gäste mit 24 Punkten und Rang 12 in der Tabelle jenseits von Gut und Böse stehen und befreit aufspielen können, will der Tabellenzweite SVO (49) mit einem weiteren Heimsieg dem punktgleichen Tabellenführer FSV Kappelrodeck-Waldulm auf den Fersen bleiben.

„Wir freuen uns sehr auf das Stadtderby und hoffen auf einen ähnlich großen Zuschauerzuspruch wie im Hinspiel. Sportlich ist die Ausgangslage klar – wir müssen gewinnen und brauchen die Punkte, um an der Tabellenspitze dran zu bleiben, betont Hannes Maier, der großen Respekt vor dem Traditionsclub verrät: „Achern hat sehr gute Einzelspieler und kann an einem guten Tag jeden schlagen. Diese Erfahrungen haben in dieser Saison schon einige Spitzenmannschaften gemacht. Daher gilt es, bei uns zu bleiben und sich darauf zu konzentrieren, unser bestes Spiel auf den Platz zu bekommen“, so der SVO-Coach weiter.

Im Hinspiel im Hornisgrindestadion konnte seine junge Elf nach einer engen Partie knapp mit 2:1 die Oberhand behalten.

Bis auf die beiden Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) stehen ihm alle Akteure aus Kader 2 zur Verfügung.

 

RM

 

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28. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

FV Ravensburg – SV Oberachern

Samstag 18.04.2026, 15.30 Uhr

CTEAM-Arena

Ravensburg

Nach dem 3:0 gegen Denzlingen ist der Klassenerhalt des SV Oberachern so gut wie in trockenen Tüchern – ein Abstieg wäre selbst bei sechs Absteigern nur noch theoretisch möglich.

„Wir sind nächstes Jahr – egal was passiert – Oberligist, darauf können wir als Verein sehr stolz sein. Gerade mit den brutalen Verletzungsrückschlägen in der Hinrunde war das so nicht erwartbar. Ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft, auch an die verletzten Spieler, die trotz der schwierigen Situation unfassbar zum Erfolg beigetragen haben“, betont Chef-Coach Fabian Himmel mit breiter Brust.

Jetzt führt die Reise des Tabellenfünften (44 Punkte) zum FV Ravensburg (6./43), der sich im Nachholspiel am Mittwochabend gegen den souveränen Zweiten VfR Mannheim ein beachtliches 1:1 erkämpfen konnte. Schon 21-mal standen sich beide im Baden-Württembergischen Oberhaus gegenüber – nur viermal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten. Im Hinspiel mussten die Achertäler zwar eine 0:1 Niederlage hinnehmen, aber den letzten Auftritt in der cteam-Arena in Ravensburg hat man noch gut in Erinnerung. Fast auf den Tag genau vor einem Jahre durfte man durch einen Treffer von Maxi Weiß einen 1:0 Erfolg feiern.

Mit Felix Schäch und Nikolas Jann, im Hinspiel noch der Ravensburger Sieg-Torschütze, fehlen der Elf von Rahman Soyudogru zwar seit Wochen zwei wichtige Schlüsselspieler, aber mit einem Dreier könnte man am SVO in der Tabelle vorbeiziehen.

Oberacherns Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem Verein aus der berühmten Spielestadt. „Viele wissen gar nicht, über welche enormen wirtschaftlichen aber auch sportlichen Möglichkeiten der FV Ravensburg verfügt. Das ist ein Verein, der in den nächsten ein bis zwei Jahren schon fast zwangsläufig um den Aufstieg mitreden wird, auch wenn die letzten Jahre unerklärlicherweise eher im letzten Drittel der Tabelle stattgefunden haben. Ravensburg hat eine klasse Infrastruktur, finanzielle Power und herausragende Einzelspieler in den Reihen. Da unterscheiden sie sich schon gewaltig von uns. Wir werden diese enorm knifflige Aufgabe nur über eine herausragende Mannschaftsleistung lösen können“.

Mit seiner Elf will der ehrgeizige Coach „bis zum Schluss „auf alle Fälle unter den Top 7 bleiben“. „Wir haben uns die beiden Top-Spiele in Ravensburg und am kommenden Freitagabend daheim gegen Nöttingen über die ganze Saison hinweg erarbeitet. Da wollen wir alles rausfeuern, es aber auch wirklich genießen und mit viel Freude am Spiel an die Sache herangehen“, so Himmel weiter.

Auf seine Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er zwar weiterhin verzichten, dafür kehrt Silas Meier nach überstandenem Bänderriss in der Schulter und langer Pause wieder in den Kader zurück. Noch offen ist der Einsatz seines etatmäßigen Kapitäns Nico Huber. Memo Güzelcoban sieht Vaterfreuden entgegen und steht am Samstag nicht zur Verfügung.

RM

 

Neuzugang Saison 2026/2027

Der SV Oberachern
und sein Partner

präsentieren den ersten Sommerneuzugang


Der SV Oberachern hat zur Saison 2026/2027 Marvin Benefo verpflichtet. Der
Außenbahnspieler wechselt von TB Jahn Zeiskam aus der Verbandsliga Südwest an den
Waldsee. In der Jugend spielte der 25-jährige beim Karlsruher SC und Astoria Walldorf.
Später lief er für den SV Sandhausen II, TuS Mechtersheim, den 1. CFR Pforzheim und seit
2024 für den TB Jahn Zeiskam auf. Er kann 81 Spiele in der Oberliga (1 Tor) und 69
Verbandsligaspiele mit 8 Toren vorweisen.
„Der SV Oberachern ist seit vielen Jahren eine absolute Top-Mannschaft in der Oberliga, wo
kontinuierlich sehr gute Arbeit geleistet wird. Ich sehe mich in diesem Umfeld und bin
überzeugt davon, dass ich mich hier sportlich weiterentwickeln und gleichzeitig der
Mannschaft weiterhelfen kann. Mich hat vor allem das familiäre Umfeld im Verein sowie die
Art und Weise, wie hier mit vergleichsweise geringen Mitteln konstant großer Erfolg erzielt
wird überzeugt. Genau Teil von so einem Team zu sein, das mit viel Leidenschaft und
Zusammenhalt arbeitet, reizt mich sehr. Meine Ziele mit der Mannschaft sind klar: ich
möchte meinen Beitrag leisten, damit wir maximal erfolgreich sind, uns im oberen Drittel der
Tabelle etablieren und so viele Spiele wie möglich gewinnen. Persönlich bin ich ein sehr
ambitionierter Spieler und will meine Spuren in dieser Liga hinterlassen. Ich freue mich auf
die gemeinsame Zeit und darauf, alles für den Erfolg des Teams zu geben!“, äußert sich
Benefo über seine sportliche Zukunft beim SV Oberachern
Cheftrainer Himmel zeigt sich sehr zufrieden mit dem Sommertransfer: „Unser erster
Sommer-Neuzugang war für die kommende Saison eine ganz große Wunschverpflichtung an
der wir schon länger gearbeitet haben. Marvin ist als Mensch und Kicker ein absoluter Motor,
der einem Team und einem ganzen Verein auf und neben dem Platz extrem viel gibt!
Besonders beeindruckt hat in den Gesprächen, wie interessiert Marvin nicht nur an seiner
Rolle in der Mannschaft war, sondern wie er sich auch für unseren Verein, die Menschen und
unsere DNA interessiert hat.“

Schön dich bei uns zu haben,
Herzlichen willkommen in Oberachern Marvin!

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Mösbach – SV Oberachern II 0:3 (0:2)

 Pflichtaufgabe erfüllt“, so das nüchterne Statement von Oberacherns Trainer Hannes Maier. Mit einem am Ende ungefährdeten 3:0 im Derby beim SV Mösbach bleiben die Achertäler auswärts weiter ungeschlagen und festigten mit jetzt 49 Zählern ihren zweiten Rang hinter dem punktgleichen Liga-Primus FSV Kappelrodeck-Waldulm.

„Gegen den erwartet tief stehenden Gegner taten wir uns eine halbe Stunde lang sehr schwer und ich war froh, dass noch vor der Halbzeit die ersten beiden Toren für uns fielen“, so der Coach der jungen Oberliga-Reserve.

Nach gut einer halben Stunde war es Enrico Schabert, der sein Team nach Zuspiel von Joshua Seibert mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern mit 1:0 in Führung brachte. Nur zwei Minuten später war SVM-Keeper Halil Soylu ein zweites Mal geschlagen. Mohammed Ibrahim hatte dabei keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu befördern.

Acht Minuten nach der Pause traf Mikail Yildiz mit seinem sechsten Saisontor zum 0:3 Endstand. „Gegen nie aufsteckende Gastgeber kamen wir über ein weiteres Tor allerdings nicht hinaus. Wir ließen uns etwas einlullen von der Spielweise des Gegners – sonst wäre ein noch höheres Ergebnis drin gewesen. Letztlich war die Vorgabe aber drei Punkte und ein erwachsener Auftritt. Beides wurde erfüllt“, betonte ein zufriedener SVO-Coach nach dem neunten Auswärtserfolg seines SVO.

Am kommenden Sonntag wartet mit dem Traditionsverein VfR Achern ein weiterer Derby-Kracher auf sein Team. „Da sollten wir aber nochmal eine Schippe drauflegen“, so Maier.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Denzlingen 3:0 (1:0)

Mit dem 3:0 im südbadischen Derby gegen Schlusslicht FC Denzlingen fand der SV Oberachern wieder zurück in die Erfolgsspur und festigte mit jetzt 44 Punkten seinen hervorragenden fünften Tabellenplatz.

Dabei sah es bis kurz vor dem Seitenwechsel keinesfalls danach aus. „Man hat in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir einen Rucksack mit uns rumtragen mit den letzten drei Niederlagen. Wir waren immer einen Tick zu spät. Denzlingen war da grundsätzlich besser und einfach griffiger. Dann machen wir mit einem Kopfball-Tor, wie ich es so noch nie erlebt habe das 1:0. Bitter für Denzlingen – glücklich für uns“, sagte Coach Fabian Himmel nach dem sechsten Heimdreier seiner Elf.

„In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir auf diesem Niveau in der Oberliga auch mitspielen können“, so Gäste-Coach Marco Dufner, dessen Elf richtig gut in die Partie fand. Nach acht Minuten verfehlte ein Schuss des agilen Kristian Disch aus halbrechter Position das SVO-Gehäuse um zwei Meter und nur zwei Minuten später setzte Hendrik Gehring das Leder im Anschluss an eine Ecke knapp am Gehäuse von Mark Redl vorbei. Im Gegenzug dann Pech für Marin Stefotic, dessen Schuss aus vollem Lauf über den Denzlinger Kasten strich (11.). Die Gastgeber taten sich in der Folgezeit aber sichtlich schwer und fanden einfach nicht zu ihrem Spiel. Denzlingen stand hinten gut und besaß auch weiterhin ein Übergewicht im Mittelfeld.

Dann kam der große Auftritt von Marin Stefotic (41.). Nach einer präzisen Hereingabe von Noah Zwick kam er am Fünfmeter-Raum mit dem Rücken zum Tor stehend per Kopf an den Ball, der erst gefühlt 20 Meter in die Höhe stieg und dann zum Entsetzen der Gäste hinter Keeper Oliver Gümpel genau im Winkel landete. Es war bereits der 15. Saisontreffer des Oberacherner Goalgetters.

Der Schock saß tief bei den Gästen, denn in Durchgang zwei spielte eigentlich nur noch der SVO. „Nach dem unglücklichen Rückstand haben wir im zweiten Abschnitt dann den Schalter leider umgelegt. Da hat uns Oberachern salopp gesagt einfach aufgefressen. Irgendwann war dann halt auch der Kopf schon bei unserem Pokal-Halbfinale am Dienstag in Villingen“, so Gäste-Coach Marco Dufner mit gefasster Stimme.

Eine herrliche Kombination über Noah Zwick und Jan Burkart schloss Defensivakteur Demarveay Sheron mit dem 2:0 ab (51.), dann traf auch noch der Ex-Denzlinger Anes Vrazalica mit seinem ersten Saisontor nach Stefotic-Vorarbeit zum 3:0 (61.).

Gegen resignierende Gäste besaß der SVO weitere gute Möglichkeiten. Ein Kopfball von Kapitän Luca Fritz nach Flanke von Zwick strich denkbar knapp über den Kasten von Oliver Gümpel (83.).

So blieb es bis zum Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Julian Gumz beim verdienten 3:0 der Gastgeber, die jetzt vor zwei ganz schweren Aufgaben stehen. Am Samstag gastieren die Achertäler beim FV Ravensburg – am Freitag darauf gibt der FC Nöttingen seine Visitenkarte im Waldseestadion ab.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic (62. Recht), Güzelcoban (53. Hauser), Mörmann (71. Gueddin), Vrazalica, Weiß (62. Bauer), Burkart (74. Borie), Scherer

FC Denzlingen: Gümpel, Cernenchi, Garcia Stein (62. Boye), Butov (75. Lemminger), Ivancic (81. Haller), Riggemann, Zimmermann, Gehring (62. Amrhein), Schultis (62. Berger), Disch, Ebel

Schiedsrichter:Julian Gumz (Rielasingen)

Tore: 1:0 Stefotic (41.), 2:0 Sheron (51.), 3:0 Vrazalica (61.)

Zuschauer:240

Ecken:4/5

Gelbe Karten: 1/1

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Mösbach – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Zum Auftakt der Acherner Derby-Wochen mit den Partien gegen Gamshurst, in Mösbach und gegen Achern musste die zweite Mannschaft des SV Oberachern mit einem 3:3 gegen den FV Gamshurst zufrieden sein. Deshalb musste die Elf von Hannes Maier die Tabellenführung an den FSV Kappelrodeck-Waldulm abgeben.

Jetzt führt die kurze Reise zum SV Mösbach, der sich durch den 2:0 Erfolg bei Ottenhöfen 2 wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte.

„Im Drei-Kirschen-Dorf erwarte ich von meiner jungen Mannschaft eine klare Leistungssteigerung und vor allem eine konstante und seriöse Leistung über 90 Minuten statt wie zuletzt nur über 45“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach, der am Sonntag einen Gegner erwartet, „der sein Heil in Kontersituationen suchen wird“. „Ziel sind aber ganz klar drei Punkte. Die werden wir aber nicht geschenkt bekommen“, so Maier weiter.

Im Hinspiel konnte die Oberliga-Reserve in einer zähen Partie mit 3:0 die Oberhand behalten.

Bis auf seine Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) stehen Ihm dabei alle Akteure aus Kader 2 zur Verfügung.

RM

 

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27. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FC Denzlingen

Freitag 10.04.2026, 19.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Ein Zähler in Backnang war das erklärte Mindestziel des SV Oberachern – am Ende aber lagen drei faule Eier im Nest.

„Die 3:2 Niederlage war am Ostermontag im Training sehr präsent, denn es war vermutlich auch mit unsere schlechteste Saisonleistung. Es war eigentlich unser Plan, dass die Jungs mit einem Punktgewinn den Tag freibekommen, so hatten wir aber einiges zu besprechen“, sagte Trainer Fabian Himmel.

Jetzt gastiert das abgeschlagene Schlusslicht Denzlingen im Waldseestadion und da erwarten wohl alle einen Dreier des SVO. Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn die Gäste, die am kommenden Dienstag beim Ligarivalen FC 08 Villingen um den Einzug ins lukrative südbadische Pokalfinale kämpfen, holten 12 ihrer 16 Zähler auf fremdem Terrain.

Die Elf von Marco Dufner, der zur kommenden Saison von Julian Sutter als Chefcoach abgelöst wird, ist dabei für die Achertäler alles andere als eine Unbekannte, schließlich stand man sich in den letzten Jahren sowohl in der Verbands- bzw. Oberliga, in Testspielen oder 2023 beim SBFV-Supercup insgesamt 17-mal gegenüber.

Im Hinspiel kam der SVO im Denzlinger Einbollenstadion zu einem knappen 2:1 Sieg, der aber erst in der Nachspielzeit durch einen Treffer von Defensivakteur Demarveay Sheron sichergestellt werden konnte.

Von einem Favoritenstatus will Fabian Himmel überhaupt nichts wissen. „Die hohen Erwartungen von außen sind bei allem Respekt zweitrangig. Wir müssen erstmal auf uns schauen, dass wir eine Basis in Sachen Leidenschaft, Herz und Intensität auf den Platz bekommen. Ohne diese Eckpfeiler funktioniert in Oberachern wenig bis gar nichts. Das Spiel in Backnang war der beste Beleg dafür“, betont der SVO-Coach. „Wir haben jetzt noch acht Spiele und es ist eine Charakterfrage, wie wir jedes einzelne Spiel als Mannschaft angehen“, so Himmel weiter.

Auf die drei Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss er weiterhin verzichten. Auch seine Nummer zwei im Tor, Kai-Robin Knöller (Sprunggelenk), steht am Freitagabend ebenso nicht zur Verfügung wie sein angeschlagener Kapitän Nico Huber. Noch offen ist der Einsatz von Mus Gjuraj (Sprunggelenk).

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FV Gamshurst 3:3 (1:3)

Zum Auftakt der Derby-Wochen gegen Gamshurst, Mösbach und Achern musste die zweite Mannschaft des SV Oberachern gleich einen kleinen Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen.

Dabei lief gegen das zweitbeste Offensiv-Team der Liga zu Beginn noch alles nach Wunsch. Mit einem platzierten Schuss aus vollem Lauf setzte Joshua Seibert, der zuletzt gegen Leiberstung gleich viermal erfolgreich war, das Leder unhaltbar für Schlussmann Lucas Tandler zum 1:0 ins lange Eck (5.). Nur zwei Minuten danach verfehlte Enrico Schabert per Hacke das Tor der Gäste nur knapp. Im Gegenzug war es Calvin Manolito Distel, der einen kapitalen Schnitzer in der SVO-Defensive mit dem 1:1 Ausgleich bestrafte. Mit schnellem und direktem Spiel setzte der FVG die Gastgeber mächtig unter Druck – profitierten dabei aber von weiteren individuellen Fehlern der Oberacherner Hintermannschaft. In Minute 16 brachte Florian Madlinger das Leder aus kurzer Distanz nicht zum möglichen 1:2 über die Linie.

Besser machte es dann Salahadin-Assir Hass, der per Doppelschlag binnen drei Minuten zum 1:3 erfolgreich war (18./21.). In der Nachspielzeit von Durchgang eins ließen Enrico Schabert und im Nachschuss Ymer Dauti die gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer ungenutzt.

„Nach der frühen Führung verlor meine junge Mannschaft total den Faden und kassierte drei Gegentore innerhalb kürzester Zeit. Für mich unerklärlich, dass wir uns Mitte der ersten Halbzeit derart abkochen ließen. Zweikampfschwach und fehlerhaft im Spielaufbau. Es wirkte von außen ein bisschen wie Jugendfußball gegen Seniorenfußball“, monierte Oberacherns Coach Hannes Maier, der wohl bei seiner Ansprache zur Pause die richtigen Worte gefunden hat.

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters Matthew Jackson (Lichtenau) hatte der eingewechselte Maja Sanneh den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Max Hartwig, der neben Pius Tisch zu den stärksten Akteuren der Achertäler zählte, scheiterte nach knapp einer Stunde am Pfosten des FVG-Gehäuses. Auf der anderen Seite verhinderte Tisch mit letztem Einsatz gegen den einschussbereiten Inan Gülsoy die wohl endgültige Entscheidung (63.).

Dann war es einmal mehr Joshua Seibert, der mit seinen Saisontoren 23 und 24 zum 3:3 Endstand erfolgreich war (68./72.).

„Zum wiederholten Mal sahen die Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten von uns. Nach der Halbzeit steigerten wir uns gewaltig und setzten dem spielstarken Gegner vor allem auch im körperlichen Bereich etwas entgegen. Der Punktverlust wirft uns sicher nicht aus der Bahn, eine solch schwache erste Halbzeit können wir uns zukünftig aber nicht mehr erlauben“, so SVO-Coach Hannes Maier nach einer Partie, die am Ende auch keinen Sieger verdient gehabt hätte.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

TSG Backnang – SV Oberachern 3:2 (2:0)

„Wenn wir aus Backnang einen Punkt mitnehmen, wäre das ein schönes Ostergeschenk“, sagte Fabian Himmel vor der Reise zur TSG Backnang wo es in den letzten Jahren nur selten etwas zu holen gab. Am Ende stand im 15. Oberliga-Duell zwischen beiden einmal mehr eine bittere Niederlage. Nach dem 1:3 daheim gegen CfR Pforzheim und dem 0:1 beim Tabellendritten TSV Essingen war es die dritte punktlose Partie seiner Elf hintereinander.

Mit 41 Punkten liegt sein Team aber immer noch auf einem hervorragenden sechsten Tabellenplatz in einer stark besetzten Liga.

Bereits zur Pause lagen die auswärts bereits siebenmal erfolgreichen Achertäler mit zwei Toren in Rückstand. Die mögliche frühe Führung des SVO verhinderte TSG-Keeper Maurice Brauns, der einen gefährlichen Schuss von Henri Scherer noch zur Ecke klären konnte (5.).

Nach knapp einer halben Stunde traf Lukas Glaser zum 1:0 und in Minute 40 war SVO-Schlussmann Mark Redl ein weiteres Mal geschlagen – Ali Ferati verwandelte einen Strafstoß zum 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff verhinderte die TSG-Abwehr den möglichen Anschlusstreffer durch Luca Fritz.

Der gelang schließlich nach dem Wechsel Goalgetter Marin Stefotic mit seinem insgesamt 14. Saisontreffer (54.). Die Gäste blieben im Vorwärtsgang und wurden durch den 2:2 Ausgleich durch Maximilian Weiß auch belohnt (62.). Der eingewechselte Jan Burkart scheiterte nach 85 Minuten an TSG-Keeper Brauns.

Dann war es Julian Geldner, der die Oster-Träume des SVO platzen ließ. Per Kopf traf der TSG-Kapitän zum umjubelten 3:2 Endstand (88.).

„Bin froh, dass wir fast nicht mehr absteigen können, so wie wir uns aktuell anstellen“, lautete das nüchterne Fazit von Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenletzte FC Denzlingen im heimischen Waldseestadion und da will man dann auch wieder zurück in die Erfolgsspur.

 

TSG Backnang: Brauns, Glaser (81. Greco), Doser, Geldner, Gashi, Parharidis, Tichy, Ender (90. Sadler), Gleißner (67. Gürsel), Hornek, Ferati (71. Benkeser)

SV Oberachern: Redl, Fritz (82. Bauer), Sheron, Zwick, Stefotic, Güzelcoban, Gueddin (69. Burkart), Huber, Weiß (76. Borie), Recht, Bauer, Scherer (81. Hauser)

Schiedsrichter: Kadir Yagci (Seitingen-Oberflacht)

Tore: 1:0 Glaser (27.), 2:0 Ferati (FE), 2:1 Stefotic (54.), 2:2 Weiß (63.), 3:2 Geldner (88.)

Zuschauer: 200

Gelbe Karten: 2/2

Bes.Vork.: TSG-Trainer Marinic (Gelb-Rot/7.)

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FV Gamshurst, Samstag 04.04.2026( 17.00 (!!!) Uhr

Mit dem denkwürdigen 8:1 über den SV Leiberstung – nach einem 0:1 Rückstand bis zur 60. Minute konnte die zweite Mannschaft des SV Oberachern mit jetzt 45 Punkten ihre Tabellenführung zwar festigen, rutschte aber durch den 3:1 Erfolg des FSV Kappelrodeck-Waldulm im vorgezogenen Spiel am Gründonnerstag beim letzten Gegner des SVO vorübergehend wieder auf Rang 2 zurück.

In einem weiteren Heimspiel gastiert nun der FV Gamshurst am Waldsee, der am elften Spieltag noch an der Spitzte thronte, dann aber bis auf Rang 6 abrutschte.

Oberacherns Coach Hannes Maier verrät dennoch großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Gamshurst gehört zu den Top-Mannschaften der Liga und hat vor allem in der Offensive richtig Qualität auf dem Platz. Dazu zähle ich nicht nur Torjäger Houha mit seinen schon 26 (!) Saisontoren, sondern auch Gülsoy (10) und Distel (8)“. Die Vorgabe an sein junges Team ist dabei klar: „Es wird darum gehen, diese Ausnahmekönner in den Griff zu bekommen und selbst Initiative zu übernehmen, um deren Defensive zu beschäftigen“.

Im Hinspiel in Gamshurst trennten sich beide am Ende leistungsgerecht 1:1. Will der SVO wieder zurück an die Tabellenspitze, dann benötigt er aber einen Heimsieg und das wird alles andere als einfach werden.

Bis auf seine Langzeitverletzten Janick Schmidt (Schulter) und Nick Schabert (Knie) stehen Trainer Maier alle Mann von Kader 2 zur Verfügung. Hinzu kommen noch vier Akteure der spielfreien A-Junioren des Acherner JFV.

RM

 

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26. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

TSG Backnang – SV Oberachern

Samstag 04.04.2026, 14.00 Uhr

Elco-Arena in den Etzwiesen

Backnang

 

Der insgesamt starke Auftritt des SV Oberachern (5./41 Punkte) beim Tabellen-3. Essingen wurde am Ende leider nicht belohnt. „Im letzten Drittel hatten wir einfach zu wenig Qualität beim letzten Ball und im Abschluss. Das bringt dich in solchen Top-Spielen um den Erfolg“, so Trainer Fabian Himmel.

Jetzt geht es zum Elften nach Backnang, der mit seinen 30 Zählern noch um den Klassenerhalt bangen muss. Zuletzt holte das Team von Mario Marinic mit dem 1:1 in Pforzheim einen wichtigen Auswärtszähler.

Oberacherns Coach ist sich der Schwere der Aufgabe am Ostersamstag bewusst: „In Backnang war es noch nie leicht. Ich habe dort seit meinem Amtsantritt noch nicht gewinnen können. Backnang ist eine sehr erfahrene, abgezockte Mannschaft, die ich eigentlich vor der Saison deutlich höher eingeordnet habe. Wir wollen die spielerischen Leistungen der letzten Wochen mitnehmen, klar ist aber auch, dass wir vor dem Tor unsere Chancen nutzen müssen“.

14-mal standen sich beide bislang im Baden-Württembergischen Oberhaus gegenüber. Nur in vier Partien hieß der Sieger am Ende SV Oberachern.

Auch beim 2:2 im Hinspiel verpasste es der SVO, sich nach einem guten Auftritt mit mit einem Dreier zu belohnen.

„Wir wollen die Punkte 42-44 schnellstmöglich auf unser Konto bringen, dann wären wir selbst bei sechs möglichen Absteigern komplett sorgenfrei für die restliche Saison“, lautet die klare Vorgabe ihres Trainers. „Wenn wir aus Backnang einen Punkt mitnehmen, wäre das ein schönes Ostergeschenk – ich traue meiner Mannschaft nach dem guten Spiel in Essingen auswärts aber auch einen Sieg zu. Wie schwer das dort ist, haben die letzten fünf Jahre ohne Bedarf eines weiteren Kommentars bewiesen“, so Fabian Himmel weiter.

Auf die drei Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss er weiterhin verzichten. Auch seine Nummer zwei im Tor, Kai-Robin Knöller, fällt wegen einer Verletzung am Sprunggelenk bis auf weiteres aus. Ansonsten hat er alle Mann an Bord.

RM

Oberliga Baden-Württemberg

TSV Essingen – SV Oberachern 1:0 (0:0)

Essingen (mg/rue). Im Topspiel der Fußball-Oberliga hat der Tabellenfünfte SV Ober­achern am Sonntag beim Dritten TSV Essingen seine Chancen nicht genutzt und musste nach hochklassigen 90 Minuten mit einer 0:1-Niederlage im Gepäck die zweieinhalbstündige Heimreise in die Ortenau antreten.

„Ein 1:1 wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen“, zeigte sich Oberacherns Tranier Fabian Himmel mächtig enttäuscht von dem Ergebnis. Mit der Leistung seiner Jungs war er allerdings zufrieden. „Sie haben einen guten Job gemacht. Nur vor dem Tor haben sie nicht das verdiente Ergebnis herbeigeführt“, meinte der 33-Jährige. Die Mannschaft von der Ostalb in der Nähe von Aalen zeigte sich dagegen vor dem Tor deutlich abgeklärter: Mit der zweiten Torchance gelang Niklas Groiß (61.) das Siegtor, obwohl der SV Oberachern zwischen der 30. und 60. Minute die dominante Mannschaft war und mehrere gute Tormöglichkeiten hatte, die jedoch nicht genutzt wurden. Entweder war der letzte Pass oder der Abschluss zu unsauber.

Groiß erzielt 1:0

Essingen fand am Sonntag auf eigenem Platz gut in die Partie und setzte die ersten Akzente. Nach 23 Minuten prüfte Gökalp Kilic mit einem Freistoß erstmals Gästetorwart Mark Redl. Insgesamt entwickelte sich eine intensive Begegnung auf hohem Niveau. „Es war ein richtig gutes Oberligaspiel. Beide Mannschaften wollten viel spielerisch lösen“, so TSV-Trainer Simon Köpf.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm Oberachern mehr und mehr die Kontrolle und drückte die Gastgeber phasenweise in die eigene Hälfte. Wirklich zwingend wurde es jedoch selten – auch weil Essingen defensiv stabil blieb. „In dieser Phase war Oberachern am Drücker“, gab Köpf zu.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste zunächst mehr vom Spiel. Dann kam bei Essingen Benjamin Dudda – und war sofort entscheidend: Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung wurde er am Strafraum angespielt und steckte auf Niklas Groiß durch, der mit einem trockenen Flachschuss zum 1:0 erfolgreich war (61.).

Der Treffer gab Essingen spürbar Aufwind. Die Hausherren hätten in der Folge sogar nachlegen können, ließen jedoch gute Möglichkeiten ungenutzt. „Da müssen wir den Sack eigentlich zu machen“, erklärte Köpf. In der Schlussphase erhöhte Oberachern noch einmal den Druck und wurde ebenfalls wieder gefährlich, während Essingen vermehrt Kontermöglichkeiten hatte. Ein Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen und so blieb es beim knappen Sieg für die formstarken Essinger.

Hochklassiges Spiel

„Wir sind hochzufrieden mit den drei Punkten gegen so einen starken Gegner“, sagte Köpf nach der Partie. Mit dem vierten Sieg in Serie bleibt der TSV Essingen im Jahr 2026 weiterhin ungeschlagen. Kollege Himmel war verständlicherweise etwas geknickt. „Unterm Strich war es ein hochklassiges Spiel mit einem Chancenplus bei uns, aber mit einem kaltschnäuzigen Gastgeber. Das zählt im Fußball – das tut uns heute weh“, meinte geschlagene der SVO-Coach.

TSV Essingen: Weißheit – Ruther, Etemi, Funk (86. Biebl), Groiß (90.+3 Hoxha), Koci (90.+1 Abruscia), Neunhoeffer, König (58. Dudda), Auracher, G. Kilic, E. Kilic (84. Bux)

SV Oberachern: Redl – Fritz (79. Carnier), Sheron (84. Gjuraj), Zwick, Stefotic, Güzelcoban (79. Borie), Gueddin, Huber, Weiß (65. Recht), Bauer (69. Burkart), Scherer

Schiedsrichter: Pirmin Phil Fronmüller (TSV Gussenstadt)

Zuschauer: 400

Tor: 1:0 Groiß (61.)

mg/rue

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Leiberstung 8:1 (0:1)

Als der gut leitende Schiedsrichter Marcelino Riehle die Partie mit seinem letzten Pfiff beendete, konnten alle Besucher nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Mit 8:1 fegten die Achertäler den Tabellen-8. SV Leiberstung vom Platz und festigten damit eindrucksvoll mit jetzt 45 Punkten ihre Tabellenführung. Dabei sah es eine Stunde lang überhaupt nicht danach aus, denn nach einer unerklärlich schwachen Leistung der Platzherren lagen die Gäste gegen harmlose Platzherren noch absolut verdient mit 1:0 in Führung.

Ein Freistoß von Joshua Seibert, den SVL-Keeper aber zur Ecke entschärfen konnte (32.) blieb bis zur Pause die einzig richtig gefährliche Aktion der Oberliga-Reserve. Auf der anderen Seite bestrafte Robin Zweigle einen totalen Blackout in der SVO-Defensive bereits nach einer Viertelstunde mit dem 0:1. Cedric Fritsch hatte sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend parierenden SVO-Schlussmann Sebastian Ruf (32.).

Nach der Pause war die Drangphase des SVO erst einmal nur von kurzer Dauer. Marcel Pfening hatte den Ausgleich zwar auf dem Fuß, setzte das Leder aber völlig freistehend über das SVL-Gehäuse (49.). Dann, nach genau einer Stunde, war es Adrian Kamelski, der mit seinem Treffer zum 1:1 eine denkwürdige Wende einleitete. „Mit dem Ausgleich brachen alle Dämme und die Jungs spielten sich in einen Rausch“, so Coach Hannes Maier.

Es folgte der Gala-Auftritt von Joshua Seibert, der sich mit seinen vier Toren binnen zehn Minuten (64./66./68./73.) einen Platz im Geschichts-Buch des SVO sichern konnte. Da war aber auch noch ein Adrian Kamelski, der seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 noch einen lupenreinen Hattrick (76./83./90.) zum 8:1 Endstand folgen ließ und das als Innenverteidiger.

Pech für die trotz des Tore-Debakels nie aufsteckenden Gäste, als ein Freistoß von Christian Bohn in Minute 77 nur am Querbalken landete.

„Was hast du deinen Spielern in der Halbzeit gesagt bzw. was hast du in den Pausentee gemacht“, war nach der Partie die meistgestellte Frage an Hannes Maier. „Meine zwei Schlagworte in einer sehr ruhigen und sachlichen Ansprache waren: Geduld und Tempo – vor allem im Spielaufbau. Einen Pausentee haben wir nicht, dafür aber leckere Muffins von unserer Betreuerin Lisa. Vielleicht gaben die ja nochmal neue Kraft“, schmunzelte Oberacherns Coach, der sich schon auf die kommenden Derby-Wochen gegen Gamshurst, Mösbach und Achern freut.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Leiberstung, Sonntag 15.00 Uhr

Mit einem ungefährdeten 5:2 bei der zweiten Mannschaft des FC Ottenhöfen konnte die Oberliga-Reserve des SV Oberachern mit jetzt 42 Punkten ihre Tabellenführung festigen und bleibt damit in der Fremde weiterhin ungeschlagen.

Jetzt gastiert der Tabellen-8. SV Leiberstung am Oberacherner Waldsee, der nach einem kleinen Durchhänger zuletzt wieder mit zwei Erfolgen auf sich aufmerksam machte. Im Hinspiel konnten die Achertäler nach drei Toren ihres offensivstarken Mittelfeld-Regisseurs Joshua Seibert mit 3:1 die Oberhand behalten. Da saß beim SVL mit Tobias Mohr noch ein alter Bekannter aus seiner aktiven Zeit beim SVO auf der Bank, der aber in der Winterpause zum FV Urloffen wechselte und von Heiko Hillert abgelöst wurde.

„Spiele gegen Leiberstung waren nie einfach. Sie spielen einen taktisch sehr disziplinierten Fußball mit hoher Laufbereitschaft und gutem Abwehrverhalten. Um dieses Bollwerk zu knacken, brauchen wir ein schnelles Kombinationsspiel und volle Einsatzbereitschaft. Hilfreich wäre da eine Austragung des Spiels auf dem Rasenplatz statt auf unserem engen Kunstrasen“, betont Oberacherns Coach. „Als Tabellenführer lautet unser Ziel für dieses Heimspiel aber ganz klar: 3 Punkte“, so Hannes Maier.

Bis auf Janick Schmidt (Schulter-OP) und Nick Schabert (Knieprobleme) stehen ihm dabei alle Mann von Kader 2 zur Verfügung.

 

RM

 

 

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25. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

TSV Essingen – SV Oberachern

Sonntag 29.03.2026, 14.00 Uhr

CARENTO Arena

Essingen

 

Mit der ebenso unnötigen wie auch unglücklichen 1:3 Niederlage gegen den zu Saisonbeginn hoch eingeschätzten CfR Pforzheim endete die zwar kleine aber umso bemerkenswertere Serie des SV Oberachern mit zuvor drei Erfolgen ohne Gegentor.

Dadurch rutschten die Achertäler wieder auf Rang 5 zurück, doch das tut der Freude über das bislang eindrucksvolle Abschneiden in der insgesamt zwölften Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus keinen Abbruch.

Das Saisonziel Klassenerhalt liegt mit stolzen 41 Punkten schon nach 24 Partien in greifbarer Nähe.

Am Sonntag gastiert der Tabellen-5. beim bärenstarken Dritten TSV Essingen (42 Punkte), der am letzten Spieltag aber mal so richtig für Furore sorgen konnte. Vor fast 5.000 Zuschauern feierte man beim Liga-Primus Aalen einen 3:2 Erfolg.

Oberacherns Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Essingen befindet sich mit uns, Nöttingen und Ravensburg völlig zurecht im Top-6- Block der Oberliga. Sieben Spiele ohne Niederlage, dazu die Highlight-Ergebnisse gegen Pforzheim und zuletzt gegen Aalen – mehr Ausrufezeichen kannst du gar nicht setzen. Dass sie gut kicken können und auch herausragende Einzelspieler aus der Regionalliga in ihren Reihen haben, zeigt die Form sowie die Tabelle“.

Im Hinspiel im heimischen Waldseestadion lag sein arg vom Verletzungspech geschwächtes Team bis zur 82. Minute noch mit 2:0 in Führung, musste am Ende aber sogar froh sein, mit dem 2:2 wenigstens einen Zähler gerettet zu haben.

Die 200 km lange Reise in die Essinger Carento-Arena kann der SVO „ohne Druck – aber extrem motiviert“ antreten, betont der SVO-Coach. „Mit einem Sieg könnten wir sogar an Essingen vorbeiziehen und mit dann 44 Punkten wäre der Klassenerhalt nicht nur gedeckelt, sondern noch mit einer Schweißnaht abgesichert. Es steht zwar mit das schwerste Auswärtsspiel an, aber es gibt bei unserer aktuellen Form jeden Grund, an ein positives Ergebnis zu glauben“, so Fabian Himmel mit breiter Brust.

Auf die drei Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss er auch am Sonntag verzichten. Hinter dem Einsatz seines Kapitäns Nico Huber (Wadenprobleme) steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten hat er alle Mann an Bord.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Ottenhöfen II – SV Oberachern II 2:5 (0:3)

„Unsere Pflichtaufgabe in Ottenhöfen haben wir erfüllt, ohne dabei zu glänzen. Am Ende war es ein nie gefährdeter Sieg, der mit etwas mehr Konsequenz und Geradlinigkeit auch hätte noch deutlich höher ausfallen können“, lautete das nüchterne Fazit von Oberacherns Trainer Hannes Maier. Mit dem 5:2 im Ottenhöfener Hasenwald festigte seine Elf mit jetzt 42 Punkten ihre knappe Tabellenführung und bleibt auswärts weiterhin ungeschlagen.

Nach Vorarbeit von Lewin Geyer eröffnete Luca Volz den Torreigen für die Elf aus dem vorderen Achertal (20.). Zehn Minuten später nutzte Joshua Seibert mit seinem 17. Saisontor einen klugen Pass von Pius Tisch zum 0:2. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Volkan-Mikail Yildiz keine Mühe, den Ball nach Querpass von Marcel Pfening zum 0:3 Pausenstand über die Linie zu befördern.

In Durchgang zwei schlich bei der Oberliga-Reserve dann etwas der Schlendrian ein. Nach der ersten FCO-Ecke konnte Manuel Wimmer per Kopf auf 1:3 verkürzen (54.). Marcel Pfening (61.) und der zur Pause eingewechselte Max Hartwig (72.) trafen danach zum 1:5. Im Anschluss an einen Freistoß konnte Ottenhöfens Lukas Tritschler zum 2:5 Endstand verkürzen.

„Die zwei Gegentore stören mich schon etwas, weil sie durch eigene Leichtfertigkeit zu Stande kamen. Positiv erwähnenswert ist aber, dass in der zweiten Halbzeit mit Max Hartwig, Luciano Freckhaus D´Orazio und Erion Lalinovci gleich drei 3 A-Junioren auf dem Platz standen, die ihre Aufgabe sehr ordentlich machten“, so Coach Hannes Maier nach dem Derby-Sieg.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1. CfR Pforzheim 1:3 (1:3)

Nach zuletzt drei Siegen ohne Gegentor fand die stolze kleine Erfolgsserie des SV Oberachern am Samstag ihr Ende. Gegen den CfR Pforzheim kassierten die Achertäler mit dem 1:3 ihre dritte Heimniederlage, die aber durchaus vermeidbar war.

„Unterm Strich sicherlich eine etwas unglückliche Niederlage. Gegen eine Mannschaft, die über eine individuelle Klasse verfügt war es aber schwer, mit der Hypothek der frühen Toren zu unserem Spiel zu finden“, betonte Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Eine gute halbe Stunde war erst absolviert, da lag seine Elf fast schon aussichtslos mit 0:3 hinten. Dabei hatten die SVO-Fans unter den 325 Zuschauern im Waldseestadion schon nach zwei Minuten der Torjubel auf den Lippen, doch der Schuss von Goalgetter Marin Stefotic nach klasse Zuspiel von Kapitän Nico Huber verfehlte sein Ziel aus halblinker Position um einen Meter. Im Gegenzug wurde Pforzheims Sturm-Ikone Pascal Salz von Demarveay Sheron etwas zu ungestüm im Strafraum von den Beinen geholt. Tim Schwaiger ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß zum 0:1 (3.). Gegen die früh störenden Gäste aus der Goldstadt tat sich der SVO im Spielaufbau ausgesprochen schwer. Im Anschluss an die erste Ecke traf Admir Osmicic aus zehn Metern ungehindert zum 0:2 (16.). In der Folgezeit war der SVO zwar um den schnellen Anschlusstreffer bemüht – ein Freistoß von Henri Scherer aus 25 Metern (18.) und ein Huber-Kopfball (20.) verfehlten das Gehäuse von CfR-Keeper Sven Altmann nur knapp – doch dann folgte prompt die erneute kalte Dusche. Nach einem Fehler im Spielaufbau war Noah Lulic per Kopf mit seinem siebten Saisontreffer nach Zuspiel von Salz zum 0:3 erfolgreich (37.).

Kurz vor dem Pausenpfiff durften die Achertäler wieder neue Hoffnung schöpfen. Eine Flanke von Stefotic beförderte Maximilian Weiß aus kurzer Distanz per Kopf zum 1:3 Anschlusstreffer über die Linie.

Nach dem Wechsel brachte Coach Fabian Himmel mit Yves Borie und dem zuletzt gesperrten Rachid Gueddin zwei frische Kräfte und es folgte die stärkste Phase der Achertäler. Erst scheiterte Scherer per Aufsetzer im Anschluss an eine Ecke an Keeper Altmann (52.), dann setzte Stefotic, nachdem er sich gegen zwei Pforzheimer durchsetzen konnte, das Spielgerät über den Querbalken (56.). Eine mustergültige Hereingabe des nach Verletzungspause Sekunden zuvor eingewechselten Luca Fritz donnerte Nico Huber aus kurzer Distanz per Direktabnahme knapp über das Gehäuse (57.) und nur fünf Minuten später rutschte Huber um Zentimeter am Ball vorbei.

„Wir hatten 20 Minuten nach der Halbzeitpause eine enorme Druckphase wo wir einfach beste Chancen liegengelassen haben. Wenn da das 2:3 fällt wären wir sicher noch einmal in der Lage gewesen, den Spieß umzudrehen. Am Ende haben dann zum Abschluss der englischen Woche einfach die nötigen Körner gefehlt“, bilanzierte Coach Fabian Himmel.

Langsam konnten sich die Gäste wieder aus der Umklammerung befreien und sich auch einige Möglichkeiten erspielen. In Minute 86 rettete Henri Scherer gegen den eingewechselten Walter Vegelin für seinen bereits geschlagenen Keeper Mark Redl auf der Linie.

In der Nachspielzeit verfehlte ein Schuss von Stefotic das CfR-Gehäuse um einen Meter. Dann war Schluss und der neue Gäste-Coach Dirk Rohde durfte nach dem ersten Erfolg unter seiner Regie erst einmal ganz tief durchatmen. „Es war ein ganz wichtiger Sieg heute für uns. Wir hatten auch zum richtigen Zeitpunkt das notwendige Glück. Der Sieg wird uns Auftrieb geben für die kommenden Aufgaben“.

Oberacherns Trainer zeigte sich hinterher alles andere als enttäuscht. „Ich bin trotz der Niederlage super happy. Wir haben in sieben Tagen sechs Punkten aus den drei Spielen geholt und damit die angestrebte 40-Punkte-Marke geknackt“, so Fabian Himmel.

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick (76. Carnier), Stefotic,, Güzelcoban, Huber (82. Mörmann), Weiß, Recht (57. Fritz), Hauser (46. Gueddin), Bauer (46. Borie), Scherer

1.CfR Pforzheim: Altmann, Sagert, Osmicic, Gudzevic, Salz (77. Vegelin), Lulic (65. Marrone), Schwaiger (90.+4 Ural), Bahm, Hauser (83. Portella), Raouafi, Miksic (50. Causevic)

Schiedsrichter: Nico Nemtinow (Freiburg)

Zuschauer: 325

Tore: 0:1 Schwaiger (3./FE), 0:2 Osmicic (16.), 0:3 Lulic (37.), 1:3 Weiß (45.)

gelbe Karten: 3/4

Ecken: 7/1

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Ottenhöfen 2 – SV Oberachern 2, Sonntag 13.00 Uhr

Mit dem hartumkämpften 1:0 gegen den bis dahin punktgleichen Tabellenzweiten SV Bühlertal 2 konnte die Oberliga-Reserve des SV Oberachern ihre Tabellenführung behaupten.

Jetzt führt die Reise ins hintere Achertal zur zweiten Mannschaft des Bezirksligisten FC Ottenhöfen, die aktuell Rang 14 belegt. Neun seiner bislang zehn Zähler holten die Gastgeber dabei auf eigenem Terrain.

„Mit Blick auf die Tabelle könnte man meinen, dass der kommende Gegner ein Selbstläufer wird. Davor warne ich meine Jungs allerdings bereits die ganze Woche ausdrücklich. Ein Sieg in Ottenhöfen ist natürlich Plicht, jedoch sollte man den FCO nicht unterschätzen, was deren knappe Ergebnisse der letzten Wochen auch belegen. Sie haben sich in der Winterpause personell verstärkt und können sehr unangenehm sein. Trotzdem wollen wir den Schwung mitnehmen und mit einem Auswärtsdreier die Tabellenführung festigen“, so Oberacherns Coach Hannes Maier, der dabei auch auf seine zuletzt starke Defensive baut. „Schaffen wir es, im dritten Spiel in Folge zu Null zu spielen, dann bin ich mir sicher, dass wir die volle Ausbeute mitnehmen“.

Bis auf Janick Schmidt (Schulter-OP) und Nick Schabert (Knieprobleme) stehen ihm dabei alle Mann zur Verfügung.

-RM-

 

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24. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – 1.CFR Pforzheim

Samstag 21.03.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Mit dem 2:0 am Mittwochabend im Nachholspiel gegen den TSV Singen schaffte der SV Oberachern zum zweiten Mal in dieser Saison den fast schon sensationellen Sprung auf den dritten Platz in der stark besetzten Oberliga.

Es war bereits der fünfte Dreier im sechsten Spiel der Rückrunde. Seit jetzt mehr als 300 Minuten sind die Achertäler damit auch schon ohne Gegentor. „Wir sind nur ein kleiner Dorfverein und dürfen uns zumindest bis zum Wochenende freuen, dass wir Dritter sind. Dafür gebührt allen Beteiligten größter Respekt. Das macht mich unsagbar stolz“, betont Coach Fabian Himmel.

Zum Abschluss der englischen Woche gastiert nun der 1. CfR Pforzheim (26 Punkte/Platz 13) im Waldseestadion, der nach gutem Beginn auf einen am Ende möglichen Abstiegsplatz rutschte.

Schon 19-Mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz dabei ist absolut ausgeglichen (7S-5U-7N). Beim Hinspiel in der Goldstadt mussten die Achertäler mit 2:3 den Kürzeren ziehen. Da war die Welt der bis dahin noch ungeschlagenen Pforzheimer noch in Ordnung. Am neunten Spieltag lag man noch auf Rang 3, doch dann zeigte die Kurve steil nach unten. Wenige Tage vor der jüngsten 1:5 Niederlage in Essingen zogen die Verantwortlichen die Reisleine und verpflichteten mit Dirk Rohde, der als ehemaliger Coach des FV Würmersheim in Mittelbaden alles andere als ein Unbekannter ist, einen neuen Übungsleiter.

Am Samstag darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit Cemal Durmus freuen, der lange Jahre zu den absoluten Leistungsträgern beim SVO zählte und zu Beginn der neuen Runde aus privaten Gründen in die Goldstadt wechselte. Allerdings darf der beim SVO beliebte offensivstarke Mittelfeldakteur nach seiner roten Karte aus der letzten Partie in Essingen die Partie nur als Zuschauer verfolgen.

Fabian Himmel ist sich der Schwere des badischen Derbys bewusst und baut dabei auch auf die wie immer lautstarke Unterstützung der treuen SVO-Fans.

Personell dürfte es gegenüber der Mittwoch-Partie wohl keine Änderungen geben.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Türkischer SV Singen 2:0 (1:0)

Der SV Oberachern sorgt in der Rückrunde weiter für Furore. Das 2:0 über den TSV Singen war bereits der fünfte Dreier im sechsten Spiel. Damit schafften die Achertäler mit jetzt schon 41 Zählern den Sprung auf Rang drei und sind ihrem Ziel Klassenerhalt einen weiteren ganz großen Schritt nähergekommen.

„Es war auch heute wieder eine starke Leistung von uns und ein insgesamt verdienter Sieg gegen einen Gegner, der nicht nur eine gute individuelle Qualität im Kader hat, sondern auch unangenehm für uns zu bespielen war“, sagte ein mehr als zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel nach dem fünften Heimsieg seiner Elf.

Vor 350 Zuschauern im Waldseestadion lagen die Achertäler schon zur Pause verdient mit 1:0 in Führung. Dabei kamen die Gäste vom Hohentwiel zunächst gut in die Partie. Ein 18-m-Schuss von Dominik Emminger verfehlte das Gehäuse von SVO-Schlussmann Mark Redl, der den leicht angeschlagenen Nico Huber als Kapitän vertrat, um gut zwei Meter (2.) und Ege Öztürk konnte nach einer Viertelstunde kein Kapital aus der kurzen Verwirrung der sonst stabilen SVO-Defensive schlagen. Danach erhöhten die Gastgeber ihre Schlagzahl. Einen Schuss von Goalgetter Marin Stefotic konnte TSV-Schlussmann Josip Barjasic noch entschärfen (22.) doch nur zwei Zeigerumdrehungen später hatte er das Nachsehen. Nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff traf Stefotic mit seinem 13. Saisontreffer zum umjubelten 1:0. Oberacherns Noah Zwick besaß in Minute 37 eine weitere gute Möglichkeit, verfehlte das Gehäuse aber um zahlreiche Meter.

Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber durch Robin Mörmann (54.) und Henri Scherer (55.) zunächst die Chance auf den zweiten Treffer. Auf der anderen Seite verfehlte ein Schuss der nun stärker werdenden Gäste von Emminger das SVO-Gehäuse um einen Meter (65.) und der kurz zuvor eingewechselte Cheick Oumar Coulibaly verfehlte eine Hereingabe von Emminger nur ganz knapp (70.). Dann hatte der ebenfalls eingewechselte Jan Burkart den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, zielte aber knapp am Singener Gehäuse vorbei (80.). Besser machte er es dann in Minute 88 mit seinem Schuss zum 2:0 Endstand.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt nur wenig, denn bereits am Samstag (14.30 Uhr) gastiert der zuletzt schwächelnde Tabellen-13. CfR Pforzheim (26 Punkte) im Waldseestadion.


SV Oberachern:
Redl, Sheron, Zwick, Stefotic (88.Vrazalica), Güzelcoban, Mörmann (68. Huber), Weiß, Recht (80. Carnier), Hauser (66.Gjuraj), Bauer (74. Burkart), Scherer

TSV Singen: Barjasic, Compagnucci, Serpa, Emminger, Zimmermann, Niedermann, Karacan, Yilmaz, Zidan, Dumitru (66.Coulibaly), Öztürk (79. Suncak)

Schiedsrichter: Lukas Lindenmeier (Waltersweier)

Zuschauer: 350

Tore: 1:0 Stefotic (24.), 2:0 Burkart (87.)

gelbe Karten: 3/3

Ecken: 1/3

RM

 

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20. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – Türk. SV Singen

Mittwoch 18.03.2026, 19.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Wirft man einen Blick auf die Rückrunden-Tabelle, dann mag man seinen Augen fast nicht trauen. Mit vier Siegen aus den bisherigen fünf Partien in Serie zwei rangiert der SV Oberachern (39 Punkte/Rang 6) aktuell ganz oben auf dem Tableau – noch vor den beiden klaren Aufstiegsfavoriten Aalen und Mannheim.

Jetzt warten hintereinander gleich zwei schwere Heimaufgaben auf die Achertäler. Bevor es am Samstag zum Duell mit dem CfR Pforzheim kommt, gastiert am Mittwochabend der Aufsteiger TSV Singen zum Nachholspiel im Waldseestadion

Der erst 1981 gegründete Verein vom Hohentwiel ist seit 2018 in stetiger Aufwärtsbewegung von der Kreisliga bis ins baden-württembergische Fußball-Oberhaus.

Am 8. Spieltag war man noch Träger der roten Laterne, dann aber zeigte die Kurve steil nach oben. Mit 29 Punkten liegt das Team aktuell auf einem starken neunten Rang. Mit ein Verdienst von Goalgetter Abdoulie Mboob , der bereits elfmal ins gegnerische Gehäuse getroffen hat und von Coach Ali Günes, Ex-Profi beim SC Freiburg. In der Winterpause hat sich beim TSV aber einiges getan, denn Mboob wechselte zu den Stuttgarter Kickers und der Trainerstuhl wurde nach internen Querelen einmal mehr neu besetzt.

Ginge es nur nach der reinen Statistik der bisherigen fünf Auseinandersetzungen zwischen beiden Teams (4 x SBFV-Pokal/ 1x Oberliga), dann spricht eigentlich alles für den SVO, der stets als Sieger den Platz verlassen konnte.

Dabei waren alle Duelle an Spannung kaum zu überbieten. Viele können sich noch an das Pokaldrama vor einem Jahr erinnern, als der SVO in einer an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Partie in zweifacher Unterzahl in buchstäblich letzter Sekunde der Verlängerung mit einem 3:2 in die nächste Pokalrunde einziehen durfte. Auch das Oberliga-Hinspiel in Singen konnte der SVO erst durch ein Tor von Robin Mörmann in Minute 87 mit 1:0 für sich entscheiden.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem TSV: „Diese Truppe hat eine enorme Erfahrung und Qualität im Kader. Wenn du als Aufsteiger mehrere hundert Oberligaspiele mitbringst, dann ist eigentlich schon alles gesagt. Dazu zeigt das Alter der üblichen Startelf, dass wir es mit einer sehr reifen, abgezockten Truppe zu tun haben“. Oberacherns ehrgeiziger Übungsleiter weiß ganz genau, auf was es am Mittwochabend in erster Linie ankommen wird: „Wir brauchen totale Einsatzbereitschaft in den Knochen, aber im gleichen Atemzug auch einen klaren Fokus in der Birne. Wir müssen da alle Antennen komplett ausfahren. Nach unseren nicht unbedingt zu erwartenden Erfolgen gegen Villingen und in Neckarsulm ist die Brust bei meinen Jungs schon verdammt breit. Da haben sie echt einen rausgezimmert. Wenn sie das jetzt mit dem Knacken der 40-Punkte-Marke krönen könnten, wäre das der echte Wahnsinn“.

Noch offen ist der Einsatz von Kapitän Nico Huber (Adduktorenprobleme). Ansonsten steht Himmel der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung.

RM

 

SV Oberachern setzt weiter auf Jugend

Der SV Oberachern fokussiert seine Kaderentwicklung für Team 2 weiterhin stark auf den Nachwuchs. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendpartner Acherner JFV bleibt dabei ein zentraler Baustein, um Talente frühzeitig zu fördern und spielerisch weiterzuentwickeln. Aus der U19 des derzeitigen Tabellenführers der Landesliga 1, dem Acherner JFV, stoßen 7 Spieler zu Kader Team 2 für die Saison 2026/2027. „Ein starkes Zeichen“ so Trainer Hannes Maier, daß sich unsere Entwicklung in Team 2, die wir die letzten Jahre gegangen sind, bestätigt. Auch Markus Kraus, Chef des „Koordinations Teams“ zeigt sich erfreut. „Uns ist bewusst, dass jugendliche Frische alleine nicht reichen wird sollten wir den Aufstieg schaffen, wir müssen unsere „Jungen Wilden“ in Zaum halten!  Team 2 derzeit Tabellenführer der Kreisliga A Staffel Süd ist mit gerade mal 20,8 Jahren Durchschnitt das jüngste Team in ihrer Liga.
Der SVO sucht daher weiterhin verstärkt nach einem „Spielenden Co-Trainer“ für Team 2 der das Anforderungsprofil erfüllt. „Gespräche laufen, fix ist noch nix“ so Kraus.

vl.nr. Markus Kraus (Kaderplanung Team 2) Aaron Back, Erion Lalinovci, Atakaan Kökten, Max Hartwig, Arne Schmidt, Jan Getz, Luciano Freckhaus D’Orazio, Trainer Hannes Maier

Auf erfolgreiche Jahre in Blau und Weiß Jungs!!

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Bühlertal II 1:0 (0:0)

Mit einem knappen aber am Ende verdienten 1:0 im Spitzenspiel gegen die bislang punktgleiche zweite Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal konnten die Achertäler ihre Tabellenführung festigen.

Zufrieden war Oberacherns Coach vor allem mit seiner starken Defensive. „Bin stolz, dass wir im Kalenderjahr 2026 noch kein Gegentor bekommen haben. Genau das wird ein Schlüssel werden, um am Ende aufzusteigen“, so Hannes Maier.

Beide Mannschaften gingen von der ersten Minute an engagiert zu werke, wobei sich das Geschehen aber meist zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Zwei Halbchancen der Oberacherner Volkan-Mikail Yildiz und Joshua Seibert gleich zu Beginn der Partie blieben lange Zeit die einzige Ausbeute. Sowohl Gäste-Keeper Niklas Bonnal als auch sein Gegenüber Tim Seiterich wurden bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Martin Klimm (Ottenhöfen) kein einziges Mal ernsthaft geprüft. Erst nach einer Stunde lag den SVO-Fans der Torschrei auf den Lippen, doch eine scharfe Ecke von Seibert konnte Schlussmann Bonnal gerade noch auf der Linie entschärfen. Zwei Minuten später war er aber machtlos. Nach schönem Zuspiel von Yildiz traf Seibert mit einem platzierten Schuss zum 1:0. Es war bereits der 16. Saisontreffer des offensivstarken Mittelfeldakteurs.

Die Gäste waren in der Folgezeit zwar um den Ausgleich bemüht, fanden aber kaum ein Durchkommen. Ein Freistoß von Noah Eckerle, den Keeper Seiterich glänzend parierte, blieb dabei die einzige Ausbeute (79.). Auf der anderen Seite scheiterte Lewin Geyer an SVB-Keeper Bonnal (81.) und Seibert zielte nach feinem Zuspiel des eingewechselten Maja Sanneh einen Meter zu hoch (87.).

Dann war Schluss und die Gastgeber jubelten über einen wichtigen Erfolg gegen einen starken Gegner. „In meinen Augen war es ein rasantes und intensives Spitzenspiel, wobei klare Torchancen leider Mangelware blieben.  Meine junge Mannschaft hat den Kampf gut angenommen und sich ein leichtes Chancenplus erarbeitet, weshalb der Sieg am Ende auch nicht unverdient war“, so ein zufriedener Oberacherner Coach Hannes Maier.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Türkspor Neckarsulm – SV Oberachern 0:1 (0:1)

Der SV Oberachern sorgt in der Rückrunde weiter für Furore. Der knappe 1:0 Erfolg beim zuletzt viermal ungeschlagenen Aufsteiger Türkspor Neckarsulm war bereits der vierte Dreier im fünften Spiel.

Damit schafften die Achertäler mit jetzt schon 38 Zählern den Sprung auf Rang fünf und sind ihrem Ziel Klassenerhalt einen weiteren großen Schritt entgegengekommen.

Sehr zur Freude von Fabian Himmel: „Mir fällt es gerade schwer in Worte zu fassen, was die Jungs in diesem Jahr abreißen. Mit welcher Konstanz und als welche Einheit sie sich dabei präsentieren“, so Oberacherns Coach.

Dass der jetzt schon siebte Auswärtssieg seiner Mannschaft verdient war, darüber waren sich am Ende alle einig. Die ersten Möglichkeiten auf dem Neckarsulmer Kunstrasenplatz besaßen die Gastgeber. Erst konnte SVO-Keeper Mark Redl gegen den zuvor bereits elfmal erfolgreichen Cristian Giles Sanchez zur Ecke klären (11.), dann verfehlte Danis Dipa das Oberacherner Gehäuse (22.). Auf der anderen Seite lag den mitgereisten SVO-Fans der Torschrei schon auf den Lippen, doch der Distanzschuss von “Dauerläufer“ Nathan Recht landete nur am Innenpfosten (35.). Dann war es einmal mehr Oberacherns Goalgetter Marin Stefotic, der mit seinem zwölften Saisontor die Weichen auf Sieg stellte. Nach klasse Vorarbeit von Kapitän Nico Huber ließ er Neckarsulms Schlussmann Kevin Rombach beim Tor des Tages keine Abwehrmöglichkeit (36.). Kurz vor der Pause konnte Rombach gegen Yves Borie zur Ecke klären.

Mit einem Dreifach-Wechsel (Seybold, Kilic, und Sohm für Hellmann, Marmein und Brockmann) versuchte Türkspor-Coach Julian Grupp in Durchgang zwei die Wende einzuleiten. In Minute 48 zappelte das Leder aber nach einem Eigentor zum zweiten Mal im Gehäuse seiner Elf, doch der Unparteiische erkannte auf eine vermeintliche Abseitsstellung.

Ein Kopfball-Aufsetzer von Stefotic strich nach 54 Minuten knapp über das Neckarsulmer Gebälk.

Die Gastgeber waren zwar um den Ausgleich bemüht, fanden aber gegen die sehr gut stehende SVO-Defensive einfach kein Durchkommen.

„Wir haben die Neckarsulmer Defensive extrem vor Probleme gestellt – dabei aber auch viel liegen gelassen. Unser Tor haben wir wie die Löwen verteidigt. Deshalb haben wir auch heute wieder verdient gewonnen“, betonte Erfolgscoach Fabian Himmel hinterher. Seinen Blick hat er dabei aber schon wieder nach vorne gerichtet. „Wir haken das Spiel jetzt ab, denn schon wartet die nächste schwere Prüfung auf uns. Am Mittwoch wollen mit unseren Fans im Rücken die 40-Punkte-Marke knacken“. Um 19.00 Uhr trifft seine Elf dabei im Nachholspiel im heimischen Waldseestadion auf den Tabellen-9. TSV Singen.

 

Türkspor Neckarsulm: Rombach, Avdic, Marmein (46. Kilic), Hellmann (46. Seybold), Lettieri (80. Di Biccari), Dietrich, Grupp, Alabas, Dipa (66. Divkovic), Brockmann (46. Sohm), Giles Sanchez

SV Oberachern: Redl, Zwick, Stefotic (83. Vrazalica), Güzelcoban, Mörmann (84. Carnier), Huber (46. Sheron), Recht, Hauser (75. Gjuraj), Borie, Bauer (81. Weiß), Scherer

Schiedsrichter: Lauritz-Philipe Hafner (Nagold)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Stefotic (36.)

gelbe Karten: 2/1

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Bühlertal 2, Sonntag 15.00 Uhr

Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:0 beim FV Ottersweier schaffte die zweite Mannschaft des SV Oberachern wieder den Sprung an die Spitze – profitierte dabei aber vom Ausrutscher des bisherigen Tabellenführers SC Eisental. Damit bleiben die Achertäler in der Fremde weiter ungeschlagen. Ganz anders sieht es bei der Heimbilanz aus. Schon dreimal musste man auf eigenem Terrain den Kürzeren ziehen.

Jetzt gastiert mit der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal der punktgleiche Tabellenzweite im Waldseestadion. Aktuell sind die Gäste so etwas wie “die Mannschaft der Stunde“. Die letzten fünf Partien konnte die Elf von Trainer Manuel Bäuerle allesamt für sich entscheiden.

Für Hannes Maier ist das Team vom Mittelberg ohnehin „der Meisterschaftsfavorit Nummer eins“. „Der SVB möchte mit seiner zweiten Mannschaft unbedingt in die Bezirksliga aufsteigen und ordnet diesem Ziel alles unter. Regelmäßig unterstützen spielberechtigte Spieler aus dem Verbandsliga-Kader die junge Reserve und verstärken diese nicht nur qualitativ, sondern machen sie vor allem völlig unberechenbar“, so der SVO-Coach, der sich auch auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Akteuren Niklas Bonnal und Kevin Reis freut.

Im Hinspiel konnte sich sein Team mit 2:1 durchsetzen – für den SVB die bislang einzige Heimniederlage.

„Wir wollen den Zuschauern ein spannendes und rasantes Spitzenspiel bieten und hoffen auf einen positiven Ausgang“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach, der bis auf Janick Schmidt (Schulter-OP) und Nick Schabert (Knieprobleme) alle Mann an Bord hat.

-RM-

 

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23. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

Türkspor Neckarsulm – SV Oberachern

Samstag 14.03.2026, 14.00 Uhr

Pichterichstadion

Neckarsulm

 

Mit dem verdienten 1:0 über den südbadischen Dauerrivalen FC 08 Villingen durfte der auswärts bereits sechsmal erfolgreiche SV Oberachern im 25. Pflichtspiel-Duell mit den Schwarzwäldern seinen ersehnten vierten Heimsieg feiern.

Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Wir haben gegen Villingen nicht nur das Derby gewonnen und einen Verein mit deutlich anderen Möglichkeiten als der SVO bezwungen, sondern das Spiel gegen einen Regionalligaabsteiger über weite Strecken auch total kontrolliert“. Gleichzeitig mahnt er aber auch zu Besonnenheit: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern sind besondere Momente, die die Mannschaft und die Fans zusammen herbeiführen. Das dürfen wir nie vergessen oder als Normalzustand annehmen“.

Mit aktuell 35 Punkten belegen die Achertäler in der stark besetzten Oberliga Rang einen mehr als beachtlichen sechsten Rang und kommen ihrem angestrebten Saisonziel Klassenerhalt immer näher.

Bevor sein Team am kommenden Mittwoch im Nachholspiel daheim auf den Türkischen SV Singen trifft, führt die 150 km lange Reise am Samstag in das württembergische Neckarsulm.

Der 1969 von türkischen Gastarbeitern gegründet Verein konnte sich in den vergangenen Jahren sportlich stetig weiterentwickeln. In der vergangenen Saison durfte man die Verbandsliga-Meisterschaft und damit den erstmaligen Aufstieg in die Oberliga feiern.

Aktuell belegt das Team von Trainer Julian Grupp mit 27 Zählern Rang 10 und ist dabei in der Rückrunde noch ungeschlagen. Zuletzt holte man mit dem torlosen Remis beim vor der Saison hoch gehandelten CFR Pforzheim einen wichtigen Auswärtszähler. Im Hinspiel konnte der SVO nach Toren von Kapitän Nico Huber (2) und Jan Burkart nach hartem Kampf mit 3:1 die Oberhand behalten. Die Partie in Neckarsulm ist auch das Duell der viertbesten Rückrunden-Mannschaft (Türkspor) gegen die zweitbeste (!!!). Stolze neun Zähler holte die Himmel-Elf bei ihren vier Begegnungen gegen Hollenbach, KSC 2, Reutlingen und Villingen.

Kein Wunder verrät Oberacherns ehrgeiziger Coach großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Türkspor ist ähnlich wie der TSV Singen als Aufsteiger mit einem richtig starken Kader in die Oberliga gestartet, deshalb überrascht mich die aktuelle Tabellenposition nicht wirklich. Sie spielen für mich keinen sehr schönen Fußball, aber er ist ergebnisorientiert und absolut erfolgreich. Es ist super schwer, Tore gegen sie zu schießen, dazu kommt ein echt gutes Umschaltspiel mit ihren offensiven Ausnahmekönnern. Gerade im Sturm brauchen sie sich vor den Ligabesten nicht zu verstecken. Kurzum, uns erwartet uns eine ganz knifflige Aufgabe. Kehren wir mit Zählbarem aus Neckarsulm zurück, dürfen wir von einem positiven Wochenende sprechen“.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen noch für zwei Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt und mit Luca Fritz fällt ein weiterer ganz wichtiger Leistungsträger mit einer Oberschenkelzerrung aus. Noch offen ist der Einsatz von Kapitän Nico Huber, Stammkeeper Mark Redl (beide Rückenprobleme) und Henri Scherer (Knie).

 

RM

Kreisliga A, Staffel Süd

FV Ottersweier – SV Oberachern II 0:5 (0:2)

Mit einem nie gefährdeten 5:0 beim Tabellen-10. FV Ottersweier erwischte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern einen Auftakt nach Maß ins Pflichtspiel-Jahr 2026. Damit schaffte die Elf von Hannes Maier nach dem Ausrutscher von Tabellenführer Eisental dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem Zweiten SV Bühlertal II wieder den Sprung an die Spitze.

„Mit einer konzentrierten und engagierten Leistung gelang uns ein Sieg, der auch in der Höhe verdient ist. Die aus dem erweiterten Kader Eins dazu gestoßenen Mohammed Ibrahim (Sturm) und Nicholas Scott (Außenverteidiger) belebten das Spiel enorm und machten uns unberechenbar. Dazu noch zwei stark aufspielende Winter-Rückkehrer Lewin Geyer und Adrian Kamelski“, sagte ein rundum zufriedener SVO-Coach nach dem nun schon siebten Dreier seiner Elf auf des Gegners Platz.

Bereits nach sechs Minuten brachte Pius Tisch die von Beginn an stark aufspielenden Achertäler im Anschluss an einen Freistoß von Joshua Seibert in Führung. In Minute 25 war Seibert per Foulelfmeter mit seinem schon 15. Saisontreffer zum 0:2 erfolgreich.

Die Elf um Kapitän Tim Karcher ließ hinten keinerlei Gefahr aufkommen und besaß bis zum Wechsel noch einige gute Möglichkeiten.

Nach der Pause schwächten sich die Gastgeber durch die Ampelkarte von Rahmatullah Ghafori selbst (61.). Mikail Yildiz traf in Minute 69 zum 0:3 und spätestens jetzt war die Messe gelesen. Enrico Schabert (73.) und Mohammed Ibrahim (77.) trafen anschließend noch zum 0:5 Endstand.

Am kommenden Sonntag kommt es zum mit Spannung erwarteten absoluten Gipfeltreffen gegen den punktgleichen Zweiten SV Bühlertal 2.

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC 08 Villingen 1:0 (0:0)

Im 25. (!) Pflichtspiel mit dem Schwarzwälder Traditionsverein FC 08 Villingen feierte der SV Oberachern einen zwar hartumkämpften aber am Ende auch verdienten 1:0 Erfolg.

„Ich bin sehr happy wie die Mannschaft in das Spiel gegangen ist. Wir wollten das Derby heute unbedingt gewinnen und das ist uns auch gelungen“, sagte ein rundum zufriedener Fabian Himmel nach dem vierten Heimsieg seiner Elf.

Vor den 340 Zuschauern im Waldseestadion besaßen die Gastgeber bereits in Minute 6 die erste gute Möglichkeit der Partie. Nach einer feinen Kombination, eingeleitet von Kapitän Nico Huber, verstolperte Mehmet Güzelcoban aus kurzer Distanz die Hereingabe von Yves Borie. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Gäste besser in die Partie. Ein erster Warnschuss von Fabio Pfeifhofer verfehlte nach einer Viertelstunde nur knapp sein Ziel. Auch in der Folgezeit war es Villingens Sturmführer, der die SVO-Defensive immer wieder in Verlegenheit bringen konnte. Einen gefährlichen Schuss konnte Nathan Recht noch zur ersten von insgesamt drei Villinger Ecken klären (17.) und kurz darauf stand SVO-Keeper Mark Redl dem Führungstreffer der Gäste im Wege.

Auf der anderen Seite scheiterte Marin Stefotic gleich zweimal am stark reagierenden Villinger Schlussmann Andrea Hoxha (24./25.).

Dann hatten die Achertäler das Glück auf ihrer Seite, weil Pfeifhofer das kleine Kunststück fertigbrachte, das Leder aus kürzester Distanz freistehend neben den Kasten zu setzten (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff der ausgezeichnet leitenden Schiedsrichterin Selina Menzel konnte Villingens Leon Albrecht einen Schuss von Nico Huber mit letztem Einsatz noch zur Ecke klären.

Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase des SVO. Nach einem Einwurf in der eigenen Hälfte vertändelten die Gäste leichtfertig den Ball. Huber setzte Marin Stefotic in Szene, der das Leder aus vollem Lauf und ganz spitzem Winkel mit seinem elften Saisontreffer zum umjubelten 1:0 in die Maschen setzte (51.). Gegen einen jetzt merklich angeschlagenen Gegner versäumte es die Himmel-Elf entscheidend nachzulegen. „Wir waren in der zweiten Halbzeit zunächst total tonangebend und gehen verdient in Führung. Das einzige was wir uns ein wenig vorwerfen müssen ist, dass wir das zweite Tor nicht machen. Da haben wir hundertprozentige Chancen liegengelassen“, betonte Oberacherns Coach.

Erst scheiterte Nathan Recht alleine vor Hoxha und auch Stefotic brachte den abgewehrten Ball nicht am bärenstarken Villinger Keeper vorbei (61.). Der kurz zuvor eingewechselte Noa Bauer vergab in Minute 82 eine weitere Großchance des SVO.

Villingens drängte zwar auf den Ausgleich, die einzig richtig gute Möglichkeit ließ Jonathan Spät aber ungenutzt (84.). Auf der anderen Seite vergab der ebenfalls eingewechselte Anes Vrazalica das mögliche 2:0 (90.+2).

Dann war Schluss und der SVO durfte über seinen dritten Dreier im vierten Spiel der Rückrunde jubeln.

„Wir haben jetzt 35 Punkte nach 21 Spielen und das ist schon eine Hausmarke“, so Coach Fabian Himmel mit berechtigtem Stolz.

 

SV Oberachern: Redl, Sheron, Zwick, Stefotic 74. Vrazalica), Güzelcoban (75. Hauser), Huber, Weiß (82. Gjuraj), Recht, Borie (74. Bauer), Scherer, Carnier (89. Mörmann)

FC 08 Villingen: Hoxha, Busam, Pintidis, Derflinger (57. Krieger), Pfeifhofer (74. Spät), Hug (74. Glück), Müller, Albrecht, Liserra, Feißt (87. Rudy), Rinaldi

Zuschauer: 340

Schiedsrichterin: Selina Menzel (Stutensee)

Tore: 1:0 Stefotic ((51.)

gelbe Karten: 3/3

Eckern: 9/3

 

RM

 

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22. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FC 08 Villingen

Samstag 07.03.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Mit einer 0:1 Niederlage beim württembergischen Traditionsverein SSV Reutlingen startete der SV Oberachern in das Punktspieljahr 2026. Trotz einer dabei ansprechenden Leistung reichte es am Ende nicht zum angestrebten Punktgewinn.

„Wir haben das Spiel am Montag nochmal per Video analysiert und dann auch abgehakt. In Reutlingen kann man verlieren, dennoch können wir es gerade mit Ball viel besser“, betont Trainer Fabian Himmel.

Jetzt folgt das ewig junge südbadische Derby gegen den Dauerrivalen FC 08 Villingen. Schon 24(!)-mal standen sich beide Vereine in Pflichtspielen (Liga und Pokal) gegenüber. Bislang konnten die Nullachter die in sie gesetzten Erwartungen nach dem Regionalliga-Abstieg mit Rang 7 und 30 Punkten noch nicht erfüllen, was die Aufgabe für den Tabellennachbarn SVO (6/32) am Samstag aber alles andere als leichter machen wird.

Am letzten Spieltag kamen die nach internen Querelen angeschlagenen Schwarzwälder, die seit vier Spielen wieder auf einen Dreier warten, nur zu einem 2:2 gegen den CFR Pforzheim. Zu allem Überfluss kassierte Kapitän Nico Tadic auch noch den roten Karton und wird so am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

Davon lässt sich Oberacherns Coach jedoch nicht blenden, wohlwissend, was ihn da erwarten wird: „Unsere Gäste haben große Qualität im Kader, der Mannschaften wie Aalen oder Mannheim kaum in etwas nachsteht. Der FC 08 kommt ja auch aus der Regionalliga und ist nach Reutlingen direkt der zweite Knaller im Pflichtspieljahr 2026. Gegen solche Mannschaften müssen wir außergewöhnliche Leistungen abrufen, um eine Chance zu haben“.

Keine guten Erinnerungen hat er dabei an das Hinspiel im Villinger Friedengrund, denn da wurde man mit einem glatten 5:0 aus dem Stadion gefegt.

„Der klare Auftrag für uns lautet: eine, eher zwei Schippen draufzulegen im Vergleich zur Vorwoche und die haben wir auch im Tank. Wir wollen unseren Fans ein geiles Derby anbieten, mit extrem viel Herz, Feuer und Mut. Ein Punktgewinn wäre eine feine Sache, alles darüber hinaus gehört definitiv in die Bonuskategorie“, so Fabian Himmel.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen noch für drei Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt und mit Luca Fritz, der sich zum Auftakt in Reutlingen eine Zerrung zugezogen hat, fällt ein weiterer ganz wichtiger Akteur aus.

-RM-

Kreisliga A, Staffel Süd

FV Ottersweier – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

„Nach einer durchwachsenen Vorbereitung“, so SVO-Coach Hannes Maier „freuen sich meine Jungs, dass es nach der langen Winterpause endlich wieder um Punkte geht“.

Mit 33 Zählern rangiert sein junges Team aktuell auf Rang 3, punktgleich mit Tabellenführer SC Eisental und der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal. Knapp dahinter lauern der FC Varnhalt (32) und der FSV Kappelrodeck-Waldulm (31) auf einen Ausrutscher des Führungstrios. Für Spannung bis zum letzten Spieltag ist in dieser Liga wohl bis zum letzten Spieltag gesorgt.

Zunächst einmal führt die kurze Reise des auswärts noch ungeschlagenen SVO zum Ex-Landesligisten FV Ottersweier, der trotz der bislang 19 Saisontoren seines Goalgetters Ali Maamar Kouadri nur Rang 10 belegt.

Im Hinspiel konnten die Achertäler nach einer überzeugenden Vorstellung einen 5:1 Erfolg feiern, der dabei aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Eine ähnlich gute Leistung wird auch am Sonntag erforderlich sein, will man mit den beiden Top-Teams an der Spitze Schritt halten.

Hannes Maier verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Um in Ottersweier etwas zu holen, brauchen wir definitiv eine Top-Leistung. Ich glaube, diese Mannschaft ist deutlich besser als es der Tabellenstand derzeit aussagt. Vor allem in der Offensive bringen sie viel individuelle Qualität auf den Platz. Meine Jungs freuen sich, dass es endlich wieder um Punkte geht und wollen direkt mit einem Dreier starten“, betont der SVO-Coach.

Bis auf den an der Schulter verletzten Janick Schmidt und Fabian Reis (Bänderriss) hat er dabei alle Mann an Bord.

 

-RM-

 

3. Testspiel Team 2

SVO 2 – VfR Bischweier 2:2 (0:1)

Im letzten Testspiel nach einer langen Winterpause und einer eher durchwachsenen Vorbereitung kam die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern zu einem am Ende verdienten Remis gegen den Bezirksligisten VfR Bischweier.

„Vor allem unsere Abwehrkette war durch die Rückkehr der zuletzt ausgefallenen Kapitäne Tim Karcher und Pius Tisch deutlich stabiler als zuletzt. Im Kombinationsspiel ist allerdings noch viel Luft nach oben. Den beiden in der Winterpause zurückgekehrten Adrian Kamelski und Lewin Geyer merkte man die fehlende Spielpraxis noch an, sie kommen aber so langsam in Form“, betonte ein insgesamt zufriedener Trainer Hannes Maier.

Zur Pause lagen die Murgtäler durch einen Treffer ihres Kapitäns Marcel Kristofic noch mit 0:1 vorne. Kurz nach der Pause traf der agile Maja Sanneh zum 1:1. Danach folgte die stärkste Phase des Dritten der Kreisliga A. Joshua Seibert war nach einer Stunde mit einem sehenswerten Schuss zum 2:1 erfolgreich. Den Endstand zum 2:2 besorgte VfR-Kapitän Kristofic mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag.

Ein Wermutstropfen bei den Gastgebern war die Schulter-Verletzung von Sturmtank Jannick Schmidt, der längere Zeit auszufallen droht.

RM

Oberliga Baden-Württemberg

SSV Reutlingen – SV Oberachern 1:0 (0:0)

Mit 0:1 musste der auswärts bereits sechsmal erfolgreiche SV Oberachern im 22.(!) Oberliga-Duell mit dem Ex-Zweitligisten SSV Reutlingen den Kürzeren ziehen.

Das Tor des Tages fiel dabei durch einen von Winter-Neuzugang Marcel Sökler verwandelten Foulelfmeter in Minute 66.

Fabian Himmel trug es hinterher mit Fassung. „Unterm Strich war es keine unverdiente Niederlage. Wir wussten, dass es beim SSV zum Einstieg ins Jahr 2026 sehr schwer wird. Ich kann meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen, denn sie haben leidenschaftlich gekämpft“, so der SVO-Coach.

Groß war die Erleichterung bei seinem Kollegen Thomas Herbst, der erst im Januar den Ex-VfB-Profi Alexander Strehmel auf der Reutlinger Trainerbank ablöste: „Es war heute ein hartes Duell mit dem besseren Ende für uns. Wir haben gut verteidigt und wenig zugelassen“.

Knapp 1.200 im 15.000 Zuschauer fassenden Kreuzeiche-Stadion sahen dabei eine über weite Strecken chancenarme Partie mit viel Mittelfeld-Geplänkel.

Nach einer Hereingabe von Marin Stefotic, der bislang schon zehnmal erfolgreich war, verfehlte Yves Borie das Gehäuse von SSV-Keeper Marcel Binanzer per Kopf nur knapp (11.).

Reutlingens beste Chance zur Führung ließ Geburtstagskind Maxim Schmalz (20), der bis zu seiner Auswechslung zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz zählte, nach einer halben Stunde ungenutzt. Kurz vor der Pause musste Oberacherns Leistungsträger Luca Fritz mit Verdacht auf Muskelfaserriss durch Nathan Recht ersetzt werden.

Nach dem Wechsel fanden die Gastgeber besser in die Partie. Dabei stand Oberacherns Schlussmann Mark Redl mehr im Blickpunkt als sein Gegenüber Binanzer. Die Entscheidung fiel in der 65. Minute. Reutlingens Nachwuchstalent Schmalz drang energisch in den Oberacherner Strafraum ein und holte clever einen Strafstoß heraus. Winter-Neuzugang Sökler ließ sich diese Chance nicht entgehen und sorgte mit seinem elften Saisontreffer (davon zehn für den FC 08 Villingen) für die Entscheidung. Oberacherns beste Möglichkeit zum 1:1 vergab der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Anes Vrazalica (70.). In Minute 86 verhinderte Redl den zweiten SSV-Treffer.

Dann war Schluss und die treuen Fans des SSV durften über ihren sechsten Saisonsieg und den Sprung auf Rang 13 ausgelassen jubeln.

„Mit Ball hat uns heute ein wenig die Überzeugung oder eine mutige Idee gefehlt. Das müssen wir künftig reinbekommen, dass wir auch in diesen Spielen mit Ball einen Anspruch aufs Spiel haben. Das war aber auch dem Matchplan geschuldet und das nehme ich auf meine Kappe“, so SVO-Coach Fabian Himmel, der seinen Blick dabei schon auf die nächste schwere Aufgabe richtet. Am kommenden Samstag gastiert im ewig jungen südbadischen Duell der Dauerrivale FC 08 Villingen im Oberacherner Waldsee-Stadion und da will man sich für die in der Vorrunde erlittene 0:5 Pleite revanchieren.

 

SSV Reutlingen: Binanzer, Puseljic, Toth, Gorgoglione (67. Vochatzer), Schmalz (67. Maurer), Kuhn (75. Schaal), Plattenhardt (70. Hageloch), Pepic (81. Wally), Vogler, Sökler, Asare

SV Oberachern: Redl, Fritz (42. Recht), Sheron, Stefotic, Güzelcoban (84. Gjuraj), Huber (74. Mörmann), Weiß (84. Burkart), Borie (61. Vrazalica), Bauer, Scherer, Carnier

Zuschauer: 1170

Schiedsrichter: Felix Stephan (Pforzheim)

Tore: 1:0 Sökler (66./FE)

gelbe Karten: 4/3)

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

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21. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SSV Reutlingen 1905 – SV Oberachern

Samstag 28.02.2026, 15.00 Uhr

Kreuzeiche Stadion

Reutlingen

Die Freude beim SV Oberachern vor dem Start in das Punktspiel-Jahr 2026 gegen den TSV Singen war groß, doch dann machte der Wettergott einen dicken Strich durch die Rechnung. Beim kurzfristig angesetzten Testspiel beim Verbandsligisten SC Lahr konnten die Achertäler nach einer starken Gesamtleistung mit 4:1 die Oberhand behalten. Die ausgefallene Partie gegen die Elf vom Hohentwiel wurde auf Mittwoch, 18. März (19.00 Uhr) neu angesetzt.

Jetzt führt die Reise des auswärts bereits sechsmal (!) erfolgreichen SVO aber erst einmal in die Reutlinger Kreuzeiche-Arena, in der man in der vergangenen Saison noch durch einen frühen Treffer von Maxi Weiß knapp mit 1:0 die Oberhand behalten konnte.

21-mal standen sich beide schon im baden-württembergischen Oberhaus gegenüber. Aktuell liegt der württembergische Traditionsclub mit gerade einmal 20 Punkten aber nur auf Rang 15, der am Ende den Abstieg bedeuten könnte. Nach der schweren Verletzung ihres Torjägers Konstantinos Markopoulos hat man sich in der Winterpause die Dienste seines Villinger Kollegen Marcel Sökler gesichert, der in dieser Saison auch schon zehnmal ins gegnerische Gehäuse traf, dabei auch zweimal beim 5:0 seines Ex-Vereins gegen den SVO am fünften Spieltag.

15 seiner 20 Zähler holte die Elf von Thomas Herbst, der im Januar den Ex-VfB-Profi Alexander Strehmel auf der Trainerbank ablöste, in heimischer Umgebung.

Vor der Saison zählten die Gastgeber für Oberacherns Coach Fabian Himmel noch zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg in die Regionalliga. „Sie stehen Vereinen wie Mannheim, Aalen oder den beiden Regionalligaabsteigern Villingen und Göppingen auf dem Papier in nichts nach. Im Winter wurde mit Marcel Sökler noch der beste Oberligastürmer der letzten Jahre verpflichtet. Das unterstreicht auch, dass der Klub infrastrukturell und finanziell ins oberste Regal der Liga gehört. Reutlingen geht zuhause sicherlich als Favorit ins Spiel, das können wir auf dem Papier nicht ändern. Einfluss haben wir darauf, was auf dem Platz passiert. Meine Mannschaft hat eine tolle Vorbereitung hinter sich und brennt darauf, dass es endlich los geht“. Ein Remis ist dabei das erklärte Ziel von Fabian Himmel. „Damit wären wir super happy, aber es wird ein brutales Stück Arbeit“, so der SVO-Coach.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Noch offen ist der Einsatz von Henri Scherer (Knieprobleme) und Stammkeeper Mark Redl (Schulter).

Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen für vier Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt.

 

RM

Nachholtermin

Nachholtermin steht !

20. Spieltag Oberliga Baden-Württemberg
Der Spieltag wird präsentiert von unserem starken Partner @stinus_orthopaedie_motion aus Achern.
SV Oberachern 🆚 TSV Singen
📅 18.03.2026
🕝 19:00 Uhr
🏟️ Waldseestadion Oberachern
📲 Liveticker auf @fussball_de
🎥 Livestream auf @staige_de

Testspiel in Lahr

Testspiel statt des ausgefallenen Oberligaspiels SV Oberachern gegen Singen

SC Lahr – SV Oberachern 1:4 (0:3)

Nachdem das Oberligaspiel gegen den TSV Singen wegen Unbespielbarkeit des Waldseestadions am Freitag abgesagt werden musste, konnten die Verantwortlichen der Achertäler noch kurzfristig ein weiteres Testspieler organisieren. Am Samstag gastierte man wie schon vor wenigen Wochen beim Verbandsliga-Zweiten SC Lahr. Auch bei der Neuauflage auf dem Kunstrasen der Lahrer Dammenmühle konnte die Elf von Fabian Himmel mit 4:1 klar die Oberhand behalten. Oberacherns Coach sprach hinterher vom „bislang besten Vorbereitungs-Spiel“ seiner Elf.

Winter-Neuzugang Aleksei Carnier brachte den Oberligisten bereits nach 12 Minuten in Führung. In Minute 28 ließ Luca Fritz den zweiten Treffer folgen und Goalgetter Marin Stefotic erhöhte Sekunden vor dem Pausenpfiff gar auf 0:3. SC-Stürmer Nick Keita war nach knapp einer Stunde zum 1:3 erfolgreich. Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte Mehmet Güzelcoban (68.).

„Nach dem dritten Tor haben wir die Zügel in der Defensive etwas schleifen lassen. Wir hätten aber auch noch ein paar Tore mehr erzielen können. Dennoch war es eine tolle Vorstellung von uns. Ich bin froh, dass die Austragung beim SC Lahr so spontan geklappt hat. Jetzt haben wir noch eine Trainings-Woche für das fine-tuning und dann geht es am Samstag beim SSV Reutlingen hoffentlich endgültig los“, so ein insgesamt zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel.

RM

 

Spielabsage

Info!!!

Oberachern 20.02.2026
Das morgige Heimspiel gegen den Türk. SV Singen
ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

 

2. Testspiel Team 2

Samstag zu Gast in Oberachern ist der Bezirksligist aus Sasbachwalden ⚽️

🗓️ Sa. 21.02.2026
⏰ 10:00 Uhr
🏟️ Sportplatz Oberachern
🆚 @svsasbachwalden
📱 Liveticker auf FUPA

Neuigkeiten zum SVO-Livestream

 

Der Livestream der Heimspiele des SV Oberachern auf Staige TV wird ab dem kommenden Heimspiel gegen den Türkischen SV Singen nicht mehr kostenlos zu sehen sein.

Zur Saison 2025/2026 hat der SVO mit dem Anbieter Staige TV eine Vereinbarung zur Liveübertragung seiner Heimspiele im Internet getroffen. Mit diesem Wechsel konnte eine bessere Kamerageneration mit einer höheren Auflösung und einem besseren Fokus auf den Spielball installiert werden. Ebenso stehen Highlight Videos sowie das gesamte Spiel im Re-live zur Verfügung. Durch eine bessere Positionierung der Kamera wurden bauliche Maßnahmen notwendig, und es entsteht durch den besseren Service ein größerer administrativer Aufwand. Nach einer halbjährigen Anlauf- und Testphase wird der Livestream bei Stage TV nicht mehr kostenlos zu sehen sein. Aufgrund des größeren administrativen Aufwands, der baulichen Maßnahmen und der Tatsache, dass die Einnahmesituation immer wieder neu geprüft werden muss wird der SVO, wie viele andere Oberligisten auch, den Livestream ab sofort nur noch gegen eine Gebühr von 5€ pro Spiel bereitstellen.

Wir wollen aber auch in Zukunft einen größtmöglichen Service anbieten und werden deshalb im Nachgang zu den Spielen das Highlight Video sowie das Re-Live des gesamten Spiels kostenlos zur Verfügung stellen. So wollen wir auch unseren treuen Fans, welche regelmäßig bei Heimspielen im Waldsee-Stadion sind die Möglichkeit bieten die Tore und Chancen zu einem späteren Zeitpunkt erneut sehen zu können.

Als Bezahloptionen stehen Apple Pay, Google Pay oder die Bezahlung per Kreditkarte zur Auswahl.

Der Zugang zum Livestream kann direkt über Staige TV erfolgen. Wir werden aber im Vorfeld der Heimspiele, wie bisher auch auf der Homepage und unseren Social-Media-Kanälen den Link zum Livestream zur Verfügung stellen.

 

Oberliga Baden-Württemberg

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präsentiert

20. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – Türk. SV Singen

Samstag 21.02.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Die harte Vorbereitungsphase des SV Oberachern nach der relativ kurzen Winterpause mit zahlreichen Testspielen neigt sich dem Ende entgegen. Fünfmal konnten die Achertäler dabei die Oberhand behalten, nur beim Verbandsliga-Primus FC Teningen musste man nach einem unerklärlich schwachen Auftritt den Kürzeren ziehen.

Das Fazit von Fabian Himmel fällt dabei aber überwiegend positiv aus. „Die Wintervorbereitung zählt bei keinem Sportler zum Lieblingskalendereintrag. Die Jungs haben aber sowohl im Training als auch bei den meisten Testspielen richtig gut mitgezogen. Letztendlich ist es aber auch egal, wie eine Vorbereitung verläuft, zum ersten Pflichtspiel zählt es dann“, betont der Coach des Überraschungs-Dritten der Oberliga Baden-Württemberg, der trotz des großen Verletzungspechs in den bisherigen 19 Oberliga-Partien weit über seinen eigentlichen Möglichkeiten blieb.

„Da haben die Jungs in einer Extremsituation mit den vielen Verletzten wirklich ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben. Es geht jetzt nicht ganz von vorne los, aber wir haben noch 15 Spieltage vor der Brust, das ist eine Menge Holz“, so Fabian Himmel.

Zum Auftakt des Jahres 2026 gastiert am Samstag der Aufsteiger TSV Singen im Waldseestadion. Der erst 1981 gegründete Verein vom Hohentwiel ist seit 2018 in stetiger Aufwärtsbewegung von der Kreisliga bis ins baden-württembergische Fußball-Oberhaus.

Am 8. Spieltag war man noch Träger der roten Laterne, dann aber zeigte die Kurve steil nach oben. Mit 26 Punkten liegt das Team aktuell auf einem starken achten Rang. Mit ein Verdienst von Goalgetter Abdoulie Mboob , der bereits elfmal ins gegnerische Gehäuse getroffen hat und von Coach Ali Günes, Ex-Profi beim SC Freiburg. In der Winterpause hat sich beim TSV aber einiges getan, denn Mboob wechselte zu den Stuttgarter Kickers und der Trainerstuhl wurde nach internen Querelen einmal mehr neu besetzt.

Ginge es nur nach der reinen Statistik der bisherigen fünf Auseinandersetzungen zwischen beiden Teams (4 x SBFV-Pokal/ 1x Oberliga), dann spricht eigentlich alles für den SVO, der stets als Sieger den Platz verlassen konnte.

Dabei waren alle Duelle an Spannung kaum zu überbieten. Viele können sich noch an das Pokaldrama vor fast auf den Tag genau vor einem Jahr erinnern, als der SVO in einer an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Partie in zweifacher Unterzahl in buchstäblich letzter Sekunde der Verlängerung mit einem 3:2 in die nächste Pokalrunde einziehen durfte. Auch das Oberliga-Hinspiel in Singen konnte der SVO erst durch ein Tor von Robin Mörmann in Minute 87 mit 1:0 für sich entscheiden.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem TSV: „Singen hat die ersten Spieltage der Saison definitiv unter seinen Möglichkeiten gespielt. Ob das an der Relegation oder den vielen Trainerwechseln lag, sei dahingestellt. Fakt ist, diese Truppe hat eine enorme Erfahrung und Qualität im Kader. Wenn du als Aufsteiger mehrere hundert Oberligaspiele mitbringst, dann ist eigentlich schon alles gesagt. Dazu zeigt das Alter der üblichen Startelf, dass wir es mit einer sehr reifen, abgezockten Truppe zu tun haben. Allein die vergangenen Partien haben uns gelehrt, dass es gegen Singen immer sehr emotional und knifflig wird“.

Oberacherns ehrgeiziger Übungsleiter weiß ganz genau, auf was es am Samstag in erster Linie ankommen wird: „Wir brauchen totale Einsatzbereitschaft in den Knochen, aber im gleichen Atemzug auch einen klaren Fokus in der Birne“.

„Ich glaube felsenfest an meine Mannschaft, dass wir mit einem Heimsieg ins Jahr 2026 starten“, so Fabian Himmel voller Zuversicht.

Neben den beiden Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er dabei weiterhin auf Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) verzichten. Noch offen ist der Einsatz von Henri Scherer (Knieprobleme). Rachid Gueddin ist nach seiner roten Karte im Testspiel in Teningen für vier Pflichtspiele zum Zuschauen verurteilt.

RM

6. Testspiel 2026

Sechstes und letztes Vorbereitungsspiel des SV Oberachern

SV Oberachern – SV Linx 2:1 (1:1)

Im sechsten und letzten Vorbereitungsspiel nach der kurzen Winterpause konnte Oberligist SV Oberachern knapp aber verdient mit 2:1 gegen den Verbandsligisten SV Linx die Oberhand behalten.
„Die Jungs waren über 90 Minuten bemüht, eine runde Leistung abzurufen. Über weite Strecken ist uns das auch gelungen. Auf dem Kunstrasen ist es aber auch immer sehr knifflig, denn der kleine Platz ist kein Freund einer ballbesitzenden Mannschaft“, so SVO-Coach Fabian Himmel.
Durch ein unglückliches Eigentor von Tarik Aras ging seine Elf bereits nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später bestrafte Tim Keck einen Fehler in der SVO-Defensive mit dem 1:1 (16.). Die Achertäler blieben zwar bis zum Pausenpfiff das dominierende Team, ließen aber einige gute Möglichkeiten ungenutzt.
Auch in Durchgang zwei bot sich den Besuchern über weite Strecken lange Zeit das gleiche Bild. Erst nach feiner Hereingabe von Nathan Recht war Jan Burkart mit einem mustergültigen Kopfball zum 2:1 Endstand erfolgreich (81.).
Fabian Himmel zeigte sich hinterher zufrieden mit dem Verlauf der gesamten Vorbereitung, die bei oft widrigen Witterungsbedingungen „lang und intensiv“ war. „Wir sind bereit für den Start ins neue Jahr und wollen uns jetzt wieder im Wettkampf messen und Punkte sammeln“, so Oberacherns ehrgeiziger Coach.
Erste Gelegenheit dazu ist bereits am Samstag. Um 14.30 Uhr trifft der Überraschungs-Dritte der Oberliga Baden-Württemberg im heimischen Waldseestadion auf den Tabellen-8. TSV Singen.

RM

 

6. Testspiel 2026

Letztes Vorbereitungsspiel vor Ligastart!

SV Oberachern 🆚 @svlinx_official
📆 Samstag 14. Februar 2026
🕒 14:00 Uhr
🏟️ Waldseestadion Oberachern
📲 Liveticker auf @fussball_de

Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei der Generalprobe in Oberachern.

Vertragsverlängerung

Noah Zwick verlängert beim SV Oberachern


Der SV Oberachern hat den Vertrag mit Noah Zwick verlängert. Bereits seit 2018 trägt Zwick das blau/weiße Trikot als er aus der U19 des Karlsruher SC an den Waldsee wechselte.
Für den SVO lief er in mittlerweile 186 Oberligaspielen auf und erzielte 2 Treffer.
Er trug auch einen großen Teil zu den beiden SBFV-Pokalsiegen 2021 und 2022 bei. Zudem durfte er auch in den beiden DFB-Pokalspielen gegen Borussia Mönchengladbach und den SC Freiburg auflaufen.
„Ich freue mich sehr, dass ich meinen Vertrag hier verlängern konnte. Der SVO ist schon seit Jahren nicht nur ein Verein für mich, sondern mein zweites Wohnzimmer. Der ganze Verein und die Fans sind mir sehr ans Herz gewachsen! Wir haben gemeinsam schon sehr vieles erreicht und sind durch Höhen und Tiefen gegangen.
Aber ich bin hier noch nicht fertig.“, freut sich Zwick auf die gemeinsame Zukunft.
Cheftrainer Fabian Himmel ist ebenfalls sehr glücklich, dass er auch nächste Saison auf Zwick bauen kann:
„Obwohl Noah erst ins beste Fußballalter kommt ist er schon eine echte Institution in Oberachern und hat die letzten Jahre des Vereins maßgeblich mitgeprägt!
Noah hat sich in den vergangenen Spielzeiten nicht nur sportlich entwickelt, sondern übernimmt in wichtigen Phasen auch immer mehr Führung und Verantwortung.“

Auf weitere erfolgreiche Jahre in Blau und Weiß, Noah!

5. Testspiel 2026

FC Teningen – SV Oberachern 5:4 (4:3)

Im fünften Vorbereitungsspiel nach der kurzen Winterpause kassierte Oberligist SV Oberachern mit 4:5 beim Verbandsliga-Primus FC Teningen seine erste Niederlage, die am Ende auch völlig verdient war.
„Auch wenn es nur eine Testspielniederlage ist, der Stachel der Enttäuschung sitzt bei mir sehr tief. Wir starten herausragend und stellen dann den Betrieb komplett ein“, so ein frustrierter Trainer Fabian Himmel
Dabei lag sein Team nach gerade einmal 20 Minuten durch Tore von Kapitän Nico Huber (13./16.) und Yves Borie (20.) bereits mit 3:0 in Führung. Es folgte eine Phase, die nicht nur beim SVO-Coach für Kopfschütteln sorgte. Innerhalb von rekordverdächtigen 13 (!) Minuten musste Schlussmann Mark Redl nach Treffern von Stephan Stübbe (23.), Tom Hodel (25.), Verbandsliga-Goalgetter Maximilian Resch (33.) und Michael Hoelle  (36.) gleich viermal hinter sich greifen.
„Trotz der harten Vorbereitung – so etwas geht einfach nicht. Da zähle ich aber nicht nur unsere Defensive an, sondern vor allem Mittelfeld und Offensive – da wo eben Gegenpressing und defensive Bereitschaft enorm gefragt sind. So holen wir in der Liga keinen Punkt mehr. Sportlich sind wir bereit, mental offensichtlich nicht. Das müssen wir ganz schnell ändern, weil das das Allerwichtigste ist, wenn man das SVO-Emblem auf der Brust hat“, fordert Coach Fabian Himmel.
Marin Stefotic traf zwar Mitte der zweiten Halbzeit noch zum 4:4 (67.), doch kurz darauf kassierte Rachid Gueddin zu allem Überfluss eine völlig unnötige Rote Karte (78.). Den für den SVO schmerzlichen Schlusspunkt setzte Teningens Deniz Bilgic mit dem 5:4 in der Nachspielzeit.
Am kommenden Samstag um 14.00 Uhr bestreitet der Überraschungs-Dritte der Oberliga seine letztes Vorbereitungsspiel gegen den Lokalrivalen SV Linx. Eine Woche danach ist wieder Oberliga-Alltag angesagt. Dann empfangen die Achertäler den Türkischen SV Singen.

RM

 

Neuzugang

SVO verpflichtet jungen Amerikaner

Der SV Oberachern verpflichtet den amerikanischen Defensivspieler Scott Nicholas Skountzos.

Der 23-jährige spielte in seinem Heimatland u.a. in der Columbus Crew Academy, im College in der NCAA Division I und für die University of Akron und die UNC Charlotte.
Anfang 2025 kam er durch einen Berater nach Deutschland. Er wollte die deutsche Fußballkultur kennen lernen und durch das Leben und Spielen im Ausland wertvolle Lebenserfahrungen sammeln. In Deutschland spielte er ein Jahr und 16 Pflichtspieleinsätze für den TSV 1860 Rosenheim in der Landesliga Bayern Südost ehe er nun zum SV Oberachern wechselt.
„Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung wollte ich zu einem Verein mit klaren Werten und Ambitionen, bei dem harte Arbeit, Disziplin und Zusammenhalt im Mittelpunkt steht.
In den letzten Wochen habe ich genau diesen Eindruck vom SVO gewinnen können. Alle Spieler, Trainer und Betreuer waren von Anfang an sehr aufrichtig und freundlich und die SVO-DNA, der Spielstil und der Ehrgeiz aller Beteiligten haben mich beeindruckt. Ich will mich jetzt schnellstmöglich integrieren und meine Qualitäten auf und neben dem Platz einbringen, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen.“, freut sich der junge Amerikaner, der nur „Nick“ gerufen wird.
Unser sportlicher Leiter Mark Lerandy zeigt sich sehr zufrieden mit dem Neuzugang:
“ Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Nick. Er war bereits die komplette Vorbereitung bei uns im Training dabei. In dieser Zeit hat er uns sportlich sowie auch menschlich absolut überzeugt. Nick bringt ein sehr spannendes Profil mit: Tempo und Dynamik, gepaart mit einer hohen Lernbereitschaft und einer positiven Einstellung.
Genau diese Mischung hat uns gereizt und passt hervorragend zu unserer Philosophie und zur Mannschaft.
Wir sind überzeugt, dass er unser Team bereichern wird und freuen uns auf den gemeinsamen Weg.“

Herzlichen willkommen in Oberachern Nick!

1. Testspiel 2026 Team 2

Es geht wieder los 🔵⚪️

Morgen zu Gast in Oberachern ist die Reserve des SC Durbachtal ⚽️

🗓️ Sa. 07.02.2026
⏰ 14:00 Uhr
🏟️ Sportplatz Oberachern
🆚 @scdurbachtal 2

5. Testspiel 2026

@fc_teningen_official 🆚 SV Oberachern
📆 Samstag 07. Februar 2026
🕒 14:00 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz Teningen
📲 Liveticker auf @fussball_de

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung in Teningen

 

 

 

Neuzugang

SVO mit nächstem Winterneuzugang

Der SV Oberachern verpflichtet den französischen Abwehrspieler Alekseï Carnier.

Der 22-jährige wechselt vom französischen Drittligisten FC Valenciennes an den Waldsee.
Ausgebildet bei Racing Straßburg wechselte er 2021 zur TSG 1899 Hoffenheim. In vier Jahren
bei der TSG lief er 37x in der Regionalliga Südwest auf und konnte 2025 den Aufstieg in die 3.
Liga feiern. Er wechselte im Anschluss nach Valenciennes und nach einem halben Jahr weiter
nach Oberachern.
Carnier ist positiv gestimmt über die kommende Zeit beim SVO: „Ich wollte nicht mehr in
Frankreich spielen und der SV Oberachern ist der beste Verein in der Nähe zu meiner
Heimatstadt Straßburg. Ich verstehe mich sehr gut mit den Verantwortlichen und den
Spielern und fühle mich sehr wohl im Verein. Ich will meine Qualitäten bestmöglich
einbringen und so viel Erfolg wie möglich haben mit dem Verein.
„Wir freuen uns sehr mit Alekseï einen jungen defensiven Spieler verpflichten zu können, der
uns sportlich wie menschlich überzeugt hat. Umso mehr freut es uns, dass es gelungen ist,
Alekseï von unserem Weg und unserer Vision zu überzeugen. Er konnte nicht nur bei der TSG
Hoffenheim, sondern auch in Valenciennes wertvolle Erfahrungen im Herrenfußball
sammeln. Wir sind unglaublich froh einen so talentierten und entwicklungsfähigen Spieler
für uns gewonnen zu haben und sind überzeugt, dass Alekseï sportlich wie charakterlich sehr
gut zu uns passt.“, freut sich unser sportlicher Leiter Mark Lerandy über den Neuzugang.

Herzlichen willkommen in Oberachern Alekseï!

Cheftrainer Fabian Himmel bei der A-Lizenz

Cheftrainer Fabian Himmel hat die Zulassung zur diesjährigen Trainer A-Lizenz des DFB erhalten.

Er ist somit einer von insgesamt 51 Teilnehmer, die an dem 10-monatigen Lehrgang ihre Fußball Fachkompetenz erweitern.
Der Lehrgang ist vergangene Woche gestartet und deshalb wollten wir mit unserem Cheftrainer ein kurzes Interview führen.

SVO:
Hallo Fabian, du darfst an der diesjährigen Trainer A-Lizenz des DFB-teilnehmen, welcher letzte Woche gestartet ist.
Wie war dein erster Eindruck des Lehrgangs und der Teilnehmer?

Fabian Himmel: Die ersten 3 Tage am DFB-Campus in Frankfurt waren sehr aufregend und intensiv.
Natürlich haben sich erst einmal alle beschnuppert, etwas kennengerlernt und versucht zu greifen,
wer und was da in den kommenden Monaten auf uns zurollt! Das Teilnehmerfeld ist sehr stark von
ehemaligen Profispielern dominiert, angeführt von Ex-Nationalspieler Lars Stindl und dem Co-Trainer
der Nationalmannschaft Benny Hübner. Ich gehöre mit zu den jüngsten Teilnehmern im Lehrgang
und bin auch echt froh, es ohne eigene Profikarriere in diesen erlesenen Kreis geschafft zu haben.

SVO: Für die Teilnahme an dieser Lizenz musstest du dich bewerben. Wie lief die Bewerbungsphase
ab und was musstet du alles machen?

Fabian Himmel: Allein die Bewerbung ist schon mit einem hohen Aufwand verbunden.
Neben einer Reihe an nachzuweisenden Dokumenten, die man sich bei verschiedenen Behörden, Praxen und Ämtern
zusammensammeln muss, ist das Herzstück der Bewerbung das Punktesystem für die Zulassung.
Je nach Rolle und Leistungsniveau erhält der Bewerbende Punkte für die jeweiligen Spieler- und
Trainerstationen seiner Karriere. Daraus ergibt sich eine individuelle Gesamtpunktzahl.
Die 50 besten Bewerber Deutschlands erhalten dann eine Zulassung für den A-Lizenz-Kurs im kommenden Kalenderjahr.

SVO: 51 Teilnehmer wurden schließlich zur A-Lizenz 2026 zugelassen. Wie setzte sich das
Teilnehmerfeld zusammen? Du hast bereits 2 Ex-Profis genannt, die ebenfalls zu dem Lehrgang
zugelassen sind. Wer erweitert seinen Trainerhorizont in den nächsten Monaten noch mit dir
zusammen?

Fabian Himmel: Das Teilnehmerfeld besteht zu 70-80% aus ehemaligen Profis, die teilweise erst sehr kurz im
Trainergeschäft sind. Die haben aber natürlich im oben angesprochenen Punktesystem über ihre
herausragende Spielerlaufbahn reichlich wertvolle Erfahrungen sammeln und von den besten
Trainern Deutschlands lernen dürfen. Neben Lars Stindl und Benny Hübner sind auch Daniel Gordon
(Ex-KSC-Kapitän), Sascha Mölders (1860/Augsburg), Nelson Valdez (Ex-Klopp-Schützling beim BVB),
Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt Legende) oder Immanuel Höhn (Ex-Streich-Spieler beim SC
Freiburg) dabei, um einige namhafte Beispiele zu nennen.

SVO: Die Lizenz dauert insgesamt 10 Monate. Wie genau ist der Ablauf? Muss der SVO jetzt 10
Monate auf seinen Cheftrainer verzichten?

Fabian Himmel: Den SVO tangiert die A-Lizenz Ausbildung eigentlich wenig bis gar nicht. Jeden Monat findet
von Montag bis Mittwochmittag ein dreitägiger Lehrgang statt. Das heißt ich fehle im besten Falle
eine, im schlechtesten Fall zwei Trainingseinheiten. Zwischen den Präsenzeinheiten haben wir auch
noch ein paar Zwischenleistungen zu erbringen, da kann es passieren, dass wir 1-2 Einheiten im Sinne
meiner Trainerentwicklung filmen.

SVO: In wie fern beeinflusst dich diese zusätzliche Belastung neben deinem Beruf? Wirkt sich die
Anstrengung und Abwesenheit durch den Lehrgang auf deinen Einsatz und deine Zeit für den SVO
aus?

Fabian Himmel: Den größten Einfluss nimmt der Lehrgang auf mein Privatleben, da ich ja weiterhin für
meinen Beruf und den SVO uneingeschränkt im Einsatz bin. Meine Partnerin hat mit ihrem
Referendariat ebenfalls ein sehr intensives Kalenderjahr 2026 vor sich, daher passt der Zeitpunkt
dieses Jahr einfach. Ohne diese großartige Unterstützung von ihr, aber auch von meinen Eltern
würde ich das gar nicht schaffen. Sie geben mir einen tollen Fokus und sehr viel Energie, um in jedem
Tätigkeitsfeld voll da zu sein. Ich freue mich aber auch, so sehr ich den Fußball liebe, auf die Zeit,
wenn mein Privatleben mehr in den Fokus rückt. Dann können wir alle zusammen mit Stolz
zurückblicken, dass wir alle „Projekte“ zusammen hinbekommen haben.

SVO: Warum hast du dich für die A-Lizenz beworben was erhoffst du dir von dieser? Wird dich der
neue Input als Trainer und deine Trainerarbeit beim SVO verändern?

Fabian Himmel: Einen wesentlichen Grund habe ich schon genannt – der Zeitpunkt passt einfach. Wenn in
ein paar Jahren die Kinder ums Haus rennen und der Hund direkt hintendran, brauche ich nicht mehr
anfangen, Fußball-Lizenzen zu erwerben. Alles hat seine Zeit im Leben. Daneben wollte ich einfach
wieder neuen Input für mich und meine Arbeit bekommen – externen Input.
Mein Lernen der letzten Jahre war sehr stark durch die „Blase“ geprägt, in der ich mich befinde: Ich
habe in den letzten Jahren vermutlich hunderte, vielleicht sogar tausende Spiele auf
unterschiedlichen Leistungsebenen gesehen, analysiert, versucht meine Lehren daraus zu ziehen und
besser zu werden. Ich habe Bücher gelesen über Rhetorik, Führung, Psychologie, Kulturentwicklung,
Miteinander… Ich arbeite bis heute mit wunderbaren Menschen zusammen, die mir die Chance
geben zu wachsen und auch Fehler machen zu dürfen. Die Zusammenarbeit im Trainerteam aber
auch täglich auf dem Platz mit den Spielern ist hier ganz besonders hervorzuheben. Das alles hat
mich als Trainer und Mensch sehr wachsen lassen und mich schönerweise auch Teil des ein oder
anderen Erfolgs werden lassen!
Die Hospitation vor 2 Jahren bei Christian Streich hat mir aber auch aufgezeigt, wie wertvoll externer
Input für die eigene Entwicklung ist! Genau da setzt für mich die A-Lizenz an. Wie machen es denn
andere? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Wie wirkt, was ich mache auf Menschen außerhalb
meiner „Blase“? Das finde ich total spannend, weil es meinen Horizont erweitert. Ich nehme die
Gespräche genauso wie die Rückmeldungen zu meinem Auftreten und meiner Arbeit als sehr
bereichernd wahr.

SVO: Blicken wir noch 10 Monate in die Zukunft. Du hast deine neue Trainerlizenz erhalten. In
welchen Mannschaften bzw. Ligen darfst du mit deiner neuen Lizenz dann als Trainer aktiv sein?

Fabian Himmel: Alle Herrenmannschaften als hauptverantwortlicher Trainer bis einschließlich in die
Regionalliga. Hinzu kommen die U19 und U17 Bundes- bzw. Nachwuchsligen. Für alle andere
Mannschaften benötigt es als hauptverantwortlicher Trainer die höchste Lizenzstufe – die Pro
Licence, auch gerne als „Fußballlehrer“ bezeichnet.

SVO: Muss sich der SVO nun Sorgen machen den erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte zu
verlieren?

Fabian Himmel: Nein, die Lizenz soll in keiner Weise einen Abgang andeuten oder vorbereiten. Ich bin noch
immer ein sehr junger Trainer, ich habe ja noch potenziell 25-35 Jahre Karriere vor mir. Sollte ich mal
vor einer Tür stehen, bei der es mich extrem reizt zu sehen, was denn dahinter so auf mich wartet,
möchte ich in Form der Lizenz auch den entsprechenden Schlüssel in der Hand halten. Es ist also ein
Investment in eine mögliche Zukunft. Dass der SV Oberachern nicht nur meine sportliche Heimat ist,
sondern auch in meinem Herzen seinen Platz hat, steht außer Frage!

SVO: Vielen Dank für deine Zeit Fabian.
Wir wünschen dir einen erfolgreichen Lehrgang, mit viel neuem Input und Lehren, die nicht nur dich, sondern vielleicht auch den SV Oberachern weiter
voranbringen!

4. Testspiel 2026

GU-Türk. SV Pforzheim – SV Oberachern 2:3 (1:0)

Auch das vierte Testspiel nach der Winterpause konnte der SV Oberachern erfolgreich gestalten. Zwei späte Tore von Goalgetter Marin Stefotic (89./90.+4) sicherten den hartumkämpften Erfolg beim aktuellen Tabellenvierten der Verbandsliga Baden. Zur Pause lagen die Gastgeber durch einen Treffer von Bogdan Alexander Cristescu (18.) noch mit 1:0 in Führung. Der kurz zuvor eingewechselte Winter-Neuzugang Anes Vrazalica traf nach einer halben Stunde zwar zum 1:1, doch in Minute 84. war Ernesto de Santis zur erneuten Pforzheimer Führung erfolgreich. Dann war es einmal mehr Stefotic, der per Doppelpack (darunter ein Strafstoß) den knappen Oberacherner Erfolg noch unter Dach und Fach bringen konnte.

Das nächste Testspiel bestreitet der Überraschungs-Dritte der Oberliga am kommenden Samstag um 14.00 Uhr beim Verbandsliga-Tabellenführer FC Teningen.

RM

4. Testspiel 2026

GU Pforzheim – SV Oberachern
@gutuerksvpforzheim 🆚 SV Oberachern
📆 Sonntag 01. Februar 2026
🕒 15:00 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz ATSV Mutschelbach
📲 Liveticker auf @fussball_de
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Mutschelbach

3. Testspiel 2026

SC Lahr – SV Oberachern 0:2 (0:1)

Nach dem 2:0 bei der U19 des Karlsruher SC und dem 5:3 gegen den Landesligisten VfL Nagold konnte der SV Oberachern auch sein drittes Testspiel nach der Winterpause erfolgreich gestalten.

Mit 2:0 behielt der Oberliga-Dritte beim ambitionierten Verbandsligazweiten SC Lahr verdient die Oberhand. Sehr zur Zufriedenheit von Trainer Fabian Himmel: „Wir haben von Beginn an ein sehr gutes Spiel gemacht. Den einzigen Vorwurf, den ich den Jungs machen kann ist die Torausbeute in der ersten Halbzeit. Nach zwanzig Minuten hätte es auch gut und gerne 0:3 stehen können“. So dauerte es bis zur 45. Minute, ehe Goalgetter Marin Stefotic zum 0:1 erfolgreich war.

Die zweite Halbzeit konnten die Gastgeber dann etwas ausgeglichener gestalten. Dennoch sprach der SVO-Coach hinterher von einem guten Gesamtauftritt seiner Elf. Den Schlusspunkt zum 0:2 setzte Yves Borie in Minute 83 per Strafstoß.

„Unterm Strich war es unser bislang bestes Spiel nach der Winterpause. Auch die eingewechselten Akteure haben sich gut in die Partie eingebracht. Jetzt gilt es einfach, die Belastung so anzupassen, dass wir in den kommenden Partien 90 Minuten voll durchziehen können“, so der SVO-Coach.

Erste Gelegenheit dazu besteht bereits am morgigen Sonntag. Um 15.00 Uhr gastiert sein Team bei GU Türk. SV Pforzheim – aktuell Vierter der Verbandsliga Baden.

RM

3. Testspiel 2026

3. Testspiel nach der Winterpause

SC Lahr – SV Oberachern
🕒 11:30 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz Dammenmühle
📲 Liveticker auf @fussball_de
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Lahr.

2. Testspiel 2026

2. Testspiel nach der Winterpause

SV Oberachern – VfL Nagold 5:3 (3:1)

Nach dem 2:0 bei der U19 des Karlsruher SC konnte der SV Oberachern auch sein zweites Testspiel nach der Winterpause erfolgreich gestalten.
Mit 5:3 behielt der Überraschungs-Dritte der Oberliga Baden-Württemberg gegen den württembergischen Landesligisten VfL Nagold die Oberhand, konnte dabei aber nur phasenweise an die guten Leistungen in Karlsruhe anknüpfen. „Die Jungs haben die taktischen Vorgaben zwar gut umgesetzt, aber die letzte Spannung und Entschlossenheit hat gefehlt. Dann kommt halt so ein “Bolzplatz-Ergebnis“ zustande, betonte Trainer Fabian Himmel. Auf dem kleinen Oberacherner Kunstrasenplatz konnten die Gastgeber den 0:1 Rückstand durch einen Treffer von Ruben Cinan (32.) noch vor der Pause nach Treffern von Luca Fritz (39./45.) und Yves Borie (43.) in eine 3:1 Führung ummünzen.
In Durchgang zwei wechselten beide kräftig durch. Zunächst traf Borie mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 (48.), dann erhöhte Winter-Neuzugang Mohammed Ibrahim gar auf 5:1 (65.). Danach schlich sich beim SVO etwas der Schlendrian ein.
Nach gut einer Stunde verkürzte Nagolds Chris Wolfer auf 5:2. In Minute 74 war er per Strafstoß auch zum 5:3 Endstand erfolgreich.
Das nächste Testspiel bestreiten die Achertäler am kommenden Samstag um 11.30 Uhr beim Verbandsliga-Zweiten SC Lahr. „Da sollten wir trotz der harten Trainingseinheiten unter der Woche mit geschärften Sinnen ins Spiel gehen“, betont Coach Fabian Himmel.

RM

 

2. Testspiel 2026

2. Testspiel nach der Winterpause

SV Oberachern 🆚 @vflnagold.fussball
🕒 13:00 Uhr
🏟️ Kunstrasenplatz Oberachern
📲 Livesticker auf @fussball_de
ACHTUNG das Spiel findet NICHT wie geplant in Ottenhöfen statt‼️
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Oberachern.

1. Testspiel 2026

1. Testspiel nach der Winterpause

Karlsruher SC U19 – SV Oberachern 0:2 (0:2)

„Die ersten Trainingseindrücke waren sehr positiv. Alle Spieler sind in einem sehr guten körperlichen Zustand aus dem Urlaub gekommen. Es ist sofort wieder eine tolle Energie und Einsatzfreude spürbar und macht einfach tollen Spaß, mit den Jungs wieder Gas zu geben“, betonte SVO-Coach Fabian Himmel zum Auftakt des neuen Fußball-Jahres.

Im ersten Testspiel nach der Winterpause gastierte der Überraschungsdritte der Oberliga Baden-Württemberg am Samstag bei der U19 des Karlsruher SC. Durch zwei schöne Tore von Jan Burkart (23./45.) behielten die Achertäler am Ende mit 2:0 die Oberhand.

„Gegen den Ball haben wir ein tolles Spiel gemacht. Da ging viel über Mentalität – das war Klasse. Mit dem Ball war es auch sehr ordentlich. Wir hatten zahlreiche Chancen und hätten das Ergebnis noch ein bis zwei Tore nach oben schrauben können“, so Oberacherns ehrgeiziger Chef-Trainer.

Das nächste Testspiel bestreitet sein Team am kommenden Samstag gegen den Landesliga-Fünften VfL Nagold.

RM

Neuzugang

SVO verpflichtet Vrazalica

Mit Anes Vrazalica hat der SV Oberachern seinen zweiten Wintertransfer abgeschlossen. Der 28-jährige Offensivspieler kommt vom südbadischen Oberligakonkurrenten FC Denzlingen. Nach seiner Jugendzeit in Denzlingen, dem SC Freiburg und dem Freiburger FC wechselte Vrazalica zum Bahlinger SC. Über den FC Waldkirch landete er 2018 beim FC Denzlingen, wo er zweimal den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg feiern konnte. Er kann auf insgesamt 51 Oberligaspiele mit 12 Toren zurückblicken.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim SV Oberachern. Die Mannschaft spielt eine starke Saison und steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Das zeigt wie viel Qualität und Ambition im Verein steckt. Genau dieses Umfeld hat mich überzeugt. Ich will mich hier schnell integrieren, hart arbeiten und meinen Teil dazu beitragen, dass wir weiter erfolgreich sind.“, so Vrazalica zu seiner neuen Aufgabe beim SVO.
„Anes ist für den SVO mit 28 Jahren ein eher untypischer Neuzugang, da wir in 95% der Fälle ins ganz junge Regal greifen oder zumindest die 25-Jahre-Grenze nicht überschreiten. Wir haben ehrlich gesagt auch nie damit gerechnet, dass so ein herausragender Offensivspieler jemals für uns in greifbare Nähe kommt. Die Chance bei Anes hat sich geboten und es macht auf allen Ebenen total Sinn. Dass sich Anes im besten Fußballalter noch einmal so einer Herausforderung stellt und sich komplett neu beweisen will zeigt, wie sehr er für den Fußball und den SVO brennt.“, zeigt sich Cheftrainer Himmel sehr zufrieden mit dem Neuzugang.

Herzlichen willkommen in Oberachern Anes!

Testspiel

1. Testspiel nach der Winterpause

Abgang

Abschied vom Waldsee 👋⚽

Leon Müller verlässt nach einem halben Jahr den SV Oberachern und wechselt in die Verbandsliga Südbaden zum SV 08 Kuppenheim.
Leon kam im vergangenen Sommer von

TuS Mechtersheim an den Waldsee und absolvierte in der Oberliga Baden-Württemberg vier Einsätze im blau-weißen Trikot.

Lieber Leon, vielen Dank für deinen Einsatz und dein Engagement in Blau-Weiß.
Wir wünschen dir für deine sportliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg! 💙🤍

Transferupdate Team 2

Team 2 begrüßt zwei Rückkehrer zur Rückrunde

Der SV Oberachern kann zur Rückrunde Saison 2025/2026 zwei Rückkehrer begrüßen:
Lewin Geyer vom SV Fautenbach sowie Adrian Kamelski vom SV Sasbach kehren zum SVO zurück.
Mit Lewin Geyer erhält der SV Oberachern einen spielstarken Akteur für das Mittelfeld, der sich in den vergangenen Spielzeiten sportlich weiterentwickelt hat und nun wieder die Zentrale des SVO verstärken soll. Adrian Kamelski bringt aus seiner Zeit beim SV Sasbach wertvolle Erfahrung für die Defensive mit und wird zusätzliche Stabilität in der Abwehrreihe bieten.

Coach Hannes Maier freut sich über die Rückkehr der beiden Spieler:
„Lewin ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar und bringt sowohl spielerische Qualität als auch Übersicht mit. Adrian gibt uns in der Abwehr mehr Stabilität und Erfahrung. Beide kennen den Verein, identifizieren sich mit dem SVO und werden sportlich wie menschlich eine Bereicherung für unsere Mannschaft sein.“

Herzlich willkommen zurück am Waldsee Lewin und Adrian!!

Vertragsverlängerung

SVO verlängert mit Silas Meier

Der SV Oberachern hat den auslaufenden Vertrag mit Silas Meier verlängert. Der Defensivspieler
wechselte im Sommer 2025 von der Zweitvertretung des Karlsruher SC an den Waldsee. Er kam in
der Hinserie zu neun Einsätzen in der Oberliga.
Meier ist sehr glücklich über seine Vertragsunterschrift: „Ich freue mich riesig über die Verlängerung
beim SVO. Ich fühle mich hier sehr wohl und hab richtig Bock auf die kommende Saison. Mein Ziel
ist es mich weiter zu entwickeln, der Mannschaft bestmöglichst zu helfen und gemeinsam mit dem
Team erfolgreich zu sein.“
„Silas hat trotz dem ein oder anderen verletzungsbedingten Rückschlag starke sportliche
Fußabdrücke hinterlassen. Er stammt aus der Region, hat eine tolle Familie im Rücken und lebt zu
110% für den Fußball – kurzum ein Spieler, der perfekt zum SVO passt. Ich traue Silas zu in den
nächsten Jahren eines der Gesichter dieser Mannschaft zu werde, auf und neben dem Platz. Dass er
das Potenziel dazu hat steht außer Frage.“ ,so Cheftrainer Fabian Himmel.

@Silas, schön dass du bei uns bleibst

Neuzugang

SVO verpflichtet Offensivspieler

Der SV Oberachern hat in der Wintertransferperiode Mohammed Ibrahim verpflichtet. Der
18-jährige Offensivspieler spielte in der Jugend für den FV Bad Rotenfels, SV 08 Kuppenheim
und den Karlsruher SC ehe er im Sommer 2024 zur U19 von Astoria Walldorf gewechselt ist.
„Ich durfte bereits einige Zeit mit der Mannschaft trainieren und habe mich dabei sehr wohl
gefühlt. Mir hat die hohe Qualität gefallen und ich habe gemerkt, dass ich mich hier
weiterentwickeln kann. Der Wille jedes einzelnen sich weiterzuentwickeln aber auch als eine
Mannschaft auf dem Platz zu stehen macht den Verein in meinen Augen aus. Ich will hier so
viel wie möglich lernen und dem Team helfen die Ziele zu erreichen.“, freut sich Ibrahim über
die anstehende Zeit beim SVO.
„Der SV Oberachern lebt seit Jahren davon sehr junge Spieler zu entwickeln bzw. Kickern eine
Plattform zu geben, die in ihren Vereinen noch nicht ganz den Sprung in die erste Garde
gepackt haben. Mo hat über Wochen sehr gute Eindrücke hinterlassen. Man spürt wie sehr er
den Fußball liebt. Bleibt er weiter so lernwillig und ehrgeizig wird er für uns eine tolle
Bereicherung darstellen.“, so Cheftrainer Fabian Himmel über den Neuzugang.

Herzlichen willkommen in Oberachern Mo!

Winterfahrplan Team 1

 Winterfahrplan unseres Oberliga Teams
Trainingsauftakt am Montag 12.01.2026 um 18.00 in Kappelrodeck

🔥 SVO-Winterfahrplan 2026 – Alle Termine im Überblick ❄️⚽

📅 Samstag, 17.01.2026

▶️ Testspiel 1

🆚 KSC U19

🏟️ Karlsruhe

 

📅 Samstag, 24.01.2026

▶️ Testspiel 2

🆚 VfL Nagold

🏟️ Spielort noch offen

 

📅 Samstag, 31.01.2026

▶️ Testspiel 3

🆚 SC Lahr

🏟️ Lahr

 

📅 Sonntag, 01.02.2026

▶️ Testspiel 4

🆚 GU Pforzheim

🏟️ Mutschelbach

 

📅 Samstag, 07.02.2026

▶️ Testspiel 5

🆚 FC Teningen

🏟️ Teningen

 

📅 Samstag, 14.02.2026

▶️ Testspiel 6

🆚 SV Linx

🏟️ Oberachern

 

📅 Samstag, 21.02.2026

🏆 Oberliga – 20. Spieltag

🆚 Türk. SV Singen

🏟️ Oberachern

ℹ️ Die Spielzeiten sowie die genaue Adresse der Spielstätten bitte aus Fußball.de oder unseren Spieltagsvorschau-Posts entnehmen.

💙🤍 Wir freuen uns auf eine intensive Vorbereitung und eure Unterstützung – ob auswärts oder zuhause!

 

… hinter den Kulissen …

Anton Armbruster war lange Zeit eine prägende Figur beim SV Oberachern. Als ehemaliger Trainer brachte er nicht nur fachliches Know-how, sondern auch eine tiefe Verbundenheit zum Verein mit. Nach seiner aktiven Trainerlaufbahn übernahm er die Verantwortung für die Ballspendenaktion des Vereins.
Anton Armbruster ist der zuverlässige Anker für die Ballspende beim SV Oberachern – von der Trainerzeit bis zur verantwortungsvollen Spendenkoordination aus Leidenschaft für den Verein!

Vielen Dank Anton für dein Engagement für deinen SVO – auch 2026 wieder am Ball!!

Mit Anton Armbruster als Ansprechpartner in Sachen Ballspende bleibt der SV Oberachern auf einem stabilen Kurs und stärkt die Gemeinschaft rund um den Verein.

Der Verein freut sich über jede Unterstützung – ob groß oder klein.

Frohe Weihnachten

Liebe Freunde, Bekannte, Fans und Vereinsmitglieder des SV Oberachern,
wir blicken auf ein spannendes Jahr zurück und möchten uns herzlich bei euch für eure Unterstützung und Begeisterung bedanken.
Ob auf oder neben dem Platz, eure Energie und Treue machen unseren Verein zu etwas ganz Besonderem.
In dieser festlichen Zeit wünschen wir euch und euren Familien frohe, besinnliche Feiertage.
Möge das neue Jahr euch Glück, Gesundheit und viele spannende Momente bringen – sowohl im Sport als auch im Leben.

Lasst uns auch im kommenden Jahr gemeinsam durchstarten und den SV Oberachern weiter nach vorne bringen!

Mit sportlichen Grüßen,
Euer SV Oberachern Team

Vertragsverlängerung

SVO verlängert mit Gueddin


Der SV Oberachern hat den auslaufenden Vertrag mit Rachid Gueddin verlängert. 2021 wechselte Gueddin vom SC Lahr zum SV Oberachern. Er lief für den SVO in 134 Oberligaspielen auf und konnte 5 Treffer erzielen. Hinzu kommen 2 SBFV-Pokalsiege und 2 Einsätze im DFB-Pokal.
„Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl beim SV Oberachern. Im ganzen Verein spürt man den großen Einsatz und den Willen sich stetig weiter zu entwickeln vom Trainerteam über die Spieler bis ins Umfeld. Das passt sehr gut zu meiner Einstellung. Die Mannschaft ist sehr motiviert und hat den Anspruch mehr zu erreichen. Zudem wird man hier nicht nur im Verein, sondern auch von den Zuschauern und Unterstützern immer positiv begleitet und unterstützt. Dafür bin ich dankbar und möchte das mit guten Leistungen zurückgeben.“, äußert sich Gueddin zu seiner Vertragsunterschrift.
Cheftrainer Fabian Himmel zeigt sich sehr zufrieden mit Gueddin und seiner Vertragsverlängerung: „Rachid spielt sein bisher bestes Jahr beim SVO. Sehr konstant und mit Ball am Fuss ohne Frage ein Unterschiedsspieler auf diesem Niveau. Rachid hat dieses Jahr bewiesen, dass er bereit ist noch mehr Verantwortung zu übernehmen und dass er ein Team in heißen Phasen auch mal tragen kann. Dass ein Spieler aus der Bezirksliga so eine große Karriere hinzimmert ist ein schöner Beleg, welchen besonderen Wege Kicker in Oberachern gehen können. Rachid ist mit seiner „Geschichte“ auch ein Vorbild für viele Talente in der Region.“

 

@Rachid, schön dass du bei uns bleibst

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern II 1:4 (1:1)

Mit einem am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1 beim Tabellen-13. Lichtenau/Scherzheim bleibt die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf fremdem Terrain weiter ungeschlagen.

Nach knapp 20 Minuten brachte Joshua Seibert seine Farben erstmals in Führung. SG Keeper Stephan Sick konnte den Schuss des SVO-Goalgetters (14 Saisontore) zwar noch parieren – den Abpraller drückte Seibert aber zum 0:1 über die Linie. Kurz zuvor scheiterte SG-Kapitän Thilo Schulmeister an Oberacherns Schlussmann Tim Seiterich, der zur Ecke klären konnte.

Bis zur Pause taten sich die Achertäler vor allem im Spielaufbau ausgesprochen schwer. In Minute 44 traf Aaron Herbst zum zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdienten 1:1 Ausgleich.

In Durchgang zwei fand das junge SVO-Team wieder zu alter Stärke zurück und konnte sich zahlreiche gute Möglichkeiten erspielen. „Man of the match“, war für Coach Hannes Maier, der eingewechselte Maja Sanneh, der nach seiner Einwechslung das Offensivspiel enorm belebte und den SVO mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 auf die Siegerstraße brachte (77.). Zwei Minuten später war Sanneh der Ausgangspunkt der Vorentscheidung. Nach einem tollen Dribbling aus der eigenen Hälfte landete der Ball bei Seibert, der SG-Keeper-Sick aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ. Den Schlusspunkt zum 4:1 Auswärtssieg setzte schließlich Enrico Schabert mit dem 4:1 (83.)

„Ich bin erleichtert, dass wir auf Grund einer starken zweiten Halbzeit nochmal drei ganze wichtige Punkte geholt haben. Mit 33 Punkten – punktgleich mit dem Ersten Eisental und dem Zweiten Bühlertal 2 – haben wir nun eine gute Basis geschaffen, um in der Rückrunde voll anzugreifen und im Aufstiegsrennen kräftig mitzumischen“, bilanzierte ein zufriedener Trainer Hannes Maier, der sich vor allem über die starken Leistungen der in Team 2 debütierenden A-Junioren Laurent Dauti und Luciano Freckhaus und des eminent fleißigen Nick Schabert freute.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern 2, Sonntag 14.30 Uhr

Zum Jahresabschluss führt die Reise der auswärts noch ungeschlagenen Achertäler zur SG Lichtenau/Scherzheim, die zuletzt mit einem beeindruckenden 7:0 beim SV Mösbach auf sich aufmerksam machte. „Unser Gegner ist dieses Jahr eine „Wundertüte“ und sicherlich mit höheren Ambitionen in die Saison gestartet, als es Platz 13 derzeit ausdrückt“, mahnt Hannes Maier. Die Ausgangslage in diesem Nachholspiel ist dabei für den SVO-Coach recht einfach: „Wir wollen unbedingt nochmal drei Punkte holen bevor wir uns zwei Monate in die verdiente Winterpause verabschieden. Dann wären wir punktgleich mit dem derzeitigen Tabellenführer Eisental und hätten eine super Ausgangslage für die Rückrunde“.

Nach den enttäuschenden Leistungen in den letzten beiden Spielen erwarten aber auch die treuen Fans eine  deutliche Leistungssteigerung. Die junge SVO-Elf hat zwar stets viel Ballbesitz, neigt aber dazu „in Schönheit zu sterben“ und „brotlos“ zu agieren, statt das Spiel schnell zu machen, den Gegner ins Laufen zu bringen und sich Chancen herauszuspielen.

„Wir hatten eine super Trainingswoche. Dadurch, dass Team1 sowie die A-Junioren bereits in der Winterpause sind, hatte ich am Dienstag 22 Spieler auf dem Platz. Am Sonntag werden definitiv auch drei Akteure aus dem A-Junioren-Team im Kader sein. Dabei schließe ich das ein oder andere Startelf-Debüt nicht aus“, betont Coach Maier voller Zuversicht.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen 1:1 (0:1))

Die zweite Mannschaft des SV Oberachern findet auf eigenem Terrain einfach keinen festen Boden mehr unter den Füßen. Die auswärts noch ungeschlagenen Achertäler standen gegen das noch sieglose Schlusslicht kurz vor der vierten Heimniederlage. Dann war es Nick Schabert, der in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem Freistoß aus halbrechter Position wenigstens noch einen Punkt rettete.

„Wir schaffen es im Moment einfach nicht gegen tiefstehende Gegner fußballerische Lösungen zu finden, um das Bollwerk zu knacken. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass wir uns gestern so wenige klare Chancen erspielen konnten. Es wird für uns Zeit, dass die Winterpause kommt“, bilanzierte Hannes Maier den ganz schwachen Auftritt seiner jungen Elf. „Dass der Gegner dann auch noch durch ein Eigentor von uns in Führung geht ist symptomatisch für diesen Tag“, so der SVO-Coach weiter. Nach gut einer Halben Stunde traf Pascal Szweda nach einer verunglückten Abwehraktion zum 0.1 ins eigene Gehäuse. Halbwegs Gefahr ging auf Seiten des SVO nur bei Standardsituationen oder Distanzschüssen des an diesem Tag glücklos agierenden Joshua Seibert aus. Die beste Möglichkeit verhinderte SG-Schlussmann Rouven Düsseldorf, der einen Kopfball von Pius Tisch im Anschluss an einen Seibert-Freistoß noch zur Ecke lenken konnte (39.).

Auch nach dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Ilker Kaya bot sich den Besuchern das gleiche Bild. Zwei weitere Distanzschüsse von Seibert, die knapp ihr Ziel verfehlten, blieben in der regulären Spielzeit die einzige Ausbeute, bis Nick Schabert mit seinem Freistoß-Tor zum 1:1 (90.+4) wenigstens noch für Schadensbegrenzung sorgen konnte.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV Hollenbach 2:1 (1:0)

Riesenjubel bei allen SVO-Fans, Spielern und den Verantwortlichen nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Maurice-Alexander Bollheimer. Mit einem am Ende hartumkämpften 2:1 über den FSV Hollenbach überwintern die Achertäler im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus auf einem kaum für möglich gehaltenen dritten Rang und sicherten sich damit neben den beiden Pokalerfolgen 2022 und 2023 einen festen Platz in der fast hundertjährigen Vereinshistorie. Bedenkt man dann noch die großen Verletzungsprobleme mit den zahlreichen Langzeitverletzten, dann ist diese Leistung im zwölften Jahr der Oberliga-Zugehörigkeit nicht hoch genug zu bewerten.

SVO-Chef-Coach Fabian Himmel, der seinen schon länger geplanten Kurzurlaub für diese Nachholpartie leider nicht mehr stornieren konnte, wurde dabei von Klaus Koch bestens vertreten. „Wir sind einfach froh, dass wir das Ding heute mit drei Punkten gezogen haben. Dritter Tabellenplatz – das ist einfach Wahnsinn“, so Oberacherns ehrgeiziger Co-Trainer.

„Es war ein Spiel, das wir eigentlich nicht verlieren dürfen. Wir hatten in der ersten Hälfte einige Chancen, die wir aber nicht zum Abschluss brachten“, bilanzierte sein sympathischer Hollenbacher Kollege Reinhard Schenker mit einem Runzeln auf der Stirn.

Nach verhaltenem Beginn fanden die Gastgeber gut in die Partie. Ein Distanzschuss von Noa Bauer (12.) verfehlte knapp sein Ziel, dann scheiterten Marin Stefotic (16.) und Nathan Recht (25.) am aufmerksamen FSV-Keeper Nico Purtscher. Auch ein 16-m-Schuss von Rachid Gueddin, der von Nico Huber glänzend in Szene gesetzt wurde, strich einen Meter am FSV-Gehäuse vorbei (27.). Auf der anderen Seite blieb ein Kopfball von FSV-Goalgetter Hannes Scherer (13.), der knapp über den Kasten von Mark Redl flog, die bis dahin einzig gefährliche Aktion der Elf aus dem Hohenlohischen.

Dann wurde Luca Fritz im Strafraum etwas ungeschickt von den Beinen geholt. Trotz zahlreicher Proteste der Gäste zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Marin Stefotic ließ sich diese Chance mit seinem 10. Saisontreffer nicht entgehen und traf zum 1:0 (30.). Purtscher ahnte dabei zwar die Ecke, war aber gegen den platzierten Schuss einfach machtlos.

Trotz des Rückstands folgte die stärkste Phase des FSV. Ein gefährlicher Freistoß von Juan Faßbinder konnte von der SVO-Defensive mit letztem Einsatz noch zur Ecke geblockt werden (44.) und eine Minute später konnte ein Schuss von Jason Wink von der vielbeinigen SVO-Defensive gerade noch so auf der Linie geklärt werden.

Auch nach dem Wechsel traten zunächst einmal die Gäste in Aktion. Peter Engelmann scheiterte aber am glänzend reagierenden Redl (53.), der trotz seiner Schulter-Probleme ein gewohnt starker Rückhalt war. Auf der anderen Seite hatte Noa Bauer nach einer Stunde den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, setzte das Leder am Fünfmeter-Raum aber aus vollem Lauf weit über das Gehäuse.

Dann verlor FSV-Keeper Purtscher auf dem weichen Untergrund des Waldsee-Stadions nach einer scharfen Rückgabe den Halt. Der am langen Pfosten lauernde Kapitän Nico Huber hatte keine Mühe, das Leder zum 2:0 über die Linie zu befördern (72.) – sein 80. Treffer im 301. (!) Pflichtspiel für seinen SVO.

Die nie aufsteckenden Gäste wurden in Minute 82 mit dem Anschlusstreffer des kurz zuvor eingewechselten Inas Music belohnt. Maxi Weiß hätte den alten Abstand wiederherstellen können, scheiterte aber an Keeper Purtscher (87.). Danach warfen die Gäste alles nach vorne – mit Glück und Geschick brachte der SVO aber auch in der vierminütigen Nachspielzeit den dritten Heimsieg unter Dach und Fach.

Auch Oberacherns sportlicher Leiter Mark Lerandy fand hinterher viele lobende Worte für sein Team. „Ich denke, der knappe Sieg geht im Großen und Ganzen völlig in Ordnung. Wir sind mehr als zufrieden, dass wir uns am Ende als Tabellendritter in die Winterpause verabschieden dürfen. Was die Mannschaft das ganze Jahr über im Training und in den Spielen abgeliefert hat, ist wirklich bemerkenswert. Die Jungs haben sich diese Pause jetzt absolut verdient. Im Januar werden wir uns dann konzentriert auf die Rückrunde vorbereiten und wollen an die starken Leistungen anknüpfen“.

SV Oberachern: Redl, Fritz Sheron, Zwick, Stefotic (90.+1 Barnick), Gueddin, Huber, Recht (73. Weiß), Borie (82. Mörmann), Bauer (67. Gjuraj), Scherer

FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Schülke, J. Limbach (67. F. Limbach), Faßbinder (88. Omerovic), Scherer, Gesell (75. Music), Schiek, Henning, Wink, Knapp (69. Hofmann)

Schiedsrichter: Maurice-Alexander Bollheimer (Karlsruhe)

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Stefotic (30./FE), 2:0 Huber (72.), 2:1 Music (82.)

Gelbe Karten: 1/1

Ecken: 5/9

 

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen, Sonntag 14.30 Uhr

Nach der verdienten 0:2 Heimniederlage gegen den SC Eisental und den Punktgewinnen der Konkurrenz rutschte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf Rang 4 ab – hat dabei aber ein Spiel weniger ausgetragen, weil das Duell bei der SG Lichtenau/Scherzheim vor zwei Wochen den Platzverhältnissen zum Opfer fiel.

Im letzten Heimspiel des Jahres gastiert die SG Stollhofen/Söllingen am Waldsee. „Wir wollen die Niederlage von letzter Woche so schnell wie möglich wettmachen und freuen uns daher auf das Spiel am Sonntag“, betont SVO-Trainer Hannes Maier, der dabei personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Die noch sieglosen Gäste rutschten nach der 2:5 Niederlage in Ottenhöfen auf den letzten Platz. Von der Papierform her sind die Gastgeber zwar klar in der Favoritenrolle, dennoch bedarf es gegenüber der Vorwoche einer mehr als deutliche Leistungssteigerung. Das weiß auch der SVO-Coach, der von seiner jungen Elf „eine total erwachsene Leistung und drei Punkte“ erwartet.

„Dass dies aber gegen einen tiefstehenden Gegner nicht einfach so im Vorbeigehen funktioniert ist allen klar. Wir brauchen wieder mehr Durchschlagskraft und fußballerisch bessere Lösungen als zuletzt“, so Maier weiter. Im Hinspiel konnten sich die Achertäler noch locker mit 4:0 durchsetzen.

Am Sonntag ein Sieg zum Auftakt der Rückrunde, dann eine Woche danach ein weiterer Dreier im Nachholspiel bei der SG Lichtenau/Scherzheim und der SVO würde als Erster in die ersehnte Winterpause gehen.

 

RM


 

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18. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FSV Hollenbach

Samstag 06.12.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Mit einem 2:1 bei der zuletzt aufstrebenden zweiten Mannschaft des Karlsruher SC kehrte der SV Oberachern nach den beiden Niederlagen gegen die beiden Top-Teams Aalen und Mannheim mehr als eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück.

„Diesen Sieg hatte eigentlich niemand eingeplant, aber wir haben verdient gewonnen und gehen jetzt auf alle Fälle mit mindestens 29 Punkten auf einem sicheren Platz 7 in die Pause. Aber, und das ist für uns eine riesige Motivation, wir würden mit einem Heimsieg am Samstag auf Tabellenplatz 3 oder 4 überwintern. Das wäre Sahnehäubchen – Kirsche – und nochmal was obendrauf! Wenn man dabei bedenkt mit welchen Mitteln wir in Oberachern unterwegs sind und welch extreme Verletzungsmisere wir wegstecken mussten, finden sich dafür eigentlich keine passenden Worte mehr. Ich ziehe vor den Fans und vor allem vor jedem Spieler meinen Hut“, betont Coach Fabian Himmel nach dem bereits sechsten Dreier auf fremdem Terrain mit berechtigtem Stolz.

Zum Abschluss eines überaus erfolgreichen Fußball-Jahres gastiert im Nachholspiel am Samstag der FSV Hollenbach am Waldsee, der zuletzt daheim gegen die TSG Backnang den Kürzeren ziehen musste, nachdem man zuvor noch in Pforzheim triumphieren konnte.

Die Elf von Reinhard Schenker liegt aktuell mit 20 Zählern auf Rang 12. Im Hinspiel konnte der SVO nach Treffern von Luca Fritz (2) und Marin Stefotic mit einem 3:2 alle drei Punkte aus dem Teilort von Mulfingen entführen, obwohl es nach einer 3:0 Führung in den Schlussminuten noch einmal ganz eng wurde.

Von der Papierform her sind die Achertäler zwar in der Favoritenrolle, doch davon will Fabian Himmel nichts wissen und verrät großen Respekt vor den Gästen: „Hollenbach kämpft gerade ums nackte Überleben und muss in Oberachern gewinnen, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Sie verteidigen sehr diszipliniert und haben zudem mit Hannes Scherer einen der Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen“, mahnt der SVO-Coach, der mit seiner Elf „ein ganz großes Ziel“ vor Augen hat: „Wir wollen Geschichte schreiben und als Dritter oder Vierter in die Winterpause gehen. Das wäre zwar nur eine Momentaufnahme, gegeben hat es das für den kleinen SVO in zwölf Oberliga-Jahren aber trotzdem noch nie“.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss der SVO im insgesamt 14. Oberliga-Duell mit dem FSV Hollenbach auch auf den privat verhinderten Memo Güzelcoban verzichten. Fraglich ist auch der Einsatz von Maxi Weiß (Erkältung). Dafür steht Mus Gjuraj nach Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader.

In der ewigen Tabelle der 1978 gegründeten Oberliga Baden-Württemberg sind beide unmittelbare Tabellennachbarn. Mit 485 Punkten rangiert der FSV auf Rang 28 – der SVO folgt als 29. (476 Punkte) “knapp“ dahinter.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SC Eisental 0:2 (0:2)

Durch die dritte Heimniederlage gegen den neuen Tabellenzweiten SC Eisental verpasste die auswärts noch ungeschlagene zweite Mannschaft des SV Oberachern den erneuten Sprung an die Tabellenspitze. Dass das 0:2 gegen die Elf von Heiko Apfelböck verdient war, darüber waren sich am Ende alle einig.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass wir in personeller Bestbesetzung leider nicht unseren besten Fußball auf den Platz gebracht haben. Gegen einen taktisch sehr gut organisierten Gegner entwickelten wir zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Wir spielten oft unsauber, zu kompliziert oder zu durchsichtig“, so das nüchterne Fazit von SVO-Coach Hannes Maier.

Ein Freistoß von Joshua Seibert, der knapp sein Ziel verfehlte (25.) und ein Schuss von Pius Tisch, den SCE-Keeper Kai Lembke locker zur Ecke lenken konnte (33.) – ansonsten ging von den Gastgebern in Durchgang eins so gut wie keine Gefahr aus. Ganz anders die Gäste, die sich zahlreiche gute Möglichkeiten erspielten. Louis Menz-Bittner scheiterte aus 16 Metern an SVO-Schlussmann Tim Seiterich (18.) und Cedric Donath setzte das Leder knapp über den Oberacherner Kasten (22.). Dann aber war es Alex Manz, der zum 0:1 erfolgreich war (29.). Nur zwei Minuten später hatte Donath den zweiten SCE-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Oberacherner Pfosten. Besser machte es dann Goalgetter Jeremias Ziola, der mit seinem 20. (!) Saisontreffer zum 0:2 Halbzeitstand erfolgreich war (40.).

Nach der Pause schalteten die Gäste zwar gleich zwei Gänge zurück, doch die Achertäler konnten daraus kein Kapital schalten. „In der zweiten Halbzeit liefen wir dem Rückstand hinterher und setzten alles auf Offensive, leider ohne Ertrag, so der SVO-Coach, der für die letzten beiden Partien in diesem Jahr „eine deutliche Leistungssteigerung auch von den Leistungsträgern“ fordert.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Karlsruher SC 2 – SV Oberachern 1:2 (0:1)

Nach den beiden deutlichen Niederlagen beim VfR Aalen (1:5) und daheim gegen den VfR Mannheim (1:7) reiste der SV Oberachern am Freitagabend mit gemischten Gefühlen zur zuletzt aufstrebenden zweiten Mannschaft des Karlsruher SC. Die gut 250 mitgereisten SVO-Fans sahen am Ende ein zwar hartumkämpftes aber ebenso verdientes 2:1 ihrer Elf. Damit feierten die Achertäler im neunten Auswärtsspiel bereits ihren sechsten (!) Dreier. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Es war heute ein sehr gutes Oberligaspiel. Meine Mannschaft hat dabei mit die beste Saisonleistung gezeigt, obwohl mit Rachid Gueddin kurzfristig ein wichtiger Spieler mit einer Rippenprellung ausgefallen ist. Ich bin mega happy, wir haben jetzt 29 Zähler, also nahe am absoluten Maximum für den SVO“.

Ganz anders hinterher die Miene seines Kollegen Dietmar Blicker: „Es war heute ein totales Kampfspiel, das Oberachern besser angenommen hat. Ein verdienter Auswärtssieg für Oberachern, wir haben noch einiges zu tun in der zweiten Saisonhälfte“, so der KSC-Coach.

Der SVO fand gut in die Partie. Ein Schuss von Goalgetter Marin Stefotic streifte nur das Außennetz (3.), dann klebte Memo Güzelcoban das Pech an den Füßen, denn sein Schuss landete nur am Pfosten des KSC-Gehäuses (7.). Besser machte es nur zwei Minuten später Luca Fritz, der nach langer Verletzungspause wieder zu alter Form zurückfindet. Eine mustergültige Hereingabe von “Dauerläufer“ Nathan Recht setze ausgerechnet der ehemalige KSC-Nachwuchsspieler unhaltbar für den Ex-Linxer Simon Heering per Kopf zum 0:1 ins lange Eck. Auch danach blieb der SVO am Drücker und ließ die Gastgeber mit ihrer engagierten Spielweise kaum zur Entfaltung kommen.

Die einzig halbwegs gute KSC-Möglichkeit bei einem Schuss von Philipp Sonn konnte der nach Rückenproblemen wieder genesene Mark Redl mühelos zur Ecke entschärfen (25.).

„Nach dem Wechsel nahm der KSC kurzzeitig das Heft in die Hand – aber danach war es ein ausgeglichenes Spiel“, so SVO Coach Fabian Himmel.

In Minute 57 war aber das Glück auf Seiten seiner Elf, als ein abgefälschter Schuss von Nico Engel nur am Posten landete. Mark Redl wäre da machtlos gewesen.

Dann war einmal mehr Nathan Recht Ausgangspunkt des zweiten SVO-Treffers. Seine flache Hereingabe setzte Yves Borie aus kurzer Distanz unhaltbar zum 0:2 in die Maschen (69.).

Der stark aufspielende Noah Bauer hatte die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch sein Schuss konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden (71.).

Der nicht unverdiente Ehrentreffer der Gastgeber resultierte aus einem umstrittenen Strafstoß in der Nachspielzeit – der eingewechselte Jan Burkart soll dabei nach Ansicht des Unparteiischen den ebenfalls eingewechselten Bekem Can Bicki im Strafraum unsanft von den Beinen geholt haben. Der “Gefoulte“ ließ sich die Chance mit seinem achten Saisontreffer zum 1:2 nicht entgehen.

Ein am Ende mehr als zufriedener SVO-Coach richtete hinterher ein ganz dickes Sonderlob an seinen Kapitän. „Ich habe Nico Huber erstmals auf die Sechser-Position gestellt. Er hat dabei sein stärkstes Saisonspiel gemacht und wie ein Löwe gekämpft“, betonte Fabian Himmel.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt sein Team am Samstag in der Nachholpartie den FSV Hollenbach. Mit einem Sieg winkt dabei sogar der Sprung auf Rang 3.

 

Karlsruher SC: Heering, Dinger, Zor (57. Arbei), Engel (68. Bicki), Kritzer (57. Weißer), Geller (46. Behr), Ersungur (90.+4 Gerold), Distelzweig, Mahle, Sonn, Geigle

SV Oberachern: Redl, Fritz Sheron, Zwick, Stefotic (81. Barnick), Güzelcoban, Huber, Recht (90.+2 Burkart), Borie (73. Weiß), Bauer (75. Mörmann), Scherer

Schiedsrichter: Felix Stephan (Pforzheim)

Zuschauer: 350

Tore: 0:1 Fritz (7.), 0:2 Borie (69.), 2:1 Bicki (90.+4)

Gelbe Karten: 3/3

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SC Eisental, Sonntag 14.30 Uhr

Nach dem hartumkämpften 4:3 Derby-Erfolg über den FSV Kappelrodeck-Waldulm wollte die zweite Mannschaft des SV Oberachern im letzten Vorrunden-Auswärtsspiel bei der SG Lichtenau/Scherzheim die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Da die Partie aber den dortigen schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel, mussten die Achertäler den Platz an der Sonne dem zuletzt immer besser in die Gänge kommenden FC Varnhalt überlassen.

Jetzt wartet mit dem SC Eisental eine ganz schwere Heim-Aufgabe auf die Achertäler. Die Rebländer schafften mit einem 4:1 bei der zweiten Mannschaft des FC Ottenhöfen den Sprung auf Platz 3.

Hannes Maier, der bis zur Winterpause die Tabellenführung unbedingt wieder zurückerobern will, freut sich ganz besonders auf sein Verwandtschafts-Duell gegen “die Überraschungsmannschaft der Saison“. „Mein Cousin Heiko Apfelböck leistet dort seit Sommer überragende Arbeit als Trainer und hat die junge Mannschaft zu einem echten Spitzenteam geformt. Daher erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe. Wir sind gut vorbereitet und wollen insbesondere die Kreise von Goalgetter Jeremias Ziola einschränken“, so der SVO-Coach. Mit bislang schon 19 Saisontoren hat das 20-jährige Stürmer-Talent mehr als die Hälfte aller 36 Gäste-Treffer erzielt.

Personell kann Maier endlich wieder einmal aus dem Vollen schöpfen. „Sieben Punkte aus den verbleibenden drei Partien vor der Winterpause“, lautet dabei sein ehrgeiziges Ziel.

 

RM

 

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19. Spieltag

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Saison 2025/26

Karlsruher SC U23 – SV Oberachern

Freitag 28.11.2025, 19.00 Uhr

Badenia Stadion

Karlsruhe

 

Nach den beiden deutlichen Niederlagen beim Tabellenführer VfR Aalen (1:5) und daheim gegen den Zweiten VfR Mannheim (1:7) wollte der Tabellensiebte SV Oberachern zum Auftakt der Rückrunde eigentlich wieder in die Erfolgsspur zurück, doch die Partie gegen den FSV Hollenbach fiel dem tiefgefrorenen Untergrund des Waldseestadions zum Opfer.

Im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde führt nun die mit 62 km kürzeste Oberliga-Reise Reise an einem ungewohnten Freitagabend in die Residenz des Rechts zum Perspektivteam des Karlsruher SC.

Neunmal standen sich beide im baden-württembergischen Oberhaus gegenüber. Keine guten Erinnerungen hat man dabei an das erste Aufeinandertreffen. Am 21. September 2013 zog man nach Toren von Patrick Dulleck (2), André Walica und Nico Charrier vor über 700 Zuschauern mit 0:4 den Kürzeren gegen die Elf des damaligen Trainers Joe Zinnbauer. Im Rückspiel im April 2014 vor 221 (!) Zuschauern im weiten Rund des alt-ehrwürdigen Wildparkstadions trennten sich beide unter Flutlicht mit einem leistungsgerechten torlosen Remis. Am Ende belegte der KSC Rang 5 und der SVO musste als Tabellenletzter den Weg zurück in die Verbandsliga antreten.

Im März 2018 beschlossen die Macher des KSC, die U23 aus wirtschaftlichen Gründen aus der Oberliga zurückzuziehen. Nach dem Neustart in der untersten Liga ging es ab 2019 aber wieder steil bergauf. Mit der Verbandsliga-Meisterschaft in der letzten Saison schaffte man die Rückkehr in die Oberliga, der man seit der Gründung im Jahr 1978 insgesamt 20 Jahre lang angehörte.

Im Hinspiel sahen 1000 Zuschauer beim 0:0 zwar keine Tore, dafür aber eine hochklassige Partie mit Torchancen auf beiden Seiten in Hülle und Fülle. Ein Ergebnis mit dem man beim SVO auch am Freitagabend mehr als gut leben könnte.

Aktuell belegt die Elf von Trainer-Fuchs Dietmar Blicker, die nach anfänglichen Problemen zuletzt immer besser in die Spur fand, mit 22 Punkten Rang 9. Kein Wunder, dass SVO-Coach Fabian Himmel großen Respekt vor dem kommenden Gegner verrät: „Das ist mit die schwerste Auswärtshürde, die es gibt. Der KSC hat Pforzheim mit 1:4 abgefertigt und hat mit meinem Freund Didi einen überragenden Trainer, der immer wieder auf die Top-Talente der Profis zurückgreifen kann. In Karlsruhe einen Punkt zu ergattern, wäre natürlich eine tolle Sache“.

Personell sieht es beim bisher arg vom Verletzungspech gebeutelten SVO langsam wieder etwas besser aus. Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss Trainer Fabian Himmel auf den Gelb-Rot gesperrten Mus Gjuraj und wohl auch wie schon zuletzt auf Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) verzichten. Dafür kehren Henri Scherer nach abgesessener Sperre und der lange verletzte Nill Hauser wieder in den Kader zurück.

Am Rande notiert!!!!
Das Rückspiel am 02. April 2014 hatte es in vielen Punkten richtig in sich! Da die Partie unter der Woche stattfand, musste diese wegen des nicht ausreichenden Flutlichts des Nebenplatzes im alt-ehrwürdigen Wildparkstadion ausgetragen werden.

Der SVO reiste mit 2 PKW´s und einem etwas in die Jahre gekommenen Fahrzeug eines Kölner Automobil-Herstellers an. Geparkt wurde auf Anweisung der KSC-Ordner direkt hinter der Haupttribüne neben dem feudalen Mannschafts-Bus der KSC-Profis. Dann klapperte plötzlich eine auf einem Fahrrad sitzende männliche Person am Haupttor des Stadions. „Das ist unser Spieler Peter Zimmer, der studiert in Karlsruhe“, erklärte SVO-Presse-Mann Richard Morgenthaler dem verdutzt dreinschauenden Ordner. Kopfschüttelnd sagte dieser: „ich bin jetzt schon so lange Ordner beim KSC, aber mit dem Rad ist da noch nie ein Spieler zum Spiel in das Wildparkstadion gekommen“.

Das Fahrrad parkte er übrigens direkt neben dem KSC-Bus. Vor der Rekordkulisse von 221 zahlenden Zuschauern (davon gefühlt 220 aus Oberachern) trennten sich beide am Ende torlos 0:0.

RM

 

Spielabsage

Info!!!
Oberachern 23.11.2025
Das heutige Auswärtsspiel von Team 2 bei der SG Lichtenau/Scherzheim
ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

 

 

Spielabsage

Info!!!
Oberachern 22.11.2025
Das heutige Heimspiel gegen den FSV Hollenbach ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern 2, Sonntag 14.45 Uhr

Mit dem hartumkämpften 4:3 Derby-Erfolg über den FSV Kappelrodeck-Waldulm konnte die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigen.

„Dieser Sieg hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Unser Ziel heißt nun in den zwei Spielen bis zur Winterpause voll durchziehen und die maximale Punktausbeute holen“, betont Trainer Hannes Maier.

Am Sonntag führt die Reise der auswärts noch ungeschlagenen Achertäler zum Tabellen-13. SG Lichtenau/Scherzheim, der zuletzt mit 1:2 beim bis dahin noch sieglosen FC Ottenhöfen 2 den Kürzeren ziehen musste.

„Wir werden den Gegner aber sicher nicht unterschätzen, sondern völlig konzentriert in das Spiel gehen und maximal Gas geben, um die Tabellenführung zu verteidigen“, so der ehrgeizige SVO-Coach, der dabei auch auf Unterstützung der treuen Fans hofft.

An das letzte Duell der beiden an gleicher Stätte hat man auf Seiten des SVO nämlich keine guten Erinnerungen. Vor fast genau einem halben Jahr behielten die Gastgeber gegen einen ganz schwachen SVO mit 5:0 die Oberhand.

Personell sieht es langsam wieder besser aus. Die beiden Langzeitverletzten Benito Lamm und Marcel Pfening sind zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ihr Einsatz käme aber noch zu früh. Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des torgefährlichen Angreifers Nick Schabert.

 

RM

 

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18. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FSV Hollenbach

Samstag 22.11.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

„Das Spiel gegen Mannheim haben wir wirklich komplett in den Sand gesetzt“, sagte Fabian Himmel nach der 1:7 Klatsche gegen den Tabellenzweiten. „Trainerteam und Spieler – wir sind alle in der Verantwortung. Da ist es auch egal wie der Gegner heißt, so gewinnst du in der Oberliga keinen einzigen Punkt. Wir haben das am Montag sehr klar aufgearbeitet, weil wir vor allem noch zwei Spiele vor der Brust haben, die wir mit komplett anderer Einstellung angehen müssen“, so der SVO-Coach weiter.

Die Hälfte seiner insgesamt zwölften Saison im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus hat der bislang arg vom Verletzungspech geplagte SVO absolviert und die Bilanz sieht trotz der letzten beiden deutlichen Niederlagen gegen die zwei absoluten Top-Teams Aalen und Mannheim mit 26 Punkten und Rang 7 mehr als positiv aus. Nach allen der 17 absolvierten Hinrunden-Partien lagen die Achertäler immer zwischen Rang 4 und 7 obwohl man neben dem FSV Bietigheim-Bissingen die zweitmeisten Gegentreffer (34) kassierte – davon aber alleine zwölf (!) gegen die beiden Aufstiegskandidaten. „Mit der Hinrunde bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns als Mannschaft toll entwickelt und viele Rückschläge wegstecken müssen. Dieses Bild trüben auch die letzten beiden Auftritte nicht. Wir haben nur drei Punkte Rückstand auf Tabellenplatz 3 und noch viel wichtiger – einen halbwegs soliden Puffer nach unten zu den letzten fünf Plätzen. Wir wollen nächstes Jahr in der Oberliga spielen, da haben wir uns in der Hinrunde eine richtig gute Grundlage geschaffen“, betont der SVO-Coach mit berechtigtem Stolz.

Bevor die Reise am kommenden Freitagabend zur zweiten Mannschaft des KSC führt, gibt aber erst einmal der FSV Hollenbach seine Visitenkarte am Waldsee ab. Die Elf von Reinhard Schenker liegt aktuell mit 20 Zählern auf Rang 10. Zum Saisonauftakt konnte der SVO nach Treffern von Luca Fritz (2) und Marin Stefotic mit einem 3:2 alle drei Punkte aus dem Teilort von Mulfingen entführen, obwohl es nach einer 3:0 Führung in den Schlussminuten noch einmal ganz eng wurde.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor den Gästen, die zuletzt mit einem 2:1 in Pforzheim ein Ausrufezeichen setzen konnten. „Sie verteidigen sehr diszipliniert und haben mit Hannes Scherer einen der Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen, also eine sehr knifflige Aufgabe.  Wir wollen aber mit aller Macht noch einen Dreier vor der Winterpause einsacken, um mit einem tollen Gefühl in die Winterpause zu gehen“.

In der ewigen Tabelle der 1978 gegründeten Oberliga Baden-Württemberg sind beide unmittelbare Tabellennachbarn. Mit 485 Punkten rangiert der FSV auf Rang 28 – der SVO folgt als 29. (473 Punkte) “knapp“ dahinter.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss Trainer Fabian Himmel im insgesamt 14. Oberliga-Duell mit dem FSV Hollenbach auch auf den Gelb-Rot gesperrten Mus Gjuraj und wie schon zuletzt auf Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) verzichten. Dafür kehren Henri Scherer nach abgesessener Sperre und der lange verletzte Nill Hauser wieder in den Kader zurück.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FSV Kappelrodeck-Waldulm 4:3 (3:2)

In einer bis zum Schlusspfiff des souverän leitenden Unparteiischen Lenny Müller hartumkämpften Partie, die mehr als nur 81 (!) zahlende Zuschauer verdient gehabt hätte, durfte die zweite Mannschaft des SV Oberachern einen knappen, aber am Ende auch nicht unverdienten 4:3 Derby-Erfolg feiern. Sehr zur Freude von SVO-Coach Hannes Maier: „Ich bin mega stolz auf meine junge Mannschaft, dass sie sich für den hohen Aufwand belohnt hat und wir am Ende die drei Punkte in Oberachern behalten durften. Meines Erachtens waren wir unterm Strich die fußballerisch bessere Mannschaft, verpassten es aber immer wieder, den Sack zu zumachen, so dass Kappelrodeck stets im Spiel blieb und uns zahlreiche gefährliche Situationen bescherte“.

Ein unglückliches Eigentor von Armin Fischer, der das Leder vor dem dahinter lauernden Janick Schmidt über die eigene Linie bugsierte, brachte das Team aus dem vorderen Achertal nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Die Freude währte aber nur vier Minuten, dann verwandelte Kevin Köninger einen Foulelfmeter sicher zum 1:1. Es war bereits der elfte Saisontreffer des FSV-Torjägers. Nach knapp einer halben Stunde donnerte Pius Tisch das Leder aus kurzer Entfernung im Anschluss an die zweite SVO-Ecke zur erneuten Führung in die Maschen und nach exakt 45 Minuten war Luka Volz gar zum 3:1 erfolgreich. Gino Lamm konnte in der Nachspielzeit von Durchgang eins noch auf 3:2 verkürzen.

Nach dem Wechsel gaben zunächst einmal die Gäste den Ton an – der Ausgleich zum 3:3 durch Manuel Knapp (56.) lag dabei förmlich in der Luft. Als Joshua Seibert auch noch einen Foulelfmeter über den FSV-Kasten setzte (58.), ahnten die SVO-Fans erst einmal nicht Gutes. Doch nur zwei Minuten nach seinem Lapsus donnerte Oberacherns Mittelfeld-Stratege das Spielgerät aus 20 Metern mit seinem 13. Saisontor zum umjubelten 4:3 ins FSV-Netz. Gino Lamm hatte den abermaligen Ausgleich auf dem Fuß, fand aber im glänzend parierenden SVO-Keeper Tim Seiterich seinen Meister(70.). Auf der anderen Seite scheiterte zunächst Kevin Lorenz an FSV-Schlussmann Marvin Köninger (84.) und kurz darauf klatschte ein Schuss von Seibert an den Pfosten (87.). In der Nachspielzeit beinahe der Ausgleich, doch der Kopfball von Henrikas Lenartas im Anschluss an die (13.) FSV-Ecke verfehlte nur ganz knapp sein Ziel.

Dann war Schluss und Oberacherns Trainer Hannes Maier durfte erst einmal ganz tief durchatmen: „Mit Glück und Geschick brachten wir die knappe Führung über die Zeit. Freue mich über eine geschlossene Mannschaftsleistung und über das Verteidigen der Tabellenführung“.

RM

 

AH auf Erfolgskurs

Oberachern. „Es gibt nur eine Sache, die uns am Leben hält – der SV Oberachern, der geilste Klub der Welt“ tönte es am Mittwochabend aus der Kabine der Alten Herren. Mit Kaltgetränken, Vesperbroten und einem glänzend aufgelegten Vorsänger Lukas Lehmann feierten die Ü35-Kicker ausgelassen ihren 5:4-Heimsieg gegen den FV Ottersdorf.

Für die Truppe von Trainer Benny Müller war es die Abschlusspartie einer erfolgreichen Hinserie. Aus vier Spielen holte man drei Siege und ein Remis. Damit führt die AH des SV Oberachern einerseits die Tabelle der Ü35-Kleinfeldstaffel 2 mit sieben Punkten an. Der Traum vom Final-Four-Turnier, bei dem die vier besten Teams aus drei Ligen den Bezirksmeister ermitteln, könnte sich erfüllen. Anderseits überwintert das Team im Pokalwettbewerb. „Egal, was am Ende rauskommt, ich will im Frühsommer ein Bier aus einem Pokal trinken“, setzte der Erfolgscoach im Gefühlsrausch spontan die Ziele neu.

Angefangen hatte die Saison 2025/26 im September mit dem Erstrundenmatch im Ü35-Bezirkspokal. In Steinmauern lagen die Waldseekicker trotz bester Chancen zur Pause mit 0:1 zurück. Nach dem Wechsel wandelten Edeltechniker Ago Fazio, Pferdelunge Lukas Lehmann und ein Akteur der Heimelf mit einem Eigentor die Partie in einen 3:1-Sieg um. Angesichts der vielen Ausfälle konnte Benny Müller mit dem Ergebnis zufrieden sein. Nur: dass sein Team im ersten Durchgang reihenweise Torchancen versemmelte, sollte sich wie ein Kaugummi durch die ganze Hinrunde ziehen.

Im ersten Ligaspiel beim FC Obertsrot wiederholte sich das Muster. Auf dem tiefen Naturrasen scheiterte man in den ersten Minuten viermal allein vor dem gegnerischen Keeper. Danach entwickelte sich ein umkämpftes Match auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber zwar das Spiel machten, der SVO jedoch gefährlich konterte. Die Tore zum 0:1 von Harry „Die Fackel“ Rohkst und 1:2 durch Ago Fazio glich die Heimelf jeweils aus. In der heißen Schlussphase hatte Ago Fazio den Siegtreffer auf dem Fuß. Letztlich blieb es aber gerechten 2:2. „Man of the Match“ blieb der Wirt des FC Obertsrot. Im Clubheim servierte er saftiges Sauerkraut.

Zweieinhalb Wochen später – das Menü war verdaut – musste die Müller-Sieben nach Sinzheim reisen. Gegen den Angstgegner hatte man 2023 im Pokalfinale eine herbe 0:7-Klatsche erlitten. Im Jahr darauf folgte im Halbfinale eine noch schmerzhaftere Niederlage nach Penalty. Auch diesmal hechelte die Müller-Sieben trotz guter Chancen einem 0:2-Rückstand hinterher. Der Torpedo-Kopfball zum 1:2 von Christoph Strobelt kurz vor dem Wechsel hatte Signalwirkung. In der zweiten Halbzeit nutzte der SVO die enorme Breite des Spielfelds clever aus. Harry Rohkst, Ago Fazio und Lukas Lehmann sorgten für einen verdienten 4:3-Auswärtssieg.

Zum Final Four-Aspiranten machte sich das Team schließlich am vergangenen Mittwochabend. Auf dem eigenen Kunstrasen spielten die Waldseekicker den FV Ottersdorf im ersten Durchgang an die Wand. Ein halbes Dutzend klarste Torchancen blieben ungenutzt. Dass es zur Pause nur 2:2 stand – beide Tore schossen wieder Harry Rohkst und Ago Fazio -, blieb selbst den zahlreichen Fans unbegreiflich. Im zweiten Durchgang bliebt der SVO am Drücker. Es bedurfte dennoch einer Energieleistung, um den Gegner mit 5:4 in die Knie zu zwingen. Harry Rohkst, Valon Lalinovci und Ago Fazio sorgten für die nötigen Treffer.

Nach der Partie begossen die Waldseekicker und deren Fans in der Kabine die erfolgreiche Hinserie. Zwischen Trikotschweiß, Würstchenduft und Saunadampf floss das Bier. Im Sommer 2024 hatte das Team entschieden, sich für die Kleinfeld-Meisterschaft anzumelden. Nach einer durchwachsenen Premierensaison ist es dort angekommen. Von Keeper Orhan Ilgün und Vorstopper Yannick Harter bis zu Mittelfeld-Ass Martin Schäfer und Abwehrkante Matthias Sauer – alle haben Lust, etwas zu reißen.

Wer bei den Alten Herren einsteigen möchte, ist herzlich eingeladen.
Gekickt wird immer mittwochs um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasen. Und: im Winter kann nach dem Training sauniert werden.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – VfR Mannheim 1:7 (0:3)

Im letzten Spiel einer für den SV Oberachern bislang mehr als zufriedenstellend verlaufenden Hinrunde mussten die Achertäler nach dem letzten 1:5 beim Tabellenführer VfR Aalen auch im Heimspiel gegen den VfR Mannheim viel Lehrgeld bezahlen. Mit 1:7 zog das in dieser Saison so arg vom Verletzungspech gebeutelte Team von Fabian Himmel den Kürzeren und war dabei am Ende noch gut bedient. Im insgesamt zwölften Jahr im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus war es gleichzeitig die höchste Niederlage auf eigenem Terrain.

Vor den 475 Zuschauern im Waldseestadion präsentierten sich die Gastgeber über fast die gesamte Spielzeit wie “das Kaninchen vor der Schlange“. „Ich bin sehr enttäuscht über die Art und Weise wie wir aufgetreten sind. Mannheim hat unsere heute fehlende Performance an allen Ecken und Enden ausgenutzt. Die Jungs haben heute nicht annähernd das gezeigt, was sie können“, bilanzierte Coach Fabian Himmel mit enttäuschter Miene.

Die ballsicheren und darüber hinaus auch ausgesprochen zweikampfstarken Nordbadener unterstrichen eindrucksvoll ihren souveränen zweiten Tabellenplatz und ließen den SVO überhaupt nicht ins Spiel kommen.

Kai-Robin Knöller, der erneut für den verletzten Stamm-Keeper Mark Redl zwischen den Pfosten stand, musste nach 12 Minuten erstmals hinter sich greifen. Alexandru Paraschiv setzte einen Freistoß aus 25 Metern zum 0:1 in den Winkel. Kurz darauf hatte Shaban Veselaj nach feiner Einzelleistung das 0:2 auf dem Fuß, sein Schuss verfehlte aber nur denkbar knapp sein Ziel. Besser machte er es in Minute 25. Der SVO vertändelte einmal mehr den Ball in der Vorwärtsbewegung und so war es für den agilen VfR-Angreifer ein Leichtes, das Leder zum 0:2 zu versenken. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Christian Eiletz erhöhte Jannik Marx mit einem fulminanten Schuss auf 0:3. Ein Schussversuch von Marin Stefotic (33.) blieb die einzige ansatzweise gefährliche Aktion des SVO in Durchgang eins.

Gleich nach dem Wechsel schwächten sich die Gastgeber auch noch selbst. Der bereits verwarnte Mus Gjuraj handelte sich nach einem Foul eine unnötige Ampelkarte ein. Obwohl Mannheim jetzt mal einen Gang zurückschaltete, verfehlte erneut Veselaj das SVO-Gehäuse freistehend aus kurzer Distanz (58.). Dann war es ein Glücksschuss von Marin Stefotic, der sich an Freund und Feind vorbei hinter dem kaum geprüften VfR-Keeper David Nreca-Bisinger zum 1:3 ins Netz senkte (61.).

Die Hoffnungen der SVO-Fans auf den Anschlusstreffer waren aber nur von kurzer Dauer. Die Gäste erhöhten jetzt wieder ihr Tempo und ließen die Himmel-Elf nicht mehr zur Entfaltung kommen. Mit seinem zweiten Treffer stellte Veselaj aus kurzer Distanz mit dem 1:4 den alten Abstand wieder her (68.) und sieben Minuten später erhöhte VfR-Kapitän Alexander Esswein auf 1:5. Aus kurzer Distanz hatte der Ex-Profi keine Mühe, das Leder freistehend über die Linie zu befördern. Glück für die Gastgeber, dass ein Schuss des eingewechselten Leo Wemhoener nur am Pfosten landete (81.). Dem mit weitem Abstand besten SVO-Akteur, Schlussmann Knöller, war es zu verdanken, dass sich das Ergebnis-Debakel noch in überschaubaren Grenzen hielt. Die Treffer der eingewechselten Vincent Hofer (82.) und Lennart Thum (86.) zum 1:7 Endstand konnte aber auch er nicht verhindern.

„Für uns war es heute ein gebrauchter Tag. Jetzt heißt es sich schütteln. Wir werden das wegstecken, da bin ich mir sicher. Wir haben jetzt noch zwei Spiele, bevor es in die Winterpause geht. Trotz der letzten deutlichen Niederlagen gegen die beiden Top-Teams war es eine gute Hinrunde von uns in einer stark besetzten Oberliga. Ziel muss es sein, eines der beiden Spiele noch zu gewinnen“, so Trainer Fabian Himmel

Am kommenden Samstag gastiert der FSV Hollenbach (20 Punkte) am Oberacherner Waldsee und zum Abschluss des Jahres führt die Reise dann zur zweiten Mannschaft des Karlsruher SC.

 

SV Oberachern: Knöller, Fritz, Sheron, Zwick (57. Recht), Stefotic (76. Burkart), Güzelcoban (57. Borie), Mörmann (52. Bauer), Gueddin (80. Barnick), Huber (67. Borie), Gjuraj, Weiß

VFR Mannheim: Nreca-Bisinger, Mißbach, Akoto, Kuhn, Krüger, Veselaj (71. Thum), Esswein, Paraschiv (72. Hofer), Marx (72. Wemhoener), Pander (62. Becker), Sentürk (62. Okwubor)

Schiedsrichter: Christian Eiletz (Rheinfelden)

Zuschauer: 475

Tore: 0:1 Paraschiv (12.), 0:2 Veselaj (24.), 0:3 Marx (42.), 1:3 Stefotic (61.), 1:4 Veselaj (68.), 1:5 Esswein (75.), 1:6 Hofer (82.), 1;7 Thum (86.)

Gelb-Rote Karte: Gjuraj (SVO/47.)

Gelbe Karten: 5/2

Ecken: 1/7

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

DERBY-TIME am Waldsee

SV Oberachern 2 – FSV Kappelrodeck-Waldulm, Sonntag 14.30 Uhr

Beim zuletzt aufstrebenden Neuling Lauf/Obersasbach reichte es zwar “nur“ zu einem hartumkämpften Remis, doch durch die überraschende Niederliga von Tabellenführer FV Gamshurst schaffte man den erneuten Sprung an die Tabellenspitze.

Jetzt wartet mit dem FSV Kappelrodeck-Waldulm ein weiterer ganz dicker Brocken auf die zweite Mannschaft des SV Oberachern. Mit 22 Zählern rangiert die Elf von Trainer Dieter Schindler aktuell auf Platz 5, also nur vier Zähler weniger als die Gastgeber.

Im eigenen Rodeckstadion tut sich die Elf aus dem mittleren Achertal bei drei Niederlagen bislang noch etwas schwer, dafür musste man auswärts nur in Bühlertal den Kürzeren ziehen.

Oberacherns Trainer Hannes Maier ist zwar voller Vorfreude auf das mit Spannung erwartete Derby, weiß aber was seine zuletzt etwas schwächelnde junge Mannschaft am Sonntag erwarten wird. „Kappelrodeck hatte in den letzten Wochen zwar auch seine Probleme, zählt für mich aber ganz klar zu den stärksten Mannschaften der Liga. Körperlich sehr präsent und eine hervorragende Mischung aus Routiniers und jungen Wilden, dazu ein erfahrener Trainer“.

Sorgen bereitet ihm vor allem seine Defensive, die in den letzten beiden Partien sieben Gegentore kassierte. „Vor allem die vier Gegentore nach Eckbällen sind einfach zu viel. Das müssen wir schnell abstellen“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach. Mit den Brüdern Nick und Eni Schabert stehen ihm nach auskurierter Verletzung zwei ganz wichtige Offensivkräfte wieder zur Verfügung.

„Mit mutigem Offensiv-Fußball wollen wir Kappelrodeck knacken. Ziel ist der Derbysieg“, so Hannes Maier.

 

RM

 

 

SVO Jugendturnier vom 02.01. – 04.01.2026

Die Jugendabteilung des SV Oberachern
informiert

Kinder und Jugendturnier der Jugendabteilung des SV Oberachern in der Hornisgrindehalle in Achern.

 

Erfolg ist kein Zufall, sondern harte Arbeit,
Ausdauer und Liebe zu dem, was du machst

! Förderung des Jugendfußballs, unsere Zukunft !
„Talente fördern. Niemanden zurücklassen.“

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17. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – VFR Mannheim

Samstag 15.11.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

„Da hätte schon alles passen müssen, um etwas mitzunehmen. Ich hatte aber dennoch den Eindruck, dass wir uns etwas unter Wert verkauft haben und ein bisschen zu viel Respekt hatten“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel nach der 1:5 Niederlage beim Liga-Primus VfR Aalen.

Nach der dritten Auswärtsniederlage rangieren die Achertäler mit 26 Punkten auf Rang 6, nur drei Zähler hinter dem dritten TSV Essingen

Jetzt gastiert zum Abschluss einer – gerade auch im Hinblick der großen Verletzungs-Misere – überaus erfolgreichen Hinrunde der souveräne Tabellenzweite VfR Mannheim (38 Punkte) am Waldsee. Fast auf den Tag genau vor 12 Jahren standen sich beide erstmals gegenüber. Mit 0:2 zog der SVO auf heimischem Terrain als Aufsteiger den Kürzeren und musste am Ende die Oberliga als Tabellenletzter auch wieder verlassen. Domagoj Petric, heute Co-Trainer beim SVO, stand seinerzeit in der Startaufstellung von Trainer Thomas Leberer.

Bei den letzten vier Begegnungen mit dem Traditionsclub aus Nordbaden – 1949 erster Deutscher Fußballmeister der Nachkriegszeit – blieb der SVO jeweils ungeschlagen (1-3-0). In dieser Saison wartet aber ein ganz anderes Mannheimer Kaliber auf das Team von Fabian Himmel. „Die Chance auf Punkte ist dabei eher klein. Wir müssen aber einfach ekliger und mutiger sein als zuletzt in Aalen. Wir können jedem Gegner wehtun, diesen Kalibern wie Aalen oder Mannheim aber nur mit herausragenden Spitzenleistungen“, betont der SVO-Coach.

Prominentester Akteur in Reihen der Gäste ist der 35-jährige Alexander Esswein mit der Erfahrung von über 200 Bundesligapartien.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss), Nill Hauser (Meniskusriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss Trainer Fabian Himmel auch auf den gelb-rot gesperrten Henri Scherer und Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) verzichten. Dafür kehrt Noah Bauer nach abgesessener Sperre wieder in den Kader zurück.

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

VfR Aalen – SV Oberachern 5:1 (2:0)

Ohne Punkte im Gepäck musste der trotz großer Verletzungsproblemen auswärts bereits fünfmal erfolgreiche SV Oberachern die über 200 km weite Heimreise von der Ostalb antreten. Mit 1:5 zogen die Achertäler beim noch ungeschlagenen Liga-Dominator VfR Aalen zwar deutlich den Kürzeren, zeigten aber vor allem in Durchgang eins eine ansprechende Leistung.

„Wir konnten die ersten 30 Minuten wirklich ausgeglichen gestalten, waren griffiger in den Zweikämpfen und haben Aalen bei Ballbesitz immer wieder vor Probleme gestellt. Unsere Möglichkeiten haben wir aber nicht sauber zu Ende gespielt. Da waren wir einfach nicht zielstrebig und klar genug. Das können und müssen wir besser machen, wenn wir um Punkte bei den Top-Teams mitreden wollen“, so Trainer Fabian Himmel.

Sein Team ging von Beginn an engagiert zu werke. Bereits nach rekordverdächtigen fünf Sekunden kassierte Mus Gjuraj den gelben Karton. Schüsse von Memo Güzelcoban (13.), Henri Scherer im Anschluss an die dritte Ecke (15.) und Nathan Recht (17.) konnten von der VfR-Defensive noch entschärft werden. In Minute 23 scheiterte Aalens Dean Melo am glänzend parierenden Kai-Robin Knöller, der für den angeschlagenen Stammkeeper Mark Redl (Rückenprobleme) zwischen den Pfosten stand. Nach gut einer halben Stunde war er aber machtlos. Von Sasa Maksimovic glänzend in Szene gesetzt, beförderte Benjamin Kindsvater das Leder mit seinem siebten Saisontor zum 1:0 ins lange Eck (33.). Nichts zu halten gab es auch sechs Minuten später als Vico Meien nach einer Kahriman-Ecke freistehend per Kopf zum 2:0 erfolgreich war. Kurz vor der Pause hatte Rachid Gueddin nach seinem Dribbling über fast den ganzen Platz das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber aus 18 Metern am stark parierenden Maximilian Otto.

Drei Minuten nach dem Wechsel musste sein Gegenüber Knöller ein drittes Mal hinter sich greifen. Erneut war eine Kahriman-Ecke der Ausgangspunkt. Niklas Atlitz bedankte sich per Kopf mit dem vorentscheidenden 3:0. Zu allem Überfluss kassierte Henri Scherer kurz darauf eine umstrittene Ampelkarte (53.).

„Danach ging es für uns eigentlich nur noch darum, das Spiel anständig zu beenden und das haben die Jungs auch mit Herzblut getan“, betonte Fabian Himmel, der sich nach knapp einer Stunde über den verdienten Anschlusstreffer seiner Elf freuen durfte. Nach einem kapitalen Fehler von Otto hatte Güzelcoban keine Mühe, das Leder zum Ehrentreffer über die Linie zu drücken. Nach 716 (!) Minuten ohne Heim-Gegentor musste Aalens Keeper erst zum zweiten Mal in der Centus-Arena wieder hinter sich greifen.

Auf der anderen Seite stellte Jascha Döringer nach 67 Minuten mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Sechs Minuten später wurde Melo von SVO-Keeper Knöller unsanft von den Beinen geholt. Maksimovic ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zum 5:1 Endstand.

Am kommenden Samstag wartet zum Abschluss einer für den SVO überaus erfolgreich verlaufenden Vorrunde mit dem Tabellen-2. VfR Mannheim der nächste ganz dicke Brocken auf das Team von Fabian Himmel. „Da wollen wir zeigen, dass wir wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht haben“, betont der SVO-Coach voller Zuversicht.

 

VFR Aalen: Otto, Hannam, Maksimovic (81. Schwinger), Döringer (73. König), Kahriman, Kindsvater (61. Wächter), Antlitz, Geyer, Odabas, Melo (77. Kienle), Meien (73. Groß)

SV Oberachern: Knöller, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic (89.Burkart), Güzelcoban (67. Weiß), Gueddin (74. Mörmann), Huber (67. Borie), Gjuraj, Recht (84. Barnick)

Schiedsrichter: Achim Mauz (Harthausen)

Zuschauer: 1433

Tore: 1:0 Kindsvater (33.), 2:0 Meien (39.), 3:0 Antlitz (48.), 3:1 Güzelcoban (57.), 4:1 Döringer (67.), 5:1 Maksimovic (73./FE)

Gelb-Rote Karte: Scherer (SVO/53.)

 

RM

 

 

 

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16. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

VFR Aalen – SV Oberachern

Samstag 08.11.2025, 14.30 Uhr

CENTUS ARENA

Aalen

Mit dem 2:1 über den Ex-Regionalligisten Göppinger SV schaffte der SV Oberachern nach 15 Spieltagen mit jetzt 26 Zählern den Sprung auf Rang 4 – punktgleich mit dem Dritten FC Nöttingen. Wenn man dabei das große Verletzungspech mit den zahlreichen Langzeitverletzten berücksichtigt, ist das eine mehr als beeindruckende Leistung, die sich einen festen Platz in der fast 100-jährigen Vereins-Geschichte verdient hat.

Jetzt geht es zum Abschluss der Vorrunde gegen die beiden absoluten Top-Vereine VfR Aalen und VfR Mannheim, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Rennen um die beiden ersten Plätze unter sich ausmachen werden.

Am Samstag gastieren die Achertäler beim Vorjahres-4. VfR Aalen, der mit 39 Punkten einsam an der Spitze thront, eine Woche später gibt der VfR Mannheim seine Visitenkarte am Oberacherner Waldsee ab.

Mit Beniamino Molinari konnte beim VfR vor Beginn der Saison der Wunschtrainer verpflichtet werden. Mit dem 45-jährigen UEFA-A-Lizenz Inhaber will der ehemalige Zweitligist wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Nur der zweiten Mannschaft des KSC ist es bislang gelungen, einen Zähler aus der 14.500 Zuschauer fassenden Centus-Arena zu entführen.

Die Trauben hängen also hoch in der Ostalb, das ist allen beim SVO vollauf bewusst, vor allem dem ehrgeizigen Coach. „Wir haben jetzt die zwei besten Mannschaften der Liga vor der Brust und da wäre jeder Punkt eine große Überraschung. Stolz bin ich, dass wir selbst bei möglichen sechs Absteigern aktuell ein ordentliches Polster von zehn Punkten haben. Wir können daher ohne Druck und mit ganz viel Gier und Vorfreude gegen Aalen und Mannheim antreten“, betont Fabian Himmel.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss), Nill Hauser (Meniskusriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss der SVO-Coach auch auf den gelb-rot gesperrten Noa Bauer verzichten. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz der angeschlagenen Memo Güzelcoban und Maxi Weiß (beide Prellung).

Erleichtert ist man beim SVO hingegen über die Rückkehr von Luca Fritz, der nach langer Verletzungspause zuletzt mit einer starken Leistung überzeugen konnte. Der ebenfalls lange verletzte Yves Borie feierte bei seiner Einwechslung im letzten Heimspiel gegen Göppingen sein Pflichtspiel-Debüt.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FC Varnhalt 0:4 (0:2)

Durch eine am Ende auch in der Höhe verdiente Niederlage verpasste die zweite Mannschaft des Oberligisten den erneuten Sprung an die Tabellenspitze.

Von einem „gebrauchten Tag“ sprach Hannes Maier nach dem ganz schwachen Auftritt seiner Elf. „Gegen eine erfahrende Herrenmannschaft (Durchschnittsalter der Startelf 29,1 Jahre) stellten wir uns stellenweise an wie eine Schülermannschaft (Startelf 20,8 Jahre). Im Spielaufbau zu langsam, im Mittelfeld zu kompliziert und vorne ohne Durchschlagskraft. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Der Gegner überlies uns bewusst den Ball, machte die Räume eng und nutze dann seine körperliche Überlegenheit und spielte schnörkellos und effizient in die Spitze“, bilanzierte ein enttäuschter SVO-Coach.

Vor allem bei Standardsituationen verriet sein junges Team große Schwächen. Nach knapp einer Viertelstunde setzte der lange Jens Wartmann die zweite Varnhalter Ecke per Kopf zum 0:1 in die Maschen. Auch das 0:2 in Minute 24 fiel nach dem gleichen Muster: Ecke – Kopfball Wartmann – Tor.

Oberacherns erste Möglichkeit vereitelte FC-Keeper Julius Haug, der einen Schuss von Joshua Seibert noch zur Ecke lenken konnte (33.). Nur eine Minute später wäre er aber machtlos gewesen als das Leder nach einem Seibert-Freistein nur an den Querbalken klatschte. Danach war es mit der Herrlichkeit beim SVO aber auch schon wieder vorbei. Die Gastgeber waren zwar nach der Pause um den Anschlusstreffer bemüht, doch spätestens nach dem 0:3 (63.) durch Kapitän Sascha Theiss, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte, war die Messe gelesen. Es sollte noch schlimmer kommen, denn in Minute 71 erhöhte Koray Basustaoglu gar auf 0:4. Im Anschluss an die elfte Gästeecke verhinderte der Pfosten den möglichen fünften Treffer der Rebländer (82.).

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1.Göppinger SV 2:1 (0:1)

Der SV Oberachern kann am heimischen Waldsee also doch noch gewinnen. Mit dem 2:1 über den Göppinger SV durften die in fremden Gefilden bereits fünfmal erfolgreichen Achertäler den ersehnten zweiten Heimdreier feiern.

„Für die Jungs freut es mich riesig. Wir haben Göppingen nicht nur niedergekämpft, sondern auch niedergespielt. 26 Punkte und Platz 4 und das mit unserem bisherigen Verletzungspech. Das ist einfach unfassbar und sprengt alle Superlativen, die wir bisher beim SVO hatten“, sagte Trainer Fabian Himmel hinterher mit berechtigtem Stolz.

Dabei tat sich seine Elf in Durchgang eins noch etwas schwer und fand gegen die gutstehende Göppinger Defensive kaum eine Lücke. Zwei Halbchancen von Memo Güzelcoban (17.) und Marin Stefotic (28.), die aber beide aus der Distanz ihr Ziel verfehlten, blieben bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Alessio Remili die einzige Ausbeute. Auf der anderen Seite besaßen die Gäste, bei denen Torjäger Kevin Dicklhuber bereits nach 13 Minuten verletzt vom Platz humpelte und durch Denis Lübke ersetzt werden musste,  zwar mehr Spielanteile, richtig gefährlich wurde es aber nur in Minute 27, als Lübke aus kürzester Distanz das Leder freistehend neben das Gehäuse von Mark Redl setzte. Kurz zuvor konnte Oberacherns Keeper einen gefährlichen Freistoß-Aufsetzer im Nachfassen noch entschärfen.

In der 41. Minute war er aber machtlos. Nach Oberacherner Ballverlust im Mittelfeld brachte der agile Lübke den Ball mit einer weiten Hereingabe nach innen auf Maximilian Ziesche, der das Leder zum 0:1 Halbzeitstand über die Linie bugsierte.

Nach der Pause übernahmen die Gastgeber dann aber mehr und mehr das Kommando. Von den Württembergern war bis zu einer gefährlichen Aktion kurz vor Schluss nicht mehr viel zu sehen. Marin Stefotic hatte den Ausgleich auf dem Fuß (47.), aber der zur Pause für den angeschlagenen Gäste-Keeper Enrico Piu eingewechselte Matthias Layer war Zentimeter vor Oberacherns Goalgetter (8 Saisontore) am Ball.

Dann war es Maxi Weiß, der eine präzise Hereingabe von Luca Fritz zum 1:1 in das Göppinger Gehäuse setzte (57.). Die Gastgeber drängten danach weiter auf den ersehnten zweiten Heimsieg in dieser Saison. Ein Kopfball von Rachid Gueddin strich knapp am Tor vorbei (60.) und ein abgefälschter Freistoß von Henri Scherer wurde eine sichere Beute von Keeper Layer (69.). Mit der Einwechslung von Routinier Nico Huber bewies Coach Fabian Himmel ein glückliches Händchen. Eine mustergültige Hereingabe von Stefotic setzte Oberacherns etatmäßiger Kapitän zum vielumjubelten 2:1 über die Linie (77.).

Die Elf von Trainer Gianni Coveli war danach zwar um den Ausgleich bemüht, richtig gefährlich wurde es aber nur in Minute 89, als ein Distanzschuss des kurz zuvor eingewechselten Gabriel Galinec einen Meter über den SVO-Kasten zischte.

Dann war Schluss und die treuen SVO-Fans jubelten zusammen mit Trainer und Mannschaft über einen verdienten Dreier.

Einziger Wermutstropfen an diesem Tag war die unnötige Gelb-Rote Karte, die sich der eingewechselte Noa Bauer in der 90. Minute einhandelte.

„Jetzt haben wir den letzten Kritikpunkt mit nur einem Heimsieg und nur(!) einer Heimniederlage, auch ausgemerzt. Wir agierten heute sehr mutig, waren sehr aggressiv und aktiv gegen den Ball. In der ersten Halbzeit kassierten wir zwar ein sehr dummes Tor, aber dann haben wir uns mit den zwei Toren für unseren engagierten Auftritt belohnt“, sagte ein zufriedener Fabian Himmel hinterher mit erleichterter Stimme.

Die beiden nächsten Aufgaben seines SVO haben es aber mehr als in sich. Am kommenden Samstag führt die Reise zum Liga-Dominator VfR Aalen und zum Abschluss der bislang so erfolgreichen Vorrunde gastiert eine Woche später der souveräne Tabellenzweite VfR Mannheim am heimischen Waldsee.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Stefotic (84. Borie), Güzelcoban (77. Gjuraj), Mörmann (69. Bauer), Gueddin, Weiß (59. Huber), Recht, Scherer

1. Göppinger SV Piu (46. Layer), Frölich, Piljek (83. Galinec), Trivunic, Steinbrenner, Kececi, Schmidts, Ziesche (83. Lekaj), Freiwald, Milisic, Dicklhuber (13. Lübke)

Schiedsrichter: Alessio Remili (Bruchhausen)

Zuschauer: 260

Tore: 0:1 Ziesche (41.), 1:1 Weiß (57.), 2:1 Huber (77.)

Gelbe Karten: 4/2

Gelb-Rote Karte: Bauer (SVO/90.)

Ecken: 6/3

 

RM