Kreisliga A, Staffel Süd

SV Sasbachwalden – SV Oberachern, Donnerstag 19.00 Uhr

Mit dem hartumkämpften 2:1 Derby-Erfolg gegen den FC Ottenhöfen konnte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern ihre kleine Talfahrt nach den beiden klaren Niederlagen gegen Bühlertal 2 und Ottersweier erst einmal beenden.

Jetzt warten hintereinander gleich drei schwere Auswärtsaufgaben auf die Elf von Spielertrainer Valentin Siefermann. Vor den Partien bei der SG Lauf/Obersasbach und beim SV Leiberstung gastiert sein Team am Donnerstagabend unter Flutlicht beim Bezirksliga-Absteiger SV Sasbachwalden.

„Da wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Wir treffen dabei auf einen Gegner, der für mich aufgrund der individuellen Qualität und der Erfahrung im Kader zu den absoluten Meisterschaftsfavoriten zählt. Wir fahren aber sicherlich nicht nach Sasbachwalden, um uns dort ausschließlich auf die Defensive zu konzentrieren. Allerdings wird gerade gegen das offensiv ausgerichtete 3-4-3 System des SVS viel Defensivarbeit auf uns zukommen“, betont Siefermann. 13 der 19 Saisontore des Gastgebers gehen dabei auf das Konto von Uwe Krannich (7) und Andreas Bürk (6).

„Wenn wir es schaffen, unsere Leistung auf den Platz bringen, haben wir auch gegen einen solchen Gegner die Möglichkeit, etwas zählbares mitzunehmen“, so der SVO-Spielertrainer, der sich „auf ein umkämpftes Spiel“ im Weindorf freut.

Personell sieht es bei seiner jungen Elf zwischenzeitlich deutlich besser aus als noch zu Saisonbeginn. Einige Rückkehrer stehen ihm wieder zur Verfügung, sodass er bis auf die beiden Langzeitverletzten Marcel Pfenning und Max Hartwig nahezu aus dem Vollen schöpfen kann.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – FC Ottenhöfen 2:1 (1:1)

Nach den beiden klaren Niederlagen gegen Bühlertal 2 und zuletzt in Ottersweier war die junge Elf des Oberligisten SV Oberachern auf Wiedergutmachung aus.

„Wir konnten die Rückschläge aus den vergangenen zwei Spielen aufarbeiten und haben mit dem Dreier die richtige Reaktion gezeigt. Fußballerisch war es sicher kein Leckerbissen. Ottenhöfen hat es uns trotz des personellen Engpasses über die gesamte Spielzeit schwer gemacht, unser Spiel aufzuziehen“, sagte ein zufriedener SVO-Spielertrainer Valentin Siefermann nach dem hartumkämpften aber am Ende auch nicht ganz unverdienten 2:1 Derby-Erfolg über Bezirksliga-Absteiger FC Ottenhöfen.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase scheiterte Atakaan Kökten nach neun Minuten an FCO-Keeper Jannik Geißler. Auf der anderen Seite war das Glück auf Oberacherner Seite als der Schuss von Eric Bohnert nur an die Querlatte klatschte (20.). Mitten in die Drangphase der Gäste bediente SVO-Kapitän Tim Karcher den mitgelaufenen Mo Ibrahim, der souverän zum 1:0 vollendete (29.). Die Bemühungen des FCO um den schnellen Ausgleich wurden mit dem 1:1 durch den stets gefährlichen Silas Schnurr belohnt (38.). Kurz vor der Pause scheiterte Pius Tisch am glänzend reagierenden FCO-Schlussmann Geißler.

Gerade einmal 16 Sekunden waren in Durchgang 2 absolviert, dann war der agile Mo Ibrahim mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 2:1 erfolgreich. In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit zahlreichen guten Möglichkeiten auf beiden Seiten.

In der Schlussphase drängte die Elf aus dem hinteren Achertal mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch entweder fehlte das notwendige Quäntchen Glück oder es stand mit Keeper Sebastian Ruf ein wahrer Meister seines Fachs im Weg.

So blieb es beim zweiten Heimerfolg des SVO (Rang 7/12 Punkte) während der FCO (8/10) weiter auf seinen ersten Auswärtsdreier warten muss.

„Gerade in der ersten Halbzeit waren wir offensiv etwas zu statisch und haben es dadurch verpasst, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Wir sind danach wach aus der Kabine gekommen und wurden prompt durch Mo Ibrahim belohnt. In der Folge war es ein umkämpftes Spiel mit harten Zweikämpfen. Der Sieg ist aus meiner Sicht nicht unverdient. Wir haben viel investiert, sind ruhig geblieben und hatten am Ende das nötige Spielglück auf unserer Seite. Unser Matchwinner heißt Sebastian Ruf, der mit einer unglaublichen Parade in der letzten Minute einen Ball aus dem Winkel holt“, so das Fazit von SVO-Spielertrainer Valentin Siefermann, der bis zur letzten Saison noch die Kickstiefel beim FC Ottenhöfen schnürte.

 

RM

 

 

Heimspiel gegen Holzhausen

 ACHTUNG:
HEIMSPIEL GEGEN HOLZHAUSEN AN ANDEREM SPIELORT! 
🏟️ Aufgrund unumgänglicher Rasenpflegemaßnahmen bleibt der Hauptplatz des Waldseestadions für mehrere Wochen gesperrt.
Dank der tollen Unterstützung des FV Gamshurst kann unser kommendes Oberliga-Heimspiel auf dessen Sportplatz stattfinden! 🤝⚽
📅 Samstag, 03.10.2026 (Feiertag)
⏰ Anpfiff: 14:30 Uhr
📍 Sportplatz Achern-Gamshurst
🏟️ Eichbühnstraße 27
🌭🍟🍕 Für Verpflegung ist gesorgt, Sportgaststätte ebenfalls geöffnet.
Ein riesiges DANKESCHÖN an den FV Gamshurst für die unkomplizierte Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit!
So geht Zusammenhalt im Fußball! 🤝
Wir freuen uns auf eure Unterstützung beim Heimspiel in Gamshurst

 

Oberliga Baden-Württemberg

TSG Balingen – SV Oberachern 1:1 (1:0)

Mit dem 1:1 bei der TSG Balingen bleibt der SV Oberachern auf fremdem Terrain weiterhin ungeschlagen. Sehr zur Freude ihres engagierten Trainers Fabian Himmel: „Wir dürfen auch heute stolz sein, denn wir hatten einen Gegner mit Regionalliga-Qualitäten am Rande einer Niederlage. Wir nehmen beim Regionalliga-Absteiger einen hochverdienten Punkt mit, weil wir bis zu allerletzten Sekunde an uns geglaubt haben“. Mit der fast letzten Aktion in der vierminütigen Nachspielzeit war es sein Mittelfeldakteur Memo Güzelcoban, der den erlösenden Ausgleich erzielte.

657 Zuschauer in der Bizerba-Arena sahen dabei eine Partie mit zwei grundverschiedenen Hälften. Nach einer gemächlichen Anfangsphase waren es die Gastgeber, die dem Spiel bis zur Pause ihren Stempel aufdrücken konnten. Ein Distanzschuss von Abwehrchef Henri Scherer, der nach 18 Minuten einige Meter über das Gehäuse des kaum beschäftigten TSG-Keepers Louis Potye flog, war bis zum Pausenpfiff die einzig halbwegs gefährliche Ausbeute der Achertäler, die auf ihren etatmäßigen Kapitän Luca Fritz verzichten mussten, der sich beim Abschlusstraining eine schmerzhafte Fußverletzung zugezogen hat.

Auf der anderen Seite konnte SVO-Schlussmann Jannik Kübler einen Schuss des ehemaligen österreichischen Junioren-Nationalspielers Christian Derflinger noch zur Ecke klären (21.). Simon Klostermann hatte die Führung der Gastgeber auf dem Fuß, setzte das Leder aber aus kurzer Distanz über den Kasten (39.) und nur eine Minute später scheiterte er am Oberacherner Außenpfosten. Kurz vor der Pause ließ er Kübler beim 1:0 keine Abwehrmöglichkeit.

Die Kabinenansprache von Fabian Himmel verfehlte ihre Wirkung nicht, denn fortan war es seine Mannschaft, die die Zügel in die Hand nahm und die TSG immer mehr in die eigene Hälfte drängte. Mit einem Dreifachwechsel in Minute 56  – Vrazalica, Meier und Gueddin für Borie, Sheron und Recht – setzte er dabei verstärkt auf Offensive.

Ein Schuss von Rachid Gueddin verfehlte sein Ziel nur denkbar knapp (60.) und nur wenige Minuten später eröffnete sich dem offensiven Mittelfeldakteur die nächste hochkarätige Möglichkeit. Auch ein Gewaltschuss von Henri Scherer verfehlte sein Ziel nur ganz knapp (86.).

Dann lief schon die letzte Minute der insgesamt vierminütigen Nachspielzeit. Silas Meier bediente Anes Vrazalica und dessen Hereingabe donnerte Memo Güzelcoban volley zum vielumjubelten 1:1 Endstand in die Maschen.

„Wir waren heute deutlich besser als zuletzt gegen Backnang und Gmünd. Nur die Viertelstunde vor der Pause war etwas holprig und da kriegen wir dann auch gleich den Gegentreffer. Ich trauere etwas dem Beginn der zweiten Halbzeit nach, denn da hätten wir schon auf Remis stellen können. Man darf aber auch nicht vermessen sein, denn die TSG wird am Ende unter den Top 4 einschlagen und das sind nicht unsere angestrebten Regionen“, so das Fazit von SVO-Coach Fabian Himmel.

Am kommenden Samstag (Spielbeginn 14.30 Uhr) trifft der SVO auf den FC Holzhausen.

Da der ramponierte Rasen im Oberacherner Waldseestadion aber aufgrund von unaufschiebbarer Instandsetzungsarbeiten für einige Wochen komplett gesperrt ist, findet die Partie in Gamshurst statt.

TSG Balingen: Potye, Maier, Schmidt, Colic (90. Stauss), Brändle, Founes, Feher (64. Schneider), Schmitz, Derflinger (64. Grauer), Fritschi, Klostermann (85. Schmalz)

SV Oberachern: Kübler, Sheron (56. Meier), Zwick (81. Burkart), Manegold (71. Al Yahya), Güzelcoban, Weiß, Recht (56. Gueddin), Benefo, Ludwig, Borie (56. Vrazalica), Scherer

Schiedsrichter: Marc-Kevin Seidl (Breuningsweiler)

Zuschauer: 657

Tore: 1:0 Klostermann (43.), 1:1 Güzelcoban (90.+4)

gelbe Karten: 2/3

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – FC Ottenhöfen, Sonntag 15.00 Uhr

„Mit dem 1:6 waren wir tatsächlich noch gut bedient. Unser Keeper Sebastian Ruf rettete mehrfach in höchster Not. Wir hatten uns akribisch auf das Spiel vorbereitet, in der Umsetzung jedoch alles vermissen lassen“, sagte ein zutiefst enttäuschter Oberacherner Coach Valentin Siefermann nach der unterirdischen Vorstellung seiner Elf am letzten Spieltag beim FV Ottersweier.

Jetzt hat er seinen Blick aber schon wieder nach vorne gerichtet. „Wir haben die Partie aus der vergangenen Woche aufgearbeitet und wollen am Sonntag die richtige Reaktion zeigen“.

Im Duell des vorderen Achertals gegen das hintere Achertal trifft seine junge Elf auf den FC Ottenhöfen, der nach dem mehr als unglücklichen Abstieg die sofortige Rückkehr ins Bezirks-Oberhaus anstrebt. Im heimischen Hasenwald ist der FCO eine Macht. Das bekamen zuletzt die zweite Mannschaft des SV Bühlertal (7:1) und die Germania aus Schwarzach (3:2) zu spüren. Nur in der Fremde hinkt man den eigenen Ansprüchen noch hinterher und wartet noch auf das erste Erfolgserlebnis. Doch davon lässt sich Valentin Siefermann nicht blenden. „Mit dem FCO erwartet uns eine physisch starke Mannschaft, die zudem über eine hohe individuelle Qualität verfügt.  Gerade in den vergangenen beiden Spielen hat Ottenhöfen seine offensive Qualität eindrucksvoll unter Beweis gestellt“.

Für Oberacherns Spielertrainer ist das Achertal-Derby eine ganz besondere Partie. „In meinen knapp zehn Jahren als Spieler beim FC Ottenhöfen habe ich viele schöne und prägende Momente erlebt. Entsprechend freue ich mich auf das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern“, so Valentin Siefermann.

„Unser Anspruch gegen den FCO ist, mutig und leidenschaftlich aufzutreten und dem Favoriten das Leben über die gesamte Spielzeit so schwer wie möglich zu machen. Wir werden alles daransetzen, die Punkte in Oberachern zu behalten“.

Personell ist er dabei aber auch weiterhin nicht auf Rosen gebettet. Neben den Langzeitverletzten Pius Tisch, Marcel Pfenning und Max Hartwig muss er auch auf Gabriel Bodulica (Rückenprobleme) verzichten. Auch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Mo Ibrahim steht noch ein Fragezeichen.

Das letzte Gastspiel der ersten Mannschaft des FC Ottenhöfen im Oberacherner Waldseestadion liegt schon zehn Jahre zurück. In der Saison 2016/17 standen sich beide Teams noch in der Bezirksliga gegenüber.

 

RM

 

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9. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

TSG Balingen – SV Oberachern

Samstag 26.09.2026, 15.30 Uhr

BIZERBA Arena

Balingen

 

Nach dem ebenso hartumkämpften wie verdienten 1:1 beim Tabellendritten TSG Backnang grüßt der SVO immer noch von der Spitze, weil der Tabellenzweite SSV Reutlingen gegen den Bahlinger SC nicht über ein Remis hinauskam.

„Wenn das so weitergeht können wir an Weihnachten ja schon den Klassenerhalt feiern“, so die Meinung eines treuen Fans nach dem bislang phänomenalen Abschneidens der Achertäler nach erst acht Spieltagen mit stolzen 19 Punkten.

„Das wichtigste ist, dass wir im Team geerdet sind – das erlebe ich total so. Die Jungs sind selbstkritisch und voller Energie. Wie stark unser Vertrauen ineinander ist, hat sich in Backnang nach dem Gegentreffer gezeigt. Das war zwar sportlich mit unser schwächstes Spiel dieses Jahr, aber mental zum Zunge schnalzen“, betont Fabian Himmel.

Jetzt wartet mit dem Gastspiel beim Regionalliga-Absteiger Balingen schon die nächste große Hausnummer auf seine Elf. Oberacherns Coach verrät dabei großen Respekt vor dem kommenden Gegner, der mit Rang 9 bislang unter den eigenen Erwartungen geblieben ist: „Balingen ist aktuell stark im Aufwind und hat einen Top-Kader für die Oberliga. Man merkt ihrem Spiel ihre Regionalliga-Qualitäten absolut an und ich gehe stark davon aus, dass sie am Saisonende irgendwo zwischen Platz 1 und 4 einschlagen werden. Ich glaube, dass wir trotz des tollen Starts als Außenseiter anreißen und uns dort erstmal beweisen müssen“.

Zehnmal standen sich beide bisher in der Oberliga gegenüber – (Bilanz aus Sicht des SVO: 2-5-3). An die letzten beiden Gastspiele in der Balinger Bizerba-Arena hat man gute Erinnerungen. Am 17. Mai 2025 durfte man dort einen 2:0 Erfolg feiern und am 04. September 2017 konnte man sich ein 1:1 erkämpfen. Oberacherns Trainer 2017 war der heutige Sportdirektor Marc Lerandy. Einer der Aktiven von damals wäre auch am Samstag gerne wieder am Ball – Oberacherns treue Stürmer-Ikone Nico Huber, am 4. September 2017 Torschütze zum 1:1 Endstand. Leider zwingt ihn seine zu Saisonbeginn erlittene Verletzung noch ein paar Spiele zum Zuschauen.

Auf eigenem Terrain musste die TSG zwar schon zweimal den Kürzeren ziehen, doch davon lässt sich Fabian Himmel nicht blenden. „Unsere Energietanks müssen bis zum Rand voll sein, die Partie wird uns alles abverlangen. Natürlich wäre ein Punktgewinn dort eine weitere Überraschung, aber wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir auch den besten Teams der Liga weh tun können. Was dazu nötig ist, haben wir ja schon in Reutlingen gespürt aber auch gezeigt. Demnach sollten wir mit dem positiven Bewusstsein, aber auch der größten Demut in dieses Duell gehen“, so der SVO-Coach.

Das Hauptaugenmerk muss seine Defensive dabei auf Christian Derflinger richten. Der weitgereiste ehemalige österreichische Junioren-Nationalspieler, der vor der Saison vom Lokalrivalen FC 08 Villingen zur TSG wechselte, hat bereits fünfmal ins Schwarze getroffen. Beim jüngsten 2:1 Erfolg in Pforzheim traf er doppelt.

Personell wird es beim SVO gegenüber der Vorwoche kaum Veränderungen geben. Fabian Himmel hofft, dass der zuletzt in Backnang schmerzlich vermisste Mike Mangold nach seiner Zerrung wieder in das Geschehen eingreifen kann und Abwehrchef Henri Scherer – in Backnang mit einem Traumtor zum 1:1 erfolgreich – seine Erkältung bis zum Samstag auskuriert hat.

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FV Ottersweier – SV Oberachern II 6:1 (1:0)

Bereits nach sechs Minuten hatte Ali Mamaar Kouadri die Führung der Gastgeber auf dem Fuß, setzte aber das Leder nach Vorarbeit von Benedikt Asam freistehend am SVO-Gehäuse vorbei. Besser machte es Mahan Masumi, der in Minute 17 freie Bahn zum 1:0 besaß.

Oberacherns einzig gefährliche Aktion resultierte aus einem Freistoß von Adrian Kamelski, der sein Ziel aber knapp verfehlte (26.).

Kurz nach dem Wechsel hatte Mikail Yildiz den Ausgleich auf dem Fuß. Nach Zuspiel von Maja Sanneh konnte sein Schuss aber noch auf der Linie geklärt werden.

Dann war es auf der anderen Seite FVO-Goalgetter Kouadri, der mit einem Doppelschlag (51./57.) die erste Auswärtsniederlage der Achertäler vorzeitig besiegeln konnte. Danach präsentierte sich die Oberliga-Reserve völlig von der Rolle. Masumi mit seinem zweiten Treffer (68.) und der erst kurz zuvor eingewechselte Lorenz Asam (71.) erhöhten auf 5:0 ehe Kouadri mit seinem dritten Tor an diesem Tag zum 6:0 erfolgreich war.

Den Schlusspunkt unter diese über weite Strecken einseitige Partie setzte SVO-Kapitän Tim Karcher mit dem Ehrentreffer zum 6:1 Endstand.

 

RM

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

TSG Backnang – SV Oberachern 1:1 (1:1)

Im Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten TSG Backnang und dem Überraschungs-Tabellenführer SV Oberachern sahen die 250 Besucher in der Backnanger Elco-Arena eine bis zum Schluss hartumkämpfte Oberligapartie mit einem am Ende auch gerechten Ausgang.

Damit bleiben die Achertäler mit jetzt 19 Punkten erst einmal ganz vorne in der Tabelle, weil der direkte Verfolger SSV Reutlingen daheim nicht über ein 1:1 gegen den Bahlinger SC hinauskam.

„Wir nehmen ein verdientes Remis aus Backnang mit. In der zweiten Halbzeit waren wir zwar näher am Sieg, aber aufgrund der ersten 30 Minuten müssen wir die Kirche auch im Dorf lassen. Da hat man uns die ungewohnte Rolle als Tabellenführer schon angemerkt – waren weder richtig griffig noch mutig. Wenn da ein zweiter Treffer gefallen wäre, hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, so Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Die Gastgeber starteten furios und ließen den SVO dabei kaum zur Entfaltung kommen. Lukas Glaser setzte das Leder bereits nach drei Minuten knapp über das Gehäuse und nur eine Zeigerumdrehung später scheiterte Tim Pöhler aus kurzer Distanz am stark reagierenden Jannik Kübler, der erneut ein glänzender Vertreter des verletzten Stammkeepers Mark Redl war. In Minute 19 konnte Kübler einen Schuss von Flavio Santore noch per Fußabwehr entschärfen, doch nur zwei Minuten später war er beim 1:0 durch Fabijan Domic machtlos. Der siebte Saisontreffer des TSG-Goalgetters war für den SVO ein Weckruf zur richtigen Zeit.

„Die Jungs haben danach voll aufgedreht und das Spiel mehr und mehr in die Hand genommen“, sagte Fabian Himmel hinterher. Der verdiente Lohn war der Ausgleich durch ein Traumtor von Henri Scherer. Einen von der TSG-Defensive noch abgewehrten Ball donnerte Oberacherns Abwehrchef mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern zum 1:1 in den Winkel (42.). Die letzte Aktion in Durchgang Eins gehörte noch einmal der TSG, doch Luca Battista setzte einen Freistoß aus 18 Metern knapp über den SVO-Kasten.

In eine hartumkämpften zweiten Hälfte blieben echte Torchancen lange Zeit aus. Oberacherns pfeilschneller Flügelflitzer Marvin Benefo hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber nach einem schnellen Gegenstoß am glänzend reagierenden TSG-Schlussmann Maurice Brauns (74.). Kurz vor Ende der regulären Spielzeit rettete TSG-Akteur Max Stumm in höchster Not vor dem einschussbereiten Luca Fritz.

Auf der anderen Seite war es Kübler, der die erste Auswärtsniederlage seines SVO in der fünften Minute der Nachspielzeit bei einem gefährlichen Distanzschuss von Lukas Böhm mit einer weiteren Glanzparade verhinderte.

Am Ende konnten beide Trainer mit dem Remis gut leben. „Wenn man bedenkt, welche Ausfälle wir aktuell zu verkraften haben, dann bin ich wahnsinnig stolz, wie wir uns nach dem Rückstand wieder reingegraben haben“, so Fabian Himmel.

„Es waren heute zwei gute Mannschaften auf dem Platz. Wir sind zufrieden mit dem 1:1“, sagte TSG-Coach Mario Marinic und richtete dabei seinen leicht schmunzelnden Blick schon in das kommende Jahr: Ich freue mich auf das Rückspiel in Oberachern. Wer weiß, ob wir bis dann noch in diesen Gefilden unterwegs sind“.

Am kommenden Samstag (Spielbeginn 15.30 Uhr) muss der SVO erneut auswärts antreten. Da führt die Reise zum Regionalliga-Absteiger TSG Balingen.

 

TSG Backnang: Brauns, Glaser (81. Gürsel), Hellmann, Geldner, Pöhler (61. Alabas), Santoro (61. Stumm), Domic, Parharidis (71. Böhm), Battista (61. Benkeser), Hornek, König

SV Oberachern: Kübler, Fritz, Zwick, Güzelcoban (74. Gjuraj), Weiß (83. Burkart), Hampp, Recht (90.+2 Sheron), Benefo (88. Al Yahya), Meier, Ludwig (61. Borie), Scherer

 

Schiedsrichter: Janik Wieland (Allmersbach)

Zuschauer: 250

Tore: 1:0 Domic (21.), 1:1 Scherer (42.)

gelbe Karten: 0/3

 

RM

 

 

Gewinnerliste Tombola SVO Sportfest 2026

Hier die Gewinnerliste (nicht abgeholte Preise) der diesjährigen Tombola anläßlich unseres Sportfestes vom 11.09. – 13.09.2026

Gewinnerliste SVO-Tombola 2026

Kreisliga A, Staffel Süd

FV Ottersweier – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Durch die Heimniederlage gegen den Tabellendritten SV Bühlertal 2 rutschte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf Rang 7 zurück.

Jetzt gastieren die Achertäler beim FV Ottersweier, der nach vier Niederlagen zum Auftakt zuletzt mit einem 5:0 über den SC Eisental auf sich aufmerksam machen konnte. Oberacherns Coach Valentin Siefermann verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner, der für viele Experten mit zu den Titelkandidaten zählt: „Wir werden den FV Ottersweier keinesfalls unterschätzen. Der Kantersieg gegen Eisental sowie die herausragende Quote von Ali Maamar Kouadri, der in der vergangenen Saison 38 Treffer erzielte, verdeutlichen die Qualität, auf die wir uns am Sonntag einstellen müssen“.

In der letzten Runde konnte der SVO noch beide Partien klar für sich entscheiden.

„Wir sind heiß auf das Spiel und wollen zurück in die Erfolgsspur. Jeder weiß, worauf es ankommen wird, um die Niederlage aus der vergangenen Woche wieder gutzumachen“, so der SVO-Coach mit breiter Brust.

Dabei muss er aber weiterhin auf seine Langzeitverletzen Pius Tisch, Marcel Pfenning und Max Hartwig verzichten. Der Einsatz des angeschlagenen Atakaan Kökten ist noch offen.

 

RM

 

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8. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

TSG Backnang – SV Oberachern

Samstag 19.09.2026, 14.00 Uhr

ELCO Arena in den Etzwiesen

Backnang

 

18 Punkte nach sieben Spielen und im insgesamt 13. Oberligajahr erstmals an der Spitze. So die mehr als eindrucksvolle Bilanz des SV Oberachern nach dem zwar klaren aber am Ende doch hartumkämpften 4:1 Erfolg gegen Schlusslicht Normannia Gmünd.

„Für uns alle ist das ein sehr emotionaler Moment, weil er für die Entwicklung unseres Herzensvereins in den letzten Jahren steht. Dafür kann man sich offiziell zwar nichts kaufen, aber dass der „Abstiegskandidat Nr. 1“ von vor fünf Jahren nach knapp einem Fünftel der Saison mal so dasteht wie jetzt, das ist wirklich etwas Besonderes“, betont Oberacherns Coach Fabian Himmel voller Stolz.

Jetzt führt die Reise seines SVO (Platz 1/18 Punkte) zur TSG Backnang (3/16), die man am letzten Spieltag an der Spitze ablösen konnte, weil die Elf von Coach Mario Marinic daheim nicht über eine 1:1 gegen die TSG Balingen hinauskam.

Fabian Himmel ist sich der Schwere der kommenden Aufgabe mehr als bewusst. „Backnang gehört dieses Jahr zu den besten Mannschaften der Liga. Sie erarbeiten sich die meisten Chancen aller Teams und haben ihre Spiele bisher auch immer verdient gewonnen. Das wird ein absolutes Brett, dort zu bestehen. Wenn wir etwas Zählbares in den Bus packen bin ich wirklich sehr zufrieden.“, so der ehrgeizige Coach der Achertäler.

Bislang standen sich beide fünfzehnmal in der Oberliga gegenüber. Nur viermal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten. Nicht einmal ein halbes Jahr ist es her, als man in der Backnanger Elco-Arena noch mit 2:3 den Kürzeren ziehen musste.

Personell ist man beim SVO auch weiterhin nicht auf Rosen gebettet. Neben seinem etatmäßigen Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie), Jakob Weißer (Kreuzbandriss), Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) und Noa Bauer (Zehenbruch) wird auch noch Stamm-Keeper Mark Redl (Rückenprobleme) für einige Wochen auf der Liste der Verletzten stehen. Oberacherns etatmäßige Nummer Eins wurde dabei schon in den letzten beiden Partien von Jannik Kübler glänzend vertreten.

„Ich gehe stark davon aus, dass wir eine ähnliche Leistung wie bei unserem letzten Auswärtsspiel in Reutlingen brauchen. Dass die Jungs das aber trotz der brutalen Ausfälle im Tank haben, steht außer Frage. Mit ganz viel Kämpferherz und dem Glauben an uns als Team ist was drin“, betont Fabian Himmel mit ungebrochenem Optimismus.

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Bühlertal II 0:3 (0:0)

Durch die am Ende verdiente 0:3 Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal verpassten die Achertäler den Anschluss an die Tabellenspitze.

Im ersten Durchgang sahen die Besucher eine über weite Strecken ausgeglichene Partie ohne Höhepunkte. Echte Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Kurz nach der Pause scheiterte Mikail Yildiz nach einem schnellen Angriff noch an SVB-Keeper Niklas Bonnal, dann aber übernahmen die Gäste mehr und mehr das Kommando.

Einen Fehler im Oberacherner Spielaufbau bestrafte Jannis Kouimtzidis mit dem 0:1 (51.). Nur drei Minute später hatte der agile Maksym Holyk den zweiten Gästetreffer auf dem Fuß, setzte das Leder aber knapp über den Kasten. Besser machte er es dann in Minute 66 als er nach einer unglücklichen Aktion von SVO-Schlussmann Sebastian Ruf zum vorentscheidenden 0:2 erfolgreich war. Auf der anderen Seite blieb die junge SVO-Elf weit unter ihren Möglichkeiten. Eine Direktabnahme von Kapitän Tim Karcher nach Hereingabe von Kevin Lorenz, die das Gästegehäuse aber um einen Meter verfehlte (75.) blieb bis zum Schluss die einzig halbwegs gefährliche Aktion. Die Gäste bestimmten auch in der Schlussphase das Geschehen. Nach 84 Minuten konnte Ruf einen Schuss von Erblin Asllani noch an die Latte lenken, doch vier Minuten später war er nach einem Asllani-Kopfball ein drittes Mal geschlagen.

„Wir hatten uns vorgenommen, das eigene Tor sauber zu halten. Das ist uns durch eigene Fehler leider nicht gelungen. In der ersten Halbzeit war es ein Abtasten beider Mannschaften – keiner wollte einen spielentscheidenden Fehler machen. Wir müssen anerkennen, dass Bühlertal in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft war. Unser offensiver Spielvortrag war einfach nicht zielstrebig genug“, so das nüchterne Fazit von Oberacherns Coach Valentin Siefermann.

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1.FC Normannia Gmünd 4:1 (3:0)

Mit einem 4:1 am siebten Spieltag über das noch punktlose Schlusslicht Normannia Gmünd schaffte der SV Oberachern erstmals in seiner jetzt mittlerweile dreizehnten Saison im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus den Sprung an die Tabellenspitze.

„Es gibt zwar keine Auszeichnung dafür, trotzdem ist es eine tolle Anerkennung, die wir alle genießen sollten ohne dabei aber die Demut zu verlieren und zu wissen, wo wir herkommen und mit welchen Mitteln wir das alles bestreiten“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel hinterher mit sichtlich bewegter Stimme. „Wir haben heute sicherlich nicht die Sterne vom Himmel gespielt, waren aber in den entscheidenden Momenten vor unserem und des Gegners Tor am Drücker und haben zugepackt. Mehr konnte man von den Jungs nach dem schweren Spiel am Mittwoch in Reutlingen auch nicht erwarten“, so Himmel weiter.

Die Gäste agierten über weite Strecken der Partie nicht wie ein Tabellenletzter – erspielten sich ein Eckenverhältnis von 13:2 (!) zu ihren Gunsten – blieben aber in den entscheidenden Phasen oft glücklos.

Bereits nach neun Minuten verhinderte Jannik Kübler, der erneut für den angeschlagenen Mark Redl (Rücken) zwischen den Pfosten stand, die Führung der Gäste. Einen Schuss von Daniel Dominkovic konnte er noch mit den Fingerspitzen über das Gehäuse lenken. Nur eine Minute später war er erneut gegen Dominkovic auf dem Posten. Dann aber war es auf der anderen Seite Mike Manegold, der einen Freistoß von der rechten Seite punktgenau auf den Kopf von Marvin Ludwig zirkelte, der das Leder aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie beförderte (12.). Nach knapp einer halben Stunde wurde Noah Hampp vom Gmünder Calvin Körner im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Der erneut stark aufspielende Manegold ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:0. Es sollte noch schlimmer kommen für die gut mitspielenden Gäste. Eine Traumkombination über mehrere Stationen vollendete Marvin Benefo mit seinem dritten Saisontreffer zum 3:0 Halbzeitstand (31.).

Nach dem Wechsel schalteten die Gastgeber gleich mehrere Gänge zurück und überließen den Württembergern die Spielkontrolle. Einmal mehr war es Jannik Kübler, der nach einer Stunde den zwischenzeitlich mehr als verdienten Anschlusstreffer mit toller Reaktion nach einem Schuss von Mike Huras verhinderte. Auch bei einem Fast-Eigentor von Henri Scherer, der einen Schuss der Gäste unglücklich abfälschte, war Oberacherns Keeper reaktionsschnell zur Stelle (83.). Dann aber durfte auch das nie aufsteckende Schlusslicht nach dem Anschlusstreffer des eingewechselten Ben Cahani endlich jubeln (86.). Nur zwei Minuten später scheiterte der auffälligste Gäste-Akteur, Daniel Dominkovic, erneut an Kübler.

Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte dann aber auf der anderen Seite der eingewechselte Jan Burkart, der einem klugen Pass des ebenfalls eingewechselten Kareem Al Yahya über die Linie beförderte (90.+4)

Am kommenden Samstag (Spielbeginn 14.00 Uhr) wartet eine ganz große Hürde auf die Himmel-Elf (18 Punkte) , denn da führt die Reise zum Tabellendritten TSG Backnang (16).

 

SV Oberachern: Kübler, Fritz (77. Gjuraj), Manegold (49. Burkart), Güzelcoban (70. Gueddin), Weiß, Hampp, Benefo (61. Al Yahya), Meier (80. Sheron), Ludwig, Distelzweig, Scherer

1.FC Normannia Gmünd: Ellermann, Staiger, Grupp (65. Hauser), Dominkovic, Pfeifer (77. Wilhelm), Rössler, Avigliano, Körner (68. Kianpour), Dautaj (70. Milojkovic), Rapp (65. Cahani), Huras

Schiedsrichter: Nico Nemtinow (March)

Zuschauer: 270

Tore: 1:0 (12.) Ludwig, 2:0 Manegold (26./FE), 3:0 Benefo (31.), 3:1 Cahani (86.), 4:1 Burkart (90.+4)

gelbe Karten: 1/4

Ecken: 2/13

 

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Bühlertal 2, Sonntag 15.00 Uhr

Durch den hartumkämpften 1:0 Erfolg beim SC Eisental schaffte die zweite Mannschaft des SV Oberachern mit jetzt 9 Punkten aus den bisherigen vier Partien wieder den Sprung auf Rang 4.

Am Sportfest-Sonntag wartet nun mit der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal die nächste schwere Herausforderung auf das junge Team

SVO-Spielertrainer Valentin Siefermann verrät großen Respekt vor dem SVB, der zuletzt die SG Stollhofen/Söllingen mit 5:1 abfertigen konnte und aktuell den dritten Rang belegt.

„Mit dem SV Bühlertal 2 erwartet uns eine der stärksten Mannschaften der Liga, die punktuell immer mit Akteuren aus dem Verbandsligateam verstärkt wird. Es wird ein schweres Spiel und da dürfen wir einfach auch weiterhin defensiv wenig zulassen und unsere Offensivqualitäten auf den Platz bringen“.

In der vergangenen Saison konnte der SVO noch beide Partien gegen den SVB für sich entscheiden.

„Wir wollen die gute Stimmung durch die jüngsten Erfolgen weiterhin wahren und füreinander einstehen“, so die Vorgabe von Coach Siefermann an sein Team.

Dabei muss er aber weiterhin auf seine Langzeitverletzen Pius Tisch, Marcel Pfenning und Max Hartwig verzichten.

 

RM

 

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7. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

SV Oberachern – 1.FC Normannia Gmünd

Samstag 12.09.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

„Da bleibt einem doch glatt die Spucke weg“, sagte ein treuer SVO-Fan nach dem tollen 2:0 Erfolg beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer SSV Reutlingen. Damit schafften die Achertäler mit jetzt 15 Punkten aus den bisherigen sechs Partien wieder den Sprung auf Rang 2, punktgleich mit dem neuen Leader TSG Backnang.

Einen großen Anteil am bislang so starken Abschneiden hat dabei auch die Defensivabteilung, die erst fünf Gegentreffer zugelassen hat.

Am Samstag gastiert mit dem 1.FC Normannia Gmünd ein Gegner im Oberacherner Waldseestadion, der bislang weit hinter den eigenen Erwartungen geblieben ist und ohne einen einzigen Zähler ganz unten in der Tabelle rangiert. Dabei stand man am Mittwoch kurz vor einer großen Überraschung. Gegen den neuen Tabellenführer TSG Backnang lag man lange Zeit mit 2:0 vorne, am Ende musste man aber unglücklich mit 2:3 den Kürzeren ziehen.

„Da wartet ein Gegner auf uns, der mit 150 Prozent Engagement antreten wird. Wir müssen einfach darauf achten, dass wir nicht den gleichen Fehler machen wie nach dem glanzvollen 3:0 Auftakterfolg gegen den KSC als wir gleich danach die Pokalpartie in Kuppenheim in den Sand gesetzt haben“, mahnt Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Bislang standen sich beide achtmal in der Oberliga gegenüber. Fünfmal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten, so auch beim 3:2 Heimerfolg vor gerade einmal vier Monaten, der erst durch zwei späte Tore von Luca Fritz und Yves Borie sichergestellt werden konnte.

Personell wird es im Oberacherner Kader keine Veränderungen geben. Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie), Jakob Weißer (Kreuzbandriss), Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) und Noa Bauer (Zehenbruch) werden noch geraume Zeit ausfallen. „Es kann aber sein, dass wir bei der Aufstellung am Samstag ein wenig rotieren. Jetzt schauen wir erst einmal, dass wir noch etwas regenerieren und dann gehen wir die Aufgabe gegen Gmünd mit vollem Fokus an“, so der SVO-Coach.

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SC Eisental – SV Oberachern II 0:1 (0:1)

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft für diese Willensleistung. Jeder war an seinem Limit oder darüber“, sagte Oberacherns Spielertrainer Valentin Siefermann nach dem hartumkämpften 1:0 beim SC Eisental.

Vater des Erfolgs war dabei Aaron Back, der als etatmäßiger Innenverteidiger das SVO-Gehäuse hüten musste, weil Team-2-Stammkeeper Sebastian Ruf durch die Verletzung von Team-1-Stammkeeper Mark Redl beim zeitgleich in Reutlingen spielenden Oberligateam auf der Bank saß.

Die erste Chance des SVO besaß Atakaan Kökten, der nach schöner Vorarbeit von Kapitän Tim Karcher das SCE-Gehäuse aber knapp verfehlte (10.). Auf der anderen Seite war es Keeper Aaron Back, der sein Team gleich zweimal vor einem Rückstand bewahren konnte (11./22.).

In der 33. Minute wurde Atakaan Kökten nach einer Kombination über den linken Flügel im Rückraum freigespielt und sein Flachschuss schlug zum 0:1 präzise im langen Eck ein. Es war bereits der vierte Saisontreffer des talentierten Offensivakteurs.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Gastgeber waren nun deutlich aktiver und drängten auf den Ausgleich.

Der SVO stand zwar meist sicher in der Defensive, konnte aber nach vorne nur noch selten gefährliche Akzente setzen. So entstanden immer wieder kleinere Möglichkeiten für Eisental, die kurz vor knapp entschärft werden konnten.

Am Ende aber durfte die junge SVO-Elf mit dem knappen 1:0 den dritten Erfolg im vierten Saisonspiel feiern.

„Die Abschlüsse von Eisental waren letztendlich zu harmlos, um unseren Keeper Aaron Back zu überwinden. Wir haben hart gekämpft und hatten das nötige Spielglück auf unserer Seite, um den Sieg für uns zu verbuchen“, so ein rundum zufriedener SVO-Spielertrainer Valentin Siefermann.

Bereits am Sonntag (15.00 Uhr) wartet mit der zweiten Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal die nächste schwere Prüfung auf seine Elf.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SSV Reutlingen – SV Oberachern 0:2 (0:1)

Nach der unglücklichen ersten Saisonniederlage am letzten Samstag gegen den südbadischen Dauerrivalen FC 08 Villingen reiste der SV Oberachern mit gemischten Gefühlen zum Tabellenführer SSV Reutlingen, der alle seine bisherigen fünf Partien für sich entscheiden konnte.

Doch einmal mehr wuchsen die Achertäler über sich hinaus und schafften mit einem kaum für möglich gehaltenen 2:0 Erfolg beim württembergischen Traditionsclub sogar wieder den Sprung auf den zweiten Rang.

„Ich gehe mal davon aus, dass wir heute den kommenden Oberliga-Meister geschlagen haben. Vor der Partie hätte wohl keiner auch nur einen Cent auf uns gesetzt, aber was die Jungs geleistet haben verdient größten Respekt. Wir haben leidenschaftlich verteidigt, richtig viel gearbeitet und hatten auch in einigen Situationen das notwendige Quäntchen Glück. Wenn man so ein Team wie den SSV bezwingen will, muss halt auch extrem viel stimmen. Unterm Strich darf man dann auch von einem verdienten Sieg sprechen“, sagte ein mehr als zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel hinterher mit berechtigtem Stolz.

Vor den 1580 Zuschauern in der Kreuzeiche-Arena fand sein Team richtig gut in die Partie. Marvin Benefo hatte bereits in der ersten Minute eine gute Möglichkeit, die aber von der SSV-Defensive noch zur Ecke entschärft werden konnte. Nur drei Minuten später war Benefo der Ausgangspunkt des 0:1. Nach feinem Steckpass von Henri Scherer leitete er den Ball weiter auf Nathan Recht, der SSV-Keeper Marcel Binanzer keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Die Gastgeber drängten in der Folge auf den schnellen Ausgleich. Den verhinderte SVO-Keeper Jannik Kübler, der für den kurzfristig ausgefallenen Mark Redl (Rücken) zwischen den Pfosten stand, mit einer Glanzparade gegen SSV-Goalgetter Konstantinos Markopoulos (16.). Auf der anderen Seite konnte Binanzer einen gefährlichen Distanzschuss von Henri Scherer noch zu einer weiteren SVO-Ecke klären (28.). Ein Kopfball von Markopoulos streifte nur das Oberacherner Außennetz (42.). und so ging es mit einem 0:1 in die Pause.

Sechs Minuten nach dem Wechsel strich ein Schuss von Reutlingens Wycliff Yeboah knapp am SVO-Kasten vorbei. Ein gefährlicher Schuss von Maxi Weiß konnte von SSV-Keeper Binanzer mit einer Glanzparade noch entschärft werden (64.). Nur eine Minute später verlängerte Weiß eine Ecke von Memo Güzelcoban auf seinen freistehenden Kapitän Luca Fritz, der das Leder aus kurzer Distanz zum 0:2 über die Linie beförderte.

Die geschockten Gastgeber drängten danach auf den Anschlusstreffer und besaßen dabei auch einige gute Möglichkeiten. Doch entweder hatten sie das Visier zu hoch eingestellt oder scheiterten am überragenden Kübler, der sich mit starken Paraden gegen Markopoulos (71.) und Yeboah (81.) auf dem Posten zeigte.

Dann war Schluss und der SV Oberachern schaffte mit seinem fünften Erfolg im sechsten Spiel den erneuten Sprung auf Rang 2.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt für die Achertäler nur wenig, denn bereits am Samstag gastiert der 1. FC Normannia Gmünd am Oberacherner Waldsee, der nach der knappen 2:3 Heimniederlage gegen den neuen Tabellenführer TSG Backnang weiterhin punktlos das Tabellenende ziert.

 

SSV Reutlingen: Binanzer, Zimmermann, Toth, Asare (86. Wagner), Gudzevic, Markopoulos, Sökler, Yeboah, Plattenhardt (76. Sauerborn), Vogler, Riedinger (68. Pepic)

SV Oberachern: Kübler, Fritz, Zwick, Manegold (90. Al Yahya), Güzelcoban, Weiß (78. Borie), Recht (80. Gjuraj), Benefo, Meier (88. Sheron), Ludwig (73. Hampp), Scherer

Schiedsrichter: Max Christian Augustin (Oedheim)

Zuschauer: 1580

Tore: 0:1 Recht (4.), 0:2 Fritz (65.)

gelbe Karten: 2/1

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SC Eisental – SV Oberachern 2, Mittwoch 19.00 Uhr

Nach den beiden Auftakterfolgen in Schwarzach (2:0) und gegen Weitenung (3:0) musste die neuformierte zweite Mannschaft des SV Oberachern am vergangenen Sonntag eine knappe 2:3 Niederlage gegen die offensivstarke SG Stollhofen/Söllingen hinnehmen.

„Durch unsere eigenen Nachlässigkeiten haben wir das Spiel bereits in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben. Wir haben da einfach zu viele Fehler gemacht. Die Leistungssteigerung in Durchgang zwei reichte leider nicht aus, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben“, so das nüchterne Fazit von Coach Valentin Siefermann.

Jetzt führt die Reise seines jungen Teams (Platz 5/6 Punkte) zum SC Eisental (9/4). „Da haben wir die Möglichkeit, unsere erste Saison-Niederlage vergessen zu machen. Wir werden eine Reaktion zeigen und mit voller Überzeugung auftreten, um dieses Spiel zu gewinnen“, betont Oberacherns ehrgeiziger Coach.

Am letzten Spieltag der vergangenen Saison konnten die Achertäler noch mit 2:0 die Oberhand im Bühler Rebland behalten.

Personell ist man beim SVO aktuell aber alles andere als auf Rosen gebettet. Zahlreiche Akteure sind angeschlagen und noch nicht an ihrem Leistungsniveau angekommen. Leistungsträger Pius Tisch fällt wegen einer Oberschenkelverletzung ebenso aus wie die Langzeitverletzten Marcel Pfening (Kreuzbandriss) und Max Hartwig (Mittelfußbruch).

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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6. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

SSV Reutlingen 1905 – SV Oberachern 

Mittwoch 09.09.2026, 19.30 Uhr

Kreuzeiche-Stadion

Reutlingen

 

Mit vier Siegen startete der SV Oberachern in sein mittlerweile 13. Oberligajahr. Dann aber war es am letzten Samstag der FC 08 Villingen, der den fast schon beängstigenden Höhenflug der Achertäler beendete, weil er einen Fehler des SVO in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem 0:1 gnadenlos bestrafte. „Unsere Wahnsinns-Serie ist zwar gerissen, der Traumstart bleibt aber bestehen. Daran ändert auch diese unnötige Niederlage nichts: 12 Punkte nach fünf Spielen sind eine Ansage. Ich glaube auch nicht, dass das Spiel die Köpfe zu sehr belastet, weil wir es ja 91 Minuten lang wirklich prima und leidenschaftlich gemacht haben. Die letzte Aktion ist wie sie ist, das haben wir kurz aufgearbeitet und jetzt geht es weiter“, so Oberacherns Coach mit breiter Brust.

Jetzt führt die Reise seines SVO in die traditionsreiche Reutlinger Kreuzeiche-Arena und da hängen die Trauben besonders hoch.

22-mal standen sich beide schon im baden-württembergischen Oberhaus gegenüber – 5-mal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten. Bei ihrem letzten Gastspiel vor gut einem halben Jahr mussten die Achertäler mit 0:1 den Kürzeren ziehen.

Thomas Herbst, der zu Beginn des Jahres Ex-VfB-Profi Alexander Strehmel auf der Trainerbank des SSV Reutlingen ablöste, will mit seinem Team nach der verpatzten letzten Saison wieder an bessere Zeiten anknüpfen.

Bislang hätte es auch nicht besser laufen können für den Dino der Oberliga, der in seiner nun schon 33. Saison im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus seine ersten fünf Partien allesamt für sich entscheiden konnte und somit auch zurecht in der Tabelle ganz oben steht.

Mit den beiden Routiniers Marcel Sökler (35) und Konstantinos Markopoulos (34) verfügt sein Team über zwei der torgefährlichsten Angreifer der Liga.

Für SVO-Coach Fabian Himmel ist der SSV „ohne wenn und aber die stärkste Mannschaft der Liga“. „Sie haben sich wirklich aus der gesamten Liga die besten Spieler geholt und den Kader mit gestanden Regionalliga-Spielern unterfüttert. Alles andere als Platz Eins wäre für mich eine große Überraschung, zumal echte mögliche Konkurrenten eher wackelig gestartet sind. Wir fahren ohne Druck dahin und können befreit aufspielen. Jeden Zähler den wir dort stibitzen, könnten wir auf der Heimfahrt richtig feiern“.

Personell wird es im Kader keine Veränderungen geben. Neben Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie), Jakob Weißer (Kreuzbandriss) und Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) muss Coach Himmel auch noch einige Wochen auf Noa Bauer (Zehenbruch) verzichten. Ansonsten stehen ihm alle weiteren Akteure zur Verfügung.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SG Stollhofen/Söllingen 2:3 (1:3)

Nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit musste die neuformierte zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern gegen das offensivstarke Team aus Rheinmünster ihre erste Niederlage in der noch jungen Saison hinnehmen.

„Wir haben es verpasst, die kämpferische Spielweise der SG Stollhofen/Söllingen anzunehmen. Durch unsere eigenen Nachlässigkeiten haben wir das Spiel da bereits aus der Hand gegeben“, so das nüchterne Fazit von Coach Valentin Siefermann.

Bereits nach drei Minuten lag das Glück auf Seiten der Achertäler als ein Distanzschuss der Gäste nur am Aluminium landete. Auch in der Folgezeit blieb die SG am Drücker. Nach knapp einer Viertelstunde war es Dominik Hänig, der einen schnellen Angriff mit dem 0:1 vollendete. Mikail Yildiz hatte in Minute 24 nach Vorarbeit von Maja Sanneh den Ausgleich auf dem Fuß doch sein Schuss aus kurzer Distanz verfehlte das Ziel nur knapp. Dann war es erneut Gästekapitän Hänig, der eine weitere Unsicherheit in der Oberacherner Defensive mit dem 0:2 bestrafte. Rene Braun scheiterte nur kurz darauf am glänzend reagierenden SVO-Schlussmann Sebastian Ruf. Dann war es Atakaan Kökten, der seine Mannschaft mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter zum 1:2 wieder zurück ins Spiel brachte (39.). Ein weiterer kapitaler Abwehrfehler der jungen SVO-Elf bescherte den Gästen die 1:3 Halbzeitführung durch Eric Gerstner (44.). Besonders schmerzlich ist die schwere Verletzung von Nachwuchstalent Max Hartwig, der sich kurz vor der Pause einen Bruch des Mittelfußes zuzog.

Die Kabinenansprache von SVO-Coach Valentin Siefermann blieb nicht ungehört, denn sein Team war jetzt das weitaus aktivere Team. Nur einmal noch lag ein weiterer Gästetreffer in der Luft als ein gefährlicher Schuss von Louis Düsseldorf nur um Zentimeter sein Ziel verfehlte (61.). Als Atakaan Kökten in der 74. Minute mit seinem zweiten Treffer den jetzt auch hochverdienten 2:3 Anschluss markierte, erwachten die Hoffnungen des SVO auf wenigstens einen Zähler. Die Defensive der Gäste war aber trotz aller Bemühungen nicht mehr zu überwinden und so stand am Ende eine unglückliche 2:3 Heimniederlage des SVO zu Buche.

„Die Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit reichte leider nicht aus, um das Spiel nochmals zu unseren Gunsten zu entscheiden. Wir haben zuvor einfach zu viele Fehler in unserem eigenen Spiel gemacht, die wir nicht mehr kompensieren konnten“, so Valentin Siefermann.

Bereits am Mittwoch (19.00 Uhr) wartet beim SC Eisental die nächste schwere Prüfung auf seine Elf.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC 08 Villingen 0:1 (0:0)

Nach dem Traumstart mit vier Siegen musste der SV Oberachern im südbadischen Duell gegen den FC 08 Villingen mit 0:1 den Kürzeren ziehen.

Eine Niederlage, die nicht nur bei vielen der 400 Zuschauern am Ende für viel Kopfschütteln sorgte. „Wir haben unglaublich viel Gas gegeben und waren auch unglaublich zweikampfstark und laufintensiv. Wir hatten viele gute Phasen mit Ball und genügend Großchancen, um dieses Spiel zumindest mit einem Tor für uns zu entscheiden. Was mich aber maßlos ärgert und das wird auch noch einige Tage dauern bis ich das halbwegs verarbeitet habe, ist diese unsagbare Leichtsinnigkeit, die wir bei unserer fast letzten Aktion hatten“, sagte Oberacherns Coach Fabian Himmel nach der völlig unnötigen Heimniederlage gegen die Schwarzwälder.

Es lief schon die zweite Minute der insgesamt dreiminütigen Nachspielzeit als der erst kurz zuvor eingewechselte Kevin Müller eine Nachlässigkeit im Spielaufbau des SVO, die zu einer 4 zu 2 Überzahlsituation der Villinger führte, gnadenlos bestrafte. Von Dominik Emminger glänzend in Szene gesetzt, hatte Müller keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz zum 0:1 Siegtreffer über die Linie zu befördern.

Dabei fanden die Gastgeber gut ins Spiel und hatten über weite Strecken auch fast alles im Griff. Nach einer Viertelstunde scheiterte Marvin Benefo am gut reagierenden 08-Keeper Andrea Hoxha. Mike Manegold hatte die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung in Minute 23 auf dem Fuß. Von Benefo glänzend freigespielt hatte er plötzlich freie Bahn – setzte das Leder aber an Hoxha vorbei knapp neben das Gehäuse.

Auch nach dem Wechsel waren die Gastgeber das tonangebende Team. Benefo (48./49) und zweimal Manegold per Kopf (56./65.) scheiterten aber entweder an Keeper Hoxha oder hatten das Visier falsch eingestellt. Auf der anderen Seite blieb ein Schuss von Gian-Luca Feißt (53.), der sein Ziel aber um einige Meter verfehlte, die einzig halbwegs gefährliche Ausbeute der Gäste, die nur noch auf Konter lauerten.

Ein Schuss von Rachid Gueddin aus 18 Metern zischte einen Meter am Villinger Pfosten vorbei (76.) und ein Kopfball des Oberacherner Mittelfeldakteurs im Anschluss an die siebte Ecke strich ganz knapp über das Gehäuse der Nullachter (86.).

Dann lief schon die besagte zweite Minute der Nachspielzeit, die den SVO mit dem 0:1 durch Kevin Müller um den eigentlich verdienten Lohn für eine mehr als ansprechende Leistung brachte.

„Das Tor hat ja eigentlich nicht Villingen gemacht – das haben wir uns selbst reingeschossen. Da haben wir ganz bitteres Lehrgeld bezahlt. Diese Niederlage war heute mehr als vermeidbar. Wir hätten einen Dreier holen müssen. Dass wir uns aber durch so eine Dummheit selbst so massiv bestrafen, das tut schon unglaublich weh“, sagte SVO-Coach Fabian Himmel nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Patrick Raßl (Karlsruhe).

Zeit zum Durchschnaufen bleibt für sein Team nur wenig, denn bereits am Mittwoch führt die Reise des SVO (3. Platz/12 Punkte) zum Tabellenführer SSV Reutlingen, der bislang alle Spiele für sich entscheiden konnte.

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Manegold, Güzelcoban, Vrazalica (77. Al Yahya), Recht (63. Weiß), Benefo (89. Burkart), Ludwig (66. Gueddin), Scherer (77. Meier)

FC 08 Villingen: Hoxha, Krieger, Busam (75. Spät), Pintidis (86. Müller), Emminger, Leberer (59. Torres Farias), Glück, Albrecht (90.+3), Liserra, Feißt (59. Babic), Rinaldi

Schiedsrichter: Patrick Raßl (Karlsruhe)

Zuschauer: 400

Tore: 0:1 Müller (90.+2)

gelbe Karten: 4/2

Ecken: 7/3

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen, Sonntag 17.00 Uhr

Mit dem 2:0 beim FC Germania Schwarzach und dem jüngsten 3:0 gegen Aufsteiger SV Weitenung durfte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern einen Saisonauftakt nach Maß feiern. Dabei sah man dem Start in die neue Runde nach den Abgängen zahlreicher Leistungsträger mit gemischten Gefühlen entgegen.

Am Sonntag gastiert mit der SG Stollhofen/Söllingen ein Team am Oberacherner Waldsee, das nach der 3:5 Niederlage beim VfR Achern zuletzt den FC Schwarzach mit 7:2 vom Platz fegen konnte.

Keine leichte Aufgabe also für die junge Elf von Valentin Siefermann. „Es erwartet uns ein schwer einzuschätzender Gegner, der sich im Sommer gezielt verstärkt hat. Die bislang erzielten zehn Tore zeigen dabei die offensive Qualität und Durchschlagskraft. Dennoch wollen wir uns auf den bisherigen Ergebnissen nicht ausruhen, sondern den positiven Schwung mitnehmen und mit einer guten Leistung überzeugen. Unser Ziel ist es, defensiv diszipliniert aufzutreten und dabei offensiv Nadelstiche zu setzen“, so Oberacherns ehrgeiziger Coach, der dabei aber von großen Personalsorgen geplagt wird.

Neben dem Langzeitverletzten Marcel Pfenning drohen mit den angeschlagenen Pius Tisch und Atakaan Kökten (beide Oberschenkel), Kapitän Tim Karcher und Janick Schmidt (beide Knöchel) und dem erkrankten Arne Schmidt zahlreiche wichtige Akteure auszufallen.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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5. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

SV Oberachern – FC 08 Villingen 

Samstag 05.09.2026, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Der SV Oberachern bleibt zur großen Überraschung aller Experten weiterhin in der Erfolgsspur. Der knappe 1:0 Erfolg beim heimstarken FC Nöttingen war im vierten Spiel bereits der vierte Dreier.

Mit seinem in Minute 60 verwandelten Foulelfmeter hat sich Anes Vrazalica unwiderruflich einen festen Platz im Geschichtsbuch des fast 100-jährigen SV Oberachern gesichert. Im dreizehnten Oberligajahr war es im dreihundertachtzigsten Spiel der sechshundertste (!) Treffer der Achertäler.

Damit konnten sich die Elf von Fabian Himmel den zweiten Rang hinter der punktgleichen TSG Backnang sichern.

„Der Start ist für uns etwas ganz besonders, auch wenn man mit zwölf Punkten am Ende keine Klasse halten wird. Wir müssen fleißig bleiben, bodenständig und klaren Kopf bewahren. Wir sind Kämpfer, harte Arbeiter und wollen einen guten Ball spielen – Zirkus ist nicht unser Ding“, betont Oberacherns Coach.

Bevor sein Team am kommenden Mittwoch die schwere Reise zum Tabellendritten SSV Reutlingen antreten muss, gastiert am Samstag erst einmal der FC 08 Villingen am Waldsee. Die Schwarzwälder mussten bislang zwar schon zwei Heimniederlagen gegen den Dritten Reutlingen und Ligaprimus Backnang hinnehmen, konnten aber in den beiden Auswärtspartien in Gmünd und Balingen zwei souveräne Erfolge einfahren.

Vor der Saison sprach Villingens Coach Matthias Uhing von „der attraktivsten Oberliga- ever“.

25 (!)-mal standen sich Oberachern und Villingen in Liga- und Pokalspielen schon gegenüber. Die Bilanz dabei ist bei jeweils elf Siegen absolut ausgeglichen.

Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem aktuellen Tabellen-6. „Sie haben sehr viele Spieler im Kader, die schon Regionalliga gekickt haben. Die individuelle Qualität der Mannschaft ist enorm, weshalb ich davon ausgehe, dass sie auch in dieser Saison wieder auf die ersten beiden Plätze in der Tabelle blicken. Wir brennen auf das Spiel und wollen alles tun, um uns gegen dieses Schwergewicht zu behaupten. Ich gehe davon aus, dass wir unsere beste Saisonleistung brauchen, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Unser Kämpferherz wird „on fire“ sein. Wir sind immer noch nicht satt und wollen unseren Weg weiter gehen“, so Oberacherns ehrgeiziger Coach.

Das Hauptaugenmerk muss seine Defensive dabei vor allem auf Gian-Luca Feißt (4) und Dominik Emminger (5) richten, die neun der zwölf Villinger Treffer erzielten.

Ein Wiedersehen gibt es am Samstag auch mit dem ehemaligen Junioren-Nationalspieler Jonas Busam (28) und Louis Leberer (21), die beide schon einmal das Trikot des SVO trugen.

Personell wird es beim SVO gegenüber den letzten Partien keine große Veränderungen geben. Neben Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie), Jakob Weißer (Kreuzbandriss) und Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) muss Coach Himmel auch noch einige Wochen auf Noa Bauer (Zehenbruch) verzichten. Ansonsten stehen ihm alle weiteren Akteure zur Verfügung.

RM

 

Neuzugang

Der SV Oberachern
und sein Partner

präsentieren den achten „Sommerneuzugang“

Yves Borie ist zurück beim SVO

Yves Borie hat seinen im Juni ausgelaufenen Vertrag beim SV Oberachern nun doch verlängert. Der 26-jährige Offensivspieler wechselte im Sommer 2025 vom Ligakonkurrenten 1. CFR Pforzheim an den Waldsee. Zu vor war er für den Karlsruher SC, den SV Sandhausen, die University of Vermont und den Offenburger FV auf dem Platz aktiv. Für den SVO kommt er auf 18 Oberligaspiele und 3 Tore. Insgesamt kann er 88 Spiele mit 16 Toren in der Oberliga Baden-Württemberg vorweisen.

Nach dem Ende seines Vertrages beim SVO wollte Borie mit dem Fußballspielen aufhören und sich voll auf seinen Job fokussieren. Über die Gründe warum er es sich nun doch wieder anders überlegt hat und seinen Vertrag in Oberachern verlängert hat sagt er: „Ich hatte es so nicht erwartet aber in der kurzen Zeit ohne Fußball habe ich doch gemerkt, wie sehr es mir fehlt zu spielen. Einfach als Ausgleich zum Alltag und das Miteinander mit den Jungs. Ich hatte wieder Lust und als ich wieder mittrainiert habe, hatte ich einfach wieder unglaublich Spaß und das war entscheidend für mich. Ich habe die Jungs, die Kabine einfach wahnsinnig vermisst. Einfach zusammen kommen im Training um das zu machen was wir alle lieben…Ich möchte mit der Mannschaft die Downs, die wir im letzten Jahr hatten besser bestreiten um diese Saison noch erfolgreicher zu sein.“

„Wir sind sehr glücklich, dass Yves wieder bei uns ist. Nachdem er im Sommer seine Karriere beendet hatte, hat er schnell gemerkt, dass es ohne Fußball doch nicht geht. Umso schöner, dass er sich entschieden hat wieder für uns aufzulaufen. Wir kennen Yves und wissen, welche Qualität und Erfahrung er mitbringt, auf und neben dem Platz. Er ist sportlich wie menschlich eine große Bereicherung für unsere Mannschaft“, freut sich Mark Lerandy, sportlicher Leiter des SVO, über den „Neuzugang“.

Schön dass du wieder da bist Yves!!