Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II : SV Weitenung 3:0 (3:0)

Nach dem überzeugenden Auftritt zum Saisonauftakt mit dem 2:0 Erfolg in Schwarzach konnte die junge zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auch ihre Heimpremiere erfolgreich gestalten. Am Ende stand ein verdientes 3:0 gegen einen keinesfalls enttäuschenden Aufsteiger SV Weitenung, der über weite Strecken die Partie offen gestalten konnte.

Die Gastgeber fanden gut in die Partie und bereits nach drei Minuten lag den SVO-Fans der Torschrei auf den Lippen, doch nach einem Freistoß von Luka Volz setzte Pius Tisch das Leder aus kurzer Distanz knapp über das Gehäuse. Besser machte es Atakaan Kökten, der nach einer Hereingabe von Maja Sanneh SVW-Keeper Dominik Droll beim 1:0 keine Abwehrmöglichkeit ließ (22.). Weitenungs gefährlichster Akteur, Jascha Meisner, hatte nach knapp einer halben Stunde den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss zischte aber knapp am SVO-Gehäuse vorbei. Dann war es Adrian Kamelski, der im Anschluss an einen Freistoß reaktionsschnell zum 2:0 traf (32.). Nur eine Zeigerumdrehung danach lag das Glück aber auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Fehler in der SVO-Defensive scheiterte Meisner am Pfosten. Für den guten Keeper Sebastian Ruf hätte es da nichts zu halten gegeben. Kurz vor dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Thomas Merkle war es Maja Sanneh, der einen Blackout in der Weitenunger Defensive mit dem 3:0 bestrafte.

Im zweiten Durchgang waren die Gäste zwar lange Zeit das spielbestimmende Team, kamen aber gegen die gut stehende Oberacherner Defensive kaum zu torgefährlichen Aktionen. Wenn es dann mal ein Durchkommen gab, war SVO-Keeper Sebastian Ruf zur Stelle. So auch in Minute 76, als er den zu diesem Zeitpunkt verdienten Anschlusstreffer des SVW mit einer Glanzparade gegen Meisner verhindern konnte.

Auf der anderen Seite scheiterte der eingewechselte Mikail Yildiz am Weitenunger Pfosten (87.).

„In der zweiten Halbzeit kam der SV Weitenung besser aus der Kabine und versuchte, spielerische Lösungen zu finden. Die komfortable Führung wurde von uns mehr und mehr verwaltet, sodass die Spielanteile zunehmend bei den Gästen lagen. Erfreulicherweise waren wir in der Defensive bis zum Schluss konsequent, sodass kaum klare Torchancen entstanden sind“, so das Fazit von Valentin Siefermann, der hinterher lobende Worte an sein Team richtete. „Ein großes Kompliment an die junge Truppe für den engagierten Einsatz. Mit den ersten beiden Spielen sind wir sehr zufrieden, beide konnten wir gewinnen und blieben dabei ohne Gegentor. Diese Leistung gilt es, im Training unter der Woche sowie am kommenden Spieltag zu bestätigen“, so der ehrgeizige SVO-Coach.

 

RM

 

 

Noah & Chiara

💍 Noah & Chiara sagen JA! 😍💙🤍

Unsere Nummer 5 Noah und seine Chiara haben sich heute das Ja-Wort gegeben! 💒🥰

Natürlich ließen es sich einige aus dem Team nicht nehmen, dem frisch vermählten Brautpaar Spalier zu stehen. ⚽️💙🤍 Anschließend folgten wir sehr gerne der Einladung zum Sektempfang und stießen gemeinsam auf die beiden an. 🥂🍾

Lieber Noah, liebe Chiara, vielen Dank für die Einladung! Wir wünschen euch für eure gemeinsame Zukunft von Herzen alles erdenklich Gute, ganz viel Glück und viele unvergessliche gemeinsame Momente! ❤️

Und natürlich freuen wir uns auch auf noch viele erfolgreiche Spiele mit dir, Noah, auf dem Platz – und mit Chiara sowie Papa und Opa Zwick als Unterstützung am Spielfeldrand! 😉⚽️

Alles Gute zur Hochzeit, ihr zwei! 💍❤️

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SV Weitenung, Sonntag 15.00 Uhr

„Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft, die sich für den leidenschaftlichen Auftritt zum Saisonauftakt verdient belohnt hat – trotz der durchschnittlichen Vorbereitung. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass wir dieses Spiel aus der Hand geben“, sagte ein rundum zufriedener Coach Valentin Siefermann nach dem souveränen 2:0 seiner jungen Elf in Schwarzach.

Wegbereiter des Erfolgs war dabei Mikail Yildiz, der nach seiner Einwechslung eine überzeugende Leistung zeigte und beide Treffer für sich verbuchen durfte.

Im ersten Heimspiel gastiert nun Aufsteiger SV Weitenung im Waldsee-Stadion, der mit einem 1:1 gegen Bezirksliga-Absteiger SV Sasbach in die neue Saison startete.

Oberacherns Coach verrät großen Respekt vor der Elf seines Kollegen Mathias Borgiel: „Es erwartet uns ein Aufsteiger mit einer robusten Spielweise, der nach dem Punktgewinn am vergangenen Wochenende mit breiter Brust bei uns auftreten wird“.

Zuletzt stand man sich in der Saison 23/24 gegenüber und da konnten die Achertäler beide Male die Oberhand behalten.

Die Vorgabe von Valentin Siefermann an seine Elf vor der Neuauflage ist dabei klar: „Wir müssen von Beginn an präsent sein, die Zweikämpfe annehmen und gleichzeitig durch spielerische Kombinationen Tore erzielen“. „Wenn wir es schaffen, an unsere Leistung aus dem Schwarzach-Spiel anzuknüpfen, bin ich davon überzeugt, dass wir am Ende etwas Zählbares mitnehmen können“, so der SVO-Coach weiter.

Personell ist er dabei aber nicht unbedingt auf Rosen gebettet. Einige Akteure sind angeschlagen und neben dem Langzeitverletzten Marcel Pfenning muss er auch auf Urlauber Elias Roßwinkel verzichten.

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

FC Nöttingen – SV Oberachern 0:1 (0:0)

Im badischen Duell beim FC Nöttingen durften die Achertäler einen am Ende zwar etwas glücklichen, aber auch nicht ganz unverdienten 1:0 Erfolg feiern.

Im vierten Spiel bereits der vierte Sieg – der SV Oberachern sorgt in seinem mittlerweile 13. Jahr im baden-württembergischen Oberhaus nicht nur bei seinen eigenen Fans für fast schon ungläubiges Kopfschütteln.

Oberacherns Coach Fabian Himmel war nach dem hartumkämpften Duell in der Kleiner-Arena hinterher „fix und fertig“. „Das alles ist kaum noch in Worte zu fassen. Ich gönne es den Jungs total. Viele Jahre hatten wir enge Duelle, in denen wir den Kürzeren gezogen haben oder uns mit einem Remis begnügen mussten. Wir haben physisch und psychisch aktuell die Fähigkeiten, immer noch ein paar Körner draufzusetzen . Ich hoffe nur, dass jetzt auch die Erwartungshaltung gesund bleibt, denn es ist nicht normal, was gerade bei uns abläuft“.

Die 321 Zuschauer in der Nöttinger Kleiner-Arena sahen in Durchgang Eins eine ausgeglichene Partie, in der sich das Spielgeschehen meist nur zwischen beiden Strafräumen abspielte. Nur einmal wurde es richtig gefährlich für die Gäste als Nöttingens Kapitän Oguzhan Kececi nach feiner Einzelaktion am glänzend parierenden Keeper Mark Redl scheiterte (14.). Auf der anderen Seite blieb ein Freistoß von Henri Scherer, der aber an der Mauer scheiterte, eine der wenigen torgefährlichen Szenen auf Seiten des SVO (40.).

Zehn Minuten nach dem Wechsel ging Nöttingens Julian Bürkle nach einem Oberacherner Ballverlust im Mittelfeld auf und davon – sein noch leicht abgefälschter Schuss verfehlte das SVO-Gehäuse aber knapp.

Nach einer Aktion von FCN-Keeper Thilo Marksteiner an Anes Vrazalica innerhalb des Strafraums zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Der Gefoulte selbst ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zum 0:1 (60.). Nur zwei Minuten danach hatte Mike Manegold freie Bahn zum 0:2, scheiterte aber am stark reagierenden Schlussmann Marksteiner. Glück für den SVO, dass der Schuss von Enes Tubluk nur an den Pfosten klatschte (65.). Die Gastgeber verstärkten in der Folgezeit ihre Offensivbemühungen, was dem SVO aber auch immer wieder Raum für Konter eröffnete. Kurz vor Schluss scheiterten die eingewechselten Jan Burkart und Rachid Gueddin an Keeper Marksteiner.

Am Ende jubelten Spieler und Fans des SVO über einen weiteren Dreier.

„Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel ohne viele Torraumszenen, in dem um jeden Zentimeter geackert wurde. Wir hatten in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz. Nöttingen hat immer wieder mit Kontern Nadelstiche gesetzt, die wir aber gut verteidigt haben. Nach der Pause haben wir es irgendwie geschafft, noch mehr zu laufen und in unserer Spielstruktur zuzulegen. Nöttingen machte in der Schlussphase mehr auf und wir hatten dann die eine oder andere Kontermöglichkeit und hätten dabei das 2:0 machen können. Wenn es aber 1:1 ausgegangen wäre, hätte sich auch keiner beschweren dürfen“, so das Fazit von Oberacherns Coach Fabian Himmel.

Am kommenden Samstag um 14.30 Uhr wartet das mit Spannung erwartete südbadische Derby gegen den Dauerrivalen FC 08 Villingen auf seine Elf.

FC Nöttingen: Marksteiner, Schmidt, Avdic, Bauer, Campanile (76. Specht), Egle (81. Hamka), Kececi, Fassler, Kronmüller (76. Savvidis), Bürkle (70. Catanzano), Tubluk (68. Babic)

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick (62. Ludwig), Manegold (90. Burkart), Güzelcoban (70. Gueddin), Vrazalica (77. Al Yahya), Weiß, Hampp, Benefo, Scherer (70. Meier)

Zuschauer: 327

Schiedsrichter: Pirmin Fronmüller (Heidenheim)

Tor: 0:1 Vrazalica (60./FE)

Gelbe Karten: 2/0

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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präsentiert

4. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

FC Nöttingen – SV Oberachern 

Samstag 29.08.2026, 15.30 Uhr

Kleiner – Arena

Remchingen

 

Mit dem 2:1 Last-minute Erfolg über den Aufsteiger Teningen in buchstäblich allerletzter Sekunde konnte der SV Oberachern im mittlerweile schon dreizehnten Jahr im baden-württembergischen Oberhaus einen neuen Startrekord verbuchen.

Neun Zähler aus drei Partien lautet die mehr als stolze Ausbeute der Achertäler. „Uns zeichnet aktuell eine enorme Geschlossenheit, ein gegenseitiges Vertrauen und ein Glaube in unser Spiel aus. Das hat erstmal weniger mit Fußball zu tun, sondern mit uns als Team. Gerade die kniffligen Phasen in den Spielen meistern wir sehr gut. Dadurch sind solche Mega-Überraschungen wie unser Saisonstart möglich“, betont Coach Fabian Himmel.

Jetzt führt die Reise des aktuellen Tabellenzweiten ins nordbadische Remchingen zum mittlerweile schon 22. Oberliga-Duell mit dem FC Nöttingen.

Die Elf von Trainer Dennis Will belegt nach einem verhaltenen Start aktuell zwar nur Rang 13, doch davon lässt sich Fabian Himmel nicht blenden. „Nöttingen ist Vorjahresdritter und gehört bei eigenem Ballbesitz zu den besten Teams der Liga. Wir müssen uns auf das besinnen, was uns auszeichnet. Gegen solche Teams musst du noch einen Schritt mehr machen, auch wenn das gefühlt bei den Leistungen unserer Jungs nicht mehr wirklich geht. Wir müssen an den Anschlag in allen Bereichen unseres Spiels, dann sind wir gefährlich in der Offensive und enorm eklig in der Defensive“, so der SVO-Coach

Gute Erinnerungen hat man dabei an den letzten Auftritt in der Nöttinger Kleiner-Arena. Mit 2:1 konnte der SVO dabei die Oberhand behalten.

Mit einem Remis am Samstag beim offensivstarken FCN könnte aber alle in Oberachern gut leben, auch der ehrgeizige SVO-Coach. „Wir haben weiter Bock zu punkten“.

Neben seinem Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie), Jakob Weißer (Kreuzbandriss) und Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) muss er dabei aber auch noch einige Wochen auf Noa Bauer (Zehenbruch) verzichten. Ansonsten stehen ihm alle weiteren Akteure zur Verfügung.

 

RM

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Germania Schwarzach – SV Oberachern II 0:2 (0:0)

Die Germania bleibt so etwas wie eine Art Lieblingsgegner der zweiten Mannschaft des SV Oberachern. Wie schon in der am Ende recht unglücklich verlaufenen Vorsaison konnte sich der zweite Anzug des Oberligisten erneut drei Punkte gegen das Team aus Rheinmünster sichern.

Nach dem Abgang zahlreicher Leistungsträger zu höherklassigen Vereinen trat man die Reise zum Saisonauftakt zwar mit gemischten Gefühlen an, doch nach einer mehr als ansprechenden Vorstellung durfte man einen verdienten 2:0 Erfolg beim Vorjahres-6. feiern. Eine gelungene Premiere also für den neuen Coach Valentin Siefermann, der das nicht leichte Erbe von SVO-Urgestein Hannes Maier angetreten hat.

Seine junge Elf fand gleich zu Beginn zwar gut in die Partie, richtig gefährlich für die Gastgeber wurde es aber nur in Minute 26. Nachdem sich FC-Keeper Alexander Braun bei einer Freistoß-Hereingabe etwas verschätzte, strich ein Kopfball von Pius Tisch nur ganz knapp am Schwarzacher Gehäuse vorbei.

In Durchgang 2 war es Mikail Yildiz, der mit einer feinen Einzelleistung die Weichen auf Sieg stellte. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung überlief er nach einem weiten Abschlag von Keeper Sebastian Ruf seine Gegenspieler und setzte das Leder mit einem platzierten Schuss zum 0:1 in die Maschen (48.). Auch danach blieben die Achertäler am Drücker. Atakaan Kökten scheiterte per Fallrückzieher am Lattenkreuz (64.) und der eingewechselte Mohamed Camara setzte das Spielgerät in aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbei (69.). Dann war es erneut Mikail Yildiz, der einen herrlichen Spielzug mit dem zweiten Treffer zum 0:2 vollendete (75.).

Und das sagte unser Coach Valentin Siefermann nach dem erfolgreichen Auftakt seiner jungen Elf beim 2:0 Erfolg in Schwarzach:

Das Spiel war zunächst ein Abtasten auf beiden Seiten ohne wirklich zählbare Aktionen Richtung Tor. Mitte der ersten Hälfte kamen wir besser ins Spiel und konnten den hohen Anteil an Ballbesitz in erste, jedoch ungefährliche Chancen ummünzen.

Pius Tisch verpasste knapp mit einem Kopfball nach einer Flanke aus dem Halbfeld.

In der Folge waren wir dran, den ersten Treffer zu erzielen, unser offensiver Spielvortrag endete jedoch oftmals mit dem letzten Pass im gegnerischen Drittel.

Schwarzach konnte in der ersten Halbzeit keinen Torschuss verzeichnen, wir standen defensiv sehr diszipliniert mit einem starken Zweikampfverhalten.

Zur Halbzeit haben wir gleich dreifach gewechselt, um offensiv neue Impulse zu setzen.

Diese Wechsel stellen sich als gewinnbringend heraus, da Mika mit seiner körperlichen Präsenz eine für den Gegner unberechenbare Komponente einbrachte und bereits kurz darauf das 1:0 mit einem Flachschuss erzielte.

Wir hatten weiterhin viel Kontrolle im Spiel, Schwarzach kam lediglich vor unser Tor sofern es Fehler im eigenen Spielaufbau gab.

In der 60. Minute nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte konnte Galante eine Flanke in den Strafraum bringen die fast von Nonnenmacher per Kopf verwertet wurde.

Das war jedoch die einzig Nennenswerte Chance der Heimmannschaft in dem gesamten Spiel, alle weiteren Angriffe wurden konsequent verteidigt oder fanden keine Gefahr Richtung Tor.

In der 75. Minute war es erneut Mika der sich nach schöner Kombination gut durch setzte und mit einem Flachschuss ins lange Eck die Weichen auf Sieg stellte.

Wir hatten zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass wir dieses Spiel aus der Hand geben.

Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft, die sich für den leidenschaftlichen Auftritt zum Saisonauftakt verdient belohnt hat – trotz der durchschnittlichen Vorbereitung.

Wir werden weiter fleißig arbeiten und freuen uns auf das erste Heimspiel der Saison gegen den SV Weitenung am kommenden Sonntag, den 30.08.

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Teningen 2:1 (0:0)

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt der SV Oberachern in der Oberliga weiter in der Erfolgsspur.

Im südbadischen Duell gegen den FC Teningen sahen die gut 350 Zuschauer im Waldseestadion eine Partie, die erst in buchstäblich letzter Sekunde durch einen Treffer des eingewechselten Rachid Gueddin zum 2:1 einen glücklichen, aber am Ende auch verdienten Sieger fand.

„Es war ein sehr emotionales Spiel. Ich bin sehr zur zufrieden, weil es einfach auch ein hartes Stück Arbeit war. Unterm Strich aber ein verdienter Sieg für uns. Wir hatten über 90 Minuten schon die reifere Spielanlage und haben wirklich auch versucht Fußball zu spielen, obwohl gerade der eine oder andere Diagonalball unpräzise war“, so ein zufriedener SVO-Coach Fabian Himmel.

Nach den beiden Auftaktsiegen gegen die zweite Mannschaft des KSC (3:0) und beim Aufsteiger 1.FC Mühlhausen (5:3) übernahm seine Elf gleich zu Beginn die Initiative. Nach elf Minuten stand FC-Keeper Niklas Schindler bei einen Kopfball von Marvin Benefo aus fünf Metern goldrichtig. Nur drei Minuten später setzte Benefo aus kurzer Distanz eine präzise Hereingabe von Maxi Weiß einen Meter am FC-Gehäuse vorbei. Das hätte eigentlich die Führung des SVO sein müssen. Auf der anderen Seite war Oberacherns Keeper Mark Redl bis zur Pause nur wenig beschäftigt.

Nach dem Wechsel konnte der Aufsteiger das Spiel offener gestalten und hatte dabei auch  gleich das Glück auf seiner Seite. Nach einem Schuss von FC-Goalgetter Maximilian Resch rutschte Keeper Redl auf dem nach Dauerregen in Durchgang Eins aufgeweichten Untergrund mit dem Standbein weg. Der Ball wurde lang und länger und kullerte unter dem Jubel der Gäste zum 0:1 ins lange Eck (49.).

Einmal mehr Benefo hatte nur zwei Zeigerumdrehungen später den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Schlussmann Schindler. Der SVO verstärkte zwar seinen Druck und besaß durch Mike Manegold eine weitere gute Möglichkeit, war dabei aber gegen die immer mutiger werdende Gäste auch etwas anfällig bei Konterangriffen. So auch in Minute 64 als Resch eine scharfe Hereingabe von Stephan Stübbe nur um Zentimeter verpasste. Dann schickte der SVO mit Kareem Al Yahya und Jan Burkart zwei frische Offensivkräfte aufs Feld (69.) und leitete damit so etwas wie die Wende ein. Nur eine Minute später war es Burkart, der das Leder nach Pass von Al Yahya zum 1:1 über die Linie drückte.

Ein Kopfball von Kapitän Luca Fritz verfehlte nach 80 Minuten nur ganz knapp das Teninger Gehäuse.

Dann lief schon die insgesamt fünfminütige Nachspielzeit. Im Anschluss an die fünfte SVO-Ecke war es der erst in Minute 87 eingewechselte Rachid Gueddin, der den Ball per Kopf zum 2:1 über die Linie beförderte. Es war gleichzeitig die letzte Aktion, denn SR Kastner pfiff diese unterhaltsame Partie erst gar nicht mehr an.

„So kurz nach dem Spiel fehlen mir noch ein wenig die Worte. Mit den Nadelstichen, die wir gesetzt haben, hatten wir keine schlechteren Chancen als der SVO. Unterm Strich war es aber kein unverdienter Sieg des SVO. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Schade, dass wir uns nicht mit einem Punkt belohnen konnten“, so FCT-Coach Rainer Hannig nach der unglücklichen Niederlage seiner Elf.

Während sein Team am kommenden Samstag auf den FC Holzhausen trifft, führt die Reise des Überraschungs-Zweiten SV Oberachern zum Ex-Regionalligisten FC Nöttingen.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz, Zwick, Manegold (90.+1 Recht), Güzelcoban (87. Gueddin), Vrazalica (69. Burkart), Weiß, Hampp (58. Ludwig), Benefo (69. Al Yahya), Meier, Scherer

FC Teningen: Schindler, Ernst, Berger, Hodel, Schmieder (67. Gogonea), Siegert, Weber (60. Stübbe), Milardovic (J. Thoma 90.+1), Kreutz, Froß, Resch (90.+3 L. Thoma)

Zuschauer: 350

Schiedsrichter: Raphael Kastner (Pforzheim)

Tore: 0:1 Resch (49.), 1:1 Burkart (70.), 2:1 Gueddin (90.+5)

Ecken: 5/3

Gelbe Karten: 3/5

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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präsentiert

3. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

SV Oberachern – FC Teningen

Freitag 21.08.2026, 19.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Nur vier Tage nach dem ebenso unnötigen wie unglücklichen Pokal-Aus in Runde Eins fand der SV Oberachern dank seines ungebrochenen Kämpferherzens beim 5:3 Torspektakel am zweiten Oberliga-Spieltag in Mühlhausen wieder zurück in die Erfolgsspur.

Fabian Himmel musste hinterher aber erst einmal ganz tief durchschnaufen. „Das war Wille und pure Leidensbereitschaft. Diese Mentalität sich zu quälen und zu kämpfen, zeichnet uns halt ganz besonders aus. Wir sind jetzt mit sechs Punkten gestartet – das war alles andere als erwartbar“, so der erleichterte SVO-Coach.

Jetzt wartet mit dem FC Teningen ein weiterer Aufsteiger auf seine Elf. Trotz der vom Ergebnis her klaren 1:4 Heimniederlage gegen die TSG Backnang kommt da am Freitagabend ein richtig dicker Brocken auf die Achertäler zu. Noch nie standen sich beide in einem Liga-Duell gegenüber, dafür immer mal wieder bei Vorbereitungsspielen – wie zuletzt vor einem halben Jahr als man völlig verdient mit 4:5 den Kürzeren ziehen musste.

Nicht nur deshalb verrät Fabian Himmel großen Respekt vor der offensivstarken Elf seines Kollegen Rainer Hannig. „Ich glaube, dass Teningen am Ende der Saison gute Chancen hat, auf einem einstelligen Tabellenplatz zu landen. Ihr Umschaltspiel kann sich auch in der Oberliga mehr als sehen lassen. Wir müssen erstmal zeigen, dass wir gegen ihre Offensivqualitäten standhalten können“.

Dabei gilt es in erster Linie, die Kreise ihres überragenden Goalgetters Maximilian Resch einzuengen, der mit seinen 32 Toren großen Anteil am Aufstieg des FCT hatte und in den bisherigen zwei Oberligapartien auch schon dreimal erfolgreich war.

Oberacherns Coach könnte dabei auch mit einem Remis in diesem südbadischen Duell gut leben. „Mit sieben Punkten zu starten wäre traumhaft, aber mit dem superpositiven >Dachschaden< der Jungs, traue ich ihnen auch zu, dass sie diesen Gegner bezwingen“.

Neben seinem Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie) muss er auch auf die beiden anderen Langzeitverletzten Jakob Weißer (Kreuzbandriss) und Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) verzichten. Ansonsten hat er alle weiteren Akteure zur Verfügung.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

FC Germania Schwarzach – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr

Durch die beiden standesgemäßen Erfolge von Meister Varnhalt (69 Punkte) und Vize Kappelrodeck-Waldulm (68) am letzten Spieltag der vergangenen Saison blieb der zweiten Mannschaft des SV Oberachern trotz des souveränen 2:0 Erfolgs beim SC Eisental am Ende nur der undankbare dritte Rang.

Eine Saison mit 67 Punkten abzuschließen ist zwar eine starke Leistung, bitter ist aber, dass am Ende lediglich ein Punkt auf Platz 2 fehlte und nur zwei Punkte auf Platz 1. Auf Platz 4 wiederum klaffte eine Lücke von 13 Punkten. Auch die Tatsache, dass man an 20 von 30 Spieltagen Tabellenführer war und an weiteren fünf Spieltagen Zweiter, machte den 3. Platz für den SVO am Ende aber doch schwer erträglich.

Eigentlich wollte man in der kommenden Saison einen neuen Anlauf unternehmen, doch jetzt gilt es in erster Linie einmal, frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern, um sich danach weitere Ziele setzen zu können.

Viele Akteure, darunter einige Leistungsträger, haben den SVO verlassen, um höherklassig ihr Glück zu versuchen. Auch Trainer Hannes Maier stellte sein Amt zur Verfügung.

Keine leichte Aufgabe also für den neuen Coach Valentin Siefermann, der in der letzten Saison noch die Fußballschuhe für den FC Ottenhöfen schnürte.

„Die Liga hat durch gleich vier namhafte Bezirksliga Absteiger enorm an Qualität gewonnen. Daher gilt für uns primär, die neuen jungen Spieler zügig zu integrieren und aus dem Kader eine funktionierende Einheit zu formen. Wir müssen also fleißig arbeiten und die eigenen Hausaufgaben erledigen, um dem Abstiegskampf entgehen zu können“, betont Siefermann, der zwar mit großer Vorfreude auf die neue Saison blickt, sich der Schwere der Aufgabe aber vollauf bewusst ist. „Diese Abgänge adäquat durch Jugendspieler zu kompensieren ist nahezu unmöglich und wird uns in der kommenden Spielzeit vor eine große Herausforderung stellen“, so der SVO-Coach.

Die Testspiele verliefen zwar nicht immer nach seinen Erwartungen – der Verlauf der Trainingseinheiten stimmt ihn aber durchweg positiv. „Besonders freut mich die dabei zusätzliche Unterstützung an der Seitenlinie durch Jens Hellmann. Wir ergänzen uns super, Jens bringt nochmal viel Erfahrung und frischen Wind in die Truppe, den wir gut gebrauchen können“.

Jetzt gilt es, in der Liga Farbe zu bekennen. Zum Auftakt wartet mit dem Gastspiel beim Vorjahres-6. in Schwarzach gleich ein dicker Brocken auf sein junges Team. In der vergangenen Saison konnte der zweite Anzug des SVO noch beide Male die Oberhand behalten – bei der Neuauflage wäre man jetzt aber bereits mit einem Remis vollauf zufrieden.

„Schwarzach ist eine eingeschworene kompakte Truppe, die schwer zu bespielen ist. Wir möchten als Mannschaft geschlossen auftreten und etwas Zählbares mitnehmen, ich erwarte ein umkämpftes Spiel bei dem die Tagesform entscheiden wird“, so Valentin Siefermann, der dabei aber verletzungs- bzw. urlaubsbedingt auf zahlreiche Akteure verzichten muss.

 

RM

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

1. FC Mühlhausen – SV Oberachern 3:5 (1:1)

Mit einem hartumkämpften aber am Ende verdienten 5:3 beim 1.FC Mühlhausen bleibt der SV Oberachern in der Erfolgsspur.

Nach der 0:5 Klatsche bei der TSG Backnang zum Start in ihre erste Oberliga-Saison der Vereinsgeschichte waren die Nordbadener bei ihrer Heimpremiere von Beginn an auf Wiedergutmachung aus. Auf der anderen Seite reagierte SVO-Coach Fabian Himmel nach dem vermeidbaren Pokal-Aus in Runde Eins mit vier Änderungen in der Startformation.

Seine Elf übernahm zwar gleich die Initiative, hatte aber schon nach zwölf Minuten das Glück auf ihrer Seite, als beim Versuch von Stefano Savarese, Oberacherns Keeper Mark Redl mit einem Heber aus gut 45 Metern zu überlisten, die Querlatte im Wege stand.

In Minute 31 war es Marvin Benefo, der nach Vorarbeit von Mike Manegold den SVO mit 1:0 in Führung brachte. Savarese hatte den Ausgleich des Aufsteigers buchstäblich auf dem Kopf, scheiterte aber an Redl (35.) und ein Schuss von Nico Melder strich knapp am SVO-Gehäuse vorbei. (45.). In der der Nachspielzeit von Durchgang eins bestrafte Christopher Wild eine grobe Nachlässigkeit in der SVO-Defensive mit dem alles in allem gerechten 1:1 Pausenstand.

Sechs Minuten waren nach dem Wechsel absolviert, dann donnerte Henri Scherer einen Freistoß zum 1:2 genau in den Winkel. Für FC-Schlussmann Felix Gerold gab es da nichts zu halten. Nur zwei Minuten danach hatte Mike Manegold nach einem Abwehrfehler der Gastgeber keine Mühe, das Spielgerät zum 1:3 über die Linie zu befördern (53.). Die Antwort der Gastgeber folgte aber nur drei weitere Minuten danach, als Wild nach Vorarbeit von Jung mit seinem zweiten Treffer zum 2:3 erfolgreich war. Es sollte für den SVO noch schlimmer kommen, denn in Minute 65 besorgte Nico Melder nach schöner Einzelaktion den 3:3 Ausgleich. Kurz darauf hatte Anes Vrazalica die erneute Gäste-Führung auf dem Fuß – sein Schuss landete aber nur auf der Oberkante der Latte. Danach hatte das gut leitende erst 18-jährige Schiedsrichter-Talent Christian Krapf mit den Zuschauern und Spielern ein Einsehen und bat zur verdienten zweiten Trinkpause. Auch danach ging es bei dieser verrückten Partie munter weiter. Der gerade erst eingewechselte Kareem Al Yahya beförderte den Abpraller nach einem Scherer-Schuss aus kurzer Distanz zum 3:4 über die Linie (76.). Dann war es Anes Vrazalica, der mit dem 3:5 nach Vorarbeit von Al Yahya die Weichen auf den zweiten Saisonsieg des SVO stellte (82.).

Am Freitag (19.30 Uhr) wartet mit dem FC Teningen ein weiterer Aufsteiger auf die Achertäler.

Fabian Himmel war nach dem Spielverlauf „fix und fertig“.

„Ich muss der Mannschaft heute ein Riesenkompliment machen. Wie sie sich heute gequält hat, das war Wahnsinn. Es war – glaube ich – die größte mentale Leistung von den Jungs seit ich in Oberachern bin. Wir waren körperlich bei diesen Temperaturen und nach dem Spiel am Mittwoch am absoluten Anschlag schon gut nach ner halben Stunde. Der Rest war purer Wille und Qual. Wir haben sehr bittere und auch unglückliche Gegentore bekommen. Der Körper wollte nach dem 3:3 eigentlich nicht mehr, aber der Geist, der wollte. Die Jungs haben sich den Sieg mit einer unglaublichen Willensleistung wirklich verdient.

Wir hatten heute einen guten Gegner, der frischer war als wir und uns bis an das Maximum gefordert hat. Aber das war wieder das Kämpferherz des SV Oberachern. Ich bin unfassbar stolz auf mein Team“, so der SVO-Coach.

 

1.FC Mühlhausen: Gerold, Melder (89. Jungbauer), Liebicher, Kilic, Wild (61. Neuberger), Kiermeier (79. Röther), Savarese (72. Wetzel), Jung, Huller, Schmid, Theres

SV Oberachern: Redl, Fritz (70. Al Yahya), Manegold, Güzelcoban, Gueddin (70. Hampp), Vrazalica, Weiß (85. Recht), Benefo, Meier (83. Sheron), Ludwig (70. Zwick), Scherer

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Christian Krapf (Mönsheim)

Tore: 0:1 Benefo (31.), 1:1 Wild (45.+2), 1:2 Scherer (51.), 1:3 Manegold (53.), 2:3 Wild (56.). 3:3 Melder (65.), 3:4 Al Yahya (76.), 3:5 Vrazalica (82.)

Gelb-Rot: Jung (FCM/90.+4)

 

RM

 

SBFV-Pokal 1. Runde 2026/2027

 

SV 08 Kuppenheim – SV Oberachern 3:2 (1:0)

Durch die 2:3 Niederlage beim Verbandsligisten SV 08 Kuppenheim kam für den zweifachen südbadische Pokalsieger (2022 und 2023) schon in Runde Eins das frühe Aus.

Die Zuschauer im Wörtel-Stadion sahen bei tropischen Temperaturen lange Zeit nur wenige echte Torraumszenen. Ein Schuss von Maxi Weiß strich über den Kasten von 08-Schlussmann Louis Manz (28.) und eine scharfe Hereingabe von Marvin Benefo fand keinen Abnehmer (32.).

Dann war es auf der anderen Seite ausgerechnet der Ex-Oberacherner Emanuele Giardini, der die Platzherren nach 35 Minuten mit 1:0 in Führung brachte. Der SVO wollte noch vor der Pause die Wende einleiten, doch Henri Scherer (40.), Luca Fritz (41.) und auch Maxi Weiß(43.) blieben bei ihren Aktionen glücklos.

Sieben Minuten nach dem Wechsel konnte Kuppenheims Leon Müller einen Konter zum 2:0 abschließen. Ein von Mike Manegold verwandelter Strafstoß zum 2:1 weckte nach einer Stunde neue Hoffnungen bei den Achertälern. Mit einem Dreifachwechsel setzte Fabian Himmel ein deutliches Zeichen. Der eingewechselte Anes Vrazalica war mit einer mustergültigen Einzelaktion Wegbereiter zum 2:2 Ausgleich durch Jan Burkart (68.). Vier Minuten später war das Glück auf Oberacherner Seite als die Latte die erneute Führung der Nullachter verhinderte.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit lag der Ball zwar zum dritten Mal im Gehäuse der Gastgeber, doch Schiedsrichter Schätzle erkannte zum Unmut der Gäste eine Abseitsstellung von Luca Fritz.

Dann war es in der letzten Minute der achtminütigen Nachspielzeit der Kuppenheimer Nikola Kandic, der die Pokalträume des SVO jäh beendete.

Am Sonntag ist für den SVO wieder der Oberliga-Alltag angesagt und da führt die Reise zum nordbadischen Aufsteiger 1. FC Mühlhausen.

 

SV 08 Kuppenheim: Manz, Schlegel, Tran, Bajusic, Giardini, Kwasniok, Mirkovic, Gündüz, Vögele, Buttermilch, Müller

SV Oberachern: Redl, Fritz, Sheron, Zwick, Manegold, Güzelcoban, Weiß, Hampp, Benefo, Burkart, Scherer

Schiedsrichter: Jürgen Schätzle (Schönwald)

Zuschauer: 500

Tore: 1:0 Giardini (35.), 2:0 Müller (52.), 2:1 Manegold (60.), 2:2 Burkart (68.), 3:2 Kandic (90.+8)

 

RM

 

 

 

 

 

SBFV-Pokal 1. Hauptrunde 2026/2027

SV 08 Kuppenheim – SV Oberachern, Mittwoch 18.00 Uhr

Den mehr als gelungenen Oberliga-Saisonstart mit dem überzeugenden 3:0 Erfolg über die hoch eingeschätzte zweite Mannschaft des Karlsruher SC musste der SV Oberachern mit der schweren Verletzung von Nico Huber teuer bezahlen. Kurz vor Schluss zog sich der Kapitän der Achertäler eine schwere Knieverletzung zu und droht monatelang auszufallen. „Natürlich haben wir noch etwas Hoffnung. Ich bin jetzt aber auch nicht überoptimistisch bis zur offiziellen Diagnose“, so Trainer Fabian Himmel mit sorgenvoller Miene.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt indes nur wenig, denn bereits am Mittwoch wartet mit dem Start in die SBFV-Pokalrunde 26/27 die erste englische Woche auf sein Team.

Nach dem unnötigen frühen Aus in der letzten Saison mit dem 3:5 nach Verlängerung beim SV Linx sind die Augen beim Pokalsieger von 2022 und 2023 wieder nach vorne gerichtet.

Den Auftakt bildet in Runde 1 die Partie beim Verbandsligisten SV 08 Kuppenheim, der 1978 zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Baden-Württemberg zählte und dieser insgesamt sechs Jahre lang angehörte.

„Der Sieg vom Freitag gibt uns zwar eine breite Brust, ist aber auch der falscheste Freund. Da wartet ein Knochenjob auf uns. Da gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und bereit sein für harte Arbeit und dreckige Wege“, betont Fabian Himmel, der die Reise ins traditionsreiche Wörtelstadion mit großem Respekt antritt. „.Wir sind die letzten drei Jahre zweimal gegen Verbandsligisten ausgeschieden. Das sind ja durchweg auch sehr gute Mannschaften, da kommst du mit nur 80-90% schnell ins Straucheln. Gerade Kuppenheim ist daheim ein richtig kniffliger Gegner“, so der SVO-Coach weiter.

 

RM

 

 

 

 

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – Karlsruher SC II 3:0 (2:0)

„Wir haben jetzt zweimal hier kein Tor geschossen, das regt mich schon ein wenig auf“, sagte der routinierte Coach des KSC Dietmar Blicker hinterher mit gefasster Stimme. Nach dem torlosen Remis zum Auftakt in der Vorsaison zog sein junges Team in der Neuauflage zum Saisonstart am Freitagabend mit 0:3 den Kürzeren.

Für den neuformierten SV Oberachern hingegen ein Start nach Maß in seine mittlerweile dreizehnte Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus.

Bereits nach knapp einer Viertelstunde stellte Luca Fritz die Weichen auf Sieg. Eine präzise Hereingabe von Neuzugang Mike Manegold beförderte Oberacherns Leistungsträger per Kopf zum 1:0 über die Linie. Für KSC-Keeper Ferdinand Gebert gab es da nichts zu halten.

Die Achertäler waren in der Folgezeit das spielbestimmende Team. Nach einem Lupfer von Kapitän Nico Huber scheiterte Maxi Weiß am gut reagierenden Gebert (16.) und Manegold verpasste eine scharfe Fritz-Hereingabe nur denkbar knapp (20.). Auch bei einem Schuss von Memo Güzelcoban war der KSC-Schlussmann zur Stelle (22.). Dann aber war es Noah Zwick, der eine präzise Güzelcoban-Flanke per Kopf zum vielumjubelten 2:0 ins KSC-Gehäuse beförderte (27.). „Bis zum ersten Tor war gegen einen guten Gegner noch alles in Ordnung, aber danach waren wir in der ersten Halbzeit in allen Spielphasen unterlegen. Beim zweiten Tor haben wir total gepennt“, grantelte KSC-Coach Dietmar Blicker. Kurz vor der Pause hätte es gar noch schlimmer für sein Team kommen können. Erst scheiterte Luca Fritz an Keeper Gebert – den Nachschuss setzte Henri Scherer aus guter Position denkbar knapp am Tor vorbei.

Nach dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Oskar Roeck fand die Zweitliga-Reserve zwar besser in die Partie, tat sich aber gegen die gut organisierte SVO-Defensive weiterhin ausgesprochen schwer. Auf der anderen Seite hatte Noah Zwick die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch nach klasse Zuspiel von Marvin Benefo klatschte sein Schuss nur an die Latte (61.). Es dauerte bis zu 68. Minute, dann kamen auch die Gäste zu ihrer ersten richtig dicken Möglichkeit. Der eingewechselte Julian Gerold, der in der Saison 24/25 auch schon das SVO-Trikot trug, scheiterte nach feiner Einzelleistung am glänzend reagierenden Mark Redl. „Wenn wir da das 2:1 machen hätten wir noch einen Punkt holen können“, so der KSC-Coach.

Dann folgte die Szene in der 83. Minute, die nicht nur Oberacherns Trainer Fabian Himmel große Sorgenfalten auf die Stirn trieb. Ohne Einwirkung seines Gegenspielers knickte SVO-Kapitän Huber beim Kampf um den Ball um und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz.

Den Schlusspunkt setzte Neuzugang Marvin Benefo, der nach Zuspiel von Jan Burkart zum 3:0 erfolgreich war (90.+4).

SVO-Coach Fabian Himmel, der hinterher erst einmal aufmunternde Worte an seinen verletzten Kapitän Nico Huber richtete, war mit dem Auftritt seiner Elf mehr als zufrieden: „Das war eine unglaublich aufopferungsvolle Leistung. Wenn noch vor der Halbzeit unser drittes Tor fällt, hätte sich auch keiner beschweren dürfen. Wir hatten heute einfach einen geilen Auftritt und auch das notwendige Quäntchen Glück“.

Am Sonntag führt die Reise des SVO zum Oberliga-Aufsteiger 1. FC Mühlhausen. Doch zuvor gastieren die Achertäler bereits am kommenden Mittwoch um 18.00 Uhr in der 1. Runde des SBFV-Pokals beim Verbandsligisten SV 08 Kuppenheim.

 

SV Oberachern: Redl, Fritz (82. Gjuraj), Sheron, Zwick, Manegold (72. Burkart), Güzelcoban (88. Ludwig), Gueddin (62. Hampp), Huber (85. Vrazalica), Weiß, Benefo, Scherer

KSC II: Gebert, Manai, Walz, Dettling (63. Zügel), Engel (63. Sür), Fetsch, Dühring (63. Gerold), Arbai, Behr, Puseljic (71. Schunck), Schmidt

Zuschauer: 1000

Schiedsrichter: Oskar Roeck (Rielasingen)

Tore: 1:0 Fritz (14.), 2:0 Zwick (27.), 3:0 Benefo (90.+4)

gelbe Karten: 3/2

Ecken: 4/6

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

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1. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27

SV Oberachern – Karlsruher SC U23

Freitag 07.08.2026, 19.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

Nach dem einjährigen Gastspiel in der Saison 12/13 und dem Wiederaufstieg 2015 steht der SV Oberachern vor seiner insgesamt dreizehnten Oberliga-Saison. Damit zählen die Achertäler zu den Dinos der aktuellen Liga. Nur der Traditionsclub SSV Reutlingen gehört seit der Saison 10/11 schon länger ununterbrochen dem Baden-Württembergischen Fußball-Oberhaus an.

Nach Rang 6 und der bisherigen Rekordpunktzahl 54 sind aber auch die Erwartungen im Umfeld einmal mehr gestiegen. Davon lässt man sich aber rund um den Oberacherner Waldsee nicht beirren – das große Saisonziel ist auch weiterhin nur der Klassenerhalt, den man aber möglichst früh unter Dach und Fach bringen will.

„Den personellen Umbruch haben wir bis dato sehr gut hinbekommen. Das liegt aber vor allem an den Jungs. Die neuen Spieler bringen sich menschlich wie sportlich mit 110% ein und unsere alte Rasselbande hat einfach ein großes Herz. Das klappt dann auf und neben dem Platz sehr schnell“, betont ein rundum zufriedener Fabian Himmel vor dem Start in seine sechste Saison als SVO-Chefcoach.

Zum Auftakt gastiert am Freitagabend die U23 des KSC am Waldsee und da werden bei vielen Fans auch gleich wieder Erinnerungen an die letzte Saison wach. Auch da gab die Elf von Dietmar Blicker zum ersten Heimspiel ihre Visitenkarte in Oberachern ab. 1000 Zuschauer waren Zeuge einer zwar torlosen Partie, die aber auf höchstem Niveau stand und auch 4:4 hätte enden können.

Oberacherrns Coach verrät größten Respekt vor dem Vorjahreszehnten. „Der KSC hat sich hochklassig verstärkt und gehört auch ohne die drei bis vier Profis, die immer hinzu gezogen werden, zu den besten Kadern der Spielklasse. Dazu kommt, dass sie mit Didi Blicker den aus meiner Sicht besten Trainer der Oberliga haben. Ich gehe davon aus, dass der KSC diese Saison ganz weit oben landet und entweder diese oder nächste Saison auch in Richtung Regionalliga weiterzieht. Positiv ist, dass wir gegen dieses Kaliber ohne jeden Druck in die Saison starten können. Klar ist auch, unsere Vorbereitung war sehr gut, wir brennen auf den Start und wir wollen dem KSC weh tun! Ich traue meiner Mannschaft mit den Fans im Rücken eine Überraschung zu“.

Zehnmal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Keine guten Erinnerungen hat man dabei an das erste Aufeinandertreffen. Am 21. September 2013 zog man nach Toren von Patrick Dulleck (2), André Walica und Nico Charrier vor über 700 Zuschauern mit 0:4 den Kürzeren gegen die Elf des damaligen Trainers Joe Zinnbauer.

Offen ist am Freitagabend noch der Einsatz der angeschlagenen Silas Meier (Knie) und Luca Fritz (muskuläre Probleme). Für Jakob Weißer, neben Jakob Distelzweig und Noah Hampp einer von insgesamt drei Ex-KSC-Akteuren, ist die Saison nach seinem Kreuzbandriss, den er sich schon zum Trainingsauftakt zugezogen hat, leider fast schon zu Ende.

RM

 

Oberligauftakt Saison 2026/2027

🔥 Derbykracher zum Saisonauftakt! 🔥

Endlich rollt der Ball wieder! Die Saison 2026/2027 startet – und das direkt mit einem echten Highlight. Am Freitagabend empfängt der SV Oberachern die U23 des Karlsruher SC zum ersten Oberliga-Spiel der neuen Runde.

💙🤍
Flutlicht
Derby
Saisoneröffnung

Besser kann eine neue Spielzeit kaum beginnen!

Unsere Mannschaft ist bereit, gemeinsam mit euch die ersten Punkte der Saison einzufahren. Jetzt zählt jede Stimme von den Rängen – macht das Waldseestadion zur Festung und unterstützt den SVO lautstark über 90 Minuten!

📅 Freitag, 07. August
🕢 19:30 Uhr
📍 Waldseestadion Oberachern
⚽ SV Oberachern 🆚 Karlsruher SC II

📺 Live dabei:
Wer nicht vor Ort sein kann, kann die Partie live auf Staige.tv verfolgen.

Einen Liveticker bieten wir außerdem über Fußball.de und FuPa an.

💙 Gemeinsam in die neue Saison – gemeinsam für den SVO!
Wir freuen uns auf eure Unterstützung! 🔥

Testspiel

SV Oberachern – FC Auggen 4:0 (1:0)

Im letzten Testspiel vor dem Start in seine mittlerweile dreizehnte Oberliga-Saison behielt der SV Oberachern mit 4:0 über den Verbandsligisten FC Auggen die Oberhand.

Dabei fiel der Sieg gegen die keinesfalls enttäuschenden Gäste am Ende aber um ein oder zwei Tore zu hoch aus.

Die Gastgeber besaßen zwar über weite Strecken weitaus mehr Ballbesitz, doch das Team aus dem Markgräflerland konnte sich einige gute Möglichkeiten erspielen. Bereits nach 7 Minuten scheiterte Thai Bao Nguyen aus kürzester Distanz an SVO-Keeper Mark Redl und kurz darauf Jonathan Dischinger am Pfosten.

Auf der anderen Seite verhinderte Stefan Lauer gegen Mike Manegold die Oberacherner Führung (10.). Nach gut einer halben Stunde war Auggens Schlussmann aber machtlos. Erst landete ein Kopfball von Luca Fritz nur am Pfosten, den Abpraller drückte SVO-Kapitän Nico Huber zum 1:0 Pausenstand über die Linie.

Kurz nach dem Seitenwechsel verhinderte Mark Redl mit einer Glanzparade nach einem Freistoß von Jonathan Ehret den möglichen Ausgleich. Dann war der eingewechselte Noah Hampp mit einem feinen Lupfer über Keeper Lauer zum 2:0 erfolgreich (58.). Den möglichen Anschlusstreffer hatte Jonathan Ehret auf dem Fuß, scheiterte aber erneut an Redl (67.). In Minute 81 erzielte Mus Gjuraj nach Flanke von Jan Burkart den dritten SVO-Treffer. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Burkart in der Nachspielzeit per Kopf nach Vorarbeit von Memo Güzelcoban.

Zum mit Spannung erwarteten Oberliga-Start gastiert am kommenden Freitag die U23 des Karlsruher SC im Waldseestadion (Spielbeginn 19.30 Uhr).

RM