Kreisliga A, Staffel Süd
SV Leiberstung – SV Oberachern II 1:2 (0:2)
Nach den beiden Derby-Niederlagen in Sasbachwalden und bei der SG Lauf/Obersasbach fand die zweite Mannschaft des SV Oberachern wieder zurück in die Erfolgsspur.
„Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten wir spielerisch gute Ansätze und überzeugten mit sehenswerten Kombinationen. Meine junge Mannschaft setzte den Matchplan von Beginn an sehr gut um und brachte sowohl die taktischen Vorgaben als auch die nötige kämpferische Einstellung auf den Platz. Mit einem starken Mo Ibrahim in der Innenverteidigung besaßen wir spielerisch die Oberhand. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse erspielten wir uns durch unsere mutige Spielweise einige gefährliche Angriffe“, so ein rundum zufriedener SVO-Coach Valentin Siefermann nach dem fünften Saisonsieg.
Bereits nach zehn Minuten war es Mohamed Camara, der das Leder im Anschluss an eine Ecke von Adrian Kamelski per Direktabnahme zum 0:1 ins lange Eck beförderte. Nur drei Minuten nach der Führung scheiterte Kevin Lorenz per Kopf nach einer Kamelski-Hereingabe am Leiberstunger Pfosten. In Minute 23 war Atakaan Kökten Wegbereiter zum 0:2. Nach klugem Zuspiel hatte Kamelski keine Mühe, den Ball an SVL-Keeper Florin Zemmrich vorbei ins Netz zu schieben.
Die Gastgeber versuchten danach, mit hoher Zweikampfintensität zurück ins Spiel zu finden. In der 40. Minute verfehlte Robin Zweigle mit einem Schuss aus spitzem Winkel nur knapp sein Ziel. Es war bis dahin die einzig richtig gefährliche Aktion des SVL. So ging es mit einer verdienten 2:0 Führung in die Pause.
Im zweiten Durchgang warf Leiberstung alles nach vorne und agierte dabei überwiegend mit langen Bällen. In der 58. Minute gelang Leon Höll nach einem Freistoß, den Oberacherns ansonsten guter Schlussmann Sebastian Ruf nur nach vorne abklatschen konnte, der Anschlusstreffer zum 1:2. Leiberstung entwickelte danach zwar viel Druck – richtig gefährlich für Oberacherns Defensive wurde es aber nur ganz selten.
So blieb es bis zum Schluss beim dritten SVO-Dreier auf fremdem Terrain, der aufgrund der starken ersten Hälfte am Ende auch verdient war.
RM








