Kreisliga A, Staffel Süd
FC Germania Schwarzach – SV Oberachern 2, Sonntag 15.00 Uhr
Durch die beiden standesgemäßen Erfolge von Meister Varnhalt (69 Punkte) und Vize Kappelrodeck-Waldulm (68) am letzten Spieltag der vergangenen Saison blieb der zweiten Mannschaft des SV Oberachern trotz des souveränen 2:0 Erfolgs beim SC Eisental am Ende nur der undankbare dritte Rang.
Eine Saison mit 67 Punkten abzuschließen ist zwar eine starke Leistung, bitter ist aber, dass am Ende lediglich ein Punkt auf Platz 2 fehlte und nur zwei Punkte auf Platz 1. Auf Platz 4 wiederum klaffte eine Lücke von 13 Punkten. Auch die Tatsache, dass man an 20 von 30 Spieltagen Tabellenführer war und an weiteren fünf Spieltagen Zweiter, machte den 3. Platz für den SVO am Ende aber doch schwer erträglich.
Eigentlich wollte man in der kommenden Saison einen neuen Anlauf unternehmen, doch jetzt gilt es in erster Linie einmal, frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern, um sich danach weitere Ziele setzen zu können.
Viele Akteure, darunter einige Leistungsträger, haben den SVO verlassen, um höherklassig ihr Glück zu versuchen. Auch Trainer Hannes Maier stellte sein Amt zur Verfügung.
Keine leichte Aufgabe also für den neuen Coach Valentin Siefermann, der in der letzten Saison noch die Fußballschuhe für den FC Ottenhöfen schnürte.
„Die Liga hat durch gleich vier namhafte Bezirksliga Absteiger enorm an Qualität gewonnen. Daher gilt für uns primär, die neuen jungen Spieler zügig zu integrieren und aus dem Kader eine funktionierende Einheit zu formen. Wir müssen also fleißig arbeiten und die eigenen Hausaufgaben erledigen, um dem Abstiegskampf entgehen zu können“, betont Siefermann, der zwar mit großer Vorfreude auf die neue Saison blickt, sich der Schwere der Aufgabe aber vollauf bewusst ist. „Diese Abgänge adäquat durch Jugendspieler zu kompensieren ist nahezu unmöglich und wird uns in der kommenden Spielzeit vor eine große Herausforderung stellen“, so der SVO-Coach.
Die Testspiele verliefen zwar nicht immer nach seinen Erwartungen – der Verlauf der Trainingseinheiten stimmt ihn aber durchweg positiv. „Besonders freut mich die dabei zusätzliche Unterstützung an der Seitenlinie durch Jens Hellmann. Wir ergänzen uns super, Jens bringt nochmal viel Erfahrung und frischen Wind in die Truppe, den wir gut gebrauchen können“.
Jetzt gilt es, in der Liga Farbe zu bekennen. Zum Auftakt wartet mit dem Gastspiel beim Vorjahres-6. in Schwarzach gleich ein dicker Brocken auf sein junges Team. In der vergangenen Saison konnte der zweite Anzug des SVO noch beide Male die Oberhand behalten – bei der Neuauflage wäre man jetzt aber bereits mit einem Remis vollauf zufrieden.
„Schwarzach ist eine eingeschworene kompakte Truppe, die schwer zu bespielen ist. Wir möchten als Mannschaft geschlossen auftreten und etwas Zählbares mitnehmen, ich erwarte ein umkämpftes Spiel bei dem die Tagesform entscheiden wird“, so Valentin Siefermann, der dabei aber verletzungs- bzw. urlaubsbedingt auf zahlreiche Akteure verzichten muss.
RM








