Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg, Samstag 15.30 Uhr

Nach dem ganz schwachen Auftritt beim 1:4 daheim gegen Backnang machte der SV Oberachern mit dem 2:0 in Pforzheim und dem 2:0 in Villingen mächtig auf sich aufmerksam. Mit jetzt 21 Zählern auf dem Konto schafften die Achertäler damit in der Oberliga-Tabelle den Sprung auf Rang 7.  Das hat uns definitiv einige Bonuszähler aufs Punktekonto gebracht. Pforzheim und Villingen sind ja nicht nur Top-Teams, sondern auch zwei Mannschaften, die mit ihrem Kader und ihrer Infrastruktur ohne jeden Zweifel auf Regionalliga-Niveau unterwegs sind. Davon sind wir sehr weit weg“, betont Oberacherns Coach Fabian Himmel, denn sein Saisonziel ist und bleibt der Klassenerhalt.

Nach den beiden Auswärtspartien gilt es für sein Team nun wieder daheim Farbe zu bekennen. Mit dem FV Ravensburg gastiert aber ein unbequemer Gegner im Waldseestadion, der auswärts bislang nur einmal den Kürzeren zog. Die Bilanz gegen die Oberschwaben ist dabei ausbaufähig. Vierzehnmal standen sich beide bislang in der Oberliga gegenüber. Nur dreimal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten. Beim letzten Aufeinandertreffen im März sah man lange wie der Sieger aus, dann sorgte Goalgetter Daniel Schachtschneider, der wegen einer Schulterverletzung derzeit schmerzlich vermisst wird, für den 1:1 Endstand.

Zuletzt kassierte die Elf von Trainer Tobias Flitsch, der zu Saisonbeginn das schwere Erbe von Steffen Wohlfahrt angetreten hat, auf eigenem Terrain zwar eine herbe 0:4 Klatsche gegen Pforzheim, doch davon will sich Fabian Himmel nicht blenden lassen:  Unsere Bilanz gegen den FV Ravensburg war in den letzten Jahren sehr bescheiden. Das spricht einerseits für die hohe Qualität unserer Gäste, andererseits ist es für uns eine große Motivation, diesen Trend auf heimischem Terrain zu brechen. Wichtiger als das Ergebnis ist mir ein aggressiver und mutiger Auftritt unserer Jungs. Wir haben in Oberachern herausragende Fans, die uns jedes Wochenende anfeuern und bei jedem Spiel unterstützen. Sie verdienen es, dass wir uns den Allerwertesten für sie aufreißen“.

Personell wird es gegenüber der letzten Partie in Villingen keine Veränderungen geben.

 

RM