Oberliga Baden-Württemberg
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6. Spieltag
Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2026/27
SSV Reutlingen 1905 – SV Oberachern
Mittwoch 09.09.2026, 19.30 Uhr
Kreuzeiche-Stadion
Reutlingen
Mit vier Siegen startete der SV Oberachern in sein mittlerweile 13. Oberligajahr. Dann aber war es am letzten Samstag der FC 08 Villingen, der den fast schon beängstigenden Höhenflug der Achertäler beendete, weil er einen Fehler des SVO in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem 0:1 gnadenlos bestrafte. „Unsere Wahnsinns-Serie ist zwar gerissen, der Traumstart bleibt aber bestehen. Daran ändert auch diese unnötige Niederlage nichts: 12 Punkte nach fünf Spielen sind eine Ansage. Ich glaube auch nicht, dass das Spiel die Köpfe zu sehr belastet, weil wir es ja 91 Minuten lang wirklich prima und leidenschaftlich gemacht haben. Die letzte Aktion ist wie sie ist, das haben wir kurz aufgearbeitet und jetzt geht es weiter“, so Oberacherns Coach mit breiter Brust.
Jetzt führt die Reise seines SVO in die traditionsreiche Reutlinger Kreuzeiche-Arena und da hängen die Trauben besonders hoch.
22-mal standen sich beide schon im baden-württembergischen Oberhaus gegenüber – 5-mal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten. Bei ihrem letzten Gastspiel vor gut einem halben Jahr mussten die Achertäler mit 0:1 den Kürzeren ziehen.
Thomas Herbst, der zu Beginn des Jahres Ex-VfB-Profi Alexander Strehmel auf der Trainerbank des SSV Reutlingen ablöste, will mit seinem Team nach der verpatzten letzten Saison wieder an bessere Zeiten anknüpfen.
Bislang hätte es auch nicht besser laufen können für den Dino der Oberliga, der in seiner nun schon 33. Saison im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus seine ersten fünf Partien allesamt für sich entscheiden konnte und somit auch zurecht in der Tabelle ganz oben steht.
Mit den beiden Routiniers Marcel Sökler (35) und Konstantinos Markopoulos (34) verfügt sein Team über zwei der torgefährlichsten Angreifer der Liga.
Für SVO-Coach Fabian Himmel ist der SSV „ohne wenn und aber die stärkste Mannschaft der Liga“. „Sie haben sich wirklich aus der gesamten Liga die besten Spieler geholt und den Kader mit gestanden Regionalliga-Spielern unterfüttert. Alles andere als Platz Eins wäre für mich eine große Überraschung, zumal echte mögliche Konkurrenten eher wackelig gestartet sind. Wir fahren ohne Druck dahin und können befreit aufspielen. Jeden Zähler den wir dort stibitzen, könnten wir auf der Heimfahrt richtig feiern“.
Personell wird es im Kader keine Veränderungen geben. Neben Kapitän Nico Huber (Muskelriss im Knie), Jakob Weißer (Kreuzbandriss) und Mohamed Ibrahim (Meniskus-Riss) muss Coach Himmel auch noch einige Wochen auf Noa Bauer (Zehenbruch) verzichten. Ansonsten stehen ihm alle weiteren Akteure zur Verfügung.
RM







