Oberliga Baden-Württemberg

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28. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

FV Ravensburg – SV Oberachern

Samstag 18.04.2026, 15.30 Uhr

CTEAM-Arena

Ravensburg

Nach dem 3:0 gegen Denzlingen ist der Klassenerhalt des SV Oberachern so gut wie in trockenen Tüchern – ein Abstieg wäre selbst bei sechs Absteigern nur noch theoretisch möglich.

„Wir sind nächstes Jahr – egal was passiert – Oberligist, darauf können wir als Verein sehr stolz sein. Gerade mit den brutalen Verletzungsrückschlägen in der Hinrunde war das so nicht erwartbar. Ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft, auch an die verletzten Spieler, die trotz der schwierigen Situation unfassbar zum Erfolg beigetragen haben“, betont Chef-Coach Fabian Himmel mit breiter Brust.

Jetzt führt die Reise des Tabellenfünften (44 Punkte) zum FV Ravensburg (6./43), der sich im Nachholspiel am Mittwochabend gegen den souveränen Zweiten VfR Mannheim ein beachtliches 1:1 erkämpfen konnte. Schon 21-mal standen sich beide im Baden-Württembergischen Oberhaus gegenüber – nur viermal konnte der SVO dabei die Oberhand behalten. Im Hinspiel mussten die Achertäler zwar eine 0:1 Niederlage hinnehmen, aber den letzten Auftritt in der cteam-Arena in Ravensburg hat man noch gut in Erinnerung. Fast auf den Tag genau vor einem Jahre durfte man durch einen Treffer von Maxi Weiß einen 1:0 Erfolg feiern.

Mit Felix Schäch und Nikolas Jann, im Hinspiel noch der Ravensburger Sieg-Torschütze, fehlen der Elf von Rahman Soyudogru zwar seit Wochen zwei wichtige Schlüsselspieler, aber mit einem Dreier könnte man am SVO in der Tabelle vorbeiziehen.

Oberacherns Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem Verein aus der berühmten Spielestadt. „Viele wissen gar nicht, über welche enormen wirtschaftlichen aber auch sportlichen Möglichkeiten der FV Ravensburg verfügt. Das ist ein Verein, der in den nächsten ein bis zwei Jahren schon fast zwangsläufig um den Aufstieg mitreden wird, auch wenn die letzten Jahre unerklärlicherweise eher im letzten Drittel der Tabelle stattgefunden haben. Ravensburg hat eine klasse Infrastruktur, finanzielle Power und herausragende Einzelspieler in den Reihen. Da unterscheiden sie sich schon gewaltig von uns. Wir werden diese enorm knifflige Aufgabe nur über eine herausragende Mannschaftsleistung lösen können“.

Mit seiner Elf will der ehrgeizige Coach „bis zum Schluss „auf alle Fälle unter den Top 7 bleiben“. „Wir haben uns die beiden Top-Spiele in Ravensburg und am kommenden Freitagabend daheim gegen Nöttingen über die ganze Saison hinweg erarbeitet. Da wollen wir alles rausfeuern, es aber auch wirklich genießen und mit viel Freude am Spiel an die Sache herangehen“, so Himmel weiter.

Auf seine Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) muss er zwar weiterhin verzichten, dafür kehrt Silas Meier nach überstandenem Bänderriss in der Schulter und langer Pause wieder in den Kader zurück. Noch offen ist der Einsatz seines etatmäßigen Kapitäns Nico Huber. Memo Güzelcoban sieht Vaterfreuden entgegen und steht am Samstag nicht zur Verfügung.

RM