Kreisliga A, Staffel Süd

FSV Kappelrodeck-Waldulm – SV Oberachern II 3:1 (3:0)

„Ich bin tief enttäuscht über diese Niederlage. Es hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die mit mehr Erfahrung. Über weite Strecken war es ein Spiel auf ein Tor, aber Kappelrodeck hat in der ersten Halbzeit aus sehr wenigen Möglichkeiten drei Tore gemacht. In dieser Phase haben wir uns wie eine Schülermannschaft präsentiert – zweikampfschwach und anfällig bei Standards“, sagte Oberacherns frustrierter Coach Hannes Maier nach der völlig unnötigen 3:1 Derby-Niederlage, die zwei Spieltage vor Rundenschluss den erhofften Aufstieg kosten könnte. Dabei betrug das Durchschnittsalter seiner Elf gerade einmal 20,2 Jahre.
Bereits zur Pause lag seine blutjunge Elf nach zum Teil katastrophalem Abwehrverhalten nach Toren von Gino Lamm (18.), Henrikas Lenartas (23.) und Paul Jülg (45.+3) fast schon aussichtslos in Rückstand.
Der Anschlusstreffer von Adrian Kamelski (47.) weckte noch einmal Hoffnung im vorderen Achertal. „Trotz zahlreicher Großchancen verpassten wir ein weiteres schnelles Tor. Die aktuell mangelhafte Chancenauswertung ist einer der Gründe für diese Niederlage. Auch einige unserer Leistungsträger sind überhaupt nicht oder viel zu spät ins Spiel gekommen. Kappelrodeck brachte mit einfachen Mitteln und unkonventionellem Fußball die Führung über die Zeit. Ich bin auch tief enttäuscht, dass wir in den entscheidenden Spielen der Saison keine Unterstützung von spielberechtigten Akteuren aus Team 1 bekommen haben. Nur mit Jugendlichkeit reicht es am Ende dann halt leider nicht gegen die Spitzenteams der Liga“, so Hannes Maier nach der zweiten Auswärtsniederlage seines SVO.

RM