Oberliga Baden-Württemberg

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29. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FC Nöttingen

Freitag 24.04.2026, 19.00 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Hopp oder top hieß es bislang bei den Auswärtsspielen des Tabellenfünften SV Oberachern. Nach zuvor sieben Erfolgen und sechs Niederlagen in der Fremde endete die Partie am vergangenen Samstag beim Tabellennachbarn FV Ravensburg mit einem 2:2. Dabei war am Ende eigentlich mehr drin, als “nur“ ein Zähler. „Mit einem Punkt in Ravensburg kann man als SVO immer leben, aber wir hätten das Spiel gewinnen müssen, die Jungs waren wirklich gut“, sagte Fabian Himmel mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Der Klassenerhalt seines SVO ist mit stolzen 45 Zählern in trockenen Tüchern und das bereits sechs Spieltage vor Ende der mittlerweile zwölften Saison im Baden-Württembergischen Oberhaus. „Unser Ziel ist es jetzt, in den Top 6 zu bleiben. Das wird vermutlich nur mit 50 Punkten möglich sein. Am Ende sagen zu können, dass man im vorderen Drittel abgeschlossen hat, das wäre für den SVO schon wieder eine gigantische Saison“, so der ehrgeizige SVO-Coach.

Am Freitagabend gastiert der Tabellen-4. FC Nöttingen im Waldseestadion, der mit bereits 70 Saisontoren die schussgewaltigste Offensive der Liga in ihren Reihen hat. 43 Tore davon gehen dabei alleine auf das Konto des Trios Tasos Leonidis (18), Salvatore Catanzaro (14) und Matej Mijic (11).

Nach verhaltenem Start – am fünften Spieltag lagen die Nordbadener noch am Tabellenende – fand die Elf von Dennis Will, der zu Saisonbeginn Dirk Rohde als Chef-Coach ablöste, immer besser in die Gänge. Daran ändert auch die jüngste 0:2 Heimniederlage gegen Pforzheim nur wenig.

SVO-Coach Fabian Himmel verrät großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Nöttingen bietet einen guten Ballbesitzfußball an. Sie haben technisch starke und enorme abschlusseffiziente Spieler in ihren Reihen. Ihre Offensive gehört ins oberste Regal – das ist Fakt. Eine Mannschaft, die kaum Möglichkeiten braucht. Wir werden gegen den Ball unser A-Game auspacken müssen und enorm gierig und griffig sein. Dass wir Nöttingen immer weh tun können, haben wir in den vergangenen Jahren, aber auch schon diese Saison bewiesen“.

Bereits 20-mal standen sich beide in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz spricht dabei leicht für den SVO (9S-3U-8N). Im Hinspiel durften die Achertäler einen am Ende nicht unverdienten 2:1 Erfolg feiern.

Bis auf seine Langzeitverletzten Marvin Ludwig und Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) kann der SVO nach langer Zeit wieder einmal “fast“ aus dem Vollen schöpfen.

 

RM