Kreisliga A, Staffel Süd
FC Varnhalt – SV Oberachern II 1:0 (0:0)
In seinem 13. Auswärtsspiel musste die zweite Mannschaft des SV Oberachern ihre erste Niederlage hinnehmen und das ausgerechnet beim bisherigen Tabellen-3. FC Varnhalt gegen den man schon im Hinspiel eine bittere 0:4 Pleite kassierte. Die Achertäler bleiben mit 58 Punkten zwar weiterhin an der Spitze, profitierten dabei aber vom Ausrutscher des FSV Kappelrodeck-Waldulm, der sich mit dem Vierten SV Bühlertal 2 die Punkte teilen musste.
In Durchgang eins sahen die Besucher lange Zeit eine zähe Partie ohne große Höhepunkte. Die zuletzt nicht immer sichere SVO-Defensive stand gut und ließ bis eine Minute vor dem Pausenpfiff nur wenig zu. Dann hatte Jens Wartmann nach einem Stellungsfehler des ansonsten zuverlässigen Pius Tisch freie Bahn, setzte das Leder aber über den SVO-Kasten. Im Gegenzug konnte FC-Keeper Julius Haug einen Schuss von Oberacherns Goalgetter Joshua Seibert ohne Probleme entschärfen.
Nach dem Wechsel nahm die Partie dann endlich auch etwas an Fahrt auf. Nach einem Foul von SVO-Kapitän Tim Karcher an Wartmann zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt (68.). Den fälligen Strafstoß konnte Oberacherns Schlussmann Tim Seiterich aber glänzend parieren. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Mustaf Asllani nach Vorarbeit von Marcel Pfening das 0:1 auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aber aus kurzer Distanz Zentimeter über den Kasten. Dann folgte die spielentscheidende 85. Minute. Der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Haug vollendete einen schnellen Angriff der Gastgeber mit einem präzisen Schuss in den Winkel zum 1:0 Endstand. Damit schob sich der FC Varnhalt mit jetzt nur noch einem Punkt Rückstand auf den SVO auf Relegationsplatz zwei.
„Sehr ärgerlich für uns, ein Punkt wäre verdient gewesen“, betonte Oberacherns Coach Hannes Maier hinterher. Dabei hat er seinen optimistischen Blick schon auf das Restprogramm gerichtet: „Letztendlich haben wir tabellarisch trotzdem noch alles in eigener Hand. Das Feld ist nur noch enger zusammengerückt. Es gilt jetzt, diese Niederlage schnellst möglich abzuschütteln und positiv nach vorne zu blicken. Die Rechnung ist einfach: schaffen wir es, aus den letzten 4 Spielen die volle Ausbeute zu holen, steigen wir auf“.
RM








