… hinter den Kulissen …

Anton Armbruster war lange Zeit eine prägende Figur beim SV Oberachern. Als ehemaliger Trainer brachte er nicht nur fachliches Know-how, sondern auch eine tiefe Verbundenheit zum Verein mit. Nach seiner aktiven Trainerlaufbahn übernahm er die Verantwortung für die Ballspendenaktion des Vereins.
Anton Armbruster ist der zuverlässige Anker für die Ballspende beim SV Oberachern – von der Trainerzeit bis zur verantwortungsvollen Spendenkoordination aus Leidenschaft für den Verein!

Vielen Dank Anton für dein Engagement für deinen SVO – auch 2026 wieder am Ball!!

Mit Anton Armbruster als Ansprechpartner in Sachen Ballspende bleibt der SV Oberachern auf einem stabilen Kurs und stärkt die Gemeinschaft rund um den Verein.

Der Verein freut sich über jede Unterstützung – ob groß oder klein.

Frohe Weihnachten

Liebe Freunde, Bekannte, Fans und Vereinsmitglieder des SV Oberachern,
wir blicken auf ein spannendes Jahr zurück und möchten uns herzlich bei euch für eure Unterstützung und Begeisterung bedanken.
Ob auf oder neben dem Platz, eure Energie und Treue machen unseren Verein zu etwas ganz Besonderem.
In dieser festlichen Zeit wünschen wir euch und euren Familien frohe, besinnliche Feiertage.
Möge das neue Jahr euch Glück, Gesundheit und viele spannende Momente bringen – sowohl im Sport als auch im Leben.

Lasst uns auch im kommenden Jahr gemeinsam durchstarten und den SV Oberachern weiter nach vorne bringen!

Mit sportlichen Grüßen,
Euer SV Oberachern Team

Vertragsverlängerung

SVO verlängert mit Gueddin


Der SV Oberachern hat den auslaufenden Vertrag mit Rachid Gueddin verlängert. 2021 wechselte Gueddin vom SC Lahr zum SV Oberachern. Er lief für den SVO in 134 Oberligaspielen auf und konnte 5 Treffer erzielen. Hinzu kommen 2 SBFV-Pokalsiege und 2 Einsätze im DFB-Pokal.
„Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl beim SV Oberachern. Im ganzen Verein spürt man den großen Einsatz und den Willen sich stetig weiter zu entwickeln vom Trainerteam über die Spieler bis ins Umfeld. Das passt sehr gut zu meiner Einstellung. Die Mannschaft ist sehr motiviert und hat den Anspruch mehr zu erreichen. Zudem wird man hier nicht nur im Verein, sondern auch von den Zuschauern und Unterstützern immer positiv begleitet und unterstützt. Dafür bin ich dankbar und möchte das mit guten Leistungen zurückgeben.“, äußert sich Gueddin zu seiner Vertragsunterschrift.
Cheftrainer Fabian Himmel zeigt sich sehr zufrieden mit Gueddin und seiner Vertragsverlängerung: „Rachid spielt sein bisher bestes Jahr beim SVO. Sehr konstant und mit Ball am Fuss ohne Frage ein Unterschiedsspieler auf diesem Niveau. Rachid hat dieses Jahr bewiesen, dass er bereit ist noch mehr Verantwortung zu übernehmen und dass er ein Team in heißen Phasen auch mal tragen kann. Dass ein Spieler aus der Bezirksliga so eine große Karriere hinzimmert ist ein schöner Beleg, welchen besonderen Wege Kicker in Oberachern gehen können. Rachid ist mit seiner „Geschichte“ auch ein Vorbild für viele Talente in der Region.“

 

@Rachid, schön dass du bei uns bleibst

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern II 1:4 (1:1)

Mit einem am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1 beim Tabellen-13. Lichtenau/Scherzheim bleibt die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf fremdem Terrain weiter ungeschlagen.

Nach knapp 20 Minuten brachte Joshua Seibert seine Farben erstmals in Führung. SG Keeper Stephan Sick konnte den Schuss des SVO-Goalgetters (14 Saisontore) zwar noch parieren – den Abpraller drückte Seibert aber zum 0:1 über die Linie. Kurz zuvor scheiterte SG-Kapitän Thilo Schulmeister an Oberacherns Schlussmann Tim Seiterich, der zur Ecke klären konnte.

Bis zur Pause taten sich die Achertäler vor allem im Spielaufbau ausgesprochen schwer. In Minute 44 traf Aaron Herbst zum zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdienten 1:1 Ausgleich.

In Durchgang zwei fand das junge SVO-Team wieder zu alter Stärke zurück und konnte sich zahlreiche gute Möglichkeiten erspielen. „Man of the match“, war für Coach Hannes Maier, der eingewechselte Maja Sanneh, der nach seiner Einwechslung das Offensivspiel enorm belebte und den SVO mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 auf die Siegerstraße brachte (77.). Zwei Minuten später war Sanneh der Ausgangspunkt der Vorentscheidung. Nach einem tollen Dribbling aus der eigenen Hälfte landete der Ball bei Seibert, der SG-Keeper-Sick aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ. Den Schlusspunkt zum 4:1 Auswärtssieg setzte schließlich Enrico Schabert mit dem 4:1 (83.)

„Ich bin erleichtert, dass wir auf Grund einer starken zweiten Halbzeit nochmal drei ganze wichtige Punkte geholt haben. Mit 33 Punkten – punktgleich mit dem Ersten Eisental und dem Zweiten Bühlertal 2 – haben wir nun eine gute Basis geschaffen, um in der Rückrunde voll anzugreifen und im Aufstiegsrennen kräftig mitzumischen“, bilanzierte ein zufriedener Trainer Hannes Maier, der sich vor allem über die starken Leistungen der in Team 2 debütierenden A-Junioren Laurent Dauti und Luciano Freckhaus und des eminent fleißigen Nick Schabert freute.

 

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SG Lichtenau/Scherzheim – SV Oberachern 2, Sonntag 14.30 Uhr

Zum Jahresabschluss führt die Reise der auswärts noch ungeschlagenen Achertäler zur SG Lichtenau/Scherzheim, die zuletzt mit einem beeindruckenden 7:0 beim SV Mösbach auf sich aufmerksam machte. „Unser Gegner ist dieses Jahr eine „Wundertüte“ und sicherlich mit höheren Ambitionen in die Saison gestartet, als es Platz 13 derzeit ausdrückt“, mahnt Hannes Maier. Die Ausgangslage in diesem Nachholspiel ist dabei für den SVO-Coach recht einfach: „Wir wollen unbedingt nochmal drei Punkte holen bevor wir uns zwei Monate in die verdiente Winterpause verabschieden. Dann wären wir punktgleich mit dem derzeitigen Tabellenführer Eisental und hätten eine super Ausgangslage für die Rückrunde“.

Nach den enttäuschenden Leistungen in den letzten beiden Spielen erwarten aber auch die treuen Fans eine  deutliche Leistungssteigerung. Die junge SVO-Elf hat zwar stets viel Ballbesitz, neigt aber dazu „in Schönheit zu sterben“ und „brotlos“ zu agieren, statt das Spiel schnell zu machen, den Gegner ins Laufen zu bringen und sich Chancen herauszuspielen.

„Wir hatten eine super Trainingswoche. Dadurch, dass Team1 sowie die A-Junioren bereits in der Winterpause sind, hatte ich am Dienstag 22 Spieler auf dem Platz. Am Sonntag werden definitiv auch drei Akteure aus dem A-Junioren-Team im Kader sein. Dabei schließe ich das ein oder andere Startelf-Debüt nicht aus“, betont Coach Maier voller Zuversicht.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen 1:1 (0:1))

Die zweite Mannschaft des SV Oberachern findet auf eigenem Terrain einfach keinen festen Boden mehr unter den Füßen. Die auswärts noch ungeschlagenen Achertäler standen gegen das noch sieglose Schlusslicht kurz vor der vierten Heimniederlage. Dann war es Nick Schabert, der in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem Freistoß aus halbrechter Position wenigstens noch einen Punkt rettete.

„Wir schaffen es im Moment einfach nicht gegen tiefstehende Gegner fußballerische Lösungen zu finden, um das Bollwerk zu knacken. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass wir uns gestern so wenige klare Chancen erspielen konnten. Es wird für uns Zeit, dass die Winterpause kommt“, bilanzierte Hannes Maier den ganz schwachen Auftritt seiner jungen Elf. „Dass der Gegner dann auch noch durch ein Eigentor von uns in Führung geht ist symptomatisch für diesen Tag“, so der SVO-Coach weiter. Nach gut einer Halben Stunde traf Pascal Szweda nach einer verunglückten Abwehraktion zum 0.1 ins eigene Gehäuse. Halbwegs Gefahr ging auf Seiten des SVO nur bei Standardsituationen oder Distanzschüssen des an diesem Tag glücklos agierenden Joshua Seibert aus. Die beste Möglichkeit verhinderte SG-Schlussmann Rouven Düsseldorf, der einen Kopfball von Pius Tisch im Anschluss an einen Seibert-Freistoß noch zur Ecke lenken konnte (39.).

Auch nach dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Ilker Kaya bot sich den Besuchern das gleiche Bild. Zwei weitere Distanzschüsse von Seibert, die knapp ihr Ziel verfehlten, blieben in der regulären Spielzeit die einzige Ausbeute, bis Nick Schabert mit seinem Freistoß-Tor zum 1:1 (90.+4) wenigstens noch für Schadensbegrenzung sorgen konnte.

 

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FSV Hollenbach 2:1 (1:0)

Riesenjubel bei allen SVO-Fans, Spielern und den Verantwortlichen nach dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Maurice-Alexander Bollheimer. Mit einem am Ende hartumkämpften 2:1 über den FSV Hollenbach überwintern die Achertäler im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus auf einem kaum für möglich gehaltenen dritten Rang und sicherten sich damit neben den beiden Pokalerfolgen 2022 und 2023 einen festen Platz in der fast hundertjährigen Vereinshistorie. Bedenkt man dann noch die großen Verletzungsprobleme mit den zahlreichen Langzeitverletzten, dann ist diese Leistung im zwölften Jahr der Oberliga-Zugehörigkeit nicht hoch genug zu bewerten.

SVO-Chef-Coach Fabian Himmel, der seinen schon länger geplanten Kurzurlaub für diese Nachholpartie leider nicht mehr stornieren konnte, wurde dabei von Klaus Koch bestens vertreten. „Wir sind einfach froh, dass wir das Ding heute mit drei Punkten gezogen haben. Dritter Tabellenplatz – das ist einfach Wahnsinn“, so Oberacherns ehrgeiziger Co-Trainer.

„Es war ein Spiel, das wir eigentlich nicht verlieren dürfen. Wir hatten in der ersten Hälfte einige Chancen, die wir aber nicht zum Abschluss brachten“, bilanzierte sein sympathischer Hollenbacher Kollege Reinhard Schenker mit einem Runzeln auf der Stirn.

Nach verhaltenem Beginn fanden die Gastgeber gut in die Partie. Ein Distanzschuss von Noa Bauer (12.) verfehlte knapp sein Ziel, dann scheiterten Marin Stefotic (16.) und Nathan Recht (25.) am aufmerksamen FSV-Keeper Nico Purtscher. Auch ein 16-m-Schuss von Rachid Gueddin, der von Nico Huber glänzend in Szene gesetzt wurde, strich einen Meter am FSV-Gehäuse vorbei (27.). Auf der anderen Seite blieb ein Kopfball von FSV-Goalgetter Hannes Scherer (13.), der knapp über den Kasten von Mark Redl flog, die bis dahin einzig gefährliche Aktion der Elf aus dem Hohenlohischen.

Dann wurde Luca Fritz im Strafraum etwas ungeschickt von den Beinen geholt. Trotz zahlreicher Proteste der Gäste zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Marin Stefotic ließ sich diese Chance mit seinem 10. Saisontreffer nicht entgehen und traf zum 1:0 (30.). Purtscher ahnte dabei zwar die Ecke, war aber gegen den platzierten Schuss einfach machtlos.

Trotz des Rückstands folgte die stärkste Phase des FSV. Ein gefährlicher Freistoß von Juan Faßbinder konnte von der SVO-Defensive mit letztem Einsatz noch zur Ecke geblockt werden (44.) und eine Minute später konnte ein Schuss von Jason Wink von der vielbeinigen SVO-Defensive gerade noch so auf der Linie geklärt werden.

Auch nach dem Wechsel traten zunächst einmal die Gäste in Aktion. Peter Engelmann scheiterte aber am glänzend reagierenden Redl (53.), der trotz seiner Schulter-Probleme ein gewohnt starker Rückhalt war. Auf der anderen Seite hatte Noa Bauer nach einer Stunde den zweiten SVO-Treffer auf dem Fuß, setzte das Leder am Fünfmeter-Raum aber aus vollem Lauf weit über das Gehäuse.

Dann verlor FSV-Keeper Purtscher auf dem weichen Untergrund des Waldsee-Stadions nach einer scharfen Rückgabe den Halt. Der am langen Pfosten lauernde Kapitän Nico Huber hatte keine Mühe, das Leder zum 2:0 über die Linie zu befördern (72.) – sein 80. Treffer im 301. (!) Pflichtspiel für seinen SVO.

Die nie aufsteckenden Gäste wurden in Minute 82 mit dem Anschlusstreffer des kurz zuvor eingewechselten Inas Music belohnt. Maxi Weiß hätte den alten Abstand wiederherstellen können, scheiterte aber an Keeper Purtscher (87.). Danach warfen die Gäste alles nach vorne – mit Glück und Geschick brachte der SVO aber auch in der vierminütigen Nachspielzeit den dritten Heimsieg unter Dach und Fach.

Auch Oberacherns sportlicher Leiter Mark Lerandy fand hinterher viele lobende Worte für sein Team. „Ich denke, der knappe Sieg geht im Großen und Ganzen völlig in Ordnung. Wir sind mehr als zufrieden, dass wir uns am Ende als Tabellendritter in die Winterpause verabschieden dürfen. Was die Mannschaft das ganze Jahr über im Training und in den Spielen abgeliefert hat, ist wirklich bemerkenswert. Die Jungs haben sich diese Pause jetzt absolut verdient. Im Januar werden wir uns dann konzentriert auf die Rückrunde vorbereiten und wollen an die starken Leistungen anknüpfen“.

SV Oberachern: Redl, Fritz Sheron, Zwick, Stefotic (90.+1 Barnick), Gueddin, Huber, Recht (73. Weiß), Borie (82. Mörmann), Bauer (67. Gjuraj), Scherer

FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Schülke, J. Limbach (67. F. Limbach), Faßbinder (88. Omerovic), Scherer, Gesell (75. Music), Schiek, Henning, Wink, Knapp (69. Hofmann)

Schiedsrichter: Maurice-Alexander Bollheimer (Karlsruhe)

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Stefotic (30./FE), 2:0 Huber (72.), 2:1 Music (82.)

Gelbe Karten: 1/1

Ecken: 5/9

 

RM

 

 

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SG Stollhofen/Söllingen, Sonntag 14.30 Uhr

Nach der verdienten 0:2 Heimniederlage gegen den SC Eisental und den Punktgewinnen der Konkurrenz rutschte die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern auf Rang 4 ab – hat dabei aber ein Spiel weniger ausgetragen, weil das Duell bei der SG Lichtenau/Scherzheim vor zwei Wochen den Platzverhältnissen zum Opfer fiel.

Im letzten Heimspiel des Jahres gastiert die SG Stollhofen/Söllingen am Waldsee. „Wir wollen die Niederlage von letzter Woche so schnell wie möglich wettmachen und freuen uns daher auf das Spiel am Sonntag“, betont SVO-Trainer Hannes Maier, der dabei personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Die noch sieglosen Gäste rutschten nach der 2:5 Niederlage in Ottenhöfen auf den letzten Platz. Von der Papierform her sind die Gastgeber zwar klar in der Favoritenrolle, dennoch bedarf es gegenüber der Vorwoche einer mehr als deutliche Leistungssteigerung. Das weiß auch der SVO-Coach, der von seiner jungen Elf „eine total erwachsene Leistung und drei Punkte“ erwartet.

„Dass dies aber gegen einen tiefstehenden Gegner nicht einfach so im Vorbeigehen funktioniert ist allen klar. Wir brauchen wieder mehr Durchschlagskraft und fußballerisch bessere Lösungen als zuletzt“, so Maier weiter. Im Hinspiel konnten sich die Achertäler noch locker mit 4:0 durchsetzen.

Am Sonntag ein Sieg zum Auftakt der Rückrunde, dann eine Woche danach ein weiterer Dreier im Nachholspiel bei der SG Lichtenau/Scherzheim und der SVO würde als Erster in die ersehnte Winterpause gehen.

 

RM


 

Oberliga Baden-Württemberg

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18. Spieltag

Oberliga Baden-Württemberg
Saison 2025/26

SV Oberachern – FSV Hollenbach

Samstag 06.12.2025, 14.30 Uhr

Waldseestadion

Oberachern

 

Mit einem 2:1 bei der zuletzt aufstrebenden zweiten Mannschaft des Karlsruher SC kehrte der SV Oberachern nach den beiden Niederlagen gegen die beiden Top-Teams Aalen und Mannheim mehr als eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück.

„Diesen Sieg hatte eigentlich niemand eingeplant, aber wir haben verdient gewonnen und gehen jetzt auf alle Fälle mit mindestens 29 Punkten auf einem sicheren Platz 7 in die Pause. Aber, und das ist für uns eine riesige Motivation, wir würden mit einem Heimsieg am Samstag auf Tabellenplatz 3 oder 4 überwintern. Das wäre Sahnehäubchen – Kirsche – und nochmal was obendrauf! Wenn man dabei bedenkt mit welchen Mitteln wir in Oberachern unterwegs sind und welch extreme Verletzungsmisere wir wegstecken mussten, finden sich dafür eigentlich keine passenden Worte mehr. Ich ziehe vor den Fans und vor allem vor jedem Spieler meinen Hut“, betont Coach Fabian Himmel nach dem bereits sechsten Dreier auf fremdem Terrain mit berechtigtem Stolz.

Zum Abschluss eines überaus erfolgreichen Fußball-Jahres gastiert im Nachholspiel am Samstag der FSV Hollenbach am Waldsee, der zuletzt daheim gegen die TSG Backnang den Kürzeren ziehen musste, nachdem man zuvor noch in Pforzheim triumphieren konnte.

Die Elf von Reinhard Schenker liegt aktuell mit 20 Zählern auf Rang 12. Im Hinspiel konnte der SVO nach Treffern von Luca Fritz (2) und Marin Stefotic mit einem 3:2 alle drei Punkte aus dem Teilort von Mulfingen entführen, obwohl es nach einer 3:0 Führung in den Schlussminuten noch einmal ganz eng wurde.

Von der Papierform her sind die Achertäler zwar in der Favoritenrolle, doch davon will Fabian Himmel nichts wissen und verrät großen Respekt vor den Gästen: „Hollenbach kämpft gerade ums nackte Überleben und muss in Oberachern gewinnen, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Sie verteidigen sehr diszipliniert und haben zudem mit Hannes Scherer einen der Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen“, mahnt der SVO-Coach, der mit seiner Elf „ein ganz großes Ziel“ vor Augen hat: „Wir wollen Geschichte schreiben und als Dritter oder Vierter in die Winterpause gehen. Das wäre zwar nur eine Momentaufnahme, gegeben hat es das für den kleinen SVO in zwölf Oberliga-Jahren aber trotzdem noch nie“.

Neben den Langzeitverletzten Marvin Ludwig, Eser Gümüs (beide Kreuzbandriss) und Silas Meier (Bänderriss in der Schulter) muss der SVO im insgesamt 14. Oberliga-Duell mit dem FSV Hollenbach auch auf den privat verhinderten Memo Güzelcoban verzichten. Fraglich ist auch der Einsatz von Maxi Weiß (Erkältung). Dafür steht Mus Gjuraj nach Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader.

In der ewigen Tabelle der 1978 gegründeten Oberliga Baden-Württemberg sind beide unmittelbare Tabellennachbarn. Mit 485 Punkten rangiert der FSV auf Rang 28 – der SVO folgt als 29. (476 Punkte) “knapp“ dahinter.

RM

 

Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern 2 – SC Eisental 0:2 (0:2)

Durch die dritte Heimniederlage gegen den neuen Tabellenzweiten SC Eisental verpasste die auswärts noch ungeschlagene zweite Mannschaft des SV Oberachern den erneuten Sprung an die Tabellenspitze. Dass das 0:2 gegen die Elf von Heiko Apfelböck verdient war, darüber waren sich am Ende alle einig.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass wir in personeller Bestbesetzung leider nicht unseren besten Fußball auf den Platz gebracht haben. Gegen einen taktisch sehr gut organisierten Gegner entwickelten wir zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Wir spielten oft unsauber, zu kompliziert oder zu durchsichtig“, so das nüchterne Fazit von SVO-Coach Hannes Maier.

Ein Freistoß von Joshua Seibert, der knapp sein Ziel verfehlte (25.) und ein Schuss von Pius Tisch, den SCE-Keeper Kai Lembke locker zur Ecke lenken konnte (33.) – ansonsten ging von den Gastgebern in Durchgang eins so gut wie keine Gefahr aus. Ganz anders die Gäste, die sich zahlreiche gute Möglichkeiten erspielten. Louis Menz-Bittner scheiterte aus 16 Metern an SVO-Schlussmann Tim Seiterich (18.) und Cedric Donath setzte das Leder knapp über den Oberacherner Kasten (22.). Dann aber war es Alex Manz, der zum 0:1 erfolgreich war (29.). Nur zwei Minuten später hatte Donath den zweiten SCE-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Oberacherner Pfosten. Besser machte es dann Goalgetter Jeremias Ziola, der mit seinem 20. (!) Saisontreffer zum 0:2 Halbzeitstand erfolgreich war (40.).

Nach der Pause schalteten die Gäste zwar gleich zwei Gänge zurück, doch die Achertäler konnten daraus kein Kapital schalten. „In der zweiten Halbzeit liefen wir dem Rückstand hinterher und setzten alles auf Offensive, leider ohne Ertrag, so der SVO-Coach, der für die letzten beiden Partien in diesem Jahr „eine deutliche Leistungssteigerung auch von den Leistungsträgern“ fordert.

RM

 

Oberliga Baden-Württemberg

Karlsruher SC 2 – SV Oberachern 1:2 (0:1)

Nach den beiden deutlichen Niederlagen beim VfR Aalen (1:5) und daheim gegen den VfR Mannheim (1:7) reiste der SV Oberachern am Freitagabend mit gemischten Gefühlen zur zuletzt aufstrebenden zweiten Mannschaft des Karlsruher SC. Die gut 250 mitgereisten SVO-Fans sahen am Ende ein zwar hartumkämpftes aber ebenso verdientes 2:1 ihrer Elf. Damit feierten die Achertäler im neunten Auswärtsspiel bereits ihren sechsten (!) Dreier. Sehr zur Freude von Trainer Fabian Himmel: „Es war heute ein sehr gutes Oberligaspiel. Meine Mannschaft hat dabei mit die beste Saisonleistung gezeigt, obwohl mit Rachid Gueddin kurzfristig ein wichtiger Spieler mit einer Rippenprellung ausgefallen ist. Ich bin mega happy, wir haben jetzt 29 Zähler, also nahe am absoluten Maximum für den SVO“.

Ganz anders hinterher die Miene seines Kollegen Dietmar Blicker: „Es war heute ein totales Kampfspiel, das Oberachern besser angenommen hat. Ein verdienter Auswärtssieg für Oberachern, wir haben noch einiges zu tun in der zweiten Saisonhälfte“, so der KSC-Coach.

Der SVO fand gut in die Partie. Ein Schuss von Goalgetter Marin Stefotic streifte nur das Außennetz (3.), dann klebte Memo Güzelcoban das Pech an den Füßen, denn sein Schuss landete nur am Pfosten des KSC-Gehäuses (7.). Besser machte es nur zwei Minuten später Luca Fritz, der nach langer Verletzungspause wieder zu alter Form zurückfindet. Eine mustergültige Hereingabe von “Dauerläufer“ Nathan Recht setze ausgerechnet der ehemalige KSC-Nachwuchsspieler unhaltbar für den Ex-Linxer Simon Heering per Kopf zum 0:1 ins lange Eck. Auch danach blieb der SVO am Drücker und ließ die Gastgeber mit ihrer engagierten Spielweise kaum zur Entfaltung kommen.

Die einzig halbwegs gute KSC-Möglichkeit bei einem Schuss von Philipp Sonn konnte der nach Rückenproblemen wieder genesene Mark Redl mühelos zur Ecke entschärfen (25.).

„Nach dem Wechsel nahm der KSC kurzzeitig das Heft in die Hand – aber danach war es ein ausgeglichenes Spiel“, so SVO Coach Fabian Himmel.

In Minute 57 war aber das Glück auf Seiten seiner Elf, als ein abgefälschter Schuss von Nico Engel nur am Posten landete. Mark Redl wäre da machtlos gewesen.

Dann war einmal mehr Nathan Recht Ausgangspunkt des zweiten SVO-Treffers. Seine flache Hereingabe setzte Yves Borie aus kurzer Distanz unhaltbar zum 0:2 in die Maschen (69.).

Der stark aufspielende Noah Bauer hatte die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch sein Schuss konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden (71.).

Der nicht unverdiente Ehrentreffer der Gastgeber resultierte aus einem umstrittenen Strafstoß in der Nachspielzeit – der eingewechselte Jan Burkart soll dabei nach Ansicht des Unparteiischen den ebenfalls eingewechselten Bekem Can Bicki im Strafraum unsanft von den Beinen geholt haben. Der “Gefoulte“ ließ sich die Chance mit seinem achten Saisontreffer zum 1:2 nicht entgehen.

Ein am Ende mehr als zufriedener SVO-Coach richtete hinterher ein ganz dickes Sonderlob an seinen Kapitän. „Ich habe Nico Huber erstmals auf die Sechser-Position gestellt. Er hat dabei sein stärkstes Saisonspiel gemacht und wie ein Löwe gekämpft“, betonte Fabian Himmel.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt sein Team am Samstag in der Nachholpartie den FSV Hollenbach. Mit einem Sieg winkt dabei sogar der Sprung auf Rang 3.

 

Karlsruher SC: Heering, Dinger, Zor (57. Arbei), Engel (68. Bicki), Kritzer (57. Weißer), Geller (46. Behr), Ersungur (90.+4 Gerold), Distelzweig, Mahle, Sonn, Geigle

SV Oberachern: Redl, Fritz Sheron, Zwick, Stefotic (81. Barnick), Güzelcoban, Huber, Recht (90.+2 Burkart), Borie (73. Weiß), Bauer (75. Mörmann), Scherer

Schiedsrichter: Felix Stephan (Pforzheim)

Zuschauer: 350

Tore: 0:1 Fritz (7.), 0:2 Borie (69.), 2:1 Bicki (90.+4)

Gelbe Karten: 3/3

 

RM