Kreisliga A, Staffel Süd

SV Oberachern II – SV Bühlertal II 1:0 (0:0)

Mit einem knappen aber am Ende verdienten 1:0 im Spitzenspiel gegen die bislang punktgleiche zweite Mannschaft des Verbandsligisten SV Bühlertal konnten die Achertäler ihre Tabellenführung festigen.

Zufrieden war Oberacherns Coach vor allem mit seiner starken Defensive. „Bin stolz, dass wir im Kalenderjahr 2026 noch kein Gegentor bekommen haben. Genau das wird ein Schlüssel werden, um am Ende aufzusteigen“, so Hannes Maier.

Beide Mannschaften gingen von der ersten Minute an engagiert zu werke, wobei sich das Geschehen aber meist zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Zwei Halbchancen der Oberacherner Volkan-Mikail Yildiz und Joshua Seibert gleich zu Beginn der Partie blieben lange Zeit die einzige Ausbeute. Sowohl Gäste-Keeper Niklas Bonnal als auch sein Gegenüber Tim Seiterich wurden bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Martin Klimm (Ottenhöfen) kein einziges Mal ernsthaft geprüft. Erst nach einer Stunde lag den SVO-Fans der Torschrei auf den Lippen, doch eine scharfe Ecke von Seibert konnte Schlussmann Bonnal gerade noch auf der Linie entschärfen. Zwei Minuten später war er aber machtlos. Nach schönem Zuspiel von Yildiz traf Seibert mit einem platzierten Schuss zum 1:0. Es war bereits der 16. Saisontreffer des offensivstarken Mittelfeldakteurs.

Die Gäste waren in der Folgezeit zwar um den Ausgleich bemüht, fanden aber kaum ein Durchkommen. Ein Freistoß von Noah Eckerle, den Keeper Seiterich glänzend parierte, blieb dabei die einzige Ausbeute (79.). Auf der anderen Seite scheiterte Lewin Geyer an SVB-Keeper Bonnal (81.) und Seibert zielte nach feinem Zuspiel des eingewechselten Maja Sanneh einen Meter zu hoch (87.).

Dann war Schluss und die Gastgeber jubelten über einen wichtigen Erfolg gegen einen starken Gegner. „In meinen Augen war es ein rasantes und intensives Spitzenspiel, wobei klare Torchancen leider Mangelware blieben.  Meine junge Mannschaft hat den Kampf gut angenommen und sich ein leichtes Chancenplus erarbeitet, weshalb der Sieg am Ende auch nicht unverdient war“, so ein zufriedener Oberacherner Coach Hannes Maier.

RM