SV Oberachern empfängt Angstgegner Freiberg.

Nach dem 4:0-Erfolg vor Wochenfrist beim Aufsteiger Dorfmerkingen, empfängt der SV Oberachern am Samstag um 15:30 Uhr seinen Angstgegner am heimischen Sportplatz in Oberachern. Gegen keine Mannschaft sieht der direkte Vergleich schlechter aus, als gegen den SGV Freiberg. Kein Sieg, drei Unentschieden und 5 Niederlagen, bei einer Tordifferenz von 5:21 Toren, sprechen deutliche Worte. Doch auch der SV Oberachern kann aktuell eine tolle Serie, von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge, darunter der Pokalerfolg beim Regionalligisten Bahlinger SC, aufweisen.

Viele Worte wollte Oberacherns Trainer Lerandy in dieser Woche nicht zum Erfolg am letzten Wochenende in Dorfmerkingen sagen: „Natürlich sind wir sehr zufrieden mit Erfolg in Dorfmerkingen, dort wo sich bereits viele Spitzenteams extrem schwergetan haben.“

Ähnlich sieht Lerandy den kommenden Gegner aus Freiberg, der in dieser Saison eher durch seine Unbeständigkeit für Schlagzeilen sorgt: „Die Freiberger sind diese Saison nur ganz schwer zu analysieren. Mal gewinnen sie ein Spiel total überzeugend und dann verlieren sie Woche drauf haushoch, ohne jede Chance. Wir werden uns auf einen sehr guten Gegner vorbereiten, der als Saisonziel das obere Tabellendrittel anvisiert hat. Trotzdem werden wir wie jede Woche wieder voll auf Sieg spielen und alles raushauen. Wir kennen unsere Qualität und wissen, dass wir an einem guten Tag jede Mannschaft in der Liga schlagen können. Aber dafür müssen wir unbedingt an die absolute Schmerzgrenze gehen und uns an den erarbeiteten Plan halten“.

Die Wahrscheinlichkeit, dass am Samstagnachmittag in Oberachern keine Tore fallen, dürfte hingegen sehr gering sein, treffen hier doch die beiden Mannschaften mit den meisten Toren pro Spiel aufeinander. Mit 24 erzielten Toren stellt der SV Oberachern die zweitbeste Offensive und mit Nico Huber (11 Tore) auch den besten Torschützen der Liga. Dagegen stellt der SGV Freiberg mit 26 Gegentreffern zusammen mit dem SV Linx und Schlusslicht Sandhausen die schlechteste Abwehrreihe.

Trotzdem stehen beide Mannschaften, in dieser ausgeglichenen Oberliga-Saison punktgleich mit 17 Punkten auf den Plätzen fünf (Oberachern) und neun. Durch einen Erfolg würde der siegreichen Mannschaften im Idealfall sogar einen Sprung bis auf den zweiten Tabellenplatz winken. Gleichzeitig würde eine Niederlage ein Abrutschen von bis zu sieben Plätzen bis auf Platz 12 bedeuten. 

Personell wird Trainer Lerandy erneut gezwungen, sein Team im Gegensatz zur Vorwoche umzustellen. Nach der schweren Verletzung von Stephane Tritz, wird Lerandy auch längere Zeit auf Anthony Decherf verzichten müssen. Der Franzose wird mit einer Fußverletzung, die er sich beim Gastspiel in Dorfmerkingen zugezogen hat, mindestens vier Wochen pausieren müssen. Auch hinter dem Einsatz von Abwehrspieler Cheick Cisse, der in dieser Woche aufgrund einer Grippe nicht trainieren konnte, steht noch ein großes Fragezeichen.

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