Ohne fünf gegen Dorfmerkingen

Am Samstag fehlt SVO-Coach Lerandy aus familiären Gründen.

Am Samstag fehlt SVO-Coach Lerandy aus familiären Gründen.

Am Samstag um 15:30 Uhr startet auch der SV Oberachern mit einem Heimspiel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen in die neue Oberliga Saison. Mit dem Team aus dem Ostalb Kreis trifft man auf das Team, das in der abgebrochenen Oberliga Saison auf Platz neun beendete, also dem Platz, den man sich in Oberachern als Minimalziel „einstelliger Tabellenplatz“ gesetzt hat.

Während der SV Oberachern am vergangenen Samstag noch im Freiburger Schwarzwaldstadion das Finale um den südbadischen Verbandspokal spielen durfte, bestritten die Gäste aus Dorfmerkingen bereits ihre erste Oberligapartie. Im Auftaktmatch gegen den Freiburger FC siegte das Team von Trainer Helmut Dieterles klar mit drei zu null. Ein Erfolg, der bis zum Mittwochabend sogar die Tabellenführung der Oberliga Baden-Württemberg bescherte. Den deutlichen Erfolg verwundert SVO-Trainer Mark Lerandy nicht: „Dorfmerkingen hat eine sehr ausgeglichene und extrem heimstarke Mannschaft. Wir hatten letztes Jahr schon etliche Probleme in Dorfmerkingen. Wir erwarten einen kompakten- und konterstarken Gegner in Oberachern. Durch die vielen Ausfälle auf unserer Seite erwarte ich ein offenes Spiel“.

Beim SV Oberachern waren nach der Finalniederlage die psychologischen Fähigkeiten der Übungsleiter gefragt, steckte der Stachel der Niederlage bei dem ein oder anderen Spieler recht tief. Doch nicht nur in den Köpfen der Spieler hat das Spiel in Freiburg Spuren hinterlassen. Nach einem Foul an der Seitenlinie musste Noah Zwick vor Wochenfrist verletzt ausgewechselt werden. Unter der Woche folgte dann die ernüchternde Diagnose: „Riss des Syndesmoseband und mindestens 12 Wochen Pause“. Somit fallen beim Oberligisten aus der Ortenau schon vor Saisonbeginn zwei wichtige Spieler mindestens bis zur Winterpause aus. Am selben Tag der Diagnose musste der Verein zudem den Abgang von Anthony Schmid verkünden. Dem bulligen Stürmer, der nur wenige Wochen zuvor vom SC Freiburg II nach Oberachern gewechselt war, lag ein Angebot aus der zweiten Liga in Österreich vor. Dem Wunsch des gebürtigen Österreichers kam man umgehend nach, sodass auch er am Wochenende nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

SVO-Coach Lerandy, der einen Teil der Trainingswoche und beim Spiel am Samstag aus familiären Gründen nicht vor Ort sein kann, sieht sein aktuell zur Verfügung stehendes Team für das schwere Spiel gut gerüstet: „Die klare Niederlage gegen Rielasingen haben wir abgeschüttelt. Wir werden dieses Jahr erneut einen Angriff auf den Pokalsieg starten! Nun ist aber erstmal wieder die Liga dran. Wir freuen uns endlich wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Die Trainingswoche war sehr konzentriert und sehr einsichtig in der Analyse des letzten Spiels“.

Gegen Dorfmerkingen muss der SV Oberachern insgesamt auf fünf Spieler verzichten. Neben den verletzten Spielern, müssen auch Jonas Busam (Gel-Rot Sperre), sowie Mohammed Ambri (Rot-Sperre), mit der Zuschauerrolle am Samstag begnügen. Auf die Frage, wie man am Wochenende auflaufen könne, gab SVO-Trainer Lerandy schon einen Hinweis: „Unsere ´jungen Wilden´ haben schon mehrfach angedeutet, dass sie bereit sind ihr Können zu beweisen“.

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