Vorschau | SV Oberachern – FV Ravensburg

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FV Ravensburg, Samstag 15.30 Uhr

Durch den in der Höhe fast schon sensationellen 6:0 Kantersieg in Bahlingen schaffte der mittlerweile seit acht Spielen ungeschlagene SV Oberachern mit jetzt 16 Punkten den Sprung auf den achten Platz. „Für mein Team war das der verdiente Lohn für die harte und ehrliche Arbeit der gesamten letzten Wochen. Die Jungs wissen dieses Spiel genau einzuschätzen“, betont Trainer Mark Lerandy, der sich seit Wochen auf seine starke Defensive um Schlussmann Julien Guthleber verlassen kann, die in acht Partien nur ganze zwei Gegentreffer zugelassen hat.

Gegen den  Tabellensechsten FV Ravensburg wartet nun die nächste schwere Hürde auf sein zuletzt so erfolgreiches Team.

Der 1893 gegründete Verein hatte seine erfolgreichste Zeit in den 1970er und 1980er Jahren. 1978 qualifizierte er sich für die neu gegründete Oberliga, der man bis zum Abstieg als Tabellenvorletzter 1983 angehörte. Der Wiederaufstieg ins baden-württembergische Oberhaus gelang 1998. Nach dem erneuten Oberliga-Abstieg im Jahr 2000 ging es mit dem Verein zwischenzeitlich abwärts bis in die Landesliga. 2013 gelang über die Relegation die Rückkehr in die Oberliga Baden-Württemberg.

Ravensburgs Coach Wolfram Eitel kennt die Oberliga wie fast kein anderer. Fast 15 Jahre lang war der gebürtige Biberacher beim 1. FC Heidenheim, in den letzten neuneinhalb Jahren als Trainer.  Seit 2014 steht der 41-jährige auf der Kommandobrücke des FV Ravensburg, der sich unter ihm kontinuierlich weiter entwickelt hat.

Wie schon eine Woche zuvor in Bahlingen, treffen auch am Samstag zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Zielrichtungen aufeinander. Während der FV Ravensburg gerne eine Etage höher gehen würde, steht bei den Gastgebern der Klassenerhalt ganz im Vordergrund.

Mit den beiden Ex-Profis Steffen Wohlfahrt und Rahman Soyudogru (9 Saisontore) sind die Gäste vor allem in der Offensive nur schwer auszurechnen. „Wir müssen erneut an die absolute Schmerzgrenze gehen, um etwas zu erreichen“, mahnt Lerandy, dem bis auf seine Langzeitverletzten Cedric Krebs, Oguzhan Tasli und Gregor Dörflinger der gesamte Kader zur Verfügung steht.

Die Bilanz gegen die Oberschwaben ist bei zwei Siegen, drei Remis und einer Niederlage zwar insgesamt positiv, doch im heimischen Waldseestadion wartet man noch immer auf den ersten Dreier.

Nur ungern erinnert man sich beim SVO an den 27.10.2013, denn da kassierte man mit 0:6 die höchste Niederlage in bislang 56 Oberliga-Heimspielen.

Die Partie wird übrigens geleitet von Karoline Wacker (Marbach a.N.), die zu Beginn des Jahres den Sprung in die Elite der FIFA-Schiedsrichterinnen geschafft hat und damit für ihre hervorragenden Leistungen belohnt wurde. In Oberachern ist sie keine Unbekannte – am 21.03.2016 leitete sie die Partie des SVO gegen den Kehler FV.

RM

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