VORSCHAU | FV Ravensburg – SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

FV Ravensburg – SV Oberachern, Samstag 15.30 Uhr

Dank einer hervorragenden kämpferischen Leistung und einer gehörigen Portion Glück behielt der SV Oberachern im südbadischen Derby gegen den Bahlinger SC knapp mit 1:0 die Oberhand. Kein Wunder, dass Trainer Mark Lerandy hinterher mehr als zufrieden war: „ Ich denke, von der Leidenschaft und vom Willen her war es ein sehr guter Auftritt. Spielerisch können wir bestimmt noch zulegen, aber wir haben gegen die spielstärkste Mannschaft der Liga gespielt, die es an diesem Tag sehr gut gemacht hat und trotzdem haben wir gewonnen“.

Jetzt führt die Reise ins 210 km entfernte Ravensburg. Wie schon eine Woche zuvor gegen  Bahlingen treffen auch am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die mit ganz unterschiedlichen Zielrichtungen in diese Saison gestartet sind. Während der FV Ravensburg nach oben schielte, stand beim SVO erst einmal nur der Klassenerhalt im Vordergrund.

Lange Zeit sah es bei den Oberschwaben auch ganz gut aus, dann zeigte die Kurve plötzlich nach unten. Wolfram Eitel, der seit 2014 auf der Kommandobrücke des FV Ravensburg stand, legte Ende Oktober sein Traineramt nieder und es übernahm der bisherige Kapitän Steffen Wohlfahrt. Seither gab es nur noch beim 0:1 gegen Reutlingen eine Niederlage, ansonsten wurde fleißig gepunktet.
„Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Steffen Wohlfart. Was er in den paar Monaten aus der Mannschaft gemacht hat, ist schon sehr beeindruckend.  Es ist ein ganz anderer FV Ravensburg als noch in der Vorrunde“, betont Lerandy voller Respekt.

Vor allem in der Offensive ist der FVR nur schwer auszurechnen. Es droht also erneut Schwerstarbeit für die SVO-Defensive, die aber im Schnitt in jedem zweiten Spiel ohne Gegentor blieb. „Gegen einen sehr guten Gegner, der bei einem Sieg noch eine realistische Chance auf Rang zwei hat, werden wir wieder sehr viel zu tun bekommen. Wir fahren trotzdem dahin, um zu punkten, auch wenn Ravensburg der Favorit ist“, so Lerandy, der weiterhin auf die verletzten Nico Huber (Oberschenkel) und Sebastien Noé (Sprunggelenk) verzichten muss.

Das Hinspiel konnte der SV Oberachern knapp mit 2:1 für sich entscheiden. Ohnehin ist die  Bilanz gegen den FV Ravensburg bei drei Siegen, drei Remis und nur einer Niederlage positiv. Nur ungern erinnert man sich aber an das erste Aufeinandertreffen am 27.10.2013, als der SVO mit 0:6 die höchste Oberliga-Heimniederlage überhaupt kassierte. In den folgenden sechs Begegnungen zwischen beiden Teams wartete der FVR jedoch vergeblich auf einen Erfolg gegen den SVO.

RM

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