Vorbericht SV Oberachern – SGV Freiberg

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – SGV Freiberg, Samstag 15.30 Uhr

Villingens Trainer Jago Maric wusste am Ende ganz genau, bei wem er sich nach dem hartumkämpften 2:0 über den SV Oberachern zu bedanken hatte: „Christian Mendes hat heute zweimal klasse gehalten“.  Vor allem die sensationelle Parade des fast 45-jährigen  in der 56. Minute, als er eine Direktabnahme von Gabriel Gallus noch mit den Fingerspitzen entschärfen konnte, versetzte alle der 950 Zuschauer ins große Staunen, auch Oberacherns Coach Marc Lerandy: „Nach dem bitteren 1:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wollten wir unbedingt das 1:1 machen, aber Villingen hatte ein Torwart zwischen den Pfosten, wie es sich gehört. Es klappt halt derzeit einfach nicht mit dem Tore schießen“.

„Abschütteln und die Köpfe für das schwere Spiel gegen Freiberg frei bekommen“, lautet Lerandys Devise für Samstag. Mit Einstellung und Laufbereitschaft konnte er in Villingen im Vergleich zu den beiden Auftaktpartien zufrieden sein, nicht so mit dem Ertrag. Wenn dann auch noch in den entscheidenden Situationen das notwendige Quäntchen Glück ausbleibt, dann wird es schwer, endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis  feiern zu dürfen.

Das durfte zuletzt der SGV Freiberg, der nach zuvor zwei Niederlagen gegen CFR Pforzheim mit 2:1 die Oberhand behielt. Seit Ramon Gehrmann wieder auf der Kommandobrücke der Württemberger steht, geht es nach dem unerwarteten Oberligaabstieg 2015 wieder steil bergauf.  Mit 13 Punkten Vorsprung sicherte man sich souverän die Verbandsligameisterschaft. Vor der insgesamt 15. Oberligasaison wurde der Kader gewaltig aufgerüstet.

Auch deshalb verrät Lerandy großen Respekt vor dem Gegner: „Freiberg gehört ohne Zweifel zu den spielstärksten Mannschaften in dieser Liga. Auch wenn sie mit zwei Niederlagen in die Runde gestartet sind, werden sie am Ende der Runde im vorderen Drittel zu finden sein. Die Mannschaft besteht aus sehr talentierten und erfahrenen Spielern, die höherklassig sehr gut ausgebildet wurden“.

Bei seinem Vorhaben,  endlich die ersten Punkte einzufahren, ist er derzeit personell nicht gerade auf Rosen gebettet. Der Oberligakader ist wegen Urlaub, Krankheit, Sperren und zahlreiche zum Teil langwierigen Verletzungen derzeit recht überschaubar.

Dennoch ist Jammern für Lerandy ein Fremdwort. „Wir werden gegen diesen starken Gegner alles probieren damit die Punkte in Oberachern bleiben. Das wird eine sehr schwere und gleichzeitig Interessante Aufgabe“.

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