Vorbericht | SV Oberachern – FC Nöttingen

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – FC Nöttingen, Samstag 15.00 Uhr

Es bleibt dabei, der SV Oberachern bringt auswärts derzeit kein Bein auf den Boden. Seit mittlerweile fünf Spielen wartet das zweitbeste Heimteam der Liga nun auf einen Treffer in der Fremde. Auch beim 0:4 in Göppingen gab es am Ende nichts zu holen, obwohl es doch eine Halbzeit lang überhaupt nicht nach einer Niederlage aussah. Guter Rat ist da teuer, das weiß auch Trainer Mark Lerandy: „ Aktuell bekommen wir es vor allem auswärts nicht hin, über die gesamten neunzig Minuten konstant gute Leistungen abzurufen. Wir haben die letzten Auswärtsspiele ausführlich besprochen und im Trainerteam analysiert. Nun gilt es, die Fehler schnellstens abzustellen, damit wir endlich wieder auswärts punkten“.

Ganz anders sieht es auf heimischem Terrain aus, wo man nur zum Saisonauftakt eine Niederlage kassierte. Am Samstag geht es gegen den FC Nöttingen und da werden gleich wieder angenehme Erinnerungen wach. Zweimal schon stand man sich im Waldseestadion gegenüber und beide Male sahen die Zuschauer einen furios aufspielenden SVO. In der Saison 13/14 hieß es 4:0 und 15/16 5:2 und dennoch schaffte der FC Nöttingen am Ende jeweils den Aufstieg in die Regionalliga, aus der man jedoch gleich wieder abgestiegen ist.

Das zeigt aber auch, wie groß der Leistungsunterschied zwischen Oberliga und Regionalliga ist.

In dieser Saison stand der FC Nöttingen nach sechs Spieltagen mit einer blütenweißen Weste einsam an der Tabellenspitze der Oberliga. Dennoch drückte Trainer Dubravko Kolinger, der ja in der mittelbadischen Fußballszene kein Unbekannter ist,  seinerzeit auf die Euphoriebremse: „Wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Die Oberliga ist in dieser Saison sehr stark und auch sehr ausgeglichen. Es kann noch viel passieren“. Er sollte Recht behalten, denn dann holte der SVO im schmucken Nöttinger Panoramastadion ein 0:0 und fortan zeigte die Kurve bei den Nordbadenern nach unten. Zuletzt holte man zwar sieben Zähler aus den letzten drei Partien, doch der Zug nach ganz oben scheint zwischenzeitlich abgefahren.

Dennoch verrät Oberacherns Trainer Mark Lerandy großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Nöttingen hat natürlich über die Jahre hinweg eine sehr eingespielte Truppe geformt, die mit mehreren erfahrenen Spielern bestückt ist. Sie spielen einen einfachen, aber extrem zielstrebigen Fußball. In der Offensive haben sie qualitativ sehr gute Leute, die an einem guten Tag jeder Abwehr das Leben extrem schwer machen  können“.

Kapitän Felix Armbruster kassierte zuletzt eine völlig überzogene Rote Karte und ist zum Zuschauen verurteilt. Dafür steht Mittelfeldmotor Gabriel Gallus nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung.

RM

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