Vorbericht: SV Oberachern – 1 .CFR Pforzheim

Oberliga Baden-Württemberg

SV Oberachern – 1 .CFR Pforzheim, Samstag 15.00 Uhr

Obwohl der SV Oberachern am letzten Spieltag des alten Jahres eine durchaus vermeidbare 0:2 Niederlage beim Tabellendritten Neckarsulmer SU kassierte, durfte er als Tabellenfünfter überwintern. Eine Platzierung, die man den Achertälern nach der durchwachsenen letzten Saison wohl kaum zugetraut hätte.Jetzt fiebern alle dem Ende der fast 80-tägigen Winterpause entgegen. „Wir freuen uns sehr, dass es endlich wieder los geht und hoffen, dass wir an die gezeigten Leistungen der Vorrunde anknüpfen können“ betont Oberacherns Coach Mark Lerandy, der aber trotz der Erfolge weiß, dass der zu Saisonbeginn angestrebte Klassenerhalt noch lange nicht in trockenen Tüchern ist.

Durchwachsene Vorbereitung

Insgesamt vier Testspiele standen auf seinem umfangreichen Vorbereitungsplan. 0:6 beim Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Saarbrücken, 0:3 beim Regionalligisten Astoria Walldorf, dann der 2:1 Erfolg über den Verbandsligisten SV 08 Kuppenheim und zuletzt am vergangenen Samstag ein 3:1 bei Verbandsligaprimus Freiburger FC. „Wir hatten eine sehr interessante und lehrreiche Vorbereitung. Vor allem die Spiele gegen die höherklassigen Teams haben uns enorm weitergebracht in unserer Entwicklung“, so Lerandy, der froh darüber ist, dass sein Team von größeren Verletzungen verschont geblieben ist und man fast alle Einheiten  mit dem kompletten Kader absolvieren konnte. Bis auf Oguzhan Tasli (Trainingsrückstand nach Verletzung) und Daniel Filkovic (Prellung) sind alle Spieler am Samstag einsatzfähig. Auch Neuzugang Cemal Durmus. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wechselte in der Winterpause ausgerechnet vom kommenden Gegner ins Achertal.  Lerandy ist von den Qualitäten des Ex-Pforzheimers überzeugt: „Cemal ist ein sehr interessanter  Spieler, der uns auf mehreren Positionen weiterhelfen kann“

Negative Bilanz gegen Ppforzheim

Die Bilanz gegen Pforzheim ist ausgesprochen negativ. In bislang fünf Begegnungen teilte man sich zweimal die Punkte und dreimal zog man gegen die Goldstädter den Kürzeren. Nur ungern erinnert man sich dabei an die 3:4 Niederlage in der Hinrunde. Nach zum Teil haarsträubenden Abwehrfehlern lagen die Acherner Vorstädter schon nach wenigen Minuten mit 0:3 hinten. „Das war mit Abstand unsere schlechteste Halbzeit der bisherigen Saison. Wir werden natürlich alles daran setzen, um die bisher negative Ausbeute gegen Pforzheim zu beenden“, verspricht Lerandy.
Eigentlich waren die Augen beim CFR vor der Saison eher nach oben gerichtet. Dabei hatte man nicht nur den Bau des neuen Stadions im Brötzinger Tal im Blickfeld, sondern auch den Aufstieg in die Regionalliga. Richten sollte dies eigentlich Adis Herceg, der bis Saisonbeginn noch als Sportdirektor bei den Goldstädtern tätig war und dann das Traineramt übernahm. Doch nach zahlreichen Pleiten zu Beginn trennte man sich von Herceg und beförderte den bisherigen Co-Trainer Gökhan Gökce auf den Chefsessel. Seither kassierte der CFR nur noch eine einzige Niederlage. „Pforzheim ist  unabhängig vom aktuellen Tabellenplatz ein sehr gefährlicher Gegner, der in dieser Liga sicherlich mit jedem Team mithalten kann“ mahnt Lerandy.

Einer wird sich ganz bestimmt auf die Partie am Samstag so richtig freuen, nämlich Pforzheims Goalgetter Dominik Salz, der vor allem immer dann trifft, wenn es gegen den SVO geht.

RM

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