Vorbericht FC 08 Villingen – SV Oberachern

Oberliga Baden-Württemberg

FC 08 Villingen – SV Oberachern, Mittwoch 18.30 Uhr

Beim hoch gehandelten CFR Pforzheim kann man zwar verlieren, es kommt aber darauf an wie. Denn das, was die Mannschaft in Durchgang eins mit drei Gegentoren in den ersten 13 Minuten ablieferte, trieb nicht nur Trainer Marc Lerandy die Zornesröte ins Gesicht und hatte mit Oberliga nur wenig zu tun. „Wir haben sehr viele individuelle Fehler gemacht, wie schon letzte Woche gegen Neckarsulm. Wir müssen diese Fehler sofort abstellen! Acht Gegentore nach zwei Spieltagen sind nicht zu akzeptieren“.

Nach dem Wechsel sah man dann einen ganz anderen SVO, der trotz eines schier aussichtslosen 1:4 Pausenrückstands auf gutem Wege war, gegen die immer nervöser agierende Gastgeber doch noch den angestrebten Punkt zu ergattern.

Nach den schnellen Anschlusstreffern von Gabriel Gallus und Andreas Volk zum 3:4 kassierte Philip Keller aber eine höchst umstrittene Rote Karte und danach wurde es in Unterzahl natürlich noch schwerer.

Kaum Zeit zum Wunden lecken, denn jetzt führt die Reise des SV Oberachern zum Aufsteiger FC 08 Villingen und da werden auch gleich Erinnerungen an ein denkwürdiges Ereignis wach. Es war am 28.05. vergangenen Jahres, als Villingens Kapitän Benjamin Barg exakt um 14.45 Uhr den Verbandspokal in den sonnigen Offenburger Himmel hob und den SV Oberachern, der eigentlich schon wie der sichere Sieger aussah, ins Tal der Tränen schickte. Wenige Tage zuvor noch aus der Oberliga abgestiegen, feierten die traditionsreichen Nullachter mit dem Pokalsieg und dem Sprung in den DFB-Pokal nicht nur in finanzieller Hinsicht so etwas wie ihre zweite Geburtsstunde. Auch sportlich ging es nach der erwarteten 1:4 DFB-Pokalniederlage gegen Schalke 04 wieder steil nach oben, und wie.

Die beeindruckende Bilanz  liest sich in Zahlen dann so: In den folgenden 42 Pflichtspielen (Liga und SBFV-Pokal) kassierte die Elf von Trainer Jago Maric gerade mal zwei Niederlagen bei einem imposanten Torverhältnis von 140:23. Nur dem FC Rielasingen-Arlen ist es in Liga und Pokal gelungen, den Schwarzwäldern ein Bein zu stellen und außer Verbandsligaabsteiger SC Pfullendorf schaffte es in der letzten Verbandsligasaison kein Team, auch nur einen Zähler aus dem Villinger Friedengrund zu entführen. Dabei musste man gerade einmal sechs Gegentreffer hinnehmen.

Im laufenden Pokalwettbewerb wurden die beiden Landesligisten Furtwangen und Dettingen-Dingelsdorf mit 9:0 bzw. 11:0 förmlich vom Platz gefegt und auch der Start in die neue Oberligasaison verlief mehr als verheißungsvoll. 3:1 gegen Pforzheim und am Samstag ein 3:0 beim ambitionierten Bahlinger SC.

Die Dankbarkeit gegenüber seinem >Geburtshelfer< SV Oberachern dürfte sich zumindest auf dem Platz in Grenzen halten, schließlich hat die Maric-Elf drei weitere Zähler fest eingeplant, auch wenn man in den bisherigen vier Oberligapartien gegen den SVO noch sieglos blieb. In der Saison 13/14 teilte man sich jeweils die Punkte und in der Saison 15/16 behielten die Achertäler gleich zweimal die Oberhand.

„Das wird ein schwerer Gegner, wie ich es schon vor der Runde gesagt habe“ betont Lerandy. „Wir werden dort auf eine sehr gut eingespielte Mannschaft treffen und dürfen uns keine Schwächephase erlauben, wie in den ersten beiden Spielen“.

Pascal Sattelberger und Sebastien Noé befinden sich nach ihren Verletzungen noch im Aufbautraining, Philip Keller ist nach seiner umstrittenen roten Karte gesperrt. Ansonsten steht Lerandy der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung.

Nach dem verpatzten Saisonstart wäre man beim SVO schon mit einem Remis mehr als zufrieden.

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