SV Oberachern – 1. CfR Pforzheim

Oberliga Baden-Württemberg
SV Oberachern – 1. CfR Pforzheim, Samstag 15.00 Uhr
Eigentlich wollte man zum Start aus der Winterpause nach zuvor drei Niederlagen etwas Zählbares aus Neckarsulm mitnehmen, doch am Ende stand eine ebenso knappe wie vermeidbare Niederlage.
„Auf dem mehr als schwer bespielbaren Platz in Neckarsulm entwickelte sich ein hartumkämpftes Spiel, was primär durch lange Bälle und Spiel auf den zweiten Ball geprägt war. Mehr hat der Platz leider nicht zugelassen“, bilanzierte SVO-Coach Thomas Leberer, der mit einige sehr strittigen Schiedsrichterentscheidungen haderte und mit den für die Ansetzung der Unparteiischen zuständigen Verantwortlichen hart ins Gericht ging: „ Man muss sich dabei schon fragen, warum gegen einen Gegner aus Württemberg auch ein Schiedsrichtergespann aus diesem Verband das Spiel pfeift“. Sein Team spielte nicht schlecht, brachte sich aber einmal mehr um die Früchte der Arbeit, weil man vorne den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte und sich hinten einmal mehr einfache Fehler leistete, die in der Oberliga gnadenlos bestraft werden.

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres wartet nun mit dem 1. CfR Pforzheim ein weiterer ganz dicker Brocken auf den SVO.
Der Verein entstand erst im Jahr 2010 durch die Fusion der Vereine 1. FC Pforzheim und VfR Pforzheim. Als sich 2014 der TSV Grunbach als Vizemeister aus der Oberliga zurückzog, wechselten viele Spieler der Grunbacher und auch Coach Teo Rus zum damaligen Verbandsligisten nach Pforzheim. Nur ein Jahr später gelang auch schon der  Aufstieg in die Oberliga.

Im Hinspiel kassierte der SVO trotz einer guten Anfangsphase eine 2:4 Niederlage bei den zu Hause noch ungeschlagenen Goldstädtern, die sich aber auswärts immer mal wieder den einen oder anderen Ausrutscher leisteten. Mit Dominik Salz haben sie aber einen Stürmer der Extraklasse in ihren Reihen, der vor allem gegen den SVO immer gerne trifft.

Vor fast genau einem Jahr zog man daheim  mit 0:2 den Kürzeren. SVO-Coach Leberer hat das noch gut in Erinnerung und weiß um die Stärken der Goldstädter: „ In diesem Spiel waren wir spieltechnisch nicht unterlegen, wurden aber in den Zweikämpfen regelrecht >abgekocht<. Pforzheim verfügt über eine erfahrene Mannschaft, die schon lange zusammen spielt und individuelle Klasse besitzt“. Nach vier Niederlagen in Serie rutscht die Abstiegszone für die Achertäler bedrohlich nahe. Da kann die Devise jetzt  eigentlich nur lauten: es muss ein Dreier her, egal wie!

Darüber ist sich auch Oberacherns ehrgeiziger Übungsleiter bewusst: „Wir brauchen dringend Punkte, um nicht weiter nach unten zu rutschen und es ist wichtig,  dass wir uns endlich einmal wieder für unsere harte Arbeit belohnen. Warum nicht am Samstag gegen Pforzheim!“
Die ohnehin angespannte Personallage beim SVO hat sich nur geringfügig verändert. Mit Timo Schwenk kehrt nach überstandener Virusinfektion zwar ein ganz wichtiger Akteur wieder zurück, dafür sind jetzt auch noch Gregor Dörflinger und Luca Fritz angeschlagen.

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