FSV 08 Bissingen – SV Oberachern 3:5 (1:1)

Oberliga Baden-Württemberg

FSV 08 Bissingen – SV Oberachern 3:5 (1:1)

Auch der FSV 08 Bissingen konnte den Vormarsch des SV Oberachern nicht stoppen. Mit einem beeindruckenden 5:3 beim Vizemeister des Vorjahres blieben die Achertäler auch im zehnten Spiel hintereinander ungeschlagen und durfte ihren vierten Dreier in Serie feiern, der eigentlich am Ende noch höher hätte ausfallen können.

Dass die Gastgeber, die in den zwölf Spielen davor nur acht Gegentore zuließen, jetzt in einem Spiel gleich fünf kassierten, lag aber dabei nicht nur an der neuen Offensivpower des SV Oberachern sondern auch an einigen unerklärlichen Fehlern im Bissinger Defensivverbund, für die deren Trainer Andreas Lechner hinterher keine Erklärung hatte: „Wir haben teilweise ganz schwach verteidigt. Oberachern hat das ausgenutzt und dann auch stark zu Ende gespielt und verdient gewonnen“. SVO-Coach Mark Lerandy, der zum dritten Mal hintereinander die gleiche Starformation aufbieten konnte, war mehr als zufrieden über den erneuten Erfolg, drückte aber auch gleichzeitig etwas auf die Euphoriebremse: „Wir freuen uns über den Sieg, der aufgrund unserer Chancen sogar um ein oder zwei Tore zu niedrig ausgefallen ist. Wir wissen aber, wo wir herkommen und was unser Ziel ist“.

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Einmal mehr begann seine Elf furios. Keine 120 Sekunden waren gespielt, da traf Gabriel Gallus nach einem Lapsus von FSV-Keeper Sven Burkhardt mit einem Heber nur die Oberkante der Latte, doch nur zwei Minuten später machte es Oberacherns Spielgestalter besser und schloss eine herrliche Kombination über die linke Seite mit dem 0:1 ab.

Die Gastgeber waren zwar in der Folgezeit um den Ausgleich bemüht, doch klare Torchancen hatten sie nicht zu verzeichnen. Ganz anders auf der Gegenseite. Erst fand Nico Hubers Treffer wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung (25.), kurz darauf donnerte der Ex-Oppenauer das Leder an den linken Pfosten und den Abpraller freistehend über den Bissinger Kasten (26.). Dann stimmte einmal die Zuordnung in der Oberacherner Defensive nicht und prompt stand es 1:1. Nach einem Freistoß von FSV-Kapitän Oskar Schmiedel konnte Duc Thanh Ngo völlig ungehindert das Leder per Kopf über die Linie befördern (33.).

Für den letzten Aufreger in Durchgang eins sorgte die bis dato hervorragend leitende Schiedsrichterin Sonja Kuttelwascher (Mannheim), die sich in der 40. Minute einen Muskelfasserriss zuzog und nach der Pause von Linienrichter Fabian Ebert (Edingen-Neckarhausen) abgelöst werden musste, der aber ebenso alles im Griff hatte.

Bissingen fand nach der Halbzeit zunächst gut in die Partie. Glück für den SVO, dass Riccardo Gorgoglione eine scharfe Hereingabe von Simon Lindner zwei Meter über das Gehäuse von Julien Guthleber setzte (53.). Dann traf Oberacherns Dauerläufer Emmanuele Giardini nach einer Stunde zum 1:2. Kurz darauf verfehlte ein Distanzschuss von Pierre Williams knapp das SVO-Gehäuse, doch spätestens nach dem 1:3 durch Nico Huber (63.), bei dem Gallus einmal mehr die Vorarbeit leistete, war die Partie eigentlich gelaufen. Der kurz zuvor eingewechselte Pascal Sattelberger bestrafte die Schlafmützigkeit in der Bissinger Defensive mit dem 1:4 (82.) und hatte nur eine Minute später gar das 1:5 auf dem Fuß, scheiterte aber am diesmal glänzend reagierenden Burkhardt. Die beiden Bissinger Anschlusstreffer durch Riccardo Gorgoglione zum 2:4 (87.) und Alex Götz zum 3:5 (90.) – unterbrochen durch das 2:5 des eingewechselten Daniel Filkovic (89.) – waren zwar völlig unnötig, änderten aber am insgesamt guten Gesamteindruck beim SVO nur wenig.

Bissingen: Burkhardt, Sarak, Lindner, Wiens (64. Milchraum), Gorgoglione, Buck, Williams, Kunde, Wöhrle (46. Toth), Schmeidel, Ngo (76. Götz)

Oberachern: Guthleber, Noé, Fritz, Armbruster, Keller, Huber, Giardini, Gallus, Decherf (73. Sattelberger), Schwenk (86. Volk), Daouri (57. Filkovic)

Tore: 0:1 Gallus (4.), 1:1 Ngo (33.), 1:2 Giardini (59.), 1:3 Huber (63.), 1:4 Sattelberger (82.), 2:4 Gorgoglione (87.), 2:5 Filkovic (89.), 3:5 Götz (90.+1)

Schiedsrichter/in: Sonja Kuttelwascher (Mannheim) / ab 46. Fabian Ebert (Edingen-Neckarhausen)

Zuschauer: 270

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